Die Kanalisation in Nürnberg
Die Kanalisierung des Stadtgebiets Seit dem Mittelalter gab es in Nürnberg, so wie in den meisten anderen Städten, einfache und wirksame Einrichtungen zur Stadtentwässerung:
• Das Niederschlagswasser wurde in Entwässerungsrinnen oder Dolen zum nächsten Gewässer geleitet. Die Dolen waren rechteckige, mit Steinen oder Holzbohlen ausgekleidete Rinnen im Verlauf der Straße.
• Das wenige Abwasser, das in den Häusern anfiel, gelangte auf die Straße und floss zusammen mit dem Niederschlagswasser ab. Abwasserleitungen innerhalb von Gebäuden waren damals noch nicht bekannt.
• Für die doch recht häufigen Aborte gab es Sickergruben, die von Zeit zu Zeit geleert wurden.
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Der Sturmauslass am Nördlichen Hauptsammler in Nürnberg
Dort, wo der Süßheimweg von der Pegnitzaue aus nach Norden zur Schnieglinger Straße hin aufsteigt, befindet sich etwas östlich davon im Pegnitzhang ein vergittertes, etwa 2,15 Meter hohes und 2 Meter breites Portal. Im Beton über diesem Portal sind die eingegossenen Jahreszahlen 1908 – 1910 zu erkennen. Wir werden sehen, dass das erste Jahr den Baubeginn des Nördlichen Hauptsammlers markiert, die zweite Zahl die Inbetriebnahme seines ersten Teilabschnittes. An das Portal schließt
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Das Regenüberlaufbecken am Südlichen Entlastungssammler in Nürnberg
Bei Regenwetter steigen die in der Kanalisation abfließenden Wassermengen erheblich an. Das Kanalnetz und die Klärwerke können jedoch nicht zur Aufnahme dieser großen Wassermengen ausgelegt werden. Kanäle und Kläranlagen würden dadurch viel zu groß und viel zu teuer werden. Darüber hinaus würden bei Trockenwetter erhebliche Probleme mit dieser Überdimensionierung auftreten. Seit der Anfangszeit des Kanalbaus im 19. Jahrhundert war es deshalb üblich, das bei Regenwetter im Kanalnetz nicht mehr aufnehmbare Abwasser in die nächstliegenden Gewässer zu leiten. Dies bedeutet jedoch eine nicht zu unterschätzende Belastung der Flüsse mit Schmutzstoffen.
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75 Jahre Hauptzuführungskanal zum Klärwerk 1 1928 – 2003
Zur Anfangszeit der neuzeitlichen Stadtentwässerung wurde – wie in anderen Städten auch – das Nürnberger Abwasser ohne vorherige Reinigung in die Pegnitz geleitet. Man war zu jener Zeit allgemein der Auffassung, dass die Gewässer auf Grund ihrer Selbstreinigungskraft diese Belastungen verkraften könnten. In diesem Zusammenhang darf nicht vergessen werden, dass damals die möglichst schnelle Ableitung des Abwassers aus der Stadt im Vordergrund stand – zur zuverlässigen Vermeidung von Krankheiten und Epidemien. Die Verschmutzung der Pegnitz durch die Einleitung des Abwassers aus
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