Dienstag, Juli 5, 2022
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Meldungen von der Kläranlagen

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Juli 2022
Stuttgart Kanal- und Klärwerksführungen wieder möglich!
Neustadt Infobroschüre Klärwerk Neustadt an der Weinstraße
London Polio-Alarm: Kinderlähmung-Virus in Abwasserproben nachgewiesen
Köln Wanderausstellung zu Starkregen und Überflutungsvorsorge
Köln Für eine sichere Daseinsvorsorge
Köln Umbau schreitet erfolgreich voran
Gummersbach Medientermin  Aggerverband
Flensburg TBZ schließt das Geschäftsjahr 2021 erfolgreich ab
Juni 2022
Freiburg Interkommunale Zusammenarbeit für eine gesicherte Klärschlammverwertung
Karlsruhe Neue Reinigungsstufe im zweitgrößten Klärwerk in BW
Köln Köln-Stammheim: Ausbau des Großklärwerks
Linz Klärschlamm – vom wertvollen Energierohstoff zum Düngemittel
Dresden Neue Perspektiven für Rödertaler Abwasser
WTE WTE-Nachhaltigkeitsbericht 2022
AZV Südholstein AZV Südholstein mehr Nachhaltigkeit auf den Arbeits- und Dienstwegen
Stuttgart Exkursion des Kongresses „Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt“ zum Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen
Schalksmühle Faulbehältersanierung auf der Kläranlage
Uthwerdum Kläranlage reinigte vergangenes Jahr 812.117 Kubikmeter Abwasser
OOWV OOWV rät Immobilienbesitzern: Maßnahmen gegen Starkregen ergreifen
Monsheim Monsheim: Neue Kategorie auf der Homepage
Mainz Genehmigungsantrag für den Bau der Wasser-Elektrolyse eingereicht
Köln Wanderausstellung zu Starkregen und Überflutungsvorsorge
Köln Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser
Hannover Besucherführungen
Hamburg HAMBURG WASSER investiert eine Milliarde in sichere Ver- und Entsorgung und baut „grüne“ Energieproduktion weiter aus Energieunabhängigkeit als Ziel
Hamburg Infoveranstaltung zum aktuellen Stand des kooperativen Bauprojekts Wellingsbütteler Landstraße / Wellingsbüttler Weg
BRW BRW stellt Pegeldaten online zur Verfügung – Neuer Service für Bürger/innen und Fachleute
Dresden Hilfskonvoi für ukrainische Wasserunternehmen
Mai 2022
Köln Neues Verwaltungsgebäude ist Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen
April 2022
Brandenburg an der Havel Jasmin Jorkschat sorgt für Umweltschutz auf der Kläranlage Briest
Deißlingen Erweiterung der Kläranlage um 4. Reinigungsstufe –Rohbauarbeiten schreiten voran
Ernstroda Die Technik in der Anlage bei Ernstroda wird auf neuen Stand gebracht
Mainz Mainz bekommt eine neue Gesellschaft
Waldbröl Kläranlage Viren-Suche im Waldbröler Abwasser
Berlin Eau, wie schön – Bald alle Brünnlein fließen!
BRAWAG BRAWAG erneuert große Teile der Kläranlage – Zulaufbereich, Rechen und Sandfang
Brilon Baustart zur Erweiterung der Kläranlage
Dresden Neue Perspektiven für Rödertaler Abwasser
Finnentrop Gemeinde Finnentrop und Ruhrverband haben naturnahe Gewässer als gemeinsames Ziel
Hetlingen Regenrückhaltebecken Küsterkamp – Montag startet Ertüchtigung
Köln „Natur vor deiner Tür“
Mainz Genehmigungsantrag für den Bau der Wasser-Elektrolyse eingereicht  
OOWV Ferienpass-Aktionen
OOWV Die „Verlobung“ – Barnstorf tut sich mit dem OOWV zusammen
Halle-Lochau Klärschlammverwertungsanlage (KVA) Halle-Lochau – Vorreiterprojekt in Sachsen-Anhalt
März 2022
Stuttgart Kanalnetz
Hamburg HAMBURG WASSER untersucht Grundwasservorkommen mit Drohnentechnik im Hamburger Westen
Dresden Lösungen für Kommunen und Industrie
Bremen hanseWasser: Hochwasserschutz greift
Berlin Verdunste, versickere, Gebührle spare!
OOWV Wasseraufbereitungsanlage für Braker Hafen entsteht an der Kläranlage
Erftverband Ausbau des Gruppenklärwerks Flerzheim zur Membranbelebungsanlage mit Pulveraktivkohledosierung
Februar 2022
Neuwied SBN sind technisch und organisatorisch gut aufgestellt
Köln Multifunktionsflächen werten das Stadtbild auf und helfen bei Überflutungen
Köln Starkregenvorsorge –  StEB informieren rund 345.000 Hauseigentümer*innen
KBV Änderung der Verbandssatzungen
Januar 2022
Hamburg Neue Preise für Trinkwasser // Gebühren für Abwasserentsorgung bleiben konstant
Ruhrverband Ruhrverband spürt Folgen des Klimawandels an verstärkten Extremwetterereignissen
Stuttgart Maßnahmen zur nachhaltigen Reduzierung von Geruchsbelästigungen im Hauptklärwerk S-Mühlhausen
Stuttgart Die Schmutzwasser-Entgelte und die Niederschlagswasser-Gebühren werden ab 1. Januar 2022 gesenkt
Ruhrverband Pumpwerk Hattingen-Henrichshütte: Kunst am Bau statt unschöner Schmierereien
OOWV OOWV und Water Alliance: Projekt „WaterStart“ erfolgreich beendet
Leverkusen Currenta leitete Giftstoffe in den Rhein
Köln StEB Köln: Abwassergebühren bleiben konstant
Hamburg Sonne, Regen, Wind – So prägte das Wetter das Geschäft von HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE 2021

 


Stuttgart: Kanal- und Klärwerksführungen wieder möglich!

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause, können Sie die SES auch wieder hautnah erleben. Besuchen Sie unser Hauptklärwerk und kommen Sie zu uns ins Informationszentrum Stadtentwässerung am Neckartor. Mehr:

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/kanal-und-klaerwerksfuehrungen-wieder-moeglich/

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Stadtentsorgung Neustadt: Infobroschüre Klärwerk Neustadt an der Weinstraße

Der Eigenbetrieb Stadtentsorgung Neustadt an der Weinstraße betreibt im Ortsbezirk Lachen-Speyerdorf das Klärwerk der Stadt Neustadt an der Weinstraße. An das Klärwerk sind die Kernstadt und alle Ortsbezirke angeschlossen.

Im Jahr werden um die 4,25 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt. Bei den Überwachungsparametern liegt die durchschnittliche Reinigungsleistung bei über 90%. Ausgelegt ist das Klärwerk für 85.000 Einwohnergleichwerte.

Weiter Informationen zum Klärwerk finden Sie hier:
Infobroschüre Erweiterung und Modernisierung des Klärwerkes

https://www.neustadt.eu/Wirtschaft-Verkehr/Eigenbetrieb-Stadtentsorgung/Abwasser/Abwasserreinigung

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London: Polio-Alarm: Kinderlähmung-Virus in Abwasserproben nachgewiesen

Behörden haben nationalen Zwischenfall ausgerufen
Das Poliovirus, das Kinderlähmung auslöst, wurde in London in einer besorgniserregenden Anzahl von Abwasserproben nachgewiesen. Das teilten britische Gesundheitsbehörden mit, wie die BBC jetzt berichtet. Wahrscheinlich ist ein Lebendimpfstoff schuld an den erhöhten Werten.

https://www.rtl.de/cms/polio-alarm-in-london-kinderlaehmung-virus-in-abwasserproben-nachgewiesen-4991965.html

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Köln: Wanderausstellung zu Starkregen und Überflutungsvorsorge

Der Klimawandel in Deutschland macht sich vielfältig bemerkbar: Starkregen mit Überflutungen, Hitzeperioden mit Rekordtemperaturen und Dürren. Aktuelle Prognosen machen deutlich, dass in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen zu rechnen ist.

Eigenvorsorge wird daher immer wichtiger. Welche Möglichkeiten gibt es, sich vorzubereiten und zu schützen? Darüber informieren die StEB Köln in einer Wanderausstellung, die seit 2018 durch die Bürgerämter der Stadt Köln zieht. Derzeit ist die Ausstellung im Bürgeramt Chorweiler (bis zum 20. Juli) und im Kundenzentrum Rodenkirchen (bis zum 7. Juli) zu sehen.

Die weiteren Termine finden statt:
21.07. bis 31.08. – Bürgerämter Ehrenfeld und Kalk, Kundenzentrum Innenstadt
01.09. bis 13.10. – Bürgeramt Lindenthal.
Darüber hinaus haben Sie an Werktagen die Möglichkeit, einen telefonischen Beratungstermin mit unseren Fachexpert*innen unter der Telefonnummer 0221 221-26509 zu vereinbaren.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Wanderausstellung-zu-Starkregen-und-%C3%9Cberflutungsvorsorge.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Köln: Für eine sichere Daseinsvorsorge

Eine zuverlässige und nachhaltige Abwasserreinigung ist unverzichtbar für unsere Gesundheit, den Gewässer- und den Umweltschutz. Mit ihren insgesamt fünf Klärwerken im Kölner Stadtgebiet leisten die StEB Köln einen wichtigen Beitrag für die öffentliche Daseinsvorsorge.

Das Großklärwerk Köln-Stammheim ist dabei das mit Abstand größte Klärwerk in der Domstadt: 2.500 Liter Abwasser pro Sekunde werden hier behandelt – rund um die Uhr, sieben Tage in die Woche.

Um diese Aufgabe zuverlässig wahrnehmen zu können, halten wir unsere Anlagen und deren elektro- und maschinentechnische Ausrüstung stets auf dem neuesten Stand der Technik. Derzeit führen wir bautechnische Maßnahmen zur Verbesserung der sogenannten Schwachlastbelebung auf dem Großklärwerk durch. Diese tragen dazu bei, dass wir auch zukünftig genügend Reinigungskapazitäten für die Menschen in Köln bereitstellen können – denn die Stadt wächst und damit auch die Anzahl der Menschen, deren Abwasser in unseren Klärwerken gereinigt werden muss.

Wie genau die aktuelle Baumaßnahme aussieht und wo auf dem Gelände ein neues, größeres Pumpwerk entsteht, erfahren Sie im folgenden Film.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/F%C3%BCr-eine-sichere-Daseinsvorsorge.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Köln: Umbau schreitet erfolgreich voran

Seit Mitte Januar bauen die StEB Köln und die Stadt Köln in einer Kooperationsmaßnahme den Eiler Schützenplatz und den Leidenhausener Platz zu sogenannten multifunktionalen Freiräumen mit Retentionsfunktion um. Diese Pilotprojekte vereinen Stadtentwicklung und wasserwirtschaftliche Aspekte, indem die Qualität des öffentlichen Stadtraums verbessert und gleichzeitig das Überflutungsrisiko bei Starkregen gemindert wird. Die entsprechende Eignung dieser Flächen zur Umgestaltung wurde im Rahmen des durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungsprojektes „Multifunktionale urbane Retentionsräume: von der Idee zur Realisierung“ (MURIEL) lokalisiert.

Der Umbau geht erfolgreich voran: Ende Juli sollen die Kanalbaumaßnahmen abgeschlossen sein; andere Gewerke, wie zum Beispiel die Retentionsmulde auf dem Schützenplatz oder der Blockspeicher für Regenwasser auf dem Leidenhausener Platz, sind teilweise bereits fertig.
Beim Bau das Blockspeichers gab es eine Überraschung: In der Baugrube wurden Mauersteine eines historischen Brunnens freigelegt. Nach der Begutachtung der Relikte des Eiler Spielpütz durch Expert*innen des römisch-germanischen Museums wurden diese geborgen und eingelagert. Mitglieder des Ortsringes Eil werden unter Verwendung der ursprünglichen Steine eine Nachbildung des knapp 250 Jahre alten Brunnens als Brunnendenkmal an anderer Stelle auf dem Leidenhausener Platz aufbauen.

In den kommenden Monaten stehen Straßenbauarbeiten (Restarbeiten am Schützenplatz und die Umgestaltung des Leidenhausener Platzes), Bepflanzungen und der Ausbau der PKW-Stellplatzanlage im südlichen Bereich des Schützenplatzes auf dem Plan. Sofern die Materialien wie geplant geliefert werden, könnten alle baulichen Maßnahmen im Oktober abgeschlossen sein. Die beiden Plätze sind dann ein wichtiger Baustein der kommunalen Überflutungsvorsorge und helfen, Köln klimagerechter zu gestalten.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Umbau-schreitet-erfolgreich-voran.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Gummersbach: Medientermin  Aggerverband

Am 22.06.2022 hat der Aggerverband zu einem umfangreichen Medientermin auf die Kläranlage Donrath in Lohmar eingeladen. Dort wurde der Öffentlichkeit erklärt, dass der durch die Flughafenstraße in Troisdorf-Altenrath führende Stauraumkanal erneuert werden muss. Weitere Baumaßnahmen, z. B. die Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung durch die Stadtwerke Lohmar oder die Neuverlegung der Abwasserleitung durch den Abwasserbetrieb Troisdorf, kommen hinzu. Insgesamt muss die Flughafenstraße für ein Jahr voll gesperrt werden. Obwohl sich der Aggerverband darüber bewußt ist, dass es sich hier um eine stark frequentierte Straße, insbesondere für den täglichen Berufsverkehr von und nach Troisdorf handelt, ist die Vollsperrung der Straße die einzige …mehr:

https://www.aggerverband.de/service/presse

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TBZ schließt das Geschäftsjahr 2021 erfolgreich ab

Hinter dem Technischen Betriebszentrum Flensburg AöR (TBZ) liegt ein erfolgreiches Jahr. Trotz der Pandemie und den daraus resultierenden Herausforderungen, die es zu meistern galt, konnte das TBZ das Jahr 2021 gewinnbringend abschließen.

Der Jahresabschluss 2021, der gestern vom Verwaltungsrat beschlossen wurde, bilanziert einen Gewinn von 5,6 Millionen Euro. Dieser relativiert sich allerdings auf 3,9 Millionen Euro aufgrund eines Einmaleffekts, der wiederum auf eine veränderte
Bilanzierung zurückzuführen ist. Die Gewinne konnten dieses Jahr vor allem aus Zinsen des eingesetzten Betriebsvermögens im Bereich Entwässerung generiert werden. Einen Teil des erwirtschafteten Gewinns wird das TBZ vertragsgemäß an die Stadt Flensburg abführen, ein weiterer geht an das Sondervermögen Infrastruktur (SVIS). Durch die Reinvestition der Gewinne werden wir auch zukünftig als Flensburgs größter Dienstleister weitere Projekte realisieren.

Umso mehr wird es alle Flensburgerinnen und Flensburger freuen, dass bereits die gesamten Einnahmen aus dem Jahr 2021 aus dem Sondervermögen der Infrastruktur in den Erhalt und die Verbesserung des Flensburger Straßen- und Wegenetzes, wie z. B. im Bereich der Schreiberstraße und im Ostseebadweg, investiert wurden.
Viele weitere Projekte in der Grünflächenpflege, wie z. B. die gesamte Neugestaltung des St-Jürgen-Platzes haben wir zur Steigerung der Lebensqualität umgesetzt und planen auch für das kommende Jahr umfangreiche Projekte in der Grünfläche von Flensburg. Auch der Verwaltungsratsvorsitzende Pelle Hansen zieht ein positives Resümee: „Ich freue mich sehr, dass das TBZ sich auch im zweiten Pandemiejahr durch ein hervorragendes Gesundheitsmanagement als durchweg zuverlässig bei der Bereitstellung und Pflege unserer Infrastruktur und der Abfallentsorgung gezeigt hat und danke der Geschäftsführung und der Mitarbeiterschaft.“

Das letzte Jahr hat das TBZ auch genutzt, um sich moderner und zeitgemäßer aufzustellen: Rund 8,9 Millionen Euro haben wir investiert, um nicht zuletzt auch den Weg Richtung Nachhaltigkeit weiter zu fokussieren. Interne Projekte wie der Ausbau von Photovoltaikanlagen, die Erweiterung der E-Mobilität oder auch die Rezirkulationspumpen im Klärwerk sollen hier einen Beitrag leisten. Beispielsweise werden durch den Einsatz dieser Technik 400.000 Kilowattstunden pro Jahr eingespart, was ungefähr einem Verbrauchsdurchschnitt von 100 Haushalten entspricht.

Einer unserer Kernkompetenzen blieb natürlich auch im vergangenem Jahr die Abfallwirtschaft. Auch hier gab es insbesondere für unsere Kundinnen und Kunden erfreuliche Neuerungen: Die optimierte Behältergröße für die Biotonne und dem zum
Jahreswechsel eingeführten Bio-Filterdeckel ermöglichen eine verbesserte Nutzung.
Außerdem haben wir, um die Erreichbarkeit des TBZ weiter zu verbessen, die Öffnungszeiten des Kundenzentrums verlängert.

Insgesamt beenden wir das Jahr optimistisch und freuen uns, auf das kommende Jahr und viele weitere nachhaltige Projekte.

https://www.tbz-flensburg.de/Informationen/Pressemitteilungen/TBZ-stellt-Jahresabschluss-2021-vor.php?object=tx,2693.5.1&ModID=7&FID=2693.516.1&NavID=2693.19&La=1&call=suche

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Freiburg: Interkommunale Zusammenarbeit für eine gesicherte Klärschlammverwertung

Klärschlammverwertung Zweckverband Südbaden

Über uns
Der Zweckverband „Klärschlammverwertung Zweckverband Südbaden – KZV-Südbaden“ ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und setzt sich aus 16 Verbandsmitgliedern zusammen, die 27 Kläranlagenbetreiber vertreten.

Der KZV-Südbaden hat die Aufgabe, den bei seinen Verbandsmitgliedern anfallenden Klärschlamm ordnungsgemäß thermisch zu behandeln. Die dabei anfallenden Rückstände sind nach den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere unter Beachtung des Vorrangs des Recyclings von Wertstoffen, zu verwerten (Stichwort: Phosphorrückgewinnung).

https://kzv-suedbaden.de/

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Karlsruhe: Neue Reinigungsstufe im zweitgrößten Klärwerk in BW

Wie das Abwasser im Klärwerk Karlsruhe besser von Hormonen und Medikamenten gereinigt wird
Nach mehrjähriger Bauzeit wurde am Montag der Neubau einer vierten Reinigungsstufe im Klärwerk Karlsruhe eröffnet. Dadurch kann das Wasser noch besser gereinigt werden.

Mit Hilfe der zusätzlichen Reinigungsstufe können sogenannte Mikroschadstoffe und Spurenstoffe aus dem Abwasser entnommen werden. Dazu zählen zum Beispiel Medikamentenreste, Hormone oder auch Kontrastmittel aus Röntgenaufnahmen. Die Anlage ist die größte in Betrieb befindliche ihrer Art in Baden-Württemberg.

Kleinste Schadstoffe werden mit Aktivkohle gefiltert
Stoffe wie Hormone sind nicht nur schädlich für den Menschen, sondern auch für die Umwelt, betont die Stadt Karlsruhe. Die Reinigung in der neuen vierten Stufe des Klärwerks erfolgt mit einer sogenannten Pulveraktivkohle-Adsorptionsanlage. Sie besteht unter anderem aus sechs Becken mit rund 1.870 Kubikmetern Inhalt. Hier werden rund 80 Prozent der Spurenstoffe gebunden und entfernt.

Mit dieser Technik sei auch zukünftig eine sichere Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte möglich, heißt es weiter. Mehr:

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/karlsruhe/vierte-reinigungsstufe-im-klaerwerk-karlsruhe-wird-eroeffnet-100.html

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Köln-Stammheim: Ausbau des Großklärwerks

Das Großklärwerk Stammheim der StEB Köln ist mit Abstand das größte der fünf Kölner Kläranlagen und liegt im rechtsrheinischen Norden. Es reinigt die Abwässer von rund 800.000 Einwohner*innen. Um die Leistungsfähigkeit der Anlage zu sichern und auch zukünftig alle Anforderungen an die Abwasserreinigung einer wachsenden Stadt Köln zu erfüllen, wird das Großklärwerk durch Baumaßnahmen – konkret im Bereich der sogenannten Schwachlastbelebung – ertüchtigt.

Wie genau das aussieht und wo auf dem Gelände ein neues, größeres Pumpwerk entsteht, erfahren Sie im folgenden Film.

Mehr: https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Ausbau-des-Gro%C3%9Fkl%C3%A4rwerks-K%C3%B6ln-Stammheim.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Linz: Klärschlamm – vom wertvollen Energierohstoff zum Düngemittel

Wasser ist ein Grundbaustein unseres Lebens. Es liegt also in unserem eigenen Interesse, es stets sauber vorzuhalten. Sauberes Wasser, eine möglichst klimaneutrale Abwasseraufbereitung und der effiziente Einsatz von Energie sorgen für stabile Wasser- und Abwasserpreise. Eine einfache Aussage, die ein Höchstmaß an Weitblick und technologischer Kenntnis erfordert.
Die Verbandsgemeinden Linz und Unkel haben es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Stück Daseinsvorsorge besonders in den Blick zu nehmen. Es war und ist das Ziel unseres Zweckverbands Abwasserbeseitigung so vorausschauend und innovativ zu arbeiten, dass für
alle Bürger sowohl ein ökonomischer, aber auch ein ökologischer Nutzen, entsteht.
Heute können wir sagen: Mit Erfolg! Die Investitionen in hochqualifizierte Mitarbeiter und modernste Technologie amortisieren sich bereits. So ermöglicht die Umstellung auf eine anaerobe Schlammbehandlung (2-stufige Kompaktfaulung) die Nutzung des daraus…mehr:

https://www.vg-linz.de/assets/upload/Dokumente/Region/Infobroschuere/Klaeranlage-Linz-Unkel-Broschuere.pdf

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Dresden: Neue Perspektiven für Rödertaler Abwasser

Pedro Kämpffe und Rico Pfeiffer stehen am Herzstück der vollbiologischen Kläranlage von Ottendorf-Okrilla – den Belebungsbecken. Der Abwassermeister von der Stadtentwässerung und der parteilose Bürgermeister sind zufrieden, dass die Anlage bestens funktioniert. Dafür wurde in den vergangenen Jahrzehnten viel unternommen. Zwar hat die Stadtentwässerung nach einer europaweiten Ausschreibung bereits 2008 die Betriebsführung für den Abwasserverband (AV) Rödertal übernommen, die auch verlängert wurde. Doch jetzt folgt ein weiterer Schritt, erklärt Pfeiffer, der auch Verbandsvorsitzender ist. Dresden, der AV und Ottendorf-Okrilla werden noch enger zusammenarbeiten.

Der Vertrag: Hoffnung auf positive Effekte
Ab 1. April beginnt die interkommunale Zusammenarbeit zwischen  der Stadtentwässerung, der Gemeinde und dem Verband. Rico Pfeiffer und die Geschäftsführer der Stadtentwässerung, Gunda Röstel und Ralf Strothteicher, haben kürzlich die Verträge unterschrieben. Damit ist der Weg für eine  noch engere langfristige Partnerschaft geebnet. Erstmals in Deutschland wurde eine interkommunale Zusammenarbeit im Abwasserbereich vereinbart. „Das ist eine neue Herausforderung“, sagt Pfeiffer. Die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren habe sich bewährt. „Ich hoffe, dass unsere neue Vereinbarung viele positive Effekte bringt.“

Das Herzstück: Kläranlage für über 26.000 Einwohner
Anfang der 1990er-Jahre wird der AV Rödertal gegründet. Zu ihm gehören heute die Gemeinde Ottendorf-Okrilla und die Dresdner Ortschaften Weixdorf und Langebrück. „Früher gab es viele kleine Kläranlagen“, berichtet Abwassermeister Kämpffe. Der heute 53-Jährige arbeitet von Anfang an dort. 1994 geht die neue Kläranlage von Ottendorf-Okrilla in Betrieb. Sie wird bis 2007 schrittweise so ausgebaut, dass sie letztlich das Abwasser von 26.400 Einwohnern entsorgen kann. Angeschlossen ist auch der neue Industrie- und Gewerbepark Ottendorf-Okrilla. Heute werden rund 1,2 Millionen Kubikmeter Abwasser jährlich gereinigt.

Das Problem: Zwei Mitarbeiter sind überlastet
Anfangs hatte der Verband nur zwei Mitarbeiter im Abwasserbereich, die umgeschult worden waren. Doch mit dem Betrieb der Kläranlage, den Wochenend- und Bereitschaftsdiensten sowie Störungseinsätzen sind sie überlastet. Also wird die Betriebsführung abgegeben, zuletzt bis 2008 an die Radeberger Gesellschaft für Wasser und Abwasser (Gewa). Dann übernimmt die Dresdner Stadtentwässerung nicht nur die Betriebsführung, sondern auch Abwassermeister Kämpffe und drei weitere Mitarbeiter.

Das Kanalnetz: Fast alle Grundstücke angeschlossen
Kämpffes Team kümmert sich um die Kläranlage und das 8,5 Kilometer lange Kanalnetz, das nach der Wende ausgebaut wird. Mittlerweile sind in Ottendorf-Okrilla fast alle Grundstücke ans Abwassernetz angeschlossen, erklärt Verbandschef Pfeiffer. Es gibt nur einige Ausnahmen in Medingen und Grünberg, wo die Erschließung zu aufwendig sei.

Die Vorteile: Bauhof und Spezialisten helfen
Gegenüber der bisherigen Betriebsführung gibt es bei der interkommunalen Zusammenarbeit mehrere Neuheiten. Die Zeit der langen Wege für Abwasser aus abflusslosen Gruben, das nicht zentral entsorgt werden kann, ist vorbei. Auf der Kläranlage wird eine Annahmestation für häusliche Fäkalien und ähnliche gewerbliche Abwässer eingerichtet. Außerdem wird sie jetzt zur Ausbildungskläranlage, um den wachsenden Fachkräftebedarf zu sichern.

Bisher profitierte der Verband auch von den Spezialisten der Stadtentwässerung. Denn für Kämpffe und seine drei Abwasserfachleute wären alle Arbeiten im Verbandsgebiet gar nicht zu schaffen. So werden beispielsweise Hochdruck-Spülfahrzeuge zur Reinigung und TV-Inspektionsfahrzeuge zur Überprüfung  der Kanäle eingesetzt, nennt Kämpffe zwei Beispiele.

Im Gegenzug wird sich der Bauhof der Gemeinde jetzt um die Regenrückhaltebecken in Dresdens Ortschaften Weixdorf und Langebrück kümmern und dort den Rasen mähen, erläutert Bürgermeister und Verbandschef Pfeiffer eine neue Aufgabe.

Er sieht mehrere Vorteile. So die Flexibilität bei der Erledigung der Aufgaben und der Auftragserteilung oder die Transparenz der Kosten, da kein Gewinn erwirtschaftet werden darf. Was sich am Ende für die Bürger auszahle.

Die Gebühr: Kosten derzeit auf dem Prüfstand
Die Entwässerungsgebühr von 2,70 Euro je Kubikmeter ist schon seit zehn Jahren stabil. Derzeit wird sie neu kalkuliert. Pfeiffer erhofft sich von der interkommunalen Zusammenarbeit zwar positive Effekte, da die Betriebsführung stabil bleibt und der Zusatzaufwand für Ausschreibungen entfällt. Dennoch steigen die Kosten nicht nur bei Energie und Kraftstoffen. Auch höhere Arbeits- und Materialkosten schlagen zu Buche. „Aufgrund dieser Kostensteigerungen ist eine Gebührenerhöhung nicht auszuschließen“, sagt er.

https://www.stadtentwaesserung-dresden.de/journal-1/detail/grosse-chance-fuer-junge-afghanen-in-dresden-1/

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WTE-Nachhaltigkeitsbericht 2022

Wasser ist unschätzbar wertvoll – und der rücksichtsvolle Umgang mit der lebenswichtigen Ressource wird immer wichtiger.

Heute ist nur 1 % des weltweiten Süßwasserbestandes für den Menschen leicht zugänglich; zudem steigt der jährliche Bedarf auf 20 bis 30 % im Jahr 2050. Diesem wachsenden Verbrauch steht eine verbesserungswürdige Aufbereitung von Abwasser gegenüber: So werden nur 2,4 % der behandelten kommunalen Abwässer wiederverwendet; 80 % der weltweit anfallenden Abwässer gelangen sogar unbehandelt in die Umwelt.
 
Angesichts dieser Entwicklungen sehen wir uns als Anbieter für Wassermanagement ganz besonders in der Verantwortung, die Qualität von Wasser zu bewahren: mit ganzheitlichen Konzepten für einen nachhaltigen Wasserkreislauf. Um dieser weitreichenden Aufgabe gerecht zu werden, haben wir als WTE Gruppe vielfältige Nachhaltigkeitsziele definiert: von der Gewährleistung der Versorgungssicherheit über die Bereitstellung von Energie bis zum Schutz des Klimas sowie zur Förderung der Gesundheit und des Wohlergehens von Menschen.
Mit jeder unserer Tätigkeiten leisten wir einen Beitrag, diese Ziele zu erreichen.

WTE-Nachhaltigkeitsbericht 2022

https://www.wte.de/WTE/Aktuell/WTE-Nachhaltigkeitsbericht-2022.aspx?ru=%2fWTE%2fAktuell.aspx

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AZV Südholstein mehr Nachhaltigkeit auf den Arbeits- und Dienstwegen

Der Abwasser-Zweckverband (AZV) Südholstein gestaltet die Arbeits- und Dienstwege künftig nachhaltiger. Vielfältige Anregungen dafür hat der Verband durch die Teilnahme am Förderprojekt „mobil gewinnt“ des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) gewonnen. Unter dem Motto „AZV – kommt gut an!“ wurden von September 2020 bis März 2022 zahlreiche Ideen für mehr Ressourcenschonung auf den täglichen Wegen entwickelt und Mitarbeitende zum Umdenken motiviert.

„Wissen ist der erste Schritt zur Veränderung. Mit dem Projekt haben wir eine nachhaltigere Fortbewegung mit ihren finanziellen, gesundheitlichen und ökologischen Vorteilen in den Fokus gerückt“, so Christine Mesek, Verbandsvorsteherin des AZV Südholstein.

Für die Mitarbeitenden wurden Vorträge, Infos und Aktionstage angeboten. Dabei konnten unter anderem Pedelecs und E-Autos ausprobiert werden. Es gab Tipps für den Arbeitsweg per Rad, zu Fahrgemeinschaften, Elektromobilität und – wenn sich der Verbrennungsmotor nicht vermeiden lässt – sparsamem Autofahren.

Erleichterte Nutzung von Fahrrädern und E-Autos
Um Arbeitswege per Fahrrad so komfortabel wie möglich zu gestalten, konnten dank der Förderung einige Anschaffungen gemacht werden. Dazu gehören der Bau einer modernen und sicheren Radabstellanlage mit überdachten Stellplätzen, Lademöglichkeiten für E-Bikes und Schließfächern sowie eine Fahrrad-Reparaturstation zur Selbsthilfe. Zudem ist für die Mitarbeitenden ein Fahrradleasing-Programm im Angebot, das bereits eine rege Nachfrage verzeichnet. Zur Motivation nimmt der AZV bereits seit Jahren mit einem eigenen Team an der Aktion „Stadtradeln“ teil, geplant auch in diesem Jahr. Drei AZV-Pedelecs können für Dienstwege genutzt werden und lassen sich über eine Onlineplattform auch für den Arbeitsweg von Mitarbeitenden buchen.

Für die drei neuen E-PKW des AZV sowie für Elektroautos von Mitarbeitenden, Verbandsmitgliedern und Besuchern gibt es inzwischen Ladestationen im Klärwerk Hetlingen, die größtenteils mit selbst erzeugtem, regenerativen Strom aus Klärgas und Photovoltaikanlagen gespeist werden.

Daten als Grundlage zur Optimierung
Projektbegleitend wurden zwei Studien durchgeführt, um Daten zur Fortbewegung beim AZV zu erheben und Verbesserungspotenzial aufdecken zu können. In einer Befragung der Mitarbeitenden wurden die aktuelle Arbeitswegesituation und die Veränderungsbereitschaft ermittelt. Dabei stellte sich heraus, dass zwar die meisten mit dem PKW zur Arbeit fahren – aufgrund der Randlage des AZV-Standorts außerhalb von Hetlingen nicht verwunderlich – aber bis zu 50 Prozent der Befragten grundsätzlich offen für Fahrgemeinschaften, mehr Radfahrten oder die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel sind. In einer Machbarkeitsstudie zur Vermeidung von Wegen wurden Dienstwege analysiert und Simulationen erstellt, um die Fahrten zwischen den verschiedenen Standorten des AZV – Kläranlagen und Pumpwerken – effizienter gestalten zu können.

Kontinuierlicher Prozess hin zu nachhaltiger Mobilität
Der AZV Südholstein betrachtet das nachhaltige betriebliche Mobilitätsmanagement als dauerhaften Prozess: Die umgesetzten Maßnahmen sollen immer wieder auf Wirksamkeit überprüft werden, um nachzusteuern oder neue Ideen auf den Weg zu bringen. Wissen und Erfahrungen aus dem Förderprojekt wird der AZV auch seinen Mitgliedern und kommunalen Partnern in verschiedenen Kontexten zur Verfügung stellen. Das Budget für das Förderprojekt beim AZV Südholstein liegt bei rund einer halben Million Euro. Davon werden 80 Prozent über das Projekt „mobil gewinnt“ vom Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert.

Der AZV Südholstein, Abwasserentsorger für den Kreis Pinneberg und Umgebung, engagiert sich als Umweltunternehmen seit langem für nachhaltiges Handeln und richtet sich an den Grundsätzen der Ressourcenschonung, des ganzheitlichen Gewässerschutzes und der Energieeffizienz aus. Nachhaltigkeit ist im Leitbild des Verbands festgeschrieben und ein grundlegender Teil seiner Zukunftsstrategie für alle Tätigkeitsbereiche. Ein Ziel ist der CO2-neutrale Betrieb der Kanalnetze und Kläranlagen. Das Mobilitätsprojekt ist ein weiterer wichtiger Baustein, um einen schonenden Umgang mit den Ressourcen in den Alltag zu integrieren.

https://www.azv.sh/aktuelles/pressebereich/aufgeweichte-boeden-bremsen-azv-baumassnahmen-in-barmstedt-1

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Stuttgart: Exkursion des Kongresses „Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt“ zum Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen

Teilnehmer des Kongresses „Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt“ haben im Rahmen einer Exkursion unser Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen besucht. Die Experten des Hauptklärwerks erläuterten den Besuchern den Stand des Ausbaus zur 4. Reinigungsstufe, sie konnten einen Blick in die schon erstellten Pulver-Aktivkohle-Silos mit Dosiereinheit werfen und erhielten eine kleine Laborführung bei der die Analytik von organischen Spurenstoffen mittels LC-MS/MS vorgestellt wurde.

Beeindruckt von der Größe des Hauptklärwerks und mit einer Vorstellung des Stuttgarter Wegs zur Entfernung der Spurenstoffe kehrten die Besucher zum Kongress in Bad Cannstatt zurück.

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/exkursion-des-kongresses-spurenstoffe-in-der-aquatischen-umwelt-zum-hauptklaerwerk-stuttgart-muehlhausen/

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Ruhrverband / Schalksmühle: Faulbehältersanierung auf der Kläranlage

Einbau der neuen Faulbehälterinstallationen nahezu abgeschlossen
Nach fast vier Jahrzehnten Betriebszeit musste der Ruhrverband den Faulbehälter auf der Kläranlage Schalksmühle Ende 2020 stilllegen. Die Außerbetriebnahme war aufgrund von häufigen Störungen, die nur mit großem Aufwand beseitigt werden konnten, notwendig. Ein vermehrtes Aufkommen von Fremdstoffen und die Bildung von sogenannten Verzopfungen waren ursächlich für die Störanfälligkeit des 2.500 Kubikmeter Klärschlamm fassenden Kolosses. Verzopfungen entstehen vor allem durch im Faulschlamm enthaltenes Rechengut, wie z. B. Hygienetücher oder feuchtes Toilettenpapier, das von den früher üblichen Rechenanlagen nicht mehr in ausreichendem Maß zurückgehalten werden kann.

Im Zuge der Arbeiten wurden die einzelnen Aggregate der Schlammbehandlung auf Erneuerungsbedarf überprüft. Das Ergebnis: Der Schraubenschaufler – eine Art Rohrpumpe, die für die kontinuierliche Durchmischung des 2.500 m³ Faulbehälters zuständig ist – musste ebenso erneuert werden wie die beiden Heizschlammumwälzpumpen, die Schlammrohrleitungen im Rohrleitungsschacht, die Absperrorgane sowie der Wärmetauscher.

Um an die einzelnen Faulbehälterinstallationen zu gelangen, wurde der Faulbehälter zwischen Juli und September 2021 entleert. Hierbei wurde der Faulschlamm mithilfe einer mobilen Zentrifuge entwässert und für den Transport zur thermischen Verwertung in die Wirbelschichtfeuerungsanlage Elverlingsen, ein gemeinsames Tochterunternehmen des Ruhrverbands und der Mark-E, vorbereitet. Der Sand und das Rechengut wurden im Müllheizkraftwerk Essen-Karnap entsorgt. Insgesamt sind rund 79 Tonnen Rechengut und rund 670 Tonnen entwässerter Schlamm – entsprechen ca.171 Tonnen Trockenrückstand – angefallen. Der täglich produzierte Faulschlamm wurde zur Kläranlage Rahmedetal transportiert.

Ob der Aufbau des Gerüsts im Inneren des Faulbehälters, die Mitarbeit von professionellen Industrie-Kletterern zur Sicherung des Mischersteigrohres oder der Einsatz von Kränen für die Installation des Schraubenschauflers – die umfangreichen Arbeiten erforderten eine sehr hohe Präzision. Die Gesamtkosten der Sanierungsmaßnahmen belaufen sich auf rund 680.000 Euro. Voraussichtlich werden die Arbeiten Mitte Mai abgeschlossen.

Um die Störanfälligkeit der Kläranlage Schalksmühle durch Verzopfungen des Rechenguts künftig zu reduzieren, wird die Rechenanlage derzeit maschinen- und elektrotechnisch erneuert. Die Wiederinbetriebnahme des Faulbehälters inklusive der Inbetriebnahme der neuen Rechenanlage ist für Ende Juli 2022 geplant.

Hintergrundinformationen:
Auf der Kläranlage angekommen wird das Abwasser einer intensiven mechanischen, biologischen und chemischen Reinigung unterzogen. Hierbei fällt auch Klärschlamm an: Der Primärschlamm und der Überschussschlamm aus dem Vorklärbecken werden gemeinsam über das Primärschlammpumpwerk in den Faulbehälter gepumpt und dort auf eine Temperatur von rund 34 Grad Celsius erhitzt. In etwa 40 Tagen wird der Schlamm ausgefault und gelangt anschließend über eine Rohrleitung in den Schlammstapelbehälter. Der im Faulbehälter anaerob stabilisierte Faulschlamm fließt in die Schlammvorlage ab und wird von dort aus in den Schlammstapelbehälter gepumpt. Aus dem Schlammstapelbehälter erfolgt die Beschickung der Zentrifuge zur maschinellen Schlammentwässerung. Der entwässerte Schlamm mit einer Trockenmasse von rund 30 Prozent wird zur Verbrennung in die Wirbelschichtfeuerungsanlage Elverlingsen (WFA E) gebracht.

https://ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///faulbehaeltersanierung-auf-der-klaeranlage-schalksmuehle/

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Uthwerdum: Kläranlage reinigte vergangenes Jahr 812.117 Kubikmeter Abwasser

Treffen der Südbrookmerlander Verwaltungsspitze mit OOWV-Vertretern
Uthwerdum/Siegelsum: Seit 18 Jahren kümmert sich der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) um die Schmutzwasserentsorgung in der Gemeinde Südbrookmerland.

Bürgermeister Thomas Erdwiens kann sich noch gut an die Diskussionen erinnern, als es um Übertragung dieser Aufgabe und den Verkauf der Anlagen sowie des Netzes an den OOWV ging. „Ich habe als damaliger Ratsherr zunächst vor dem Verkauf des Tafelsilbers gewarnt“, sagte er während eines Besuchs auf der Kläranlage Uthwerdum. Letztlich habe er aber dafür gestimmt und „es bis heute auch nicht bereut“, betonte Thomas Erdwiens und ergänzte: „Der OOWV verfügt über Fachwissen und Netzwerk. Die Aufgabe ist hier in guten Händen.“ Beispielhaft nannte er die Veränderungen in der Klärschlammverwertung, auf die sich der OOWV mit dem Bau einer Monoverbrennungsanlage mit Phosphorrückgewinnung in Bremen frühzeitig eingestellt habe.

Gemeinsam mit seinem Allgemeinen Vertreter Wilfried Müller traf er sich auf dem Gelände an der Brückstraße mit Michael Veh, Regionalleiter des OOWV im Landkreis Aurich, dem Kläranlagenleiter Klaus Janssen und dem Anlagenkoordinator Thomas Wolff zu einem Austausch.

https://www.oowv.de/der-oowv/presse/pressemitteilungen/news-einzelansicht/archiv/2022/mai/13/artikel/klaeranlage-uthwerdum-reinigte-vergangenes-jahr-812117-kubikmeter-abwasser/

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OOWV rät Immobilienbesitzern: Maßnahmen gegen Starkregen ergreifen

Extreme Niederschläge
Nordwesten. Die warme Jahreszeit brachte in den vergangenen Jahren nicht nur Hitze und Dürre, sondern auch wolkenbruchartige Niederschläge. Starkregen richtet nicht nur in urbanen Ballungszentren schwere Schäden an, er ist auch eine Bedrohung für Leib und Leben. Die hohe Niederschlagsmenge – mindestens 15 l/m2 pro Stunde oder 20 l/m2 in sechs Stunden – ist für den Boden schwer zu schlucken. Ist die Fläche noch dazu zu großen Teilen versiegelt und hat das Wasser keinen Raum, in den es sich ausbreiten und versickern kann, stehen schnell ganze Straßenzüge unter Wasser.

https://www.oowv.de/der-oowv/presse/pressemitteilungen/news-einzelansicht/archiv/2022/mai/19/artikel/oowv-raet-immobilienbesitzern-massnahmen-gegen-starkregen-ergreifen/

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Monsheim: Neue Kategorie auf der Homepage

Seit kurzem ist auf der Homepage des AMP eine neue Kategorie sichtbar. Mit dem Rundgang über die Kläranlage Monsheim werden die wichtigsten Funktionen und Hinweise mit kurzen Erläuterungen dargestellt. So kann man sich einen besser Überblick verschaffen und es werden vielleicht die letzten Missverständnisse über eine Kläranlage ausgeräumt. Aber nicht nur die Kläranlage soll im Fokus stehen, sondern auch die Außenstationen des AMP sollen hier aufgezeigt werden. Einfach mit dem Mauszeiger über die Ortschaft fahren und man erfährt mehr über die Mischwasserbehandlungsanlage die von uns betreut werden. Viel Spaß beim stöbern dieser neuen Kategorie.

https://www.amp-monsheim.de/neue-kategorie-auf-der-homepage/

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Mainz: Genehmigungsantrag für den Bau der Wasser-Elektrolyse eingereicht

4. Reinigungsstufe
Die Finanzierung ist gesichert. Machbarkeit und rechtliche Fragen sind geklärt und die Politik hat grünes Licht gegeben. Der Weg für die vierte Reinigungsstufe des Mainzer Klärwerks ist klar vorgezeichnet. 2026 soll die Anlage in Betrieb gehen. Als nächster Schritt sind jetzt die Genehmigungsunterlagen für den Bau der Wasser-Elektrolyse bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd eingereicht worden.

„Nach der erfolgreichen Umweltverträglichkeitsvorprüfung geht es also sofort weiter“, freut sich die Vorstandsvorsitzende Jeanette Wetterling. „Das zeigt: Wir sind auf Kurs.“ 
Der führt jetzt weiter in Richtung Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, die über den Antrag entscheiden wird. 
Diesen Zeitpunkt möchte der Wirtschaftsbetrieb Mainz gerne noch einmal nutzen und den Weg der Projektumsetzung transparent begleiten. „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger abholen, sie mitnehmen, informieren und stehen jeder Zeit für Rückfragen zur Verfügung.“ 
Denn die Elektrolyse ist nicht nur ein wichtiger Baustein der vierten Reinigungsstufe, „sie trägt darüber hinaus auch zur Energiewende bei“, so die Firmenchefin weiter.

Ansprechpartner: Herbert Hochgürtel 
Leiter Zukunftstechnologien, Wirtschaftsbetrieb Mainz
Tel. 06131 97 15 211

https://www.mainz.de/microsite/wb/entwaesserung/Vierte-Reinigungsstufe-kann-kommen.php

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Köln: Wanderausstellung zu Starkregen und Überflutungsvorsorge

Der Klimawandel in Deutschland macht sich vielfältig bemerkbar: Starkregen mit Überflutungen, Hitzeperioden mit Rekordtemperaturen und Dürren. Aktuelle Prognosen machen deutlich, dass in Zukunft vermehrt mit Starkregenereignissen zu rechnen ist.

Eigenvorsorge wird daher immer wichtiger. Welche Möglichkeiten gibt es, sich vorzubereiten und zu schützen? Darüber informieren die StEB Köln in einer Wanderausstellung, die seit 2018 durch die Bürgerämter der Stadt Köln zieht. Den Auftakt für 2022 macht die Ausstellung im Bürgeramt in Köln-Mülheim in der Zeit vom 11. Mai bis 7. Juni.

Die weiteren Termine finden statt am
09.06. bis 20.07. – Bürgeramt Chorweiler
09.06. bis 07.07. – Bürgeramt Rodenkirchen
21.07. bis 31.08. – Bürgerämter Ehrenfeld, Innenstadt und Kalk
01.09. bis 13.10. – Bürgeramt Lindenthal.
Darüber hinaus haben Sie an Werktagen die Möglichkeit, einen telefonischen Beratungstermin mit unseren Fachexpert*innen unter der Telefonnummer 0221 221-26509 zu vereinbaren.

Weitere Informationen zu den Themen Starkregen und Überflutungsschutz auf unserer Website finden Sie hier .

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Wanderausstellung-zu-Starkregen-und-%C3%9Cberflutungsvorsorge.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Köln: Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser

Fast 20 Grad und Sonne – auch wenn am vergangenen Freitag und Samstag von Hochwasser am Rhein glücklicherweise keine Spur war, übten die StEB Köln mit den städtischen Ämtern, Hilfsorganisationen wie dem THW und ihren Partnerfirmen den gemeinsamen Hochwassereinsatz.

Das professionelle Zusammenwirken aller Akteure ist von großer Bedeutung in einer realen Gefahrenlage – und die gibt es in Form von Hochwasser oder Starkregen immer häufiger.

Die diesjährige Hochwasserschutzübung der StEB Köln fand in Köln-Westhoven und in Köln-Worringen statt. In Köln-Worringen wurden zwischen dem südlichen Ortseingang bis zur Stadtgrenze Dormagen im Norden mobile Hochwasserschutzelemente und Stege zu Hauseingängen auf- und abgebaut. Zudem probten Deichgänger*innen Kontroll- und Verteidigungsmaßnahmen an den Deichen. Dazu wurden während der Übung verschiedene Schadenbilder simuliert, für die die Deichgänger*innen dann entsprechende Maßnahmen der Deichverteidigung planen und auch real umsetzen mussten: Mit Geotextilien und Sandsäcken übten sie, einen durchweichten Deich zu befestigen.

Wir haben eine ganzheitliche Vorgehensweise beim Hochwasserschutz“, sagte StEB Köln-Vorständin Ulrike Franzke. „Dazu gehören neben dem Aufbau von stationären und mobilen Schutzelementen sowie Deichen auch die Verbesserung des Hochwasser-Managements und unsere ganzjährig besetzte Hochwasserschutzzentrale.“ Eine wichtige Rolle spiele auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für diese wichtige Thematik. Gemeinsam mit Kölns Umwelt-Dezernent William Wolfgramm und Mitgliedern des Verwaltungsrates der StEB Köln war sie am vergangenen Samstag in Köln-Worringen vor Ort und ließ sich die Abläufe von den Experten der Abteilung „Operativer Hochwasserschutz“ erläutern. Diese zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung: „Die enge Zusammenarbeit der beteiligten Firmen unter Leitung der StEB hat sehr gut funktioniert. Wir haben wertvolle Erkenntnisse gewonnen, die uns eine weitere Verbesserung der organisatorischen Abläufe ermöglichen“, resümierte Patrick Kluding.

Insgesamt waren an den beiden Tagen 140 Personen an der Übung beteiligt. Es wurden auf sechs Kilometern Rheinufer knapp 60 mobile Schutzmaßnahmen und Hochwasserstege aufgebaut.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Nach-dem-Hochwasser-ist-vor-dem-Hochwasser.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Hannover: Besucherführungen

Wegen starker Nachfrage nur noch wenige Termine frei!

Klärwerk Gümmerwald
Morgens geduscht, die Zähne geputzt und ganz nebenbei rund 40 Liter Abwasser produziert. Das kennen wir alle – doch was passiert eigentlich mit dem benutzten Wasser? Bei einer Führung zeigen wir Ihnen das Klärwerk und erläutern alles Wesentliche rund um das Thema Abwasserreinigung.

Gruppengröße:  ca. 8-35 Personen
Alter: Schulklassen ab der 5. Jahrgangsstufe, Einzelpersonen ab 10 Jahren
Zeiten: Di und Do: 9 – 13 Uhr oder nach Vereinbarung

Nur noch wenige Termine frei aufgrund starker Nachfrage!
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis:  kostenfrei
Ablauf Klärwerksrundgang: 
1. Mechanischer Teil der Kläranlage mit dem Schwerpunkt Rechen
2. Vortrag (entfällt während der Pandemie)
3. Biologische Anlage (nur teilweise zu betreten wegen Renovierungsmaßnahmen)
4. Vorfluter (Demonstration des gereinigten Abwassers)
Anmeldung für eine Führung
Für Kindergartengruppen und Grundschulklassen bieten wir aus Sicherheitsgründen keine Führungen an! Wir haben aber dafür ein umfangreiches Informationsmaterial für Kinder im Angebot, welches wir auch als Klassensatz gerne versenden.

Sicherheitsanweisung für Klärwerksbesucher:
Bitte tragen Sie festes Schuhwerk und witterungsangepasste Kleidung.
Versammeln Sie sich bitte erst zur vereinbarten Uhrzeit am Treffpunkt. Wir werden Sie dort erwarten und abholen. Danach erfolgt die Sicherheits- und Hygieneunterweisung.
Bitte gehen Sie keinesfalls ohne einen Mitarbeiter von uns einzeln oder geschlossen über das Klärwerksgelände!
Während der Führung und in den Anlagen ist nicht zu essen
Das Betreten der Kläranlage geschieht auf eigenes Risiko
Beachten Sie bitte schon vorab die Sicherheitsanweisungen in unserem unten aufgeführten Flyer
Hinweis für Menschen mit Behinderung:

Rollstuhlfahrer:
Grundsätzlich sind die Klärwerksführung auch für Rollstuhlfahrer geeignet. Leider können aber nicht alle Stationen mit einem Rollstuhl angefahren werden.
Hörgeschädigte:
Für schwerhörige Menschen haben wir Kinnbügelempfänger als digitales Personeninformationssystem.
Wir bieten eine Vielzahl an weiteren Informationsmaterialien – als Modelle, Schauwand, in Papierform und auch digital.
Beachten Sie bitte, dass aufgrund der umfangreichen Baumaßnahmen auf der Kläranlage Herrenhausen die Vorklärung nicht besuchbar ist.
Durch die Bautätigkeit stehen auch keine Besucherparkplätze auf dem Klärwerksgelände zur Verfügung. Parken Sie ggf. in naheliegenden Seitenstraßen.

https://www.hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover/Umwelt-Nachhaltigkeit/Wasser-Abwasser/Abwasser/Stadtentw%C3%A4sserung-Hannover/Besucherf%C3%BChrungen

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HAMBURG WASSER investiert eine Milliarde in sichere Ver- und Entsorgung und baut „grüne“ Energieproduktion weiter aus Energieunabhängigkeit als Ziel

Mit 101,8 Millionen Euro Überschuss schließt der Konzern HAMBURG WASSER das Geschäftsjahr 2021 erfolgreich ab. Die Hamburger Wasserwerke GmbH erwirtschafteten dabei ein Ergebnis von 39,3 Millionen Euro, die Hamburger Stadtentwässerung AöR 61,3 Millionen Euro. Der konsolidierte Umsatz des Gesamtkonzerns lag bei 614,9 Millionen Euro. Zukünftig möchte der städtische Versorger die eigene erneuerbare Energieproduktion kräftig ausbauen. Allein für das Klärwerk plant das Unternehmen dazu Investitionen in Höhe von etwa 300 Millionen Euro bis 2025. Die Maßnahmen sind Teil eines 1-Milliarden-Euro-Programms, das HAMBURG WASSER zwischen 2021 und 2025 durchführt. Mit Blick auf den Gewässerschutz setzt sich HAMBURG WASSER für eine intensivere Vermeidung und Elimination von Spurenstoffen ein. Dabei plädiert das Unternehmen für mehr Herstellerverantwortung und faire Finanzierungsmodelle, sollten weiterführende Reinigungsstufen auf dem Klärwerk erforderlich werden.

„Im Vergleich zum Vorjahr ist die abgegebene Menge an Trinkwasser im Geschäftsjahr 2021 deutlich gesunken“, erklärt Ingo Hannemann, Sprecher der Geschäftsführung von HAMBURG WASSER anlässlich der Jahres-Pressekonferenz des Unternehmens. „Im Frühjahr und Sommer 2021 gab es mehrwöchige Kälte- und Nassphasen, die trotz einer leicht wachsenden Bevölkerung zu einem geringeren Wasserbedarf führten.“ So sank die Trinkwasserabgabe 2021 um 3,25 Prozent auf 116 Millionen Kubikmeter, während die gereinigte Abwassermenge aufgrund der hohen Niederschlagsmengen um 0,7 Prozent auf 147 Millionen Kubikmeter stieg. Der aus dem Trinkwassergeschäft entstandene Gewinn wird in voller Höhe über die städtische Konzernholding HGV an die Freie und Hansestadt Hamburg abgeführt. Der Gewinn aus dem Abwassergeschäft fließt gemäß Gebührenrecht in die Rücklagen des Unternehmens und dient dem Funktionserhalt von Kanalisationsnetz und Klärwerksverbund.

„Urbane Mine“ Klärwerk: Abwasser als Energiequelle
Das zurückliegende Jahr war ein besonderes für das Hamburger Klärwerk: Seit mittlerweile 60 Jahren entsorgt und reinigt es rund um die Uhr das Abwasser der Hansestadt und trägt erheblich zur Gewässerreinheit und Umweltschutz bei. Dabei dreht es sich auf dem Klärwerk schon lange nicht mehr allein um die zuverlässige und umweltgerechte Abwasserentsorgung. „In den letzten Jahren ist es uns immer besser gelungen, die bei der Abwasserreinigung entstehenden Energien zu nutzen statt sie verpuffen zu lassen“, führt Hannemann aus.

Dank konsequenter Investitionen konnte HAMBURG WASSER die Eigenerzeugungsquote des Klärwerks in den letzten Jahren kontinuierlich steigern. Im Jahr 2000 wurde etwas mehr als die Hälfte der benötigten 113 Millionen Kilowattstunden Strom selbst erzeugt. Elf Jahre später überstieg die Erzeugungskurve erstmals die des Verbrauchs, auch weil in energieeffizientere Technik investiert wurde. Mittlerweile liegt die Energieerzeugungsquote des Klärwerks auf einem Höchstwert von 130%.

„Wir haben unsere Kläranlage vom Stromfresser zum Energieproduzenten entwickelt. Diese Energieüberschüsse möchten wir ausbauen und Hamburg noch mehr Wärme und Strom zur Verfügung zu stellen. Damit leisten wir einen Beitrag für eine bezahlbare und zuverlässige Versorgung – nicht nur in unserem Kerngeschäft. In turbulenten Zeiten ist eine unabhängige Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen der Schlüssel, um die Stadt am Laufen zu halten“, sagt Ingo Hannemann.

1 Milliarden-Euro-Programm für sichere Daseinsvorsorge
Die Konzerninvestitionen lagen in 2021 bei etwa 198 Millionen Euro, die sich aufteilen in 140 Millionen Euro für die Abwasserseite und 58 Millionen Euro für Projekte auf der Trinkwasserseite. Auch 2022 und den nächsten Jahren wird HAMBURG WASSER weiter kräftig investieren. „Zwischen 2021 und 2025 werden sich die Investitionen auf gut eine Milliarde Euro belaufen“, kündigt der kaufmännische Geschäftsführer Johannes Brunner an. „Damit setzen wir unsere Energieprojekte um und sichern langfristig den Zustand unserer Netze und Anlagen.“

Um die Energiebilanz des Konzerns weiter zu verbessern, plant HAMBURG WASSER die Erweiterung der Faulung, der Klärschlammverbrennungsanlage VERA sowie den Bau einer Photovoltaik- und einer weiteren Windenergieanlage auf dem Klärwerk Hamburg. Dabei sollen beide Standorte des Klärwerks, Köhlbrandhöft und Dradenau, einbezogen werden.

Spurenstoffe stoppen – Gewässerschutz als Gemeinschaftsaufgabe
Als herausfordernd bewertet HAMBURG WASSER die Zukunft der Abwasserreinigung. Schon heute ist das Abwasser mit einer Vielzahl an Kleinststoffen belastet, die mit der vorhandenen Technik zwar zu einem großen Teil, aber nicht vollständig herausgeholt werden können. Dabei handelt es sich um z. B. um Medikamentenrückstände, Industrie- und Haushaltschemikalien oder Mikroplastik. Künftig ist von einer Zunahme solcher Stoffe auszugehen. HAMBURG WASSER stellt sich daher darauf ein, dass die Kläranlage perspektivisch erweitert werden muss. „Wir arbeiten an einem Konzept und erproben geeignete technische Lösungen. Eine Standardlösung „von der Stange“ gibt es aber für eine Anlage dieser Größenordnung nicht“, sagt Ingo Hannemann und betont: „Klar ist: Weitere Reinigungsstufen kosten Geld und Energie. Die Politik ist gefordert, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Klima- und Gewässerschutz Hand in Hand gehen können und die entstehenden Kosten nicht einseitig bei den Verbrauchern landen. Die Vermeidung von Spurenstoffeinträgen an der Quelle ist die beste und preiswerteste Lösung.“

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/hamburg-wasser-investiert-eine-milliarde-in-sichere-ver-und-entsorgung-und-baut-gruene-energieproduktion-weiter-aus

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Hamburg Wasser: Infoveranstaltung zum aktuellen Stand des kooperativen Bauprojekts Wellingsbütteler Landstraße / Wellingsbüttler Weg

In der Wellingsbütteler Landstraße sowie im Wellingsbüttler Weg müssen in den kommenden Jahren die Abwasser-, Trinkwasser-, Strom- und Gasleitungen sowie der Straßenraum saniert werden. Im Auftrag der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) überarbeitet HAMBURG WASSER als Gesamtprojektleitung derzeit die Planungen für das Kooperationsprojekt. In einer öffentlichen digitalen Informationsveranstaltung werden die Projektbeteiligten der INFRACREW HAMBURG den aktuellen Stand der geplanten Baumaßnahme in der Wellingsbütteler Landstraße und im Wellingsbüttler Weg vorstellen.

Ziel ist es, eine zeitoptimierte, für den Hamburger Nordwesten verkehrsverträgliche und zugleich umweltschonende Umsetzung der Baumaßnahme zu gewährleisten. Dabei arbeiten HAMBURG WASSER, der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, Gasnetz Hamburg und Stromnetz Hamburg als Kooperationspartner der INFRACREW HAMBURG zusammen.

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/infoveranstaltung-zum-aktuellen-stand-des-kooperativen-bauprojekts-wellingsbuetteler-landstrasse-wellingsbuettler-weg

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BRW stellt Pegeldaten online zur Verfügung – Neuer Service für Bürger/innen und Fachleute

Expertinnen und Experten rechnen aufgrund des Klimawandels mit einer Häufung extremer Wetterereignisse, so dass vorausschauendem Handeln und Zugänglichkeit von hydrologischen Messdaten eine immer höhere Bedeutung zukommen wird.
Dem trägt auch der Bergisch-Rheinische Wasserverband (BRW) Rechnung und stellt der Öffentlichkeit mit dem webbasierten Tool „PegelOnline“ Pegel- und Niederschlagsdaten aus seinem Verbandsgebiet zur Verfügung. Die Messdaten sind sowohl über einen Link auf der BRW-Homepage http://www.brw-haan.de/ abrufbar als auch direkt über folgenden Link https://pegelonline.brw-haan.de/ einzusehen.
„Wir haben darauf geachtet, dass die Daten übersichtlich dargestellt und auch für „Nicht- Fachleute“ nachvollziehbar sind. Mit „PegelOnline“ kann die Öffentlichkeit den Wasserstand an den Gewässern beobachten, so dass im Extremwetterfall frühzeitig Einschätzungen der Situation gemacht werden können.“, so Engin Alparslan, Geschäftsführer des BRW.
Zum Start des Tools „PegelOnline“ sind zunächst Daten von 17 Gewässerpegeln und 32 Niederschlagsmessstationen online abrufbar. Dazu gehören Niederschlag, Wasserstand und Abfluss (Wassermenge, die den Pegel in einer definierten Zeiteinheit passiert). Die
Messwerte können als Tages-, Wochen-, Monats- oder Jahresansicht dargestellt werden. Darüber hinaus sind für tiefergehende Analysen und zur Einordnung des aktuellen Messwertes gewässerkundliche Werte wie z. B. Hoch- und Niedrigwasserstände und –
durchflüsse ablesbar. Im Download-Bereich stehen bis zu einem Jahr zurückliegend die
Messwerte zur Verfügung. Geplant ist, die Stationsdichte entlang der Verbandsgewässer weiter zu erhöhen, um zukünftig noch mehr Messdaten online zur Verfügung zu stellen. Der Bergisch-Rheinische Wasserverband
Der Bergisch-Rheinische Wasserverband gehört zu den zehn großen Wasserverbänden in Nordrhein-Westfalen. Seine Rechtsgrundlage ist das Wasserverbandsgesetz. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts dient er dem Wohl der Allgemeinheit und dem Nutzen
seiner Mitglieder.

Als modernes umwelt- und gemeinwohlorientiertes wasserwirtschaftliches Dienstleistungsunternehmen beschäftigt der Verband 270 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, um die ihm übertragenen Aufgaben zu erfüllen.
In dem 550 Quadratkilometer großen Verbandsgebiet gibt es mehr als 950 Kilometer Gewässer und mit rund 1.200 Einwohnern pro Quadratkilometer gehört es mit zu den am dichtesten besiedelten Gebieten in NRW.

http://www.brw-haan.de/images/stories/presse/pdf/2022/Pressemitteilung_BRW_PegelOnline.pdf

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Dresden: Hilfskonvoi für ukrainische Wasserunternehmen

Die Geschäftsführer Gunda Röstel, Ralf Strothteicher und viele Mitarbeiter der Stadtentwässerung haben aufregende Wochen hinter sich. Das Unternehmen leistete schnelle Hilfe für Partner in der Ukraine. Seit mehr als 15 Jahren engagieren sich die Dresdner, damit kommunale Unternehmen in der Ukraine eine ordentliche Abwasserentsorgung aufbauen können. Zuletzt hat die Stadtentwässerung im vergangenen Jahr mit den Berliner Wasserbetrieben und dem Stadtentwässerungsbetrieb Köln ein Partnerschaftschaftsprojekt gestartet, um dem Wasser- und Abwasserbetrieb Voda-Kanal in der westukrainischen Metropole Lviv und den Städten Ternopil und Nadvirna zu helfen.

Am 24. Februar überfällt Russland die Ukraine. Bereits am 28. Februar kommt der erste Hilferuf aus Lviv, berichtet Geschäftsführer Strothteicher. Das Partnerunternehmen Voda-Kanal befürchtet, dass die Großstadt bei einem kompletten Stromausfall, einem Blackout, nicht mehr mit Wasser versorgt werden kann und bittet um schnelle Lieferung von Notstromaggregaten. Schließlich hat Lviv, das nur 80 Kilometer hinter der polnischen Grenze liegt, über 720.000 Einwohner. Zudem fliehen viele andere Bewohner aus Gebieten, die die Russen angegriffen haben, dorthin. Auch die anderen ukrainischen Partner aus Ternopil und Nadvirna bitten um Hilfe. „Da durfte nicht lange überlegt werden“, sagt Strothteicher. „In so einer Notsituation ist es für uns selbstverständlich, unsere Partner zu unterstützen.“

Allerdings ist das nicht einfach, erläutert der Geschäftsführer. Das Unternehmen hat selbst Notstromaggregate, die bei einem Blackout die Anlagen im Kaditzer Klärwerk und an den Pumpstationen weiter mit Strom versorgen. Mit öffentlicher Ausschreibung und den folgenden Verfahren dauere es etwa ein halbes Jahr, bis eine derartige neue Anlage auf dem Hof steht. „Doch in so einer Ausnahmesituation müssen wir viel schneller sein“, sagt er.

Geschäftsführerin Gunda Röstel, die deutschlandweit über beste Beziehungen verfügt, aber auch weitere Mitarbeiterinnen wie Kristin Michalek-Götz aus der Marketingabteilung telefonieren und schicken viele E-Mails, um Unternehmen aus der Branche und andere Kommunen um Unterstützung zu bitten. Mit Erfolg. Binnen weniger Tage kommen Notstromaggregate, mobile Pumpwerke und weitere technische Anlagen aus ganz Deutschland – unter anderem aus Köln, Hamburg, Leipzig, Chemnitz, Plauen und Hannover. Das für die Abwasserentsorgung zuständige Schwester-Unternehmen aus Bremen hat zudem noch einen finanziellen Beitrag für die Beschaffung der angefragten Materialien geleistet.

Währenddessen stellt Teamleiter Thomas Würfel, der auch für den Fuhrpark der Stadtentwässerung zuständig ist, bereits die Schwertransporte zusammen. „Aber es war sehr kompliziert, Speditionsunternehmen zu finden, die ins Kriegsgebiet fahren“, verweist Strothteicher auf eine besondere Hürde. Dabei helfen Ukrainer, die hier leben. Letztlich gelingt es ihnen, Speditionen mit Fahrern aus ihrem Land zu finden, die das übernehmen. Und das binnen kurzer Zeit.

Vier Tage nach dem ersten Hilferuf starten die Schwertransporte am Freitagabend – zwei in Kaditz, zwei weitere in Kiel, wo gebrauchte Anlagen schnell gekauft werden konnten. Auf den Tiefladern stehen zehn große und auch kleine Notstromaggregate, die teilweise fahrbar sind und wie Lkw-Anhänger aussehen, mit einer Leistung von bis zu 500 Kilowatt. Mit verladen sind Schaltschränke, Trafos, gewaltige Kabel und weitere Elektroanlagen. In Kaditz hatten viele Kollegen bis Freitagnacht um elf gearbeitet, damit der Hilfskonvoi zur über 800 Kilometer langen Tour starten kann.

Die Schwertransporte müssen zwar lange an der polnisch-ukrainischen Grenze warten. Doch am Montagmorgen meldet sich der Voda-Kanal-Chef Dmytro Vankovich aus Lviv, der sich über den eingetroffenen Konvoi freut und sich für die ungewöhnlich schnelle Dresdner Hilfe bedankt. Eine Woche später startet der zweite Transport mit Notstromaggregaten, der ebenfalls nach drei Tagen ankommt. „Das war ein Kraftakt“, sagt Strothteicher. Es sei eine gewaltige Herausforderung gewesen, das alles in so kurzer Zeit zu schaffen.

Die Hilfe ist dringend nötig. Lviv ist durch vor dem Krieg geflohene Ukrainer fast zur Millionenstadt geworden. Mindestens 200.000 Flüchtlinge wurden allein bis zur vergangen Woche dort gezählt – und Tag für Tag kommen viele weitere. Zwar blieb die Stadt selbst lange von russischen Angriffen verschont. Aber in der vergangenen Woche wurde Lviv zum Ziel russischer Raketen.

Stadtentwässerungs-Chef Strothteicher erlebte selbst am Telefon, welche Konsequenzen russische Angriffe haben. Regelmäßig telefoniert er mit einem Ukrainer, der das Unternehmen bei dem Partnerschaftsprojekt vor Ort unterstützt. Als Strothteicher mit ihm an einem Tag spricht, muss der Ukrainer das Gespräch jäh abbrechen und in den Schutztraum fliehen. Luftalarm signalisiert einen drohenden russischen Angriff. Doch kurze Zeit später kommt der Rückruf des Ukrainers. Die Gefahr ist vorbei – Strothteicher ist erleichtert. 

Die Hilfe für Betriebe der Branche in der Ukraine sei auch weiter nötig. Jetzt kümmert sich jedoch der Verband kommunaler Unternehmen deutschlandweit darum.

https://www.stadtentwaesserung-dresden.de/journal-1/detail/grosse-chance-fuer-junge-afghanen-in-dresden-1-1/

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StEB Köln: Neues Verwaltungsgebäude ist Vorzeigeprojekt für nachhaltiges Bauen

Der Neubau soll den bestehenden Gebäudekomplex um ca. 2.500 Quadratmeter Bürofläche ergänzen und Raum für 85 bis 100 Arbeitsplätze bieten. Hierfür wurde ein modernes und zukunftsfähiges Open-Space-Konzept entwickelt. Ulrike Franzke, Vorständin der StEB Köln, sagt: „Wir sind sehr stolz, denn das neue Gebäude ist in jeder Hinsicht ein Vorzeigeprojekt: Es erfüllt die Anforderungen an eine moderne Arbeitswelt und setzt durch sein innovatives Heiz- und Lüftungskonzept, seine Dachbegründung und die Versickerungsmöglichkeit über ‚Wetlands‘ Maßstäbe in Sachen nachhaltiges und klimafreundliches Bauen.“

Der Rohbau lässt bereits erahnen, wie das Gebäude aussehen könnte: Eine moderne Open-Space-Arbeitswelt mit unterschiedlichen Nutzungsbereichen und Verbindungen zum Nachbargebäude verbessert die Möglichkeiten für digitales Arbeiten und interdisziplinäre Zusammenarbeit, z.B. in der modernen Besprechungs- und Konferenzetage. Die Mitarbeitenden der StEB Köln wurden an der Planung beteiligt: Die Grundrisse der jeweiligen Etagen wurden vorab gemeinsam mit den Abteilungen, die dort einziehen, erarbeitet. Das Gebäude ist im Erdgeschoss sowie im 2. und 3. Obergeschoss mit dem Nachbargebäude verbunden. So können die Infrastrukturbereiche von den Mitarbeitenden gemeinsam genutzt werden.

Und auch in Sachen Klimafreundlichkeit ist das Gebäude ein Paradebeispiel: Es wurde von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) im Pre-Check mit Gold ausgezeichnet.

Ein Baustein ist das gut durchdachte Energiekonzept. Die Heizung/Kühlung funktioniert durch Bauteiltemperierung. Dabei fließt kaltes oder warmes Wasser durch Rohrleitungen in den Betonwänden, um die Raumtemperatur zu regulieren. Wärmequellen sind Fernwärme und Wärmepumpen. Für die Lüftung wird Erdwärme genutzt. Dabei wird mithilfe der im Erdreich gespeicherten Wärme die Luft im Sommer vorgekühlt und im Winter vorerwärmt. Auf dem Dach ist zudem eine Photovoltaikanlage installiert.

Klimafreundlich und ein Schritt in Richtung „Schwammstadt“ ist auch die wassersensible Gestaltung: Das Hauptdach wird eine extensive Dachbegrünung mit ökologischer, vielfältiger Bepflanzung erhalten. Hier kann Regenwasser gestaut und überschüssiges Wasser zur Versickerung in sogenannte „Wetlands“ abgegeben werden: Nördlich des Gebäudes werden in einem Bereich Wetlands (Verdunstungsbeete) angelegt, die die Ansiedlung von Tieren und Pflanzen im Umfeld fördern. Wasser versickert dort langsam, der Wasserstand in den Wetlands variiert je nach Niederschlag, die Bepflanzung ist für unterschiedliche Szenarien ausgelegt.

Die StEB Köln rechnen mit der Fertigstellung des neuen Gebäudes im November 2022.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/StEB-K%C3%B6ln-Neues-Verwaltungsgeb%C3%A4ude-ist-Vorzeigeprojekt-f%C3%BCr-nachhaltiges-Bauen.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Brandenburg an der Havel: Jasmin Jorkschat sorgt für Umweltschutz auf der Kläranlage Briest

Jasmin Jorkschat sorgt in Brandenburg an der Havel für sauberes Abwasser. Die Brawag Bereichsleiterin engagiert sich in ihrem Job für einen funktionierenden Umweltschutz. Mehr:

https://www.maz-online.de/Lokales/Brandenburg-Havel/Brandenburg-an-der-Havel-Jasmin-Jorkschat-sorgt-fuer-Umweltschutz-auf-der-Klaeranlage-Briest

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Deißlingen: Erweiterung der Kläranlage um 4. Reinigungsstufe –Rohbauarbeiten schreiten voran

Wie bereits in der Ausgabe 21/2021 unseres focus berichtet, wird die vom Abwasserzweckverband Oberer Neckar betriebene Kläranlage Deißlingen (85.000 EW) um eine 4. Reinigungsstufe zur Spurenstoffelimination durch einen GAK-Filter erweitert. Die Planung und Realisierung dieser zukunftsweisenden Erweiterungsmaßnahme erfolgt durch die Weber-Ingenieure GmbH.

Mittlerweile sind die Rohbauarbeiten im Untergeschoss und Filterkammern fertiggestellt, die Decken werden zeitnah geschalt und anschließend betoniert. Die Ausbaugewerke (Maler, Fliesen, Estrich, etc.) sind vergeben und starten im April ihre Arbeiten. Nach erfolgter Werkplanung der ausführenden Firma, soll ab Mai/Juni mit dem Rohrleitungsbau begonnen werden.

Der Abschluss der Bauarbeiten ist für Ende des Jahres 2022 geplant, gefolgt von einer anschließenden Einfahr- und Optimierungsphase des Aktivkohlefilters.

http://weber-ing.de/news/

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Ernstroda: Die Technik in der Anlage bei Ernstroda wird auf neuen Stand gebracht.

 Dadurch soll sich der Phosphatgehalt im Abwasser halbieren. Mehr:

https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/gotha/investition-in-die-klaeranlage-ernstroda-fuer-den-umweltschutz-id235019853.html

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Mainz: bekommt eine neue Gesellschaft

Wirtschaftsbetrieb und Stadtwerke kooperiern
Die Stadt Mainz bekommt eine neuen Gesellschaft. Die Mainzer Stadtwerke und der Wirtschaftsbetrieb haben sich zusammengetan und wollen die „Innovative Infrastruktur Mainz GmbH“ gründen. Dazu hat der Stadtrat jetzt den Weg frei gemacht. Die neue Gesellschaft soll sich um die Produktion und den Vertrieb von umweltfreundlichem Wasserstoff…mehr:

https://www.antenne-mainz.de/aktuell/politik/wirtschaftsbetrieb-und-stadtwerke-kooperiern-JB10888991

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Waldbröl: Kläranlage Viren-Suche im Waldbröler Abwasser

Kann man die Ausbreitung einer Viren-Erkrankung frühzeitig feststellen, wenn man gezielt im Abwasser nach Viren sucht? Dieser Frage geht man jetzt in Form eines Forschungsprojektes…mehr:

https://www.rundschau-online.de/region/oberberg/waldbroel/klaeranlage-viren-suche-im-waldbroeler-abwasser-39619350?dmcid=f_yho_RSS-Feed+Region

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Berlin: Eau, wie schön – Bald alle Brünnlein fließen!

Wasserbetriebe, Land und Bezirke starten gemeinsam Brunnensaison 2022

Mit dem Anschwellen der Fontänen des Springbrunnens auf dem Ernst-Reuter-Platz in Charlottenburg-Wilmersdorf starten die Berliner Wasserbetriebe, das Land Berlin und – stellvertretend für sieben weitere Bezirke – Charlottenburg-Wilmersdorf heute die Brunnen-Saison 2022. In den kommenden Wochen werden 162 Zierbrunnen in acht Bezirken sowie stadtweit 189 Trinkbrunnen aus dem Winterschlaf geholt.

Auch in dieser Saison übernehmen die Berliner Wasserbetriebe den Service für die Zier- und Tiefbrunnen, Planschen, Fontänen, Wasserfälle und Bachläufe in acht Bezirken Berlins, nämlich in Charlottenburg-Wilmersdorf, Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg, Pankow, Spandau, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Treptow-Köpenick. Die anderen Bezirke folgen nach Auslaufen bestehender Verträge mit Dritten in den kommenden Jahren.

„Wir haben mit den Bezirken eine verlässliche Partnerschaft für den Service und die technische Beratung rund um die Berliner Brunnen entwickelt“, sagt Wasserbetriebe-Vorstandschef Frank Bruckmann. „Jeder dieser Brunnen ist ein Unikat, auf dessen Spezialitäten sich unser Instandhaltungsteam einstellt.“

Wann geht was in Betrieb?
Trinkbrunnen: Heute sprudeln bereits 169 Trinkbrunnen. Bis zum 21. April sollen es 189 sein. 11 weitere werden neu bzw. umgebaut.

Zierbrunnen: Die Inbetriebnahme der insgesamt 162 Zierbrunnen und anderen Wasseranlagen in 8 Bezirken begann am bereits 11. April und soll bis zur letzten Maiwoche abgeschlossen sein. Am heutigen Gründonnerstag werden 3 Zierbrunnen in Betrieb genommen, knapp 70 laufen bereits. Eine Ausnahme bilden die neun Planschen, die natürlich erst bei Sommerwetter mit 25 oder mehr Grad Celsius angestellt werden.

Warum sprudelts mancherorts doch (noch) nicht?
In den acht Berliner Bezirken gibt es neben den 162 in dieser Saison in Betrieb gehenden Zierbrunnen weitere 20 Wasseranlagen, bei denen entweder größerer Reparatur- oder Investitionsbedarf besteht oder deren Umfeld umgestaltet wird und die deshalb vorerst trocken bleiben müssen. Diese Arbeiten und deren Finanzierung sind Sache der Bezirke, während die Wasserbetriebe für die laufende Wartung, Kontrolle, Säuberung sowie die In- und Außerbetriebnahme vor und nach der Saison verantwortlich zeichnen.

Brunnen-Reich beiderseits der Oberbaumbrücke
Die meisten öffentlichen Wasseranlagen von der Plansche bis zum Wasserfall hat übrigens Friedrichshain-Kreuzberg mit 54, was fast der Brunnensumme der Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf, Lichtenberg, Steglitz-Zehlendorf und Treptow-Köpenick von zusammen 56 entspricht.

https://www.bwb.de/de/pressemitteilungen27243.php

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BRAWAG erneuert große Teile der Kläranlage – Zulaufbereich, Rechen und Sandfang

Heute Mittag ist es so weit – mit dem ersten Spatenstich läutet die BRAWAG den Neubau des Zulaufbereichs der Kläranlage ein. In den kommenden Monaten werden die Implenia Regiobau Erfurt sowie die ARTEG GmbH Potsdam die Bauwerke des neuen Zulaufbereichs inkl. Messschacht, Einlaufbauwerk, Rechengebäude und Sandfang errichten.

In diesem Bereich der Kläranlage werden grobe Verunreinigungen des Abwassers zurückgehalten. Der vorhandene Zulaufbereich einschließlich Rechengebäude und Sandfanganlage aus den 1970er Jahren, modernisiert im Zuge des Ausbaus der Kläranlage 1996/1997, entspricht inzwischen nicht mehr dem Stand der Technik.  Schon bald wird es deshalb auf der Kläranlage Briest ein neues Rechengebäude nebst Einlaufbauwerk und Sandfängen geben. Die vorhandene zweistraßige, einstufige Rechenanlage wird gegen eine dreistraßige, zweistufige Anlage mit Grob- und Feinrechen ersetzt. Überlastungserscheinungen und damit einhergehende Betriebsprobleme durch Verstopfungen und Verzopfungen werden dann der Vergangenheit angehören – vor allem bei starkem Regen strömt bislang ein Teil des Abwassers über Notumläufe an der Rechenanlage vorbei, so dass das Rechengut (Fasern, Störstoffe) dem vorbeigeführten Abwasserstrom nicht entnommen werden kann. In nachgeschalteten Bereichen der Kläranlage sorgt dieses mitunter für Probleme an den Pumpen, Rührwerken und Einbauten, die damit in Berührung kommen. Neben dem Rechengebäude lässt die BRAWAG auch die bestehenden Rundsandfänge durch zweibelüftete Langsandfänge ersetzen. Zudem wird die EMSR-Technik vollständig neu errichtet. Die Zulaufvolumenströme werden künftig über einen neuen MID-Schacht exakt erfasst. 

Die Ausschreibung und Vergabe der Maschinentechnik erfolgt aktuell parallel. Bislang sind 2 von 7 Losen für die Maßnahmen vergeben. 2 weitere Lose sind bereits ausgeschrieben und hinsichtlich dreier weiterer Lose beginnt das Ausschreibungsverfahren Ende April.

Sämtliche Bau- und Montagearbeiten sollen im Oktober nächsten Jahres abgeschlossen sein. Nach Errichtung des neuen Rechengebäudes nebst Einlaufbauwerk und Sandfängen erfolgt deren Ausrüstung mit Maschinen- und Anlagentechnik. Sind anschließend die EMSR-Technik und der neue Messschacht fertiggestellt, werden im kommenden Jahr noch zahlreiche Rohrleitungen auf dem Kläranlagengelände verlegt, um die Inbetriebnahme der neuen Anlagenteile bis März 2024 vorzubereiten. 

Ca. 8 Millionen Euro investiert die BRAWAG in das Projekt.

https://www.brawag.de/Aktuelles/Presse

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Brilon: Baustart zur Erweiterung der Kläranlage

Der Ruhrverband leistet mit der Baumaßnahme einen wesentlichen Beitrag zum Gewässerschutz

Dr. Dirk Grete, Bezirksregierung Arnsberg; Prof. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender; Bürgermeister Dr. Christof Bartsch und Dr. Antje Mohr, Vorständin Finanzen, Personal und Verwaltung nahmen den ersten Spatenstich zur Erweiterung der Kläranlage Brilon vor.

Am 8. April 2022 nahmen Bürgermeister Dr. Christof Bartsch, Dr. Dirk Grete, Bezirksregierung Arnsberg, Prof. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender und Dr. Antje Mohr, Vorständin Finanzen, Personal und Verwaltung den ersten Spatenstich zur Erweiterung der Briloner Kläranlage vor.

Mit dem Bau der weitergehenden Abwasserreinigung wird die Hunderbecke, die oberhalb des Briloner Kurparks entspringt und nach ihrem unterirdischen Verlauf durch das Stadtgebiet erst an der Kläranlage wieder zutage tritt, wesentlich entlastet. Sie ist aufgrund des nur geringen natürlichen Zuflusses ein ausgesprochen leistungsschwaches Gewässer, das nach etwa einem Kilometer in die Möhne mündet. „Durch die Erweiterung werden vor allem die Nährstoffe Stickstoff und Phosphor sowie zahlreiche Spurenstoffe in erheblich höherem Maße eliminiert als dies heute der Fall ist, womit die Möhne deutlich entlastet und damit ein wesentlicher Beitrag zum Gewässerschutz geleistet wird“, sagt Prof. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands.

In der voraussichtlich zweijährigen Bauzeit werden auf dem Gelände der Kläranlage eine neue Flockungsfiltration mit Dosierung von Pulveraktivkohle sowie das zugehörige Maschinenhaus mit den erforderlichen Rezirkulationspumpen errichtet. Zur Steigerung der Umwandlung von Ammonium in Nitrat (Nitrifikation) wird das vorhanden Belebungsbecken umgestaltet. Die Flockungsfiltration dient der Verbesserung des Phosphorabbaus und durch die Dosierung von Pulveraktivkohle wird die Elimination von Spurenstoffen, wie z.B. Rückständen von Arzneimitteln und Industriechemikalien, erheblich erhöht. Nach der konventionellen Reinigung in den Verfahrensstufen Rechen, Sandfang, Vorklärung, Belebungsbecken und Nachklärung wird dem Abwasser Pulveraktivkohle in einem neu zu errichtenden Kontaktbecken zu dosiert. Die Pulveraktivkohle bindet einen großen Teil der Spurenstoffe durch Adsorption. Anschließend wird das sehr weitgehend gereinigte Wasser mit Hilfe einer Tuchfiltration von der Aktivkohle getrennt und in die Hunderbecke eingeleitet. Ein Teil der über die Tuchfilter abgeschiedenen Aktivkohle wird in die Belebungsbecken zurück gepumpt, um eine weitere Steigerung des Reinigungsergebnisses zu erzielen.

Die Baukosten zur Erweiterung der Kläranlage Brilon, werden nach bisherigen Berechnungen 4,5 Millionen Euro betragen. Aufgrund der aktuellen Krisenlagen und den damit einhergehenden Preissteigerungen in allen Sektoren werden die Kosten im Laufe der Bauumsetzung wahrscheinlich noch steigen. Die er erweiterte Kläranlage Brilon soll den Probebetrieb im Jahr 2024 aufnehmen.

Die Maßnahme wird im Rahmen des Programms „Ressourceneffiziente Abwasserbeseitigung NRW II“ des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW gefördert.

https://ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news/brilon-baustart-zur-erweiterung-der-klaeranlage/

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Dresden: Neue Perspektiven für Rödertaler Abwasser

Pedro Kämpffe und Rico Pfeiffer stehen am Herzstück der vollbiologischen Kläranlage von Ottendorf-Okrilla – den Belebungsbecken. Der Abwassermeister von der Stadtentwässerung und der parteilose Bürgermeister sind zufrieden, dass die Anlage bestens funktioniert. Dafür wurde in den vergangenen Jahrzehnten viel unternommen. Zwar hat die Stadtentwässerung nach einer europaweiten Ausschreibung bereits 2008 die Betriebsführung für den Abwasserverband (AV) Rödertal übernommen, die auch verlängert wurde. Doch jetzt folgt ein weiterer Schritt, erklärt Pfeiffer, der auch Verbandsvorsitzender ist. Dresden, der AV und Ottendorf-Okrilla werden noch enger zusammenarbeiten.

Der Vertrag: Hoffnung auf positive Effekte
Ab 1. April beginnt die interkommunale Zusammenarbeit zwischen  der Stadtentwässerung, der Gemeinde und dem Verband. Rico Pfeiffer und die Geschäftsführer der Stadtentwässerung, Gunda Röstel und Ralf Strothteicher, haben kürzlich die Verträge unterschrieben. Damit ist der Weg für eine  noch engere langfristige Partnerschaft geebnet. Erstmals in Deutschland wurde eine interkommunale Zusammenarbeit im Abwasserbereich vereinbart. „Das ist eine neue Herausforderung“, sagt Pfeiffer. Die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren habe sich bewährt. „Ich hoffe, dass unsere neue Vereinbarung viele positive Effekte bringt.“

Das Herzstück: Kläranlage für über 26.000 Einwohner
Anfang der 1990er-Jahre wird der AV Rödertal gegründet. Zu ihm gehören heute die Gemeinde Ottendorf-Okrilla und die Dresdner Ortschaften Weixdorf und Langebrück. „Früher gab es viele kleine Kläranlagen“, berichtet Abwassermeister Kämpffe. Der heute 53-Jährige arbeitet von Anfang an dort. 1994 geht die neue Kläranlage von Ottendorf-Okrilla in Betrieb. Sie wird bis 2007 schrittweise so ausgebaut, dass sie letztlich das Abwasser von 26.400 Einwohnern entsorgen kann. Angeschlossen ist auch der neue Industrie- und Gewerbepark Ottendorf-Okrilla. Heute werden rund 1,2 Millionen Kubikmeter Abwasser jährlich gereinigt.

Das Problem: Zwei Mitarbeiter sind überlastet
Anfangs hatte der Verband nur zwei Mitarbeiter im Abwasserbereich, die umgeschult worden waren. Doch mit dem Betrieb der Kläranlage, den Wochenend- und Bereitschaftsdiensten sowie Störungseinsätzen sind sie überlastet. Also wird die Betriebsführung abgegeben, zuletzt bis 2008 an die Radeberger Gesellschaft für Wasser und Abwasser (Gewa). Dann übernimmt die Dresdner Stadtentwässerung nicht nur die Betriebsführung, sondern auch Abwassermeister Kämpffe und drei weitere Mitarbeiter.

Das Kanalnetz: Fast alle Grundstücke angeschlossen
Kämpffes Team kümmert sich um die Kläranlage und das 8,5 Kilometer lange Kanalnetz, das nach der Wende ausgebaut wird. Mittlerweile sind in Ottendorf-Okrilla fast alle Grundstücke ans Abwassernetz angeschlossen, erklärt Verbandschef Pfeiffer. Es gibt nur einige Ausnahmen in Medingen und Grünberg, wo die Erschließung zu aufwendig sei.

Die Vorteile: Bauhof und Spezialisten helfen
Gegenüber der bisherigen Betriebsführung gibt es bei der interkommunalen Zusammenarbeit mehrere Neuheiten. Die Zeit der langen Wege für Abwasser aus abflusslosen Gruben, das nicht zentral entsorgt werden kann, ist vorbei. Auf der Kläranlage wird eine Annahmestation für häusliche Fäkalien und ähnliche gewerbliche Abwässer eingerichtet. Außerdem wird sie jetzt zur Ausbildungskläranlage, um den wachsenden Fachkräftebedarf zu sichern.

Bisher profitierte der Verband auch von den Spezialisten der Stadtentwässerung. Denn für Kämpffe und seine drei Abwasserfachleute wären alle Arbeiten im Verbandsgebiet gar nicht zu schaffen. So werden beispielsweise Hochdruck-Spülfahrzeuge zur Reinigung und TV-Inspektionsfahrzeuge zur Überprüfung  der Kanäle eingesetzt, nennt Kämpffe zwei Beispiele.

Im Gegenzug wird sich der Bauhof der Gemeinde jetzt um die Regenrückhaltebecken in Dresdens Ortschaften Weixdorf und Langebrück kümmern und dort den Rasen mähen, erläutert Bürgermeister und Verbandschef Pfeiffer eine neue Aufgabe.

Er sieht mehrere Vorteile. So die Flexibilität bei der Erledigung der Aufgaben und der Auftragserteilung oder die Transparenz der Kosten, da kein Gewinn erwirtschaftet werden darf. Was sich am Ende für die Bürger auszahle.

Die Gebühr: Kosten derzeit auf dem Prüfstand
Die Entwässerungsgebühr von 2,70 Euro je Kubikmeter ist schon seit zehn Jahren stabil. Derzeit wird sie neu kalkuliert. Pfeiffer erhofft sich von der interkommunalen Zusammenarbeit zwar positive Effekte, da die Betriebsführung stabil bleibt und der Zusatzaufwand für Ausschreibungen entfällt. Dennoch steigen die Kosten nicht nur bei Energie und Kraftstoffen. Auch höhere Arbeits- und Materialkosten schlagen zu Buche. „Aufgrund dieser Kostensteigerungen ist eine Gebührenerhöhung nicht auszuschließen“, sagt er.

https://www.stadtentwaesserung-dresden.de/journal-1/detail/grosse-chance-fuer-junge-afghanen-in-dresden-1/

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Gemeinde Finnentrop und Ruhrverband haben naturnahe Gewässer als gemeinsames Ziel

Ruhrverband übernimmt Verantwortung für Fretterbach, Glingebach und Teile weiterer Bäche

Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung zur Unterhaltung der Gewässer in der Gemeinde Finnentrop. v.l. Landrat Theo Melcher, Kreis Olpe, Bürgermeister Achim Henkel, Gemeinde Finnentrop, Prof. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands

Unterzeichnung Kooperationsvereinbarung zur Unterhaltung der Gewässer in der Gemeinde Finnentrop. Erste Reihe v.l.: Landrat Theo Melcher, Kreis Olpe, Bürgermeister Achim Henkel, Gemeinde Finnentrop, Prof. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands Zweite Reihe v.l.: Herr Josef Baußmann (Kämmerer der Gemeinde Finnentrop und kaufmännischer Geschäftsführer der Gemeindewerke GmbH), Herr Feckler, Regionalbereichsleiter Süd, Ruhrverband, Dr. Michael Weyand, Abteilungsleiter Flussgebietsmanagement, Ruhrverband, Ralf Venema, Bereichsleiter Tiefbau, Gemeinde Finnentrop, Ulli Hilleke, Fachbereichsleiter Wohnen, Bauen und Planen, Gemeinde Finnentrop, Ludwig Rasche, Erster Beigeordneter, Gemeinde Finnentrop.

Möglichst naturnahe Gewässer sind ein wesentlicher Schlüssel für die Erreichung des guten ökologischen Gewässerzustands, der in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gefordert ist. Davon sind Flüsse und Bäche in ganz Deutschland allerdings zu einem großen Teil noch weit entfernt. Daher besteht akuter Handlungsbedarf, um mit gezielten Maßnahmen zur Veränderung der hydromorphologischen Ausprägung der Gewässer die Situation zu verbessern. Hier aktiv zu werden, ist auch im Einzugsgebiet der Ruhr in den meisten Fällen Aufgabe der Städte und Gemeinden.

Die Gemeinde Finnentrop hat am 7. April 2022 mit dem Ruhrverband eine Kooperation geschlossen, um mit dem Knowhow des großen Wasserwirtschaftsverbandes die Gewässer im Gemeindegebiet noch zielgerichteter naturnah zu entwickeln. Vereinbart wurde, dass sich der Ruhrverband konkret um die Gewässerunterhaltung und Renaturierung der nach Wasserrahmenrichtlinie berichtspflichtigen Bäche Fretterbach und Glingebach sowie von Teilabschnitten der Bäche Grüne, Röhr und Salweybach kümmern wird. Die Maßnahmen, die aus dieser Kooperation erwachsen, stimmt der Ruhrverband eng mit der Gemeinde ab. „Mit dem Ruhrverband gewinnen wir einen kompetenten und starken Partner mit jahrzehntelanger Erfahrung in allen Teilbereichen der Wasserwirtschaft. Diese Kompetenz hilft uns, die Gewässer in unserem Verantwortungsbereich zielgerichtet und kostenbewusst zu entwickeln“, freut sich Finnentrops Bürgermeister Achim Henkel auf die Zusammenarbeit.

Landrat Theo Melcher begrüßte den Abschluss der Vereinbarung der Gemeinde Finnentrop und dem Ruhrverband. Er sieht darin ein gutes Beispiel, dem auch die anderen Kommunen im Kreis Olpe folgen könnten. In diesem Zusammenhang verwies er auf eine bereits stattgefundene Besprechung aller Städte und Gemeinden im Kreis sowie des Kreises mit dem Ruhrverband, in der großes Interesse an einer kreisweiten „gewässerbezogenen“ Betrachtung und Aufgabenerledigung durch den Ruhrverband geäußert wurde.

Für den Ruhrverband sind Vereinbarungen mit seinen Mitgliedskommunen über Gewässerkooperationen eine Chance, wasserwirtschaftliches Handeln aus einer Hand zu vollziehen. „Auch andere kommunale Mitglieder in unserem Verbandsgebiet haben von dieser Möglichkeit bereits Gebrauch gemacht. Von dieser Zusammenarbeit profitieren beide Seiten“, sagt Prof. Norbert Jardin, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands.

Im rund 105 Quadratkilometer großen Gemeindegebiet von Finnentrop ist der Ruhrverband künftig für die Unterhaltung von insgesamt etwa 30 Kilometern Gewässerlänge zuständig. „Die hierzu notwendigen Arbeiten werden wir in die Arbeitsabläufe der Betriebsstätten der Talsperren und des Regionalbereichs Süd integrieren“, gibt Dr. Michael Weyand, Leiter der verantwortlichen Abteilung Flussgebietsmanagement, einen Ausblick auf die anstehenden Aufgaben. „Erster Schritt der Kooperation ist eine gemeinsame Gewässerbegehung zur Bestandserhebung, die im März 2022 bereits begonnen hat.“

https://ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///gemeinde-finnentrop-und-ruhrverband-haben-naturnahe-gewaesser-als-gemeinsames-ziel/

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Hetlingen: Regenrückhaltebecken Küsterkamp – Montag startet Ertüchtigung

Baumaßnahme zur Überflutungsvorsorge für Großteil des Stadtgebiets 

Am 4. April beginnen die Bauarbeiten am Regenrückhaltebecken Küsterkamp in Barmstedt. Das Becken wird ertüchtigt, um sein ursprüngliches Speichervolumen wiederherzustellen. Die Arbeiten werden, mit Unterbrechungen, bis ins Jahr 2023 hinein andauern.

Während der Arbeiten kommt es immer wieder zu Bodentransporten, die zu einem etwas erhöhtem Verkehrsaufkommen im Küsterkamp und in der Innenstadt führen. Direkt am Regenrückhaltebecken ist mit Lärm durch Baumaschinen zu rechnen. Die Straßen und Wege bleiben nutzbar, für einzelne Arbeitsschritte können jedoch kurzzeitige Sperrungen aus Sicherheitsgründen notwendig werden.

Um das ursprüngliche Speichervolumen des Regenrückhaltebeckens als abwassertechnischer Anlage wiederherzustellen, wird das Becken zunächst in südliche Richtung erweitert. In diesem neuen Bereich wird ein Wasserlauf mit Polderflächen gestaltet sowie ein neues Ablaufbauwerk gesetzt. Künftig wird das Wasser von dort aus in westliche Richtung zum Krückau-Seitengraben fließen. Der nördliche Bereich des jetzigen Beckens wird dagegen aus der abwassertechnischen Funktion genommen und der Natur überlassen.

Zuletzt war das Regenrückhaltebecken nicht mehr in seiner vollen Funktion nutzbar: Ablagerungen und Verlandungsprozesse hatten über Jahrzehnte dafür gesorgt, dass nur noch ein Teil der ursprünglichen Größe und des Speichervolumens zur Verfügung stand. Mit der Maßnahme stellt der Abwasser-Zweckverband (AZV) Südholstein – seit 2009 für die Schmutzwasser- und Regenwasserbeseitigung in Barmstedt zuständig – auch künftig eine zuverlässige Regenwasserableitung sicher. In das Rückhaltebecken fließt Regenwasser von rund zwei Dritteln der versiegelten Flächen in Barmstedt.

An der Baustelle für den neuen Krückaudüker, der ebenfalls Regenwasser in den Krückau-Seitengraben ableitet, sind inzwischen nur noch Restarbeiten zu erledigen. Sofern keine unvorhersehbaren Zwischenfälle auftreten, ist der Bau des Dükers und seiner Anschlussleitungen bis Ostern abgeschlossen.

https://www.azv.sh/aktuelles/pressebereich/regenrueckhaltebecken-kuesterkamp-montag-startet-ertuechtigung

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Köln: „Natur vor deiner Tür“

Unter dem Motto „Natur vor deiner Tür“ haben die StEB Köln ein Angebot für die Menschen in Köln entwickelt, das zeigt, wie nachhaltiger Gewässerschutz und die Vermittlung von Wissenswertem und Unterhaltsamem gut zusammen gehen kann.
Der Weltwassertag am 22. März 2022 war ein willkommener Anlass, das crossmediale Informationskonzept für die Kölner Parkweiher vorzustellen.

Seit 2017 sind die StEB Köln für die Unterhaltung und Weiterentwicklung der 15 Kölner Parkweiher zuständig. Nachdem der Blücherparkweiher in Köln-Nippes umfassend saniert wurde, ist er nun der erste Parkweiher, an dem das neue Angebot für die Menschen in Köln erlebbar wird.

Parkbesucher*innen finden direkt am Wasser zwei auffallend gestaltete Stelen mit Informationen zu Geschichte und Gartenarchitektur, Flora und Fauna des Parkweihers und der umgebenden Parkanlage. Ergänzt werden die Informationen auf den Landmarken durch ein digitales Info- und Entertainment-Angebot mit Bilderstrecken, Audioangeboten sowie geführten Parkspaziergängen und Fahrradtouren.
Über einen QR-Code auf den Stelen können sich die Besucher*innen direkt vor Ort eine Web App zu den Kölner Parkweihern downloaden. Informationen zu weiteren Parkweihern finden sich zudem auf der Website www.parkweiher.koeln .

In den kommenden Jahren soll das Angebot sukzessive auf alle Parkweiher in Köln ausgeweitet werden. Die nächsten Kandidaten sind Clarenbachkanal, Rautenstrauchkanal und der Aachener Weiher.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/%E2%80%9ENatur-vor-deiner-T%C3%BCr%E2%80%9C.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Mainz: Genehmigungsantrag für den Bau der Wasser-Elektrolyse eingereicht  

Die Finanzierung ist gesichert. Machbarkeit und rechtliche Fragen sind geklärt und die Politik hat grünes Licht gegeben. Der Weg für die vierte Reinigungsstufe des Mainzer Klärwerks ist klar vorgezeichnet. 2026 soll die Anlage in Betrieb gehen. Als nächster Schritt sind jetzt die Genehmigungsunterlagen für den Bau der Wasser-Elektrolyse bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd eingereicht worden.

„Nach der erfolgreichen Umweltverträglichkeitsvorprüfung geht es also sofort weiter“, freut sich die Vorstandsvorsitzende Jeanette Wetterling. „Das zeigt: Wir sind auf Kurs.“ 
Der führt jetzt weiter in Richtung Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, die über den Antrag entscheiden wird. 
Diesen Zeitpunkt möchte der Wirtschaftsbetrieb Mainz gerne noch einmal nutzen und den Weg der Projektumsetzung transparent begleiten. „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger abholen, sie mitnehmen, informieren und stehen jeder Zeit für Rückfragen zur Verfügung.“ 
Denn die Elektrolyse ist nicht nur ein wichtiger Baustein der vierten Reinigungsstufe, „sie trägt darüber hinaus auch zur Energiewende bei“, so die Firmenchefin weiter.

Ansprechpartner: Herbert Hochgürtel 
Leiter Zukunftstechnologien, Wirtschaftsbetrieb Mainz
Tel. 06131 97 15 211

https://www.mainz.de/microsite/wb/entwaesserung/Vierte-Reinigungsstufe-kann-kommen.php

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OOWV: Ferienpass-Aktionen

Jetzt werden die Sommerferien spannend

Im Nordwesten. Die Gewinner der Ferienpass-Aktionen des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbands (OOWV) stehen fest. Schülerinnen und Schüler der Samtgemeinde Brookmerland, Stadt Elsfleth, Gemeinde Apen, Gemeinde Großheide, Gemeinde Wangerland, Gemeinde Lastrup, Gemeinde Holdorf, Stadt Delmenhorst, Stadt Wildeshausen und der Gemeinde Bösel können sich auf aufregende Wasserspiele unter dem Motto „#MissionWasser“ freuen…mehr:

https://www.oowv.de/der-oowv/presse/pressemitteilungen/news-einzelansicht/archiv/2022/april/14/artikel/oowv-ferienpass-aktionen/

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OOWV: Die „Verlobung“ – Barnstorf tut sich mit dem OOWV zusammen

Die Kläranlage in Barnstorf ist in die Jahre gekommen, die Samtgemeinde benötigt eine Lösung. Und die heißt offenbar Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband. Die Aufgabe der Schmutzwasserbeseitungung wird an den OOWV übertragen. Allerdings sind noch viele Detailfragen offen.

Barnstorf – Verliebt, verlobt, verheiratet? Ganz so weit ist es noch nicht zwischen …

https://www.kreiszeitung.de/lokales/diepholz/barnstorf-ort49824/wegen-sanierung-und-betrieb-der-klaeranlage-barnstorf-begibt-sich-im-blindflug-in-die-arme-des-oowv-grundsatzbeschluss-verwaltung-samtgemeinderat-91436566.html

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Halle-Lochau: Klärschlammverwertungsanlage (KVA) Halle-Lochau – Vorreiterprojekt in Sachsen-Anhalt

Erste Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage für Mitteldeutschland offiziell in Betrieb gegangenen

Am Donnerstag, den 7. April 2022 ist die erste Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage für Mitteldeutschland offiziell in Betrieb gegangenen. Die Anlage wurde im Beisein von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Sven Schulze und weiteren Gästen eingeweiht.

Die Planung, Montage und Errichtung der Anlage erfolgte durch die „sludge2energy“ (S2E), Gründer und Mitgesellschafter sind die WTE Wassertechnik GmbH – eine 100%ige Tochter der EVN AG – und die Huber SE. Den Betrieb der thermischen Klärschlammverwertungsanlage übernimmt die WTE Betriebsgesellschaft.
Mehr als 25 Millionen Euro sind in den Bau investiert worden. Ihr Standort: der Kreislauf- und Ressourcenwirtschaftspark Halle-Lochau. 

Ziel der Klärschlammmonoverbrennungsanlage mit Stromerzeugung über Dampfturbine und Generator ist die umweltfreundliche und wirtschaftliche Verwertung von über 33.000 Tonnen entwässerten Klärschlamms (TS-Gehalt von 25 %) und 2.700 t/a extern getrockneten Klärschlamms (TS-Gehalt von 90 %) pro Jahr. Das Trocknungskonzept ist so angepasst, dass alle wässrigen Reststoffe der Brüdenbehandlung einer separaten Verwertung zugeführt werden können.

Der nächste Schritt wird die ökonomisch wie ökologisch sinnvolle Rückgewinnung des lebenswichtigen Phosphors aus der Klärschlamm-Asche sein.

Mit der Umsetzung des Prozesses nach neuesten Standards und strengen Auflagen leistet diese Anlage einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.Mehr.

https://www.wte.de/WTE/Aktuell/Klarschlammverwertungsanlage-(KVA)-Halle-Lochau-%E2%80%93.aspx?ru=%2fWTE%2fAktuell.aspx

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Stuttgart: Kanalnetz

Das etwa 1.700 km lange Stuttgarter Abwassernetz wird als sogenanntes Mischwassersystem betriebend, d. h. das gesamte Schmutzwasser aus dem häuslichen Bereich sowie das Regenwasser von Straßen und Plätzen, Dächern und befestigten Flächen wird in den gleichen Kanälen gesammelt und abgeleitet. Das Abwasser wird anschließend in den vier Stuttgarter Klärwerke gereinigt.

Damit das auch bei starkem und anhaltendem Regen reibungslos funktioniert, müssten Kanäle entsprechend groß dimensioniert sein. Leicht vorstellbar, dass für den Fall von unwetterartigen Regenereignissen im hügeligen Stuttgart enorm große Kanäle erforderlich wären. Aus diesem Grund befinden sich im Kanalnetz ca. 170 Anlagen zur Regenwasserbehandlung und -rückhaltung, die dafür sorgen, dass selbst bei einem kräftigen Wolkenbruch kein stark verschmutztes Abwasser in die Bäche und den Neckar gelangt und die großen Wassermengen von den Klärwerken bewältigt werden können.

Der Kanalbetrieb der Stadtentwässerung Stuttgart reinigt und inspiziert die Kanäle regelmäßig, überwacht die Regenwasserbauwerke und die Abwasserpumpwerke und leert außerdem die Straßenabläufe. Hierzu stehen Spezialfahrzeuge und umfangreiches technisches Gerät zur Verfügung.

In Planungsteams werden konzeptionelle und strategische Überlegungen (Kanalnetz- und Schmutzfrachtberechnungen, Starkregengefahrenkarten) aufgestellt, auf deren Basis die Planungen von Sanierungsmaßnahmen für Kanäle, Regenüberlauf- und Regenrückhaltebecken erstellt werden. Diese dienen als Grundlage für Ausschreibungen von Baumaßnahmen.

In Fragen der Grundstücksentwässerung beraten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der SES Bauherren und Architekten und erstellen anschließend auch die Genehmigungen für den Anschluss an das öffentliche Kanalnetz Entwässerungsgesuch.

Die Informationen zum städtischen Kanalnetz werden im Kanalinformationssystem gepflegt und zur Verfügung gestellt Kanalauskunft

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/unternehmen/kanalbetrieb-entwaesserung/

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HAMBURG WASSER: untersucht Grundwasservorkommen mit Drohnentechnik im Hamburger Westen

Innovatives Verfahren für Brunnensuche in Sülldorf
Um die Trinkwasserversorgung der Menschen im Hamburger Westen sicherzustellen, sucht HAMBURG WASSER neue Brunnenstandorte für das Wasserwerk Baursberg. Dafür erkundet der städtische Wasserversorger in der nächsten Woche von Dienstag, den 1. März bis Donnerstag, den 3. März 2022 die Bodenverhältnisse in Sülldorf. Erstmals kommt in Hamburg ein neues Verfahren zum Einsatz: Eine Drohne ausgestattet mit einem Empfänger sammelt geomagnetische Daten für ein 3D-Modell des Untergrunds. Auf diese Weise kann HAMBURG WASSER untersuchen, ob im Gebiet mögliche Grundwasservorkommen für die Trinkwasserproduktion des Wasserwerks Baursberg genutzt werden können.

Die Drohne überfliegt in der Zeit von etwa 8 Uhr bis 17 Uhr ein 1,7 Quadratkilometer großes Gebiet in Sülldorf nördlich des Marschwegs und Lehmkuhlenwegs sowie südlich der Wedeler Au in zirka 50 Metern Höhe. Während der Befliegung kommt es aufgrund der Rotorenbewegung voraussichtlich zu geringen Geräuschentwicklungen, auf die Tiere sensibel reagieren können. Für den Betrieb der Drohne sind vorbereitende Arbeiten am 28. Februar nötig. Es werden temporär zwei 600 Meter lange Stromkabel installiert. Ein Kabel verläuft vom Lehmkuhlenweg über Felder und Wiesen parallel zum Schlankweg. Das zweite Kabel wird auf dem Feldweg 78 im Bereich zwischen den Straßen Am Lilienberg und Hobökentwiete verlegt.

Im Umfeld des Wasserwerks Baursberg sind die geologischen Bodenschichten aufgrund eiszeitlicher Einflüsse sehr heterogen. Das macht die Standortsuche für neue Brunnen in diesem Gebiet besonders schwierig. Um die Untergrundverhältnisse so genau wie möglich zu untersuchen, wendet HAMBURG WASSER eine neue Technik an: Mithilfe eines verlegten Stromkabels und einer Drohne werden geomagnetische Messungen durchgeführt, die Daten für ein dreidimensionales Untergrundmodell liefern. Das Modell zeigt flächendeckend die Tiefenlage und Verbreitung von einzelnen Bodenschichten bis in eine Tiefe von etwa 150 Meter.

Das Wasserwerk Baursberg bereitet täglich bis zu rund 16.000 Kubikmeter Trinkwasser auf und versorgt damit durchschnittlich 125.000 Menschen. Dafür nutzt HAMBURG WASSER ausschließlich Grundwasser, das aus 15 Brunnen gewonnen wird. Da die Ergiebigkeit der Brunnen aufgrund natürlicher Alterung mit der Zeit nachlässt und der Wasserbedarf der wachsenden Stadt stetig zunimmt, ist HAMBURG WASSER auf die Erschließung zusätzlicher Brunnenstandorte angewiesen, um die Versorgung der Bevölkerung langfristig zu sichern.

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/hamburg-wasser-untersucht-grundwasservorkommen-mit-drohnentechnik-im-hamburger-westen-1

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Dresden: Lösungen für Kommunen und Industrie

Wasser ist unsere Leidenschaft und unser Fachgebiet. Wir verfügen über umfang­reiche Erfahrungen bei Sanierung, Ausbau und Betrieb von Kanalnetzen und Klär­anlagen. Als Partner für Kommunen, Verbände der Wasserver- und Abwasser­entsorgung und für Industrieunternehmen bieten wir Ihnen gerne unsere effizienten und umweltgerechten Lösungen an.

Services
Gemeinsam erarbeiten wir Ideen für ein ökologisch und ökonomisch optimiertes Abwassermanagement und unterstützen Sie bei der Umsetzung. Im Rahmen komplexer Leistungspakete übernehmen wir u. a.

den Betrieb von Kanalnetzen und Kläranlagen
die Planung, den Bau und die Optimierung abwassertechnischer Anlagen
das Management dezentraler Anlagen und von Reststoffen
Laborleistungen
das Facility Management
die Dokumentation sowie
kaufmännische Service-Leistungen.
Referenzen

Viele benachbarte Kommunen und Zweck­verbände leiten ihr Abwasser zu uns über oder betrauen uns mit mehrjährigen Betriebsführungsaufgaben. Außerdem bilden wir im Auftrag regionaler Aufgaben­träger und Unternehmen Fachkräfte für Wasserversorgungstechnik und Abwasser­technik aus. Wir stehen damit in der – weit über Dresden hinausgehenden – Verant­wortung für eine zukunftssichere und bezahlbare Abwasserentsorgung. 

Vorteile
Stabile Gebühren, Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen, Sicherung des kommunalen Einflusses, Realisierung notwendiger Investitionen, Wahrung der Arbeitnehmerinteressen, Senkung der Kosten durch Optimierung, Risiko­minimierung, hohe Qualität und Stabilität der Ver- und Entsorgung, verbesserter Kundenservice, …: Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit! 

Hier ist Ihr Ansprechpartner:
Willy Lenk
Leiter Marketing/Vertrieb
Tel.: 0351 822-2115
willy.lenk@se-dresden.de

https://www.stadtentwaesserung-dresden.de/ueber-uns/loesungen-fuer-kommunen-und-industrie/

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hanseWasser: Hochwasserschutz greift

Rufbereitschaft die ganze Nacht im Einsatz
Von 1.30 bis 9.00 Uhr war die hanseWasser Hochwasserrufbereitschaft durchgängig im Einsatz. Ziel: Schutz des Bremer Abwassernetzes vor eindringendem Hochwasser: Betriebsstörungen der Abwasserableitung und -behandlung können zu
Umweltbeeinträchtigungen und Schäden im Kanalnetz führen. Daher ist die Hochwasservorsorge für Abwasseranlagen von besonderer Bedeutung und Teil des örtlichen Hochwasserrisikomanagements. Das Ziel wurde erreicht: Die Sturmflut des Orkans Zeynep
hat keine Störungen im Bremer Kanalnetz hervorgerufen.
Bei einem zu erwartenden Weserwasserstand von 4,00 m über NN oder höher erfolgt eine Hochwasserwarnung durch den Deichverband am rechten Weserufer an das hanseWasser Prozessleitcenter auf der Kläranlage in Seehausen. Ab einem vorhergesagten Wasserstand von 4,30 m über NN und höher werden die Hochwasserschutzmaßnahmen direkt eingeleitet. Die Sturmflutwarnung des Orkantiefs Zeynep lag bei einem Hochwasserpegel bis zu 5,20 m über NN.
Die Mischwasserentlastungskanäle und die Regenwasserauslässe in die Weser sind alle doppelt gesichert: durch eine automatische Rückstauklappe und einen Hochwasserschieber.
Bei den großen Entlastungskanälen werden die Hochwasserschieber automatisch und zentral von der hanseWasser Leitwarte in Seehausen überwacht und gesteuert. Die kleineren Auslässe werden von den hanseWasser Einsatzkräften manuell verschraubt

https://www.hansewasser.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen_2022/Pressemitteilung_Hochwasserschutz.pdf

Kontakt:
hanseWasser Bremen GmbH | Oliver Ladeur | Pressesprecher | Telefon 0421 988 1235 | Mobil 0172 63 43 776
E-Mail: ladeur@hanseWasser.de | www.hansewasser.de

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Berlin: Verdunste, versickere, Gebührle spare!

Regenwasserbewirtschaftung lohnt sich mehrfach – ökologisch und finanziell

Wer mit Gründächern, Versickerungsmulden, Zisternen & Co Regenwasser nutzt oder ökologisch bewirtschaftet, macht zumeist nicht nur sein Umfeld lebenswerter, sondern spart auch doppelt Geld: Denn dezentrale Regenwasserbewirtschaftung substituiert Trinkwasser und lohnt sich auch bei den Regenwassergebühren.

Von Gebühren-Voll auf -Null geht, wer eine Versickerungsmulde anlegt, in die alles Regenwasser läuft. Reicht dafür der Platz nicht, lässt sich eine komplette Einsparung der pro Quadratmeter Fläche und Jahr zu entrichtenden Regenwassergebühr auch mit folgender Kaskade erzielen: Ein normales Gründach bringt schon eine Halbierung, ein grün-blaues – das steht im Fachslang für ein Dach mit zusätzlichem Retentionsraum unter dem Pflanzsubstrat – kann die Ersparnis auf bis zu 80 % schrauben. Geht der Überlauf dieser Dächer dann in eine Zisterne und deren Überlauf in eine (in diesem Fall kleinere) Mulde, dann hat man viel gewonnen und keine Gebühren bezahlt. Die neue Gebührensatzung (https://www.bwb.de/de/assets/downloads/abwassergebuehrensatzung-agks.pdf, hier § 5, Seiten 6, 7, 17 und 18) sieht übrigens deutlich höhere Abschläge für Regen-Schlaue vor, als es zuletzt die Tarife taten – auch und vor allem, um das Schwammstadt-Prinzip zu unterstützen.

Lässt keinen im Regen stehen: Portal regenwasseragentur.berlin komplett erneuert und erweitert
Das alles ist kein Hexenwerk. Passend zu den verbesserten Einsparmöglichkeiten hat die Berliner Regenwasseragentur ihre Website nutzerfreundlicher gestaltet. Jüngst sind viele Inhalte und Tools, etwa Informationen zu Mehrwerten, Fördermitteln und Vorgaben, eine Anbietersuche oder eine Orientierungshilfe für die wassersensible Planung, hinzugekommen. Jetzt ermöglichen eine erweiterte
Navigation und eine neue Startseite schnellere Zugriffe auf die Beratungsangebote.

Die Website wurde zudem um ein Online-Handbuch zu Maßnahmen der dezentralen Regenwasserbewirtschaftung erweitert. Verwaltungen, Wohnungsunternehmen, Immobilieneigentümer:innen und Planende erhalten eine systematische Einführung in die Themen Dachbegrünung, Regenwassernutzung und Versickerung und damit alle Informationen, die sie vom ersten Gedanken bis zur
praktischen Umsetzung brauchen. Weitere Kapitel zu Fassadenbegrünung, Entsiegelung und künstlichen Wasserflächen gehen demnächst online.

https://www.bwb.de/de/pressemitteilungen27090.php

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OOWV: Wasseraufbereitungsanlage für Braker Hafen entsteht an der Kläranlage

Brake. Die Zahl der Industriebetriebe am Braker Hafen wächst. Damit steigt auch der Wasserbedarf. Da jedoch nicht immer Wasser in Trinkwasserqualität benötigt wird, liefert der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) zukünftig auch sogenanntes Brauchwasser in das Industriegebiet. Abwasser wird dafür so aufbereitet, dass es quasi die Anforderungen an Trinkwasser erfüllt. Geschehen wird dieser Vorgang ortsnah auf dem Gelände der OOWV-Kläranlage Brake. Hier wird demnächst die benötigte Wiederaufbereitungsanlage aufgebaut werden. In Kürze beginnen die vorbereitenden Maßnahmen. Mehr:

https://www.oowv.de/der-oowv/presse/pressemitteilungen/news-einzelansicht/archiv/2022/m%C3%A4rz/3/artikel/wasseraufbereitungsanlage-fuer-braker-hafen-entsteht-an-der-klaeranlage/

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Erftverband: Ausbau des Gruppenklärwerks Flerzheim zur Membranbelebungsanlage mit Pulveraktivkohledosierung

Landesumweltministerin Heinen-Esser überreicht Förderbescheid
Der Erftverband plant die Erweiterung der kommunalen Kläranlage Rheinbach-Flerzheim an der Swist. Dafür werden vom Land Nordrhein-Westfalen 17,8 Mio. € zur Verfügung gestellt. Den Förderbescheid für den geplanten Umbau überreichte Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser am 24. Februar bei einem Ortstermin auf der Kläranlage Rheinbach-Flerzheim. „Der Ausbau der Kläranlage Rheinbach-Flerzheim zur Reduzierung des Eintrags von Mikroschadstoffen wird zu einer weiteren Verbesserung der Gewässerqualität der Swist und auch der Erft führen. Mit der Anwendung der Pulveraktivkohle und der Membrantechnik setzt der Erftverband seinen vorausblickenden Weg der Anwendung fortschrittlicher Techniken zur Verbesserung der Gewässerqualität fort. Dies unterstützen wir als Land gerne“, sagte Ministerin Heinen-Esser.

Die Kläranlage ist mit ihrer Ausbaugröße von 50.000 Einwohnerwerten (EW) für die Wasserführung und -qualität in der Swist von zentraler Bedeutung. Gerade in den Sommermonaten hat das gereinigte Abwasser aus der Kläranlage einen Anteil von ca. 90% an der Wasserführung. Darüber hinaus gibt es verschiedene sensible Nutzungen, wie die Entnahme von Bachwasser zur Beregnung von Obst- und Gemüsekulturen. Im Rahmen von Forschungsvorhaben unter der Beteiligung des Erftverbandes wurden in der Swist bereits antibiotikaresistente Krankheitserreger nachgewiesen, die aus Kläranlagenabläufen stammen.

Bereits seit dem letzten großen Umbau der Kläranlage Flerzheim, Ende der 1990er Jahre, werden Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor auf sehr geringe Restkonzentrationen reduziert. Die Überwachungswerte von 1,3 mg/l für Ammoniumstickstoff und 0,6 mg/l Gesamtphosphor gehen weit über die üblichen Anforderungen hinaus. Trotz der bereits sehr guten Reinigungsleistung gibt es auf der Anlage einen hohen Sanierungsbedarf. Viele Anlagenteile, wie z.B. drei der Nachklärbecken und die Denitrifikationsbecken stammen noch aus der vorletzten Ausbaustufe in den 1980er Jahren. Einzelne Bauwerke wie das Zulaufpumpwerk sogar noch aus der ersten Anlage an diesem Standort, die 1967 in Betrieb genommen wurde.

Darüber hinaus plant der Erftverband den Anschluss der nahegelegenen Kläranlage Miel, da das Abwasser auf der Anlage in Flerzheim günstiger und mit einer höheren Qualität gereinigt werden kann.

Die anstehende Erweiterung der Kläranlage auf eine Ausbaugröße von 67.000 EW soll als Membranbelebungsanlage mit integrierter Spurenstoffelimination durch Dosierung von Pulveraktivkohle (PAK-MBR) erfolgen. Die Membranfiltration hält mit einer Porengröße von 0,04 μm (Mikrometer) praktisch alle Feststoffe in der Anlage zurück. Sie dient so zum einen als Trennstufe für die Pulveraktivkohle und soll zum anderen Mikroplastik und Krankheitserreger im Ablauf der Kläranlage deutlich verringern. Die Pulveraktivkohle nimmt darüber hinaus auch gelöste Stoffe wie Arzneimittelrückstände, Haushalts- und Industriechemikalien auf.

Somit wird zukünftig ein umfassender Rückhalt auch für alle aktuell diskutierten, kritischen Abwasserinhaltsstoffe erreicht, die auf konventionellen Kläranlagen nur unzureichend zurückgehalten werden. Aufgrund der geplanten deutlichen Reduzierung der Stoffeinträge in die Swist durch den Einsatz innovativer Reinigungsverfahren konnten für die Maßnahme umfangreiche Mittel aus dem Förderprogramm für „Ressourceneffiziente Abwasserbeseitigung NRW II“ (ResA II) beantragt werden, die diesen umfangreichen Umbau erst möglich machen.

Neben der Kläranlage Flerzheim leitet auch die etwa halb so große Kläranlage Rheinbach in die Swist ein. Sie wurde bereits 2019 im Zuge eines Forschungsvorhabens mit einem Bodenfilter zur weitergehenden Spurenstoffelimination ausgerüstet, sodass alle Kläranlagen im Bereich der Swist zukünftig mit einer vierten Reinigungsstufe ausgestattet sind. Nach der baulichen Fertigstellung und Inbetriebnahme soll daher auch eine wissenschaftliche Evaluierung der Wirkung auf das Gewässer erfolgen.

Durch die Flutkatastrophe wurde die Kläranlage Rheinbach stark getroffen. Die Gebläsestation der biologischen Stufe und die Filtration wurden vollständig geflutet. Durch den Einsatz der Mitarbeitenden ist es in kürzester Zeit gelungen, die biologische Reinigung mit Leihaggregaten wieder sicherzustellen. Mit der anschließenden Aufstellung der Neugebläse im oberliegenden Geschoss hat der Verband den Hochwasserschutz für die Zukunft bereits deutlich verbessert.

Auf der Kläranlage Rheinbach ist im Übrigen auch eine Spurenstoffelimination mittels eines Retentionsbodenfilters realisiert. Mit dem ebenfalls vom Ministerium geförderten innovativen Verfahren können der Walbach und die Swist von Spurenstoffen weiter entlastet werden.

Ihre Ansprechpartnerin bei Rückfragen:
Erftverband – Pressestelle
Ronja Thiemann
Am Erftverband 6
50126 Bergheim
02271 88-2127
ronja.thiemann@erftverband.de

https://www.erftverband.de/ausbau-des-gruppenklaerwerks-flerzheim-zur-membranbelebungsanlage-mit-pulveraktivkohledosierung/

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Neuwied: SBN sind technisch und organisatorisch gut aufgestellt

DWA überreicht Qualitätssiegel für einwandfreies Management
Neuwied. Die Servicebetriebe Neuwied sind von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) mit dem Qualitätssiegel „Technisches Sicherheitsmanagement“ (TSM) in der Sparte Abwasser ausgezeichnet worden.

Die Bestätigung wurde dem SBN-Geschäftsfeldleiter Abwasser, Klaus Gerhardt, vom Geschäftsführer des DWA-Landesverbands Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland, Carsten Blech, überreicht.
Die TSM-Bestätigung bescheinigt die sichere, wirtschaftliche, nachhaltige und umweltfreundliche Abwasserentsorgung. Dazu musste sich das Unternehmen einer zweitägigen, freiwilligen Überprüfung einem unabhängigen DWA-Expertenteam stellen. Geprüft wurde die Fachkompetenz der Mitarbeiter und die organisatorischen Strukturen des Unternehmens. Die DWA-Experten kontrollierten zudem den technischen Zustand der Anlagen, das Störungsmanagement und die Beachtung der Sicherheitsbestimmungen. „Es gibt Unternehmen, die scheuen die Prüfung noch, weil der Prüfbericht natürlich auch Arbeit nach sich ziehen kann, wenn Schwachstellen offentreten. Andererseits bescheinigt das Siegel einen hohen Qualitätsanspruch“, erklärte Blech. Für die SBN war es keine Frage, ob man sich dem Prozedere stellt, sagt Klaus Gerhardt: „Allein die bevorstehende Prüfung gibt Anlass, die eigenen Prozesse zu hinterfragen und auf Schwachstellen zu checken, um dauerhaft Sicherheit, Arbeitssicherheit und Abläufe zu optimieren. Das haben wir gemacht, daher war die Zertifizierung problemlos für uns.“  
Dazu mussten 230 Fragen zur Organisation der technischen und betrieblichen Abläufe, zur technischen Ausstattung, zu den Qualifikationen des technischen Personals sowie zu Planung, Betrieb und Instandhaltung der Anlagen beantwortet werden. Außerdem fand eine Begehung der Anlage statt.
Grundlage für die Überprüfung des technischen Sicherheitsmanagements ist das Regelwerk „Anforderungen an die Qualifikation und die Organisation von Betreibern von Abwasseranlagen“. Die SBN stellten sich der Überprüfung zum ersten Mal. Aktuell sind über 120 Unternehmen mit dem Siegel ausgezeichnet. Die DWA vergibt TSM-Bestätigungen seit 2003. Weitere Informationen zur TSM-Bestätigung: www.dwa.de/tsm

https://www.sbn-neuwied.de/sbn/Aktuell/Pressemitteilungen/tsm-siegel/

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Köln: Multifunktionsflächen werten das Stadtbild auf und helfen bei Überflutungen

Überschwemmte Straßen, gesperrte U-Bahn-Strecken, vollgelaufene Keller – lokale Starkregenereignisse verursachen immer wieder große Schäden. Eine wichtige Aufgabe der Kommunen ist es daher, die Vorsorge für starkregenbedingte Überflutungen zu verbessern. Insbesondere in den gewachsenen Strukturen der Stadtteile ist dies oftmals nicht ohne Weiteres möglich. Wie können also Stadtentwicklung und Überflutungsvorsorge kombiniert werden? Welche Veränderungen im öffentlichen Raum helfen, Köln klimagerechter zu gestalten?

In einer Kooperationsmaßnahme bauen die StEB Köln und die Stadt Köln ab Mitte Januar zwei Plätze in Porz-Eil – den Eiler Schützenplatz und den Leidenhausener Platz – zu sogenannten multifunktionalen Retentionsflächen um. Diese sind ein wichtiger Baustein der kommunalen Überflutungsvorsorge und können – wie der Name schon sagt – für unterschiedliche Zwecke genutzt werden.

Der Eiler Schützenplatz soll zu einem öffentlichen Park mit Spielplatz aufgewertet werden. Im Starkregenereignis kann er durch eine differenzierte Höhengestaltung als temporäres Regenwasserrückhaltebecken fungieren. Das Oberflächenwasser wird dann gezielt dorthin abgeleitet. Der neue Spielplatz, der nach den Wünschen der Einwohner*innen gestaltet wird, liegt dabei erhöht außerhalb der Retentionsmulde.

Der Leidenhausener Platz wird zu einem Quartierplatz mit städtischem Charakter ausgebaut – mit Sitzelementen aus Beton, die die Bestandsbäume einrahmen, und einer Pergola mit Berankung für die nötige Beschattung.

Auf beiden Plätzen sollen multifunktionale Gestaltungselemente, wie z.B. wasseraufnahmefähige Sitzmöbel und staufähige Hochplateaus, integriert werden.

Diese Pilotprojekte, die Ende 2022 abgeschlossen sein sollen, vereinen somit Stadtentwicklung und wasserwirtschaftliche Aspekte: Die Qualität des öffentlichen Stadtraums wird verbessert und gleichzeitig das Überflutungsrisiko bei Starkregen gemindert.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Multifunktionsfl%C3%A4chen-werten-das-Stadtbild-auf-und-helfen-bei-%C3%9Cberflutungen.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Köln: Starkregenvorsorge –  StEB informieren rund 345.000 Hauseigentümer*innen

Überflutungen können jeden treffen – mit oftmals verheerenden Schäden, wie nicht nur die Ereignisse des Sommers 2021 zeigen. Umso wichtiger ist eine gute Starkregenvorsorge, damit Sie für die nächsten Ereignisse optimal vorbereitet sind. Wie gut sind Sie bereits geschützt? Wo könnte möglicherweise noch Wasser in Ihr Gebäude eindringen? Und wie sieht ein umfänglich vor Starkregen geschütztes Haus aus?

Rund 345.000 Hauseigentümer*innen erhalten in diesen Tagen dazu einen Beileger mit ihrem Grundbesitzabgabenbescheid. Die StEB Köln informieren darin kompakt über Schutzmöglichkeiten und Informationsquellen zur Starkregenvorsorge.

Für Rückfragen steht unser Kundentelefon (0221 221-26868) zur Verfügung. Durch ein erhöhtes Anrufaufkommen kann es hier aber zu eingeschränkter Erreichbarkeit und längeren Wartezeiten kommen. Sie können uns alternativ gerne eine Nachricht über unser Kontaktformular senden – wir melden uns schnellstmöglich bei Ihnen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Den Merkzettel mit Informationen, was Sie bei der Starkregenvorsorge beachten müssen und was Sie konkret tun können, finden Sie hier (PDF) .

Weitere Informationen rund um das Thema Starkregen finden Sie auf den folgenden Seiten:
Alle Informationen zum Überflutungsschutz
Ausführliche Infos zum Thema Starkregen
Informieren Sie sich, ob Sie in einem überflutungsgefährdeten Bereich wohnen
Machen Sie den Wasser-Risiko-Check – erhalten Sie gezielt Hilfestellung bei Ihrer Maßnahmenplanung
Alles rund um das wichtige Thema Rückstauschutz
https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Starkregenvorsorge-StEB-K%C3%B6ln-informieren-rund-345.000-Hauseigent%C3%BCmer-innen.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Kläranlagenbetriebsverband Ems- und Wörsbachtal (KBV): Änderung der Verbandssatzungen

Die Satzungen des KBV und der zugehörigen Abwasserverbände wurden mit Wirkung zum 01.01.2022 neugefasst.

Anlass hierfür waren einerseits Änderungen im hessischen Ausführungsgesetz zum Wasserverbandsgesetz. Hier wurden die Verweise zur HGO hinsichtlich der Wirtschaftsführung näher präzisiert.

Andererseits ergaben sich in zwei Mitgliedsverbänden Änderungen beim Verteilermaßstab, die in den Satzungen abgebildet werden mussten.

Dies zum Anlass genommen, wurden auch weitere Aspekte für eine Satzungsänderung in die neuen Satzungen eingearbeitet. Dabei handelt es sich um die Punkte: Digitaler Versand von Sitzungseinladungen, Bewirtschaftungsbefugnisse sowie Haushaltsrechtliche Vorgaben (Wasserverbandshaushaltsverordnung).

Die neuen Satzungen aller Verbände sind auf unserer Internetseite unter dem Punkt „Unternehmen“ abrufbar.

https://www.kbv-badcamberg.de/news/2022-01-01-nderung-der-verbandssatzungen.html

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Hamburg: Neue Preise für Trinkwasser // Gebühren für Abwasserentsorgung bleiben konstant

Der Preis für die Trinkwasserversorgung in Hamburg wird zum 1. Januar 2022 geringfügig um einen Cent auf 1,80 Euro pro Kubikmeter Wasser (zzgl. 7 % MwSt.) steigen. Die Grundpreise für die Wasserzähler werden durchschnittlich um vier Prozent angehoben. Das haben der Aufsichtsrat von HAMBURG WASSER und der Hamburger Senat beschlossen. Für einen Hamburger Durchschnittshaushalt ergibt sich eine Mehrbelastung von rund 20 Cent im Monat. Eine Anpassung der Abwassergebühren ist nicht erforderlich. Für Schmutzwasser fallen 2,14 Euro je Kubikmeter an, für Niederschlagswasser 0,74 Euro je Quadratmeter.

Mit den Änderungen bei den Trinkwasserpreisen reagiert HAMBURG WASSER auf nicht abwendbare Kostensteigerungen. Dazu gehören u.a. erwartete Preissteigerungen für bezogene Leistungen und Material, die über der prognostizierten Inflationsrate liegen. Das Unternehmen muss mittel- bis langfristig steigende Investitionen in Anlagen und Netze tätigen. Diese ergeben sich beispielsweise durch die Erweiterung des Netzes, Neuerschließungen oder den Neubau von Brunnen. Daneben wirken sich der Tarifabschluss im Jahr 2021 sowie steigende Aufwendungen für die Altersvorsorge der Belegschaft aus.

Im bundesweiten Vergleich der 15 größten deutschen Städte zählen die Preise für die Trinkwasserversorgung und die Gebühren für die Abwasserentsorgung in Hamburg nach wie vor zu den günstigsten.

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/neue-preise-fuer-trinkwasser-gebuehren-fuer-abwasserentsorgung-bleiben-konstant

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Ruhrverband spürt Folgen des Klimawandels an verstärkten Extremwetterereignissen

Delegierte der Verbandsversammlung schaffen die Grundlagen für das nächste Geschäftsjahr
Nachdem das „Wasserparlament der Ruhr“, die rund 150-köpfige Verbandsversammlung, im vergangenen Jahr coronabedingt zum ersten Mal in der mehr als 100-jährigen Geschichte des Ruhrverbands zu einer virtuellen Sitzung zusammengekommen war, konnte der Verbandsratsvorsitzende, Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen, die Delegierten der 60 Städte und Gemeinden, der Wasserwerksgesellschaften sowie der Industrie und Gewerbebetrieben aus dem Ruhreinzugsgebiet dieses Mal wieder in Präsenz begrüßen. Die Sitzung am 3. Dezember 2021 in der Essener Philharmonie fand unter strengen Hygieneregeln statt. Thomas Kufen dankte den Beschäftigten des Ruhrverbands ausdrücklich für ihren wichtigen Beitrag zur sicheren Daseinsvorsorge unter den erschwerten Bedingungen in der Pandemie.

In seinem Geschäftsbericht thematisierte der Vorstandsvorsitzende und Technikvorstand, Prof. Norbert Jardin, die spürbaren Folgen des Klimawandels. Zum 13. Mal in Folge hat es im Abflussjahr 2021 im Ruhreinzugsgebiet weniger geregnet als im langjährigen Mittel. „Damit setzt sich die längste Abfolge zu trockener Abflussjahre seit Aufzeichnungsbeginn ungebrochen fort“, so der Vorstandsvorsitzende. Gleichzeitig wurde das Ruhreinzugsgebiet im Juli mit einer zweiten Ausprägung der durch den Klimawandel verstärkten Extremwetterereignisse konfrontiert: „In nur 24 Stunden fielen im Verbandsgebiet im Mittel 90 Liter je Quadratmeter, so viel wie normalerweise im ganzen Monat. Im Raum Hagen haben wir örtlich sogar über 240 Liter je Quadratmeter in 24 Stunden gemessen.“

Zur Minderung der Folgen des Klimawandels stellte Jardin einen umfangreichen Maßnahmenkatalog vor, der unter anderem die klare Forderung an die Politik beinhaltet, die gesetzlich festgelegten Mindestabflüsse in der Ruhr abzusenken. Dies sei notwendig, um das Talsperrensystem klimaresilienter aufzustellen, damit der Ruhrverband sowohl auf Dürreperioden als auch auf erwartete Starkregenereignisse flexibler reagieren kann. Außerdem nannte der Experte Ansatzpunkte für einen stärkeren Hochwasserschutz, etwa durch mehr natürliche Retentionsflächen, Schwammstadtkonzepte und bauliche Maßnahmen zum technischen Hochwasserschutz, und formulierte den Appell: „Bund, Länder, Kommunen und Wasserverbände müssen mutige, schnelle und teilweise kostspielige Entscheidungen treffen, um künftigen Schaden von der Bevölkerung abzuwenden.“

Finanz-, Personal und Verwaltungsvorständin Dr. Antje Mohr stellte in ihrem Vortrag die weiteren Fortschritte im Digitalisierungsprogramm NEPTUN vor, mit dem der Ruhrverband seine Arbeitsabläufe und Prozesse optimiert und effizienter gestaltet hat. „Dank dieses in den letzten Jahren konsequent beschrittenen Weges waren wir in der Lage, Herausforderungen wie die Coronapandemie oder das extreme Hochwasser vom Juli 2021 zu bewältigen und die Versorgungssicherheit der Menschen im Ruhreinzugsgebiet jederzeit sicherzustellen,“ erläuterte Dr. Antje Mohr.

Außerdem konnte sie den Delegierten die erfreuliche Mitteilung überbringen, dass der Schuldenstand des Ruhrverbands in seinen beiden Kernbereichen, der Wassergüte- und der Wassermengenwirtschaft, wie auch schon in den Vorjahren weiter abgenommen hat. Durch die Übertragung von Kanalnetzen sind die Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten in diesem Geschäftsbereich allerdings angestiegen. Kanalnetzübertragungen schaffen die Voraussetzung, Siedlungswasserwirtschaft aus einer Hand zu betreiben, Schnittstellen im Kanalsystem vor Ort zu beseitigen und bestehende Einsparpotenziale zu heben. Nachdem bereits die Städte Meschede, Schmallenberg, Schalksmühle und Hattingen ihre Kanalnetze auf den Ruhrverband übertragen haben, hat sich nun auch die Stadt Balve dazu entschlossen. Bei der Gewässerunterhaltung kooperiert der Ruhrverband mit den Kommunen Herscheid und Schmallenberg sowie nun zusätzlich auch mit der Stadt Finnentrop.

Die Delegierten folgten den Ausführungen der beiden Vorstände mit großem Interesse und gaben in der Folge grünes Licht für die Fortsetzung des eingeschlagenen Kurses, indem sie dem Vorstand für das Wirtschaftsjahr 2020 Entlastung erteilten und den Entwürfen des nächsten Wirtschaftsplans sowie der Finanzplanung für die kommenden fünf Jahre zustimmten.

https://ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///ruhrverband-spuert-folgen-des-klimawandels-an-verstaerkten-extremwetterereignissen/

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Stuttgart: Maßnahmen zur nachhaltigen Reduzierung von Geruchsbelästigungen im Hauptklärwerk S-Mühlhausen

Aufgrund regelmäßig auftretender Geruchsbelästigungen vorwiegend auf dem Gelände des Hauptklärwerks Mühlhausen wurden bereits etliche Maßnahmen dagegen unternommen. Leider treten trotz der bereits ergriffenen Maßnahmen immer noch Geruchsbelästigungen bei der Kläranlage auf.

Die Stadtentwässerung Stuttgart ist daran interessiert nicht nur die Wirkung zu bekämpfen, sondern vor allem die Ursache der Geruchsbelästigung zu bestimmen um eine nachhaltige Lösung zu finden. Vor diesem Hintergrund wurde bereits im September vergangenen Jahres ein Probelauf zur Bestimmung und Verminderung der Geruchsbelästigung durchgeführt. Hierbei wurde in das Abwasser Eisen(II)-chlorid dosiert um zu prüfen ob sich dadurch die Bildung von Schwefelwasserstoff in den Zuflüssen und auf dem Klärwerkgelände reduzieren lässt.

Warum Schwefelwasserstoff?

Schwefelwasserstoff ist häufig verantwortlich für stärkere Geruchsbelästigungen aus dem Abwassersystem und Klärwerk.
Das Eisen(II)-chlorid wurde in die drei Hauptzuläufe des Hauptklärwerks Mühlhausen dosiert. Dank diesem Probelauf konnten erste Abschätzungen bzgl. der Wirksamkeit dieser Maßnahme getroffen werden sowie an welchen Stellen eine Dosierung sinnvoll ist. Um eine abschließende und fundierte Aussage zu der Dosierung in das Abwasser zu treffen, wurde basierend auf den Erkenntnissen vom Vorjahr, dieses Jahr von Anfang Juni bis Ende September ein zweiter Probelauf für die Dosierung in die beiden Hauptzuläufe (Zuckerbergstollen 1 und 2) durchgeführt.

Der zweite Probelauf konnte die Erkenntnisse aus dem ersten Probelauf untermauern und den Nutzen einer Dosierung des Abwassers mit Eisen(II)-chlorid belegen. Des Weiteren konnte die Ursache weiterer Schwefelwasserstoffaufkommen auf dem Klärwerksgelände und im Rechen- Fett- und Sandfang Hofen bestimmt werden. Für die Reduzierung dieser Schwefelwasserstoffquellen wurden bereits erste Konzepte erarbeitet und durchgeführt.

Zusammengefasst bestehen gute Chancen mit einer Dosieranlage in der Hofener Straße für die beiden Hauptzuläufe in Kombination mit ergänzenden Maßnahmen auf dem Hauptklärwerksgelände die Geruchsbelästigungen des Hauptklärwerks nachhaltig zu reduzieren.

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/massnahmen-zur-nachhaltigen-reduzierung-von-geruchsbelaestigungen-im-hauptklaerwerk-s-muehlhausen/

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Stuttgart: Die Schmutzwasser-Entgelte und die Niederschlagswasser-Gebühren werden ab 1. Januar 2022 gesenkt

Ungeplante Mehrerlöse und ein weiterhin freundliches Zinsniveau tragen in der Kalkulation für 2022 dazu bei, dass das Schmutzwasserentgelt von 1,69 EUR/m³ auf 1,66 EUR/m³ und die Niederschlagswassergebühr von 0,73 EUR/m² auf 0,70 EUR/m² zurückgeht.

Bezahlbare Gebühren und eine umweltgerechte, nachhaltige, gemeinwohlorientierte Stadtentwässerung für Stuttgart und das Umland sind unser Ziel. 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr kümmern wir uns darum das Abwasser zum Wohle aller abzuleiten und zu reinigen.

Hierfür werden wir auch weiterhin alle notwendigen Investitionen einplanen und umsetzen. In den nächsten 10 bis 15 Jahren rechnen wir mit Investitionen in die Infrastruktur der Stadtentwässerung Stuttgart in Höhe von bis zu 1 Milliarde EUR. Ziel ist es, deren Erhalt, Erneuerung und Ausbau nachhaltig und generationenübergreifend zu gewährleisten – mit weiterhin bezahlbaren Abwassergebühren.

Ab 2023 werden wir statt Schmutzwasserentgelte künftig Schmutzwassergebühren veranlagen. Eine bereits beschlossene Änderung im Umsatzsteuergesetz würde für Sie als Kunde eine zusätzliche Belastung der Schmutzwasserentgelte um +19 % Umsatzsteuer bedeuten. Dies wird durch die Umwandlung in Schmutzwassergebühren zum 01.01.2023 vermieden.Mehr:

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/die-schmutzwasserentgelte-und-die-niederschlagswassergebuehren-werden-ab-1-januar-2022-gesenkt/

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Ruhrverband: Pumpwerk Hattingen-Henrichshütte: Kunst am Bau statt unschöner Schmierereien

Vom Ruhrverband beauftragtes Graffiti orientiert sich an den benachbarten „Eisenmännern“
Die „Eisenmänner“ des polnischen Bildhauers Zbigniew Fraczkiewicz stehen nicht nur auf dem Gelände der ehemaligen Henrichshütte, sondern zieren nun auch die Fassade des dortigen Pumpwerks. Der Ruhrverband hofft darauf, dass der Ehrenkodex-Effekt der Sprayerszene für viele Jahre anhalten wird.

Mit Vandalismus und wilden Spray-Attacken an den Fassaden seiner Betriebsgebäude sieht sich der Ruhrverband nahezu täglich konfrontiert. Auch das Pumpwerk Hattingen, das seit der Kanalnetzübertragung Mitte 2020 in die Zuständigkeit des Wasserwirtschaftsunternehmens übergegangen ist, war seit langem durch unschöne Schmierereien stark in Mitleidenschaft gezogen.

Wie schon an anderen Orten hat der Ruhrverband daher gemäß dem Konzept „Graffiti gegen Graffiti“ die Fassade des Pumpwerks professionell gestalten lassen. Die Idee dahinter ist der ungeschriebene „Ehrenkodex“ der Szene, nach dem das Werk eines anderen Sprayers nicht übersprüht werden darf. Mit der Gestaltung wurde der Wuppertaler Marko „ZS“ Leckzut beauftragt, der zuletzt im vergangenen Jahr für den Ruhrverband zur Spraydose gegriffen hat, um das direkt am Ruhrtalradweg in Hattingen gelegene Pegelhaus in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.

Der Künstler orientierte sich bei seinem Fassadenentwurf an den acht markanten „Eisenmännern“ des polnischen Bildhauers Zbigniew Fraczkiewicz, die auf Initiative mehrerer Kulturschaffender nach Hattingen geholt und im vergangenen Jahr auf dem Gelände der ehemaligen Henrichshütte aufgestellt wurden.

Das Pumpwerk liegt in unmittelbarer Nähe der „Eisenmänner“-Gruppe und beherbergt die Schaltanlage für vier unterirdische Pumpen. Diese haben eine Leistung von jeweils bis zu 630 Litern in der Sekunde und dienen dazu, das in einem Teilgebiet des Gewerbe- und Landschaftsparks Henrichshütte anfallende Niederschlagswasser von befestigten Flächen in ein benachbartes Regenrückhaltebecken zu befördern.

https://ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///pumpwerk-hattingen-henrichshuette-kunst-am-bau-statt-unschoener-schmierereien/

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OOWV und Water Alliance: Projekt „WaterStart“ erfolgreich beendet

Deutsche und niederländische Wasserexperten setzen auf Zusammenarbeit
Brake/Leeuwarden. Wasser kennt keine Grenzen. Das wissen auch die Water Alliance (eine niederländische Netzwerkorganisation für Unternehmen aus der Wassertechnologie) und der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV). Daher haben sie im Interreg A geförderten Projekt „WaterStart“ gemeinsam Themen identifiziert, zu denen zukünftig eine Zusammenarbeit aufgebaut
werden soll.
Nun konnte das Projekt abgeschlossen werden. Dazu luden beide Partner Wasserexperten aus den Niederlanden und Deutschland zu einer Online-Konferenz ein. Armin Gallinat stellte das bald startende neue Förderprogramm für die deutsch-niederländische Zusammenarbeit vor. „Ich freue mich auf interessante Projektanträge zum Thema Wasser“, verkündete der stellvertretende Interreg-
Geschäftsführer der Ems Dollart Region abschließend.
Freude herrschte unter den Fachleuten bereits, als die Ergebnisse des Projekts „WaterStart“ von OOWV- Projektleiterin Silke Mollenhauer und Stefan Bergsma, internationaler Projektmanager bei Water Alliance, vorgestellt wurden. Denn diese, da waren sich die Experten einig, zeigen klar die Herausforderungen und Betätigungsfelder der kommenden Jahre auf. „Als spannende Themen zur
weiteren Zusammenarbeit haben wir die Wasserversorgung der Nordseeinseln, das nachhaltige Management des Landschaftswasserhaushalts, die Wasserwiederverwendung und Mikroschadstoffe im Wasser identifiziert“, berichtete Silke Mollenhauer.
Zum Glück beginnt die internationale Partnerschaft nicht bei null. Beispiele für bereits erfolgreich durchgeführte deutsch-niederländische Projekte im Bereich Aufbereitung von Krankenhausabwässern benannte Philipp Kuntke vom niederländischen Forschungsinstitut Wetsus. Auf dieser Basis konnten anschließend erste Projektideen für die neue Förderperiode vorgestellt und besprochen werden.
„Beispielsweise könnten wir ein gemeinsames Netzwerk für Wassertechnologie aufbauen oder grenzüberschreitende Grundwassermodelle erstellen“, skizzierte Silke Mollenhauer. „Auf beiden Seiten ist viel Kompetenz im Bereich der Wasserwirtschaft vorhanden.“

Ihre Ansprechpartnerin
Melena Hillje
Mitarbeiterin Pressestelle
Tel. 04401 916-331
E-Mail: hillje@oowv.de

Kompetenz, die benötigt wird, um den Herausforderungen durch sich wandelnde Bedingungen zu
begegnen und die nun zukünftig gebündelt werden kann – abseits nationaler Grenzen.
Der Mitschnitt der Veranstaltung ist hier zu finden: https://www.youtube.com/watch?v=jZ_qH29uv4I

https://www.oowv.de/fileadmin/user_upload/oowv/content_pdf/presse/140-2021_PM_Deutsche_und_niederl%C3%A4ndische_Wasserexperten_setzen_auf_Zusammenarbeit.pdf

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Leverkusen: Currenta leitete Giftstoffe in den Rhein

Nach der Explosion in der Sondermüllverbrennungsanlage in Leverkusen hat der Chemieparkbetreiber Currenta Sonderabfälle und Löschwasser über ein Klärwerk in den Rhein geleitet. Das Landesamt für Natur, Verbraucher und Umweltschutz (LANUV) hat im Abwasser des Klärwerks unter anderem deutlich erhöhte Werte des in Deutschland verbotenen Insektengiftes Clothianidin und des extrem gewässerschädlichen Stoffes PFOS gemessen.

Currenta hat in einer schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem WDR erklärt, dass der giftige Stoff Clothianidin aus dem Tank stammt, der Ende Juli auf dem Gelände der Sonderabfallverbrennungsanlage explodiert war. An der Unglücksstelle habe Currenta die noch vorhandenen Flüssigkeiten aus dem Tank und das belastete Löschwasser aufgefangen und später in die Kläranlage auf dem Werksgelände abgelassen. Allerdings kann due Kläranlage Stoffe wie das Insektengift nicht abbauen.

Kläranlage kann giftige Stoffe nicht abbauen
Ein Currenta-Sprecher räumt das in der schriftlichen Stellungnahme gegenüber dem WDR ein: “Nach dem kontrollierten Zuführen in die Kläranlage konnte der Stoff dort nicht vollständig abgebaut werden.” Weiterhin: “Dabei wurden die zulässigen Grenzwerte zu keiner Zeit überschritten.”

Nach Angaben des Wasserexperten des Umweltverbandes BUND, Paul Kröfges, gibt es für Clothianidin  bisher keinen Grenzwert. Aber für eine Chemikalie der gleichen Stoffgruppe, für das Insektengift Imidacloprid, gilt eine extreme strenge Umweltqualitätsnorm – 0,002 Mikrogramm pro Liter Wasser.

Im Abwasser der Leverkusener Kläranlage wurden 120 Mikrogramm Clothianidin gemessen. Das ist das 60.000-fache der Umweltqualitätsnorm für den vergleichbaren Stoff Imidacloprid. “Insgesamt sind etwa 60 bis 70 Kilogramm des Insektengiftes in den Rhein gelangt”, sagt Wasserexperte Paul Kröfges.

Niederländische Wasserwerke messen erhöhte Werte
Auch die Wasserwerke in den Niederlanden überprüften ihre Messprotokolle von Juli und August. Erstmals fanden Sie das Insektengift: “Wir haben im Sommer dieses Jahres erstmals Clothianidin gefunden. Es besteht ein zeitlicher Zusammenhang mit der Einleitung des Stoffes in Leverkusen”, sagt Gerard Stroomberg, Direktor des Verbandes der niederländischen Rhein-Wasserwerke.

Besonders ärgern sich die Niederländer darüber, dass Currenta die zuständige Internationale Kommission zum Schutz des Rheins nicht über die Einleitung der Giftstoffe informiert hat. “Wir hätten die Aufnahme von Rheinwasser stoppen können, um unsere Verbraucher zu schützen. Jetzt haben wir erst im Nachhinein von dem Stoff Chlotianidin erfahren”, sagt Stroomberg.

Wasserwerke und BUND fordern Aufklärung
Neben dem Insektengift wurde auch PFOS gefunden. Dieser Stoff ist im Löschschaum enthalten. „Hier wurde der Grenzwert für das Abwasser von Kläranlagen deutlich überschritten”, sagt BUND-Experte Kröfges.

Auf Nachfrage des WDR, warum Currenta die Chemikalien nicht in einer Sonderabfallanlage entsorgt hat, beruft sich Currenta auf einen Notfall wegen der Explosion im Juli. Die Ersatztanks hätten für Chemieabfälle und Löschwasser nicht ausgereicht, deshalb “mussten (…) zwingend kurzfristig zusätzliche freie Stapelkapazitäten zum Auffangen weiterer Lösch- und Havariewässer geschaffen werden. Andernfalls hätte die Gefahr bestanden, dass weiter zulaufende kontaminierte Abwässer unmittelbar in die Kläranlage gelangt wären. Dies hätte deren Funktion zulasten der Umwelt massiv beeinträchtigen können.”

Der BUND und die niederländischen Wasserwerke fordern jetzt Aufklärung. Currenta müsse erklären, warum die Chemikalien nicht sicher entsorgt werden konnten. Und Currenta müsse erklären, warum weder die Öffentlichkeit noch die Rheinanlieger über die giftigen Chemikalien im Rhein informiert wurden.

https://gwf-wasser.de/branche/currenta-leitete-giftstoffe-in-den-rhein/

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StEB Köln: Abwassergebühren bleiben konstant

Die StEB Köln halten die Abwassergebühren für Schmutz- und Niederschlagswasser für das Jahr 2022 konstant und somit im sechsten Jahr in Folge unverändert.

Wie ist diese günstige Entwicklung möglich?
„Die StEB Köln konnten seit 2008 kontinuierlich Schulden abbauen und profitieren ebenfalls deutlich von sehr niedrigen Zinssätzen“ sagt Ulrike Franzke, Vorständin der StEB Köln.

Der Gebührensatz für Schmutzwasser (1,54 €/m³) und für Niederschlagswasser (1,27 €/m²) bleibt auch 2022 unverändert: Pro Tag zahlt jeder Einwohnende von Köln 23 Cent.

Was passiert mit den Abwassergebühren?
Die Abwassergebühren werden auf Grundlage des Kommunalabgaberechts festgelegt und zu 100 Prozent für Aufgaben des Abwasserbereichs eingesetzt. Dadurch kommen sie wieder dem Gebührenzahler zugute.

Sauberes Wasser – Was kann ich dafür tun
Viele Dinge, die der ein oder andere in die Toilette wirft, können der Umwelt schaden. Was an Grob- und Schadstoffen in der Toilette oder im Waschbecken entsorgt wird, kommt ins Abwasser und damit in den Wasserkreislauf. Mit hohem zusätzlichem Aufwand müssen die Stoffe wieder herausgeholt und gewissenhaft entsorgt werden. Diese zusätzliche Belastung spiegelt sich auch in der Höhe der Abwassergebühren wider. Weitere Informationen zu den Aufgaben der StEB Köln, zu den Kölner Abwassergebühren und den Flyer „Das gehört nicht in die Toilette!“ erhalten Sie hier.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/StEB-K%C3%B6ln-Abwassergeb%C3%BChren-bleiben-konstant.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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HAMBURG WASSER: Sonne, Regen, Wind – So prägte das Wetter das Geschäft von HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE 2021

Das Geschäft des städtischen Wasser- und Energiekonzerns war auch 2021 geprägt vom Wetter: Viel Wind im März und Oktober, Hitze im Juni und ein niederschlagsreicher August. Der Jahresrückblick von HAMBURG WASSER und HAMBURG ENERGIE zeigt die interessantesten Zahlen, Daten und Fakten:

2021 begann mit einem der niedrigsten Wasserverbräuche des Jahres. Am 1. Januar zapften die Hamburger:innen lediglich rund 292.000 Kubikmeter. Noch geringer war der Wasserbedarf lediglich am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag mit etwa 274.000 und 288.000 Kubikmeter. Bis Ende November wurden rund 111.846.000 Kubikmeter Trinkwasser verbraucht.  

Im Gegensatz zum niedrigen Wasserbedarf hatten die Hamburger zum Jahresanfang einen hohen Wärmebedarf. Im Februar lieferten die Blockheizkraftwerke von HAMBURG ENERGIE mit fast 10.000 Megawattstunden den Höchstwert an Wärme.

Im März und Oktober war es besonders windig. Daher konnte in diesen beiden Monaten mit jeweils 12.000 Megawattstunden am meisten Strom aus der Windenenergie erzeugt werden. Flaute herrschte dagegen im Juni, wo lediglich 4.000 Megawattstunden Strom aus Wind produziert wurde. Parallel erreichte der Sommer im Juni seinen Höhepunkt mit der ausgeprägtesten Hitzephase des Jahres.

Viel trinken ist die Devise an heißen Tagen. An sechs Tagen im Juni hat HAMBURG WASSER über 400.000 Kubikmeter Trinkwasser ins Netz abgegeben. Am 18. Juni hatten die Hamburger:innen den größten Durst und verbrauchten mit knapp 445.000 Kubikmeter am meisten Wasser. Im Mittel haben die Hamburger: innen etwa 335.000 Kubikmeter Trinkwasser pro Tag verbraucht.

Trotz des warmen Junis ist der Sommer tendenziell sehr nass gewesen. Besonders der Mai mit 95 mm Niederschlag und der August mit 106 mm Niederschlag stechen hervor. Weil in Hamburg ein Großteil des Niederschlags zum Klärwerk geleitet wird, zeigen sich auch dort die hohen Regenmengen. Die bisher höchste Abwassermenge wurde in diesem Jahr im August gemessen: 13,7 Mio. Kubikmeter. Das ist ein Plus von 2 Mio. Kubikmeter gegenüber dem Mittelwert der Vorjahre. Für das gesamte Jahr erwartet das Hamburger Klärwerk eine behandelte Abwassermenge von 148 Millionen Kubikmeter.

Bis einschließlich November 2021 hat HAMBURG ENERGIE fast 130.000 Megawattstunden Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Ein Großteil davon stammt aus der Windenergie mit rund 95.000 Megawattstunden, während der Anteil aus der Solarenergie bei etwa 10.500 Megawattstunden Strom lag. Die Blockheizkraftwerke produzierten rund 24.000 Megawattstunden Strom und etwa 63.000 Megawattstunden Wärme.

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/sonne-regen-wind-so-praegte-das-wetter-das-geschaeft-von-hamburg-wasser-und-hamburg-energie-2021

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