Dienstag, Dezember 1, 2020
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Schwebendes Verfahren

Maßnahmen gegen Kristallisationen und Ablagerungen in Wasser- und Abwassersystemen Kristallisationen
und deren Ablagerungen sind allgegenwärtig. Häufig treten sie im Bereich der Schlammentwässerung in
Zentrifugen, Pressen sowie den folgenden Aggregaten wie Rohrleitungen und Pumpen auf. Besonders störend
sind sie außerdem in Kreislauf- und Prozesswassersystemen. Die Folge: Betriebsstörungen bis hin zum
Anlagenstillstand. Wie kann man Abhilfe schaffe?

Ablagerungen von Kristallen werden
häufig durch Schlamm-, Fettund
Polymerpartikel ergänzt, so
dass eine immer schneller wachsende
Schicht entsteht. Rund 90 % der Kristallisationsvorgänge,
die im praktischen Betrieb
zu Störungen führen, entstehen in
wässrigen Systemen, in denen folgende
Komponenten vorliegen: Puffersystem
(Karbonat-, Phosphat-, Ammoniumoder
Acetat-System), metallische Kationen
wie Ca2+, Mg2+ und Fe2+/3+.
Liegt eine übersättigte Lösung vor, fallen
die Kristalle in der Reihenfolge der
Löslichkeitsprodukte aus, wobei der pHWert
über die kritische Löslichkeitsgrenze
steigt. Bei der theoretischen Anwesenheit
aller oben aufgezählten Ionen würde
bei einem pH-Bereich von 7 bis 7,3 zunächst
das Eisen(III)phosphat spontan
ausfallen. Würde die eingebrachte Eisenmenge
theoretisch ausreichen, die
PO4-Ionen komplett zu fällen, würde das
Kalziumkarbonat anschließend fallen.

Kalkablagerungen in einer Zentrifuge (links) und einer Schlammleitung (rechts)
Analyse der Kristallisationsparameter
an einer Zentrifuge… mehr unter:

http://www.pcs-consult.de/Artikel_Chemietechnik_Kristallisationen.pdf