Überwachung von Indirekteinleitern (Teil 2)
Einsatz von automatischen Probenahmegeräten
Geräteauswahl
Wichtige Auswahlkriterien für die Beschaffung und den
Betrieb von automatischen Probenehmern sind in den Normen
ÖNORM M 5891, M 5892 und M 5893 sowie DIN
38402-11 und -11a festgehalten.
Für den Transport der Probe in das Probenahmegefäß des
automatischen Probenehmers sind zwei Verfahren verbreitet:
Im einen Fall wird die Probe durch Anlegen eines Vakuums
angesaugt, im anderen Fall wird das Wasser durch einePeristaltikpumpe (Schlauchquetschpumpe) befördert
Beide Verfahren haben ihre spezifischen Vor- und
Nachteile:
Das Vakuumsystem ist vor allem bei stark verschmutztem
Abwasser mit hohem Festkörperanteil erfolgreich
einsetzbar. Die Ansaughöhe hat keinen direkten Einfluss
auf das Probenvolumen. Eine durchflussabhängige
Probenahme ist mit dem Vakuumsystem jedoch nur mit
Zusatzeinrichtungen möglich. Dieses Verfahren ist bei
der nachfolgenden Messung von flüchtigen …mehr:
http://www.kan.at/upload/medialibrary/KA-Betriebs-Info1-2010.pdf
Autoren
Dr. Christoph Scheffknecht,
Rainer Florineth,
Norbert Lerchster,
Monika Schmieder
Institut für Umwelt und Lebensmittelsicherheit
des Landes Vorarlberg
Montfortstraße 4, A-6900 Bregenz
Tel. (++43-55 74) 511-4 23 12
E-Mail:
christoph.scheffknecht@vorarlberg.at
