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Installation und Betrieb einer neuartigen Konditionierungshilfe zur Schlammentwässerung (Erfahrungsbericht Einsatz KA Goslar)

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1. Einleitung und Ausgangssituation
Es begann mit einer Studie zur Umsetzung einer Energieautarken Kläranlage.

Aus strategischen Gründen und zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit wurde in den Jahren 2008
und 2009 eine Studie zur Umsetzung einer ENERGIEAUTARKEN KLÄRANLAGE beauftragt und durchgeführt.
Mit den gefundenen Ergebnissen soll der Energiebedarf so gering wie möglich gehalten werden.
Neben dem Energiebedarf wurden alle verfahrenstechnischen Schritte überprüft. In der folgenden
Zeit wurden erhebliche Veränderungen an der Kläranlage Goslar vorgenommen, die heute schon
positive Veränderungen im Energiebedarf darstellen. Als ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur
ENERGIEAUTARKEN KLÄRANLAGE ist der Bau und Betrieb einer Co-Substrat-Annahmestation in
Umsetzung. Hier werden leicht vergärbare Stoffe, wie z. B. Fette o. ä., angenommen und in den
bestehenden Faulraum dosiert. Allein durch diese Zugabe erwartete man ein schlechteres Ergebnis
bei der Entwässerung. Mit dem FlocFormer will man dem entgegenwirken. Aber auch in
bestehenden Anlagen ohne Co-Vergärung wurde mit einer wesentlichen Verbesserung der
Klärschlammentwässerung gerechnet.

2. Das FlocFormer – Prinzip
Bild FW-Schlamm-Aquen-Nov-12-1.jpg
Mit Hilfe des FlocFormers soll eine einheitliche, kompakte Schlammflocke geschaffen werden, deren Wasserbindevermögen herabgesetzt ist. Das Standardverfahren zur Vorbereitung der Entwässerung von Klärschlämmen ist die Konditionierung mit Polymeren. Die Anforderung an die Konditionierungstechnik ist die Ausbildung von optimal entwässerbaren Flocken bei sich permanent verändernden Schlamm- und Prozessparametern. Dies ist mit der konventionellen Technik nicht möglich. Zudem benötigt jedes Entwässerungsaggregat für optimale Entwässerungsergebnisse eine ganz spezifische Flockung. Die Entwässerung von Klärschlämmen ist immer nur so gut wie ihre Konditionierung! Im FlocFormer wird zunächst das Flockungshilfsmittel über einen Turbo-Mischer homogen in den Schlamm eingebracht. Es werden großvolumige und scherinstabile Flocken erzeugt. Diese werden anschließend in einem modifizierten Kegelrührer gezielt erodiert und kompaktiert („pellettiert“). Das Polymer kann seine Wirkung voll entfalten, eine Überdosierung ist nicht mehr nötig. 

3. Einbindung in die Entwässerungsstrecke

Der FlocFormer ist dem Entwässerungsaggregat direkt vorgeschaltet. Das Aggregat wurde mit einem Bypasssystem in die vorhandene Schlammleitung zur Zentrifuge eingebunden.
Bild FW-Schlamm-Aquen-Nov-12-2.jpgBild FW-Schlamm-Aquen-Nov-12-3.jpg
Das Bypasssystem hat die Aufgabe, einem Herunterfahren der Zentrifuge – beispielsweise in der Anfangszeit wegen der Versuchseinstellungen am FlocFormer – entgegenzuwirken. Als ein wesentlicher Vorteil muss die Steuerung des FlocFormers angesehen werden. Diese Steuerung ist kompatibel mit anderen Systemen, so dass man ohne größere Probleme den FlocFormer in bestehende Systeme einbinden kann. Die Bedienoberfläche ist einfach und sinnvoll angeordnet und dargestellt. Alle Rohrleitungen und Verbindungen, wie auch das Gehäuse selbst, sind aus vergütetem Edelstahl hergestellt. Damit ist eine lange Lebensdauer sichergestellt. Die Anlage läuft seit vielen Monaten störungsfrei. 

4. Der Versuchsbetrieb

Bild FW-Schlamm-Aquen-Nov-12-4.jpg
Durch den Aufbau des FlocFormers sind 3 die Flockenstruktur beeinflussende Einstellmöglichkeiten gegeben:
– eine intensive Polymereinmischung (Turbo-Mischer)
– die Drehzahlveränderung des Kegelrührers
– eine Veränderung des Spaltabstandes des Kegelrührers zum Gehäuse

Hinzu kommen die Einstellmöglichkeiten am Entwässerungsaggregat (Zentrifuge). Um die optimalen Einstellungen und somit die optimalen Ergebnisse in der Entwässerung und im Polymerverbrauch zu erhalten, wurde jede Einstellmöglichkeit für sich und jeweils in Kombination getestet. Für die Betrachtung aller möglichen Einzeleinstellungen und Kombinationen waren 63 Schritte notwendig. Zusätzlich wurden verschiedene Polymere untersucht. Für jedes Polymer wurden die 63 Schritte durchlaufen. Kurz gesagt haben wir die Anlage gründlich getestet. 

5. Die Ergebnisse
Mit Hilfe des FlocFormers konnte der Trockensubstanzgehalt des entwässerten Schlammes um ca. 2
Prozent erhöht werden, trotz der nunmehr zusätzlich eingeleiteten Fette. Der entwässerte Schlamm
veränderte sich hinsichtlich seiner Beschaffenheit derart, dass mit dem Einsatz des FlocFormers eine
feinkrümelige Struktur erzeugt werden konnte.

Bild FW-Schlamm-Aquen-Nov-12-5.jpg
Dies hatte zum Vorteil, dass wesentlich mehr Schlamm in die Container verladen werden konnte als
bisher, da sich der Schlamm besser in den Containern verteilt. Demzufolge und wegen des geringeren
Wassergehaltes mussten auch weniger Touren gefahren werden (ca.20%), was sich wiederum positiv
auf die Entsorgungskosten auswirkt. Die Anlage wurde bisher über alle Jahreszeiten gefahren, die
Vorteile wurden unabhängig von der Jahreszeit und Witterung eingefahren.
Der mittlere Polymerverbrauch konnte ebenfalls, trotz nun eingeleiteter Fette, um ca. 1 kg Polymer
je Tonne Trockensubstanz gesenkt werden.

6. Zusammenfassung
Die Investition in den FlocFormer als Konditionierungshilfe hat sich für uns gelohnt. Durch die
Einsparungen in den Entsorgungskosten, bedingt durch die Erhöhung des TS-Gehaltes, durch die
Erzeugung einer feinkrümeligen Struktur und durch die Polymereinsparungen, hat sich der
FlocFormer sehr schnell amortisiert. Auch der problemlose Einbau und die Integration in die
bestehende Entwässerungsschiene überzeugten. Durch die Bypass-Regelung kann der „alte“
Entwässerungsweg ganz unkompliziert wieder hergestellt werden, wenn es die Situation erfordern
sollte. Da der FlocFormer in verschiedenen Größen lieferbar ist, ist auch ein Einsatz in der mobilen
Schlammentwässerung denkbar. Sogar für die Schlammeindickung kann der FlocFormer eingesetzt
werden.

Jörg Hinke
Leiter Kläranlage Goslar
j.hinke@eurawasser.de
Tel.: 053213376-28
Fax: 05321 3376-33
Mobil: 0151 12122300

Aktuelles zur Fachkräfte-Offensive

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Im Juni 2012 startete erfolgreich die vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und der Bundesagentur für Arbeit ins Leben gerufene Fachkräfte-Offensive.

Auf der begleitenden Internetplattform www.fachkraefte-offensive.de stehen, multimedial aufbereitet, regelmäßig Beiträge zu den neuesten Entwicklungen zum Thema Fachkräftemangel.

Informieren Sie sich hier:
http://www.fachkraefte-offensive.de/DE/Startseite/start.html

Den Fachkräftebedarf zu sichern ist eine der entscheidenden Herausforderungen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Wollen wir Deutschland zukunftsfest machen, ist jetzt eine gemeinsame Anstrengung notwendig. Um alle verantwortlichen Akteure zusammenzubringen und ganz konkret Handlungsansätze aufzuzeigen, haben das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) die Fachkräfte-Offensive gestartet.

Weitere Informationen
Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) – 16 Fragen zum Fachkräftemangel in Deutschland
http://www.bibb.de/de/56363.htm
PDF-Download – Demografiebericht
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2011/demografiebericht.pdf?__blob=publicationFile
Fachkräftesicherung – Ziele und Maßnahmen der Bundesregierung
http://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/fachkraeftesicherung-ziele-massnahmen.pdf?__blob=publicationFile

 

 

Spree 2011 – Pilotanlage zur Mischwasserspeicherung geht in Betrieb

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Spree2011 ist der Prototyp eines flexibel einsetzbaren, modular aufgebauten Abwasserspeichers, der in Zukunft traditionelle Speicherbecken in Betonbauweise ergänzen soll. Nach mehr als sieben Jahren Forschung und Entwicklung, die unter anderem vom Kompetenzzentrum Wasser Berlin, den Berliner Wasserbetrieben, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Stiftung Zukunft Berlin gefördert wurde, steht der Bau der Pilotanlage Luritec/Spree2011 nun vor dem Abschluss. Das in der Spree installierte und für die Speicherung von Abwasser entwickelte Modulsystem kann nicht nur Abwasser aus der Mischkanalisation speichern, sondern ist auch im Bereich der Trennkanalisation einsetzbar. Es kann im Salzwasser und in Gewässern mit starken Strömungen installiert sowie mit weiterführenden Abwasserbehandlungsanlagen bestückt werden. Die TU Berlin (Prof. Dr.-Ing. Matthias Barjenbruch) wird den technischen Betrieb der Anlage jetzt für zwei Jahre untersuchen und auswerten. Die Eröffnung war am 14. September 2012 im Berliner Osthafen. Die dort installierte Pilotanlage, eine Konstruktion aus Glasfaserrohren und Stahlträgern, ist rund 50 m lang und verfügt über ein Speichervolumen von 460 m³. Zwei Jahre wird die Pilotanlage nun unter wissenschaftlicher …mehr:

http://www.gfa-news.de/gfa/webcode/20120917_002/Spree_2011_%E2%80%93_Pilotanlage_zur_Mischwasserspeicherung_geht_in_Betrieb

Neue Technologie: Kunststoff aus Abwasser

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Eine zukunftsweisende Innovation ermöglicht die Verarbeitung von kommunalem Klärschlamm zu Rohstoffen

Rohstoffe für die Papier- und Kunststoffindustrie
Applied Cleantech hat eine Technologie entwickelte, mit der Feststoffe aus kommunalen Abwassersystemen zu Rohstoffen für die weltweite Papier- und Kunststoffindustrien verarbeitet werden können.
Der revolutionäre gedankliche Ansatz in Kombination mit wissenschaftlicher Forschungsarbeit führte im Lauf der vergangenen Jahre zur Entwicklung dieser Technologie, die es ermöglicht, Rohstoffe auf Klärschlamm-Basis zu produzieren, welche dann wieder an die Industrie zurückverkauft werden können. Zum Einsatz kommt die Technologie in einer kompakten, automatisierten und effizienten Anlage. Dort werden Feststoffe aus ungeklärtem Abwasser recycelt und in einem fortlaufenden Prozess (dem SRS – Sewage Recycling System) in qualitativ hochwertige Verbrauchsgüter verwandelt. Am Ende des Vorgangs sind aus den Fest- und Faserstoffen im Abwasser qualitativ hochwertige, saubere und umweltfreundliche…mehr unter:

http://www.chemie.de/news/140071/neue-technologie-kunststoff-aus-abwasser.html

Damit aus Abwasser eine saubere Sache wird

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Viele Menschen in der Eifel leben so weit weg von ihren Nachbarn, dass sie nicht an den Kanal angeschlossen werden, sondern eine eigene kleine Kläranlage bauen müssen. Aber welche ist die richtige? Eine Frau aus Speicher hat vor zwei Jahren eine Anlage gebaut – und schreibt ihre Erfahrungen in einem Buch auf.

Dreckiges Wasser aus der Küche oder dem Badezimmer fließt in den Abfluss, und dann? Bei den meisten Haushalten gelangt das Abwasser in die Kanalisation und zu einer Kläranlage. Doch gerade im ländlichen Raum sind nicht alle Häuser an solch einen Kanal angeschlossen. In der Eifel stehen nach Information des rheinland-pfälzischen Umweltministeriums landesweit betrachtet noch die meisten Häuser ohne modernes Abwassersystem.

http://www.volksfreund.de/nachrichten/region/bitburg/aktuell/Heute-in-der-Bitburger-Zeitung-Damit-aus-Abwasser-eine-saubere-Sache-wird;art752,3166128

Schadstofftransport in der Pilz-Pipeline

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Leipzig. Pilze durchziehen das Erdreich mit riesigen Geflechten aus feinen Fäden. Diese Netzwerke aber haben überraschende Funktionen. Schon vor ein paar Jahren haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) herausgefunden, dass Bakterien auf den Pilzfäden wie auf Autobahnen durch das Labyrinth der Bodenporen reisen. Nun sind die UFZ-Mitarbeiter gemeinsam mit britischen Kollegen von der Lancaster University einem weiteren Phänomen auf die Spur gekommen. Demnach transportieren die Pilzgeflechte auch Schadstoffe, die im Boden sonst kaum beweglich sind. Damit können diese lebenden Pipelines vielleicht einen Beitrag zur Sanierung belasteter Böden leisten, schreiben die Forscher im Fachjournal Environmental Science & Technology.

Quelle: UFZ

Phosphor-Recycling aus Abwasser

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Europäisches Verbundforschungsvorhaben P-REX wird die Entwicklung der Anlagentechnik zur Rückgewinnung von Phosphor aus Abwasser vorantreiben

Abwasser ist nicht nur einfach Abfall, der bei der Abwasserbehandlung anfallende Klärschlamm enthält neben viel Energie auch lebenswichtige Nährstoffe wie zum Beispiel Phosphor und Stickstoff. Daher war es lange Tradition, den Schlamm direkt als Dünger auf den Feldern auszubringen. Diese Praxis ist allerdings immer mehr umstritten. Denn im Schlamm können neben erwünschten Nährstoffen auch Schadstoffe wie Schwermetalle oder organische Spurenstoffe enthalten sein, die möglichst nicht in die Nahrungskette gelangen sollten.

In der Landwirtschaft wird daher heute überwiegend mit künstlichen Pflanzendüngern gearbeitet. Hierbei gibt es allerdings ein Problem: die Verfügbarkeit des zugesetzten Phosphors, der in nur wenigen Regionen der Erde wie z.B. China oder Marokko bergmännisch als Rohphosphat abgebaut wird, ist begrenzt. Dies hat sich in den letzten Jahren schon deutlich auf den Rohstoffmärkten bemerkbar gemacht. Kostete eine Tonne Rohphosphat 2006 durchschnittlich 35€, lag der Preis für die gleiche Menge 2008 schon um ein Vielfaches höher mit steigender Tendenz.

Europa ist zu 90% von importiertem Rohphosphat abhängig. Deutschland importiert jährlich 120 Tausend Tonnen dieses Pflanzennährstoffs in Form von Mineraldünger. Gleichzeitig sind 70 Tausend Tonnen Phosphor im Abwasserstrom enthalten und werden meist nicht genutzt. Ein gezieltes Recycling dieses Stoffs aus Abwasser könnte in Deutschland bis zu 60% des Bedarfs decken. Zahlreiche Verfahren wurden bereits in Pilotvorhaben entwickelt, allerdings kam bisher kaum ein Verfahren in großtechnischem Maßstab zur Anwendung.

Dies liegt laut Andreas Hartmann, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Wasser Berlin, vor allem daran, dass in der bisherigen Forschung der Fokus bislang zu einseitig auf die Phosphorausbeute, aber zu wenig aber auf die Praktikabilität von Verfahren gelegt wurde.

Dies soll sich nun ändern. Die vom Kompetenzzentrum Wasser Berlin geleitete europäische Forschungsinitiative P-REX ist angetreten, die Entwicklung von effizienten technischen Lösungen des Phosphor-Recyclings aus Abwasser in Europa zu beschleunigen.

In enger Zusammenarbeit von Wissenschaft, Unternehmen und Fachleuten aus der Landwirtschaft sollen die besten verfügbaren Recycling-Verfahren bewertet werden. Dazu zählt neben verfahrenstechnischen Lösungen explizit auch die Option der direkten landwirtschaftlichen Verwertung. Ziel ist es, die bisher unter 10% liegende Recyclingquote von Phosphor aus Abwasser auf 80% zu erhöhen. Die Phosphor-Ausbeute ist aber nicht das einzige Bewertungskriterium. Mit auf dem Prüfstand steht die tatsächliche Wirksamkeit der Recyclingprodukte als Düngemittel.

Weiterhin soll das Markpotenzial von einzelnen Recycling-Verfahren und Recycling-Produkten untersucht werden.
Das Projekt bearbeiten 15 Partner aus sieben europäischen Ländern, darunter sind neun mittelständische Unternehmen, Das Projektvolumen beträgt 4,4 Mio.€ über 3 Jahre Projektdauer; die EU-Förderung beträgt 2,9 Mio.€.

„P-Rex“ auf einen Blick:“

Projekttitel:
Nachhaltiges Klärschlammmanagement zur Förderung des Phosphorrecyclings und der Energieeffizienz (P-REX)

Volumen:
4,4 Mio.€ über 3 Jahre Projektdauer; die EU-Förderung beträgt 2,9 Mio.€

Konsortium:
15 Partner aus 7 Ländern, darunter 9 KMU.

Ziele:
Demonstration und systematische Validierung von technischen Prozessen und Anlagen;
Systematische Bewertung der Recyclingprodukte hinsichtlich ihrer Wirkung als Düngemittel; Untersuchung des Marktpotenzials für Recycling-Technik und Recyclingprodukte; Entwicklung von Strategien der Phosphor-Rückgewinnung aus Abwässern unter Berücksichtigung von regionalen Randbedingungen

Web:
http://www.p-rex.eu

Leitung:
Dr. Christian Kabbe
christian.kabbe@kompetenz-wasser.de

Partner:
Agro Plus Handelsunternehmen eU (Österreich), ASIO, spol. s r.o. (Tschechien,
BSH Umweltservice AG (Schweiz), Berliner Wasserbetriebe (assoziierter Partner) (Deutschland), BAM Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (Deutschland,
Fachhochschule Nordwestschweiz (Schweiz), Ingitec GmbH (Deutschland), IASP an der Humboldt-Universität zu Berlin (Deutschland), Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (Deutschland),LimCo International GmbH (Deutschland), Outotec Oy (Finnland), P.C.S. Pollution Control Service GmbH (Deutschland), PFI Planungsgemeinschaft GbR (Deutschland), Proman Management GmbH (Österreich), Solintel M&P, S.L. (Spanien), Veolia Eau (Frankreich
Dr.-Ing. Bodo Weigert

KompetenzZentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB)

Untersuchung der Pflanzenverfügbarkeit von Nährstoffen und Schwermetallen aus thermisch mineralisiertem Klärschlamm

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Fachhochschule Bingen – Prof. Dr. agr. Thomas Appel

Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen enthält in der Regel Stickstoff und Phosphor in ähnlicher Nährstoffdichte wie Wirtschaftsdünger von Schweinen und Geflügel (Kratz und Schnug (2006)). Außerdem besteht Klärschlamm zu ca. 80 % in der Trockensubstanz aus organischem Material. Klärschlamm eignet sich deshalb auch zur energetischen Verwertung. Problematisch bei der Klärschlammverwertung sind allerdings die akkumulierten Schadstoffe, zum einen vor allem die Schwermetalle und zum anderen organische Schadstoffe. Eine zukunftsweisende Klärschlammverwertung zielt deshalb auf folgendes:

1. Effiziente energetische Verwertung der organischen Substanz des Klärschlamms
2. Beseitigung der organischen Schadstoffe
3. Immobilisierung oder Extraktion der anorganischen Schadstoffe
4. Mobilisierung der Pfl anzennährstoffe für die landbauliche Verwertung.

Durch eine Behandlung des Klärschlamms lassen sich nicht alle Ziele gleichermaßen erreichen. Eine effiziente energetische Verwertung ist zum Beispiel mit dem PYREG-Verfahren möglich, wobei Temperaturen von ca. 600 °C erreicht werden. Für die Beseitigung organischer Schadstoffe und die Mobilisierung des im Klärschlamm vorhandenen Phosphors sind dagegen höhere Temperaturen von über 900 °C günstig, wie sie beispielsweise bei der Klärschlammverbrennung entstehen (Adam et al. 2008). Im Vergleich zu unbehandeltem Klärschlamm ist die Löslichkeit der Schwermetalle sowie der Alkali- und Erdalkalimetalle im Rückstand einer thermischen Behandlung geringer (Hwang et al. 2007). Das bedeutsamste Nährelement im Klärschlamm ist allerdings der Phosphor. Phosphor kommt je nach thermochemischer Behandlung des Klärschlamms in unterschiedlichen Verbindungen vor und seine Pflanzenverfügbarkeit ist deshalb stark von der Art der Behandlung abhängig. Rumphorst und Ringel (1994) stellten zum Beispiel fest, dass die Löslichkeit des Phosphors in der Asche von der Temperatur während der Umsetzung abhing. Bei einer Umsatztemperatur von 500 °C konnte aus der Asche vier- bis zehnmal mehr P ausgewaschen werden, als bei höheren Temperaturen von 600 °C bis 900 °C. Allerdings ist die Löslichkeit von Phosphor in Wasser oder in organischen Säuren (z.B. Zitronensäure) noch kein absolutes Maß dafür, wie gut der Nährstoff für Pflanzen verfügbar ist. Hierzu werden entsprechende Pflanzversuche im Gewächshaus der Fachhochschule Bingen durchgeführt.

http://pyreg.de/forschung.html

Untersuchung der Pflanzenverfügbarkeit von Nährstoffen und Schwermetallen aus thermisch mineralisiertem Klärschlamm

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Fachhochschule Bingen – Prof. Dr. agr. Thomas Appel

Klärschlamm aus kommunalen Kläranlagen enthält in der Regel Stickstoff und Phosphor in ähnlicher Nährstoffdichte wie Wirtschaftsdünger von Schweinen und Geflügel (Kratz und Schnug (2006)). Außerdem besteht Klärschlamm zu ca. 80 % in der Trockensubstanz aus organischem Material. Klärschlamm eignet sich deshalb auch zur energetischen Verwertung. Problematisch bei der Klärschlammverwertung sind allerdings die akkumulierten Schadstoffe, zum einen vor allem die Schwermetalle und zum anderen organische Schadstoffe. Eine zukunftsweisende Klärschlammverwertung zielt deshalb auf folgendes:

1. Effiziente energetische Verwertung der organischen Substanz des Klärschlamms
2. Beseitigung der organischen Schadstoffe
3. Immobilisierung oder Extraktion der anorganischen Schadstoffe
4. Mobilisierung der Pfl anzennährstoffe für die landbauliche Verwertung.

Durch eine Behandlung des Klärschlamms lassen sich nicht alle Ziele gleichermaßen erreichen. Eine effiziente energetische Verwertung ist zum Beispiel mit dem PYREG-Verfahren möglich, wobei Temperaturen von ca. 600 °C erreicht werden. Für die Beseitigung organischer Schadstoffe und die Mobilisierung des im Klärschlamm vorhandenen Phosphors sind dagegen höhere Temperaturen von über 900 °C günstig, wie sie beispielsweise bei der Klärschlammverbrennung entstehen (Adam et al. 2008). Im Vergleich zu unbehandeltem Klärschlamm ist die Löslichkeit der Schwermetalle sowie der Alkali- und Erdalkalimetalle im Rückstand einer thermischen Behandlung geringer (Hwang et al. 2007). Das bedeutsamste Nährelement im Klärschlamm ist allerdings der Phosphor. Phosphor kommt je nach thermochemischer Behandlung des Klärschlamms in unterschiedlichen Verbindungen vor und seine Pflanzenverfügbarkeit ist deshalb stark von der Art der Behandlung abhängig. Rumphorst und Ringel (1994) stellten zum Beispiel fest, dass die Löslichkeit des Phosphors in der Asche von der Temperatur während der Umsetzung abhing. Bei einer Umsatztemperatur von 500 °C konnte aus der Asche vier- bis zehnmal mehr P ausgewaschen werden, als bei höheren Temperaturen von 600 °C bis 900 °C. Allerdings ist die Löslichkeit von Phosphor in Wasser oder in organischen Säuren (z.B. Zitronensäure) noch kein absolutes Maß dafür, wie gut der Nährstoff für Pflanzen verfügbar ist. Hierzu werden entsprechende Pflanzversuche im Gewächshaus der Fachhochschule Bingen durchgeführt.

http://pyreg.de/forschung.html

Das chemische Gedächtnis des Meerwassers

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Wissenschaftler untersuchen die im Ozean gelösten Biomoleküle und lesen in ihnen wie in einem Geschichtsbuch des Meeres

Wasser vergisst nicht, sagt Prof. Boris Koch, Chemiker am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft. Egal, was im Meer passiert: Ob die Sonne scheint, Algen blühen oder eine Schule Delfine durch ein Seegebiet schwimmt – alles und jeder hinterlässt biomolekulare Spuren. Einige von ihnen können Boris Koch und Kollegen jetzt mithilfe einer Kombination neuer Techniken ausfindig machen und zurückverfolgen. Wie diese Analysen funktionieren und welche Vorgänge im Meer die Forscher bisher aufdecken konnten, berichten die Wissenschaftler in einem Sonderband der Open-Access-Fachzeitschrift Biogeosciences.

Tümpel, Torflöcher und Straßengräben voll abgestandenem Regenwasser haben den Chemiker Boris Koch früher nie interessiert. „Ich dachte damals: Ein jeder kennt diese braune Brühe; was soll an ihr schon interessant sein. Heute arbeiten wir mit genau jenen Substanzen, die das Wasser im Straßengraben so braun färben – genauer gesagt mit gelöstem organischen Material, das nicht nur in Tümpeln, sondern natürlich auch in den Weltmeeren vorkommt“, sagt Boris Koch, der das Forschungsprojekt initiiert hat und Mitherausgeber des Sonderbandes ist.

In den Ozeanen ist die Konzentration dieser sogenannten Biomoleküle pro Liter Wasser zwar geringer als im Straßengraben. Würde man jedoch alles Meerwasser dieser Welt durch ein biomolekül-durchlässiges Sieb kippen und alle darin enthaltenen Bestandteile in Kohlenstoff-Einheiten umrechnen, sähe das Verhältnis anders aus: Im Sieb lägen schätzungsweise 25 Milliarden Tonnen gebundener Kohlenstoff. Er stammt hauptsächlich aus den Überresten von abgestorbenen Meeresorganismen aber auch aus der Biomasse lebender Wale, Fische, Algen, Bakterien, Seegras und anderen Meeresbewohnern. Unterhalb des Siebes würden sich dagegen etwa 662 Milliarden Tonnen gelöster organischer Kohlenstoff türmen, bestehend aus Zehntausenden verschiedenen Substanzen.

Diese vielen Substanzen haben Boris Kochs Neugierde geweckt: „Unsere Arbeit mit gelöstem organischen Material bringt zwei grundlegende Schwierigkeiten mit sich: Zum einen wissen wir bis heute nicht, wie viel organisches Material in das Meer gelangt oder dort produziert wird und warum nicht alles biologisch abgebaut wird. Zum anderen sind die einzelnen gelösten Biomoleküle so gering konzentriert, dass wir unsere Wasserproben stets anreichern müssen, um das darin enthaltene gelöste organische Material in einem ultrahochauflösenden Massenspektrometer am Helmholtz Zentrum München untersuchen zu können“, sagt Koch, der eine Kooperationsprofessur zwischen dem Alfred-Wegener-Institut und der Hochschule Bremerhaven innehat und Meereschemie lehrt.

Mit Hilfe dieses Massenspektrometers am Helmholtz Zentrum München, dem Deutschen Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, ist es dem Wissenschaftler-Team um Boris Koch erstmals gelungen, im Zuge einer einzigen Messung Tausende Einzelkomponenten des gelösten organischen Materials, kurz DOM, (engl. dissolved organic matter) auf einmal zu identifizieren. „Das Gerät nennt uns die chemische Summenformel eines jeden Moleküls und gibt an, wie viel Kohlenstoff, Sauerstoff, Wasserstoff oder Stickstoff es enthält. Diese Angaben benötigen wir, um herauszufinden, woher das einzelne Molekül stammen könnte“, erklärt Boris Koch.

Am Ende der Analyse im Massenspektrometer ergibt sich so ein chemischer Fingerabdruck, der im Zuge statistischer Berechnungen konkrete Rückschlüsse auf jenes Wasser zulässt, in dem das gelöste organische Material einst geschwommen ist. „Wir stehen erst am Anfang unserer Untersuchungen. Es scheint jedoch, als hätten wir mit dieser neuen Methode eine Möglichkeit gefunden, den chemischen Gedächtnisspeicher des Wassers zu nutzen“, sagt Boris Koch. So können die Wissenschaftler zum Beispiel sagen, wie alt das gelöste Material ist, ob es bei seinem Weg durch die Weltmeere starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt war oder welche Bakterien und Planktonarten vermutlich einst im selben Wasserkörper geschwommen sind.

„Wir können sogar verfolgen, welcher Anteil des DOM seine Spuren in der Atmosphäre hinterlässt. Gischt und Wellen können DOM nämlich in die Luft transportieren, wo es einen wesentlichen Einfluss auf das Klima hat“, ergänzt Dr. Philippe Schmitt-Kopplin vom Institut für Ökologische Chemie am Helmholtz Zentrum München. Denn die wichtigsten Fragen zum DOM kommen aus der Klimaforschung. Boris Koch: „Das gelöste organische Material im Ozean ist eines der größten aktiven Kohlenstoffreservoirs der Erde. Doch bisher wird seine Speicherkapazität in der Klimaforschung nur wenig berücksichtigt, dabei bindet es Kohlendioxid über Zeiträume von 3000 Jahren und mehr – so alt war unser Probenmaterial im Durchschnitt.“

Für den Wissenschaftler vom Alfred-Wegener-Institut geht es nun darum, diese Wissenslücken zu schließen und mehr über die Rolle des DOM im globalen Kohlenstoffkreislauf herauszufinden. Anwendung dürfte das chemische Analyseverfahren zudem in anderen Teildisziplinen der Meeresforschung finden: „Ozeanografen könnten den chemischen Fingerabdruck des DOM immer dann zu Rate ziehen, wenn sich Wassermassen anhand von Temperatur- und Salzgehaltwerten allein nicht unterscheiden lassen. Zudem wollen wir auf einer der nächsten Expeditionen des Forschungsschiffes Polarstern gemeinsam mit Biologen untersuchen, ob das DOM der Wassermassen entlang der Wanderrouten Südlicher Seeelefanten bestimmte chemische Gemeinsamkeiten aufweist. Vielleicht finden wir ja einen Beweis dafür, dass sich diese Meeressäuger mithilfe des ‚Wasserduftes‘ orientieren“, sagt Chemiker Boris Koch.

Er persönlich sieht heute in Anbetracht der neuen Erkenntnisse auch jeden Wassergraben mit anderen Augen. Koch: „Jetzt wissen wir, dass echte chemische Informationen in jedem Wassertropfen stecken und dank der neuen Technik können wir diese jetzt auch greifbar machen.“

Hintergrundwissen: Was ist DOM?

Gelöstes organisches Material (engl. dissolved organic matter, DOM) im Ozean ist eines der größten aktiven, organischen Kohlenstoffreservoirs der Erde. Die globale Menge des im DOM gespeicherten Kohlenstoffs (662 Milliarden Tonnen) ist vergleichbar mit der Gesamtmenge an Kohlenstoff im atmosphärischen Kohlendioxid (aktuell 835 Milliarden Tonnen) und in Landpflanzen (610 Milliarden Tonnen). Sie übertrifft zudem die Menge des Kohlenstoffes, der in lebenden marinen Tieren, Pflanzen und Bakterien gespeichert ist (rund 3 Milliarden Tonnen) um das 200-fache.

Das organische Material wird durch Primärproduzenten wie Pflanzen und Plankton bei der Photosynthese aus atmosphärischem Kohlendioxid aufgebaut. Dies geschieht sowohl an Land (Pflanzen) als auch im Meer (Algen). Das gebildete DOM wird entweder über die Flüsse in die Ozeane transportiert oder es wird direkt im Meerwasser oder im Meereis zum Beispiel durch Algen freigesetzt und durch mikrobiellen Abbau verändert. In den flachen Küstengewässern und im offenen Ozean nehmen Bakterien einen Teil des DOM als wichtigste organische Energiequelle auf. Sie zersetzen das Material und zerlegen es in seine Grundbaustoffe. Das dabei entstehende Kohlendioxid löst sich im Wasser und kann somit auch wieder in die Atmosphäre entweichen.

Der andere Teil des frisch eingetragenen DOM wird erst einmal nicht von Bakterien abgebaut, sondern chemisch verändert und widersteht den Abbauprozessen über einen Zeitraum von bis zu 5000 Jahren – ein Vorgang, der aus chemischer Sicht sehr ungewöhnlich ist. Denn im Grunde sollte die sauerstoffreiche Wassersäule einen raschen mikrobiellen Abbau des organischen Materials begünstigen. Die zwei großen Fragen lauten nun: Warum werden die Abbauprozesse unterbrochen und warum bleibt ein erheblicher Teil des atmosphärischen Kohlenstoffs im DOM der Ozeane gespeichert und zirkuliert für lange Zeit durch die Weltmeere? Marines DOM wirkt nämlich auf diese Weise als Puffer im organischen Kohlenstoffkreislauf.

Trotz dieser offensichtlich großen Bedeutung des DOM war dessen Einordnung in den globalen Kohlenstoffkreislauf bislang kaum möglich. Die komplexe Zusammensetzung des DOM stellte eine enorme analytische Herausforderung dar. Infolgedessen gab es nur unzureichende Informationen über die exakten Quellen des DOM, die Bildungs- und Abbauprozesse sowie seine Bindungsmechanismen mit Mineralien und Schwermetallen.

Der Biogeoscience-Sonderband mit dem Titel Molecular biogeochemical provinces in the eastern Atlantic Ocean ist unter http://www.biogeosciences.net/special_issue95.html online abrufbar.

An den Studien waren neben Forschenden vom Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung und dem Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, auch Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum Geesthacht, Zentrum für Materialforschung und Küstenforschung sowie von der Virginia Commonwealth University in Richmond, US-Bundesstaat Virginia, maßgeblich beteiligt.

Druckbare Bilder und Grafiken finden Sie in der Online-Version dieser Pressemitteilung unter http://www.awi.de/de/aktuelles_und_presse/pressemitteilungen/.

Ihr Ansprechpartner am Alfred-Wegener-Institut ist Prof. Dr. Boris Koch
(Tel.: 0471-4831-1346;
E-Mail: Boris.Koch@awi.de).
Dr. Phillippe Schmitt-Kopplin vom Helmholtz Zentrum München steht unter Tel: 089-3187-3246 oder per Email: schmitt-kopplin@helmholtz-muenchen.de für Rückfragen zur Verfügung.
Ihre Ansprechpartnerin in der Abteilung Kommunikation und Medien des Alfred-Wegener-Institutes ist Dr. Folke Mehrtens (Tel.: 0471 4831-2007; E-Mail: Folke.Mehrtens@awi.de).

Das Alfred-Wegener-Institut forscht in der Arktis, Antarktis und den Ozeanen der mittleren und hohen Breiten. Es koordiniert die Polarforschung in Deutschland und stellt wichtige Infrastruktur wie den Forschungseisbrecher Polarstern und Stationen in der Arktis und Antarktis für die internationale Wissenschaft zur Verfügung. Das Alfred-Wegener-Institut ist eines der 18 Forschungszentren der Helmholtz-Gemeinschaft, der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.