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Veranstaltung „Nutzung der Energiepotenziale in Abwasser“ in Grevesmühlen

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Energie aus Klärgas
Diskussion mit einer Delegation aus Brasilien
25. August 2011 in Grevesmühlen

Die Nutzung erneuerbarer Energien dient dem Ressourcenschutz und der Reduzierung von
klimarelevanten energiebedingten Treibhausgasen. Sie ist daher ein wichtiger Bestandteil
einer nachhaltigen Klimaschutz- und Energiepolitik. Der Zweckverband Grevesmühlen nutzt
zwei Formen der Energiegewinnung, zum einen die Sonnenenergie mittels einer
Photovoltaikanlage und zum anderen die Faulgasenergie mittels einer Faulgasverwertung
auf dem Gelände der Kläranlage Grevesmühlen.

Die GIZ (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit – frühere GTZ) arbeitet in
Brasilien zum Thema regenerative Energien und Energieeffizienz auf der Basis eines
Bilateralenabkommens zwischen Deutschland und Brasilien. Dabei wurde der Aspekt der
Optimierung der Energienutzung in Kläranlagen als ein wichtiger Punkt für die strategische
Zusammenarbeit identifiziert. In Brasilien sind bisher erst 36% der urbanen Bevölkerung an
eine Kläranlage angeschlossen und im Moment werden große Anstrengungen unternommen,
diesen Anschlussgrad deutlich zu erhöhen.

Die Erfahrung von Grevesmühlen und anderen Abwasserbeseitigungsbetrieben bei der
Energieerzeugung und Klärgasverstromung sollen im Gespräch mit einer Delegation der GIZ
aus Brasilien behandelt werden. Weiterhin können die möglichen Beiträge der
Abwasserentsorgung zu einer sicheren Energieversorgung diskutiert werden. 

Flyer:
http://www.allianz-wasserwirtschaft.de/media/startseite/Einladung_VeranstaltungBrasilien_25Aug_2011_Final.pdf 

Anfahrtsbeschreibung nach Grevesmühlen:
http://www.allianz-wasserwirtschaft.de/media/startseite/Anfahrt.pdf 

Anmeldung zur Veranstaltung an:
kutzsch@aoew.de

Wertvolles Abwasser

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Die Idee der Rieselfelder lebt wieder auf: So sollen die Folgen des Klimawandels eingedämmt werden
Der Klimawandel macht sich in Brandenburg bereits heute durch längere Trockenperioden und sinkende Grundwasserstände bemerkbar. In den Landkreisen Barnim und Uckermark sind sie zum Beispiel zwischen 1976 und 2005 teilweise über drei Zentimeter jährlich gesunken. Feuchtgebiete und die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen sind dadurch gefährdet.

Mit den Folgen dieser Entwicklung wird sich in den nächsten fünf Jahren der Forschungsverbund „Entwicklung eines integrierten Landmanagements durch nachhaltige Wasser- und Stoffnutzung in Nordostdeutschland“ („ELaN“) beschäftigen. Ausgangspunkt ist die bisher gängige Praxis, dass gereinigte Abwasser über Havel und Spree abgeleitet werden und damit für die Region verloren gehen. Aufgrund der klimatischen Bedingungen kann sich die Region diese Praxis jedoch nicht mehr länger leisten: Das Wasser – ebenso wie die darin enthaltenen Nährstoffe – sollten in die Landschaft zurückgeführt werden.

Manch einer mag sich da an die Rieselfelder erinnert fühlen. Das Prinzip soll jedoch unter anderem Vorzeichen und mit innovativen Technologien wieder aufgegriffen werden. Martina Schäfer, Professorin am Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin, die die an der Universität angesiedelten Teilprojekte koordiniert, erläutert: „Das Problematische an den über fast 100 Jahre betriebenen Rieselfeldern war, dass das Abwasser ungereinigt auf Flächen vor die Tore Berlins geleitet wurde, was zu einer Belastung der Böden und des Grundwassers führte. Nun aber soll die Qualität des Abwassers so sein, dass keine Gefahr für das Grundwasser besteht und es zur Stabilisierung des Wasserhaushalts beiträgt.“

„ELaN“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Innovative Systemlösungen für ein nachhaltiges Landmanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung als eins von zehn ausgewählten Projekten mit fünf Millionen Euro gefördert. Neben der Erforschung der naturwissenschaftlich-technischen und politisch-rechtlichen Voraussetzungen, gereinigtes Abwasser in die Natur zu leiten, sollen bereits an zwei Standorten innovative Abwassertechnologien und Landnutzungsformen erprobt und hinsichtlich einer dauerhaften Umsetzung untersucht werden.

Bei den Rieselfeldern Hobrechtsfelde im Norden Berlins handelt es sich um Flächen, die aufgrund ihrer früheren Nutzung eine hohe Schadstoffbelastung und gestörte Bodenstrukturen aufweisen. Hier wird erforscht, ob die Flächen bei einer Wiedervernässung zum Beispiel für den Anbau von Energiepflanzen oder Beweidung genutzt werden können. Bei dem zweiten Versuchsareal, der Randow-Welse-Niederung in Biesenbrow, handelt es sich um empfindliche Niedermoorgebiete. Sie sollen durch Klarwasser stabilisiert werden.

Ziel des „ELaN“-Projekts ist es, übertragbare Lösungen für die gesamte Region Berlin-Brandenburg zu erarbeiten. Außerdem soll nach Möglichkeiten gesucht werden, wie die gewonnenen Erfahrungen und entwickelten Technologien in anderen Regionen Deutschlands vermarktet und eingesetzt werden können. Neben zwei weiteren TU-Fachgebieten Standortkunde und Bodenschutz von Prof. Dr. Gerd Wessolek und Siedlungswasserwirtschaft von Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch sind an dem Forschungsverbund das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V., die Humboldt-Universität zu Berlin, die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, das Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner und die Berliner Wasserbetriebe beteiligt.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Martina Schäfer, Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin, Hardenbergstr. 16-18, 10623 Berlin, Tel.: 030/314-26854, E-Mail: martina.schaefer@tu-berlin.de

Projekt erforscht Einsatzmöglichkeiten zukunftsweisender Abwassersysteme

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Forscher an der Bauhaus-Universität Weimar entwickeln flexible biologische Kläranlagen

Am 1. August 2011 startet an der Professur Siedlungswasserwirtschaft der Fakultät Bauingenieurwesen das Forschungsprojekt „easypure – Entwicklung eines neuartigen Abwasserreinigungssystems mit natürlicher Belüftung“. Darin beschäftigen sich die Forscher unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong mit der Entwicklung kleiner und flexibler biologischer Kläranlagen, die in nicht erschlossenen Gebieten, beispielsweise als Hauskläranlagen, zum Einsatz kommen und platzsparend installiert werden können. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt ist auf die Dauer von zwei Jahren angelegt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit 160.000 Euro gefördert. In einem Kooperationsprojekt ist die Kubra GmbH – Industrie- und Kunststofftechnik aus Globig als Projektpartner für die Herstellung der Anlagentechnik verantwortlich.

Das Abwasser von kleineren Gemeinden und Siedlungen unterliegt in seiner Menge und Qualität starken Schwankungen. Daher ist es mitunter schwierig zu entsorgen, vor allem, wenn die Siedlungen nicht an zentrale Abwasserentsorgungssysteme angeschlossen sind. Aus diesem Grund hat das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „easypure“ die Entwicklung einer neuen, energiearmen Verfahrenstechnik zur Behandlung häuslichen Abwassers zum Ziel. Diese sieht vor, Abwasser mit Hilfe von Biofilm, also auf Oberflächen von Trägermaterialien wachsenden Mikroorganismen, in kleinen, flexiblen und unterirdisch installierten Anlagen biologisch zu behandeln. Diese vollbiologischen Kleinkläranlagen sollen serienmäßig herstellbar und modular aufgebaut sein, um sie auf individuelle Bedürfnisse anzupassen und platzsparend zu installieren.

Kernelemente des neuen Anlagentyps werden industriell gefertigte Module sein, in denen die Abwasserreinigung mit Hilfe von Biofiltration mit natürlicher Belüftung erfolgt. Mittels Stecksystem lassen sich mehrere Module vor Ort zu einer Anlage in unterschiedlichen Größenordnungen zusammensetzen, wodurch der übliche hohe Flächen- bzw. Raumbedarf minimiert wird. Dabei stellt die Sauerstoffversorgung der Mikroorganismen durch eine natürliche Belüftung der unterirdisch verbauten Module eine besondere Herausforderung dar.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong
Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Bauingenieurwesen
Professur Siedlungswasserwirtschaft
Tel.: +49 (0) 36 43 / 58 46 15
E-Mail: siwawi@bauing.uni-weimar.de

Projekt erforscht Einsatzmöglichkeiten zukunftsweisender Abwassersysteme

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Forscher an der Bauhaus-Universität Weimar entwickeln flexible biologische Kläranlagen

Am 1. August 2011 startet an der Professur Siedlungswasserwirtschaft der Fakultät Bauingenieurwesen das Forschungsprojekt „easypure – Entwicklung eines neuartigen Abwasserreinigungssystems mit natürlicher Belüftung“. Darin beschäftigen sich die Forscher unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong mit der Entwicklung kleiner und flexibler biologischer Kläranlagen, die in nicht erschlossenen Gebieten, beispielsweise als Hauskläranlagen, zum Einsatz kommen und platzsparend installiert werden können. Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt ist auf die Dauer von zwei Jahren angelegt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit 160.000 Euro gefördert. In einem Kooperationsprojekt ist die Kubra GmbH – Industrie- und Kunststofftechnik aus Globig als Projektpartner für die Herstellung der Anlagentechnik verantwortlich.

Das Abwasser von kleineren Gemeinden und Siedlungen unterliegt in seiner Menge und Qualität starken Schwankungen. Daher ist es mitunter schwierig zu entsorgen, vor allem, wenn die Siedlungen nicht an zentrale Abwasserentsorgungssysteme angeschlossen sind. Aus diesem Grund hat das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „easypure“ die Entwicklung einer neuen, energiearmen Verfahrenstechnik zur Behandlung häuslichen Abwassers zum Ziel. Diese sieht vor, Abwasser mit Hilfe von Biofilm, also auf Oberflächen von Trägermaterialien wachsenden Mikroorganismen, in kleinen, flexiblen und unterirdisch installierten Anlagen biologisch zu behandeln. Diese vollbiologischen Kleinkläranlagen sollen serienmäßig herstellbar und modular aufgebaut sein, um sie auf individuelle Bedürfnisse anzupassen und platzsparend zu installieren.

Kernelemente des neuen Anlagentyps werden industriell gefertigte Module sein, in denen die Abwasserreinigung mit Hilfe von Biofiltration mit natürlicher Belüftung erfolgt. Mittels Stecksystem lassen sich mehrere Module vor Ort zu einer Anlage in unterschiedlichen Größenordnungen zusammensetzen, wodurch der übliche hohe Flächen- bzw. Raumbedarf minimiert wird. Dabei stellt die Sauerstoffversorgung der Mikroorganismen durch eine natürliche Belüftung der unterirdisch verbauten Module eine besondere Herausforderung dar.

Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong
Bauhaus-Universität Weimar, Fakultät Bauingenieurwesen
Professur Siedlungswasserwirtschaft
Tel.: +49 (0) 36 43 / 58 46 15
E-Mail: siwawi@bauing.uni-weimar.de

Wertvolles Abwasser

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Die Idee der Rieselfelder lebt wieder auf: So sollen die Folgen des Klimawandels eingedämmt werden
Der Klimawandel macht sich in Brandenburg bereits heute durch längere Trockenperioden und sinkende Grundwasserstände bemerkbar. In den Landkreisen Barnim und Uckermark sind sie zum Beispiel zwischen 1976 und 2005 teilweise über drei Zentimeter jährlich gesunken. Feuchtgebiete und die Nutzung landwirtschaftlicher Flächen sind dadurch gefährdet.

Mit den Folgen dieser Entwicklung wird sich in den nächsten fünf Jahren der Forschungsverbund „Entwicklung eines integrierten Landmanagements durch nachhaltige Wasser- und Stoffnutzung in Nordostdeutschland“ („ELaN“) beschäftigen. Ausgangspunkt ist die bisher gängige Praxis, dass gereinigte Abwasser über Havel und Spree abgeleitet werden und damit für die Region verloren gehen. Aufgrund der klimatischen Bedingungen kann sich die Region diese Praxis jedoch nicht mehr länger leisten: Das Wasser – ebenso wie die darin enthaltenen Nährstoffe – sollten in die Landschaft zurückgeführt werden.

Manch einer mag sich da an die Rieselfelder erinnert fühlen. Das Prinzip soll jedoch unter anderem Vorzeichen und mit innovativen Technologien wieder aufgegriffen werden. Martina Schäfer, Professorin am Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin, die die an der Universität angesiedelten Teilprojekte koordiniert, erläutert: „Das Problematische an den über fast 100 Jahre betriebenen Rieselfeldern war, dass das Abwasser ungereinigt auf Flächen vor die Tore Berlins geleitet wurde, was zu einer Belastung der Böden und des Grundwassers führte. Nun aber soll die Qualität des Abwassers so sein, dass keine Gefahr für das Grundwasser besteht und es zur Stabilisierung des Wasserhaushalts beiträgt.“

„ELaN“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Innovative Systemlösungen für ein nachhaltiges Landmanagement“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung als eins von zehn ausgewählten Projekten mit fünf Millionen Euro gefördert. Neben der Erforschung der naturwissenschaftlich-technischen und politisch-rechtlichen Voraussetzungen, gereinigtes Abwasser in die Natur zu leiten, sollen bereits an zwei Standorten innovative Abwassertechnologien und Landnutzungsformen erprobt und hinsichtlich einer dauerhaften Umsetzung untersucht werden.

Bei den Rieselfeldern Hobrechtsfelde im Norden Berlins handelt es sich um Flächen, die aufgrund ihrer früheren Nutzung eine hohe Schadstoffbelastung und gestörte Bodenstrukturen aufweisen. Hier wird erforscht, ob die Flächen bei einer Wiedervernässung zum Beispiel für den Anbau von Energiepflanzen oder Beweidung genutzt werden können. Bei dem zweiten Versuchsareal, der Randow-Welse-Niederung in Biesenbrow, handelt es sich um empfindliche Niedermoorgebiete. Sie sollen durch Klarwasser stabilisiert werden.

Ziel des „ELaN“-Projekts ist es, übertragbare Lösungen für die gesamte Region Berlin-Brandenburg zu erarbeiten. Außerdem soll nach Möglichkeiten gesucht werden, wie die gewonnenen Erfahrungen und entwickelten Technologien in anderen Regionen Deutschlands vermarktet und eingesetzt werden können. Neben zwei weiteren TU-Fachgebieten Standortkunde und Bodenschutz von Prof. Dr. Gerd Wessolek und Siedlungswasserwirtschaft von Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch sind an dem Forschungsverbund das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung e.V., die Humboldt-Universität zu Berlin, die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde, das Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung in Erkner und die Berliner Wasserbetriebe beteiligt.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Martina Schäfer, Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der TU Berlin, Hardenbergstr. 16-18, 10623 Berlin, Tel.: 030/314-26854, E-Mail: martina.schaefer@tu-berlin.de

Abwasser- und Straßenausbaubeiträge – das Volk will mitentscheiden

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Volksbegehren gegen Straßenausbaubeiträge in Thüringen

Die Thüringer Bürgerallianz bringt das Volksbegehren gegen die Abwasser- und Straßenausbaubeiträge auf den Weg. Bei einem Treffen mit Landtagspräsidentin Birgit Diezel (CDU) werde der Beginn der Unterschriftensammlung für den Zulassungsantrag angemeldet, teilte das Bündnis am Mittwoch in Erfurt mit.

Erfurt. Die sechswöchige Frist werde am 25. Juni beginnen und sechs Wochen dauern.
Mindestens 5.000 Bürger müssen ihre Stimme für den Gesetzesentwurf der Bürgerallianz abgeben, damit das Volksbegehren eingeleitet werden kann. Dessen Ziel ist es, die Abwasser- und Straßenausbaubeiträge in Thüringen abzuschaffen. Für ein erfolgreiches Volksbegehren müssten die Bürgerinitiativen innerhalb von vier Monaten 148.000 Unterschriften sammeln.

Die schwarz-rote Koalition hatte im März die Änderung des Kommunalabgabengesetzes …mehr:

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Volksbegehren-gegen-Strassenausbaubeitraege-in-Thueringen-444026507

Martin Weyand anlässlich des Beitrags des ARD-Magazins „Plusminus“ zur Trinkwasserqualität

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Bei diesem Thema müssen zwei Dinge klar getrennt werden: die Trinkwasserqualität an sich und der Betrieb der Hausinstallationen in den Gebäuden. Denn die Trinkwasserqualität in Deutschland ist nachweislich gut bis sehr gut. Das hat auch eine Studie des Umweltbundesamtes bestätigt. Die deutschen Wasserwerke arbeiten darüber hinaus ständig daran, die ohnehin schon hohe Wasserqualität noch zu verbessern.

Damit jedoch die von den Wasserversorgern einwandfrei gelieferte Trinkwasserqualität auch beim Verbraucher ankommt, müssen die Wasserinstallationen in den Gebäuden den technischen Standards entsprechen und regelmäßig gewartet werden. Die deutsche Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass nicht nur bei Planung und Bau, sondern auch beim Betrieb von Hausinstallationen bestimmte technische Regeln zu beachten sind. Die Trinkwasserqualität in Gebäuden kann andernfalls durch Fehler und Mängel bei Hausinstallationen beeinträchtigt werden. Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz ungeeigneter Werkstoffe. Unzureichende Isolierung des Kaltwassersystems und falscher Betrieb des Warmwassersystems können zum Beispiel das unerwünschte Wachstum von Legionellen fördern.

Aus gutem Grund legt daher das Bundesgesundheitsministerium in der Trinkwasserverordnung Pflichten für die Betreiber von Hausinstallationen fest. Dabei bietet die Anwendung der Technischen Regeln (DVGW-Regelwerk) dem Betreiber eine wichtige Basis zur Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen in der Trinkwasserverordnung. Die Trinkwasserversorger entnehmen in ihren Gewinnungs- und Versorgungsgebieten regelmäßig Proben und untersuchen diese auf ihre Reinheit, so dass die Einhaltung der strengen Trinkwassernormen gesichert ist. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und Umweltämtern.“

Weitere Informationen
Frank Brachvogel
Pressesprecher
Telefon 0 30 / 300 199-1160
E-Mail presse@bdew.de

Quelle:
http://www.bdew.de/internet.nsf/id/DE_20110802-PS-Martin-Weyand-anlaesslich-des-Beitrags-des-ARD-Magazins-Plusminus-vom-2-August-zur-T

Martin Weyand anlässlich des Beitrags des ARD-Magazins „Plusminus“ zur Trinkwasserqualität

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Bei diesem Thema müssen zwei Dinge klar getrennt werden: die Trinkwasserqualität an sich und der Betrieb der Hausinstallationen in den Gebäuden. Denn die Trinkwasserqualität in Deutschland ist nachweislich gut bis sehr gut. Das hat auch eine Studie des Umweltbundesamtes bestätigt. Die deutschen Wasserwerke arbeiten darüber hinaus ständig daran, die ohnehin schon hohe Wasserqualität noch zu verbessern.

Damit jedoch die von den Wasserversorgern einwandfrei gelieferte Trinkwasserqualität auch beim Verbraucher ankommt, müssen die Wasserinstallationen in den Gebäuden den technischen Standards entsprechen und regelmäßig gewartet werden. Die deutsche Trinkwasserverordnung schreibt vor, dass nicht nur bei Planung und Bau, sondern auch beim Betrieb von Hausinstallationen bestimmte technische Regeln zu beachten sind. Die Trinkwasserqualität in Gebäuden kann andernfalls durch Fehler und Mängel bei Hausinstallationen beeinträchtigt werden. Ein Beispiel hierfür ist der Einsatz ungeeigneter Werkstoffe. Unzureichende Isolierung des Kaltwassersystems und falscher Betrieb des Warmwassersystems können zum Beispiel das unerwünschte Wachstum von Legionellen fördern.

Aus gutem Grund legt daher das Bundesgesundheitsministerium in der Trinkwasserverordnung Pflichten für die Betreiber von Hausinstallationen fest. Dabei bietet die Anwendung der Technischen Regeln (DVGW-Regelwerk) dem Betreiber eine wichtige Basis zur Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen in der Trinkwasserverordnung. Die Trinkwasserversorger entnehmen in ihren Gewinnungs- und Versorgungsgebieten regelmäßig Proben und untersuchen diese auf ihre Reinheit, so dass die Einhaltung der strengen Trinkwassernormen gesichert ist. Dies geschieht in enger Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und Umweltämtern.“

Weitere Informationen
Frank Brachvogel
Pressesprecher
Telefon 0 30 / 300 199-1160
E-Mail presse@bdew.de

Quelle:
http://www.bdew.de/internet.nsf/id/DE_20110802-PS-Martin-Weyand-anlaesslich-des-Beitrags-des-ARD-Magazins-Plusminus-vom-2-August-zur-T

A Less Wasteful Way to Deal with Wastewater

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An Israeli company aims to commercialize microbial fuel-cell technology

An Israeli company called Emefcy has developed a process that promises to decrease the energy drain of wastewater treatment. This week, Energy Technology Ventures-a joint venture between GE, NRG Energy, and ConocoPhillips-invested in the company, marking the venture’s first-ever investment in a non-U.S. company.

Conventional wastewater treatment consumes 2 percent of global power capacity, some 80,000 megawatts, at a cost of $40 billion per year.

Using conventional microbial fuel-cell technology and its own proprietary engineering, Emefcy harvests energy from wastewater, generating enough to power the entire treatment process. In the treatment of particularly carbon-rich industrial wastewater, the company says, the process produces excess electricity that can be fed back into the grid at a profit.

In microbial fuel cells, naturally occurring microorganisms oxidize wastewater. An anode and cathode, placed a critical distance apart in the water, create an electrical circuit from the electrons gained from this oxidation.

Ely Cohen, Emefcy’s vice president of marketing, says the company’s process reduces the total cost of wastewater treatment by 30 to 40 percent by eliminating spending on energy, and also reduces the amount of sludge that must be trucked away afterward by up to 80 percent.

Traditional wastewater treatment involves forcing air through the water to aerate it. This is also important to the activity of the microbial cells. Emefcy exposes more wastewater to air but without the energy-intensive process of pumping air through water. Instead, the wastewater flows through a „biogenic reactor“ made of tubes 1.7 meters in diameter and four meters high. Inside the tubes, water and air flow alongside each other separated by a membrane.

„The reactor is split into two areas,“ says Emefcy CEO Eytan Levy. „In one area there is a lot of wastewater but there is no air. In the other area there is air but no wastewater. These two areas are separated by a membrane wall and both areas are connected to an electrically-conductive surface on which the bacteria grows.“

The electrons produced by the bacteria flow towards the oxygen in the air through nanowires made of naturally-occurring hair-like projections found on the surface of the microbes. „Under these reactor conditions the bacteria develop the ability to convert these pili to become electrically conductive and it behaves just like a metallic wire,“ says Levy.

The electrodes used are made of a coated plastic, which makes them cheaper, and easier to maintain.

Each stack can process 10 cubic meters of wastewater a day, and has a planned lifespan of 15 years. Stacks can be added on a modular basis, avoiding the need for a large up-front investment in infrastructure. Emefcy hope to begin industrial production this month, with first sales targeted for early 2012.
Itamar Willner, a professor at the Institute of Chemistry at the Hebrew University, and author of a recent review of biofuel cell technology in the journal Fuel Cells, says using microbial fuel cells for the decontamination of wastewater remains „a challenge.“

„There is a tremendous difference between a demo system and upscaling to thousands of tons of wastewater, and a difference between artificially contaminated water used for laboratory testing and the real world, where you have different waste and different materials,“ says Willner.

Lital Alfonta, an assistant professor in the Department of Biotechnology Engineering at Ben-Gurion University, who develops genetically engineered microbial fuel cells, says there has been growing excitement at international conferences over the progress made by Emefcy.

„They use very cheap materials that still give them the highest possible power output,“ says …

http://www.technologyreview.com/printer_friendly_article.aspx?id=37965

A Less Wasteful Way to Deal with Wastewater

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An Israeli company aims to commercialize microbial fuel-cell technology

An Israeli company called Emefcy has developed a process that promises to decrease the energy drain of wastewater treatment. This week, Energy Technology Ventures-a joint venture between GE, NRG Energy, and ConocoPhillips-invested in the company, marking the venture’s first-ever investment in a non-U.S. company.

Conventional wastewater treatment consumes 2 percent of global power capacity, some 80,000 megawatts, at a cost of $40 billion per year.

Using conventional microbial fuel-cell technology and its own proprietary engineering, Emefcy harvests energy from wastewater, generating enough to power the entire treatment process. In the treatment of particularly carbon-rich industrial wastewater, the company says, the process produces excess electricity that can be fed back into the grid at a profit.

In microbial fuel cells, naturally occurring microorganisms oxidize wastewater. An anode and cathode, placed a critical distance apart in the water, create an electrical circuit from the electrons gained from this oxidation.

Ely Cohen, Emefcy’s vice president of marketing, says the company’s process reduces the total cost of wastewater treatment by 30 to 40 percent by eliminating spending on energy, and also reduces the amount of sludge that must be trucked away afterward by up to 80 percent.

Traditional wastewater treatment involves forcing air through the water to aerate it. This is also important to the activity of the microbial cells. Emefcy exposes more wastewater to air but without the energy-intensive process of pumping air through water. Instead, the wastewater flows through a „biogenic reactor“ made of tubes 1.7 meters in diameter and four meters high. Inside the tubes, water and air flow alongside each other separated by a membrane.

„The reactor is split into two areas,“ says Emefcy CEO Eytan Levy. „In one area there is a lot of wastewater but there is no air. In the other area there is air but no wastewater. These two areas are separated by a membrane wall and both areas are connected to an electrically-conductive surface on which the bacteria grows.“

The electrons produced by the bacteria flow towards the oxygen in the air through nanowires made of naturally-occurring hair-like projections found on the surface of the microbes. „Under these reactor conditions the bacteria develop the ability to convert these pili to become electrically conductive and it behaves just like a metallic wire,“ says Levy.

The electrodes used are made of a coated plastic, which makes them cheaper, and easier to maintain.

Each stack can process 10 cubic meters of wastewater a day, and has a planned lifespan of 15 years. Stacks can be added on a modular basis, avoiding the need for a large up-front investment in infrastructure. Emefcy hope to begin industrial production this month, with first sales targeted for early 2012.
Itamar Willner, a professor at the Institute of Chemistry at the Hebrew University, and author of a recent review of biofuel cell technology in the journal Fuel Cells, says using microbial fuel cells for the decontamination of wastewater remains „a challenge.“

„There is a tremendous difference between a demo system and upscaling to thousands of tons of wastewater, and a difference between artificially contaminated water used for laboratory testing and the real world, where you have different waste and different materials,“ says Willner.

Lital Alfonta, an assistant professor in the Department of Biotechnology Engineering at Ben-Gurion University, who develops genetically engineered microbial fuel cells, says there has been growing excitement at international conferences over the progress made by Emefcy.

„They use very cheap materials that still give them the highest possible power output,“ says …

http://www.technologyreview.com/printer_friendly_article.aspx?id=37965