Samstag, September 18, 2021
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PFT fast täglich in den Nachrichten

Bild Akt-PFT.jpg Die Länder Bayern und Baden-Württemberg habe Anfang August eine Information über ihre PFT– Untersuchungen veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass im Klärschlamm bei 5 von 17 Kläranlagen in Bayern und 47 von 157 Kläranlagen  in Baden Württemberg überhöhte Konzentrationen gefunden wurden. Die Anlagen wurden aufgefordert ihren Klärschlamm zur Verbrennung zu geben, die baden württembergische Umweltministerin appellierte an den Bund, einheitliche Grenzwerte für PFT festzulegen. „Notwendig wäre außerdem eine umfassende toxikogische Bewertung der Stoffgruppe “ so die Ministerin.

In Nordrhein Westfalen gilt ein Grenzwert von 100 Mikrogramm pro Kilogramm Trockensubstanz. Diesem Wert wollen sich die beiden Süd-Länder zunächst anschließen. In ganz Europa gibt es keinen entsprechenden Grenzwert für PFT. Inzwischen wurden auch die Verursacher der hohen PFT- Konzentrationen im Klärschlamm der Kläranlage Peterzell/ BaWü gefunden. Mit analysierten 5136 Mikrogramm pro Kilogramm Klärschlamm ist die Anlage damit Landesspitzenreiter.Als Verursacher wurden zwei Galvaniken ausgemacht, die zur Oberflächenbehandlung PFT-haltige Waschmittel einsetzen. Der Klärschlamm wurde erfreulicherweise nicht landwirtschaftlich verwertet, sondern verbrannt.