Freitag, Dezember 4, 2020
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Meldungen der ÖWAV

ÖWAV Meldungen 2019
November 2020
ÖWAV-Webinar „Wildholzmanagement an Fließgewässern“
KAN-Sprechertagung 2020
Coronavirus-Update: Informationen für die Betreiber von Abwasseranlagen
Informationsfolder „ÖWAV-Abwasser-Benchmarking 2020“ veröffentlicht
Webinar „Aktuelles im Umweltrecht“
Neues ÖWAV-ExpertInnenpapier „Klimawandelanpassung Wasserwirtschaft“
Juli 2020
EWA-Wassermanifest 2020 fordert Umsetzung von Maßnahmen 
ÖWAV-Webinar „Vergaberecht für die Praxis“ 
ÖWAV fordert Konjunkturpaket Siedlungswasserwirtschaft 
Recyclingziele 2025/2030 – neue Veröffentlichung der Jungen Abfallwirtschaft im ÖWAV 
ÖWAV ab September wieder mit Präsenzveranstaltungen zurück 
Juni 2020
200 Mio. Euro Förderungen für Gewässerökologie in Österreich 
Mai 2020
Abwasserentsorgung trotz Corona-Pandemie gesichert 
Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt  
Seminar „Kapizitätserweiterungen von Kläranlagen“ 
Coronavirus: Informationen für die Betreiber von Abwasseranlagen 
März 2020
Goldene ÖWAV-Ehrennadel für DI Dr. Wilhelm Frey 
Seminar „Kapizitätserweiterungen von Kläranlagen“ 

ÖWAV-Webinar „Wildholzmanagement an Fließgewässern“

Der ÖWAV veranstaltete am 3. November 2020 unter der Leitung von Priv.Doz. DI Dr. Hans Peter Rauch ein Online-Seminar zur inhaltlichen Vorstellung des ÖWAV-AB 63 „Wildholzmanagement an Fließgewässern – eine technisch-ökologische Herausforderung“, das mit rd. 70 TeilnehmerInnen per Video gut besucht war.

Das Seminar gliederte sich in 3 Vortragsblöcke, wobei im ersten Block Entstehung, Eintrag, Transport und Ablagerung, die ökologischen Funktionen und die rechtlichen Aspekte von Wildholz im Mittelpunkt standen. In den Blöcken 2 und 3 wurden von den ReferentInnen Handlungsmöglichkeiten für ein Wildholzmanagement aufgezeigt. Neben den waldbaulichen und gewässerbegleitenden Maßnahmen wurden praktische Beispiele für ingenieurbiologische, gewässerökologische und technische Maßnahmen präsentiert. Holz in Gewässern ist für die ökologische Funktionsfähigkeit eine Schlüsselkomponente, es kann aber auch auf Grund von Verklausungen zu einer Erhöhung des Gefahrenpotentials für Siedlungsräume und Infrastruktur kommen.

Der ÖWAV-AB 63 – der im Gegensatz zum ÖWAV-RB 305 „Verwendung und Verwertung von Sedimenten aus Wildbacheinzugsgebieten“ (2019) – den Umgang mit Holz über die gesamte Fließstrecke behandelt, wird voraussichtlich Anfang 2021 veröffentlicht.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=405007

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KAN-Sprechertagung 2020

Die 29. Sprechertagung der ÖWAV-Kläranlagen-Nachbarschaften, zugleich die 19. Sprechertagung der ÖWAV-Kanal-Nachbarschaften wurde am 9. und 10. September 2020 unter der Leitung von Dr. Stefan Wildt vom Amt der Tiroler Landesregierung in St. Pölten abgehalten.

Die Veranstaltung stand ganz im Zeichen der COVID-19 Pandemie, wofür ein eigener Block „Erfahrungsaustausch COVID-19 Maßnahmen“ in das Programm mit aufgenommen wurde. Darin berichteten die vortragenden Betreiber nicht nur von den großen Herausforderungen, sondern auch von den positiven Auswirkungen des Lockdowns. So konnte etwa aufgrund der geringeren Auslastung vor allem in Tourismusgebieten, die Zeit für wichtige Reinhaltungs- und Instandhaltungsarbeiten genutzt werden.

Dr. Wildt präsentierte zudem den Tätigkeitsbericht über das letzte Arbeitsjahr mit den vergangenen, wie auch den aktuellen Herausforderungen rund um COVID-19. Das Kläranlagenportal schien dabei von Corona jedoch unbeeinflusst zu sein. Er führte aus, dass derzeit 976 Kläranlagen und 350 Kanalbetriebe an den Nachbarschaften des ÖWAV teilnehmen. Diese sind in 55 Kläranlagen- und 18 Kanal-Nachbarschaften organisiert. Wildt sprach die gewünschte weitere Verbesserung des Leistungsnachweises, im Sinne von variablen Themen und einer grafischen Aufbereitung an.

Dr. Stefan Lindtner präsentierte, wie bereits in den vergangenen Jahren, den Leistungsnachweis der ÖWAV-Kläranlagen-Nachbarschaften zum Betriebsjahr 2019. Dieses Jahr haben 828 kommunale Abwasserreinigungsanlagen mit 22,2 Mio. EW und 17 gewerbliche oder industrielle Anlagen mit 2,9 Mio. EW am Leistungsnachweis teilgenommen. Davon befinden sich 29 Anlagen mit 2,1 Mio. EW in Südtirol. Wie im Vorjahr wurden 99 % der Daten bereits über das Kläranlagenportal geliefert.

Wie üblich war die Veranstaltung auch heuer wieder mit ausgezeichneten Beiträgen ausgefüllt und durch regen Erfahrungsaustausch gekennzeichnet. Wie jedes Jahr wurden am Abend des ersten Tages verdiente Mitarbeiter der Nachbarschaften geehrt und verabschiedet, sowie neuen Betreuer und Sprecher vorgestellt. Der ÖWAV bedankt sich auch an diese Stelle ganz herzlich für das große Engagement! Zudem wurde Dr. Stefan Wildt im Rahmen der Sprechertagung die Goldene Ehrennadel des ÖWAV verliehen .

Die nächste Sprechertagung wird am 8. und 9. September 2021 in Hagenberg stattfinden. Das Programm und die Einladungen werden den TeilnehmerInnen im Laufe des 2. Quartals 2021 zugesendet.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=402182

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Coronavirus-Update: Informationen für die Betreiber von Abwasseranlagen

Informationen für Betreiber von Abwasseranlagen zum COVID-19 Virus (SARS-CoV-2)

Sehr geehrte Anlagenbetreiber und ÖWAV-Mitglieder!
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um das COVID-19 Virus ist der ÖWAV auch in bundesweite ExpertInnengruppen eingebunden. Der ÖWAV hat für alle Betreiber von Abwasseranlagen die folgenden Informationen zusammengestellt. Es wird ersucht, die angeführten Empfehlungen jedenfalls kritisch zu prüfen und – soweit zutreffend – im eigenen Bereich anzuwenden.

Gegebenenfalls sollten zusätzliche Schritte im Sinne dieser Empfehlungen gesetzt werden, angepasst an die konkreten Randbedingungen für den Betrieb der eigenen Anlage.

Die folgenden Informationen und Empfehlungen basieren auf Recherchen sowie ExpertInnengesprächen seitens des ÖWAV (siehe auch die unten angeführten Links und die neu etablierte ÖWAV-Arbeitsgruppe zum Thema COVID19 und Abwasser).

Kommen infektiöse SARS-CoV-2 Viren im Abwasser vor? Laut derzeitigem Stand des Wissens werden infektiöse Partikel über den Stuhl infizierter Personen nicht oder nur in sehr geringen Konzentrationen in das Abwasser ausgeschieden. Der Hauptübertragungsweg ist die aerogene Übertragung von Mensch zu Mensch (Aerosole, Tröpfchen, Spritzer). Auf Basis von Informationen zu verwandten Corona-Viren ist anzunehmen, dass selbst wenn infektiöse SARS-CoV-2 Viren ins Wasser gelangen, diese im Wasser oder im Abwasser deutlich kürzer infektiös bleiben als andere bekannte abwasserbürtige virale Krankheitserreger (z.B. Rotaviren, Adenoviren, Noroviren, Hepatitis-A-Viren).

Das Risiko einer Übertragung durch Fäkalien wird von der WHO aufgrund derzeitiger Information daher als gering bewertet (Stand 23.4.2020). Ungeachtet dessen, sind die einschlägigen arbeitshygienischen und arbeitsmedizinischen Richtlinien für Abwasseranlagen so ausgelegt, dass sie alle mikrobiologischen Gefährdungen, einschließlich solcher durch Viren, beinhalten und dass deren Maßnahmen zur Reduktion der Infektionsrisiken effektiv und optimal ausgelegt sind. Das Einhalten der allgemeinen Arbeitsschutzregeln und betrieblichen Hygienemaßnahmen sind daher auch gegen SARS-CoV-2 als ausreichend anzusehen.

Nach den derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung der Krankheit über Fäkalien nach wie vor gering, bis heute ist kein einziger Fall bekannt. Nach einer Information der WHO ist auch nicht bekannt, dass das Betriebspersonal von Wasser- oder Abwasseranlagen eine besonders gefährdete Berufsgruppe ist, oder dass sich eine gehäufte Anzahl an Erkrankungen unter dieser Personengruppe befindet.

Mittlerweile wurden von verschiedenen Forschungsgruppen Teile des SARS-CoV-2 Virus (RNA, Ribonukleinsäure) im Abwasserstrom nachgewiesen (mittels molekularbiologischer Testungen). Dabei handelt es sich um genetisches Material im Zufluss von Kläranlagen, von welchem keine Ansteckungsgefahr ausgeht.

Der ÖWAV ist bestrebt, zum Thema „Corona im Abwasser“ aktuelle Informationen zu sammeln und seinen Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. Seit Anfang Juni existiert eine hierfür eingerichtete ÖWAV-Arbeitsgruppe zum Thema COVID Pandemie und Abwasser, die in alle diesbezüglichen Fragestellungen eingebunden ist und auch eine laufende Evaluierung zum Stand des Wissens und der Pandemiesituation vornimmt (> ÖWAV-Arbeitsgruppe).

Empfehlungen – folgende Punkte sind möglichst zu beachten:
• Strikte Einhaltung der allgemeinen Arbeitsschutzregeln und betrieblichen Hygienemaßnahmen (gemäß Evaluierung, Maßnahmenplanung und ÖWAV-Regelblatt 405)
• Ressourcenplanung in Bezug auf PSA und Desinfektionsmittel beachten (Lieferengpässe!)
• Nicht unbedingt notwendige Tätigkeiten auf einen späteren Zeitpunkt verschieben
• Vorausplanung Notbetrieb: Es kann zu personellen Engpässen (und damit zu Einschränkungen des Normalbetriebs) kommen:
> Welche Aufgaben sind auch im Notbetrieb zu leisten?
> Wer steht zur Verfügung?
> Welche Funktionen können über die Fernwartung gesichert werden?
> Welche Kommunikationswege stehen bei eingeschränkter Mobilität zur Verfügung?
• Entsprechende Planung von Schicht- bzw. Bereitschaftsdiensten (z.B. wechselweiser Dienst zur Kontaktvermeidung, fernmündliche Dienstübergaben, Reinigung bzw. Desinfektion von Arbeitsplätzen, keine gemeinsamen Pausen)
• Abstimmung in der Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaft bzgl. Vertreterregelungen
• Kontakte im Betrieb (und auch im Privaten) auf ein notwendiges Maß reduzieren und die allgemeinen Verhaltensregeln einhalten (siehe Links unten)
• Ausstellen einer Bestätigung mit Firmenstempel, die die Mitarbeiter als Arbeitskraft in der Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge ausweist (zum Mitführen mit dem Ausweis im Falle von Ausgangsbeschränkungen)

Hinweis: Aktuell gibt es zu den oben angeführten Punkten keine gesetzlichen Vorgaben. Die Umsetzung bzw. Prüfung der angeführten Maßnahmen muss kritisch und in Bezug auf den eigenen Betrieb erfolgen.

Der ÖWAV ist bemüht die aktuelle Situation ständig zu beobachten und aktuelle Informationen an die Anlagenbetreiber weiterzugeben.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=391804

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Informationsfolder „ÖWAV-Abwasser-Benchmarking 2020“ veröffentlicht

Im Rahmen des ÖWAV-Abwasser-Benchmarkings werden auf Basis der individuellen Kosten sowie technischer Leistungsdaten der Anlagen individuelle Kennzahlen errechnet. Diese werden anonymisiert ausgewertet, um sogenannte „Benchmarks“ (Bestwerte) zu gewinnen. Durch die Gegenüberstellung der eigenen Kennzahlen mit den ermittelten Benchmarks werden Kostensenkungspotenziale ausfindig gemacht.

Mit Ende 2020 wird das bereits 16. Jahr des ÖWAV-Abwasser-Benchmarkings mit der Erstellung der Endberichte und der Durchführung von Workshops erfolgreich abgeschlossen, und das mit einer neuen Rekordzahl an teilnehmenden Kläranlagen. Das Benchmarking wird allerdings nicht nur für Kläranlagen, sondern auch für Kanalanlagen angeboten. Zudem ist beim Benchmarking eine individuelle Kosten- und Leistungsrechnung inkludiert und das Leistungspaket „Kosten- und Leistungsrechnung“ kann auch gesondert genutzt werden.

Aktuell freuen wir uns, Ihnen unseren neu gestalteten Informationsfolder vorstellen zu dürfen, welcher unter anderem das neue Tarifmodell (gültig ab 1.1.2021) enthält. Die gedruckten Exemplare des Folders liegen beim ÖWAV auf und sind ab sofort verfügbar.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=404399

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Webinar „Aktuelles im Umweltrecht“

Am 16. September 2020 veranstaltete der ÖWAV erstmalig das Webinar „Aktuelles im Umweltrecht“. Die als „Trostpflaster“ – anstatt der verschobenen 25. Umweltrechtstage 2020 – konzipierte Veranstaltung fand erfreulicherweise Anklang in der Community und so fanden sich über 80 interessierte TeilnehmerInnen online zusammen, um sich über alle umweltrechtlichen Neuigkeiten aus Gesetzgebung und Judikatur sowie aktuelle Entwicklungen ausgewählter Umweltrechtsbereiche zu informieren.

Zu den neuesten Entwicklungen in den unterschiedlichen Rechtsbereichen gab es einiges Spannendes zu berichten. Neben Green Deal und EU-Klimagesetz, fand auch Covid-19 seinen Einzug in die europarechtlichen Neuigkeiten. So auch im Rahmen des heimischen öffentlichen Rechts. Dennoch kamen dabei viele weitere Themen, wie der aktuelle Stand der Aarhus-Umsetzung oder die Änderung des Umweltförderungsgesetzes nicht zu kurz.

Nach dem traditionellen Einblick in das Umweltprivatrecht, folgten die ebenso gewohnten Berichte zu den neuesten Entwicklungen aus dem Wasser- und Abfallrecht, sowohl aus unionsrechtlicher als auch aus nationaler Sicht.

Die nächsten Umweltrechtstage können nächstes Jahr hoffentlich wieder in gewohnter Weise an der JKU stattfinden. Der Termin wurde jedenfalls bereits für den 22.-23. September 2021 fixiert.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=402546

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Neues ÖWAV-ExpertInnenpapier „Klimawandelanpassung Wasserwirtschaft“

Im Rahmen der Arbeiten des ÖWAV-Forums „Klimawandel“ wurde vereinbart, die Folgen des Klimawandels auf die Wasserwirtschaft in Österreich sowie die daraus abzuleitenden Anpassungsmaßnahmen in ExpertInnen-Workshops vertiefend zu bearbeiten. Die Ergebnisse dieser Workshops sollen als ExpertInnenpapiere Interessierten und betroffenen Akteuren zugänglich gemacht werden.

Als erstes Thema wurde der Themenbereich „Pluviales Hochwasser“ behandelt und dazu aktuelle Befunde zu den Bereichen Meteorologische Auslöser und Auswirkungen des Klimawandels, Hydrologie/Hydraulik und Hochwasser-Risikomanagement erstellt sowie präventive und bauliche Maßnahmen aufgezeigt.

Das ExpertInnenpapier „Klimawandelanpassung Wasserwirtschaft – Pluviales Hochwasser/Oberflächenabfluss“ steht unter zum Gratisdownload zur Verfügung.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=196960&mode=form&app=134598&edit=0&current=400788&view=205658&predefQuery=-1

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EWA-Wassermanifest 2020 fordert Umsetzung von Maßnahmen

Mit ihrem neuen Wassermanifest macht die Europäische Wasservereinigung (EWA) auf die aktuellen Herausforderungen für das Wassermanagement in Europa aufmerksam und unterbreitet dafür Vorschläge für nachhaltige Lösungen. Die EWA fordert die Zivilgesellschaft und alle relevanten Interessengruppen auf, zur Umsetzung solcher Lösungen beizutragen. Zudem fördert sie den ständigen Dialog zwischen den EntscheidungsträgerInnen und den nationalen und regionalen Behörden.

Das EWA-Wassermanifest 2020 konzentriert sich auf die folgenden vier Themen:
1. Naturbasierte Lösungen als Reaktion auf den Klimawandel
2. Finanzierung von Investitionen in Wasserdienstleistungen
3. Asset Management und Digitalisierung der Wasserinfrastruktur
4. Steigerung des Wasserbedarfsmanagements
In Zeiten der Herausforderungen, die durch den COVID-19-Ausbruch verursacht wurden, ist es wichtig, die Herausforderungen der Umwelt, insbesondere des sauberen Wassers und der Bedeutung des EU-Green Deals nicht zu vergessen. In ihrem neuen Wassermanifest fordert die Europäische Wasservereinigung (EWA) Maßnahmen, um genau dies zu gewährleisten.

Verantwortlich für die Entwicklung des EWA-Wassermanifests 2020 ist das EWA European Policy Committee, dem ExpertInnen aus zahlreichen europäischen Ländern angehören. Vorsitzende des EWA European Policy Committee ist Wendy Francken von VLARIO in Belgien. „Klimawandel und menschliche Gesundheit sind voneinander abhängig, und deshalb ist der EU-Green Deal wichtiger denn je“, erklärt Francken. „Die Europäische Wasservereinigung möchte mit dem neuen Wassermanifest sicherstellen, dass wir alle und nicht zuletzt die Politiker dem verpflichtet bleiben.“
Es ist Tradition, dass die EWA ihre Positionspapiere auf ihrer Jahreskonferenz in Brüssel der EU-Kommission und anderen relevanten Personen übergibt. Aufgrund der Herausforderungen durch COVID-19 wird das EWA-Wassermanifest in diesem Jahr elektronisch präsentiert, und die jährliche EWA-Brüsseler Konferenz wird online als eine Reihe von vier Webinaren stattfinden, die sich alle mit Themen befassen, die sich im Zusammenhang mit dem EU-Green Deal entwickeln:
• 27. Oktober 2020: Webinar 1: Der europäische Green Deal und die blauen Herausforderungen
• 10. November 2020: Webinar 2: Forschung und Entwicklung für die Wasserumwelt
• 24. November 2020: Webinar 3: Wasserrahmenrichtlinie nach 2027
• 8. Dezember 2020: Webinar 4: Zukünftige Herausforderungen der Wasserrahmenrichtlinie

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=397120

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ÖWAV-Webinar „Vergaberecht für die Praxis“

Am 1. Juli 2020 fand das ÖWAV-Webinar „Vergaberecht für die Praxis – Sicher durch das Vergabeverfahren“ statt. MMag. Dr. Claus Casati führte rund 50 TeilnehmerInnen durch die digitale Veranstaltung.

In bewährter Weise wurden im Zuge des Webinars „Vergaberecht für die Praxis“ Fragestellungen, die für die Vergabepraxis in der Wasser-, Abwasser- und Abfallwirtschaft von Relevanz sind von zehn Vortragenden, darunter sowohl TechnikerInnen als auch JuristInnen, beantwortet. Dabei wurde der thematische Bogen von der Vorbereitung von Vergabeverfahren über die Verfahrensabwicklung bis zum Abschluss von Vergabeverfahren und deren mögliche Konsequenzen gespannt.

Am Ende des Veranstaltungstages konnten die TeilnehmerInnen aus den Vorträgen nicht nur Inputs für die Vergabepraxis mitnehmen, sondern auch unterschiedliche Positionen in einem Beschaffungsprozess (noch besser) verstehen. Abschließend bestand die Möglichkeit für die TeilnehmerInnen noch Fragen via Chatfunktion zu stellen. Dieses Angebot wurde erfreulicherweise sehr gerne und intensiv genutzt, wodurch bis zum Schluss ein reger Austausch stattfand.

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=397903

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ÖWAV fordert Konjunkturpaket Siedlungswasserwirtschaft

Zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und zur Unterstützung der Gemeinden und Verbände fordert ÖWAV-Präsident Hohenauer ein Konjunkturpaket für die Siedlungswasserwirtschaft.
Um die nachhaltige Sicherung der Bundesförderung für die österreichische Trink- und Abwasserwirtschaft einzufordern und auf die Herausforderungen bei der Wert- und Funktionserhaltung der siedlungswasserwirtschaftlichen Infrastruktur hinzuweisen, hat der ÖWAV gemeinsam mit den Verantwortlichen und Partnern „Forderungen zur nachhaltigen Sicherung der Bundesförderung für die österreichische Trink- und Abwasserwirtschaft“ erstellt.

Gerade in der Corona-Krise zeigte sich, dass eine widerstandsfähige Siedlungswasserwirtschaft unverzichtbare Basis einer funktionierenden Volkswirtschaft ist. Nur aufgrund der bisher in Österreich getätigten Investitionen in die Anlagen und der sehr guten Ausbildung des Betriebspersonals konnte diese essenzielle Dienstleistung während der Pandemie aufrechterhalten werden. Allerdings werden viele Anlagen mit der gerade noch vertretbaren Mindestanzahl an Personal betrieben, was eine Krisenbewältigung erschwert. Erhalt und Wartung der Anlagen erfordern künftig höhere Investitionen.

Der ÖWAV fordert daher von der Bundesregierung die Erhöhung des Zusagerahmens für die UFG-Förderungen ab 2022 auf jährlich 150 Mio. € bei unveränderter Förderungsintensität. Zusätzlich wird zum Abbau des aktuellen Förderrückstaus (137 Mio. € für rund 1.700 offene Förderanträge) eine Sondertranche eingefordert.
Die Förderung ist hier nicht nur als Finanzierungsbestandteil zu sehen, sondern vor allem auch als Lenkungs- und Anreizsystem für Investitionen. In dieser Funktion kann sie durch nichts ersetzt werden, selbst wenn man das Gebührenniveau für die Dienstleistung Siedlungswasserwirtschaft erhöhen würde.

Mehr Informationen unter www.oewav.at/forderungspapier2019 sowie www.oewav.at/branchenbild2020
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=397626

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Recyclingziele 2025/2030″ – neue Veröffentlichung der Jungen Abfallwirtschaft im ÖWAV

Die „Junge Abfallwirtschaft im ÖWAV“ freut sich über ihre 3. Publikation. Der Fokus richtet sich dabei auf Maßnahmen für die österreichische Recycling- und Abfallwirtschaft zur Erreichung der geplanten „Recyclingziele 2025/2030″ für Siedlungs- und Verpackungsabfälle.
Im Hinblick auf die damit verbunden Herausforderungen fanden sich 25 Teilnehmer*innen bei einem ÖWAV-Workshop im Dezember 2019 zusammen. An 4 unterschiedlichen Thementischen wurden für die Abfallfraktionen „Restmüll/Sperrmüll“ (hinsichtlich Siedlungsabfallquote), „Bioabfall“ (hinsichtlich Siedlungsabfallquote), „Kunststoffverpackungen“ und „Sonstige Verpackungen“ (Aluminium, Holz, Papier) vielversprechende Maßnahmen zur Erreichung der geplanten Recyclingziele 2025/2030 identifiziert.

Die Publikation steht zum Gratisdownload zur Verfügung.Mehr:
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=397650

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ÖWAV ab September wieder mit Präsenzveranstaltungen zurück

Mit jeder Woche werden die Maßnahmen zum Schutz vor Covid-19 gelockert und Schritt für Schritt führt unser Weg zurück in eine „neue“ Normalität. Somit können ab September ÖWAV-Kurse und -Seminare wieder als Präsenzveranstaltungen stattfinden. Bereits ab Juli 2020 können auch Ausschusssitzungen mit beschränkter TeilnehmerInnenzahl wieder in den Räumlichkeiten des ÖWAV abgehalten werden.
Die Vorbereitungen für die kommenden Veranstaltungen sind bereits in vollem Gange – einen genauen Überblick über unsere Seminare und Kurse finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite!
Trotz der erlaubten Lockerungen gilt es jedoch weiterhin vorsichtig zu sein und die vorgeschriebenen Sicherheitsbestimmungen einzuhalten und verantwortungsvoll zu handeln. Die für die Durchführung notwendigen COVID 19 – Sicherheitsmaßnahmen werden vom ÖWAV erarbeitet und selbstverständlich laufend entsprechend angepasst (> Sicherheitskonzept)!

Den Lockdown und die damit verbundene Zwangspause haben wir im ÖWAV genutzt, um unser digitales Angebot zu erweitern. Zahlreiche Sitzungen und Meetings wurden somit online abgehalten und etliche Seminare und Kurse konnten und können in Form von Webinaren und Webkursen erfolgreich durchgeführt werden. Derzeit arbeiten wir mit viel Elan daran, diese Angebote noch weiter zu verbessern, sodass wir Ihnen diese auch in Zukunft weiter anbieten können.
Wir freuen uns, Sie bald wieder bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen!

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=397299

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200 Mio. Euro Förderungen für Gewässerökologie in Österreich

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus hat vor kurzem eine Presseaussendung zur Förderung gewässerökologischer Maßnahmen veröffentlicht. Der ÖWAV begrüßt die Förderung und sieht diese als einen Erfolg des Forderungspapiers „Positionen und Forderungen der Wasserwirtschaft in Österreich 2020″, das im Februar 2020 veröffentlicht und an die zuständigen Stellen weitergeleitet wurde.

Mit 200 Millionen Euro will Österreich in den kommenden Jahren die Gewässerökologie im Land fördern. Das gaben Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) am Sonntag bekannt. Mit dem Paket sollen unter anderem die Vorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie bis 2027 erfüllt werden. Die ersten Förderungen sollen noch heuer bereitgestellt werden.

Die Regierung erhofft sich durch die Investition auch einen Wirtschaftsimpuls vor allem in ländlichen Regionen. Die Subventionen sollen wiederum Investitionen in der Höhe von rund 540 Millionen Euro auslösen und etwa 8.500 Arbeitsplätze in ortsansässigen Planungsbüros und Baufirmen geschaffen oder gesichert werden.
„Unsere Flüsse brauchen ausreichend Raum, Ufer naturnah und die Flussläufe möglichst frei von Hindernissen sein. Dafür sorgen wir mit diesen Investitionen von 200 Millionen Euro“, sagte die für Wasserschutz zuständige Ministerin Köstinger. Gewessler ergänzte: „Laut EU-Umweltagentur sind 60 Prozent der heimischen Gewässer sanierungsbedürftig! Es freut mich daher sehr, dass wir nun die dringend benötigte Finanzierung für den ökologischen Gewässerschutz bereitstellen.“

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=395271

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Abwasserentsorgung trotz Corona-Pandemie gesichert

Abwasserentsorgung trotz Corona-Pandemie gesichert
Österreichische Abwasserwirtschaft gerade in Krisenzeiten gefordert
Die aktuelle Entwicklung rund um die Corona-Pandemie stellt die öffentlichen Dienstleistungen insgesamt vor große Herausforderungen. Neben der Trinkwasserversorgung ist auch die Abwasserentsorgung systemrelevant und Teil der kritischen Infrastruktur. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Gemeinden und Abwasserverbände sorgen mit großem persönlichem Einsatz auch in diesen schwierigen Zeiten auf den Kanal- und Kläranlagen für ein reibungsloses Funktionieren der Abwasserentsorgung auf dem gewohnt hohen Niveau. Mehr:

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=393415

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Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt

Mikroplastik – Antibiotikaresistenz – organische Spurenstoffe

Ort:
Wirtschaftskammer, Wien

Datum:
23.06.2020

https://www.oewav.at/Kurse-Seminare?current=392195&mode=form

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Seminar „Kapizitätserweiterungen von Kläranlagen“

Am 26. und 27. Februar 2020 fand das sehr gut besuchte Seminar „Kapizitätserweiterungen von Kläranlagen“ unter der Leitung von Univ.-Prof. DI Dr.-Ing. Jörg Krampe und Ass.-Prof. DI Dr. Karl Svardal statt. ÖWAV-Präsident Roland Hohenauer und Prof. Jörg Krampe konnten rund 270 TeilnehmerInnen in der TU Wien begrüßen. Im Anschluss an Präsident Hohenauers Eröffnungsworte wurde noch eine gemeinsame Schweigeminute für o.Univ.-Prof. i.R. DDr.-Ing. Wilhelm von der Emde abgehalten, der am 19. Februar 2020 im 98. Lebensjahr verstorben ist (> zum Nachruf).
Das diesjährige Seminar betrachtete die Kapazitätserweiterung von Kläranlagen unter sehr verschiedenen Gesichtspunkten. Aufbauend auf Beiträgen zur Datengrundlage und Datenanalyse für die erforderlichen Behandlungskapazitäten wurde das Potenzial zur Kapazitätsausweitung in der mechanischen Vorbehandlung, der biologischen Stufe und der Faulung beleuchtet. Dazu wurden insbesondere Optimierungspotenziale betrachtet, die bei Kläranlagen im Bestand aktiviert werden können. Abgerundet wurde das Programm durch Aspekte, die zusätzlich bei der Planung berücksichtigt werden sollten, sowie Fragestellungen zu Bewertungsmethoden und zur Kläranlage der Zukunft.

Die einzelnen Blöcke waren wieder mit hochkarätigen ExpertInnen aus Österreich, Deutschland und Ungarn besetzt. Im Anschluss blieb ausreichend Zeit für vertiefende Diskussionen und persönliche Gespräche.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde darüber hinaus die Goldene Ehrennadel des ÖWAV an Wilhelm Frey überreicht. > Lesen Sie mehr

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=391171

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Coronavirus: Informationen für die Betreiber von Abwasseranlagen

Informationen für Betreiber von Abwasseranlagen zum COVID-19 Virus (SARS-CoV-2)

Sehr geehrte Anlagenbetreiber und ÖWAV-Mitglieder!
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um das COVID-19 Virus ist der ÖWAV auch in bundesweite Expertengruppen eingebunden. Der ÖWAV hat für alle Betreiber von Abwasseranlagen die folgenden Informationen zusammengestellt. Es wird ersucht, die angeführten Empfehlungen jedenfalls kritisch zu prüfen und – soweit zutreffend – im eigenen Bereich anzuwenden.

Gegebenenfalls sollten zusätzliche Schritte im Sinne dieser Empfehlungen gesetzt werden, angepasst an die konkreten Randbedingungen für den Betrieb der eigenen Anlage.
Die folgenden Informationen und Empfehlungen basieren auf Expertengesprächen sowie Recherchen seitens des ÖWAV (siehe auch die unten angeführten Links).

Überlebt das Virus im Wasser?
Laut WHO gibt es derzeit (Stand 3. März 2020) keine Anzeichen, dass das Virus im Wasser oder Abwasser überlebt. Das Risiko einer Übertragung durch Fäkalien wird als gering bewertet. Das Betriebspersonal von Abwasseranlagen ist somit vermutlich keinem zusätzlichen Risiko ausgesetzt, das Einhalten der allgemeinen Arbeitsschutzregeln und betrieblichen Hygienemaßnahmen wird als ausreichend angesehen (Aerosole siehe unten).

Empfehlungen – folgende Punkte sind möglichst zu beachten:
• Strikte Einhaltung der allgemeinen Arbeitsschutzregeln und betrieblichen Hygienemaßnahmen (gemäß Evaluierung und Maßnahmenplanung)
• Ressourcenplanung in Bezug auf PSA und Desinfektionsmittel beachten (Lieferengpässe!)
• Nicht unbedingt notwendige Tätigkeiten auf einen späteren Zeitpunkt verschieben
• Arbeiten mit Aerosolbildung (z.B. Reinigungsarbeiten) vermeiden
• Vorausplanung Notbetrieb: Es kann zu personellen Engpässen (und damit zu Einschränkungen des Normalbetriebs) kommen:
– Welche Aufgaben sind auch im Notbetrieb zu leisten?
– Wer steht zur Verfügung?
– Welche Funktionen können über die Fernwartung gesichert werden?
– Welche Kommunikationswege stehen bei eingeschränkter Mobilität zur Verfügung?
• Entsprechende Planung von Schicht- bzw. Bereitschaftsdiensten (z.B. wechselweiser Dienst zur Kontaktvermeidung, fernmündliche Dienstübergaben, Reinigung bzw. Desinfektion von Arbeitsplätzen, keine gemeinsamen Pausen)
• Abstimmung in der Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaft bzgl. Vertreterregelungen
• Kontakte im Betrieb (und auch im Privaten) auf ein notwendiges Maß reduzieren und die allgemeinen Verhaltensregeln einhalten (siehe Links unten)
• Ausstellen einer Bestätigung mit Firmenstempel, die die Mitarbeiter als Arbeitskraft in der Aufrechterhaltung der Daseinsvorsorge ausweist (zum Mitführen mit dem Ausweis im Falle von Ausgangsbeschränkungen)

Hinweis: Aktuell gibt es zu den oben angeführten Punkten keine gesetzlichen Vorgaben. Die Umsetzung bzw. Prüfung der angeführten Maßnahmen muss kritisch und in Bezug auf den eigenen Betrieb erfolgen.

Der ÖWAV ist bemüht die aktuelle Situation ständig zu beobachten und aktuelle Informationen an die Anlagenbetreiber weiterzugeben.

Hier erhalten Sie weiterführende Informationen:
Information zum Thema Abwasser
DWA: Gefährdung durch Coronavirus
DWA: Pandemiemaßnahmen in Abwasserbetrieben
WHO
SVGW: Pandemiehandbuch
Informationen der Länder bzgl. Corona in der Wasserwirtschaft
Niederösterreich: https://www.noe.gv.at/noe/Wasser/Wasserversorgung__Abwasserbeseitigung___Praeventionsmassn.html
Oberösterreich: https://www.land-oberoesterreich.gv.at/232034.htm
Steiermark: https://www.wasserwirtschaft.steiermark.at/cms/beitrag/12774990/156916635/
Tirol: https://www.tirol.gv.at/umwelt/wasser/wasserinfo/
Vorarlberg (allgemeine Information, die Anlagenbetreiber werden vom Amt der Vorarlberger Landesregierung direkt kontaktiert): https://vorarlberg.at/web/land-vorarlberg/contentdetailseite/-/asset_publisher/qA6AJ38txu0k/content/informationen-zum-coronavirus?article_id=554628
ÖWAV-Regelwerk in Bezug auf Hygiene
ÖWAV-Regelblatt 405 „Arbeitshygienische und arbeitsmedizinische Richtlinien für Abwasseranlagen“ (aus dem Jahr 2016, welches im Rahmen der Kanal- und Kläranlagen-Nachbarschaften an alle teilnehmenden Anlagen verteilt wurde)
ÖWAV-Hygiene-Merkblatt für das Betriebspersonal von Abwasseranlagen
Allgemeiner Umgang
Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES)
Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
Österreichische Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin – Infektionsprävention
Robert-Koch-Institut
WHO
https://www.oewav.at/Page.aspx?target=391804

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Goldene ÖWAV-Ehrennadel für DI Dr. Wilhelm Frey

Am 26.2.2020 überreichten ÖWAV-Präsident Roland Hohenauer und ÖWAV-GF Manfred Assmann im Rahmen des Seminars „Kapazitätserweiterung von Kläranlagen“ an der TU-Wien die Goldene ÖWAV-Ehrennadel an DI Dr. Wilhelm Frey für seine langjährigen Verdienste um die Abwasserwirtschaft und den ÖWAV.

DI Dr. Wilhelm Frey wirkte seit 1985 bei der Ausbildung von Kläranlagenbetriebspersonal mit und übernahm 1996 die Leitung des ÖWAV-Kurses „KlärwärterInnengrundkurs“. Ab 2006 war DI Dr. Frey außerdem Kursleiter des ÖWAV-Kurses „Mess-, Steuer-, Regelungstechnik und Leittechnik auf Abwasseranlagen“, der sich inzwischen „Messtechnik auf Abwasseranlagen“ nennt und in seiner neuen Form seit 2013 ebenso von DI Dr. Wilhelm Frey geleitet wird.

Darüber hinaus ist DI Dr. Wilhelm Frey in diversen ÖWAV-Ausschüssen – insbesondere im Ausschuss „Kläranlagenbetrieb“- sowie als mehrfacher Vortragender bei ÖWAV-Seminaren und der KAN-Sprechertagung langjährig aktiv.

Der ÖWAV dankt auch auf diesem Wege DI Dr. Wilhelm Frey sehr herzlich für sein großes Engagement um die KlärwärterInnenfachausbildung und den ÖWAV!

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=391173

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Seminar „Kapizitätserweiterungen von Kläranlagen“

Am 26. und 27. Februar 2020 fand das sehr gut besuchte Seminar „Kapizitätserweiterungen von Kläranlagen“ unter der Leitung von Univ.-Prof. DI Dr.-Ing. Jörg Krampe und Ass.-Prof. DI Dr. Karl Svardal statt. ÖWAV-Präsident Roland Hohenauer und Prof. Jörg Krampe konnten rund 270 TeilnehmerInnen in der TU Wien begrüßen. Im Anschluss an Präsident Hohenauers Eröffnungsworte wurde noch eine gemeinsame Schweigeminute für o.Univ.-Prof. i.R. DDr.-Ing. Wilhelm von der Emde abgehalten, der am 19. Februar 2020 im 98. Lebensjahr verstorben ist (Nachruf folgt).
Das diesjährige Seminar betrachtete die Kapazitätserweiterung von Kläranlagen unter sehr verschiedenen Gesichtspunkten. Aufbauend auf Beiträgen zur Datengrundlage und Datenanalyse für die erforderlichen Behandlungskapazitäten wurde das Potenzial zur Kapazitätsausweitung in der mechanischen Vorbehandlung, der biologischen Stufe und der Faulung beleuchtet. Dazu wurden insbesondere Optimierungspotenziale betrachtet, die bei Kläranlagen im Bestand aktiviert werden können. Abgerundet wurde das Programm durch Aspekte, die zusätzlich bei der Planung berücksichtigt werden sollten, sowie Fragestellungen zu Bewertungsmethoden und zur Kläranlage der Zukunft.
Die einzelnen Blöcke waren wieder mit hochkarätigen ExpertInnen aus Österreich, Deutschland und Ungarn besetzt. Im Anschluss blieb ausreichend Zeit für vertiefende Diskussionen und persönliche Gespräche.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde darüber hinaus die Goldene Ehrennadel des ÖWAV an Wilhelm Frey überreicht.

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