Sonntag, Mai 19, 2024

Meldungen der ÖWAV

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2024


Neue kommunale Abwasserrichtlinie (UWWTD) beschlossen

In der Plenartagung des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments (ENVI) am 11. April 2024 wurde die neue kommunale Abwasserrichtlinie (UWWTD) beschlossen, die neue Vorschriften zur Verbesserung der Behandlung und Wiederverwendung kommunaler Abwässer vorsieht.

Mit 481 Ja-Stimmen, 79 Nein-Stimmen und 26 Enthaltungen nahm das Parlament die im Januar 2024 mit dem Rat erzielte Einigung zur Überarbeitung der EU-Normen für die Wasserwirtschaft und die Behandlung von kommunalem Abwasser an, um die öffentliche Gesundheit und die Umwelt besser zu schützen.

Bis 2035 wird das kommunale Abwasser in allen Gemeinden ab einer Größe von 1.000 Einwohnergleichwerten (EW) vor Einleitung in die Umwelt einer Zweitbehandlung unterzogen. Bis 2039 wird die Drittbehandlung (d. h. die Entfernung von Stickstoff und Phosphor) in allen Kläranlagen ab 150.000 EW und bis 2045 in allen Anlagen ab 10.000 EW angewandt. Eine zusätzliche Behandlung zur Entfernung eines breiten Spektrums von Mikroverunreinigungen („quartäre Behandlung – 4. Reinigungsstufe „) wird für alle Anlagen über 150.000 EW (und über 10.000 EW auf der Grundlage einer Risikobewertung) bis 2045 verpflichtend sein.

Das Monitoring verschiedener Parameter im Bereich der öffentlichen Gesundheit (z. B. bekannte Viren und neu auftretende Krankheitserreger), chemischer Schadstoffe, einschließlich sogenannter „forever chemicals“ (Per- und Polyfluoralkylsubstanzen oder PFAS), Mikroplastik und antimikrobieller Resistenzen wird streng überwacht.

Mit der Richtlinie wird außerdem eine erweiterte Herstellerverantwortung für Humanarzneimittel und kosmetische Produkte eingeführt, um die Kosten für die quartäre Behandlung (zur Entfernung von Mikroverunreinigungen aus kommunalem Abwasser) zu decken. Mindestens 80 % der Kosten werden von den Herstellern getragen, ergänzt durch nationale Finanzmittel.

Die EU-Länder werden verpflichtet, die Wiederverwendung von gereinigtem Abwasser aus allen kommunalen Kläranlagen zu fördern, insbesondere in wasserarmen Gebieten, wo dies angebracht ist.

Bevor die Richtlinie in Kraft treten kann, muss der EU Rat im nächsten Schritt das Abkommen noch förmlich genehmigen.

Hintergrund:
Im Oktober 2022 legte die Kommission einen Vorschlag zur Überarbeitung der Richtlinie über die Behandlung von kommunalem Abwasser vor, um sie mit den politischen Zielen der EU in den Bereichen Klimaschutz, Kreislaufwirtschaft und Verringerung der Umweltverschmutzung in Einklang zu bringen. Die Rechtsvorschriften sind eine der wichtigsten Initiativen im Rahmen des EU-Aktionsplans zur Bekämpfung der Umweltverschmutzung in den Bereichen Luft, Wasser und Boden.

Weitere Informationen befinden sich auf der Homepage des EU-Parlaments unter folgendem Link
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=505973

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Sondernachbarschaftstag „Große Kanalisationsbetriebe“

Beim diesjährigen Sondernachbarschaftstag der „Großen Kanalisationsbetriebe“ am 17./18. April in Graz wurde unter der Leitung von Thomas Ertl und Bernhard Zit über die Auswirkungen der kommunalen Abwasserrichtlinie auf die Mischwasserbewirtschaftung berichtet. Auch die Erfahrungen aus der Krisenübung bei der Graz Wasserwirtschaft und die KI Auswertung von Inspektionsdaten der Fachkräftemangel auf Kläranlangen waren an diesen zwei Tagen Thema.

Darüber hinaus hatte der Gastgeber (Graz Holding) die Teilnehmer:innen noch zum Besuch der Kanalanlage der Stadt geladen, wo der Zentraler Speicherkanal (inkl. Düker und Pumpwerk) gemeinsam besichtigt werden konnte!
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=506555

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Besucherrekord bei Österreichischer Abfallwirtschafstagung 2024 in Wien

Vom 24. bis 26. April fand am Erste Campus in Wien mit einem Besucher:innenrekord von mehr als 500 Teilnehmer:innen sowie 25 Sponsoren und Ausstellern die diesjährige Abfallwirtschaftstagung (AWT) des Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverbandes (ÖWAV) statt. Unter dem Leitthema „Kreislaufwirtschaft – Abfallwirtschaft im Zeichen des Wandels“ wurde im Zuge der Abfallwirtschaftstagung 2024 über die künftigen Herausforderungen in der Branche diskutiert und Lösungsansätze präsentiert.

Entscheidungsträger:innen aus Politik, privater und kommunaler Entsorgungswirtschaft, Abfallerzeuger und Vertreter:innen der Behörden und der Wissenschaft setzten sich an diesen Tagen intensiv mit verschiedenen Aspekten der Ressourcennutzung und des nachhaltigen Umweltschutzes in der Abfallwirtschaft auseinander.

ÖWAV-Vizepräsident Prof. DI Dr. Roland Pomberger und Stadtrat Jürgen Czernohorszky eröffneten die Veranstaltung vor Ort. Czernohorszky hob in seiner Ansprache die gute Zusammenarbeit der Stadt Wien/MA 48 mit dem ÖWAV hervor und betonte die Wichtigkeit der Abfallwirtschaftstagung, besonders auch mit dem heurigen Schwerpunkt Kreislaufwirtschaft. Ein Tag wie dieser sei „ein starkes Zeichen dafür wie agil, wie zukunftsgewandt und zentral die gemeinsame Arbeit für die Lebensqualität der Menschen ist.“

Bundesministerin Leonore Gewessler, BA übermittle eine Grußbotschaft via Video und hob darin die positive Entwicklung der österreichischen Zirkularitätsrate von 13,8 % (Stand 2022) hervor, die von 2010 bis 2022 mehr als verdoppelt werden konnte. Gewissen Herausforderungen könne man aber nicht nur auf nationaler Ebene begegnen, eine „aktive Mitgestaltung auf europäischer und auf internationaler Ebene ist unverzichtbar“.

Der Auftakt zur Österreichischen Abfallwirtschaftstagung 2024 erfolgte mit einem Festvortrag des renommierten Philosophen, Historiker und Bestseller-Autor Dr. Philipp Blom. Unter dem Titel „Der Klimawandel aus historischer Sicht“ nahm Blom die Teilnehmer:innen auf eine spannende Reise durch die historische Entwicklung des Klimawandels mit.

Im Anschluss setzte der erste Konferenztag einen Schwerpunkt auf einen umfassenden Blick auf die aktuelle Lage in der Kreislaufwirtschaft und wie insbesondere die Bundeshauptstadt mit diesem Thema umgeht.

Abfallwirtschaftspreis „Phönix 2024“ an RHI Magnesita GmbH verliehen

Am Abend folgte mit der Verleihung des Abfallwirtschaftspreises „Phönix 2024“ ein Highlight des ersten Tages. Erstmals wurde der Preis in den drei Kategorien „Innovation“, „Kommunikation“ und „Best Project“ vergeben und schlussendlich ein Siegerprojekt gekürt. SC DI Christian Holzer überreichte den Phönix-Hauptpreis in diesem Jahr an die Firma RHI Magnesita GmbH, die die Fachjury mit ihrem Projekt „ReSoURCE“ (LINK) überzeugen konnte.

Das Projekt ReSoURCE zielt darauf ab, die Recyclingquoten in der Feuerfestindustrie mittels fortschrittlicher Technologien wie Laser-induced Breakdown Spectroscopy, Hyperspektralbildgebung und künstlicher Intelligenz deutlich zu erhöhen.

Den ausführlichen Bericht & Fotogalerie zur Phönix Preisverleihung finden Sie unter www.oewav.at/phoenix2024

Politik-Umwelt-Pitch zu Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft/Kreislaufwirtschaft

Der zweite Konferenztag startete mit dem „Zukunftsdialog“ der Jungen Abfallwirtschaft, diesmal gemeinsam mit den Jungen Umweltjurist:innen des ÖWAV. Die jungen Nachwuchskräfte präsentierten die Ergebnisse Ihrer jüngsten Publikation „Neue Wege einer modernen Ressourcengesellschaft“ (LINK) und zeigten anhand von drei verschiedenen Stoffströmen – Kunststoffabfälle, Textilabfälle und Bodenaushub – innovative Ansätze zur Förderung der Kreislaufwirtschaft.

Ganz besonders interessant gestaltete sich der Umwelt-Pitch mit Mitgliedern des parlamentarischen Umweltausschusses unter dem Titel „Politische Weiterentwicklung der Abfallwirtschaft/Kreislaufwirtschaft“ durch den ORF-Journalist und Moderator Tarek Leitner führte.

Zur Abrundung der Tagung organisierte der ÖWAV am dritten und letzten Tag Exkursionen zur MA 48 – Standort Rinter und zur Wien Energie Erlebniswelt.

Prämierung der besten abfallwirtschaftlichen Poster und Ehrungen

Im Rahmen einer Postersession wurden auch dieses Jahr wieder neue Projekte und Erkenntnisse auf dem Gebiet der Abfallwirtschaft dem sachkundigen Publikum der Abfallwirtschaftstagung präsentiert. Die 3 besten Poster wurden im Rahmen eines zweistufigen Bewertungssystems (Online-Abstimmung durch das Publikum und „PosterSlam“) ermittelt und mit Geldpreisen ausgezeichnet. Über den 1. Platz freute sich Verena Schmid („Optimierung der Voraufbereitung biogener Abfälle aus der Haushaltssammlung“), Platz 2 ging an Alina Zechmeister („Akku-Rückholsystem – Alte Akkus sammeln, profitieren & Ressourcen schonen“) und Platz 3 an Sandra Luck („Wanderausstellung GewissensBISS – Vom Konzept zur Evaluation“).

Darüber hinaus vergab der V.EFB (Verein zur Verleihung des Zertifikates eines Entsorgungsfachbetriebes) eine Erstzertifizierung nach EFB+ an die an die Firma „TBS Technische Behandlungssysteme GmbH“.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=507069

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Informationen für Teilnahme am Berufswettbewerb zu „Wassertechnologie“

Sind Sie interessiert talentierte Jugendliche zu Berufswettbewerben zu senden? Dann möchten wir Sie auf den Bewerb „Wassertechnologie“ aufmerksam machen:

Wassertechniker können an der Wasserversorgung oder der Abwasseraufbereitung arbeiten; Sie können als Wasserversorgungstechniker oder Abwassertechniker arbeiten.
Wasserversorgungstechniker arbeiten in örtlichen Wasserversorgungsanlagen und industriellen Wasseraufbereitungsanlagen. Sie führen ihre Arbeiten selbstständig auf der Grundlage technischer Unterlagen, Regeln und gesetzlicher Vorgaben durch. Wasserversorgungstechniker sammeln Informationen, planen und koordinieren ihre eigene Arbeit. Sie dokumentieren ihre Arbeit und ergreifen Maßnahmen zur Qualitätssicherung, Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz. Sie können in großen oder kleinen Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung arbeiten und dabei eine Reihe technischer Aufgaben oder Managementfunktionen in den Anlagen wahrnehmen.
Abwassertechniker arbeiten in Kanalnetzen für die Abwasser- und Schlammbehandlung in lokalen oder industriellen Kläranlagen. Wie die Wasserversorgungstechniker führen sie ihre Arbeit selbstständig auf der Grundlage technischer Unterlagen, Vorschriften und gesetzlicher Anforderungen durch. Sie beschaffen sich Informationen, planen und koordinieren ihre Arbeit. Sie dokumentieren ihre Arbeit und ergreifen Maßnahmen, um Qualitätssicherung, Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz am Arbeitsplatz zu gewährleisten. Dabei kann es sich um elektrotechnisch qualifiziertes Personal handeln. Sie können in einer Vielzahl technischer Funktionen oder als Manager in lokalen oder industriellen Abwasseraufbereitungsanlagen arbeiten.
Unabhängig davon, ob er in Wasserversorgungs- oder Abwasseraufbereitungsanlagen arbeitet, besteht die Aufgabe des Wassertechnikers darin, Geräte und Prozesse im Werk und in den Netzwerken zu beobachten, zu identifizieren, zu melden, zu warten, zu kontrollieren und zu reparieren. Sie müssen über Kenntnisse und Fachkenntnisse in den Bereichen Mechanik, Chemie, Biologie, Elektrizität, Automatisierung und Umweltschutz verfügen. Vor allem Gesundheit und Sicherheit sind das Wichtigste.
Unabhängig davon, wo sie arbeiten oder welche Verantwortlichkeiten sie haben, ist die Rolle des Wassertechnikers in vielerlei Hinsicht von der absoluten Anforderung an Qualität geprägt, darunter:

  • Kontinuität, Konsistenz und Sicherheit der Versorgung;
  • Sichere Entfernung, Behandlung und Wiederverwertung von Abwasser;
  • Umweltschutz.

Da Wasser die wichtigste Ressource der Erde ist, ist die Bedeutung dieser Tätigkeit und die Qualität derjenigen, die sie ausüben, unübertroffen.

Mehr Informationen zu internationalen Berufswettbewerben finden Sie unter www.skillsaustria.at.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=501054

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Ein weiteres Jahr ÖWAV-Kläranlagen-Benchmarking

Im Rahmen des ÖWAV-Kläranlagen-Benchmarking werden auf Basis der individuellen Kosten sowie technischer Leistungsdaten von Kläranlagen individuelle Leistungskennzahlen der Anlagen errechnet.
Diese werden anonymisiert ausgewertet, um sogenannte „Benchmarks“ (Bestwerte) zu gewinnen. Durch die Gegenüberstellung der Kennzahlen der eigenen Anlage mit den Vergleichsdaten können Optimierungspotenziale ermittelt werden.

Mit Ende 2023 konnte das bereits 19. Jahr des ÖWAV-Abwasser-Benchmarkings mit der Erstellung der Endberichte und der Durchführung von Workshops erfolgreich abgeschlossen werden.
Für das Jahr 2024 wurde ein neuer Informationsfolder gestaltet. Der Folder ist ab sofort in gedruckter oder digitaler Version verfügbar.

Für weitere Informationen oder eine Teilnahme am Benchmarking, besuchen Sie bitte unsere Benchmarking-Plattform: www.abwasserbenchmarking.at
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=497994

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Fachtagung «Mikroverunreinigungen auf ARA: Erfahrungen und Ausblick»

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie im nachfolgenden Text, sowie im Programm.

In der Schweiz erhalten seit 2016 ausgewählte Abwasserreinigungsanlagen (ARA) eine Stufe zur Elimination der Mikroverunreinigungen. Mittlerweile sind über 20 solche Anlagen in Betrieb. Es ist daher Zeit für eine Zwischenbilanz. Wir schauen zurück und lernen aus den bisherigen Erfahrungen: Welche Verfahren haben sich bewährt? Was gibt es zu beachten beim Betrieb? Wie kann die Reinigungsleistung überwacht werden? Wie wirkt sich der Ausbau auf die Gewässer aus? 

Wir blicken auch in die Zukunft mit der aktuell in Diskussion stehenden zweiten Ausbauetappe gemäss der Motion Spurenstoffe. Denn die Politik fordert eine Anpassung der Ausbaukriterien, so dass durch die Einleitungen von ARA keine stoffspezifischen Grenzwerte (z.B. Diclofenac) in den Gewässern überschritten werden. Wir informieren über den aktuellen Stand dieses Prozesses. Die Tagung bietet viele Gelegenheiten für Austausch zwischen Expertinnen, Experten und Interessierten. 

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=496822

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Aktuelles zur Novellierung der kommunalen Abwasserrichtlinie (UWWTD)

Laut aktuellen Informationen des Europäischen Parlaments konnte beim politischen Trilog am 29.01.2024 (Europäischer Kommission, Rat der Europäischen Union und Europäischen Parlament) eine politische Einigung der neuen inhaltlichen und zeitlichen Vorgaben erzielt werden, die einen großen Meilenstein bei der Novellierung der UWWTD darstellt. Demnach konnte man sich auf neue Regeln für die Sammlung, Behandlung und Einleitung von kommunalem Abwasser einigen, um die Umwelt und die menschliche Gesundheit besser zu schützen, u.a. durch folgende Maßnahmen:
• Bessere Überwachung von chemischen Schadstoffen, Krankheitserregern und antimikrobieller Resistenz
• Die Hersteller von Arzneimitteln und Kosmetika und die Mitgliedstaaten sollen die Kosten für die zusätzliche Behandlung von Mikroverunreinigungen finanzieren
• Umfassendere Wiederverwendung von behandeltem kommunalem Abwasser zur Vermeidung von Wasserknappheit
• Verringerung der Emissionen auf dem Weg zur Energieneutralität
Der finale Text der Richtlinie wird erst vorliegen, wenn die noch andauernden Gespräche auf technischer Ebene der Trilogpartner abgeschlossen sind. Mit Veröffentlichung und Inkrafttreten der novellierten Kommunalabwasserrichtlinie ist voraussichtlich bis Ende April 2024 zu rechnen.

Nächste Schritte
Das Europäische Parlament und der Rat müssen die neue Richtlinie nun noch förmlich annehmen, bevor sie in Kraft treten kann. Die Richtlinie wird 20 Tage nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt der EU in Kraft treten. Die Mitgliedstaaten müssen dann mit der Umsetzung der Anforderungen beginnen und im Jahr 2026 erste aktualisierte nationale Umsetzungsprogramme übermitteln.
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=499483

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„PLATZ DA! Wie Salzburgs Flüsse sicherer und lebenswerter werden“

„PLATZ DA! Wie Salzburgs Flüsse sicherer und lebenswerter werden“
Wie Salzburgs Flüsse sicherer und lebenswerter werden können: Das Land Salzburg und das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft haben gemeinsam mit Experten ein Buch und Dokumentarfilm mit dem Titel „Platz da“ zum Thema „Flüssen wird wieder Raum gegeben“ erstellt.

In Salzburg wurden seit 2002 265 Millionen Euro in Hochwasserschutzprojekte investiert. Der Weg zur Umsetzung ist oft ein steiniger, da zahlreiche Interessen unter einen Hut gebracht werden müssen. Ein neuer Dokumentarfilm, der auch von einem Buch begleitet ist, spannt den Bogen über die unermüdlichen Bemühungen aller Beteiligten für mehr Sicherheit vor der Naturgewalt Wasser.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=498148

https://www.salzburg.gv.at/themen/wasser/wasser-in-salzburg/platz-da

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Ein weiteres Jahr ÖWAV-Kläranlagen-Benchmarking

Im Rahmen des ÖWAV-Kläranlagen-Benchmarking werden auf Basis der individuellen Kosten sowie technischer Leistungsdaten von Kläranlagen individuelle Leistungskennzahlen der Anlagen errechnet.
Diese werden anonymisiert ausgewertet, um sogenannte „Benchmarks“ (Bestwerte) zu gewinnen. Durch die Gegenüberstellung der Kennzahlen der eigenen Anlage mit den Vergleichsdaten können Optimierungspotenziale ermittelt werden.

Mit Ende 2023 konnte das bereits 19. Jahr des ÖWAV-Abwasser-Benchmarkings mit der Erstellung der Endberichte und der Durchführung von Workshops erfolgreich abgeschlossen werden.
Für das Jahr 2024 wurde ein neuer Informationsfolder gestaltet. Der Folder ist ab sofort in gedruckter oder digitaler Version verfügbar (> zum Download).

Für weitere Informationen oder eine Teilnahme am Benchmarking, besuchen Sie bitte unsere Benchmarking-Plattform: www.abwasserbenchmarking.at

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ÖWAV sucht Studierende zur Unterstützung bei Veranstaltungen

Der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband (ÖWAV) sucht Studierende zur Vorort-Unterstützung bei der Durchführung von ÖWAV-Seminaren und ÖWAV-Kursen für eine mittel- bis langfristige Zusammenarbeit (ab 2 Jahren)!
Detaillierte Informationen auf unserer Jobseite unter www.oewav.at/jobs
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=484630

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