Forscher untersuchen die Donau

Bild Nuet-Welt-Donau-J.jpg Mitte August sind 18 Forscher aus acht europäischen Staaten zur größten Donau-Expedition gestartet. Von Regensburg bis zum Donaudelta soll die Wasserqualität an 95 Messstellen untersucht werden. Auf Basis der Ergebnisse der Forschungsfahrt auf 2375 km soll dann ein Konzept für einen verbesserten Schutz erstellt werden. Der Fluss ist relativ stark belastet, besonders ab Budapest wird die Wasserqualität problematisch. Abwasser aus Städten, Industrie und Landwirtschaft belasten den Fluss. Vor allem die Konzentrationen an Phosphor und Stickstoff liegen heute höher als vor 50 Jahren, bedingt durch zunehmenden Waschmittelverbrauch der osteuropäischen Länder. Auch das längst verbotene DDT findet man in den Proben.

Die Donau verbindet mehr Staaten mit seinem Einzugsgebiet als jeder andere Fluss der Welt. Zehn Länder durchfließt die Donau und weitere vier Staaten zählen zum Einzugsgebiet, das macht ein Schutzprogramm nicht einfacher.