Samstag, April 17, 2021

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März 2021
Bundesregierung: Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie ist Herausforderung
Kommunen können mit Kommunikation Starkregenvorsorge verbessern
Februar 2021
Umweltbundesamt legt neue Kostensätze für Umweltschäden vor
Umweltqualitätsnormen für Binnengewässer – Überprü­fung der Gefährlichkeit neuer bzw. prioritärer Substanzen
Probebetrieb der weltweit größten solarthemischen Klärschlammtrocknungsanlage gestartet
Bundeskabinett beschließt Entwurf für IT-Sicherheitsgesetz 2.0
Bundesumweltministerium startet „Nationalen Bürger*innen Dialog Wasser“
Zukunftsfähige Technologien und Konzepte zur Erhöhung der Wasserverfügbarkeit durch Wasserwiederverwendung und Entsalzung – WavE
Fona: Monatsthema März: Wasser und Klimawandel
Januar 2021
Aufbau von zusätzlichen Regenwasserbecken u. Kanaldimensionierung
Klärschlamm als Senke für Mikroplastik jetzt und in Zukunft?
Umweltqualitätsnormen für Binnengewässer

 


Bundesregierung: Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie ist Herausforderung

Die Bundesregierung hält an den Zielen der EU-Wasserrahmenrichtlinie fest und will diese nicht aufweichen. Dies geht aus der Antwort (Bundestags-Drucksache 19/26097) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Die Wasserrahmenrichtlinie fordert, dass in den Mitgliedstaaten der EU bis Ende 2027 die Gewässerschutzziele erreicht werden sollen. Die Erreichung der Be­wirtschaftungsziele der Wasserrahmen­richtlinie liege vorrangig in der Zustän­digkeit der Länder, betont die Bundesre­gierung. Die Bewirtschaftungspläne müssen demnach bis spätestens 22.März 2022 an die Europäische Kommission be­richtet werden.Es sei eine Herausforde­rung nicht nur für Deutschland, die Be­wirtschaftungsziele in allen Wasserkör­pern bis zum Jahr 2027 zu erreichen, er­klärt die Bundesregierung weiter.

Download der Bundestags-Drucksache:
http://www.gfa-news.de/gfa/webcode/20210128_001

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Kommunen können mit Kommunikation Starkregenvorsorge verbessern

Die Verantwortung für Maßnahmen zur Starkregenvorsorge liegt bei Kommunen und Bürger*innen. Kommunen können durch gezielte Kommunikationsinstrumente wie Nachbarschaftsberatungen oder Stadteilworkshops Bürger*innen motivieren, Vorkehrungen für Starkregen (zum Beispiel Einbau von Rückstauklappen, Schaffung von Versickerungsflächen) zu treffen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes.

Um Städte und Gemeinden wirksam vor den Folgen von Starkregen zu schützen, benötigt es vor Ort gemeinsame Anstrengungen von Kommune und Bürger*innen. Im Vorhaben „Regen//Sicher“ im Auftrag des Umweltbundesamts wurde deshalb ein breites Spektrum an Kommunikations- und Aktivierungsformaten in den Modellkommunen Worms, Lübeck sowie Bad Liebenwerda und Elsterwerda entwickelt und erprobt.

Ein Netzwerk von „Regenwasserberater*innen“ inklusive Fortbildungsangebot, Nachbarschaftsberatungen, Stadtteilworkshops und Infostände am lokalen Baumarkt – das sind einige der Beispiele für die im Vorhaben erprobten Kommunikationsformate. Diese und andere Formate wurden auf ihre Wirkung hin analysiert. Die Evaluation zeigt: wenn klar kommuniziert wird, dass eine effektive Starkregenvorsorge in der gemeinsamen Verantwortung von Bürger*innen und der Kommune liegt, fördert dies die Motivation zur Eigenvorsorge. In den drei Modelkommunen hat sich dabei bewährt, eine Kommunikationsstrategie zu konzipieren. Diese sollte sowohl verhaltenserzeugende (beispielsweise Infostände) als auch verhaltensfördernde (zum Beispiel Workshops, Beratungen) Kommunikationsformate umfassen, in denen Risiko-, Vorsorge- und Verantwortungswissen vermittelt wird.

Im Detail deuten die Ergebnisse der Studie drauf hin, dass insbesondere „aufsuchende“ Beratungsformate (beispielsweise ein Informationsstand am Baumarkt) wirksam sind, Bürgerinnen und Bürger zur Starkregenvorsorge zu motivieren, die bisher keine Absicht zur Vorsorge hatten. Workshops, Veranstaltungen und Informationsmaterialien sind hingegen geeignet, vorhandene Vorsorgeabsichten zu stärken und zu unterstützen. Sie erreichen also eher diejenigen, die bereits beabsichtigen, Vorsorgemaßnahmen umzusetzen.

Empfohlen wird grundsätzlich, dass Kommunen ihre Kommunikations- und Aktivierungsformate kontinuierlich durch verschiedene Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit begleiten, um das Risikobewusstsein in der Bevölkerung insgesamt zu stärken. Betont werden sollte dabei die Eigenverantwortung der Bürger*innen zur Vorsorge sowie die Verantwortlichkeiten der öffentlichen Hand im Sinne der Daseinsvorsorge.
Zur Entwicklung verschiedener Kommunikationsformate arbeiteten im Projekt Expertinnen und Experten aus den Bereichen Kommunikation und Psychologie zusammen. Auf Basis von wissenschaftlichen Studien wurden Faktoren ermittelt, die besonders wirksam darin sind, durch Kommunikation zum Handeln zu motivieren. Um Bürger*innen an kommunaler Starkregenvorsorge zu beteiligen, sollten die eingesetzten Kommunikationsinstrumente:
persönliche Schadenserfahrungen von Betroffenen vermitteln
die Risikowahrnehmung stärken
Selbstwirksamkeitsüberzeugungen erhöhen
kollektive Wirksamkeitsüberzeugungen fördern
gemeinsame Verantwortung von Staat und Bevölkerung kommunizieren
lokale Identität und soziale Eingebundenheit ausbauen.
Starkregenvorsorge im Porträt – Kurzfilme zeigen Erfahrungen in Worms, Lübeck und Elsterwerda/Bad Liebenwerda

Die im Projekt „Regen//Sicher“ erprobten Aktivierungs- und Beteiligungsprozesse werden in drei Kurzfilmen portraitiert:
Worms sorgt vor – Gemeinsame Starkregenvorsorge von Stadt und Bürgern
Gemeinsam gut gerüstet – Starkregenvorsorge in Lübecker Siedlergemeinschaften
Gut beraten bei Starkregen – Das Netzwerk Regenwasserberatung des Wasser- und Abwasserverbands Elsterwerda

Zudem wurden diverse Materialien, Konzepte und Leitfäden für Kommunen entwickelt, die Bürger*innen bei der Starkregenvorsorge beteiligen wollen. Die Materialien sind auf der Projektwebseite des UBA zu finden.

Durchgeführt wurde das Projekt von Oktober 2016 bis Januar 2020 von ecolo – Agentur für Ökologie und Kommunikation und e-fect dialog evaluation consulting eG.

https://www.umweltbundesamt.de/themen/kommunen-koennen-kommunikation-starkregenvorsorge

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Umweltbundesamt legt neue Kostensätze für Umweltschäden vor

Für viele Umweltbelastungen und -schä­den gibt es etablierte wissenschaftliche Methoden, um sie in Geldwerten auszu­drücken. Das Umweltbundesamt (UBA) hat im Dezember 2020 in der neu veröf­fentlichten Methodenkonvention 3.1 die Kostensätze von Umweltbelastungen ak­tualisiert und um Kostensätze für Stick­stoff-und Phosphoremissionen, Treibhausgase in der landwirtschaftlichen Lie­ferkette und Baustoffe erweitert.

Ein Beispiel, das das UBA in einer Pressemitteilung nennt: Mit den erwei­terten Kostensätzen der „Methodenkon­vention 3.1“ ergeben sich für die Aus­bringung von einem Kilo Stickstoff in der landwirtschaftlichen Praxis konservativ geschätzt Umweltschadenskosten von 6,30 Euro, die Ausbringung von einem Kilo Phosphor 4,44 Euro. Bei einem durchschnittlichen Stickstoffüberschuss von 94 kg/ha und einer landwirtschaft­lich genutzten Fläche von ca. 16,5 Mio. ha entspricht das jährlichen Gesamtkos­ten von ca. 11,5 Milliarden Euro allein in Deutschland.

Download der Methodenkonvention 3.1 zur Ermittlung von Umweltkosten – Kostensätze:
http://www.gfa-news.de/gfa/webcode/20201222_009

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Umweltqualitätsnormen für Binnengewässer – Überprü­fung der Gefährlichkeit neuer bzw. prioritärer Substanzen

Zur Umsetzung der Wasserrahmenricht­linie sind in der Oberflächengewässer-Verordnung (OGewV) für Schadstoffe Umweltqualitätsnormen (UQN) festzule­gen. Für viele Spurenstoffe ist eine reali­tätsnahe UQN-Ableitung nicht möglich, da valide Testergebnisse fehlen. In einem Projekt im Auftrag des Umweltbundes­amts wurden Daten für umweltrelevante Schadstoffe anhand ökotoxikologischen Standardtests (Algen-, Daphnien-, Fisch­eitest) erhoben und Vorschläge für Um­weltqualitätsnormen (UQN-V) abgelei­tet. Weiter wurden Untersuchungen zu chronischen, subletalen Wirkungen des Antidiabetikums Metformin sowie Gua­nylurea an Regenbogenforellen (On­corhynchus mykiss) über 28 Tage durch­geführt und UQN-V abgeleitet. Die Er­gebnisse hat das Umweltbundesamt in der Reihe Texte (233/2020) veröffent­licht:

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltqualitaetsnormen-fuer-binnengewaesser

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Probebetrieb der weltweit größten solarthemischen Klärschlammtrocknungsanlage gestartet

Die Emschergenossenschaft hat den Pro­bebetrieb ihrer neuen solarthermischen Klärschlammtrocknungsanlage am Standort der Kläranlage Bottrop aufge­nommen. Mit einer Fläche von zirka 61 000 m² ist es die weltweit größte An­lage ihrer Art. Im Frühjahr 2019 hatte die Emschergenossenschaft mit der Er­richtung der neuen solarthermischen Klärschlammtrocknungsanlage (STT) in Bottrop begonnen. Nach nur eineinhalb Jahren Bauzeit konnte dann der Testbe­trieb in der STT starten.

In den ersten Hallen der Anlage wur­de der erste entwässerte Klärschlamm eingebracht. In diesen Hallen wird der Schlamm durch die Wendetechnik („elektrische Schweine“) regelmäßig ge­wendet und somit getrocknet. Gleichzei­tig gingen die ersten Abluftbehandlungs­anlagen in Betrieb, um eine Beeinträchti­gung des Umfelds durch den startenden Betrieb auszuschließen. In den kommen­den Wochen und Monaten werden dann Schritt für Schritt weitere Anlagenteile in Betrieb genommen, sodass die Emscher­genossenschaft etwa bis Mitte 2021 den Betrieb der STT bis zur vollen Auslastung hochfahren wird.

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Bundeskabinett beschließt Entwurf für IT-Sicherheitsgesetz 2.0

Die Bundesregierung hat im Dezember 2020 den Entwurf eines Zweiten Geset­zes zur Erhöhung der Sicherheit informa­tionstechnischer Systeme (IT-Sicherheits­gesetz 2.0) beschlossen. Damit unter­streicht sie die hohe Bedeutung der In­formations-und Cybersicherheit in Deutschland. Das Gesetz regelt unter anderem den Schutz der Bundesverwaltung, kritischer Infrastrukturen (KRITIS), von Unternehmen im besonde­ren öffentlichen Interesse und den Ver­braucherschutz.

Zum Bereich „kritische Infrastruktu­ren“ enthält das IT-Sicherheitsgesetzes 2.0 unter anderem folgende Regelungen: Betreiber Kritischer Infrastrukturen wer­den verpflichtet, Systeme zur Angriffser­kennung einzusetzen. Über eine Ände­rung im Gesetz über die Elektrizitäts-und Gasversorgung gilt diese Pflicht auch für Betreiber von Energieversor­gungsnetzen und Energieanlagen. Die bereits für Betreiber Kritischer Infra­strukturen geltenden Meldepflichten gel­ten künftig auch für Unternehmen, die von besonderem öffentlichen Interesse sind.

Download des Gesetzesentwurfs:
http://www.gfa-news.de/gfa/webcode/20210108_005

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Bundesumweltministerium startet „Nationalen Bürger*innen Dialog Wasser“

Das Bundesumweltministerium setzt bei der Gestaltung der zukünftigen Wasser­politik weiter auf eine breite Einbezie­hung aller Interessierten. Nach der Betei­ligung der Fachwelt sind nun die Mei­nungen und Perspektiven von interes­sierten Bürgerinnen und Bürgern ge­fragt. Ende Februar 2021 werden an vier unterschiedlichen Standorten in Deutsch­land per Zufall ausgeloste Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit erhalten, ih­re Ansichten zu ausgewählten Themen der Wasserwirtschaft zu äußern. Es geht darum, über mögliche Handlungsoptio­nen für die Wasserwirtschaft und den wasserbezogenen Umweltschutz zu dis­kutieren sowie Vorschläge, Ideen und Empfehlungen auszutauschen und zu entwickeln. Die Bürger*innenwerkstätten sollen gemeinsam mit einem Jugend­workshop und einem Online-Dialog die Grundlage für einen „Bürger*innenratschlag“ bilden. Weitere Informationen zum „Nationalen Bürger*innen Dialog Wasser“ findet man auf der Dialog-Platt­form des BMU. Diese Dialog-Plattform ist für alle interessierten Akteurinnen und Akteure zugänglich und bietet zudem im Zeitraum vom 27. Januar bis 10. Februar 2021 Möglichkeiten der aktiven Beteili­gung in Form einer Ideen-Werkstatt und einer Umfrage.

https://dialog.bmu.de

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Zukunftsfähige Technologien und Konzepte zur Erhöhung der Wasserverfügbarkeit durch Wasserwiederverwendung und Entsalzung – WavE

Die Verfügbarkeit von Wasser in ausreichender Menge und Qualität ist entscheidend für das gesundheitliche Wohlergehen des Menschen, für die nachhaltige Entwicklungsfähigkeit von Regionen und eine intakte Umwelt. Die Beeinträchtigung der Wasserressourcen infolge Übernutzung und Verschmutzung einerseits und der weiterhin steigende Wasserbedarf bei begrenzten Ressourcen andererseits stellen eine immense Herausforderung dar. Die Erhöhung der Wasserverfügbarkeit durch Wiederverwendung und Entsalzung gewinnt mit zunehmendem Wasserstress nicht nur in klassischen ariden Gebieten, sondern auch in Wachstumsregionen durch konkurrierende Nutzungen stark an Bedeutung.

Die Fördermaßnahme WavE ist Teil des BMBF-Förderschwerpunktes „Nachhaltiges Wassermanagement“ (NaWaM) des BMBF-Rahmenprogramms „Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (FONA) und der BMBF-Forschungsagenda Green Economy im Handlungsfeld „Produktion und Ressourcen: Rohstoffe, Wasser und Land“.

Ziel der Fördermaßnahme WavE ist es einen Beitrag zur Erhöhung der Wasserverfügbarkeit und damit zu einer nachhaltigen Entwicklung von Regionen im In- und Ausland zu leisten, insbesondere auch in Ländern mit ausreichendem Potenzial für deutsche Technikanbieter. Hierfür sollen innovative Technologien, Betriebskonzepte und Managementstrategien für eine nachhaltige Erhöhung der Wasserverfügbarkeit und ein zukunftsfähiges Wassermanagement entwickelt werden.

In WavE widmen sich 13 Verbundprojekte und ein Begleitvorhaben dieser Aufgabe. Die Verbundprojekte arbeiten disziplinübergreifend in transdisziplinären und praxisorientierten Teams, mit Fachleuten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis. Sie adressieren das Thema „Erhöhung der Wasserverfügbarkeit“ dabei aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen Herangehensweisen.

https://www.bmbf-wave.de/

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Fona: Monatsthema März: Wasser und Klimawandel

Der internationale Weltwassertag der Vereinten Nationen am 22. März steht in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und Klimawandel“. Welche Lösungen und Konzepte zur Anpassung an den Klimawandel liefert die Wasserforschung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)? Mehr:

https://www.fona.de/de/aktuelles/monatsthemen/2020/monatsthema-maerz-wasser.php

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Aufbau von zusätzlichen Regenwasserbecken u. Kanaldimensionierung

Starkregenereignisse erhöhen die Menge an Wasser, die von Kanalnetzen aufgenommen werden und sie durchlaufen. In Regenüberlaufbecken wird überschüssiges Wasser gesammelt. Dieses kann nach Ende des Niederschlags in die Kanalisation eingeleitet und dem Klärwerk zugeführt werden, wenn deren Kapazitäten es ermöglichen.

Potentielle Maßnahme
Starkregenereignisse erhöhen die Menge an Wasser, die von Kanalnetzen aufgenommen werden und sie durchlaufen. In Folge dessen tritt überschüssiges Wasser aus den Kanalnetzen aus, was zu Überflutungen und Schadstoffeinträgen in umliegenden Gewässern führt. Dem kann durch den Bau zusätzlicher sogenannter Entlastungsbauwerke (Regenwasserbecken in offener oder geschlossener Bauweise) und der Vergrößerung der Kanaldimensionierung entgegengewirkt werden. In Regenüberlaufbecken wird überschüssiges Wasser gesammelt. Dieses kann nach Ende des Niederschlags in die Kanalisation eingeleitet und dem Klärwerk zugeführt werden, wenn deren Kapazitäten es ermöglichen.

https://www.umweltbundesamt.de/aufbau-von-zusaetzlichen-regenwasserbecken-u#potentielle-massnahme

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Klärschlamm als Senke für Mikroplastik jetzt und in Zukunft?

Kunststoffe in der Umwelt –Ein Problem für unsere Böden, oder nur falscher Alarm?
KBU Konferenz, 03.12.2020

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/2875/dokumente/08_bauerfeld_klaerschlamm.pdf

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Umweltqualitätsnormen für Binnengewässer

Überprüfung der Gefährlichkeit neuer bzw. prioritärer Substanzen
Zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG) sind in der Oberflächengewässer-Verordnung (OGewV) für Schadstoffe Umweltqualitätsnormen (UQN) festzulegen. Für viele Spurenstoffe ist eine realitätsnahe UQN-Ableitung nicht möglich, da valide Testergebnisse fehlen. In Teilvorhaben A wurden Daten für umweltrelevante Schadstoffe anhand ökotoxikologischen Standardtests (Algen-, Daphnien-, Fischeitest) erhoben und Vorschläge für Umweltqualitätsnormen (UQN-V) abgeleitet. Im Teilvorhaben B wurden Untersuchungen zu chronischen, subletalen Wirkungen des Antidiabetikums Metformin sowie Guanylurea an Regenbogenforellen (Oncorhynchus mykiss) über 28 Tage durchgeführt und UQN-V abgeleitet.

https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/umweltqualitaetsnormen-fuer-binnengewaesser

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