Landwirte wollen Phosphor und bringen Uran auf den Acker Phosphor ist ein lebensnotwendiger Pflanzennährstoff und deshalb neben Stickstoff und Kalium der wichtigste Düngemittelbestandteil. Am Mais lässt sich Phosphormangel leicht an rötlich verfärbten Blättern, dünnen Stengeln und schwach ausgebildeten Wurzeln erkennen. Bei Phosphormangel bleiben die Pflanzen meist klein und kümmerlich. Gerade im Maisanbau wird viel Dünger eingesetzt. Branchenkenner machen besonders die Biodieselnutzung und den steigenden Fleischkonsum dafür verantwortlich, dass nach jahrzehntelanger Preisstabilität und Versorgungssicherheit auf dem Phosphatmarkt die Preise im November 2007 explodierten [1]. In die Düngemittelindustrie sei nie Geld investiert worden, erklären Insider. Die Anlagen seien am Rande der technischen Möglichkeiten gefahren. Auf einmalsei alles zusammengekommen: eine Veränderung der Anpflanzungsstrategie und die erhöhte Nachfrage der Futtermittelhersteller. Dies führte schlagartig zur Verknappung des Phosphatangebots. Die Preise zogen auf das 10fache an. Mit Agrarprodukten ließ sich im vergangenen Jahr gut Geld verdienen. Im Januar 2009 zeichnete sich wieder ein leichter Preisrückgang auf dem Rohphosphatmarkt ab. Der Bedarf an Phosphor für die Landwirtschaft steigt mit wachsender Weltbevölkerung an, doch die natürlichen Phosphatreserven sind begrenzt, mahnen Experten. Ökonomisch abbauwürdig seien derzeit 18 Milliarden Tonnen Rohphosphat. Je nach Berechnungsgrundlagen schwanken die prognostizierten Reichweiten für Phosphor ….mehr unter:
http://www.strahlentelex.de/Stx_09_532_S14-17.pdf
