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Januar 2021
Übersichtsstudie zum Einsatz von Biotests zur Beurteilung von Abwässern aus Industrie und Gewerbe
Einsatzgebiete von Prozess-TOC-Systemen

 


Übersichtsstudie zum Einsatz von Biotests zur Beurteilung von Abwässern aus Industrie und Gewerbe

Grundsätzlich können durch chemische Analysen einzelne Substanzen gezielt detektiert werden. Da aber der Grossteil der Stoffe und Transformationsprodukte aus Industrie und Gewerbe nicht identifiziert sind, gestaltet sich dieser Ansatz als herausfordernd. Auch werden die Kombinationswirkungen von Stoffmischun-gen durch eine rein chemisch-analytische Herangehensweise nicht abgedeckt.

Als vielversprechender Ansatz gilt daher die Untersuchung von Industrieabwasser mit Biotests um kritische bzw. toxische Abwasser-ströme zu identifizieren. In Folgeuntersu-chungen bietet es sich dann an Biotests in Ergänzung zur chemischen Analytik anzu-wenden. Biotests sind Testmethoden, die einzelne Zellen oder ganze Organismen einsetzen, um Wirkungen auf eine spezifische Exposition (z.B. einer Abwasserprobe) abzu-schätzen.

In einigen Schweizer Betrieben werden Biotests bereits gezielt eingesetzt, um die Toxizität von Betriebsabwässern einzuschätzen. Es ist daher wünschenswert, dass diese Erfahrungen auch anderen Betrieben zur Verfügung gestellt werden können. Die Arbeitsgruppe Ökotoxi-kologie von Professorin Miriam Langer am Institut für Ecopreneurship der Hochschule für Life Sciences FHNW führt zu diesem Zweck das Projekt «Biotests und Industrie» mit Unter-stützung der Plattform «Verfahrenstechnik Mikroverunreinigungen» im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) durch. Das Ziel des Projekts ist es, das nationale und internationale Wissen zum Einsatz von Biotests für die Beurteilung von Industrie- und Gewerbeabwasser zu sammeln und die daraus gewonnenen Erkenntnisse in einer Übersichts-studie zusammenzustellen. Neben Erfahrungen und Bedürfnissen aus Befragungen der Betriebe fliessen auch wissenschaftliche Daten aus einer Literaturrecherche in die Studie mit ein, um schliesslich praxisorientierte Vor-gehensempfehlungen für den künftigen Einsatz von Biotests zur Beurteilung von Industrie-abwasser zu entwickeln.

https://micropoll.ch/Mediathek/newsletter-n17/

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Einsatzgebiete von Prozess-TOC-Systemen

Wasser spielt in industriellen Prozessen eine enorm wichtige Rolle. Die Qualität muss deshalb an vielen Stellen überwacht werden. Für die Überwachung und Kontrolle von Wasserströmen eignet sich vor allem der Summenparameter TOC, ein vielseitiger Überwachungsparameter in Wasser- und Abwasseraufbereitung.

Entscheider-Facts
Der TOC ist ein hervorragender Überwachungsparameter, um Veränderungen in Wasserströmen schnell zu erfassen.
Heute werden autarke und wartungsarme Prozessanalysensysteme zur TOC-Messung genutzt.
Selbstüberprüfung, Selbstkalibrierung oder eine automatische Verdünnungsfunktion sorgen für lange Standzeiten.
Der Summenparameter TOC (Total Organic Carbon = gesamter organischer Kohlenstoff) beschreibt in nur einem Analysenwert die gesamte Verunreinigung durch organische Komponenten in seiner Matrix. Er lässt sich nicht nur im Labor analysieren, sondern auch im Prozess „online“ bestimmen. Das macht den TOC zu einem vielseitigen und universellen Überwachungsparameter.

Um den TOC zu bestimmen, stehen verschiedene Bestimmungsmethoden zur Wahl – die meistgenutzte Bestimmungsweise ist die sogenannte NPOC-Methode. Das Kürzel steht für Non Purgeable Organic Carbon und meint nicht ausblasbaren organischen Kohlenstoff. Dabei wird die Wasserprobe zunächst mit einer Mineralsäure versetzt, um die anorganischen Kohlenstoffverbindungen wie

Der Summenparameter TOC (Total Organic Carbon = gesamter organischer Kohlenstoff) beschreibt in nur einem Analysenwert die gesamte Verunreinigung durch organische Komponenten in seiner Matrix. Er lässt sich nicht nur im Labor analysieren, sondern auch im Prozess „online“ bestimmen. Das macht den TOC zu einem vielseitigen und universellen Überwachungsparameter.

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