
In Nordrhein Westfalen gilt ein Grenzwert von 100 Mikrogramm pro Kilogramm Trockensubstanz. Diesem Wert wollen sich die beiden Süd-Länder zunächst anschließen. In ganz Europa gibt es keinen entsprechenden Grenzwert für PFT. Inzwischen wurden auch die Verursacher der hohen PFT- Konzentrationen im Klärschlamm der Kläranlage Peterzell/ BaWü gefunden. Mit analysierten 5136 Mikrogramm pro Kilogramm Klärschlamm ist die Anlage damit Landesspitzenreiter.Als Verursacher wurden zwei Galvaniken ausgemacht, die zur Oberflächenbehandlung PFT-haltige Waschmittel einsetzen. Der Klärschlamm wurde erfreulicherweise nicht landwirtschaftlich verwertet, sondern verbrannt.
