Mittwoch, Juli 28, 2021
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Meldungen von der Kläranlagen

Meldungen 2008 Meldungen 2009 Meldungen 2010 Meldungen 2011
Meldungen 2012 Meldungen 2013 Meldungen 2014 Meldungen 2015
Meldungen 2016 Meldungen 2017 Meldungen 2018 Meldungen 2019
Meldungen 2020      
Juli 2021
Wunstorf-Luthe Stabilisierung als eine Maßnahme zur deutlichen Senkung des CO2-Ausstoßes ermittelt
Tubli Der Rohrvortrieb geht auf der Baustelle in Tubli zügig voran
AZV Südholstein Sauber in die Dreckau / Neue Kläranlage Lentföhrden in Betrieb
Stuttgart Die Stadtentwässerung Stuttgart SES ist jetzt in der weltweiten Enzyklopädie Wikipedia zu finden
Ruhrverband Ruhrverband optimiert Belebtschlammbehandlung auf der Kläranlage Essen-Kettwig
OOWV OOWV öffnet weitere Informationsstandorte
OOWV OOWV und Landwirte reduzieren Herbizideinsatz
Niersverband Starkregen führt zu Fischsterben in der Niers
Niersverband Starkregen flutet die Gewässerbaustelle im Bresgespark
Mainz Ja, es geht! Und wir wollen!
Fulda Kein Kanalnetz kann extremen Starkregen ableiten
Fulda Unverzichtbar für die Stadtregion
Dresden Flotte Dresdner Kanal-Sanierer
Dresden Die Stadtentwässerung nutzt moderne Sanierungsverfahren
Bückeburg Enwacon-Engineering: Kläranlage Bückeburg
Berlin Riesen-Regentonne schützt die Spree
Juni 2021
Bremen „Wichtiger und sichtbarer Beitrag für das Ökosystem“ hanseWasser Niederschlagsklärbecken steigern die lokale Artenvielfalt
Aggerverband Nutria an oberbergischen Gewässern
Berlin Mischen jetzt impossible: Regen soll nicht mehr in Innenstadtkanäle
Göppingen Modell für das ganze Land
Hamburg Klärwerk Hamburg für Energiekonzept ausgezeichnet
Speichersdorf Generalsanierung und Erweiterung der Kläranlage
Köln Abwasser-Auszubildende tritt bei den „WorldSkills“ in China an
Köln Weltumwelttag StEB gestalten Wasserkreisläufe der Stadt
Mai 2021
AZV Südholstein Mit E-Fahrzeugen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit / Förderprojekt „mobil gewinnt“ stärkt betriebliches Mobilitätsmanagement
OOWV Neue Zentrale in Thülsfelde für verantwortungsvolle Aufgabe
Oldenburg Brandursache wird ermittelt
Köln StEB Köln: „Ganz klar Köln“
Hamburg HAMBURG WASSER ruft zum Wassersparen auf
Fulda Seit Beginn des neuen Jahres gibt es einen neuen Geschäftsführer beim Abwasserverband Fulda.
Dresden So soll die Kläranlage in Dresden nicht mehr stinken
AZV Südholstein Das Erklärwerk: Video gibt Einblick in die Abwasserreinigung / AZV Südholstein ermöglicht Betriebsbesichtigung über Internet
April 2021
Münster Ahmed El Makthari wird Leiter der Kläranlage
Köln Erfahrene Expertin aus Berlin folgt auf Otto Schaaf
EVS Stefan Kunz zum EVS-Geschäftsführer ab 1. Juli 2021 gewählt
BRAWAG GmbH Sanierung der Schmutzwasserkanalisation in Nord
Berlin Havarien auf Bestellung
Berlin Hohe Investitionen unter schwierigen Rahmenbedingungen
Februar 2021
Stuttgart Die Stadtentwässerung Stuttgart SES erhält die Zertifizierung nach dem international anerkannten Standard ISO/IEC 27001
Ruhrverband Naturnahe Gewässergestaltung als gemeinsames Ziel
OOWV Erläuterungen zum Projekt Kläranlage Oldenburg: Faulturm
Köln StEB informieren zum Rheinwasserstand am 04.02.2021
EVS CoMinGreat: Entsorgungsverband Saar (EVS) leitet grenzüberschreitendes Projekt zu Mikroschadstoffen im Wasserkreislauf der Großregion
Dresden Neues Abwasserpumpwerk im Airportpark
Dresden Die Umgehnungsleitung für den letzten Sanierungsabschnitt des Neustädter Abfangkanals ist fertig
Dresden Anpassung der Dresdner Abwassergebühren ab 2021
Dresden Ausblicke für 2021
Dresden Gunda Röstel berichtet über Ihre Arbeit im Wasserstoffrat der Bundesregierung
Wiesbaden Wiesbaden: Pumpstation Klärwerk Auringen: Frischwasserversorgung umgebaut
Januar 2021
Glückstadt Verbandsversammlung – Schmutzwassergebühr in Glückstadt sinkt. Auch 2021 werden Abwasserkanäle saniert
Köln Nachhaltig wirtschaften – Erster Nachhaltigkeitsbericht der StEB
Ruhrverband Kläranlage Altena des Ruhrverbands: Bauarbeiten liegen trotz Corona vor dem Zeitplan
Stuttgart Deckel drauf – das Jubiläumsjahr der Stadtentwässerung Stuttgart geht zu Ende
Stuttgart Vierte Reinigungsstufe im Hauptklärwerk S-Mühlhausen wird gebaut
AZV Südholstein Sauber in die Dreckau / Neue Kläranlage Lentföhrden in Betrieb
Warnow Steigende Investitionen für langfristige Ver- und Entsorgungssicherheit
Schongau Anschluss des Ortskanals an die Kläranlage der Stadt Schongau
Zolling Zusatzausrüstung für die Kläranlage Oberappersdorf

 


Wunstorf-Luthe: Stabilisierung als eine Maßnahme zur deutlichen Senkung des CO2-Ausstoßes ermittelt

Bisher wird der überschüssige Schlamm aus den Nachklärbecken über Pumpen direkt zu den Schlammzentrifugen gefördert. Diese entwässern den Schlamm unter Zugabe von Flockungsmitteln auf ca. 21% Trockensubtanzgehalt. 

Mit der Errichtung einer Klärschlammfaulung soll neben der Verringerung der zu entsorgenden Klärschlammmengen auch durch die Verstromung des anfallenden Klärgases der externe Strombezug erheblich reduziert werden. Als Nebenprodukt beim Betreiben eines Blockheizkraftwerkes (BHKW) fällt zusätzlich Abwärme an, die gleichfalls auf der Kläranlage genutzt werden kann. 

Im Klimaschutzteilkonzept aus dem Jahr 2012 wird mit einer Reduzierung der jährlichen Betriebskosten von rund 250.000€ gerechnet.

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WTE: Der Rohrvortrieb geht auf der Baustelle in Tubli zügig voran

Die ersten 100 m sind seit 2.5.2021 bereits gebohrt

Den interessantesten Abschnitt stellen zurzeit die Tunnelbauarbeiten zur Errichtung des 400 m langen und ca. 20 m tiefen Verbindungskanals zwischen Zulaufsammelschacht und der Zulaufpumpstation dar. Der Kanal hat einen Innendurchmesser von 2,80 m und besteht aus GFK-Rohren (Glasfaserverstärkten Kunststoffen) mit 0,10 m Wandstärke.

Die Tunnelbohrung beginnt am Zulaufsammelschacht und endet an der Hauptpumpstation mit einer Aushubtiefe von 26,20 m. Die horizontalen Abmessungen der Baugrube sind ca. 29,20 m x 38,30 m.
Die Bohrmaschine der Fa. Herrenknecht hat einen Außendurchmesser von 3 m. Die ersten 100 m des Tunnels sind bereits gebohrt und 13 Stück Rohre (à 3,75 m) verlegt. Der Bohrfortschritt betrug zuletzt ca. 10 m pro Tag und die Arbeiten gehen zügig voran.

Die Schachttiefe beträgt 22,10 m, der Innendurchmesser der ringförmig von einer Bohrpfahlwand umschlossenen Baugrube beträgt 14 m (Pfahldurchmesser 0,90 m, Pfahllänge 24,5 m). Zu Beginn der Bohrarbeitet, nach Durchörterung der Bohrpfahlwand, stieß die Bohrmaschine auf sandigen Boden. Gemäß dem geotechnischen Bericht und den vorhandenen Bohrprofilen soll sie in Kürze in felsigen Kalkstein vorstoßen. Der Grundwasserspiegel liegt ca. 4 m unter Geländeoberkante. Die Bohrarbeiten müssen daher unter entsprechendem Wasserdruck durchgeführt werden.

Für die Bohrarbeiten wurde ein Zeitraum von 6 Wochen geplant.

Die Dimension der Bauarbeiten ist beeindruckend, dahinter steht eine starke und kompetente Mannschaft!

https://www.wte.de/WTE/Aktuell/Der-Rohrvortrieb-geht-auf-der-Baustelle-in-Tubli-z.aspx?ru=%2fWTE%2fAktuell.aspx

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AZV Südholstein: Sauber in die Dreckau / Neue Kläranlage Lentföhrden in Betrieb

Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen und die Abwasserreinigung läuft erfolgreich: In Lentföhrden (Kreis Segeberg) hat der Abwasser-Zweckverband (AZV) Südholstein die Kläranlage umgebaut und erweitert. Die bisherige Anlage war sanierungsbedürftig und außerdem zu klein für den wachsenden Ort.

Für das Abwasser der knapp 2.600 Lentföhrdener steht am Ufer der Dreckau nun eine moderne SBR-Anlage zur Verfügung. Die Abkürzung steht für Sequence-Batch-Reactor: Die biologische Abwasserreinigung läuft dabei in nur einem Becken in zeitlich nacheinander verlaufenden Phasen ab. In der bisherigen klassischen Durchlaufanlage fanden die Phasen des biologischen Reinigungsprozesses zeitgleich in verschiedenen Becken statt. Die Vorplanungen für den Umbau hatten ergeben, dass das SBR-Verfahren für Lentföhrden gut geeignet und am wirtschaftlichsten ist.

Nach einer umfangreichen Planungs- und Vorbereitungsphase waren die Tiefbauarbeiten im November 2018 gestartet. Im Jahr 2019 folgten der Bau des SBR-Behälters und zweier Klärschlammspeicher sowie die Errichtung eines neuen Technik- und Betriebsgebäudes. Ab Frühjahr 2020 konnten die Becken mit Maschinen- und Elektrotechnik ausgestattet werden, bevor sie den Herbst über getestet und in Betrieb genommen wurden. Die Anlagen zur mechanischen Reinigung sind erhalten geblieben. Das Zulaufpumpwerk wurde jedoch mit leistungsfähigeren, besser steuerbaren Pumpen ausgestattet.

In einem zweiten Bauabschnitt werden nun noch bis zum Frühjahr 2021 die drei alten Klärbecken zu Speicherbecken umgebaut. In einem Becken wird das anfallende verschmutzte Abwasser aufbewahrt, bis es zur nächsten Reinigungsphase in den SBR-Behälter laufen kann. In ein zweites Becken fließt das gereinigte Abwasser – es wird von dort langsam und kontrolliert in die Dreckau eingeleitet, um den Fluss nicht zu überlasten. Ein drittes Becken dient als Notfallspeicher.

Hier geht es zum originalen Artikel: https://www.azv.sh/aktuelles/pressebereich/news/sauberindiedreckauneueklranlagelentfhrdeninbetrieb/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fe6467e3d1c9ee6b551afe377f2c60e3

https://www.lentfoehrden.de/azv-sauber-in-die-dreckau-neue-klaeranlage-lentfoehrden-in-betrieb/

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Stuttgart: Die Stadtentwässerung Stuttgart SES ist jetzt in der weltweiten Enzyklopädie Wikipedia zu finden

Seit Kurzem können sich interessierte Bürger über die Stadtentwässerung Stuttgart, ergänzend zu den umfangreichen Informationen auf unserer Website, auch auf Wikipedia detailliert informieren. Nachdem unser Eintrag auf Wikipedia zur Überprüfung durch Redakteure und Nutzer mehrere Wochen im Korrekturmodus gezeigt worden ist, wird dieser nun dauerhaft veröffentlicht.

Neben der Struktur der SES finden auch die wichtigsten Leistungsindikatoren der SES Erwähnung. Interessant ist die direkte Verlinkung zu den einzelnen Partnergemeinden, deren Abwässer auch durch die Stadtentwässerung Stuttgart behandelt werden.

„Wir sind sehr stolz, in dieser weltweiten Enzyklopädie mit einem eigenen Eintrag vertreten zu sein. Im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit und der Bürgerinformation ist das ein weiterer wichtiger Baustein, die Leistungen der Stadtentwässerung Stuttgart transparent und informativ für alle darzustellen“, sagt Frank Endrich, Kaufmännischer Leiter der SES.

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/die-stadtentwaesserung-stuttgart-ses-ist-jetzt-in-der-weltweiten-enzyklopaedie-wikipedia-zu-finden/

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Ruhrverband optimiert Belebtschlammbehandlung auf der Kläranlage Essen-Kettwig

Schrittweise Sanierung der insgesamt vier Becken soll im August abgeschlossen sein

Der Ruhrverband hat im April 2021 damit begonnen, die mehr als 26.000 Kubikmeter fassende Belebungsstufe der Kläranlage Essen-Kettwig mit neuen Belüfterelementen und neuen Rührwerken auszustatten. Ziel der aufwändigen Umbaumaßnahme ist es, eine energieeffizientere und damit wirtschaftlichere biologische Reinigung des Abwassers zu erreichen.

Nach einer Strömungssimulation wird jedes der insgesamt vier Becken mit je 550 neuen Belüftertellern und vier neuen Rührwerken ausgestattet. Für jedes Becken wird darüber hinaus die erforderliche Mess- und Regeltechnik erneuert und ihre Programmierung auf die veränderten Anforderungen angepasst.

Bei der in mehrere Bauabschnitte unterteilten Sanierung handelt es sich gewissermaßen um eine Operation „am offenen Herzen“. Da die Reinigungsleistung der Kläranlage Essen-Kettwig während der gesamten Bauzeit aufrechterhalten werden muss, können die Becken nur nacheinander außer Betrieb genommen und umgebaut werden.

Die Arbeiten werden voraussichtlich im August dieses Jahrs abgeschlossen sein. Wenn alles fertig ist, rechnet der Ruhrverband mit einer Energieeinsparung von rund 100.000 Kilowattstunden im Jahr.

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///ruhrverband-optimiert-belebtschlammbehandlung-auf-der-klaeranlage-essen-kettwig/

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OOWV öffnet weitere Informationsstandorte

Anmeldung für Führungen jetzt möglich
Großenkneten/Nethen. Nach dem Museum Kaskade in Diekmannshausen sind nun auch die anderen Informationsstandorte des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) wieder für den Besucherverkehr geöffnet. Hierzu zählen der Biohof Bakenhus in Großenkneten und der Trinkwasserlehrpfad beim Wasserwerk in Nethen.

https://www.oowv.de/der-oowv/presse/pressemitteilungen/news-einzelansicht/archiv/2021/juni/29/artikel/anmeldung-fuer-fuehrungen-jetzt-moeglich/

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OOWV und Landwirte reduzieren Herbizideinsatz

Hightech-Hacke gegen Unkraut
Markhausen. Jeder Hobbygärtner hat sie im Sortiment: die Hacke. Ein langer Stiel, zumeist aus Holz, am unteren Ende ein paar Zinken, zumeist aus Metall. Mit diesem Jahrtausende alten Design hat die Hacke, die im Wasserschutzgebiet Thülsfelde zum Einsatz kommt, bis auf das Prinzip nicht mehr viel zu tun. Sechs Meter breit und zwei Tonnen schwer wird sie vom Traktor über Maisfelder gezogen. Bereits drei dieser Geräte wurden 2020 vom Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV) für verschiedene Wasserschutzgebiete angeschafft.

https://www.oowv.de/der-oowv/presse/pressemitteilungen/news-einzelansicht/archiv/2021/juni/30/artikel/hightech-hacke-gegen-unkraut/

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Niersverband: Starkregen führt zu Fischsterben in der Niers

Das Starkregenereignis vom letzten Freitag im südlichen Einzugsgebiet der Niers brachte nicht nur lokale Überschwem­mungen mit sich. Entlang der Niers wurden in den folgenden Tagen tote Fische entdeckt. Dieses Fischsterben ist eine direkte Folge des Starkregens. Kommt es zu Starkregenereignisse auf befestigten Flächen z. B. in den Städten, fließen deutlich größere Wassermengen als üblich in die Kanalisation und in Richtung Kläranlage bzw. über Regenwasserkanäle in Richtung Gewässer.

Bei Starkregenereignissen ist die Speicherkapazität dieser Systeme jedoch irgendwann erschöpft und es kommt zu einem kontrollierten Überlauf in das nächstgelegene Gewässer. Man spricht dann von einem Abschlag, z. B. in die Niers.

Letzten Freitag sind u. a. in Mönchengladbach in der Spitze rund 40 mm Regen in knapp einer Stunde gefallen. Dies entspricht einem Ereignis, was statistisch gesehen, einmal alle 50 Jahre an gleicher Stelle vorkommt. Zum Vergleich: Die gesamte Niederschlagsmenge innerhalb eines Jahres beträgt in Mönchengladbach im langjährigen Mittel 718 mm.

Mit dem abgeschlagenen Wasser, aber auch mit weiterem abfließenden Wasser von unbefestigten Flächen gelangen Schmutzstoffe in das Gewässer, die zu einem Absinken des Sauerstoffgehaltes im Gewässer führen können. In der Niers befand sich aufgrund dessen stellenweise kein Sauerstoff mehr im Wasser und führte in Folge zu einem Fischsterben in diesen Bereichen.

Die Gewässerqualität der Niers hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, sodass man mittlerweile wieder mehr als 30 Fischarten in der Niers zählt. Trotz des Fischsterbens besitzt die Niers ein gutes Potenzial, das Voraussetzung für eine schnelle Erholung der Fischgemeinschaft im Gewässer ist.

Die Mitarbeiter des Niersverbandes werden soweit wie möglich die toten Fische einsammeln. Trotzdem können in den nächsten Tagen entlang der Niers noch vereinzelt tote Fische vorkommen

https://www.niersverband.de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/20-januar-2021-neue-bewohner-im-niers-oberlauf-1-1-1-1-1?fsize=772&cHash=a9dee985deb7f875c427bac987220915

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Niersverband: Starkregen flutet die Gewässerbaustelle im Bresgespark

Die heftigen Niederschläge vom 3. und 4. Juni haben nicht nur in den Kellern der Rheydter Innenstadt Schäden angerichtet. Der Regen ließ die Niers so stark anschwellen, dass es bereits am Donnerstag zu einem Durchsickern und dann am Freitagabend zu einem Überströmen der Dämme zur Niersverbands-Baustelle im Bresgespark gekommen ist.
Dort, wo sich erst nach Fertigstellung der Baumaßnahme das Wasser ausbreiten sollte, floss es jetzt in großen Mengen hinein und bildete eine Seefläche aus. Diese Rückhaltefunktion ist später gewollt. Während der Bauphase führt dies aber leider zu Verzögerungen.

Noch in der Nacht mussten Mitarbeiter des Niersverbandes Baustelleneinrichtung und Fahrzeuge auf höher gelegene Bereiche umsetzen. Dies war infolge der stark aufgeweichten Böden und der nicht mehr sichtbaren, weil überfluteten Baustraßen nicht einfach.

In den nächsten Tagen versucht der Niersverband das Wasser aus den Flächen abzupumpen und den Damm zur Niers wiederherzurichten. Dieser dient als Baustraße, ist aktuell aber so durchweicht, dass dort trotz ausgelegter Stahlplatten kein Fahrzeug fahren kann.

Bis wieder ein normaler Betrieb auf der Baustelle möglich ist, kann es noch einige Tage dauern.

Mehr Infos zum aktuellen Stand der Baustelle finden Sie in unserem Bautagebuch unter https://projekte.niersverband.de/bresgespark/

https://www.niersverband.de/aktuelles/presse/pressemitteilungen/20-januar-2021-neue-bewohner-im-niers-oberlauf-1-1-1-1?fsize=772&cHash=00bacdb6bf6336bd1d6121d0ed9f40ca

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Mainz: Ja, es geht! Und wir wollen!

4. Reinigungsstufe kann kommen
Von der technisch-praktischen Seite her kann das Mainzer Klärwerk problemlos mit einer vierten Reinigungsstufe ausgestattet werden: Das haben die Ergebnisse einer Studie der TU Kaiserslautern vor gut einem Jahr bewiesen. Und auch ansonsten steht dem Projekt mittlerweile nichts mehr im Wege.

 „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sagen ganz klar: ‚Ja, wir wollen‘“, bestätigt Jeanette Wetterling. „Nun müssen unser Verwaltungs- und der Mainzer Stadtrat sagen, ob wir loslegen dürfen.“ Zuvor hatten die Vorstandsvorsitzende und ihr Team eine ganze Reihe von Punkten auf ihrer internen To-Do-Liste abarbeiten müssen.

https://www.mainz.de/microsite/wb/entwaesserung/Vierte-Reinigungsstufe-kann-kommen.php

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Fulda: Kein Kanalnetz kann extremen Starkregen ableiten

(gü) – Knapp 70 Liter Regen pro Quadratmeter fielen am 5. Juni im Bereich Petersberg innerhalb einer Stunde. Für solche Wassermassen ist das Kanalsystem nicht ausgelegt und so kam es zu überschwemmten Straßen. Mit solchen Situationen ist auch in Zukunft zu rechnen, der Abwasserverband Fulda bemüht sich deshalb, Fließwege zu identifizieren, um dann in Zusammenarbeit mit anderen Stellen und Eigentümern Grundstücke schützen zu können.

Für Regenereignisse wie am 5. Juni gibt es laut Tabellen des Deutschen Wetterdienstes eine statistische Eintrittswahrscheinlichkeit von deutlich seltener als einmal in 100 Jahren. „Für ein solches Starkregenereignis kann und wird kein Kanalnetz dimensioniert“, sagt Jürgen Fehl, Geschäftsführer des Abwasserverbands Fulda. Innerörtliche Kanalnetze würden in der Regel für Regenereignisse bemessen, wie sie statistisch gesehen einmal in fünf Jahren eintreten. Überprüft werde dabei…mehr:

https://www.abwasserverband-fulda.de/pressespiegel.html

https://www.osthessen-zeitung.de/einzelansicht/news/2021/juni/kein-kanalnetz-kann-extremen-starkregen-ableiten-schutzmassnahmen.html

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Fulda: Unverzichtbar für die Stadtregion

Kläranlage Gläserzell: Abwasser von rund hunderttausend Menschen wird gereinigt
Sie liegt ein bisschen versteckt hinter Bäumen zwischen der Schlitzer Straße und den Fuldaauen und ist doch von zentraler Bedeutung für alle Menschen in der Stadtregion: Die Rede ist von der Kläranlage Fulda-Gläserzell des Abwasserverbandes Fulda. Hierwerden seit 1974 …mehr:

https://www.abwasserverband-fulda.de/newsreader-v2/unverzichtbar-fuer-die-stadtregion.html

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Dresden: Flotte Dresdner Kanal-Sanierer

Heiko Nytsch und Philipp Kühne stehen in der tiefen Baugrube kurz vorm Kaditzer Klärwerk. Hinter ihnen die gewaltige Röhre des Neustädter Hauptkanals, der von den Fachleuten als Abfangkanal bezeichnet wird. Der Projektleiter der Stadtentwässerung Dresden und der Bauleiter der Firma Echterhoff freuen sich, dass hier ein Großprojekt fast umgesetzt ist – und das deutlich schneller als geplant. Bis zu 30 Bauleute sind hier aktiv. „Es ist bisher sehr gut gelaufen“, erklärt Projektleiter Nytsch.

Schon seit 1910 Jahre fließt die braune Brühe durch die rechtselbische Abwasser-Hauptschlagader von der Prießnitzstraße bis zum Klärwerk Kaditz. Immerhin handelt es sich dabei um ein Drittel der Dresdner Abwässer. Über drei Viertel des 6,6 Kilometer langen Neustädter Abfangkanals sind saniert. Zuletzt war bis Anfang 2020 der Abschnitt unter der Scharfenberger Straße zwischen Ballhaus Watzke und dem Ende der Flutrinne saniert worden. Danach kam das letzte, 1,5 Kilometer lange Stück an die Reihe. Es beginnt an der Micktener Böcklinstraße und verläuft unter der Scharfenberger Straße bis zum Klärwerk. Damit dies möglich wird, haben Leitungsbauer 2020 eine insgesamt 2,5 Kilometer lange Super-Pipeline gebaut. Über diese Ersatztrasse fließt seit November das Abwasser durch die Flutrinne zum Klärwerk.

Durch die Ersatztrasse werden kaum größere Verkehrseinschränkungen nötig. Es mussten nur drei Baugruben ausgehoben werden. Bei der Sanierung haben die Kanalsanierer per Kran glasfaserverstärkte Kunststoffrohre (GfK) eingehoben, die meistens drei Meter lang sind. Der Spezialwagen, der in der Aarsleff-Werkstatt konstruiert wurde, bugsiert sie unterirdisch aus den Baugruben in den alten, bis zu 2,7 Meter hohen Kanal, wo sie letztlich zusammengefügt werden. So entsteht ein neuer dichter Kanal in der alten Abwasserröhre.

Mitte Mai waren alle Kunststoffelemente eingebaut, erklärt Nytsch. Zuletzt geschah dies im 95 Meter langen Abschnitt direkt vor dem Klärwerk. Doch mit dem Einschieben der Rohre ist es nicht getan. Denn letztlich muss der große Hohlraum zwischen der neu eingebauten Kunststoff-Rohrtrasse, die etwa 2,3 Meter hoch ist, und dem alten, bis zu 2,7 Meter hohen Kanal verfüllt werden. Das geschieht mit hochflüssigem Beton. Der Großteil wurde bis Anfang Juni geschafft.

Mitte Juni soll auch der letzte Abschnitt mit dieser Betonemulsion verpresst sein, sodass der Hohlraum zwischen dem alten Kanal und den neuem Rohr verfüllt ist. Parallel dazu werden 30 Einstiegs- und Lüftungsschächte mit einem bewährten Verfahren komplett saniert. „Bis Ende Juni soll auch das fertig sein“, sagt Projektleiter Nytsch. „Ab Mitte Juli können wir die Absperrschieber am Anfang und am Ende des Abschnitts öffnen“, verweist er auf den nächsten Schritt. Dann fließt das Abwasser wieder auf der gesamten Länge durch den komplett sanierten Neustädter Abfangkanal.

Die lange Umleitung fürs Abwasser hat dann ausgedient. Bis Ende November werden die letzten Arbeiten abgeschlossen. So werden die Bauleute ab Ende Juli die Rohrtrasse durch die Flutrinne demontieren, die dortige Baustraße beseitigen und das extra dafür gebaute Pumpwerk am Klärwerk wieder abbauen. In dem Zuge werden auch die Baugruben wieder verfüllt. „Wenn wir das so schaffen, werden wir ein Vierteljahr früher fertig als geplant“, erklärt Projektleiter Nytsch.

http://www.saechsische.de

https://www.stadtentwaesserung-dresden.de/journal-1/detail/flotte-dresdner-kanal-sanierer/

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Dresden: Die Stadtentwässerung nutzt moderne Sanierungsverfahren

Die Stadtentwässerung schont die Nerven der Anwohner und den Etat mit einer neuen Form der Kanalsanierung. Gut 15 Prozent der Kanäle weisen die Schadensklassen 1 und 2 auf. Was in der Schule positiv besetzt ist, heißt im Abwasserwesen: stark sanierungsbedürftig. 280 Kilometer Kanalnetz befinden sich in keinem guten Zustand. 96 Prozent davon liegen unter dem Nebenstraßennetz, 77 Prozent der schadhaften Kanäle haben einen Durchmesser von 50 Zentimetern oder kleiner.

„Wir wollen konzentriert arbeiten“, erklärt Norman Wonka, Teamleiter Investition bei der SEDD, einen wesentlichen Eckpfeiler der Strategie. Das Unternehmen entwickelt Cluster. Auf einer Stadtkarte ist der Zustand aller Kanäle erfasst – Gebiete mit hohem Anteil an schadhaften Kanälen werden konzertiert in Angriff genommen. Der zweite Teil der Strategie schont die Nerven der Anlieger. „Wo es geht, agieren wir grabenlos“, erklärt Wonka. Heißt: Nur wo es tatsächlich keine unterirdischen Reparaturverfahren gibt, gräbt die SEDD diese Stellen vielfach punktuell auf und beseitigt die Schäden. Alle anderen Schadstellen können mit Hilfe der Robotertechnik über die bestehenden Schächte erreicht werden. Von dort aus ziehen Spezialisten Schläuche in die Schadstellen oder verpressen Schadstellen – fertig.

Das Schadensbild ähnelt sich in den kleineren Kanälen: Meist sind Seitenwände abgerissen oder seitliche Abzweige rutschen in sich zusammen. „Biogene Schwefelsäurekorrosion“ nennen Experten wie Norman Wonka das Phänomen, das nur noch größere Steine und Zusatzstoffe von einem Rohr übrig lässt. Was ungünstig ist für Flüssigkeiten, die im Rohr fließen sollen. Die Nadelfilzschläuche, das Material ist in Harz und Härter getränkt worden, erweisen sich als effizient. „Wir haben keine langen Baustellen mehr über Wochen und Monate“, fasst Wonka den größten Vorteil zusammen, „im besten Fall kommen wir am Morgen und gehen am Abend nach erledigter Arbeit.“

Bis 2028 will die SEDD das Kanalnetz nachhaltig verbessern und den Anteil der Kanäle mit sehr gutem Zustand, also Schadensklasse 5, auf 55,9 Prozent erhöhen. Im Jahr 2004 lag der Anteil noch bei 38,2 Prozent.

Eines der größeren Cluster, das die SEDD im Mai in Angriff genommen hat, ist ein Wohngebiet in Striesen und Gruna rund um die Schandauer Straße, Altenberger Straße, Hepkestraße, Schneebergstraße und Haenel-Clauß-Straße. Auf 3192 Metern lässt das Unternehmen für rund 1,6 Millionen Euro Kanäle reparieren, hinzu kommen 85 Schächte. Maximal 20 Kopflöcher sind dafür erforderlich.

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis ist schon deshalb sinnvoll, weil keine Mittel für die Wiederherstellung der Fahrbahn anfallen. Gerade in offener Bauweise werden die ohnehin teils vorgeschädigten Straßen weiter in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Reparatur entstehen Mehrkosten. Das geht ins Geld. „Der Gebührenzahler partizipiert von diesen effizienten Investitionen“, erklärt der Teamleiter. Zumal die nächsten 50 Jahre Ruhe herrschen dürfte unter der Erde.

In Löbtau-Süd will die SEDD, ähnlich wie in Striesen-Gruna, wo die Arbeiten noch bis November 2022 laufen werden, die Kanäle sanieren. Fast unbemerkt konnte das Unternehmen weitere Kanalbereiche in Löbtau-Nord, Briesnitz, Meußlitz und Leubnitz-Neuostra schon instandsetzen. Auf Grund der Länge und des Alters der Kanalisation der Stadt sind Sanierungen eine immer währende Aufgabe, die letztlich nie endet.

https://www.stadtentwaesserung-dresden.de/journal-1/detail/die-stadtentwaesserung-dresden-nutzt-moderne-sanierungsverfahren/

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Enwacon-Engineering: Kläranlage Bückeburg

Wie in unseren News 2020 bereits vorgestellt übernimmt das Büro enwacon die Planungen und Oberbauleitung für den Umbau der KA Bückeburg zur anaeroben Schlammstabilisierung.

Mittlerweile sind der Umbau Vorklärung, der Neubau Zwischenpumpwerk, sowie die Anbindungen an den Kläranlagenbestand in den einzelnen Fachgewerken (Bau, Maschine, EMSR) losweise ausgeschrieben und vergeben.

Die Maßnahmen am Faulungsreaktor als Kern des anaeroben Bereichs und die dazugehörige Peripherie wurden in einem teilfunktionalen Wettbewerb ausgeschrieben. Den Zuschlag erhielt hier die Firma Weltec aus Vechta, die regelmäßig den Baufortschritt mit einer Drohne dokumentiert.

Dieser Kurzfilm wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt, den wir hier als Veranschaulichung auf unsere Webseite teilen möchten.

https://www.enwacon-engineering.de/news/2021/klaeranlage-bueckeburg/

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Berlin: Riesen-Regentonne schützt die Spree

16.750 m³-Abwasserparkplatz krönt das 300.000 m³-Stauraumprogramm

Großes Finale im Berliner Stauraumprogramm: An der Chausseestraße in Mitte beginnt der Bau eines 16.750 Kubikmeter (m³) fassenden unterirdischen Abwasserparkplatzes. Diese Menge kann bei Starkregen dort künftig zwischengespeichert werden und so Kanalisation und Spree entlasten.

Aktuell werden auf dem Bauplatz hinter dem Pumpwerk des Radialsystems Berlin IV und neben der BND-Zentrale eine kreisförmige Betonwand 30 Meter tief in den Boden platziert. Innerhalb dieses sogenannten Schlitzwand-Kreises entsteht bis 2026 das 16.750 m³ fassende Regenüberlaufbecken inklusive eines Entleerungspumpwerks. Es ist das mit Abstand größte Einzelprojekt und zugleich der krönende Abschluss des seit Jahrzehnten laufenden sogenannten Stauraumprogramms für Gewässerqualität mit einer Gesamtspeicherkapazität von über 300.000 m³. Bis heute haben die Wasserbetriebe und das Land Berlin davon in Form von Becken, Stauraumkanälen, Stauwehren und Erhöhung vieler Überlaufschwellen insgesamt 249.000 m³ umgesetzt, weitere fast 15.000 m³ gehen in diesem Jahr in Charlottenburg und Pankow in Betrieb, an einer Reihe kleinerer Maßnahmen wird gearbeitet.

Gesellschafts-Aufgabe, die Lebensqualität sichert
„Das Stauraumprogramm war zuletzt ein Wettlauf von Ingenieurs-Meisterleistungen mit neuen Speicherbauten in vielen Formen gegen Klimawandel und Stadtwachstum mit zunehmender Versiegelung“, sagt der Ende Juni scheidende Wasserbetriebe-Vorstandschef Jörg Simon. Das Speicher-Programm füge sich in eine Reihe politischer Weichenstellungen zum dezentralen Regenwassermanagement in der Stadt. Dazu gehören etwa die Einleitbegrenzung in die Kanalisation, die Gründachförderung und die regenwasserabflusslose Gestaltung der neuen Wohngebiete und nicht zuletzt auch die Berliner Regenwasseragentur – wie das Stauraumprogramm ein Gemeinschaftsprojekt von Land und Wasserbetrieben. „Konsequent umgesetzt und weiterentwickelt führen diese Weichenstellungen zum Umbau Berlins zur Schwammstadt. So sichern wir Lebens- und Umweltqualität für die Zukunft“, sagt Simon. „Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.“ Jeder Tropfen des in der Region meist viel zu knappen Regens, der nicht in Kanäle und damit abfließe, sondern vor Ort versickert, verdunstet oder genutzt werde, bringe uns diesem Ziel näher. Das nächste Gewässergüteprogramm müsse deshalb den Schwerpunkt auf Abkopplung legen – auch und gerade in der Mischkanalisation.

Das Becken fasst 2,2 Mal so viel wie der große Stauraumkanal im Mauerpark, der seit 2020 in Betrieb ist. Es „verschwindet“ komplett unter dem Platz am Ufer der Süd-Panke. Einzig sein markanter stählerner Schornstein ragt 30 Meter aus dem Boden. Wenn der Riesenbottich bei einem Gewitter innerhalb von 30 Minuten geflutet wird, dann entweicht durch die Esse die Luft aus dem Kessel.

Das Stauraumprogramm wird vom Land Berlin und den Berliner Wasserbetrieben im Verhältnis 60:40 finanziert. Planung, Bau und Betrieb sind Sache der Wasserbetriebe.

Weiterführende Informationen finden Sie unter http://www.bwb.de/de/gewaessergueteprogramm.php.

https://www.bwb.de/de/299_26228.php

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„Wichtiger und sichtbarer Beitrag für das Ökosystem“ hanseWasser Niederschlagsklärbecken steigern die lokale Artenvielfalt

Aufgrund desdramatisch voranschreitenden Insektenverlusts haben die Universität Bremen (Institut fürÖkologie) und hanseWasser in 2019ein gemeinsames Forschungsprojekt„Biodiversität an künstlichen Kleingewässern“aufgelegt. Ergebnis: Niederschlagsklärbecken sind bedeutsame Orte für eine nachhaltige Insektenvielfalt und verbessern dasurbaneÖkosystem. Allein 60 Niederschlagsklärbeckengibt es in Bremen. Sie erfüllen nicht nur eine wichtige technische Funktion für die Stadtentwässerung, sondern sind auch Lebensraum für Insekten, die als Bestäuber und Nahrungsressourcen für Amphibien, Reptilien, Vögel, Fledermäuse und anderer Säugetiere unverzichtbar sind. „Der massive Rückgangvon Kleingewässern führt dazu, dass eine Vielzahl vonspeziellan diese Gewässer angepassten Organismen die Roten Listen der bedrohten Arten füllen“, erklärt Professor Dr. Marko Rohlfs, Institut für Ökologie der Universität Bremen und kommt mit dem Forschungsprojekt zu einem klaren Ergebnis:„Die von hanseWasser betriebenen Niederschlagsklärbecken und deren Maßnahmen zur Förderung der Biodiversitätkönneneinen wichtigen und sichtbaren Beitrag leisten, der zentrale Aspekte der UN-Nachhaltigkeitsziele berührt: u.a. Ziel 11: Nachhaltige Städte und Gemeinden; Ziel 15: Leben an Land!“Insgesamt konntenin dem Projekt85 typische kleingewässerbesiedelnde Käferund Wanzen auf Art-bzw. Gattungsniveau nachgewiesen werden. Besonders erfreulich: Mit dem Gelben Rückschwimmer (Wanze) und dem Großen Kolbenwasserkäfer wurden auch zwei Rote-Liste-Arten gefunden. Viele dieser Arten wurden zudemim Jugendstadium gefunden,was zeigt, dass die Niederschlagsklärbeckenauch als Reproduktionsorte für diese Insekten dienen.„Der Erhalt der Artenvielfalt ist eine aktuelle Herausforderung, für die wir in Zukunft noch mehr Verantwortung übernehmen wollen. Wir haben das Thema biologische Vielfalt schon seit mehreren Jahren fest im Unternehmen verankert und seit mehreren Jahren auch auf unsere Betriebsstandorte mit Niederschlagsklärbecken ausgeweitet. Ein richtiger und wichtiger Schritt und eine tolle Bestätigung“, freut sich Jörg Broll-Bickhardt, technischer Geschäftsführer von hanseWasser.

https://www.hansewasser.de/fileadmin/user_upload/Pressemitteilungen_2020/PM_BiologischeVielfalt.pdf

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Aggerverband: Nutria an oberbergischen Gewässern

Gummersbach. Die Nutria, auch Biberratten oder Sumpfbiber genannt, haben weder mit Bibern noch mit Ratten etwas zu tun, sondern sind ursprünglich aus Südamerika stammende Nagetiere, die aus Pelztierfarmen in die freie Wildbahn gelangt sind. Seit einigen Jahren beobachtet auch der Aggerverband an den oberbergischen Teichen und Fließgewässern eine zunehmende Verbreitung der Nutria.

Für den Aggerverband stellt der Nutria am Fließgewässer keine direkte konkrete Gefährdung dar. Je nach lokalen Begebenheiten, bevorzugt innerhalb naturnaher Gewässerabschnitte, leben sie in Schilfnestern oder graben Höhlen in Uferböschungen.

Eher ist die zunehmende Verbreitung der Nutria und Bisamratten in den Stauanlagen des Verbandsgebietes wie z.B. Bieberstein oder Osberghausen ein Problem, da die Tiere in den aus Erdreich bestehenden Stauhaltungsdämmen und Absperrbauwerken ihre Löcher bohren und Gräben ziehen und somit die Standsicherheit der Anlagen gefährden. Bevor dieser Umstand zu einem Versagen der Bauwerke führt, gilt es vorzubeugen. Hier werden mit Genehmigung der Naturschutzbehörde durch zertifizierte Schädlingsbekämpfer entsprechenden Fallen aufgestellt, um die Sicherheit der Talsperren und Staustufen zu gewährleisten.

Die Population ist an den Standorten besonders groß, wo Spaziergänger und Erholungssuchende die Tiere anfüttern. Daher bittet der Aggerverband, die wildlebenden Tiere keinesfalls zu füttern, da sich diese bei einem zunehmenden Dargebot an Nahrung überproportional vermehren, schnell „zutraulich“ werden und durchaus aufdringlich Nahrung einfordern können, was gerade im Umgang mit Kindern durch die großen Nagezähne gefährlich enden kann.

https://www.aggerverband.de/service/presse/artikel/nutria-an-oberbergischen-gewaessern

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Berlin: Mischen jetzt impossible: Regen soll nicht mehr in Innenstadtkanäle

Neuer Zustimmungsprozess/Frühzeitiges Mitplanen von Regenwassernutzung wichtig

Regenwasser soll auf den Grundstücken bewirtschaftet oder genutzt und grundsätzlich nicht mehr in die innerstädtische Mischkanalisation eingeleitet werden. Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat ergänzend zu bestehenden Regelungen eine wasserrechtliche Anordnung zur Bewirtschaftung der Mischwasserkanalisation erlassen, die die landespolitischen Ziele zum neuen Umgang mit Regenwasser weiter untersetzt und einer zunehmenden Belastung der Gewässer durch Mischwasserüberläufe infolge der wachsenden Stadt entgegenwirkt. Ein neuer Prüf- und Zustimmungsprozess bei den Berliner Wasserbetrieben für Regenwassereinleitungen bei Bauvorhaben soll das gewährleisten.

#Künftig erhalten Bauende in Berlin frühzeitig – also noch vor dem Einreichen der Bauanträge – von den Wasserbetrieben sowie von den Bezirksämtern, Hinweise und Informationen zur Regenwasserbewirtschaftung sowie zu den Einleitbeschränkungen. Im Kern besagen sie, dass das Regenwasser auf dem jeweiligen Grundstück verbleiben muss. Für dessen Nutzung steht ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur Versickerung, Verdunstung oder als Brauchwasser zur Verfügung.

Für eine Einleitung von Regenwasser in die öffentliche Mischwasserkanalisation – diese gibt es innerhalb des S-Bahn-Rings sowie in der Spandauer Altstadt – brauchen Eigentümer:innen wie bisher auch die Zustimmung der Berliner Wasserbetriebe. Diese Zustimmung erteilen wir gemäß der landesrechtlichen Regelungen für die Mischkanalisation aber künftig grundsätzlich nicht mehr. Das betrifft auch Bauvorhaben nach §34 BauGB. Fragen dazu beantworten die Hausanschlussteams (http://www.bwb.de/hausanschluss) oder unser Service unter 0800/292 75 87 gern.

Broschüre und Internetseiten beraten detailliert
Alle wichtigen Punkte, die Bauende zum dezentralen Umgang mit Regenwasser wissen und berücksichtigen müssen, haben wir in der Broschüre „Regen als Ressource nutzen“ zusammengestellt, die unter www.bwb.de/de/assets/downloads/flyer-regenwasser.pdf zu finden ist und auch bei den Bauämtern der Bezirke übergeben wird.

Wer aus wasserrechtlichen, wasserwirtschaftlichen oder baurechtlichen Gründen das Regenwasser auf dem Grundstück erwiesenermaßen nicht bewirtschaften kann, was flächendifferenziert nachgewiesen werden muss, muss dennoch die im Hinweisblatt BReWa-Be formulierten Einleitbegrenzungen des Landes Berlin (https://www.berlin.de/senuvk/umwelt/wasser/regenwasser/de) einhalten, die in jedem Fall eine Umsetzung von Maßnahmen zur Abflussbegrenzung auf dem Grund-stück erfordern. Nur dann kann eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden.

Viele Hintergrundinformationen zur dezentralen Regenwassernutzung verbunden mit guten Beispielen und Links zu Fachplanern und -firmen finden sich auf http://www.regenwasseragentur.berlin.

Mit der Umsetzung des Stauraumprogramms für die Mischwasserkanalisation, durch die Beratungsangebote der Regenwasseragentur und durch die schwammstadtgerechte Planung neuer Baufelder leisten die Berliner Wasserbetriebe eine Menge, um bei Starkregen Verunreinigungen der Gewässer zu vermeiden und das knappe Regenwasser für ein lebenswertes Stadtklima und einen nachhaltigen Wasserkreislauf zu nutzen. 

https://www.bwb.de/de/299_26129.php

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Göppingen: Modell für das ganze Land

„Jeder Hausbesitzer ist verpflichtet, unter seinem Abtritt einen wasserdichten Behälter (Grube oder Tonne) anzubringen und solchen stets in gutem Stand zu halten.“ Mit einem kurzen Auszug aus der „Ordnung für Abtritte und Dunggruben“ von 1902 begrüßte Oberbürgermeister Guido Till zur Einweihung der Pilotanlage zum Phosphor-Recycling am Klärwerk Göppingen. In den letzten Jahrzehnten ist die Abwasserreinigung immer komplexer und erfolgreicher geworden. Zwar lassen sich Entwässerungskanäle bereits aus der Zeit um 3.000 vor Christi Geburt im Euphrattal nachweisen; und in der Kölner Altstadt, blickte OB Till auf seinen Studienort zurück, ist der Rest einer unterirdischen römischen Abwasserkanalisation noch heute begehbar. Im Mittelalter jedoch ging das Wissen um die hygienische Bedeutung einer geordneten Abwasserentsorgung verloren; viele Cholera-Epidemien waren die Folge. Erst mit der Industrialisierung wurde in den stark gewachsenen Städten eine geordnete Abwasserentsorgung installiert.

In den 25 Jahren zwischen 1875 und 1900 vergrößerte sich Göppingen von 10.000 auf fast 20.000 Einwohner. 1892 wurde daher mit dem Bau einer Kanalisation begonnen; das Abwasser wurde zunächst einfach in die Fils eingeleitet. Erst 1939 wurde eine Anlage zur mechanischen Reinigung des Abwassers erstellt, ein sogenannter Emscherbrunnen. In den 1950er Jahren wurde das Klärwerk durch den Einbau einer Rechenanlage, Sandfang und Vorklärbecken verbessert. Zu jener Zeit wurden auch die Außenbezirke an die Kanalisation angeschlossen. 1963 wurde dem Klärwerk eine biologische Reinigungsstufe angefügt und damit die Reinigungsleistung stark verbessert. Doch die Ansprüche an den Umwelt- und hier speziell den Gewässerschutz wurden immer höher, die Göppinger Anlage immer komplexer. Von 1993 bis 1997 wurde das Klärwerk für fast 100 Millionen D-Mark modernisiert und auf den neuesten technischen Stand gebracht.

„Ich bekenne mich ausdrücklich zu diesen Bemühungen, unser Wasser und unsere Umwelt noch stärker zu schützen“, zeigte Oberbürgermeister Guido Till Verständnis für die zunehmenden Anforderungen des Umwelt- und Gewässerschutzes. „Auch in Zeiten, in denen jeder von Klimaschutz spricht, darf nicht vergessen werden, dass unser Wasser ein ebenso bedeutsames und schützenswertes Element ist.“ Letztendlich lande alles, was in die Fils eingeleitet werde, in der Nordsee und dem Atlantik. Noch einen weiteren Umweltaspekt der eingeweihten Anlage sprach das Stadtoberhaupt an: „Rund 40 Prozent des Phosphorbedarfs in Baden-Württemberg könnten durch die Klärwerke im Lande gedeckt werden. Mit unserem Projekt entlasten wir jene Länder, in denen Phosphat abgebaut wird und mindern etwas die bislang 90prozentige Abhängigkeit Europas von den Importen aus diesen Ländern.“

Ministerialdirektor Helmfried Meinel vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg unterstrich die Bedeutung des nicht künstlich herstellbaren Phosphors für die Landwirtschaft. Früher wurde Klärschlamm aufgrund des enthaltenen Phosphors und Ammoniaks auf die Felder ausgebracht; dies ist in Baden-Württemberg aufgrund vielfältiger anderer Schadstoffe nicht mehr gestattet. Denn die Schadstoffe, die mit hohem Aufwand dem Wasser entzogen werden, sollen nicht über den Klärschlamm auf die Felder gebracht werden. „Mit dem Klärschlamm aus unseren Anlagen könnten wir sogar bis zu 50 Prozent unseres Bedarfs decken“, führte Meinel aus. Der Ministerialdirektor dankte der Stadt für ihr Voranschreiten – die Göppinger Erfahrungen sollen in weitere, noch zu bauende Phosphor-Recycling-Anlagen einfließen. Die Stadtentwässerung Göppingen (SEG) erhält deshalb auch 1.385.650 Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und 831.390 Euro vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg.

Technischer Betriebsleiter Jochen Gugel berichtete von der ersten Vorstudie 2013 über die 2016 eingereichte Projektskizze bis zur Detailplanung und Umsetzung in einem bereits bestehenden Gebäude des Klärwerks – dort wurde die frühere Trocknungsanlage rückgebaut. Dr.-Ing. Werner Maier, Geschäftsführer der iat-Ingenieurberatung GmbH in Stuttgart, erläuterte zunächst die chemischen Vorgänge beim Phosphor-Recycling, ehe die Einweihungsgäste den praktischen Ablauf in den SEG-Räumen begutachten konnten. 

https://www.goeppingen.de/,Lde/start/Unsere+Stadt/Presseartikel.html

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HAMBURG: Klärwerk Hamburg für Energiekonzept ausgezeichnet

3. Platz beim NachhaltigkeitsAWARD des Fachmagazins ZfK

 Die Redaktion der Fachzeitschrift „ZfK – Zeitschrift für Kommunalwirtschaft“ hat HAMBURG WASSER mit dem ZfK-Nachhaltigkeitsaward 2020 ausgezeichnet. Der Preis wurde gestern Abend im Rahmen des Ludwig-Erhard-Gipfels in München verliehen. HAMBURG WASSER belegt in der Kategorie „Wasser/Abwasser“ den dritten Platz. Die Fachjury würdigte insbesondere die Bemühungen von HAMBURG WASSER, Emissionen zu reduzieren und gleichzeitig die Produktion Erneuerbarer Energie auf dem Klärwerk zu steigern. Zum Jahreswechsel 2019/2020 hatte HAMBURG WASSER zwei neue Anlagen in Betrieb genommen, mit denen Faulgas gespeichert und zu Biomethan aufbereitet werden kann. Insgesamt hat HAMBURG WASSER damit in 2020 gut 70 GWhH Biomethan im Hamburger Hafen produziert. Dank weiterer Anlagen zur Strom- und Wärmeproduktion aus Erneuerbaren Energien erzeugt das Klärwerk mehr Energie als es für seine Prozesse selbst benötigt.

Ausgangspunkt der Energieproduktion auf dem Klärwerk ist seit Jahren der Schlamm, der bei der Abwasserreinigung anfällt. Dieser wird in den markanten eiförmigen Faulbehältern vergoren, wobei Methan in Form von Faulgas entsteht. Nach dem Gärungsprozess wird der Schlamm in speziellen Becken zwischengespeichert, bevor er entwässert, getrocknet und anschließend verbrannt wird. Für die Erweiterung der Biomethanproduktion hat HAMBURG WASSER im vergangenen Jahr eines dieser Faulschlammspeicherbecken mit einer großen Folie überspannt. „Mit unserer Klimahaube verhindern wir, dass Faulgas als Emission aus dem Becken ausgast. Stattdessen wird es innerhalb des Beckens erfasst und gespeichert. Gleichzeitig schließt die Folie das Becken gasdicht ab und sorgt auf diese Weise dafür, dass kein Luftsauerstoff in das Becken eindringen kann. Im Ergebnis entsteht ein anaerober Reaktor, der die schon vorhandene Faulgasproduktion auf dem Klärwerk ergänzt“, erläutert Betriebsleiter Arnold Schäfer die Vorzüge der Methanerfassung. Durch den neuen Reaktor erzeugt HAMBURG WASSER zusätzlich ca. 1.800 Kubikmeter Faulgas – pro Tag. Aufgrund des Pilotcharakters wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUB) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) innerhalb der Fördermaßnahme „Kommunale Klimaschutz-Modellprojekte“ gefördert.

Um das gewonnene Faulgas möglichst vielfältig nutzen zu können, hat HAMBURG WASSER ebenfalls im vergangenen Jahr eine zweite Aufbereitungsanlage errichtet, in der das Faulgas aufbereitet wird, damit es anschließend in das Hamburger Gasnetz eingespeist werden kann. Dabei kommt das Verfahren der Aminwäsche zum Einsatz, dass durch Herauswaschen des Kohlendioxids aus dem Faulgas Biomethan mit einem Methananteil von über 99,5% erzeugt. Auf dieses Weise wurden im Jahr 2020 70 GWh an CO2-neutralem Biomethan gewonnen und in das öffentliche Gasnetz eingespeist.

Der ZfK-NachhaltigkeitsAward wird seit 2019 verliehen und würdigt die Bemühungen kommunaler Unternehmen, Klimaneutralität zu erreichen. Beim diesjährigen Award wurden insgesamt 13 Preisträger in fünf Kategorien ausgewählt. Der Preis wird dabei von der Redaktion des Fachmagazins vergeben. Zusätzlich werden in den vier Kategorien Energie, Entsorgung, ÖPNV, Wasser/ Abwasser jeweils Leserpreise in Gold, Silber und Bronze verliehen. Platz 1 in der Kategorie „Wasser/Abwasser“ ging an den Energiedienstleister Entega für ein Digitalisierungsprojekt in der Stadt Oberzent.

Das anliegende Bildmaterial ist frei zur redaktionellen Verwendung (Quelle: HAMBURG WASSER).

Anhänge
Das Klärwerk Hamburg aus der Luft »
20210512_Pressemitteilung_HAMBURG_WASSER_mit_Nachhaltigkeitsaward_ausgezeichnet.pdf »

Kontakt
Pressestelle
Ole Braukmann
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Billhorner Deich 2
20539 Hamburg

Tel: 040 78 88 88 222
Fax: 040 78 88 88 999
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Ole Braukmann
Pressesprecher

Sabrina Schmalz
Pressereferentin

Janne Rumpelt
Presse

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/klaerwerk-hamburg-fuer-energiekonzept-ausgezeichnet

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Speichersdorf: Generalsanierung und Erweiterung der Kläranlage

Aufgrund der Corona-Vorgaben kann aktuell leider keine Bürgerversammlung zu dem Thema Kläranlagenerweiterung stattfinden. Sobald die gesetzlichen Vorgaben dies zulassen, werden wir zu einer Bürgerversammlung einladen.
 

Wir investieren in eine saubere und umweltfreundliche Kläranlage

Wichtiger Beitrag zum Umwelt- und Gewässerschutz
Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger,

die Gemeinde Speichersdorf beabsichtigt bereits seit mehreren Jahren die Kläranlage Speichersdorf zu erweitern und an die aktuellen Ansprüche anzupassen. Vor allem durch das stetige Wachstum unserer Gemeinde und durch den Anschluss zahlreicher Ortsteile an die zentrale Kläranlage ist die im Jahr 1989 errichtete Bestandsanlage zu klein geworden. Die gesetzlichen Vorgaben an die Abwasserbeseitigung haben sich in den letzten 30 Jahren ebenfalls stark verändert.

Mit der dringend notwendigen Kläranlagenerweiterung und -sanierung leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, zum Arbeitsschutz und erfüllen die wasserrechtlichen Vorgaben. Wir konnten vom Freistaat Bayern und dem Bund dafür Zuschüsse in Höhe von 1,9 Mio. Euro sichern. Leider hat die Baumaßnahme auch ihren Preis: Die Kosten belaufen sich nach erfolgter Ausschreibung auf 10,8 Mio. Euro. Nach intensiver Diskussion hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, die Kosten zu 80 Prozent auf Verbesserungsbeiträge und 20 Prozent auf Gebühren umzulegen.

Sicher, keiner von uns zahlt gerne Steuern, Beiträge und Gebühren. Dennoch sind sie wichtig, um die Infrastruktur in unserer Gemeinde aufrecht zu erhalten. Und Sie, liebe Nutzerinnen und Nutzer des zentralen Abwassersystems, profitieren von der Maßnahme. Das Abwasser verschwindet bei Ihnen im Abfluss und wir kümmern uns als Gemeinde um die fachgerechte Entsorgung und umweltverträgliche Reinigung. Mit unserer neuen Kläranlage profitiert auch die Umwelt. Und das doppelt: Zum einen fließt das Abwasser sauber in unsere Bäche, zum anderen produziert unsere neue Kläranlage durch den Faulprozess und ein Blockheizkraftwerk eigenen Strom und Wärme. Dadurch werden Folgekosten gespart.

Glauben Sie mir, die Umsetzung des Projekts war für uns alle ein hartes Stück Arbeit und hat uns sehr in Anspruch genommen. Die Entscheidungen wurden nicht leichtfertig getroffen. Die Investition in die Kläranlage Speichersdorf ist eine Investition in die Zukunft von der wir alle etwas haben!

Ihr/Euer
Christian Porsch
1. Bürgermeister

Ansprechpartner
Wenn Sie noch weitere Fragen zum Thema Kläranlage haben, wenden Sie sich bitte an unsere direkten Ansprechpartner im Rathaus.
Thorsten Leusenrink
Tel.: 09275/988-22

Michaela Hösl
Tel.: 09275/988-23

Zur Kontaktseite

Info-Flyer zur Generalsanierung und Erweiterung der Kläranlage Speichersdorf mit Beispielberechnungen

Beitragssatzung für die Verbesserung/Erneuerung der Entwässerungseinrichtung der Gemeinde Speichersdorf (VBS-EWS)

Der lange Weg zur Kläranlage
Der Grundstein zur Kläranlagensanierung wurde bereits im Jahr 2008 gelegt. Damals beauftragte der Gemeinderat das Ingenieurbüro Wolf aus Kemnath damit, erste Vorplanungen für eine Erweiterung der im Jahr 1989 in Betrieb genommen Kläranlage (Ausbaugröße: 4.999 Einwohnergleichwerte) neben dem Speichersdorfer Flugplatz vorzunehmen. Mit der Realisierung sollte gewartet werden, bis das Abwasserkonzept der Gemeinde Speichersdorf umgesetzt wurde und der Anschluss der Ortsteile Plössen, Guttenthau/Rosenhof, Roslas, Ramlesreuth Nairitz/Kodlitz und Brüderes an die zentrale Kläranlage erfolgte. Im Laufe der Planungen…mehr:

https://www.speichersdorf.de/leben-wohnen/ver-und-entsorgung/klaeranlage/

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Köln: Abwasser-Auszubildende tritt bei den „WorldSkills“ in China an

Maren Nagel, Auszubildende zur Fachkraft für Abwassertechnik bei den Stadtentwässerungsbetrieben Köln, AöR (StEB Köln), vertritt Deutschland im Oktober 2022 bei den „WorldSkills“ in Shanghai (China). Die 23-Jährige misst sich in der Disziplin „Water Technology“.

Im Frühjahr 2021 hatte sich die gebürtige Hermeskeilerin beim von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) initiierten Vorentscheid für den internationalen Berufswettbewerb qualifiziert und gegen fünf Mitbewerber*innen durchgesetzt.

Wasserfachkräfte aus 15 Nationen am Start
Während der einwöchigen Veranstaltung in Shanghai tritt die deutsche Nationalmannschaft in 60 Berufen gegen Wettbewerber*innen aus 60 Ländern und Regionen an. Über 1.400 junge Leute werden zum Wettstreit erwartet. Die Nachwuchskräfte für Wassertechnik, die in China ihr berufliches Können in der offiziellen Disziplin „Water Technology“ unter Beweis stellen, kommen aus 15 verschiedenen Ländern.

Trainings bereiten auf Berufswettbewerb vor
Maren Nagel wird sich auf die WorldSkills 2022 in verschiedenen Trainingseinheiten vorbereiten, zum Beispiel in einem von der DWA organisierten Trainingscamp für die Disziplin „Water Technology“, das ebenfalls für die Teilnehmer*innen aus den anderen Ländern offen steht.

Bereits Ende Mai konnte die Auszubildende gemeinsam mit dem russischen Nationalteam erste Wettbewerbsluft schnuppern. Zuvor wurde sie im Trainingscamp in Stuttgart von Nationaltrainer Hilmar Tetsch (Stadtentwässerungsbetriebe Stuttgart) gecoacht. „Ich sehe große Chancen durch den internationalen Austausch bei den WorldSkills und freue mich sehr, dass ich daran teilnehmen kann“ sagt Maren Nagel.

Zur Wettkampfvorbereitung gehören z. B. virtuelle Kontrollrundgänge über eine Kläranlage, Laborarbeiten, die Wartung und Reparatur einer Pumpstation sowie der Aufbau und die Inbetriebnahme von regelungstechnischen Versuchsanlagen.

Auf Instagram wird Maren Nagel über ihre Trainingsfortschritte berichten. Auch über die DWA und die DWA-Kanäle auf Facebook (@berufswettbewerbe), LinkedIn, Twitter und Instagram wie auch über die StEB Köln-Kanäle auf Facebook @StEB.Koeln / Instagram: @steb.koeln kann das Geschehen verfolgt werden.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/K%C3%B6lner-Abwasser-Auszubildende-tritt-bei-den-%E2%80%9EWorldSkills%E2%80%9C-in-China-an.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Köln: Weltumwelttag  StEB gestalten Wasserkreisläufe der Stadt

Hitze, Dürre, Starkregen, fehlende Regeneration von Grundwasser: Innerhalb von zwei extrem heißen Sommern veränderte sich unsere Wassersituation gravierend. Auch in Deutschland ist Wasser zu einem Top-Thema geworden.

Die StEB Köln tragen Verantwortung für wesentliche Teile des Wasserkreislaufs in Köln: Mehr als 670 Mitarbeitende sammeln und reinigen Abwasser, schützen vor Hochwasser, lenken Regenwasser und verbessern die Gewässerqualität der Bäche und Weiher – nachhaltig und gemeinwohlorientiert. Sie tragen dazu bei, die Stadt widerstandsfähiger gegen den Klimawandel zu machen. Denn eine grünere Stadt ist auch eine Stadt mit gesteigerter Lebensqualität und Gesundheit.

Weltumwelttag 2021: „Gemeinsam für Umwelt und Klima – Plastikmüll vermeiden“
Der Weltumwelttag ist ein Aktionstag, der am 5. Juni gefeiert wird. Am 5. Juni 1972, dem Eröffnungstag des ersten Weltumweltgipfels in Stockholm, wurde der Weltumwelttag offiziell vom United Nations Environment Programme ausgerufen. Zu den wichtigsten Handlungsfeldern des Umweltschutzes zählen Klima-, Wald- und Gewässerschutz. Aktuell werden vor allem die Probleme der globalen Erwärmung und Luftverschmutzung diskutiert…mehr:

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Weltumwelttag-StEB-K%C3%B6ln-gestalten-Wasserkreisl%C3%A4ufe-der-Stadt.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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AZV Südholstein: Mit E-Fahrzeugen auf dem Weg zur Nachhaltigkeit / Förderprojekt „mobil gewinnt“ stärkt betriebliches Mobilitätsmanagement

So beginnt die Mobilitätswende beim Abwasser-Zweckverband (AZV) Südholstein: drei E-Autos, drei Pedelecs und zwei elektrisch unterstützte Lastenanhänger. Der Verband hat sich im vergangenen Jahr erfolgreich um die Teilnahme am Förderprojekt „mobil gewinnt“ vom Bundeministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) beworben. Unter dem Motto „AZV – kommt gut an! Gemeinsam für eine nachhaltige Mobilität“ arbeitet das Umweltunternehmen seitdem an zahlreichen Angeboten und Aktionen für eine nachhaltigere Fortbewegung.

Die ersten materiellen Ergebnisse des Projekts stehen jetzt auf dem Betriebshof des Abwasserentsorgers bereit: Der Fuhrpark ist um einige E-Fahrzeuge ergänzt worden. Mit Ökostrom geladen, helfen sie mit, den CO2-Ausstoß bei Dienstfahrten und Wegen auf dem weitläufigen Werksgelände in Hetlingen zu reduzieren. Im nächsten Schritt werden mehrere Ladestationen für Elektrofahrzeuge aufgebaut. Zudem werden die Fahrzeugnutzung und Dienstwege unter die Lupe genommen: Sind beispielsweise alltägliche Wege so kombinierbar, dass mehrere Aufgaben auf einmal erledigt und unnötige Fahrten vermieden werden können? Das Ziel des Gesamtprojekts ist ein integratives Mobilitätskonzept für den Verband.

„Die ganze Welt steht vor der Frage, wie eine nachhaltige Fortbewegung in Zukunft aussehen kann, um klimaschädliche Emissionen zu verringern. Wir haben uns auf den Weg gemacht, um für uns geeignete Alternativen zu konventionellen Antrieben zu finden“, sagt Christine Mesek, Verbandsvorsteherin des AZV Südholstein.
„Mit der Förderung haben wir eine wichtige Chance, nachhaltige Mobilität auszuprobieren und umzusetzen. Die innovativen, elektronisch unterstützten Lastenanhänger zum Beispiel kannte hier vorher kaum jemand, dabei fahren sie sich leicht und bewegen Lasten bis 120 Kilogramm ohne Abgase“, so Ute Hagmaier, Projektleiterin für das Mobilitätsprojekt beim AZV Südholstein.

Eine besondere Herausforderung für die Mobilitätsplanung ist die Lage des AZV-Hauptstandorts: Verwaltungssitz und Arbeitsort für die meisten der rund 250 Mitarbeitenden ist das Klärwerk Hetlingen, das sich außerhalb der Gemeinde Hetlingen direkt hinter dem Hauptdeich an der Elbe befindet. Auf dem weitläufigen Klärwerksgelände selbst sind die Mitarbeitenden schon seit Jahren viel mit Fahrrädern und E-Transportern unterwegs. Doch die nächste Bushaltestelle ist mehr als einen Kilometer und damit 15 bis 20 Minuten Fußweg entfernt, die nächsten Bahnhöfe noch viel weiter. Die meisten Mitarbeitenden fahren daher mit dem Auto zur Arbeit. Viele von ihnen sind zusätzlich im Arbeitsalltag in dem über 800 Quadratkilometer großen Verbandsgebiet in den Kreisen Pinneberg, Segeberg und Steinburg unterwegs. Das Mobilitätsprojekt soll Antworten auf die verzwickte Frage finden, wie sich auch unter solchen Umständen nachhaltigere Wege beschreiten lassen.

Das Projekt „mobil gewinnt“ läuft beim AZV Südholstein noch bis Ende September. Im Sommerhalbjahr wird es sich unter anderem stärker auf die Arbeitswege der Mitarbeitenden und damit auch auf Radfahren und öffentlichen Nahverkehr in der Region fokussieren. Dabei arbeitet der Verband mit zahlreichen Partnern zusammen, zum Beispiel mit Kommunen im Verbandsgebiet und mit dem Hamburger Verkehrsverbund (HVV).

Der AZV Südholstein engagiert sich als Umweltunternehmen seit langem für nachhaltiges Handeln und richtet sich an den Grundsätzen der Ressourcenschonung, des ganzheitlichen Gewässerschutzes und der Energieeffizienz aus. Nachhaltigkeit ist im Leitbild des Verbands festgeschrieben und ein grundlegender Teil seiner Zukunftsstrategie für alle Tätigkeitsbereiche. Ein Ziel ist der CO2-neutrale Betrieb der Kanalnetze und Kläranlagen bis zum Jahr 2050. Mit der Teilnahme am Projekt „mobil gewinnt“ nimmt der AZV Südholstein nun auch die Mobilität der Mitarbeitenden stärker in den Fokus.

https://www.azv.sh/aktuelles/pressebereich/news/azvsdholsteinmite-fahrzeugenaufdemwegzurnachhaltigkeit/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=129c48b9d6005db1b34b18a7f6fadc2b

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OOWV: Neue Zentrale in Thülsfelde für verantwortungsvolle Aufgabe

Umzug in neues Betriebsstellengebäude im Sommer

Thülsfelde. Es geht voran und das mit großen Schritten: Die neue Betriebsstelle des OOWV an der Dwergter Straße in Thülsfelde wird derzeit von innen schick gemacht. Anschließend sind die Außenanlagen an der Reihe. Im Laufe des Sommers wollen die Betriebsstellenleiter Gerhard Averbeck und Alfred Bregen mit ihren 16 Mitarbeitern und einem Auszubildenden in die modernen Räumlichkeiten umziehen und das benachbarte Altgebäude aufgeben. „Die Betriebsstelle ist ein wichtiger Anlaufpunkt für die Kundinnen und Kunden“, betont Stefan Krauß, Regionalleiter des OOWV im Landkreis Cloppenburg.

https://www.oowv.de/der-oowv/presse/pressemitteilungen/news-einzelansicht/archiv/2021/mai/4/artikel/neue-zentrale-in-thuelsfelde-fuer-verantwortungsvolle-aufgabe/

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Oldenburg:  Brandursache wird ermittelt

Schwelbrand sorgt für Feuerwehreinsatz auf der Kläranlage Oldenburg

Ein Elektrobrand an einer Dosierstation hat heute Nachmittag für einen
Feuerwehreinsatz auf der Kläranlage in Oldenburg gesorgt. Der Brand wurde zügig
entdeckt und durch die Feuerwehr gelöscht. Die Abwasserentsorgung war und ist
jederzeit gewährleistet.Mehr:

https://www.oowv.de/der-oowv/presse/pressemitteilungen/news-einzelansicht/archiv/2021/mai/6/artikel/brandursache-wird-ermittelt/

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StEB Köln: „Ganz klar Köln“

Was haben Medikamente mit Gewässerschutz zu tun? Eine ganze Menge. Jede*r kann durch einen verantwortungsbewussten Umgang mit Arzneimitteln beitragen, die Menge der schädlichen Wirkstoffe im Wasser zur verringern – sei es durch richtige Entsorgung oder genaue Dosierung der Medikamente.

Und genau darum geht’s bei “Ganz klar Köln“. Mit Hilfe von Oma Klara und einem Augenzwinkern soll die Kampagne Verbraucher*innen aufklären und sensibilisieren. Über diverse Kommunikationskanäle erfährt man von der erfahrenen Botschafterin, dass „Medikamente nicht ins Klo gehören. Und auch nicht in die Spüle. Sondern in die Tonne!“

Für eine Woche kommt Oma Klara ganz groß raus: Die StEB Köln und die Stadt Köln präsentieren sie vom 11. bis zum 17. Mai auf Megalights im Kölner Stadtgebiet. Denn die Stadtentwässerungsbetriebe und die Kommune arbeiten gemeinsam daran, die Informationen zur richtigen Entsorgung von Medikamenten an den Kölner Mann oder die Kölner Frau zu bringen.

Zum Hintergrund
Immer mehr Medikamentenrückstände sammeln sich durch falsche Entsorgung in unserem Wasserkreislauf an, mit negativen Folgen für die Umwelt. Sie sind im Oberflächenwasser, im Grundwasser, sogar im Trinkwasser zu finden. Denn schwer abbaubare Arzneimittel können auch in modernen Kläranlagen nur zum Teil ausgefiltert werden. In bundesdeutschen Gewässern lassen sich derzeit über 150 Arzneimittelwirkstoffe nachweisen. Neben falscher Entsorgung ist auch die steigende – oft unnötige oder unkontrollierte – Verwendung von Medikamenten dafür verantwortlich. Alles, was wir einnehmen oder womit wir uns einreiben, wird schließlich ausgeschieden oder beim Duschen abgewaschen und landet so im Abwasser.

Weitere Informationen auf www.ganzklarkoeln.de oder über die kostenlose Infoline 0800 1331345

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/StEB-K%C3%B6ln-Ganz-klar-K%C3%B6ln.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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HAMBURG WASSER ruft zum Wassersparen auf

HAMBURG WASSER blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2020 zurück. Umsatz und Ergebnis liegen wie im Vorjahr über Plan. Bei einem Umsatz von 864,8 Mio. Euro weist der Gesamtkonzern für 2020 einen Ge-winn von rund 101,9 Millionen Euro aus. Die Hamburger Wasserwerke GmbH erzielten ein Ergebnis von 29,2 Mio. Euro. Für das Abwassergeschäft verzeichnet die Hamburger Stadtentwässerung AöR ein Plus von 68,7 Mio. Euro. Die Konzerntochter HAMBURG ENERGIE konnte ihr gutes Vorjahresergebnis wiederholen und kommt auf einen Gewinn von gut 1,9 Millionen Euro. Für die Zukunft hat HAMBURG WASSER anlässlich der heutigen Jahres-Pressekonferenz im Beisein von Michael Pollmann, Aufsichtsratsvorsitzender und Staatsrat der Umweltbehörde, betont, dass die Wasserversorgung vor großen Herausforderungen steht: Klimawandel und Stadtwachstum treiben die Verbräuche nach oben. Um die Ressourcen zu schonen, ruft HAMBURG WASSER zum Wassersparen auf – vor allem im Hochsommer.

„Dass wir unser Konzernergebnis erneut steigern konnten, verdanken wir überwiegend der hervorragenden Arbeit aller Kolleg:innen“, sagt die Sprecherin der Geschäftsführung Nathalie Leroy. „Allerdings haben die Trockenheit im April 2020 und die Hitze im August ebenfalls ihren Anteil daran. Die vergangenen drei Jahre haben gezeigt, dass die Verbräuche während extremer Wetterlagen in die Höhe schnellen. Wir tun gut daran, uns frühzeitig daran anzupassen und Spitzenverbräuche zu senken, um Versorgungsengpässe zu vermeiden.“

Wassersparen als gesamtgesellschaftliche Aufgabe
Seit den 1970er Jahren haben die Menschen in Hamburg große Erfolge beim Wassersparen erzielt. Lagen die Verbräuche vor 50 Jahren noch bei 150 Millionen Kubikmeter jährlich, waren es 2020 mit 119,7 Millionen Kubikmeter deutlich weniger. „Dennoch belegen Verbräuche um 120 Millionen Kubikmeter eine Trendwende, die wir seit einigen Jahren beobachten: Die Menschen in unserer Stadt benötigen wieder mehr Wasser. Das betrifft die absolute Menge, aber auch die Pro-Kopf-Verbräuche“, sagt der Technische Geschäftsführer Ingo Hannemann. Da die Stadt wächst und andere Wirtschaftszweige ebenfalls Mehrbedarfe anmelden, gerät die Ressource Wasser stärker unter Druck. „Wir appellieren an alle Wassernutzer, sparsam mit Wasser umzugehen. Das schließt die Landwirtschaft und industrielle Verbraucher mit ein. Wassersparen ist Gemeinschaftsaufgabe und wir müssen gemeinsam dafür sorgen, den Wasserstress zu reduzieren“, betont Geschäftsführerin Nathalie Leroy.

Klimawandel als „Wirkverstärker“
Anlässlich der Jahres-Pressekonferenz verwies Aufsichtsratsvorsitzender Michael Pollmann (BUKEA) in einem Grußwort darauf, dass Hamburg schon sehr viel unternommen habe, um die Wasserversorgung zukunftssicher aufzustellen: „Grundsätzlich verfügen wir zwar über sichere Grundwasservorkommen mit bester Wasserqualität. Trockenheit, Hitze und Starkregen zeigen jedoch, dass der Klimawandel reale Folgen hat – auch bei uns. Steigende Temperaturen und auch das Bevölkerungswachstum in Hamburg führen zu verstärkter Nachfrage nach Wasser – bei gleichzeitigen Risiken für die Grundwasserneubildung durch lange Trockenperioden. Auch in Hamburg wird Wasser also eine zunehmend kostbare Ressource, mit der wir sorgsam umgehen müssen. Deshalb ist Wassersparen das Gebot der Stunde – vor allem bei Trockenheit im Hochsommer, wenn die Nachfrage sprunghaft steigen kann. Hamburg Wasser ist als städtisches Unternehmen an dieser wie auch an vielen anderen Stellen vorbildlich und innovativ unterwegs, beispielsweise mit der Entwicklung von Aquifer-Wärmespeichern, beim Thema Wärmepumpen oder der Phosphorrückgewinnung aus Klärschlamm.“

Mit neuen Brunnen und innovativen Projekten Wasser erschließen und sparen
Um die Versorgung langfristig zu sichern, setzt HAMBURG WASSER auf den strategischen Ausbau der Anlagen. „In den nächsten fünf Jahren werden wir allein in den Neubau und die Sanierung unserer Brunnen rund 50 Millionen Euro stecken“, kündigt Nathalie Leroy an. Außerdem investiert das Unternehmen in neue technologische Lösungen, mit denen die Effizienz bei der Wasseraufbereitung gesteigert werden soll. Dabei verfolgt HAMBURG WASSER den Gedanken des Wasserrecyclings, wie Ingo Hannemann erläutert: „In unseren Wasserwerken produzieren wir nicht nur Trinkwasser, sondern wir verbrauchen auch große Mengen Wasser. Etwa für die Reinigung unserer Sandfilter. In unserem größten Wasserwerk in Curslack haben wir ein Verfahren entwickelt, mit dem wir dieses Brauchwasser recyceln und wieder in den Aufbereitungsprozess einfließen lassen können. Wir sind gerade dabei, gemeinsam mit Partnern aus anderen Städten und der Forschung einen Pilotversuch vorzubereiten, mit dem wir dieses Verfahren erstmals im großen Maßstab anwenden.“ Weitere technische Innovationen sind im Wasserwerk Stellingen geplant. Dort erprobt HAMBURG WASSER demnächst eine Nanofiltration, um Salze aus dem Grundwasser zu entfernen. Das erlaubt es, auch solche Grundwässer für die Trinkwasserproduktion zu nutzen, die bislang aufgrund ihres hohen Salzgehalts dafür nicht in Frage kamen.

Positive Ergebnisse in allen Konzernbereichen
Wirtschaftlich verlief das Geschäftsjahr für HAMBURG WASSER und seine Tochterunternehmen äußerst erfolgreich. HAMBURG WASSER hat im vergangenen Jahr 2,13 Millionen Menschen mit 119,7 Millionen Kubikmetern Trinkwasser versorgt und 146,2 Millionen Kubikmeter Abwasser gereinigt. Begünstigt durch die trockene Witterung im April 2020 sowie weitere Hitze- und Trockenphasen im Sommer und dem damit verbundenen erhöhten Wasserabsatz gelang es, aus dem Trinkwasserverkauf einen Jahresüberschuss in Höhe von 29,2 Millionen Euro zu erzielen. Zwar liegen diese knapp unter dem Vorjahresergebnis von 31,0 Millionen Euro, dennoch wurde der Planwert um rund 4,3 Prozent übertroffen. Der aus dem Trinkwassergeschäft entstandene Gewinn wird in voller Höhe über die städtische Konzernholding HGV an die Freie und Hansestadt Hamburg abgeführt. Der Überschuss der Abwassersparte fällt um 10,1 Prozent höher als im Vorjahr aus. „Im Abwassergeschäft haben wir 2020 einen Rekordwert erzielt. Das sehr gute Ergebnis von 68,7 Millionen Euro fließt in die Rücklagen des Unternehmens und dient dem Funktionserhalt von Kanalisationsnetz und Klärwerksverbund“, bilanziert Geschäftsführerin Nathalie Leroy.

HAMBURG ENERGIE wiederholt Vorjahresergebnis – und bereitet sich auf neue Aufgaben vor
Zum guten Gesamtergebnis hat auch das Tochterunternehmen HAMBURG ENERGIE beigetragen. Mit einem Gewinn von 1,9 Millionen Euro hat Hamburgs städtischer Energieversorger sein gutes Vorjahresergebnis wieder-holt. Als wesentlicher Pfeiler dafür hat sich erneut die positive Kundenentwicklung erwiesen. Zum Bilanzstichtag 31.12.2020 hat HAMBURG ENERGIE insgesamt 127.000 private und gewerbliche Stromkunden sowie rund 27.000 Gaskunden verzeichnet. „Mit einem kontinuierlichen Wachstum von drei bis vier Prozent spüren wir großes Vertrauen unserer Kundschaft“, freut sich Michael Prinz, Geschäftsführer von HAMBURG ENERGIE. Für die Zukunft stehen HAMBURG ENERGIE einschneidende Veränderungen bevor. Zum 1. Januar 2022 wird das Unternehmen aus dem HAMBURG WASSER-Konzern herausgelöst, um mit Wärme Hamburg zu fusionieren. Das hat die HGV nach intensiver Prüfung beschlossen. „Natürlich hätten wir HAMBURG ENERGIE am liebsten bei uns behalten“, sagt Nathalie Leroy. „Wir erkennen aber an, dass ein großer kommunaler Energieversorger mit Strom- und Wärme-lösungen für Nah- und Fernwärme sinnvoll ist, um die Ziele des Hamburger Klimaplans zu erreichen.“ Wie genau die beschlossene Fusion zwischen HAMBURG ENERGIE und Wärme Hamburg umgesetzt wird, erarbeiten die betroffenen Unternehmen in den nächsten Wochen. Für die Kundschaft von HAMBURG ENERGIE wird sich nichts ändern, wie Michael Prinz verspricht: „Wir sind ein reiner Ökostromanbieter und werden das auch bleiben. Wir spüren große Motivation, unser Know-how in Sachen Energiewende in das neue städtische Energieunternehmen einzubringen.“

https://www.hamburgwasser.de/privatkunden/unternehmen/presse/bilanzpressekonferenz

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Fulda: Seit Beginn des neuen Jahres gibt es einen neuen Geschäftsführer beim Abwasserverband Fulda.

Jürgen Fehl aus Schlüchtern wird Nachfolger von Joachim Adams.Mehr:

https://www.fuldaerzeitung.de/fulda/fulda-abwasserverband-juergen-fehl-neuer-geschaeftsfuehrer-schluechtern-daniel-schreiner-90159744.html

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Dresden: So soll die Kläranlage in Dresden nicht mehr stinken

Die Ausscheidungen von mehreren hunderttausend Menschen riechen. Das stört die Autofahrer, die auf der Autobahn an der Kläranlage in Kaditz vorbeifahren, nicht so sehr. Die Anwohner schon. Die Stadtentwässerung Dresden investiert viel Geld für bessere Luft. Mehr:

https://www.dnn.de/Dresden/Lokales/So-soll-die-Klaeranlage-in-Dresden-nicht-mehr-stinken

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Das Erklärwerk: Video gibt Einblick in die Abwasserreinigung / AZV Südholstein ermöglicht Betriebsbesichtigung über Internet

Per Video gibt es ab jetzt spannende Einblicke in die Abwasserreinigung im Klärwerk Hetlingen. Da während der Pandemie keine Besuchergruppen kommen können, bietet der Abwasser-Zweckverband (AZV) Südholstein seine Betriebsbesichtigungen auf diese neue Art an. Der digitale Besuch dauert rund 16 Minuten.

Durch den Erklärfilm führen zwei Mitarbeitende, die beim AZV vor wenigen Jahren ihre Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik abgeschlossen haben. Oguzhan Özen und Marie Lohde waren sofort bereit, sich vor die Kamera zu stellen und ihren Arbeitsplatz vorzuführen. „Der Dreh hat Spaß gemacht. Mit dem Film können wir auch anderen zeigen, wie das Abwasser wieder sauber wird und dass unser Job ziemlich spannend ist“, sagt Oguzhan. „Dreharbeiten sind cool, aber auch harte Arbeit! Manche Szenen haben wir ganz schön oft wiederholt, bis es richtig gepasst hat. Außerdem musste ja immer erst die ganze Ausrüstung an den verschiedenen Orten aufgebaut werden“, ergänzt Marie. Viereinhalb Tage haben die Dreharbeiten im Sommer 2020 – mit Corona-bedingtem Abstand und den gebotenen Hygieneregelungen – im Klärwerk, im Kanalnetz und an der Elbe gedauert.

Das Video richtet sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler ab Klasse 5. Normalerweise kommen bis zu 50 Besuchergruppen pro Jahr ins Klärwerk, die meisten davon Schulklassen. Seit gut einem Jahr sind die Besichtigungen aufgrund der Corona-Vorsichtsmaßnahmen nicht mehr möglich. „Als klar wurde, dass wir in absehbarer Zeit keine Werksführungen mehr anbieten können, haben wir uns diese Alternative überlegt. Genauso, wie das Abwasser weiterhin ins Klärwerk fließt, möchten wir auch stetig das Wissen über unsere Arbeit weitergeben“, sagt Christine Mesek, Verbandsvorsteherin des AZV Südholstein. Ein Vorteil der Videos: Mit dem kleinen Team konnte auch in Anlagenteilen gefilmt werden, die Besuchergruppen aus Sicherheitsgründen nicht betreten dürfen – zum Beispiel die Rechenanlage zur Entfernung von Feststoffen aus dem Abwasser oder das Blockheizkraftwerk.

Die Stiftung der Sparkasse Südholstein hat das Videoprojekt finanziell unterstützt. Normalerweise übernimmt sie seit über 15 Jahren Anfahrtskosten für Gruppen, die mit dem Bus per Sonderfahrt ins Klärwerk an der Elbe kommen. „Weiterbildung und Wissensvermittlung für Kinder und Jugendliche ist uns wichtig. Im Klärwerk Hetlingen erleben die Besucher unmittelbar, wie Abwasserreinigung funktioniert und warum die Ressource Wasser geschützt werden muss. Im Film ist das anschaulich vermittelt“, so Dr. Stephan Kronenberg, Geschäftsführer der Stiftung der Sparkasse Südholstein.

Mit den Dreharbeiten wurde das Filmunternehmen CineCoast aus Moorrege beauftragt. Gründer Max Schröter hat bereits im Jahr 2015, noch während seiner Schulzeit, an einem Kurzfilm über das Klärwerk mitgewirkt. Inzwischen hat er seine eigene Firma eröffnet und zahlreiche Projekte in der Region auf den Bildschirm gebracht.

Der Erklärfilm ist pünktlich zum Weltwassertag fertig geworden. Das Motto des Aktionstags ist in diesem Jahr „Wert des Wassers“. Im AZV-Video wird klar, dass die Abwasserreinigung aufwändig, aber auch dringend notwendig ist, um den Wert der Ressource Wasser zu erhalten.

Von Schulen kann der Film gern für den Unterricht genutzt werden. Natürlich ersetzt dies keinen echten Besuch im Klärwerk, bei dem die Größe der Anlagen klar wird und bei dem die „Klärwerkslotsen“ des AZV nicht nur das Gelände zeigen, sondern auch Fragen beantworten. Während der Pandemie ist das Video aber eine Alternative und später eine gute Ergänzung zum Besuch vor Ort. Bei Fragen stehen die Mitarbeitenden aus der Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung des AZV Südholstein gern zur Verfügung.

Link zum Video: https://www.azv.sh/wasser-wissen/erklaervideo-zur-abwasserreinigung/
Kontakt: Telefon 04103 964-415 oder E-Mail besuch@azv.sh

https://www.azv.sh/aktuelles/pressebereich/news/daserklrwerkvideogibteinblickindieabwasserreinigung/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ffe25d60133f1c4274ad572965e05011

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Münster: Ahmed El Makthari wird Leiter der Kläranlage

Das darf man nun wirklich eine „Ära“ nennen: Nach 38 Jahren im Dienst der Gemeinde (und der Münsterer Bevölkerung) geht Kilian Huther Ende Juni in den Ruhestand. Seit 1983 arbeitete der in Kürze 62-Jährige in der Kläranlage, deren Leiter er noch bis Sommer ist. Die Nachfolge ist geregelt, das infrastrukturelle Feld nahe dem Werlacher Weg bestellt.

Münster – „Wir sind weit vorn dabei“, schildert Huther, dass die Münsterer Kläranlage auf einem hochmodernen Stand

…mehr: https://www.op-online.de/region/muenster/huther-geht-nach-38-jahren-90253711.html

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Köln: Erfahrene Expertin aus Berlin folgt auf Otto Schaaf

Die StEB Köln haben Ulrike Franzke heute, am 24.März 2021, zur Vorständin bestellt. Sie tritt damit spätestens zum 1. November die Nachfolge von Otto Schaaf an, der im April in den Ruhestand geht. Die 53-jährige Diplom-Ingenieurin kommt von den Berliner Wasserbetrieben, wo sie zurzeit den Bereich Strategie und Unternehmensentwicklung verantwortet.

„Im Namen des gesamten Verwaltungsrats danke ich Otto Schaaf für seine hervorragende Arbeit in den letzten drei Jahrzehnten. Ich bin mir sicher, dass Ulrike Franzke mit Ihrer Expertise und Führungserfahrung den von ihm erfolgreich eingeschlagenen Weg zu einem modernen, ökologischen, bürgernahen und attraktiven Arbeit- und Auftraggeber konsequent fortführen wird. Sie bringt hervorragende Kenntnisse und langjährige Erfahrungen in der Wasserwirtschaft mit“, freut sich Andrea Blome, Verwaltungsratsvorsitzende der StEB Köln.

Nach ihrem Abschluss im Studienfach Environmental Engineering M.Sc. in Cincinnati, USA, begann Ulrike Franzke 1994 ihre berufliche Laufbahn bei den Berliner Wasserbetrieben. Dort hatte sie verschiedene Führungspositionen im Bereich der Abwasserentsorgung inne, bevor sie von 2010 bis 2019 die Leitung dieses Bereichs mit 1200 Mitarbeitenden übernahm.

Neben ihrer Tätigkeit für den Berliner Ver- und Entsorger trieb Ulrike Franzke mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die Etablierung der Berliner Regenwasseragentur voran.

Als Bereichsleiterin der Strategie und Unternehmensentwicklung war sie maßgeblich an der Zukunftsstrategie 2030 – Ressourcen fürs Leben beteiligt, die 2020 verabschiedet wurde. Für die Vision eines nachhaltigen und klimaresilienten Berlins engagiert sich Ulrike Franzke in der AG Klimaanpassung, die aus dem Klimaschutzrat hervorgegangen ist.

Zusätzlich ist Ulrike Franzke Geschäftsführerin der Klärwerk Wansdorf GmbH (KWG).

Bis zum Amtsantritt von Ulrike Franzke wird Jürgen Becker, stellvertretender Vorstand der StEB Köln, das Unternehmen kommissarisch leiten.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Erfahrene-Expertin-aus-Berlin-folgt-auf-Otto-Schaaf.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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EVS: Stefan Kunz zum EVS-Geschäftsführer ab 1. Juli 2021 gewählt

Mit großer Mehrheit wurde am 16. März Dipl.- Ing. Stefan Kunz von der Verbandsversammlung des Entsorgungsverbandes Saar zum Nachfolger des zum 30.6.2021 ausscheidenden EVS-Geschäftsführers Michael Philippi gewählt. Das Gremium, dem alle saarländischen (Ober)BürgermeisterInnen angehören, folgte damit der Empfehlung des EVS-Aufsichtsrates.

Stefan Kunz wird sein Amt gemeinsam mit EVS-Geschäftsführer Georg Jungmann wahrnehmen.

Der neue Amtsinhaber verfügt über ideale Voraussetzungen für das Amt. Nach mehrjähriger Ingenieurstätigkeit in den Bereichen Abwasser- und Abfallwirtschaft, Deponietechnik und Altlastenerkundung hat er seit 1999 die Position des Alleingeschäftsführers der Wasserversorgung Ostsaar GmbH (WVO) inne.

Seit 15 Jahren ist Stefan Kunz zudem Mitglied im EVS-Beirat, in dem alle wesentlichen systemrelevanten Entscheidungen des EVS vorberaten und mitgestaltet werden.

U.a. durch seine Funktion als stellvertretender Vorsitzender der Dachverbände VKU und VEW hat der EVS-Geschäftsführer in spe einen hervorragenden Überblick auch über die politischen Diskussionsthemen der Abfall- und Abwasserbranche.

„Stefan Kunz ist sehr gut vernetzt und verfügt über umfassende Erfahrungen bezogen auf die verbandsspezifischen Aufgaben und Herausforderungen“, so der Vorsitzende der EVS-Verbandsversammlung, Hermann Josef Schmidt.

„Wir sind froh, dass auch die Mitglieder der Verbandsversammlung in Herrn Kunz einen bestens geeigneten Partner sehen, mit dem sich der EVS als größter saarländischer Umweltverband den Herausforderungen der Zukunft selbstbewusst stellen kann,“ so der EVS-Aufsichtsratsvorsitzende Peter Demmer.

https://www.evs.de/evs/oeffentlichkeitsarbeit/aktuelle-meldungen/details/stefan-kunz-zum-evs-geschaeftsfuehrer-ab-1-juli-2021-gewaehlt

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BRAWAG GmbH: Sanierung der Schmutzwasserkanalisation in Nord

Die BRAWAG GmbH führt ihr Kanalsanierungskonzept in Brandenburg an der Havel fort. Nun werden im Stadtteil Nord, zwischen der Willi-Sänger-Straße im Süden und dem Silokanal im Norden, die Schmutzwasserkanäle und –schächte saniert.

Hierzu werden ca. 2,7 km Schlauchliner der Nennweiten DN 200 bis DN 500 in die vorhandenen Kanäle eingezogen sowie 161 Schächte einschließlich der Schachtabdeckungen saniert. Außerdem werden weitere Leistungen wie begleitende Roboterarbeiten sowie Reinigungs- und Inspektionsleistungen erforderlich.

Die Arbeiten werden voraussichtlich das ganze Jahr in Anspruch nehmen. Der überwiegende Teil der Leitungen liegt im öffentlichen Verkehrsraum, weshalb mit Straßensperrungen und Umleitungen zu rechnen ist.

Das Abwassernetz in Nord ist überwiegend ca. 60 Jahre alt und weist altersbedingte Schäden auf.

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Berlin: Havarien auf Bestellung

Unternehmen baut Kundenservice aus – Reaktion auf zahlreiche Beschwerden

Die Berliner Wasserbetriebe führen ein neues Bestellformular für ihre Kundinnen und Kunden ein. Diese können künftig auf http://www.bwb.de/havarie Rohrbrüche zu den ihnen genehmen Zeiten bestellen.

Mit einem neuen Bestellformular für Havarien reagieren die Berliner Wasserbetriebe auf zahlreiche Beschwerden ihrer Kund:innen. Diese beschweren sich bereits seit Jahren darüber, dass Rohrbrüche deutlich zu spontan, mitunter sogar nachts oder an Wochenenden auftraten. „Wir hatten gar keine Zeit uns vorzubereiten und etwa noch ein Bad zu nehmen“, so ein Kunde auf der Facebook-Seite des Unternehmens. Und eine Kundin mailt an den Servicebereich: „Wir mussten sogar auf Flaschenwasser umsteigen!“

Solche Unannehmlichkeiten möchte das Unternehmen wenn möglich künftig vermeiden. Deshalb wolle man den Wünschen der Kund:innen entgegen kommen. Ab sofort stehe ein Formular auf www.bwb.de/havarie online, auf dem eine Havarie so bestellt werden kann, dass sie die Kund:innen nicht unvorbereitet trifft.

Um den bundesweiten Spitzenwert bei der Rohrschadensquote von 0,06 zu halten, was nicht mal zwei Schäden pro Tag in dem fast 8.000 Kilometer langen Rohrnetz und einem historischen Tiefststand entspricht, ist die Zahl der zu bestellenden Rostlöcher, Schalenbrüche oder Armaturenschäden jedoch begrenzt. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst, lautet das Motto.

Wem das Glück allerdings hold ist, der bekommt zum Rohrschaden Wasserbeutel im Zehnerpack. Diese Tüten in der von der Schlauchmilch in den 1980er Jahren bekannten Form hält das Unternehmen für Notfälle und den größten Durst in dieser Zeit vor.

https://www.bwb.de/de/299_26020.php

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Berlin: Hohe Investitionen unter schwierigen Rahmenbedingungen

Wasserbetriebe legen gute Bilanz 2020 vor
Ein stabiles Kerngeschäft ohne Einschränkungen bei der Ver- und Entsorgung sowie hohe selbstfinanzierte Investitionen bei konstanten Preisen bilanzieren die Berliner Wasserbetriebe für das von Corona und Klimawandel geprägte Jahr 2020.

Diese unter schwierigen Rahmenbedingungen erzielten Ergebnisse zeigen, dass das Unternehmen mit seiner umfassenden Resilienz-Strategie auf dem richtigen Weg ist, unterstrich Vorstandschef Jörg Simon heute bei der Vorlage der Bilanz 2020. Dieser Weg werde weiter beschritten. Der Was-serverkauf sei um 3 Mio. m³ auf 223 Mio. m³, die Menge des gereinigten Abwassers in gleicher Größenordnung auf 258 Mio. m³ gestiegen. Prägend für beide Zahlen seien das weitere Wachstum der Metropolenregion und das erneut überdurchschnittlich warme und trockene Sommerwetter gewesen. Bei abermals unveränderten Preisen stieg der Umsatz um 23 Mio. Euro auf 1.184 Mio. Euro. Für das Land Berlin wurde ein von außerordentlichen Erträgen – Zinserstattungen für Umsatzsteuerforderung aus früheren Jahren – geprägter Gewinn von 194 Mio. Euro (2019: 113 Mio. Euro) erwirtschaftet.

Seit März 2020 arbeitet das Unternehmen unter stark veränderten Bedingungen – Home Office, wo immer möglich und veränderte Schichten in den Betriebsstellen. „Wir sind sehr stolz darauf, dass es uns nicht nur gelungen ist, unser Kerngeschäft sowie die wesentlichen Services ohne Einschränkungen zu leisten, sondern dass wir 400 Mio. Euro in unsere Anlagen investiert haben. Auf uns kann sich Berlin verlassen“, unterstreicht Jörg Simon.

„Die Berliner Wasserbetriebe sind auch in der Krise verlässlich für Berlin, die Berlinerinnen und Berliner da – mit einer qualitativ hochwertigen Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung“, erklärt Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe. „Mit ihrem hohen Investiti-onsvolumen von 400 Millionen Euro im Jahr 2020 leisten die Wasserbetriebe einen erheblichen Beitrag zur Erneuerung der städtischen Infrastruktur. Zudem ist dieses hohe Investitionsvolumen gerade in der Krise von hoher Bedeutung für die regionale Wirtschaft und Beschäftigung.“

Neue Werke, Leitungen und Trinkbrunnen
Zwei Drittel der gegenüber 2019 um 16 Mio. Euro gestiegenen Gesamtinvestitionen flossen in den Betriebsteil Abwasserentsorgung und hier vor allem in das Programm zur Ausrüstung aller Berliner Klärwerke mit zusätzlichen Reinigungsstufen, die den sensiblen regionalen Wasserkreislauf weiter absichern sollen. Mit einem um 10 Mio. Euro auf 203 Mio. Euro gewachsenen Betrag wurden 118 km Rohre und Kanäle (2019: 130 km) neu gebaut bzw. saniert. Den größten Zuwachs dabei verzeichnete zum zweiten Mal in Folge die Erneuerung der großen Abwasserdruckleitungen, für die die Ausgaben nochmals um ein Drittel auf 46 Mio. Euro wuchsen. In der Trinkwasserversorgung stand der Neubau des Zwischenpumpwerks Lindenberg im Fokus, das mit seinen 68.000 Kubikmetern Speicherraum und einem Investitionsvolumen von rund 48 Mio. Euro künftig die Versorgung des Berliner Nordosten sichert. Zudem wurden viele Brunnen in den Wasserwerken erneuert. Damit reagiere man auch auf die mit der Trockenheit der vergangenen Jahre immer länger gewordene sommerliche Spitzenförderzeit. Aber auch den Service für die Berliner:innen habe man im Blick behalten. So sind 2020 stadtweit 50 neue vom Land Berlin finanzierte Trinkbrunnen gebaut und damit deren Netz auf aktuell 175 verdichtet worden.

Acht zusätzliche Ausbildungsplätze entlasten angespannten Ausbildungsmarkt
Mit den auch künftig weiter wachsenden Investitionen und auch angesichts des demografischen Wandels haben die Berliner Wasserbetriebe einen großen Fachkräftebedarf, den sie sowohl über ihre breit aufgestellte und mehrfach ausgezeichnete Ausbildung als auch am Markt decken wollen. 2020 wurden 220 Kolleg:innen neu eingestellt, 154 externe Spezialist:innen und 66 aus der eigenen Ausbildung. Damit wuchs die Zahl der Beschäftigten im vierten Jahr in Folge und zwar um 49 auf 4.560. 92 Auszubildende haben ihre Ausbildung begonnen, acht Ausbildungsplätze hat das Unter-nehmen im letzten Jahr zusätzlich geschaffen, um jungen Menschen eine Chance zu geben, die pandemiebedingt andernorts ihre Ausbildung nicht antreten oder fortsetzen konnten.

Innovation weiter großgeschrieben
Anwendungsbasierte Forschung, die von zahlreichen Projekten zur Digitalisierung flankiert wird, zeigt die Innovationsbereitschaft des Unternehmens und beschleunigt und qualifiziert Abläufe. Beispielsweise werde aktuell das Leit- und Informationssystem LISA smart fortentwickelt, das mehr als 300 Abwasseranlagen in Berlin vernetzt, überwacht und steuert, sodass es künftig die Ablei-tungssysteme vorhersagegestützt hydraulisch bewirtschaften kann. Basis dafür ist…mehr:

https://www.bwb.de/de/299_26038.php

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Stuttgart: Die Stadtentwässerung Stuttgart SES erhält die Zertifizierung nach dem international anerkannten Standard ISO/IEC 27001

Geschafft!

Das Tiefbauamt mit Stadtentwässerung Stuttgart hat sich als Betreiber Kritischer Infrastrukturen (öffentliche Abwasserbeseitigung) einer intensiven Prüfung ihrer Informationssicherheit gestellt.

Eine akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft konnte das hohe Sicherheitsniveau bestätigen und eine Zertifizierung nach dem international anerkannten Standard ISO/IEC 27001 erteilen. Mehr:

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/die-stadtentwaesserung-stuttgart-ses-erhaelt-die-zertifizierung-nach-dem-international-anerkannten-standard-iso-iec-27001/

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Ruhrverband: Naturnahe Gewässergestaltung als gemeinsames Ziel

Ruhrverband übernimmt in Kooperation mit der Stadt Schmallenberg Verantwortung für den Oberlauf der Lenne

Flüsse und Bäche in Europa sollen künftig wieder möglichst naturnah fließen können. Von dieser zentralen Forderung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie sind die meisten Fließgewässer allerdings noch weit entfernt. Vor allem hydromorphologische Veränderungen wie Wehranlagen, Uferbefestigungen, Verrohrungen und Flussbegradigungen verhindern vielerorts die Erreichung des von der EU geforderten „guten ökologischen Gewässerzustands.“

Am Oberlauf der Lenne wollen sich die Stadt Schmallenberg und der Ruhrverband künftig gemeinsam der Aufgabe stellen, die vorhandenen Verhältnisse zu verbessern und das Gewässer in einen naturnahen Zustand zu versetzen. Im Januar 2021 unterzeichneten Schmallenbergs Bürgermeister Burkhard König und der Vorstandsvorsitzende des Ruhrverbands, Prof. Norbert Jardin, eine entsprechende Vereinbarung.

Demnach wird sich der Ruhrverband um die Gewässerunterhaltung und -renaturierung der Lenne in einem rund 80 Quadratkilometer großen Teileinzugsgebiet oberhalb der Einmündung der Grafschaft kümmern. Auch die drei größeren Nebengewässer Gleierbach, Sorpe und Nesselbach fallen unter die Vereinbarung. Alle künftigen Maßnahmen an den vier Gewässern mit einer Gesamtlänge von rund 43 Kilometern wird der Ruhrverband eng mit der Kommune abstimmen. Als erster Schritt ist im Frühjahr eine gemeinsame Gewässerbegehung zur Erhebung des Ist-Zustands geplant.

„Mit dem Ruhrverband gewinnen wir einen kompetenten und starken Partner, um den zukünftigen Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie in diesem Teilgebiet der Stadt Schmallenberg zielgerichtet und kostenbewusst nachzukommen“, freut sich Bürgermeister Burkhard König auf die Zusammenarbeit.

Auch der Ruhrverband sieht in der Kooperationsvereinbarung einen wichtigen Schritt, um wasserwirtschaftliches Handeln aus einer Hand vollziehen zu können. „Unsere über Jahrzehnte gewachsene Erfahrung in der Gewässerbewirtschaftung und die dezentrale Struktur unserer Betriebsanlagen ermöglichen es uns, die aus dieser Vereinbarung erwachsenden Aufgaben in die Arbeitsabläufe unseres Talsperren- und unseres Kläranlagenbetriebs zu integrieren“, erläutert Prof. Norbert Jardin. „Wir haben bereits gute Erfahrungen mit Gewässerkooperationen gemacht und sind sicher, dass auch weitere Kommunen in unserem Verbandsgebiet von einer solchen Zusammenarbeit profitieren können.“

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///naturnahe-gewaessergestaltung-als-gemeinsames-ziel/

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OOWV: Erläuterungen zum Projekt Kläranlage Oldenburg: Faulturm

Projekt Kläranlage Oldenburg: Faulturm 

Der Oldenburgisch-Ostfriesische Wasserverband (OOWV) betreibt die Kläranlage Oldenburg mit einer Reinigungskapazität von 210.000 EW. Die Kläranlage Oldenburg ist die größte Kläranlage des OOWV. Aus diesem Grund befindet sich hier auch die zentrale Schlammbehandlung für einen großen Teil der vom OOWV betriebenen Kläranlagen. Die Schlammbehandlung ist derzeit mit über 300.000 EW belastet.

Da die Kapazität der vorhandenen Faulbehälter nicht ausreichend ist, wird ein Teil der angelieferten Klärschlämme an der Faulung vorbeigeleitet und direkt entwässert. Dies hat folgende Nachteile:

1. Der Wassergehalt im nicht ausgefaulten Schlamm ist nach Entwässerung höher, sodass eine insgesamt erhöhte Schlammmenge zu entsorgen ist.  
2. Ein beträchtliches Gasbildungspotential bleibt ungenutzt.

Ziel des Projektes ist es, die Kapazität der Schlammfaulung so zu erhöhen, dass mittelfristig ein Großteil der im Verbandsgebiet anfallenden Klärschlämme ausgefault werden kann. Die Kläranlage Oldenburg wird damit die zentrale Schlammbehandlungsanlage des OOWV sein. Die im Verbandsgebiet zu erwartenden Zuwächse werden hierbei berücksichtigt. Durch dieses zentrale Klärschlammentsorgungskonzept und die energetische Verwertung des Klärgases wird eine autarke
Energieversorgung der Kläranlage angestrebt.

Das zentrale Element im Hinblick auf die Energieeffizienz und die CO2-Bilanz der Kläranlage Oldenburg ist eine Erweiterung der Klärschlammfaulung. Darüber hinaus umfasst das Projekt verschiedene weitere Einzelmaßnahmen im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienzsteigerung.

Im Einzelnen umfasst die geförderte Maßnahme:
• Neubau einer innovativen 2-stufigen Schlammfaulung;
• Umbau des vorhandenen kleinen Faulbehälters zu einem abgedeckten Faulschlammspeicher;
• Sanierung der Faulturm-Fassaden inkl. Erhöhung des Wärmedämmwertes;
• Erneuerung des Heizungssystems (Wärmeerzeugung und innovative Wärmeverteilung);
• Einsatz energieoptimierter Anlagentechnik und energieeffizienter Motoren (IE 3);
• Erneuerung des Systems zur Faulschlammerwärmung und Heizschlammumwälzung.

Als übergeordnetes Ziel der Maßnahmen wird eine Einsparung beim Primärenergieverbrauch und damit eine nachhaltige C02-Reduzierung zum Schutz von Klima und Umwelt definiert. Dazu ist eine Erhöhung der Kapazität der Schlammfaulung vorgesehen, so dass zukünftig der im Verbandsgebiet anfallende Überschussschlamm insgesamt ausgefault werden kann.

Durch dieses zentrale Klärschlammentsorgungskonzept und die energetische Verwertung des Klärgases wird eine autarke Energieversorgung der Kläranlage angestrebt.

Im Rahmen der Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördert die NBank diese Maßnahme der Energieeinsparung und Energieeffizienz mit bis zu 1 Million EUR.

https://www.oowv.de/wissen/abwasser/projekte/erlaeuterungen-zum-projekt-faultuerme/

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Köln: StEB informieren zum Rheinwasserstand am 04.02.2021

Entwicklung des Rheinwasserstand
Aktuell zeigt der Kölner Pegel (KP) um 7 Uhr einen Wasserstand von 8,22 m.

Zur Zeit verharren die Wasserstände am Oberrhein auf hohem Niveau. Die Wasserstände am Mittelrhein steigen derzeit mit 1 – 2 cm / Stunde. Die Wasserstände in Bonn und Köln verändern sich derzeit kaum und werden im Laufes des Tages langsam ansteigen.

Aussichten
Der Rheinwasserstand am Kölner Pegel wird bis Morgen langsam ansteigen, nach der derzeitigen Wetter- und Abflusslage in den Flüssen wird ein Höchststand im Laufe des Freitags, 05.02.2021, zwischen 8,40 und 8,70 m KP erwartet. Für das Wochenende sind im Moseleinzugsgebiet und an der Sieg weitere abflusswirksame Niederschläge vorhergesagt, so dass der Rheinwasserstand nach der derzeitigen Wetterlage und -vorhersage frühestens ab Anfang der nächsten Woche fallen wird.

Was tun die StEB Köln schon jetzt?

Die erforderlichen Hochwasserschutzmaßnahmen werden im Routinebetrieb planmäßig abgewickelt.

• Schutzmaßnahmen im Kanalnetz
• Einzelne Pumpanlagen sind in Betrieb.
• Mobile Wände bis 8,50 m KP sind aufgebaut.
• Im Stadtteil Kasselberg werden heute Stege aufgebaut.
• In der Altstadt werden einzelne Tore aufgebaut.

Somit ist der Hochwasserschutz für die derzeitige Lage und Entwicklung in Köln sichergestellt.

Service
Regelmäßig aktualisierte Wasserstandsvorhersagen erhalten Sie über das Hochwassertelefon der StEB Köln unter 0221 221-26161 und hier auf der Internetseite der StEB Köln.

Folgen Sie uns auch auf Twitter und lesen Sie Neuigkeiten.

Den aktuellen Wasserstand am Kölner Pegel erfahren Sie auf hier der Internetseite oder vom automatischen Ansagegerät der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (Pegel Köln) unter 0221 19429

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/StEB-K%C3%B6ln-informieren-zum-Rheinwasserstand-am-04.02.2021.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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EVS: CoMinGreat: Entsorgungsverband Saar (EVS) leitet grenzüberschreitendes Projekt zu Mikroschadstoffen im Wasserkreislauf der Großregion

Unter der Federführung des EVS startet im Januar 2021 ein mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördertes grenzüberschreitendes Projekt zur Problematik von Mikroschadstoffen in Gewässern der Großregion.

Mit dem Projekt „CoMinGreat (competence platform for micro-pollutants in the greater region) – Konzeption einer Mikroschadstoff-Plattform für die Großregion“ – soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Mikroschadstoffe im urbanen Wasserkreislauf in der Großregion (Saarland, Rheinland-Pfalz, Luxemburg, Wallonie & Lothringen) strukturiert und ausgebaut werden. Ziel ist es, vorhandenes Wissen zu bündeln, die Belastung der Gewässer zu reduzieren und den Gewässerschutz in der Großregion umfassend und nachhaltig zu verbessern. 

Die Maßnahmen
Die erste Säule des Projektes ist der Aufbau einer digitalen Informationsplattform zu den Themen Mikroschadstoffe und unterschiedlicher Reinigungsverfahren zu deren gezielter Elimination. Zudem beinhaltet das Projekt eine Stoffflussmodellierung, mit der die Wirkung weitergehender Reinigungsstufen auf die Gewässerbelastung untersucht und bewertet wird.

Daneben wird auf der EVS-Kläranlage in Bliesen eine mobile Versuchsanlage zur Erprobung verfügbarer Verfahrenstechniken installiert. Zum Einsatz kommen dabei sowohl bereits bekannte, eher für sehr große Kläranlagen gedachte Verfahren, als auch ein neu entwickelter Bodenfilter mit Spezialsubstraten und Kombinationen aus mehreren Verfahren.

Bei Bodenfiltern handelt es sich um Filterkörper aus natürlichem Bodenmaterial mit feinen Poren, die das Abwasser filtern und in denen Mikroorganismen leben, die Abwasserinhaltsstoffe, auch Spurenstoffe, eliminieren. In dem Sonderfall des Projektes CoMinGreat wird dem Filtermaterial noch Aktivkohle zur Verbesserung der Reinigungsleistung beigemischt. Aufgrund der speziellen „Mixtur“ bezeichnet man dieses Material auch als „Spezialsubstrat“. Damit werden kostengünstige Alternativen zu bereits großtechnisch umgesetzten Verfahren für kleinere und mittelgroße Kläranlagen im ländlichen Raum erprobt.

Fördermittel
Der Europäische Fonds für Regionale Entwicklung bezuschusst das Projekt im Rahmen des Programms Interreg VA Großregion mit 1,2 Millionen Euro. Die restlichen Kosten von rund 800.000 Euro tragen das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz des Saarlandes, das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz und das Ministère de l’Environnement, du Climat et du Développement durable du Luxembourg sowie die Projektpartner.

Die Partner
Als operative Partner sind im Projekt – neben dem EVS – folgende Institutionen beteiligt: TU Kaiserslautern, Université du Luxembourg, die Université de Lorraine, HYDREOS (Lothringen) und das belgische Forschungzentrum zur Wasserwirtschaft CEBEDEAU.

Hintergrund
Das Interreg-Programm V A Großregion ist ein Kooperationsprogramm zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit der Europäischen Union. Ziel des Programmes ist es, die negativen Auswirkungen von Grenzen – als administrative, juristische und physische Hürden – zu vermindern und vorhandenes Potenzial gemeinsam zu erschließen.

Ansprechpartnerin
EVS-Projektleiterin und Koordinatorin Projekt „CoMinGreat“
Tina Vollerthun
E-Mail: tina.vollerthun@evs.de
Tel. 0681 5000-221

https://www.evs.de/evs/oeffentlichkeitsarbeit/aktuelle-meldungen/details?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=126&cHash=4da8e911877e4dfb31b35448d5b01371

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Dresden: Neues Abwasserpumpwerk im Airportpark

Im Gewerbegebiet Airportpark haben sich zahlreiche neue Unternehmen angesiedelt. Weil dadurch auch deutlich mehr Abwasser anfällt, hat die Stadtreinigung ein neues

https://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Neues-Abwasserpumpwerk-im-Airportpark-Dresden

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Dresden: Die Umgehnungsleitung für den letzten Sanierungsabschnitt des Neustädter Abfangkanals ist fertig

Schon 110 Jahre fließt die braune Brühe durch die rechtselbische Abwasser-Hauptschlagader von der Prießnitzstraße bis zum Klärwerk Kaditz. Über drei Viertel des 6,6 Kilometer langen Neustädter Abfangkanals sind saniert. Dafür hat die Stadtentwässerung 18 Millionen Euro investiert. Zuletzt war der Abschnitt auf der Kötzschenbroder Straße ab dem Ballhaus Watzke instandgesetzt worden. Das rund einen Kilometer lange Stück konnte im April dieses Jahres freigegeben werden. Im Juni hatten die Vorbereitungen zur Sanierung des letzten Abschnitts begonnen. Dabei handelt es sich um das 1,5 Kilometer lange Stück vom Beginn der Scharfenberger Straße an der Flutrinne bis zum Klärwerk Kaditz. Damit dies ohne große Verkehrseinschränkungen möglich wird, muss zuerst die Ersatzleitung gebaut werden.

Durch sie fließt das Abwasser während der Sanierung der alten, bis zu 2,5 Meter hohen Röhre. Eigentlich sollte die Leitung an der Feuerwehr-Zentrale in Übigau vorbeiführen. Dort wäre aber eine Durchfahrtshöhe von mindestens vier Metern unter dem Rohr nötig gewesen. Da dies nicht möglich ist, wird über einen großen Umweg eine 2,6 Kilometer lange Ersatzleitung durch die Flutrinne und durchs Gelände der Kaditzer Faultürme zum Klärwerk gebaut. Damit ist sie einen guten Kilometer länger als der Sanierungsabschnitt.

Im Klärwerksgelände liegt die Leitung bereits, erläutert Projektleiter Heiko Nytsch von der Stadtentwässerung. Verlegt sind bis zu zehn Meter lange Rohrabschnitte, die verschweißt wurden. In der Flutrinne wird die Leitung zwischen dem Beginn der Scharfenberger Straße und dem Klärwerk 1,5 Kilometer lang. „Etwa 90 Prozent davon sind verlegt“, sagt Nytsch. Rund zwei Drittel davon sind verschweißt. Auf einer kürzeren Strecke verläuft noch eine blaue Leitung zum Klärwerk, durch die Abwässer der Anlieger der Scharfenberger Straße ab dem Parkplatzgelände an der Washingtonstraße zum Klärwerk entsorgt werden. In diesem Monat soll die Rohrtrasse fertig werden.

Da mit einem besonderen Verfahren gearbeitet wird und die Ersatzleitung über eine andere Trasse führt, werden kaum größere Verkehrseinschränkungen nötig. Es müssen nur drei Baugruben ausgehoben werden, erklärt Nytsch. Die erste von ihnen ist bereits an der Ecke Scharfenberger/Kaditzer Straße fertig. Die tiefe Grube ist mit einem sogenannten Berliner Verbau aus Stahlträgern und Holzelementen gesichert.

Anfang dieses Monats hatten die Arbeiten an der zweiten Baugrube an der Ecke Scharfenberger/Washingtonstraße begonnen. Zuerst wurde auf dem Parkplatz Streifen asphaltiert, über die Baufahrzeuge wie Bagger und die Ramme fahren können. So ist das Pflaster geschützt. Hergestellt wird dort ebenfalls eine tiefe Baugrube, deren Wände mit einem Verbau aus Stahlträgern und Holzbohlen gesichert werden.

Bei der Sanierung werden per Kran glasfaserverstärkte Kunststoffrohre eingehoben, die meistens drei Meter lang sind. Motorgetriebene Wagen werden sie unterirdisch aus den Baugruben in den alten Kanal bugsieren, wo sie letztlich zusammengefügt werden. So entsteht bis Anfang 2022 ein neuer dichter Kanal in der alten Abwasserröhre. Insgesamt investiert die Stadtentwässerung für das Großprojekt rund 15 Millionen Euro.

Würde der alte Kanal komplett auf herkömmliche Weise erneuert, müsste die gesamte Straße aufgerissen werden, um neue Betonröhren einzusetzen. Mit dem besonderen Verfahren war bereits der Neustädter Abfangkanal auf der Kötzschenbroder Straße saniert worden. Allerdings verlief dort die Abwasserleitung auf dem Geh- und Radweg direkt daneben, weshalb mehr Sperrungen nötig waren.

https://www.stadtentwaesserung-dresden.de/journal-1/detail/die-umgehnungsleitung-fuer-den-letzten-sanierungsabschnitt-des-neustaedter-abfangkanals-fertig/

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Dresden: Anpassung der Dresdner Abwassergebühren ab 2021

Ab 1.1.2021 zahlen die Dresdner eine höhere Gebühr fürs Schmutzwasser. Das sieht die neue Satzung vor, die der Stadtrat Ende 2020 beschloss. Die Gebühren fürs Regenwasser bleiben unverändert und andere Sätze für die Entleerung von Kleinkläranlagen oder abflusslosten Gruben werden teilweise günstiger. Die Basis ist die Kalkulation der anfallenden Kosten für die Jahre 2021 bis 2025, erklärt Ralf Strothteicher.

Die Abwassergebühr: Jeder zahlt jährlich 4,80 Euro mehr
ie Schmutzwassergebühr von 1,81 Euro je Kubikmeter soll nach sechs Jahren ab 2021 um 16 Cent auf 1,97 Euro steigen. Das ist ein Anstieg von über acht Prozent. Im Durchschnitt verbraucht jeder Dresdner rund 30 Kubikmeter Wasser im Jahr, was sich bei der Gebühr fürs Abwasser widerspiegelt. „Damit gibt es im Durchschnitt pro Person und Jahr eine Mehrbelastung von 4,80 Euro“, erläutert Strothteicher. Ein Haushalt mit zwei Personen zahlt 9,60 Euro und einer mit vier Personen 19,20 Euro jährlich mehr. Damit liege Dresden im Vergleich deutscher Abwassergebühren aber nach wie vor im Mittelfeld.

Die Kalkulation: Große Mengen verhindern starken Anstieg
Die Gebührenkalkulation ist von verschiedenen Faktoren abhängig. „Je mehr Abwasser eingeleitet wird, umso geringer sind die spezifischen Entsorgungskosten, wovon die Gebührenzahler profitieren“, verweist er auf einen wesentlichen Punkt. Wegen großer Industrie-Ansiedlungen und des Bevölkerungswachstums sind die Abwassermengen in den vergangenen Jahren erheblich gestiegen. Waren es 2019 noch etwa 32,2 Millionen Kubikmeter, so werden es dieses Jahr schon rund 33 Millionen. Bis 2025 soll die Menge bis auf 33,6 Millionen Kubikmeter wachsen.

Die Gebührenkalkulation hängt von mehreren Faktoren ab. Einer davon ist das sogenannte Leistungsentgelt, das an die Stadtentwässerung Dresden Gmbh mit ihren rund 420 Mitarbeitern für die Entsorgung gezahlt werden muss. Dabei spielen unter anderem Tarifabschlüsse eine Rolle. Als weitere Faktoren verweist Strothteicher auf den Anstieg von Energie- und Baupreisen. 

Der Kostentreiber: Entsorgung von Klärschlamm viel teurer
Drastisch schlagen auch die extrem gestiegenen Kosten für die Entsorgung des im Klärwerk anfallenden Klärschlamms zu Buche. Das sind immerhin 43.000 Tonnen jährlich. Durch die geänderte Düngemittel- und Abfallklärschlammverordnung gibt es seit 2017 erhebliche Einschnitte. Zuvor wurde der ganze Klärschlamm zur Düngung auf Felder verteilt oder im Landschaftsbau eingesetzt, so zur Rekultivierungen alter Tagebaue. 

Doch Grundwasser ist bereits aufgrund der Gülle-Düngung in der Landwirtschaft stark mit Stickstoff belastet, weshalb auch viel weniger Klärschlamm mehr auf die Äcker darf. „Die Kosten für die Klärschlammentsorgung haben sich dadurch nahezu verdoppelt und werden weiter deutlich steigen“, resümiert der Geschäftsführer. Sie sind bereits jetzt um mehr als eine Million Euro jährlich gestiegen.

Die Regenwassergebühr: Anreize fürs Versickern
Die Gebührenzahler profitieren in den kommenden fünf Jahren von Überschüssen bei der Regenwasser-Gebühr. Rund neun Millionen Euro werden dafür eingesetzt, damit sie weiter bei 1,56 Euro je Quadratmeter versiegelter Fläche bleibt. Die Stadtentwässerung schafft zudem verstärkte Anreize, das Regenwasser auf den Grundstücken zu versickern. „Aus ökologischer Sicht ist es sehr sinnvoll, es dort zu nutzen, wo es fällt“, erklärt Strothteicher. Das sei gut für den ohnehin niedrigen Grundwasserstand und trage auch dazu bei, Überflutungen zu verhindern. 

Als Möglichkeiten führt er begrünte Dächer oder Versickerungsanlagen an. „Je nach Wirksamkeit der Anlage können bis zu 90 Prozent der Niederschlagswassergebühr erlassen werden“, sagt der Abwasserchef.

Die Spezial-Entsorgung: Teilweise geringere Gebühr
Für die wenigen Grundstücke, die nicht ans zentrale Abwassernetz angeschlossen sind, gibt es eine Gebühr für die Entleerung von Kleinkläranlagen und abflusslosen Gruben. Die bisherige Gebühr für die Entsorgung von Fäkalschlamm von 22,69 Euro je Kubikmeter entfällt. Besitzer von Kleinkläranlagen zahlen damit die geringere Gebühr für die Schmutzwasser-Abfuhr. Sie wird aber von 16,09 auf 17,51 Euro je Kubikmeter steigen. 

Ändern wird sich auch die Zusatzgebühr für Schlauchlängen, beispielsweise bei der Entsorgung aus Kleingärten, in denen die Zufahrt nicht möglich ist. Statt der bisherigen sechs Kategorien zwischen 10 und bis zu über 70 Metern wird es nur noch drei geben. Dadurch werden einige Betroffene bei dieser Zusatzgebühr profitieren, andere etwas mehr zahlen.

https://www.stadtentwaesserung-dresden.de/journal-1/detail/anpassung-der-dresdner-abwassergebuehren-ab-2021/

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Dresden: Ausblicke für 2021

Trotz der Coronakrise konnte die Stadtentwässerung Dresden das vergangene Jahr gut beenden. „Wir haben wie geplant rund 31 Millionen Euro investiert“, sagt Geschäftsführer Ralf Strothteicher. So konnte im Frühjahr die Sanierung des Neustädter Abfangkanals auf der Kötzschenbroder Straße abgeschlossen und der zwei Meter hohe Abwassertunnel an der Flügelwegbrücke saniert werden. Dieses Jahr will die Stadtentwässerung wieder rund 31 Millionen Euro investieren. „Mit rund 20 Millionen Euro wird der Großteil davon wieder in die Kanalnetz-Sanierung fließen“, sagt er. 

Sanierung des Neustädter Abfangkanals
„Unsere größte Maßnahme ist die Sanierung des Neustädter Abfangkanals zwischen der Böcklinstraße/Scharfenberger Straße und der Kläranlage in Kaditz“, erklärt Strothteicher. Schon 111 Jahre fließt die braune Brühe durch die rechtselbische Abwasser-Hauptschlagader von der Prießnitzstraße bis zum Klärwerk Kaditz. Immerhin handelt es sich dabei um ein Drittel der Dresdner Abwässer. Über drei Viertel des 6,6 Kilometer langen Neustädter Abfangkanals sind saniert. Jetzt kommt das letzte, 1,5 Kilometer lange Stück bis zum Klärwerk an die Reihe. 

Damit dies möglich ist, haben Leitungsbauer im vergangenen Jahr eine insgesamt 2,6 Kilometer lange Super-Pipeline gebaut. Zuerst führen 1,4 Meter hohe Rohre durch die Flutrinne bis zu den Kaditzer Faultürmen, wo ein Pumpwerk errichtet wurde. Die Pumpen drücken das Abwasser dann über eine 1,2 Kilometer lange Leitung bis zum Einlauf des Klärwerks. Im November wurde die Abwasser-Umleitung in Betrieb genommen. So konnte die Kanalsanierung im Dezember beginnen.

Durch die Ersatztrasse werden kaum größere Verkehrseinschränkungen nötig. Es mussten nur drei Baugruben ausgehoben werden, erklärt Strothteicher. Bei der Sanierung werden per Kran glasfaserverstärkte Kunststoffrohre eingehoben, die meistens drei Meter lang sind. Motorgetriebene Wagen bugsieren sie unterirdisch aus den Baugruben in den alten, bis zu 2,7 Meter hohen Kanal, wo sie letztlich zusammengefügt werden.

So entsteht bis Ende dieses Jahres ein neuer dichter Kanal in der alten Abwasserröhre. Ein erster, rund 350 Meter langer Abschnitt von der Böcklinstraße bis zum Katastrophenschutzzentrum ist schon saniert. Insgesamt investiert die Stadtentwässerung für das Großprojekt rund 16 Millionen Euro. 

Das Ärgernis: Anlagen beseitigen Schlammgestank
Für rund 400 Millionen Euro wurde das Klärwerk seit der Wiedervereinigung ausgebaut. Den entscheidenden Fortschritt gab es 2012 mit den eiförmigen Faultürmen. Dadurch musste der Klärschlamm nicht mehr mit Erdgas erhitzt und getrocknet werden. Doch 2016 kam der Rückschlag. Wie früher zogen wieder Wolken von Schlammdunst über Kaditz, meldeten verärgerte Anwohner. Seitdem hat die Stadtentwässerung viel unternommen, um das Problem zu lösen. 

Für die endgültige Lösung hatten zwei Ingenieurbüros mehrere Varianten untersucht. Letztlich entschied sich die Stadtentwässerung für eine Abfluftbehandlungsanlage, die folgendermaßen funktioniert. An der Schlammverladung werden die oberen Bereiche der Silos an Rohre angeschlossen. Darunter, wo der Schlamm auf die Lkw verladen wird, kommt eine große Dunstabzugshaube. So kann die Luft abgesaugt werden. In einer Anlage neben der Schlammverladung, die etwa so groß wie eine Garage ist, werden die Gerüche entfernt. Bis zu 12.500 Kubikmeter Abluft können dadurch stündlich gereinigt werden. 

Die Stadtentwässerung errichtet zudem eine zweite, baugleiche Anlage in der Nähe. Denn zur Behandlung der Abluft bei der Schlammbehandlung gibt es eine alte Filteranlage, die aber nur 6.000 Kubikmeter Abluft pro Stunde reinigen kann. Sie entfernt Gerüche aus der Abluft von fünf etwa 20 Meter großen Becken direkt neben der Autobahn. In drei Becken setzt sich der Klärschlamm ab, der später in die Faultürme kommt. In den beiden anderen Behältern wird der ausgereifte Schlamm gesammelt, bevor er am Ende noch in großen Zentrifugen ausgeschleudert wird. 

Eine Prüfung habe ergeben, dass dort die doppelte Kapazität nötig sei. Deshalb wird dort eine zweite große Abluftbehandlungsanlage gebaut. „Noch in diesem Monat beginnt der Bau von Fundamenten und Rohrleitungen“, erklärt Strothteicher. Die Anlage an der Schlammverladestation soll im April, die an den Schlammspeichern im Juni in Betrieb gehen. Rund 2,7 Millionen Euro werden dafür investiert. „Damit sind die Probleme gelöst“, sagt der Geschäftsführer.

Der Bosch-Anschluss: Pumpwerk geht in Betrieb
Etwa 7,8 Millionen Euro gibt die Stadtentwässerung aus, damit das Rähnitzer Gewerbegebiet Airportpark mit dem neuen Boschwerk besser angeschlossen und die Abwasser-Entsorgung des benachbarten Wilschdorfer Gewerbegebiets mit Globalfoundries auch künftig gut gesichert werden kann. Zum Auftakt hatte die Stadtentwässerung eine 330 Meter lange Abwasserleitung im Gewerbegebiet Rähnitz verlegen lassen, um das Boschwerk anzuschließen. 

Parallel dazu hatte auch der Bau eines neuen, leistungsfähigen Abwasserpumpwerkes direkt neben dem alten an der Radeburger Straße begonnen. Mit rund 1,7 Million Kubikmeter fällt dort künftig jährlich die dreifache Abwassermenge als bisher an. Das Pumpwerk ist jetzt fertiggestellt, erklärt Strothteicher. In einer ersten Ausbaustufe könne es mit seinen vier Pumpen bis zu 2,9 Millionen Kubikmeter Abwasser in Richtung Klärwerk pumpen. „Den Testbetrieb konnten wir am 28. Dezember erfolgreich beenden“, sagt er. In der kommenden Woche soll das Pumpwerk offiziell in Betrieb genommen werden.

Ein weiteres Bauprojekt beginnt im Frühjahr an der Ecke Radeburger Straße/Wilschdorfer Landstraße. Dort kommen jeweils zwei Abwasserleitungen vom Rähnitzer und dem Wilschdorfer Gewerbegebiet an. Für 1,2 Millionen Euro wird dort ein großer Schieberschacht in der Tiefe errichtet. Mit den Absperrschiebern kann gewährleistet werden, dass bei Wartungs- oder Instandsetzungsarbeiten die betroffene Leitung abgesperrt und das Abwasser über die zweite Leitung abgeführt werden kann. „Bis zum Herbst sollen diese Arbeiten abgeschlossen werden“, sagt Strothteicher. 

https://www.stadtentwaesserung-dresden.de/journal-1/detail/ausblicke-fuer-2021/

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Dresden: Gunda Röstel berichtet über Ihre Arbeit im Wasserstoffrat der Bundesregierung

Warum Wasserstoff für den Klimaschutz eine wichtige Rolle spielt

Fossile Energieträger aus Kohle, Öl und konventionellem Gas sollen bis spätestens 2050 nahezu vollständig durch erneuerbare Energieträger ersetzt werden. Doch weil die Sonne nicht immer scheint und der Wind nicht immer weht, Biomasse eine begrenzte Möglichkeit darstellt und auch natürliche Wärmeressourcen und Wasserkraft die Energiebedarfe in Deutschland allein nicht decken, brauchen die Erneuerbaren einen verlässlichen Partner. Energiespeicherung muss zur Sicherung der Versorgung im industriellen und privaten Bereich zu tragfähigen Preisen verlässlich funktionieren. Eine rein auf Elektrifizierung ausgerichtete Energiewende ist allein schon aus Kostengründen kaum darstellbar. Industriell spielt neben der Energieversorgung selbst auch die Grundstoffproduktion eine bedeutende Rolle. Mit Hilfe von Wasserstoff werden jedoch genau hierfür wichtige Antworten gegeben.

Die Idee, Wasserstoff zu nutzen, ist nicht neu. Forschung und Entwicklung zum Thema Brennstoffzelle gibt es seit mehr als zwei Jahrzehnten. Zudem dient Wasserstoff selbst bereits seit langem als Grundstoff in Industrieprozessen, etwa in der Chemieindustrie oder in Raffinerien.

Bisher erfolgte die Erzeugung von sogenanntem grauem Wasserstoff aus fossilen Ressourcen. Diese Produktion war wirtschaftlich gut darstellbar, muss sich jedoch, unter der Zielstellung der Null-Emissionen, grundlegend ändern.

Mit der nationalen und europaweiten Wasserstoffstrategie werden die richtigen Weichen gestellt, um die Wasserstoffproduktion grüner und am Ende emissionsfrei zu ermöglichen.

Damit verknüpfen sich nicht nur Chancen für das Klima, sondern auch für die Entwicklung neuer Technologien, neuer Wertschöpfung und die klimafreundliche Integration der bestehenden Gasinfrastruktur.

Welche Herausforderungen zu bewältigen sind

Zunächst muss es gelingen über belastbare Mengengerüste die tatsächlichen Bedarfe in Wirtschaft und Gesellschaft zu ermitteln. Hierzu gibt es bereits zahlreiche Studien und auch der neu ins Leben gerufene Wasserstoffrat, der die Regierung im Wortsinn auf diesem Weg begleitet, trägt zur Beantwortung der Fragen bei. Allein für den Industriesektor bedarf es einer Wasserstoffproduktion von rund 55 TWh. Wenn nun möglichst schnell CO2-Emissionsminderung erreicht werden soll, wird es für Übergangszeiträume einen raschen Schwenk vom „grauen“ Wasserstoff zum „blauen“ oder in einigen Jahren vielleicht auch zum „türkisen“ Wasserstoff geben müssen. Dies sind Verfahren, die aus Methan durch Dampfreformierung bzw. Pyrolyse Wasserstoff herstellen und bei denen der Kohlenstoff entweder rückverpresst oder als fester Bestandteil zu verbringen ist. Ein wichtiges Ziel hierbei ist auch das Entweichen von Methan, den sogenannten Methanschlupf, im Zuge der Förderung, deutlich zu senken. Daneben soll von Anfang an der Hochlauf von „grünem“ Wasserstoff starten. Verfahrenstechnisch, mittels Elektrolyse, bedarf es hierfür Wasser und erheblicher Mengen erneuerbarer Energien. Die Herausforderung besteht neu v. a. darin, technologisch wie auch durch geeignete politische Rahmen, die Wirtschaftlichkeit von grünem Wasserstoff deutlich zu verbessern. Und nicht zuletzt: Klimaneutrale Wasserstoffproduktion braucht den massiven Ausbau erneuerbarer Energien national wie international.

Welche Sektoren in besonderer Weise die Wasserstoffproduktion benötigen

Schon heute ist völlig klar, dass insbesondere energieintensive Industriesektoren wie die Stahl-, Alu- oder Chemieindustrie zwingend auf die Versorgung durch Wasserstoff angewiesen sind. Darüber hinaus bedarf es im Flug-, Schiffs- und ggf. auch im Schwerlastverkehr ebenfalls eines sicheren klimaschutzkonformen Energieträgers. Die Antwort ist auch hier Wasserstoff. Aber auch im Energiesektor zur Sicherstellung der Versorgung und im Besonderen im Wärmebereich kommt Wasserstoff eine hohe Bedeutung zu. Schon heute fördert die KfW deshalb den Einsatz von Brennstoffzellen bei der Modernisierung privater Heizanlagen, die sofort CO2-Emissionsminderungen erzeugen und sich später dann vergleichsweise einfach auf Wasserstoff umstellen lassen.

Mit Anschubfinanzierungen der Bundesregierung von 7 Mrd. EUR für Forschung und den Aufbau neuer Wertschöpfungsketten und weiteren 2 Mrd. EUR für internationale Partnerschaften zur auf erneuerbaren Energien basierten Wasserstoffherstellung, wird sich die Entwicklung rund um das Thema Wasserstoff deutlich beschleunigen.

Ob in einigen Jahren Wasserstoff für unsere Spezialfahrzeuge bei der SEDD oder in der Wärmeversorgung unserer Gebäude eine herausragende Rolle spielt, ist noch offen. Wir werden die Entwicklung in jedem Fall mit großem Interesse verfolgen.

https://www.stadtentwaesserung-dresden.de/journal-1/detail/gunda-roestel-berichtet-ueber-ihre-arbeit-im-wasserstoffrat-der-bundesregierung/

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Wiesbaden: Pumpstation Klärwerk Auringen: Frischwasserversorgung umgebaut

Wie bei allen Baumaßnahmen nehmen die ELW auch hier ihre Verantwortung für die Umwelt sehr ernst.

Konkret heißt das: Die Maßnahme muss bis zum 26. Februar abgeschlossen, weil das Feuchtgebiet am Pumpwerk ein bedeutender Lebensraum für Amphibien ist. Bei einer Durchführung im Frühjahr hätte mit hohem Aufwand sichergestellt werden müssen, dass von der Baustelle keine Gefahr für wandernde Kröten ausgeht.

Die Installationsarbeiten im Schacht selbst können unabhängig …mehr:

https://www.elw.de/no_cache/aktuelle-meldungen/detail/artikel/pumpstation-klaerwerk-auringen-frischwasserversorgung-umgebaut/

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Glückstadt: Verbandsversammlung – Schmutzwassergebühr in Glückstadt sinkt. Auch 2021 werden Abwasserkanäle saniert

Im Poppenhuus in der Engelbrechtschen Wildnis tagte gestern die Verbandsversammlung der Stadtentwässerung Glückstadt (SEG) unter strengen Vorkehrungen zur Corona-Prävention. Auf der Tagesordnung standen unter anderem der Wirtschaftsplan und die Abwassergebühren für 2021.

Für die Stadt Glückstadt kann die Abwassergebühr für Schmutzwasser um 14 Cent auf 2,53 Euro pro Kubikmeter gesenkt werden. Die Niederschlagswassergebühr bleibt konstant bei 76 Cent pro Quadratmeter versiegelter Fläche. Die Gebühren für Kleinkläranlagen und Sammelgruben müssen erhöht werden, um die Kosten decken zu können.

Das mehrjährige Kanalsanierungsprogramm für Glückstadt läuft auch 2021 weiter. Die größten Sanierungs- und Erneuerungsvorhaben betreffen Kanäle in der Friedrich-Ebert-Straße (geplante Investition von rund 1,3 Millionen Euro), Namenlose Straße und Dovenfleth (950.000 Euro), mehrere Stellen in der Nordmarksiedlung (750.000 Euro), in der Großen Kremper Straße (730.000 Euro) und in der Flensburger Straße (440.000 Euro). Geplant sind außerdem unter anderem Arbeiten an Hausanschlüssen im Zuge der Asphaltsanierung der B431 und eine Sanierung des Regenrückhaltebeckens Tegelgrund.

Insgesamt sind für das Kanalnetz Investitionen in Höhe von knapp 5,9 Millionen Euro vorgesehen. Davon werden 352.000 Euro für das Konzept zur Optimierung und Sanierung der Transportleitung und der dazugehörigen Pumpwerke verwendet, die das Abwasser aus den Gemeinden Blomesche Wildnis, Engelbrechtsche Wildnis, Herzhorn und Kollmar zur Kläranlage Glückstadt bringt.

Für die Kläranlage Glückstadt sind für das kommende Jahr Investitionen in Höhe von 22.700 Euro eingeplant. Das ist vergleichsweise wenig. Im aktuellen Jahr 2020 ist die Kläranlage jedoch mit einem neuen Zwischenspeicher mit einem Nutzvolumen von 5.000 Kubikmeter ausgestattet worden.

https://www.azv.sh/aktuelles/pressebereich/news/verbandsversammlung-schmutzwassergebhringlckstadtsinkt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3731821a32ccb1103ef2d5964afac1ad

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Köln:  Nachhaltig wirtschaften – Erster Nachhaltigkeitsbericht der StEB

Gewässerbelastung reduzieren, natürliche Ressourcen schützen und Treibhausgasemissionen mindern: Seit vielen Jahren engagieren die StEB Köln sich zum Thema Nachhaltigkeit und veröffentlichen ihre Fortschritte über verschiedene Kanäle. Ziel ist es, einen positiven Fußabdruck zu hinterlassen.

Im nun vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht führt das Unternehmen sein Engagement für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft erstmals in kompakter und übersichtlicher Form in einer Publikation zusammen. Entstanden ist ein 60 Seiten starker Bericht mit integriertem Geschäftsergebnis, der sich an den Nachhaltigkeitskriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) orientiert.

Der Entstehungsprozess des Berichts war transparent und konsequent partizipativ: Zunächst wurden die Nachhaltigkeitsthemen erneut auf ihre Wesentlichkeit überprüft. Dafür bewerteten Fachexpert*innen und Führungskräfte der StEB Köln, welche Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen aktuell besonders wichtig sind. Auch die Stakeholder der StEB Köln wurden einbezogen: In einer Online-Umfrage konnten sie die wesentlichen Themen hinsichtlich ihrer Relevanz bewerten und äußerten Ideen und Vorschläge, wie die Nachhaltigkeitsleistungen weiter verbessert werden können.

Das Ergebnis sind 23 wesentliche Themen in fünf Wirkungsfeldern: 1) Regenerativer Umweltschutz, 2) Wassersensible Stadt, 3) Partner der Stadtgesellschaft, 4) Nachhaltige Unternehmensführung und -kultur sowie 5) Arbeitsplatz der Zukunft. Sie bilden eine strategische Basis für die kommenden Jahre, an denen die StEB Köln ihre Ziele und Maßnahmen neu ausrichten und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit prüfen können.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Nachhaltig-wirtschaften-Erster-Nachhaltigkeitsbericht-der-StEB-K%C3%B6ln.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Ruhrverband: Kläranlage Altena des Ruhrverbands: Bauarbeiten liegen trotz Corona vor dem Zeitplan

Neuartiges Reinigungsverfahren reduziert den Betriebsaufwand und den Flächenbedarf

Seit gut einem Jahr finden auf der Kläranlage Altena umfangreiche Bauarbeiten statt. Für rund 14,5 Millionen Euro errichtet der Ruhrverband am Standort der bisherigen Anlage einen vollständigen Neubau, in dem nach Fertigstellung das in den Niederlanden entwickelte neuartige Nereda®-Verfahren zur Abwasserreinigung angewandt werden soll. Die Mikroorganismen bilden dabei nicht die sonst übliche Flockenstruktur, sondern schließen sich zu kompakten, kugelförmigen Granulen zusammen, die sich sehr schnell vom gereinigten Wasser trennen und so das sonst nötige separate Nachklärbecken überflüssig machen.

Da alle biologischen Reinigungsprozesse weitestgehend gleichzeitig in einem Reaktor ablaufen und auf Nachklärbecken verzichtet werden kann, sind der Betriebsaufwand und der Flächenbedarf deutlich niedriger als beim konventionellen Belebungsverfahren. Der Ruhrverband rechnet zudem mit einer Energieeinsparung von 30 Prozent sowie einem deutlich – um etwa 75 Prozent – reduzierten Bedarf an Fällmitteln für die chemische Phosphatfällung. Auch die Ablaufwerte werden sich nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage voraussichtlich deutlich verbessern.

Was ist bereits geschehen? Die Erneuerung des aus drei Schneckenpumpen bestehenden Zulaufhebewerks, über das das Abwasser zur Kläranlage befördert wird, ist weitgehend abgeschlossen. Auch die Rechen, die die groben Schmutzstoffe aus dem Abwasser entfernen, wurden ausgetauscht. Der neue Sandfangräumer ist ebenso wie die neue Gebläsestation in Betrieb. Einer der zwei Faulbehälter wurde abgerissen und an dessen Stelle ein Gebäude errichtet, das die Mess-, Steuerungsund Regeltechnik der gesamten Anlage sowie eine Trafostation zur Stromversorgung beherbergt.

Woran wird aktuell gearbeitet? Auf der Freifläche zur Lenne hin entsteht derzeit das neue Becken mit drei Kammern von jeweils mehr als 1.700 Kubikmetern Fassungsvermögen, das das Herzstück der neuen Nereda®-Anlage bilden wird. Mitte November wurde die Bodenplatte fertig betoniert. Dank reibungsloser Abläufe in der Bauvorbereitung und -planung sowie der für die Bauausführung überaus günstigen Wetterverhältnisse im November liegen die Arbeiten dieses Bauabschnitts um einige Wochen vor dem Zeitplan. Zwar haben die coronabedingten Einschränkungen in den vergangenen Monaten für einigen organisatorischen Aufwand gesorgt, beispielsweise im Umgang mit den zum Teil aus dem Ausland stammenden ausführenden Firmen, doch glücklicherweise gab es dadurch bisher keine zeitlichen Verzögerungen. Die Maschinen- und Elektrotechnik der mechanischen Abwasserreinigung (Zulaufpumpwerk, Rechen und Sandfang) befindet sich ebenfalls in der Fertigstellung.

Wie geht es weiter? Sobald die Temperaturen im kommenden Frühjahr wieder steigen, beginnt der Umbau der Vorklärbecken. Ab Mitte 2021 folgt die maschinen- und elektrotechnische Ausrüstung der Nereda®-Anlage sowie die Verlegung der notwendigen Rohrleitungen im Erdreich. Der Ruhrverband rechnet damit, dass bei einem weiter so günstigen Bauablauf wie bisher der Probebetrieb des innovativen Verfahrens im Herbst 2021 starten kann. Dieser wird von einem umfangreichen Monitoring begleitet, um nachzuweisen, dass die neue Kläranlage die Erwartungen an die erzielte Ablaufqualität erfüllen kann.

Das Vorhaben wird mit Mitteln in Höhe von 1.409.699,00 EUR aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///klaeranlage-altena-des-ruhrverbands-bauarbeiten-liegen-trotz-corona-vor-dem-zeitplan/

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Stuttgart: Deckel drauf – das Jubiläumsjahr der Stadtentwässerung Stuttgart geht zu Ende

In den letzten Monaten hat die SES Euch Einblicke in die vielseitigen Aufgaben und Arbeitsbereiche gegeben. Zum Abschluss des Jubiläums gibt es neue Kanaldeckel, mit Silhouetten von prägenden Gebäuden Stuttgarts, für die Königstraße.

Wir wünschen viel Spaß beim Erkennen der einzelnen Gebäude.

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/deckel-drauf-das-jubilaeumsjahr-der-stadtentwaesserung-stuttgart-geht-zu-ende/

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Stuttgart: Vierte Reinigungsstufe im Hauptklärwerk S-Mühlhausen wird gebaut

Mit der 4. Reinigungsstufe können in Zukunft auch Spurenstoffe aus dem Abwasser entfernt werden.

Das Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen wird um eine vierte Reinigungsstufe erweitert, die sogenannte Spurenstoffe aus dem Abwasser entfernen kann. Dafür investiert die Landeshauptstadt Stuttgart bis 2028 rund 85 Millionen Euro.

Die Anlage wird im laufenden Betrieb ausgebaut und die Arbeiten dafür sind in drei mehrjährige Abschnitte gegliedert. Mit den Vorarbeiten für den ersten Abschnitt wurde im März 2020 begonnen. In diesem Abschnitt wird die Möglichkeit geschaffen, bereits in der biologischen Reinigungsstufe Spurenstoffe und Mikroschadstoffe durch die Zugabe von Aktivkohle zu entnehmen. Sichtbar sind die ca. 20 Meter hohen Silos und fassen 150 Kubikmeter Pulveraktivkohle. Das erste Silo wurde am 16. Dezember angeliefert und in der Biologie Nord des Hauptklärwerks aufgestellt. Die Aufstellung des zweiten Silos in der Biologie Süd ist am 20. Januar 2021 geplant. Die Inbetriebnahme der Silos und somit auch der Beginn der Spurenstoffelimination ist nach Anschluss- und Einrichtungsarbeiten sowie Probebetrieb im Januar 2022 vorgesehen.

Im weiteren Verlauf des Projekts wird der Sandfilter zum Flockungsfilter mit Pulveraktivkohledosierung umgebaut und die Elektro- und Maschinentechnik überholt. Die gesamte Anlage soll bis 2028 fertiggestellt werden.

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/vierte-reinigungsstufe-im-hauptklaerwerk-s-muehlhausen-wird-gebaut/

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AZV Südholstein: Sauber in die Dreckau / Neue Kläranlage Lentföhrden in Betrieb

Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen und die Abwasserreinigung läuft erfolgreich: In Lentföhrden (Kreis Segeberg) hat der Abwasser-Zweckverband (AZV) Südholstein die Kläranlage umgebaut und erweitert. Die bisherige Anlage war sanierungsbedürftig und außerdem zu klein für den wachsenden Ort.

Für das Abwasser der knapp 2.600 Lentföhrdener steht am Ufer der Dreckau nun eine moderne SBR-Anlage zur Verfügung. Die Abkürzung steht für Sequence-Batch-Reactor: Die biologische Abwasserreinigung läuft dabei in nur einem Becken in zeitlich nacheinander verlaufenden Phasen ab. In der bisherigen klassischen Durchlaufanlage fanden die Phasen des biologischen Reinigungsprozesses zeitgleich in verschiedenen Becken statt. Die Vorplanungen für den Umbau hatten ergeben, dass das SBR-Verfahren für Lentföhrden gut geeignet und am wirtschaftlichsten ist.

Nach einer umfangreichen Planungs- und Vorbereitungsphase waren die Tiefbauarbeiten im November 2018 gestartet. Im Jahr 2019 folgten der Bau des SBR-Behälters und zweier Klärschlammspeicher sowie die Errichtung eines neuen Technik- und Betriebsgebäudes. Ab Frühjahr 2020 konnten die Becken mit Maschinen- und Elektrotechnik ausgestattet werden, bevor sie den Herbst über getestet und in Betrieb genommen wurden. Die Anlagen zur mechanischen Reinigung sind erhalten geblieben. Das Zulaufpumpwerk wurde jedoch mit leistungsfähigeren, besser steuerbaren Pumpen ausgestattet.

In einem zweiten Bauabschnitt werden nun noch bis zum Frühjahr 2021 die drei alten Klärbecken zu Speicherbecken umgebaut. In einem Becken wird das anfallende verschmutzte Abwasser aufbewahrt, bis es zur nächsten Reinigungsphase in den SBR-Behälter laufen kann. In ein zweites Becken fließt das gereinigte Abwasser – es wird von dort langsam und kontrolliert in die Dreckau eingeleitet, um den Fluss nicht zu überlasten. Ein drittes Becken dient als Notfallspeicher.

https://www.azv.sh/aktuelles/pressebereich/news/sauberindiedreckauneueklranlagelentfhrdeninbetrieb/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fe6467e3d1c9ee6b551afe377f2c60e3

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Warnow: Steigende Investitionen für langfristige Ver- und Entsorgungssicherheit

Verbandsversammlung des WWAV zieht positives Resümee für das Jahr 2020 und beschließt die Investitionen für 2021
Am 16. Dezember fand die Verbandsversammlung des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV) statt, auf der die notwendigen Beschlüsse für das kommende Jahr gefasst wurden, unter anderem das Investitionsprogramm für 2021 in Höhe von 36,4 Millionen Euro für die Erweiterung und den Erhalt der wasserwirtschaftlichen Anlagen und Netze im gesamten Verbandsgebiet.

Trinkwasserverbrauch trotz Corona auf Vorjahresniveau
Trotz der durch Corona bedingten Einschränkungen liegt der Trinkwasserverbrauch im gesamten Verbandsgebiet für das laufende Jahr auf dem hohen Niveau des Vorjahres von rund 14 Millionen Kubikmetern. Zurückzuführen ist dies auf die heißen Sommermonate in 2020, in denen sogar die Spitzenverbräuche des Hitzesommers 2018 übertroffen und dadurch geringere Abnahmen in touristisch geprägten Regionen des Verbandsgebietes während des Lockdowns ausgeglichen wurden. Katja Gödke, Geschäftsführerin des WWAV, betont, dass die diesjährigen Spitzenverbräuche durch die vorhandenen Anlagen und Netze sowie die Wasserressourcen abgedeckt werden. „Anders als in speziellen Regionen Deutschlands gibt es bei der Trinkwasserversorgung in Rostock und den umliegenden Gemeinden keine Kapazitätsengpässe“.

Baumaßnahmen in 2020 planmäßig
Die für das laufende Jahr vorgesehenen Bauprojekte konnten durch Nordwasser weitgehend umgesetzt werden. Insgesamt hat der Betriebsführer im Auftrag des WWAV in 2020 für Planung und Bau der vielzähligen und umfangreichen Baumaßnahmen in der Hansestadt Rostock sowie den 28 Gemeinden des Landkreises Rostock Investitionsmaßnahmen mit einem Wertumfang von 22,5 Millionen Euro fertiggestellt. Zum überwiegenden Teil wurden dabei leitungsgebundene Maßnahmen umgesetzt, so beispielsweise in Großprojekten am Petridamm, in der Richard-Wagner-Straße, der Satower Straße oder der Ulmenstraße. Zur langfristigen Versorgungssicherheit der wachsenden Gemeinde Dummerstorf wurde für das Wasserwerk Reez ein weiterer Brunnen gebaut. Der Bau des neuen Trinkwasserbehälters in Biestow ist nahezu abgeschlossen. Planmäßig stellt dieses Projekt mit rund 4 Millionen Euro Baukosten die investitionsstärkste Maßnahme im laufenden Jahr dar.

Rund 36 Millionen Euro für langfristige Ver- und Entsorgungssicherheit
Die Verbandsversammlung bestätigte das vorgelegte Investitionsprogramm für das kommende Jahr. Demnach werden in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie den 28 Gemeinden in der Region rund 36,4 Millionen Euro für den Erhalt und die Erweiterung der Netze und Anlagen eingesetzt.
Mit knapp 24 Millionen Euro fließen rund zwei Drittel davon in leitungsgebundene Maßnahmen, wobei diese zumeist durch den gemeindlichen Straßenbau begründet werden. Dabei liegt der Fokus weiterhin auf der Erneuerung von Trink- und Abwasserleitungen sowie der Anpassung des Entwässerungssystems an die Anforderungen des Klimawandels, insbesondere an die zunehmenden Starkregenereignisse. Daher wird auch im kommenden Jahr die schrittweise Realisierung der Entwässerungsleitachse fortgeführt. So werden in der Fritz-Reuter-Straße voraussichtlich bis 2024 die vorhandenen Mischwasserkanäle durch separate Schmutz- und Regenwasserkanäle abgelöst. „Dieses Projekt ist eine gemeinsame Maßnahme mit den Stadtwerken Rostock sowie der Stadt Rostock und Beispiel für die sinnvolle Bündelung von Maßnahmen der unterschiedlichen kommunalen Akteure“, so Gödke.
Weitere größere Bauvorhaben in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sind die fortführenden Maßnahmen in der Satower Straße sowie in der Straße Am Güterbahnhof. Zudem wird mit der Erneuerung des Schmutzwasserkanals in der Gutenberg-/ Hinrichsdorfer Straße begonnen. Im Rostocker Umland sind größere Maßnahmen in Elmenhorst, Groß Stove und in Gelbensande geplant, hier werden neue Trinkwasserleitungen verlegt.

Gleichbleibende Gebühren im kommenden Jahr
Sämtliche Mengen- und Grundgebühren für Trink- und Abwasser des Jahres 2020 werden auch für das kommende Jahr gelten. Damit bleiben speziell die Trinkwassergebühren im vierten Jahr in Folge unverändert auf einem niedrigen Niveau.

Sowohl WWAV als auch Nordwasser blicken positiv auf das durch die Pandemie bestimmte Jahr 2020 zurück. „Durch das konsequente und frühzeitig fest installierte Krisenmanagement der Nordwasser haben wir seit Beginn der Pandemie die Ver- und Entsorgung zu jedem Zeitpunkt sichern und unsere Aufgaben als Betriebsführer und Dienstleister des WWAV konsequent erfüllen können“, so Ulf Altmann, technischer Geschäftsführer der Nordwasser. „Wir sind daher optimistisch, auch das anspruchsvolle Investitionsprogramm 2021 gemeinsam mit den Kommunen und unseren Partnern aus dem Baugewerbe erfolgreich umsetzen zu können.“

https://www.wwav.de/aktuell/pm_171220_steigInvest/

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Schongau: Anschluss des Ortskanals an die Kläranlage der Stadt Schongau

Wie Sie sicherlich aus der Presse erfahren haben, wurde Anfang Oktober nach Zustimmung durch den Stadtrat Schongau und den Gemeinderat Schwabbruck eine Zweckvereinbarung über die Übernahme und Reinigung der Abwässer der Gemeinde Schwabbruck mit der Stadt Schongau (Stadtwerke Schongau) abgeschlossen.

Damit sind nunmehr alle Voraussetzungen erfüllt, dass die Abwässer der Gemeinde Schwabbruck künftig in der Kläranlage der Stadt Schongau gereinigt werden.

Die Abwasserlast der Gemeinde Schwabbruck beträgt 1.200 EW (Einwohnerwerte). Dies entspricht bei einer Auslegung der Kläranlage Schongau von insgesamt 40.000 EW einem Anteil von drei Prozent. Auch die Gemeinden Altenstadt und Hohenfurch lassen ihre Abwässer in der Kläranlage der Stadt Schongau reinigen.

Die gesamte Abwasserdruckleitung mit Anschluss an den Sammler Schongau sowie der Umgehungskanal im Kläranlagenbereich sind mittlerweile fertiggestellt und geprüft. Die Abnahme dieser Bauleistungen erfolgte in der KW 45.

Die Inbetriebnahme des Pumpwerkes ist für die KW 47 vorgesehen.
Der Gemeinderat Schwabbruck hat beschlossen, dass die Kosten dieses Anschlusses an die Kläranlage Schongau im Rahmen eines Verbesserungsbeitrages auf die angeschlossenen bzw. anschließbaren Grundstücke umgelegt werden. Hier kann eine endgültige Kalkulation aber erst erfolgen, wenn die gesamten Kosten der Maßnahme vorliegen und auch die beitragspflichtigen Grundstücks- und Geschossflächen ermittelt sind. Zur Finanzierung der Maßnahme ist es jedoch in jedem Fall erforderlich, im ersten Halbjahr 2021 eine erste Vorauszahlung auf den Verbesserungsbeitrag zu erheben. Derzeit gehen wir davon aus, dass sich diese Vorauszahlung in Höhe von 3,00 EUR/m² Geschossfläche und 0,50 EUR/m² Grundstücksfläche bewegen wird. Nach vorliegender gesamter Kalkulation wird dann der Gemeinderat Schwabbruck entscheiden, ob und wann noch eine weitere Vorausleistung erhoben bzw. wann die endgültige Beitragsabrechnung erfolgen wird.

https://schwabbruck.auerbergland.de/Startseite.15207.0.html

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Zolling: Zusatzausrüstung für die Kläranlage Oberappersdorf

In der Kläranlage Oberappersdorf sollen noch einige technische und maschinelle Zusätze nachgerüstet werden, zum Beispiel eine Möglichkeit, um Wasserproben im Maschinengebäude entnehmen zu können oder um die Zusätze, die zum Zersetzungsprozess im Abwasser nötig sind, noch feiner dosieren zu können. Den Kosten in Höhe von 19.309,21 Euro brutto stimmten die Räte zu.

Ebenfalls zugestimmt hat das Gremium einigen zusätzlichen Einbauten, darunter eine Notausstiegsleiter für das Belebungsbecken sowie neue Zulaufpumpen, da die alten Pumpen vor allem mit Feuchttüchern im Abwasser Probleme hatten und nicht reibungslos funktionierten. Kosten insgesamt: 11.547,15 Euro brutto.

https://www.zolling.de/bericht-aus-dem-gemeinderat-vom-12.-november-2019?suche=Kl%C3%A4ranlage

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