StartNützlichesAllgemeine Meldungen und BerichteKostensenkungspotenziale durch die Rohrwerkstoffwahl in der öffentlichen Abwasserentsorgung

Kostensenkungspotenziale durch die Rohrwerkstoffwahl in der öffentlichen Abwasserentsorgung

Der größte Teil des 515.000 km langen deutschen Kanalnetzes besteht noch immer
aus biegesteifen Rohrwerkstoffen wie Beton und Steinzeug. Gleichzeitig ist festzustellen,
dass über 21 % des gesamten deutschen Kanalnetzes sofort bis mittelfristig (innerhalb
der nächsten 5 Jahre) saniert werden muss.1 Vor diesem Hintergrund ist es
interessant, dass sich immer mehr Kanalnetzbetreiber zu langlebigeren Werkstoffen
wie PE 100 bekennen und ein verstärkter Trend (auch in Nennweiten oberhalb
DN 800 mm) zu biegeweichen Kunststoffrohren in der kommunalen Abwasserentsorgung
zu verzeichnen ist. Dabei ist es von Bedeutung, dass die Entscheidung zugunsten
PE 100 meistens trotz eines leicht höheren Anschaffungspreises fällt. Gründe, die
von den Kanalnetzbetreibern bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden, sind die
geringen Folgekosten für den wartungsfreien Betrieb, der günstigere Unterhalt und die
hohe Gebrauchstauglichkeit des Netzes von 100 Jahren und mehr.2 Ähnlich wie in der
Gas- und Trinkwasserversorgung hält deshalb auch PE 100 in der kommunalen Abwasserentsorgung
Einzug.
Kunststoffe in der kommunalen Abwasserentsorgung
In Deutschland wurde die Kanalisation seit dem Jahre 1842 systematisch ausgebaut…mehr unter:

http://gutachter-kanal.de/18.html

Autoren:
Dr. Christian Habedank, FRANK GmbH, Mörfelden-Walldorf
Dipl.-Ing. Matthias Haese, Frank & Krah Wickelrohr GmbH, Wölfersheim