Montag, Oktober 26, 2020
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PFOS bei der Klärschlammtrocknung

Das Bayerische Landesamt für Umwelt (LfU) empfiehlt aus Vorsorgegründen, künftig in Klärschlammtrocknungsanlagen ohne geeignete Abgasreinigungseinrichtung nur Klärschlämme bis zu einem Höchstgehalt von 125 µg/kg Trockensubstanz an perfluorierten Tensiden (PFT) einzusetzen. Höher belastete Klärschlämme sollten in entwässerter Form direkt thermisch entsorgt werden. Die Empfehlung beruht auf einem Versuch zur Trocknung von Klärschlamm bei verschiedenen Temperaturen. Der eingesetzte Klärschlamm wies erhöhte Gehalte an Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) auf. Eine relevante Flüchtigkeit von PFOS konnte ab einer Trocknungstemperatur von 60 °C festgestellt werden. Die Ergebnisse sind in der Broschüre „Flüchtigkeit von Perfluoroctansulfonsäure (PFOS) bei der Klärschlammtrocknung“ des LfU zusammengefasst.

www.bestellen.bayern.de
dort: Abfallwirtschaft, Klärschlamm

Quelle: http://www.dwa.de/portale/dwa_master/dwa_master.nsf/home?readform&objectid=0FB23AC453591E12C12573C500445187