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Optimierung bestehender Absetzbecken

Autoren
Abwassermeister Albert Regiert
Stadtwerke Landshut, Städtisches Klärwerk
Christoph-Dorner-Straße 9, 84028 Landshut

Dr.-Ing. Dieter Schreff
Dr.-Ing. Steinle Ingenieurgesellschaft für
Abwassertechnik mbH
Ziegelstraße 2, 83629 Weyarn

Viele Nachklärbecken haben zeitweise Probleme mit
Flockenabtrieb. Die Ursachen können vielfältig sein. Die
häufigsten Ursachen sind Blähschlamm, hydraulische
Überlastung oder ungünstige hydraulische Randbedingungen.
Bei „Blähschlamm“ stellt sich aufgrund der schlechten
Absetzeigenschaften des belebten Schlamms ein erhöhter
und instabiler Schlammspiegel ein. Dadurch kommt es
bereits bei leichten Schwankungen der Zuflussbedingungen
zu Schlammabtrieb. Gegenmaßnahmen müssen folglich
auf eine Verbesserung der Absetzeigenschaften des belebten
Schlamms abzielen. Dies erfolgt meist durch
zeitweise oder dauerhafte Dosierung von geeigneten Chemikalien.
In vielen Fällen kann dies auch durch die Veränderung
verfahrenstechnischer Randbedingungen erreicht
werden [1].
Bei hydraulischer Überlastung der Becken (z. B. erhöhte
Oberflächen- bzw. Schlammvolumenbeschickungen)
kommt es zu turbulenten Strömungen und damit zu Störungen
bei der Schlamm-Wasser-Trennung. In diesen Fällen
sind meist bauliche Erweiterungsmaßnahmen erforderlich…mehr unter:

http://www.kan.at/upload/medialibrary/KA-Betriebs-Info_2-2008.pdf