Montag, Januar 25, 2021
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Januar 2021
Glückstadt Verbandsversammlung – Schmutzwassergebühr in Glückstadt sinkt. Auch 2021 werden Abwasserkanäle saniert
Köln Nachhaltig wirtschaften – Erster Nachhaltigkeitsbericht der StEB
Ruhrverband Kläranlage Altena des Ruhrverbands: Bauarbeiten liegen trotz Corona vor dem Zeitplan
Stuttgart Deckel drauf – das Jubiläumsjahr der Stadtentwässerung Stuttgart geht zu Ende
Stuttgart Vierte Reinigungsstufe im Hauptklärwerk S-Mühlhausen wird gebaut
AZV Südholstein Sauber in die Dreckau / Neue Kläranlage Lentföhrden in Betrieb
Warnow Steigende Investitionen für langfristige Ver- und Entsorgungssicherheit
Schongau Anschluss des Ortskanals an die Kläranlage der Stadt Schongau
Zolling Zusatzausrüstung für die Kläranlage Oberappersdorf

 


Glückstadt: Verbandsversammlung – Schmutzwassergebühr in Glückstadt sinkt. Auch 2021 werden Abwasserkanäle saniert

Im Poppenhuus in der Engelbrechtschen Wildnis tagte gestern die Verbandsversammlung der Stadtentwässerung Glückstadt (SEG) unter strengen Vorkehrungen zur Corona-Prävention. Auf der Tagesordnung standen unter anderem der Wirtschaftsplan und die Abwassergebühren für 2021.

Für die Stadt Glückstadt kann die Abwassergebühr für Schmutzwasser um 14 Cent auf 2,53 Euro pro Kubikmeter gesenkt werden. Die Niederschlagswassergebühr bleibt konstant bei 76 Cent pro Quadratmeter versiegelter Fläche. Die Gebühren für Kleinkläranlagen und Sammelgruben müssen erhöht werden, um die Kosten decken zu können.

Das mehrjährige Kanalsanierungsprogramm für Glückstadt läuft auch 2021 weiter. Die größten Sanierungs- und Erneuerungsvorhaben betreffen Kanäle in der Friedrich-Ebert-Straße (geplante Investition von rund 1,3 Millionen Euro), Namenlose Straße und Dovenfleth (950.000 Euro), mehrere Stellen in der Nordmarksiedlung (750.000 Euro), in der Großen Kremper Straße (730.000 Euro) und in der Flensburger Straße (440.000 Euro). Geplant sind außerdem unter anderem Arbeiten an Hausanschlüssen im Zuge der Asphaltsanierung der B431 und eine Sanierung des Regenrückhaltebeckens Tegelgrund.

Insgesamt sind für das Kanalnetz Investitionen in Höhe von knapp 5,9 Millionen Euro vorgesehen. Davon werden 352.000 Euro für das Konzept zur Optimierung und Sanierung der Transportleitung und der dazugehörigen Pumpwerke verwendet, die das Abwasser aus den Gemeinden Blomesche Wildnis, Engelbrechtsche Wildnis, Herzhorn und Kollmar zur Kläranlage Glückstadt bringt.

Für die Kläranlage Glückstadt sind für das kommende Jahr Investitionen in Höhe von 22.700 Euro eingeplant. Das ist vergleichsweise wenig. Im aktuellen Jahr 2020 ist die Kläranlage jedoch mit einem neuen Zwischenspeicher mit einem Nutzvolumen von 5.000 Kubikmeter ausgestattet worden.

https://www.azv.sh/aktuelles/pressebereich/news/verbandsversammlung-schmutzwassergebhringlckstadtsinkt/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=3731821a32ccb1103ef2d5964afac1ad

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Köln:  Nachhaltig wirtschaften – Erster Nachhaltigkeitsbericht der StEB

Gewässerbelastung reduzieren, natürliche Ressourcen schützen und Treibhausgasemissionen mindern: Seit vielen Jahren engagieren die StEB Köln sich zum Thema Nachhaltigkeit und veröffentlichen ihre Fortschritte über verschiedene Kanäle. Ziel ist es, einen positiven Fußabdruck zu hinterlassen.

Im nun vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht führt das Unternehmen sein Engagement für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft erstmals in kompakter und übersichtlicher Form in einer Publikation zusammen. Entstanden ist ein 60 Seiten starker Bericht mit integriertem Geschäftsergebnis, der sich an den Nachhaltigkeitskriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) orientiert.

Der Entstehungsprozess des Berichts war transparent und konsequent partizipativ: Zunächst wurden die Nachhaltigkeitsthemen erneut auf ihre Wesentlichkeit überprüft. Dafür bewerteten Fachexpert*innen und Führungskräfte der StEB Köln, welche Nachhaltigkeitsthemen für das Unternehmen aktuell besonders wichtig sind. Auch die Stakeholder der StEB Köln wurden einbezogen: In einer Online-Umfrage konnten sie die wesentlichen Themen hinsichtlich ihrer Relevanz bewerten und äußerten Ideen und Vorschläge, wie die Nachhaltigkeitsleistungen weiter verbessert werden können.

Das Ergebnis sind 23 wesentliche Themen in fünf Wirkungsfeldern: 1) Regenerativer Umweltschutz, 2) Wassersensible Stadt, 3) Partner der Stadtgesellschaft, 4) Nachhaltige Unternehmensführung und -kultur sowie 5) Arbeitsplatz der Zukunft. Sie bilden eine strategische Basis für die kommenden Jahre, an denen die StEB Köln ihre Ziele und Maßnahmen neu ausrichten und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit prüfen können.

https://www.steb-koeln.de/Aktuelles/Nachhaltig-wirtschaften-Erster-Nachhaltigkeitsbericht-der-StEB-K%C3%B6ln.jsp?ref=/Aktuelles/Aktuelles.jsp

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Ruhrverband: Kläranlage Altena des Ruhrverbands: Bauarbeiten liegen trotz Corona vor dem Zeitplan

Neuartiges Reinigungsverfahren reduziert den Betriebsaufwand und den Flächenbedarf

Seit gut einem Jahr finden auf der Kläranlage Altena umfangreiche Bauarbeiten statt. Für rund 14,5 Millionen Euro errichtet der Ruhrverband am Standort der bisherigen Anlage einen vollständigen Neubau, in dem nach Fertigstellung das in den Niederlanden entwickelte neuartige Nereda®-Verfahren zur Abwasserreinigung angewandt werden soll. Die Mikroorganismen bilden dabei nicht die sonst übliche Flockenstruktur, sondern schließen sich zu kompakten, kugelförmigen Granulen zusammen, die sich sehr schnell vom gereinigten Wasser trennen und so das sonst nötige separate Nachklärbecken überflüssig machen.

Da alle biologischen Reinigungsprozesse weitestgehend gleichzeitig in einem Reaktor ablaufen und auf Nachklärbecken verzichtet werden kann, sind der Betriebsaufwand und der Flächenbedarf deutlich niedriger als beim konventionellen Belebungsverfahren. Der Ruhrverband rechnet zudem mit einer Energieeinsparung von 30 Prozent sowie einem deutlich – um etwa 75 Prozent – reduzierten Bedarf an Fällmitteln für die chemische Phosphatfällung. Auch die Ablaufwerte werden sich nach der Inbetriebnahme der neuen Anlage voraussichtlich deutlich verbessern.

Was ist bereits geschehen? Die Erneuerung des aus drei Schneckenpumpen bestehenden Zulaufhebewerks, über das das Abwasser zur Kläranlage befördert wird, ist weitgehend abgeschlossen. Auch die Rechen, die die groben Schmutzstoffe aus dem Abwasser entfernen, wurden ausgetauscht. Der neue Sandfangräumer ist ebenso wie die neue Gebläsestation in Betrieb. Einer der zwei Faulbehälter wurde abgerissen und an dessen Stelle ein Gebäude errichtet, das die Mess-, Steuerungsund Regeltechnik der gesamten Anlage sowie eine Trafostation zur Stromversorgung beherbergt.

Woran wird aktuell gearbeitet? Auf der Freifläche zur Lenne hin entsteht derzeit das neue Becken mit drei Kammern von jeweils mehr als 1.700 Kubikmetern Fassungsvermögen, das das Herzstück der neuen Nereda®-Anlage bilden wird. Mitte November wurde die Bodenplatte fertig betoniert. Dank reibungsloser Abläufe in der Bauvorbereitung und -planung sowie der für die Bauausführung überaus günstigen Wetterverhältnisse im November liegen die Arbeiten dieses Bauabschnitts um einige Wochen vor dem Zeitplan. Zwar haben die coronabedingten Einschränkungen in den vergangenen Monaten für einigen organisatorischen Aufwand gesorgt, beispielsweise im Umgang mit den zum Teil aus dem Ausland stammenden ausführenden Firmen, doch glücklicherweise gab es dadurch bisher keine zeitlichen Verzögerungen. Die Maschinen- und Elektrotechnik der mechanischen Abwasserreinigung (Zulaufpumpwerk, Rechen und Sandfang) befindet sich ebenfalls in der Fertigstellung.

Wie geht es weiter? Sobald die Temperaturen im kommenden Frühjahr wieder steigen, beginnt der Umbau der Vorklärbecken. Ab Mitte 2021 folgt die maschinen- und elektrotechnische Ausrüstung der Nereda®-Anlage sowie die Verlegung der notwendigen Rohrleitungen im Erdreich. Der Ruhrverband rechnet damit, dass bei einem weiter so günstigen Bauablauf wie bisher der Probebetrieb des innovativen Verfahrens im Herbst 2021 starten kann. Dieser wird von einem umfangreichen Monitoring begleitet, um nachzuweisen, dass die neue Kläranlage die Erwartungen an die erzielte Ablaufqualität erfüllen kann.

Das Vorhaben wird mit Mitteln in Höhe von 1.409.699,00 EUR aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert.

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///klaeranlage-altena-des-ruhrverbands-bauarbeiten-liegen-trotz-corona-vor-dem-zeitplan/

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Stuttgart: Deckel drauf – das Jubiläumsjahr der Stadtentwässerung Stuttgart geht zu Ende

In den letzten Monaten hat die SES Euch Einblicke in die vielseitigen Aufgaben und Arbeitsbereiche gegeben. Zum Abschluss des Jubiläums gibt es neue Kanaldeckel, mit Silhouetten von prägenden Gebäuden Stuttgarts, für die Königstraße.

Wir wünschen viel Spaß beim Erkennen der einzelnen Gebäude.

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/deckel-drauf-das-jubilaeumsjahr-der-stadtentwaesserung-stuttgart-geht-zu-ende/

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Stuttgart: Vierte Reinigungsstufe im Hauptklärwerk S-Mühlhausen wird gebaut

Mit der 4. Reinigungsstufe können in Zukunft auch Spurenstoffe aus dem Abwasser entfernt werden.

Das Hauptklärwerk Stuttgart-Mühlhausen wird um eine vierte Reinigungsstufe erweitert, die sogenannte Spurenstoffe aus dem Abwasser entfernen kann. Dafür investiert die Landeshauptstadt Stuttgart bis 2028 rund 85 Millionen Euro.

Die Anlage wird im laufenden Betrieb ausgebaut und die Arbeiten dafür sind in drei mehrjährige Abschnitte gegliedert. Mit den Vorarbeiten für den ersten Abschnitt wurde im März 2020 begonnen. In diesem Abschnitt wird die Möglichkeit geschaffen, bereits in der biologischen Reinigungsstufe Spurenstoffe und Mikroschadstoffe durch die Zugabe von Aktivkohle zu entnehmen. Sichtbar sind die ca. 20 Meter hohen Silos und fassen 150 Kubikmeter Pulveraktivkohle. Das erste Silo wurde am 16. Dezember angeliefert und in der Biologie Nord des Hauptklärwerks aufgestellt. Die Aufstellung des zweiten Silos in der Biologie Süd ist am 20. Januar 2021 geplant. Die Inbetriebnahme der Silos und somit auch der Beginn der Spurenstoffelimination ist nach Anschluss- und Einrichtungsarbeiten sowie Probebetrieb im Januar 2022 vorgesehen.

Im weiteren Verlauf des Projekts wird der Sandfilter zum Flockungsfilter mit Pulveraktivkohledosierung umgebaut und die Elektro- und Maschinentechnik überholt. Die gesamte Anlage soll bis 2028 fertiggestellt werden.

https://www.stuttgart-stadtentwaesserung.de/vierte-reinigungsstufe-im-hauptklaerwerk-s-muehlhausen-wird-gebaut/

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AZV Südholstein: Sauber in die Dreckau / Neue Kläranlage Lentföhrden in Betrieb

Der erste Bauabschnitt ist abgeschlossen und die Abwasserreinigung läuft erfolgreich: In Lentföhrden (Kreis Segeberg) hat der Abwasser-Zweckverband (AZV) Südholstein die Kläranlage umgebaut und erweitert. Die bisherige Anlage war sanierungsbedürftig und außerdem zu klein für den wachsenden Ort.

Für das Abwasser der knapp 2.600 Lentföhrdener steht am Ufer der Dreckau nun eine moderne SBR-Anlage zur Verfügung. Die Abkürzung steht für Sequence-Batch-Reactor: Die biologische Abwasserreinigung läuft dabei in nur einem Becken in zeitlich nacheinander verlaufenden Phasen ab. In der bisherigen klassischen Durchlaufanlage fanden die Phasen des biologischen Reinigungsprozesses zeitgleich in verschiedenen Becken statt. Die Vorplanungen für den Umbau hatten ergeben, dass das SBR-Verfahren für Lentföhrden gut geeignet und am wirtschaftlichsten ist.

Nach einer umfangreichen Planungs- und Vorbereitungsphase waren die Tiefbauarbeiten im November 2018 gestartet. Im Jahr 2019 folgten der Bau des SBR-Behälters und zweier Klärschlammspeicher sowie die Errichtung eines neuen Technik- und Betriebsgebäudes. Ab Frühjahr 2020 konnten die Becken mit Maschinen- und Elektrotechnik ausgestattet werden, bevor sie den Herbst über getestet und in Betrieb genommen wurden. Die Anlagen zur mechanischen Reinigung sind erhalten geblieben. Das Zulaufpumpwerk wurde jedoch mit leistungsfähigeren, besser steuerbaren Pumpen ausgestattet.

In einem zweiten Bauabschnitt werden nun noch bis zum Frühjahr 2021 die drei alten Klärbecken zu Speicherbecken umgebaut. In einem Becken wird das anfallende verschmutzte Abwasser aufbewahrt, bis es zur nächsten Reinigungsphase in den SBR-Behälter laufen kann. In ein zweites Becken fließt das gereinigte Abwasser – es wird von dort langsam und kontrolliert in die Dreckau eingeleitet, um den Fluss nicht zu überlasten. Ein drittes Becken dient als Notfallspeicher.

https://www.azv.sh/aktuelles/pressebereich/news/sauberindiedreckauneueklranlagelentfhrdeninbetrieb/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=fe6467e3d1c9ee6b551afe377f2c60e3

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Warnow: Steigende Investitionen für langfristige Ver- und Entsorgungssicherheit

Verbandsversammlung des WWAV zieht positives Resümee für das Jahr 2020 und beschließt die Investitionen für 2021
Am 16. Dezember fand die Verbandsversammlung des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV) statt, auf der die notwendigen Beschlüsse für das kommende Jahr gefasst wurden, unter anderem das Investitionsprogramm für 2021 in Höhe von 36,4 Millionen Euro für die Erweiterung und den Erhalt der wasserwirtschaftlichen Anlagen und Netze im gesamten Verbandsgebiet.

Trinkwasserverbrauch trotz Corona auf Vorjahresniveau
Trotz der durch Corona bedingten Einschränkungen liegt der Trinkwasserverbrauch im gesamten Verbandsgebiet für das laufende Jahr auf dem hohen Niveau des Vorjahres von rund 14 Millionen Kubikmetern. Zurückzuführen ist dies auf die heißen Sommermonate in 2020, in denen sogar die Spitzenverbräuche des Hitzesommers 2018 übertroffen und dadurch geringere Abnahmen in touristisch geprägten Regionen des Verbandsgebietes während des Lockdowns ausgeglichen wurden. Katja Gödke, Geschäftsführerin des WWAV, betont, dass die diesjährigen Spitzenverbräuche durch die vorhandenen Anlagen und Netze sowie die Wasserressourcen abgedeckt werden. „Anders als in speziellen Regionen Deutschlands gibt es bei der Trinkwasserversorgung in Rostock und den umliegenden Gemeinden keine Kapazitätsengpässe“.

Baumaßnahmen in 2020 planmäßig
Die für das laufende Jahr vorgesehenen Bauprojekte konnten durch Nordwasser weitgehend umgesetzt werden. Insgesamt hat der Betriebsführer im Auftrag des WWAV in 2020 für Planung und Bau der vielzähligen und umfangreichen Baumaßnahmen in der Hansestadt Rostock sowie den 28 Gemeinden des Landkreises Rostock Investitionsmaßnahmen mit einem Wertumfang von 22,5 Millionen Euro fertiggestellt. Zum überwiegenden Teil wurden dabei leitungsgebundene Maßnahmen umgesetzt, so beispielsweise in Großprojekten am Petridamm, in der Richard-Wagner-Straße, der Satower Straße oder der Ulmenstraße. Zur langfristigen Versorgungssicherheit der wachsenden Gemeinde Dummerstorf wurde für das Wasserwerk Reez ein weiterer Brunnen gebaut. Der Bau des neuen Trinkwasserbehälters in Biestow ist nahezu abgeschlossen. Planmäßig stellt dieses Projekt mit rund 4 Millionen Euro Baukosten die investitionsstärkste Maßnahme im laufenden Jahr dar.

Rund 36 Millionen Euro für langfristige Ver- und Entsorgungssicherheit
Die Verbandsversammlung bestätigte das vorgelegte Investitionsprogramm für das kommende Jahr. Demnach werden in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sowie den 28 Gemeinden in der Region rund 36,4 Millionen Euro für den Erhalt und die Erweiterung der Netze und Anlagen eingesetzt.
Mit knapp 24 Millionen Euro fließen rund zwei Drittel davon in leitungsgebundene Maßnahmen, wobei diese zumeist durch den gemeindlichen Straßenbau begründet werden. Dabei liegt der Fokus weiterhin auf der Erneuerung von Trink- und Abwasserleitungen sowie der Anpassung des Entwässerungssystems an die Anforderungen des Klimawandels, insbesondere an die zunehmenden Starkregenereignisse. Daher wird auch im kommenden Jahr die schrittweise Realisierung der Entwässerungsleitachse fortgeführt. So werden in der Fritz-Reuter-Straße voraussichtlich bis 2024 die vorhandenen Mischwasserkanäle durch separate Schmutz- und Regenwasserkanäle abgelöst. „Dieses Projekt ist eine gemeinsame Maßnahme mit den Stadtwerken Rostock sowie der Stadt Rostock und Beispiel für die sinnvolle Bündelung von Maßnahmen der unterschiedlichen kommunalen Akteure“, so Gödke.
Weitere größere Bauvorhaben in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock sind die fortführenden Maßnahmen in der Satower Straße sowie in der Straße Am Güterbahnhof. Zudem wird mit der Erneuerung des Schmutzwasserkanals in der Gutenberg-/ Hinrichsdorfer Straße begonnen. Im Rostocker Umland sind größere Maßnahmen in Elmenhorst, Groß Stove und in Gelbensande geplant, hier werden neue Trinkwasserleitungen verlegt.

Gleichbleibende Gebühren im kommenden Jahr
Sämtliche Mengen- und Grundgebühren für Trink- und Abwasser des Jahres 2020 werden auch für das kommende Jahr gelten. Damit bleiben speziell die Trinkwassergebühren im vierten Jahr in Folge unverändert auf einem niedrigen Niveau.

Sowohl WWAV als auch Nordwasser blicken positiv auf das durch die Pandemie bestimmte Jahr 2020 zurück. „Durch das konsequente und frühzeitig fest installierte Krisenmanagement der Nordwasser haben wir seit Beginn der Pandemie die Ver- und Entsorgung zu jedem Zeitpunkt sichern und unsere Aufgaben als Betriebsführer und Dienstleister des WWAV konsequent erfüllen können“, so Ulf Altmann, technischer Geschäftsführer der Nordwasser. „Wir sind daher optimistisch, auch das anspruchsvolle Investitionsprogramm 2021 gemeinsam mit den Kommunen und unseren Partnern aus dem Baugewerbe erfolgreich umsetzen zu können.“

https://www.wwav.de/aktuell/pm_171220_steigInvest/

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Schongau: Anschluss des Ortskanals an die Kläranlage der Stadt Schongau

Wie Sie sicherlich aus der Presse erfahren haben, wurde Anfang Oktober nach Zustimmung durch den Stadtrat Schongau und den Gemeinderat Schwabbruck eine Zweckvereinbarung über die Übernahme und Reinigung der Abwässer der Gemeinde Schwabbruck mit der Stadt Schongau (Stadtwerke Schongau) abgeschlossen.

Damit sind nunmehr alle Voraussetzungen erfüllt, dass die Abwässer der Gemeinde Schwabbruck künftig in der Kläranlage der Stadt Schongau gereinigt werden.

Die Abwasserlast der Gemeinde Schwabbruck beträgt 1.200 EW (Einwohnerwerte). Dies entspricht bei einer Auslegung der Kläranlage Schongau von insgesamt 40.000 EW einem Anteil von drei Prozent. Auch die Gemeinden Altenstadt und Hohenfurch lassen ihre Abwässer in der Kläranlage der Stadt Schongau reinigen.

Die gesamte Abwasserdruckleitung mit Anschluss an den Sammler Schongau sowie der Umgehungskanal im Kläranlagenbereich sind mittlerweile fertiggestellt und geprüft. Die Abnahme dieser Bauleistungen erfolgte in der KW 45.

Die Inbetriebnahme des Pumpwerkes ist für die KW 47 vorgesehen.
Der Gemeinderat Schwabbruck hat beschlossen, dass die Kosten dieses Anschlusses an die Kläranlage Schongau im Rahmen eines Verbesserungsbeitrages auf die angeschlossenen bzw. anschließbaren Grundstücke umgelegt werden. Hier kann eine endgültige Kalkulation aber erst erfolgen, wenn die gesamten Kosten der Maßnahme vorliegen und auch die beitragspflichtigen Grundstücks- und Geschossflächen ermittelt sind. Zur Finanzierung der Maßnahme ist es jedoch in jedem Fall erforderlich, im ersten Halbjahr 2021 eine erste Vorauszahlung auf den Verbesserungsbeitrag zu erheben. Derzeit gehen wir davon aus, dass sich diese Vorauszahlung in Höhe von 3,00 EUR/m² Geschossfläche und 0,50 EUR/m² Grundstücksfläche bewegen wird. Nach vorliegender gesamter Kalkulation wird dann der Gemeinderat Schwabbruck entscheiden, ob und wann noch eine weitere Vorausleistung erhoben bzw. wann die endgültige Beitragsabrechnung erfolgen wird.

https://schwabbruck.auerbergland.de/Startseite.15207.0.html

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Zolling: Zusatzausrüstung für die Kläranlage Oberappersdorf

In der Kläranlage Oberappersdorf sollen noch einige technische und maschinelle Zusätze nachgerüstet werden, zum Beispiel eine Möglichkeit, um Wasserproben im Maschinengebäude entnehmen zu können oder um die Zusätze, die zum Zersetzungsprozess im Abwasser nötig sind, noch feiner dosieren zu können. Den Kosten in Höhe von 19.309,21 Euro brutto stimmten die Räte zu.

Ebenfalls zugestimmt hat das Gremium einigen zusätzlichen Einbauten, darunter eine Notausstiegsleiter für das Belebungsbecken sowie neue Zulaufpumpen, da die alten Pumpen vor allem mit Feuchttüchern im Abwasser Probleme hatten und nicht reibungslos funktionierten. Kosten insgesamt: 11.547,15 Euro brutto.

https://www.zolling.de/bericht-aus-dem-gemeinderat-vom-12.-november-2019?suche=Kl%C3%A4ranlage

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