Mittwoch, Oktober 28, 2020

Projekt Wasser 3.0

Forscherinnen und Forschern des Projekts Wasser 3.0 der Universität Koblenz-Landau gelingt Durchbruch bei der Entwicklung eines Verfahrens zur Entfernung von Nano- und Mikroplastik aus dem Wasser

Erster erfolgreicher Pilotlauf in der Kläranlage der EW Landau durchgeführt
Seit 2012 erforscht das Team rund um Jun.-Prof. Dr. Katrin Schuhen einen neuen Ansatz zur Entfernung von anthropogenen Stressoren aus dem Wasser. Neben dem Entfernen von Medikamenten und Medikamentenrückständen (sog. reaktiven organisch-chemischen Stressoren) beschäftigen sich die Wissenschaftler seit 2015 auch intensiv mit der Eliminierung von sogenannten inerten organisch-chemischen Stressoren. Hierbei handelt es sich um Verbindungen, die aufgrund langer Abbauzeiten sehr lange im Ökosystem verweilen und dieses schädigen. Vertreter dieser Gruppe sind Kunststoffpartikel, die auch unter dem Begriff Nano-oder Mikroplastik bekannt sind.

„Polymere und deren Produkte regieren die Welt“
Die Produktionsmengen in der Kunststoffindustrie sind von 1,5 Millionen Tonnen Polymere im Jahr 1950 auf 322 Millionen Tonnen im Jahr 2015 stetig angestiegen an und der Trend geht immer weiter aufwärts. Der Großteil des Kunststoffes wurde im Jahr 2015 zu Verpackungen verarbeitet – in Deutschland sind es 35 Prozent der Gesamtproduktion.

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