Donnerstag, Mai 19, 2022

Für Sie gelesen

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Mai 2022
10. Thematischer Stammtisch – Jubiläumsausgabe mit dem DWA-Hauptausschuss und dem Circle Networking der Jungen DWA
Straßenbäume und dezentrale Versickerung als Beitrag wassersensibler Stadtentwicklung
Bemessung von Schrägklärern und Regenklärbecken nach dem Arbeitsblatt DWA-A 102-2
Erfahrungen aus der Anwendung des Reifegradmodells Abwasserentsorgung 4.0 bei 17 Praxispartnern
Entwicklung, Bau und erste Betriebserfahrungen eines optimierten Laufrads für Schmutzwasserpumpen
Rechtliche Vorgaben der Klärschlammverordnung und deren Auswirkungen auf die Phosphor-Rückgewinnung
7. Kongress „Phosphor – ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“
Methan bei der Lagerung und Trocknung von entwässertem Klärschlamm
Zehn Jahre erfolgreicher Einsatz von granulierter Aktivkohle beim Abwasserverband „Obere Lutter“
Grundwasser: extrem wichtig, extrem gefährdet
April 2022
WaterExe4.0 – Nachhaltigkeit und Sowieso-Strategie als Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte
Thema Starkregen mit allen Facetten beleuchtet
Planung einer SBR-basierten Kläranlage für die Stadt Luxembourg
Zustandsanalyse der öffentlichen Kanalisation in Bayern und Ableitung des Investitionsbedarfs
DWA stellt Schwerpunkte auf der IFAT 2022 vor
Fachliche Gutachten in wasserrechtlichen Verfahren
Intelligentes Management von Datenströmen und KI-Anwendungen in KIWaSuS
März 2022
Die „Wasserbewusste Zukunftsstadt“ beginnt auf dem Grundstück
14. Berliner Stammtisch im November
Umgang mit Regenwasser in einer Großstadt am Beispiel von Frankfurt am Main
Klärschlamm sicher entsorgen und Phosphor rückgewinnen
Jahresauftakt der Jungen DWA
Handlungsspielräume für Betreiber bei der Untersuchung und Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen
Entwässerungspass – Beurteilung und Dokumentation des ordnungsgemäßen Zustands von Anschlusskanälen und Grundstücksentwässerungsanlagen
Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung und allgemeine Bauartgenehmigung von Anlagen zur Begrenzung von Kohlenwasserstoffen in mineralölhaltigen Abwässern mit Anteilen an Biodiesel, Bioheizöl und Ethanol
Belastungsermittlung für die Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen nach dem Arbeitsblatt DWA-A 131
Februar 2022
EU-Verordnung zur Wasserwiederverwendung in deutscher Abwasserwirtschaft kaum bekannt – Bedarf aktuell noch sehr begrenzt
Das Erfurter Modell: Giftfreies Rattenmanagement in der Kanalisation
Jahrestreffen der Jungen DWA 2021
20 Jahre Aufbaukurs für Gewässerschutzbeauftragte
Umbau des Klärwerks Emschermündung
Cybersicherheit in der Siedlungswasserwirtschaft, insbesondere bei kleinen Unternehmen
Das Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Bochum
Abwasserwärmenutzung aus ganzheitlicher Sicht
Januar 2022
Kollaborative Arbeitsweise im Rahmen der digitalen Transformation der Wasserwirtschaft
Einsatz des Scheibentrockners zur Trocknung von Klärschlamm
DWA-Landesverbandstagung Nord und Mitgliederversammlung
Diskussion qualitativer Anforderungen für die Versickerung von Niederschlagswasser
Wasserwirtschaft und Koalitionsvertrag 2021–2025
Arbeitswochenende der neuen Leitungsgruppe der Jungen DWA in Hennef
HOSS: Ein Hygiene-orientiertes Siedlungsentwässerungssystem
Empfehlungen für die Durchführung von Plausibilitätsprüfungen bei der Erarbeitung von Belastungsdaten zur Kläranlagenbemessung

 


10. Thematischer Stammtisch – Jubiläumsausgabe mit dem DWA-Hauptausschuss und dem Circle Networking der Jungen DWA

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5- 2022 ab Seite 348

Bei Interesse an der Mitarbeit können gerne die entsprechenden Verantwortlichen kontaktiert werden. Selbstverständlich können wir Euch bei der Kontaktaufnahme und weiteren Fragen behilflich sein:
stammtisch@junge-dwa.de
fachgremien@junge-dwa.de
Die zukünftigen Thematischen Stammtische werden sich nun auch mit weiteren Themen der Ver- und Entsorgungsbranche beschäftigen. Ideen und Vorschläge mit passenden Referierenden sind willkommen und können an stammtisch@junge-dwa.de gerichtet werden.

Autor: Tim Welzel

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Straßenbäume und dezentrale Versickerung als Beitrag wassersensibler Stadtentwicklung

Zusammenfassung
Wassersensible Stadtentwicklung wird, vor dem Eindruck zunehmender Trockenphasen und gleichzeitig intensiverer
Starkniederschläge, zu einem wichtigen Handlungsfeld kommunaler Stadtplanung. Dabei kommt dem Leitbild des dezentralen
Wasserrückhalts immer mehr Bedeutung für kommunale Wasserwirtschaft und Grünflächenmanagement zuteil. Besonders hohe Synergiewirkungen werden erwartet, wenn der Rückhalt von Niederschlagswasser in Verbindung mit den Pflanzstandorten von Straßenbäumen erfolgt. In Deutschland wurden in den vergangenen Jahren verschiedene bauliche Varianten dieser Kombination unter dem Narrativ der Baumrigole entwickelt und umgesetzt. Im ersten Teil dieses Beitrags werden einige dieser Kombinationen und Bauweisen systematisiert, exemplarisch vorgestellt und wasserwirtschaftlich eingeordnet. Ausgehend von internationalen Beispielen werden bereits umgesetzte Anlagen im deutschsprachigen Raum vorgestellt. Sie sind Grundlage und Anknüpfpunkt für bisherige wissenschaftliche Begleitforschung zu den Themen Vitalität, Wasserhaushalt, Stoffrückhalt sowie Kühlung der heißer werdenden Städte im Klimawandel.
Im zweiten Teil werden schwerpunktmäßig die bisherigen Er – kenntnisse und Forschungsergebnisse zu den Themenkomplexen
Bauweisen, Verdunstung und Schadstoffrückhalt des laufenden BMBF-Verbundforschungsprojekts „BlueGreenStreets“ vorgestellt. An zahlreichen Pilotprojekten wird die Wirksamkeit von Planungsinstrumenten und Regelwerken zu grünen städtischen
Infrastrukturen, urbaner Wasserwirtschaft, dem Sanierungsmanagement von Straßen sowie der Verkehrs- und Freiraumplanung untersucht. Zudem werden verschiedene Messungen und Modellierungen zur Auswirkung auf Klima, Verdunstung sowie der Schadstoffretention der Maßnahmen im Straßenraum durchgeführt.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5- 2022 ab Seite 358

Autoren
Dr.-Ing. Björn Kluge *)
Fachgebiet Ökohydrologie und Landschaftsbewertung der TU Berlin
Ernst-Reuter-Platz 1, 10587 Berlin
E-Mail: bjoern.kluge@tu-berlin.de

Dr.-Ing. Matthias Pallasch
Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH
Rennbahnallee 109A, 15366 Hoppegarten

Daniel Geisler, M. Sc.
Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft der TU Berlin
Gustav-Meyer-Allee 25, 13355 Berlin
Dipl.-Ing. Sven Hübner
bgmr Landschaftsarchitekten GmbH
Prager Platz 6, 10779 Berlin

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Bemessung von Schrägklärern und Regenklärbecken nach dem Arbeitsblatt DWA-A 102-2

Erste Erfahrungen

Zusammenfassung
Die vorliegende Publikation untersucht im Trennsystem exemplarisch die Bemessung von Regenklärbecken (RKB) und Schrägklärern verschiedener Betriebsweise als zentrale Behandlungsanlagen nach der neuen Arbeitsblattreihe DWA-A 102/BWK-M 3. Nur RKB bestimmter Größe mit Entleerung nach jedem Regen können mit einem Diagramm des Gesamtwirkungsgrads für den neuen Zielparameter AFS63 direkt dimensioniert werden. Für Schrägklärer und für RKB anderer Betriebsweise wird in DWA-A 102-2 die Anwendung eines Nachweisverfahrens mit Langzeitsimulation empfohlen. Im vorliegenden Papier wird gezeigt, dass für Schrägkläreranlagen mit ihrer relativ geringen Speicherwirkung der Gesamtwirkungsgrad nur wenig vom Sedimentationswirkungsgrad abweicht. Für eine einfache Bemessung ohne Nachweisverfahren wird vorgeschlagen, die in DWA-A 102 gleichfalls angegebene Kurve des Sedimentationswirkungsgrads als Gesamtwirkungsgrad abhängig von der Bemessungs Oberflächenbeschickung anzusetzen. Die Untersuchung zeigt, dass die für ein bestimmtes Projekt notwendigen Becken-
oder Schrägklärervolumina sehr empfindlich bezüglich der Ansätze im Nachweisverfahren sind. Insbesondere die Niederschlagsbelastung (zumeist eine Langzeitregenreihe), aber auch Details der Betriebsweise, speziell der Entleerung, können zu Abweichungen im erforderlichen Bauwerksvolumen bis in die Größenordnung von 1 : 2 führen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5- 2022 ab Seite 377

Autor
Dr.-Ing. Gebhard Weiß
UFT Umwelt- und Fluid-Technik Dr. H. Brombach GmbH
Steinstraße 7, 97980 Bad Mergentheim
E-Mail: G.Weiss@uft.eu

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Erfahrungen aus der Anwendung des Reifegradmodells Abwasserentsorgung 4.0 bei 17 Praxispartnern

Zusammenfassung
Das Projekt Reifegradmodell Abwasserentsorgung 4.0 wurde nach fast eineinhalb Jahren im Dezember 2020 erfolgreich abgeschlossen. In diesem Artikel werden das Konzept, der Aufbau und die Methodik zur Bewertung des digitalen Reifegrads erläutert und die Erfahrungen aus der Anwendung in der Branche geschildert. Zudem wird der „Reifegradcheck Abwasser 4.0“ vorgestellt, mit dem Betreiber von Abwasserentsorgungsanlagen ihren derzeitigen Digitalisierungsgrad im Selbstcheck ermitteln können.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5- 2022 ab Seite 426

Autoren
Ingmar Leismann, M. Sc., Martin Offermann, M. Sc.
Wasserökonomie & Management
IWW Zentrum Wasser
Moritzstraße 26, 45476 Mülheim an der Ruhr

Daniel Löwen, M. Sc.*), Phil Olbrisch, M. Sc.
Forschungsinstitut für Wasser- und Abfallwirtschaft
an der RWTH Aachen (FiW) e. V.
Kackertstraße 15–17, 52072 Aachen
E: loewen@fiw.rwth-aachen.de

Christoph Czichy, M. Sc.
MOcons GmbH & Co. KG
Brandenberg 30, 45478 Mülheim an der Ruhr

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Entwicklung, Bau und erste Betriebserfahrungen eines optimierten Laufrads für Schmutzwasserpumpen

Erfolgreicher Kampf gegen die Verzopfung

Zusammenfassung
Ein zunehmender Anteil an Hygiene- und Feuchttüchern und ein geringer Wasseranteil im Abwasser sorgen für eine deutliche
Veränderung der Abwasserzusammensetzung, sie können zu massiven Verzopfungen in Pumpen führen. In der Folge sind die
finanziellen Aufwendungen für Reinigung, Wartung und Reparatur für die Abwasserbetriebe in den vergangenen Jahren
enorm gestiegen. Um dieses Problem nachhaltig zu lösen, wurde eine strömungsmechanische Untersuchung zum Verzopfungsverhalten von Einkanalradpumpen durchgeführt. Aus dieser Forschungsarbeit ist eine optimierte Laufradgeometrie für Abwasserpumpen entwickelt worden. Sie sorgt für eine deutliche Verbesserung der Strömung hinsichtlich der Verzopfungsanfälligkeit im Eintrittsbereich des Laufrads und somit für eine deutlich erhöhte Betriebssicherheit bei deutlich geringeren Wartungskosten. Der Beitrag stellt die umfangreichen Entwicklungsarbeiten des Laufrads über den Einbau eines Prototypen in einem Pumpwerk bis hin zu ersten Betriebserfahrungen vor.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5- 2022 ab Seite 387

Autoren
Dr.-Ing. Markus Knop, Dipl.-Ing. Thomas Baack,
Dipl.-Ing. Bernd Hohmeier
Pleiger Maschinenbau GmbH & Co. KG
Im Hammertal 51, 58456 Witten

Marcello Di Brino, Markus Kamps
Emschergenossenschaft/Lippeverband
Kläranlage Dortmund Deusen
Deusener Straße 128, 44369 Dortmund

Dipl.-Ing. (FH) Guido Petrak
Emschergenossenschaft/Lippeverband
Brüderweg 2, 44135 Dortmund

Dr.-Ing. Hans Josef Dohmen, Prof. Dr.-Ing. Friedrich-Karl Benra
Universität Duisburg-Essen
Lehrstuhl für Strömungsmaschinen
Lotharstraße 1, 47057 Duisburg

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Rechtliche Vorgaben der Klärschlammverordnung und deren Auswirkungen auf die Phosphor-Rückgewinnung

4. Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe KEK-1.1*)

Zusammenfassung
Im Abfalltechnik-Ausschuss der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) wurde eine Vollzugshilfe zur Klärschlammverordnung erarbeitet, die nach Verabschiedung durch die Umweltministerkonferenz Mitte Mai 2020 als LAGA-Merkblatt M-39 veröffentlicht wurde. Im vorliegenden vierten Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe KEK-1.1 werden verschiedene Aspekte der ab dem Jahr 2029 geltenden Regelungen aufgegriffen und damit einige Punkte des LAGA M-39 hinsichtlich der technischen Auswirkungen für den Kläranlagenbetreiber konkret ausgeführt.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5- 2022 ab Seite 406

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7. Kongress „Phosphor – ein kritischer Rohstoff mit Zukunft“

Die Rückgewinnung von Phosphor nimmt Fahrt auf. Das Jahr 2029 rückt immer näher – und damit die Pflicht, den im Klärschlamm enthaltenen Phosphor zurückzugewinnen. Beim 7. Kongress des DWA-Landesverbands Baden-Württemberg zur Phosphorrückgewin-
nung, der coronabedingt online stattgefunden hat, wurde deutlich, dass dieser Transformationsprozess zunehmend in Gang kommt. Klar wurde aber auch, dass es noch viel zu tun gibt – und noch weitere Verbrennungsanlagen für Klärschlamm im Land benötigt werden.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5- 2022 ab Seite 341

Fazit
Die Erkenntnis des 7. P-Rück-Kongresses:
Es bleibt schwierig mit den Verfahren und den Produkten der P-Rückgewinnung. Aber es gibt keine Alternative – der Umwelt- und Klimaschutz sowie die Notwendigkeit zur Kreislaufwirtschaft lassen der Abwasserbranche keine andere Wahl. Das zeigten auch die Diskus sionsrunden am Ende der beiden Veranstaltungstage. Und dass man jetzt schnell mit der Planung und dem Bau von An-
lagen sowie der Verwertung der P-Recyklate vorankommen muss, um bis 2029 die Pflicht zum P-Recycling erfüllen
zu können. Boris Diehm, der Vorsitzende des DWA-Landesverbands Baden-Württemberg, sprach den Zuhörern allerdings
auch Mut zu: „Wir sind auf einem sehr guten Weg, Phosphor aus dem Abwasser
zu entfernen und zurückzugewinnen.“
Der 8. Phosphor-Kongress findet am 23. und 24. November 2022 statt

Autoren:
Klaus Zintz, Julia Keller und André Hildebrand (Stuttgart)

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Methan bei der Lagerung und Trocknung von entwässertem Klärschlamm

Zusammenfassung
An manchen Stellen der Klärschlammbehandlung wird unbeabsichtigt Methan emittiert, etwa bei der Entwässerung nach der
Faulung, der Lagerung von entwässertem Schlamm oder dessen weiterer Nutzung. Der Beitrag gibt einen Überblick über
Methanemissionen bei der Abwasserentsorgung und speziell bei der Lagerung und Trocknung von entwässertem Klärschlamm.
Beschrieben werden auch Verfahren zur Methanaufspaltung sowie Oxidation und Bezüge zur Praxis für die Lagerung und Trocknung von entwässertem Klärschlamm werden hergestellt.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5- 2022 ab Seite 415

Autoren
Dr.-Ing. Albert Heindl
Technologiezentrum, Leiter Forschung & Entwicklung
Klärschlammbehandlung
HUBER SE
Industriepark Erasbach A1
92334 Berching
E-Mail: Albert.Heindl@huber.de

apl. Prof. Dr.-Ing. habil. Daniel Dobslaw
Arbeitsbereichsleiter Abluftreinigung (ALR)
Institut für Siedlungswasserbau,
Wassergüte- und Abfallwirtschaft
Universität Stuttgart
Bandtäle 2, 70569 Stuttgart

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Zehn Jahre erfolgreicher Einsatz von granulierter Aktivkohle beim Abwasserverband „Obere Lutter“

Zusammenfassung
Beim Abwasserverband „Obere Lutter“ wird seit 2011 ein großtechnischer Einsatz von granulierter Aktivkohle zur CSB- und
Spurenstoffelimination durchgeführt. Der anfängliche Adsorber-Versuchsbetrieb wurde durch zwei vom Land Nordrhein-Westfalen über die Bezirksregierung Detmold geförderte Forschungs- und Entwicklungsvorhaben unterstützt. Der Einsatz von granulierter Aktivkohle zeigt ein stabiles und praxistaugliches Be triebsverhalten und kann damit als wirtschaftlich und erfolgreich bezeichnet werden. Im Anschluss hat der Abwasserverband „Obere Lutter“ sechs der zehn bestehenden Filterzellen mit granulierter Aktivkohle ausgestattet, wodurch im Mittel seit Mai 2015 eine Teilstrommenge von 72 % der Gesamtabwassermenge behandelt wird. Abhängig von den Leitparametern der Spurenstoffelimination kann für einen Adsorberlauf von einer mittleren Eliminationsrate von bis zu 95 % ausgegangen werden. Die Betriebskosten sind auf Basis der zehnjährigen Betriebserfahrung mit 4 Cent/m³ zu veranschlagen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5- 2022 ab Seite 339

Autoren
Dipl.-Ing. Klaus Alt, Dipl.-Ing. Björn Wunderlich
Hydro-Ingenieure GmbH
Stockkampstraße 10, 40477 Düsseldorf
E-Mail: klaus.alt@hydro-ingenieure.de

Dipl.-Ing. (FH) Guido Bruhn
Abwasserverband „Obere Lutter“
Niehorster Straße 254, 33334 Gütersloh

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Grundwasser: extrem wichtig, extrem gefährdet

Weltwasserbericht der Vereinten Nationen
Anlässlich des Weltwassertags am 22. März haben die Vereinten Nationen den aktuellen Weltwasserbericht veröffentlicht. Aufgrund des diesjährigen Mottos „Groundwater, make the invisible visible“ stellen die Vereinten Nationen im Weltwasserbericht die besondere Rolle des Grundwassers bei der Bewältigung zentraler Herausforderungen der Zukunft in den Fokus – sowohl in Bezug auf eine zuverlässige Trinkwasserversorgung und Ernährung als auch im Hinblick auf wirtschaftliche Entwicklung und die notwendige Anpassung an den Klimawandel. Klare Botschaft: Die wichtigste Wasserquelle der Welt ist global gefährdet, vor allem durch den Klimawandel und verschiedenste menschliche Aktivitäten, hier vor allem die Übernutzung und die in Kauf genommenen Verschmutzung. Der Artikel gibt die wichtigsten Aspekte des Weltwasserberichts der UN wider und basiert auf der offiziellen UN-Zusammenfassung.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 5- 2022 ab Seite 350

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WaterExe4.0 – Nachhaltigkeit und Sowieso-Strategie als Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Digitalisierungsprojekte

Zusammenfassung
Industrie 4.0 hält seit rund zehn Jahren Einzug in die deutsche Wirtschaft. Auch die deutsche Wasserwirtschaft ist in Sachen Di­gitalisierung auf dem Weg in die digitale Transformation. Seit 2015 hat die Zahl der Forschungs- und Entwicklungsprojekte zur Digitalisierung der deutschen Wasserwirtschaft stark zuge­nommen. Allerdings folgen insbesondere kleine und mittlere Kommunen diesem Trend nicht konsequent genug. Um mehr Klarheit zum Stand der Digitalisierung in der Wasserwirtschaft und zur Frage der Umsetzung im kommunalen Bereich zu erhal­ten, schuf das iwe Institut für Wasser- und Energiemanagement der Hochschule Hof mit der Metastudie WaterExe 4.0 die Daten­basis für einen ab 2022 erscheinenden jährlichen Digitalisie­rungsreport der Wasserwirtschaft. Ziel der Studie war es, erst­mals einen belastbaren Überblick über bisherige Forschungspro­jekte und technologische Entwicklungen in Deutschland, Öster­reich und der Schweiz

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 4- 2022 ab Seite 295

Autor*innen
Prof. Günter Müller-Czygan, Viktoriya Tarasyuk (PhD), Christian Wagner, Prof. Dr. Manuela Wimmer Hochschule Hof iwe Institut für Wasser- und Energiemanagement Alfons-Goppel-Platz 1, 95028 Hof
E-Mail: guenter.mueller-czygan@hof-university.de

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Thema Starkregen mit allen Facetten beleuchtet

Mittelhessisches Seminar der Wasserwirtschaft
Mit fast 100 Teilnehmer*innen war auch die zweite digitale Durchführung des Mittelhessischen Seminars der Was­serwirtschaft ein voller Erfolg

Dass Fachtagungen auch online umfas­send über Sachverhalte informieren und tief in Themen einsteigen können, hat das Tripel aus Technischer Hochschule Mittelhessen (THM), Regierungspräsidi­um Gießen und DWA-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland be­reits beim letzten digitalen Mittelhessen Seminars der Wasserwirtschaft im April 2021 bewiesen. Bei der Neuauflage An­fang Oktober 2021 konnte das Format erneut überzeugend belegen, dass eine digitale Veranstaltung in fachlicher Hin­sicht einer Präsenzveranstaltung in nichts nachstehen muss. So beleuchteten die sieben Referent*innen das brandak­tuelle Thema Starkregen allumfänglich von verschiedensten Perspektiven.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 4- 2022 ab Seite 258

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Planung einer SBR-basierten Kläranlage für die Stadt Luxembourg

Zusammenfassung
Die von der Stadt Luxemburg betriebene Kläranlage Beggen soll für den Planungshorizont 2047 von einer Belastung von heute 210 000 auf zukünftig 450 000 Einwohnergleichwerte erweitert werden. Der Umbau umfasst die Errichtung von neun Aufstau­reaktoren (SBR, sequencing batch reactor) mit einer Umnut­zung der vorhandenen BioStyrTM-Biofilteranlage für die Elimi­nation von Spurenstoffen. Die Alzette als natürlicher Vorfluter der Kläranlage Beggen hat nur eine geringe hydraulische Leis­tungsfähigkeit. Von der Luxemburger Aufsichtsbehörde Adminis­tration de la gestion de l‘eau (AGE) werden daher sehr niedrige Einleitungswerte von unter 1 mg NH4-N/l bzw. 8 mg NTN/l ge­fordert. Diese Werte können mit einer konventionellen stati­schen Bemessung nach DWA-A 131 nicht nachgewiesen werden und wurden daher über eine dynamische Simulation der biolo­gischen Stufe bestätigt. Der vorliegende Beitrag fasst den aktu­ellen Stand der Planungen zusammen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 4- 2022 ab Seite 281

Autoren
Dipl.-Ing. Joel Thys, Christoph Majerus TR Engineering S. A. 86–88, rue de l’Egalité, 1010 Luxembourg
Dipl.-Ing. Klaus Alt, Dipl.-Ing. Soufiane Frindi Hydro-Ingenieure mbH Stockkampstraße 10, 40477 Düsseldorf
Dr.-Ing. Gerd Kolisch1), Philipp Pyro, M. Sc. Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH Untere Lichtenplatzer Straße 100, 42289 Wuppertal
E-Mail: kol@wupperverband.de

Dr.-Ing. Dieter Schreff IB Schreff Stadtplatz 15, 83714 Miesbach
Prof. Dr.-Ing. Joachim Hansen Université du Luxembourg Département Ingénierie 6 rue R. Coudenhove-Kalergi, 1359 Luxembourg
Patrick Licker, Luc Ley Ville de Luxembourg 3, rue du Laboratoire, 1911 Luxembourg

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Zustandsanalyse der öffentlichen Kanalisation in Bayern und Ableitung des Investitionsbedarfs

Zusammenfassung
In der dritten Studie zum Zustand der öffentlichen Kanalisation in Bayern (mit Datenstand 2018) wurden Daten von 330 Ka­nalnetzbetreibern, gruppiert nach Kanalnetzlänge, flächende­ckend über ganz Bayern analysiert. Zusätzlich zur Auswertung der Kanalnetzjahresberichte wurden weitere Daten über einen Fragebogen erfasst und auf ganz Bayern hochgerechnet. Die Ge­samtlänge aller Sammelkanäle (Mischwasser-, Schmutzwasser-und Regenwasserkanäle) in Bayern lag im Jahr 2018 bei ca. 106 000 km. Es zeigt sich, dass rund 28 % der in Betrieb befind­lichen Sammelkanäle in Bayern ein Alter über 40 Jahren haben. Im Jahr 2018 wurden bayernweit Sammelkanäle auf einer Län­ge von knapp 10 500 km einer eingehenden Sichtprüfung unter­zogen (gut 11 % der inspektionspflichtigen Sammelkanäle). Bei diesen Prüfungen wurden Schäden auf einer Länge von ca. 1100 km festgestellt (Schadensquote knapp 11 %). Es ergab sich, dass insgesamt ca. 20 % der Sammelkanäle einen soforti­gen, kurz- oder mittelfristigen (ZK 0 bis ZK 2) Sanierungsbedarf und weitere ca. 23 % einen langfristigen (ZK 3) Sanierungsbedarf aufweisen. Die ermittelte jährliche Sanierungsrate von 0,8 %/a liegt deutlich unter der für den Substanzerhalt der Ka­nalsysteme erforderlichen Mindestsanierungsrate von etwa 1,5 %/a. Für den Abbau des bereits bestehenden Sanierungs­staus über einen Zeitraum von etwa sechs Jahren wäre zusätz­lich eine jährliche Sanierungsrate von drei bis vier Prozent er­forderlich, das heißt, die Kanalnetzbetreiber müssen dringend etwas tun, um die technische Funktionsfähigkeit zu erhalten. Der Investitionsbedarf für die Behebung dieser Schäden wurde auf etwa 8,6 Milliarden Euro berechnet. Bei Berücksichtigung auch jener Schäden mit langfristigem Handlungsbedarf erhöht sich der Investitionsbedarf auf etwa 18 Milliarden Euro. Eine Er­höhung der Haushaltsmittel wird empfohlen, um künftige mas­sive Kostensteigerungen für den Bürger zu vermeiden.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 4- 2022 ab Seite 271

Autoren
Dr.-Ing. Johann Müller, Prof. Dr. rer. nat. habil. Brigitte Helmreich Technische Universität München TUM School of Engineering and Design Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft Am Coulombwall 3, 85748 Garching
E-Mail: b.helmreich@tum.de

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DWA stellt Schwerpunkte auf der IFAT 2022 vor

Foren, Wettbewerbe, Lösungstouren
Die DWA ist vom 30. Mai bis 3. Juni 2022 mit einem abwechslungsreichen, informativen und unterhaltsamen Pro­gramm auf der IFAT in München vertre­ten. Hierzu zählen technisch-wissen­schaftliche Foren, Hochschul- und Be­rufswettbewerbe sowie flankierende An­gebote wie der DWA-Verbändestand mit Bookstore im Eingang West und der DWA-Gemeinschaftsstand in Halle B2, auf dem sich DWA-Mitgliedsunterneh­men vorstellen. Auch der europäische Dachverband European Water Associa­tion (EWA) bringt sich mit Aktivitäten ein. Diesmal neu im DWA-Angebot: Lö­sungstouren zu verschiedenen Messe­ständen mit unterschiedlichen themati­schen Schwerpunkten.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 4- 2022 ab Seite 252

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Fachliche Gutachten in wasserrechtlichen Verfahren

Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses RE-3 „Vollzugsfragen des Wasserrechts“*)

Zusammenfassung
Fachliche Gutachten sind regelmäßig Bestandteil von wasser­rechtlichen Verfahren. Der DWA-Fachausschuss RE-3 „Vollzugs­fragen des Wasserrechts“ will in einem Arbeitsbericht Vorhaben­trägern, Gutachtern und den zuständigen (Wasser-)Behörden eine Hilfestellung geben, um die rechtliche Dimension, aber auch die Anforderungen aus juristischer Sicht zu verdeutlichen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 4- 2022 ab Seite 290

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Intelligentes Management von Datenströmen und KI-Anwendungen in KIWaSuS

Zusammenfassung
In vielen Branchen stellt Künstliche Intelligenz (KI) bereits einen festen Bestandteil bei der Datenverarbeitung dar. Auch in der Wasserwirtschaft gibt es in den letzten Jahren immer mehr Pi­lotprojekte, in denen Einsatzmöglichkeiten von KI erprobt wer­den. Hierzu zählt auch das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt KIWaSuS (KI-basier­tes Warnsystem vor Starkregen und urbanen Sturzfluten). KI soll hier dazu dienen, Starkregen und daraus resultierende ur­bane Überflutungen vorherzusagen. Neben geeigneten Online- Daten und echtzeitfähigen Vorhersagealgorithmen setzt dieses Vorhaben eine zentrale „Big Data“-fähige und skalierbare Platt­formlösung voraus. Der vorliegende Beitrag zeigt, welche Be­standteile eine solche Datenplattform umfasst. Darüber hinaus wird am Beispiel der Teilaufgaben in KIWaSuS dargestellt, wie verschiedene Datenströme in die Plattform eingespeist und mit KI-Algorithmen zur Datenprüfung und Vorhersage verarbeitet werden können.

Schlagwörter: Entwässerungssysteme,

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 4- 2022 ab Seite 264

Autoren
Simon Frentrup, M. Sc.,
Dr. Holger Schultheis
neusta analytics & insights GmbH Schürmannstraße 32; 45136 Essen
E-Mail: sfrentrup@neusta-sd-west.de,
hschultheis@neusta-sd-west.de

Prof. Dr.-Ing. Markus Quirmbach1),
Benjamin Burrichter, M. Sc.,
Juliana Koltermann da Silva, M. Sc.
Institut Bauingenieurwesen
Christoph Clemens, M. Sc.
Institut Mess- und Sensortechnik Hochschule Ruhr
West Duisburger Straße 100,
45479 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: markus.quirmbach@hs-ruhrwest.de
benjamin.burrichter@hs-ruhrwest.de
juliana.koltermanndasilva@hs-ruhrwest.de
christoph.clemens@hs-ruhrwest.de

Prof. Dr.-Ing. André Niemann,
Jan Erik Kunze, M. Sc.
Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft Universität Duisburg-Essen
Universitätsstraße 15,
45141 Essen
E-Mail: andre.niemann@uni-due.de
jan.erik.kunze@uni-due.de

Dipl.-Ing. (FH) Marcel Dillhardt
Gelsenwasser AG
Willy-Brandt-Allee 26,
45891 Gelsenkirchen
E-Mail: marcel.dillhardt@gelsenwasser.de

Dipl.-Ing. (FH) Dennis Jörissen
Abwassergesellschaft Gelsenkirchen mbH
Willy-Brandt-Allee 26, 45891 Gelsenkirchen
E-Mail: dennis.joerissen@agg-ge.de

1) Korrespondenzautor

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Die „Wasserbewusste Zukunftsstadt“ beginnt auf dem Grundstück

Zusammenfassung
Der Beitrag soll zeigen, dass ein Transformationsprozess für ei­nen qualifizierten Umgang mit Regenwasser auf Grundstücken, ausgehend von den Herausforderungen, die sich durch immer häufiger und intensiver werdende Starkregenereignisse auf der einen Seite sowie Hitzewellen und Dürren auf der anderen Seite ergeben, jetzt beginnen muss. Dazu müssen jedoch auch die rechtlichen Rahmenbedingungen im (Ab-)Wasser-, Bau- und Satzungsrecht konsequent auf diese Zielstellung ausgerichtet werden, und die technischen Regelwerke müssen diese Vorgaben aufgreifen. Die „Wasserbewusste Zukunftsstadt“ beginnt auf dem Grundstück.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 3- 2022 ab Seite 187

Autoren
Dipl.-Ing. (FH) Stefan Fresin, M. Sc. DB Immobilien Fachstandards Entwässerungsmanagement (CR.R O14) Deutsche Bahn AG Karlstraße 6, 60329 Frankfurt am Main
E-Mail: Stefan.Fresin@deutschebahn.com

Dipl.-Ing. Elmar Erdmann Planungsbüro pwf Peter Fahrmeier Landschaftsarchitektur und Stadtplanung Herkulesstraße 39, 34119 Kassel
E-Mail: Stefan.Fresin@deutschebahn.com

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14. Berliner Stammtisch im November

Wir trauten uns mal wieder live
Im nasskalten November war es mal wie­der soweit: Mehr als 30 Studierende, junge DWA-Mitglieder und sonstige Inte­ressierte zog es in den alten Backstein­bau auf dem alten AEG-Gelände in Ber­lin-Wedding, wo das Fachgebiet Sied­lungswasserwirtschaft der TU sitzt. Drit­te Etage, den langen Flur entlang – der Geruch von altem Holz hängt in der Luft, der für Unis so eigen ist. Am Ende durch die 3G-Einlasskontrolle und dann – kaum zu fassen – fand er statt: Der erste Live-Stammtisch seit langem! Unter den Hygienerichtlinien der TU Berlin und der DWA, versteht sich.

Im kühlen, weil gut durchlüfteten, Seminarraum hatten wir Chips und Gummibärchen verteilt. Mit Maske ging es dann los:

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 3- 2022 ab Seite 174

Die nächsten Berliner Stammtisch werden voraussichtlich wieder im Früh­ling/Sommer stattfinden. Dafür suchen wir noch Kooperationsunternehmen: Die Veranstaltung des Stammtisches der Jungen DWA ist in Ihren Räumlichkeiten möglich und Sie haben Interessantes aus der Wasserwirtschaft zu berichten? Melden Sie sich jederzeit gerne unter: no@junge-dwa.de

Franziska Beinhofer
Junge DWA im Landesverband Nord-Ost/Circle Außendarstellung

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Umgang mit Regenwasser in einer Großstadt am Beispiel von Frankfurt am Main

Zusammenfassung
In einer großen Stadt stellt sich der Umgang mit Regenwasser anders und insbesondere im Hinblick auf die Hitzeentwicklung kritischer dar als in ländlichen Bereichen oder kleineren Kom­munen. Am Beispiel der Stadt Frankfurt am Main wird gezeigt, wie eine Großstadt auf privaten Grundstücken wie im öffentli­chen Bereich mit Regenwasser umgeht. Besonders eingegangen wird auf rechtliche Grundlagen und satzungsrechtliche Fragen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 3- 2022 ab Seite 194

Autorin
Dipl.-Ing. Andrea Lindner Stadtentwässerung Frankfurt am Main Sachgebiet 68.22 Grundstücksentwässerung und Bestandsdokumentation Goldsteinstraße 160, 60528 Frankfurt am Main

E-Mail: andrea.lindner@stadt-frankfurt.de

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Klärschlamm sicher entsorgen und Phosphor rückgewinnen

Für die Betreiber von Kläranlagen sind die beiden Jahre 2029 und 2032 wich­tige Zielmarken: Je nach Größe der An­lage muss dann der im Klärschlamm enthaltene Phosphor zurückgewonnen werden. Das 3. Landesforum für Betrei­ber der Plattform P-Rück, am 24. Juni 2021 online veranstaltet, zeigte ein­drücklich auf, dass die Zeit zwar drängt, die politische und technische Entwick­lung aber auch schnell voranschreitet.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 3- 2022 ab Seite 164

Autor:
Klaus Zintz

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Jahresauftakt der Jungen DWA

Beim digitalen Jahresauftakt der Jungen DWA am 20. Januar 2022 fan­den fast 50 Teilnehmende den Weg zum gemeinsamen Resümieren und Ausblicken.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 3- 2022 ab Seite 172

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Handlungsspielräume für Betreiber bei der Untersuchung und Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen

Zusammenfassung
Der Zustand privater Grundstücksentwässerungsanlagen be­schäftigt seit geraumer Zeit die Abwasserwirtschaft. Denn viele der im Privatgrund liegenden Abwasserleitungen und -anlagen sind in einem alarmierenden Ausmaß schadhaft und undicht. Die Folgen der Undichtigkeiten treffen nicht nur die Natur, son­dern auch die Betreiber kommunaler Entwässerungseinrichtun­gen. Diese haben mit teils erheblichem Fremdwassereintrag zu kämpfen, der die ordnungsgemäße Abwasserbeseitigung gravie­rend erschweren kann. Die Untersuchung und Sanierung von Grundstücksentwässerungsanlagen hat daher aus abwasser-fachlicher Perspektive hohe Priorität. Dieser Beitrag befasst sich mit den rechtlichen Grundlagen von Untersuchungs- und Sanie­rungsmaßnahmen. Er zeigt Handlungsspielräume auf, die Be­treiber von Entwässerungseinrichtungen nutzen können, und geht auf praxisrelevante Entscheidungen der Verwaltungsgerich­te zur Grundstücksentwässerung ein.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 3- 2022 ab Seite 202

Autoren
Andreas Pannier, Rechtsanwalt und Partner Dr. Fritz Kroll, Rechtsanwalt Arnecke Sibeth Dabelstein Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaftsgesellschaft mbB Oberanger 34–36, 80331 München

Fazit
Betreiber öffentlicher Entwässerungseinrichtungen haben die erforderlichen rechtlichen Instrumente zur Hand, um die Un­tersuchung und gegebenenfalls Sanierung von privaten Grund­stücksentwässerungsanlagen im Einrichtungsgebiet voranzu­treiben. Sie sollten von diesen Instrumenten auch Gebrauch machen, um eine ordnungsgemäße Erfüllung der öffentlichen Aufgabe der Abwasserbeseitigung sicherzustellen.

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Entwässerungspass – Beurteilung und Dokumentation des ordnungsgemäßen Zustands von Anschlusskanälen und Grundstücksentwässerungsanlagen

Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe ES-6.6 „Dokumentation von Grundstücksentwässerungen“*)

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 3- 2022 ab Seite 184

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Allgemeine bauaufsichtliche Zulassung und allgemeine Bauartgenehmigung von Anlagen zur Begrenzung von Kohlenwasserstoffen in mineralölhaltigen Abwässern mit Anteilen an Biodiesel, Bioheizöl und Ethanol

Zusammenfassung
Üblicherweise wurden bisher Leichtflüssigkeitsabscheideranla­gen nach DIN EN 858-1 zum Abscheiden mineralischer Leicht­flüssigkeiten aus Abwässern eingesetzt. Der Anwendungsbereich der DIN EN 858-1 bezieht sich allerdings nur auf mineralische Kraftstoffe ohne Zusätze von pflanzlichen Produkten. Seit Jah­ren enthalten Kraftstoffe beispielsweise auch Fettsäuremethyles­ter (Biodiesel) oder Ethanol (Superbenzin). Die sich daraus er­gebenen neuen Anforderungen für die Abscheidung wurden des­halb in DIN 1999-100 und die DIN 1999-101 normiert. Paral­lel zur technischen Entwicklung ergab sich in Folge eines Urteils des Europäischen Gerichtshofs, dass an CE-gekennzeichnete Leichtflüssigkeitsabscheideranlagen nach DIN EN 858-1 keine zusätzlichen Anforderungen durch nationale Normen oder all­gemein bauaufsichtliche Zulassungen zulässig sind. Aus diesen Gründen war es erforderlich, die Anforderungen an Anlagen, die dem Rückhalt von mineralischen Kohlenwasserstoffen mit Antei­len von Biodiesel, Bioheizöl und Ethanol dienen, neu zu regeln.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 3- 2022 ab Seite 177

Autor
Prof. Dr.-Ing. Stefan Grube Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften – Hochschule Braunschweig/ Wolfenbüttel Fakultät Versorgungstechnik Institut für Biotechnologie und Umweltforschung Salzdahlumer Straße 46/48, 38302 Wolfenbüttel

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Belastungsermittlung für die Bemessung von einstufigen Belebungsanlagen nach dem Arbeitsblatt DWA-A 131

Zusammenfassung
Die Ermittlung der Zulaufbelastung kommunaler Kläranlagen bildet die Grundlage für die Bemessung der biologischen Stufe nach dem Arbeitsblatt DWA-A 131. Das zugehörige Arbeitsblatt ATV-DVWK-A 198 führt als Methoden die Belastungsermittlung über Wochenmittelwerte oder 85 %-Perzentilwerte an. Im Hin­blick auf die Überarbeitung des ATV-DVWK-A 198 wurden die Zulaufdaten von Kläranlagen mit überwiegend kommunaler Be­lastung statistisch ausgewertet. Im Ergebnis werden Empfehlun­gen für eine Probenahmehäufigkeit abgeleitet, bei der eine Gleichheit der beiden Methoden erreicht wird. Die im DWA-A 131 bzw. im ATV-DVWK-A 198 angeführten einwohnerspezi­fischen Frachten sind nach der Datenauswertung als Mittelwer­te einzustufen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 3- 2022 ab Seite 207

Dank
Wir danken den Mitgliedern der DWA-Arbeitsgruppe 6.4 sowie dem Fachausschuss KA-6 für die wertvollen Anregungen und Diskussionen sowie den beteiligten Betreibern für die Bereit­stellung von Rohabwasser- und Kläranlagendaten.

Autoren
Dr.-Ing. Gerd Kolisch, Dr.-Ing. Inka Hobus Wupperverbandsgesellschaft für integrale Wasserwirtschaft mbH Untere Lichtenplatzer Straße 100, 42289 Wuppertal

E-Mail: kol@wupperverband.de

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EU-Verordnung zur Wasserwiederverwendung in deutscher Abwasserwirtschaft kaum bekannt – Bedarf aktuell noch sehr begrenzt

Umfrage von DWA und inter 3 zu Bekanntheit, Bedarf und Hemmnissen
Die EU-Verordnung zur Wasserwieder­verwendung ist in der deutschen Ab­wasserwirtschaft noch relativ unbe­kannt, knapp zwei Drittel der Betreiber von Kläranlagen kennen die Verord­nung noch nicht. Der Bedarf an aufbe­reitetem Abwasser wird aktuell als niedrig eingestuft, drei Viertel der Klär­anlagenbetreiber wurden bisher noch nicht bezüglich eines Bedarfs an Klar­wasser angesprochen, allerdings gehen die Betreiber von einer zukünftig stei­genden Nachfrage aus. Wenn Klarwas­ser an Interessenten abgegeben wird, sehen die Anlagenbetreiber ihre Aufga­ben begrenzt, eigenes Interesse an Auf­bereitung des Klarwassers zu Brauch­wasser oder an Speicherung und Trans­port sind nur mäßig ausgeprägt. Einig­keit herrscht bei der Übernahme der Kosten, die sollen vor allem von der Landwirtschaft oder Industriebetrieben übernommen werden. Nur bei mögli­cher städtischer Nutzung wird die Fra­ge der Kostenübernahme differenzierter gesehen. Diese Einschätzung trafen die deutschen Kläranlagenbetreiber bei ei­ner Umfrage der DWA und des For­schungs- und Beratungsunternehmens inter 3 im vergangenen Jahr.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 2- 2022 ab Seite 84

Autoren
Dr. Christian Eismann Dipl.-Medienberaterin Safaa Mohajeri Dr.-Ing. Shahrooz Mohajeri
inter 3 GmbH – Institut für Ressourcenmanagement Otto-Suhr-Allee 59 10585 Berlin
E-Mail: eismann@inter3.de

Dr.-Ing. Christian Wilhelm Dr. Friedrich Hetzel
DWA Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall Theodor-Heuss-Allee 17 53773 Hennef

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Das Erfurter Modell: Giftfreies Rattenmanagement in der Kanalisation

Zusammenfassung
Die Rattenbekämpfung in der Kanalisation ist für viele öffentli­che und private Kanalnetzbetriebe zu einem Dilemma geworden. Einerseits sorgen die Betriebe bei der Abwasserreinigung dafür, dass Schadstoffe aus dem Wasserkreislauf entfernt werden. An­dererseits sind sie in der Regel dazu verpflichtet, Ratten als Ge­sundheitsschädlinge in der Kanalisation zu kontrollieren. Dazu werden dann für die Umwelt hochproblematische Wirkstoffe in Form von Rattengift in die Kanalisation vom betriebseigenen Personal oder von beauftragten Schädlingsbekämpfungsunter­nehmen eingebracht. Spätestens seit dem Bekanntwerden der damit verbundenen Umweltrisiken und der Festlegung verbind­licher Vorgaben für die sichere Ausbringung von Ködern hat vie­lerorts eine rege Diskussion eingesetzt, wie man Ratten wirksam und rechtskonform in der Kanalisation bekämpft, ohne dabei die Gewässer zu belasten. Dass das Rattenmanagement auch oh­ne den Einsatz von Rodentiziden in der Kanalisation nachhaltig gelingen kann, zeigt das Vorgehen der Stadtentwässerung Er­furt. Im Zentrum steht dabei der Verschluss ungenutzter An­schlussstellen mithilfe von Robotertechnik sowie die Erkenntnis, dass die Kanalbeköderung ohne die Kanalsanierung einen grö­ßeren negativen Effekt auf die Umwelt als auf die bestehende Wanderrattenpopulation hat.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 2- 2022 ab Seite 95

Autoren
Anton Friesen Umweltbundesamt Fachgebiet IV 1.2 Biozide Wörlitzer Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau
E-Mail: Anton.Friesen@uba.de

Dipl.-Ing. Jörg Behrendt Abteilungsleiter Kanalnetz a. D. Erfurter Entwässerungsbetrieb Zum Riedfeld 26, 99090 Erfurt

Kathrin Sackmann, M. Sc. Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre Julius-Maximilians-Universität Würzburg Sanderring 2, 97070 Würzburg

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Jahrestreffen der Jungen DWA 2021

Am 1. Juli 2021 fand mit 33 Teilneh­menden das vierte Jahrestreffen der Jungen DWA in digitaler Form statt. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Nicole Stenzel, Vorsitzende der Jungen DWA, den Präsidenten Prof. Dr. Uli Paetzel, und den Sprecher der Bundes­geschäftsführung, Johannes Lohaus, die als Gäste am ersten Veranstaltungsteil teilnahmen.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 2- 2022 ab Seite 89

Für die Teilnehmenden der Jungen DWA:
Julia Schrade, Daniel Mutz, Nicole Stenzel und Philipp Beutler

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20 Jahre Aufbaukurs für Gewässerschutzbeauftragte

Ein erfolgreicher Kurs mit einer langen Historie – der DWA-Aufbaukurs für Ge­wässerschutzbeauftragte feiert Jubilä­um. Seit 20 Jahren bietet der Kurs eine praxisnahe Fort- und Weiterbildung für Gewässerschutzbeauftragte. Was steht beim Aufbaukurs im Mittelpunkt, was hat sich im Laufe der Zeit verändert, wo liegen die zukünftigen Herausforderun­gen? Ein DWA-Gespräch mit Hans-Hel­mut Moll, der den Kurs vor zwei Jahr­zehnten ins Leben gerufen hat und bis heute als Leiter eng begleitet.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 2- 2022 ab Seite 91

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Umbau des Klärwerks Emschermündung

Von der Planung bis zur Inbetriebnahme

Zusammenfassung
Am Beispiel des Klärwerks Emschermündung wird gezeigt, wie die technische Optimierung unter Berücksichtigung moderner und als erfolgreich bestätigter Simulationswerkzeuge, wie eine dynamische, verfahrenstechnische oder strömungstechnische Simulation, sichere Aussagen als Grundlage geplanter und um­gesetzter Lösungskonzepte ergibt. Voraussetzung für den Pro­jekterfolg ist unter anderem die sorgfältige Gegenüberstellung/ Auswahl von verschiedensten Lösungskonzepten unter grund­sätzlicher Beteiligung des Betriebspersonals, um die Erfahrun­gen und Erkenntnisse aus dem bisherigen Betrieb der Kläranla­ge mit einzubeziehen. Beschrieben wird die Umwandlung einer Flusskläranlage, die das Wasser des abwasserführenden Flusses Emscher klärt – die letzte Anlage dieser Art in Deutschland –, zu einer Regionalkläranlage.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 2- 2022 ab Seite 109

Autoren
Dipl.-Ing. Klaus Alt, Dipl.-Ing. Inge Barnscheidt Hydro-Ingenieure GmbH Stockkampstraße 10, 40477 Düsseldorf
E-Mail: klaus.alt@hydro-ingenieure.de

Dipl.-Ing. Jörg Müller, Dipl.-Ing. Norbert Stratemeier, Dipl.-Ing. Stefan Stegemann Emschergenossenschaft Kronprinzenstraße 24, 45128 Essen

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Cybersicherheit in der Siedlungswasserwirtschaft, insbesondere bei kleinen Unternehmen

Zusammenfassung
Aufbauend auf bereits vorliegenden Untersuchungen wird die Verwundbarkeit der Siedlungswasserwirtschaft gegenüber Ge­fährdungen der Cybersicherheit anhand aktueller Studien und Beispiele dargestellt. Der aktuelle Stand an Cybersicherheit er­gibt sich aus staatlichen Vorschriften sowie der Bereitschaft und den Möglichkeiten der Unternehmen zu Gegenmaßnahmen. Da­bei gilt kleinen und mittleren Unternehmen der Siedlungswas­serwirtschaft aufgrund ihrer spezifischen Anfälligkeit und Be­wältigungskapazität ein besonderes Augenmerk.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 2- 2022 ab Seite 122

Autoren
Dr. Engelbert Schramm, Dr.-Ing. Martin Zimmermann ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung GmbH Hamburger Allee 45, 60486 Frankfurt am Main
E-Mail: schramm@isoe.de

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Das Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Bochum

Vom Nachweisinstrument zur effizienten Planungshilfe

Zusammenfassung
Entsprechend § 46 des Landeswassergesetzes Nordrhein-Westfa­len müssen Kommunen in Nordrhein-Westfalen alle sechs Jahre ein Abwasserbeseitigungskonzept (ABK) erstellen. Dabei sind er­forderliche Maßnahmen zur Beseitigung identifizierter Defizite zu spezifizieren und der erforderliche Finanzbedarf sowie Zeit­plan zur Umsetzung dieser Maßnahmen zu konkretisieren. Bei Erstellung des ABK 2021 in Bochum wurde als wesentliche Grundlage eine auf einem Alterungsmodell basierende substanz­wertorientierte Betrachtung der Entwässerungsanlagen verwen­det. Zudem wurden in besonderem Maß die erwarteten Verän­derungen aufgrund des Klimawandels, verbunden mit vermehrt auftretenden Starkregenereignissen, aber auch länger andau­ernden Hitze- und Trockenperioden sowie den Erfordernissen aus der EU-Wasserrahmenrichtlinie, berücksichtigt. Der Erarbei­tungsprozess wurde nicht als klassischer Verwaltungsvorgang angelegt, sondern folgte in beispielhafter Weise den Methoden und Ansätzen eines agilen Verwaltungsprozesses.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 2- 2022 ab Seite 102

Autoren
Dr.-Ing. Marko Siekmann, Dipl.-Ing. Andreas Gunkel, Dipl.-Ing. Ralf Engels. Dipl.-Ing. Thorsten Pacha
Stadt Bochum
Tiefbauamt Hans-Böckler-Straße 19
44787 Bochum

E-Mail:
msiekmann@bochum.de
agunkel@bochum.de
rengels@bochum.de
tpacha@bochum.de

Prof. Dr.-Ing. Karsten Kerres, Dipl.-Ing. Sylvia Gredigk-Hoffmann
Fachhochschule Aachen Fachbereich 2: Bauingenieurwesen, Lehrgebiet Netzmanagement
Bayernallee 9
52066 Aachen

E-Mail:
kerres@fh-aachen.de
gredigk@fh-aachen.de

Peter Helbig Peters & Helbig GmbH
Steubenstraße 64
45138 Essen

E-Mail:
peter.helbig@peters-helbig.de

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Abwasserwärmenutzung aus ganzheitlicher Sicht

Zusammenfassung
Die Anerkennung von Abwasser als erneuerbare Energiequelle durch die Europäische Kommission Ende 2018 sowie die Einfüh­rung diverser regionaler bzw. nationaler Förderprogramme ha­ben die Abwasserwärmenutzung mittlerweile in das Bewusstsein der Fachwelt gerückt. Es herrscht heute aber noch oftmals die Meinung vor, dass es sich hierbei primär um eine Aufgabe der Siedlungs- bzw. Abwasserwirtschaft handelt. Allerdings greift diese Sichtweise in der Regel zu kurz. Die gezielte und breitflä­chige Aktivierung, Umsetzung und Etablierung von Abwasser als erneuerbare Energie- bzw. Wärmequelle erfordern vielmehr die Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven. In diesem Ar­tikel werden daher die aus Sicht des Autors für die Abwasser­wärmenutzung zentralen Themenfelder vorgestellt und kurz dis­kutiert. Konkret werden dabei Aspekte der Verfügbarkeit (von Wärmequellen und -abnehmern), der Wirtschaftlichkeit, des Klimaschutzes, des Kanal- und Kläranlagenbetriebes, des Ak­teursmanagement, der räumlichen Planung sowie der Institutionalisierung angesprochen. Diese ganzheitliche Sicht- bzw. Herangehensweise soll dazu beitragen, dauerhafte Umsetzungen von breiter Akzeptanz sicherzustellen, damit die Abwasserwär­menutzung die Energiewende bestmöglich unterstützen kann.

Den ganzen  Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 2- 2022 ab Seite 115

Autor
DI Dr. Florian Kretschmer Institut für Siedlungswasserbau
Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz Universität für Bodenkultur Wien
Muthgasse 18
1190 Wien
Österreich

E-Mail: florian.kretschmer@boku.ac.at

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Kollaborative Arbeitsweise im Rahmen der digitalen Transformation der Wasserwirtschaft

Erkenntnisse eines Online-Impulses und Fallbeispiele von HAMBURG WASSER

Zusammenfassung
Neben den technischen Aspekten der Digitalisierung ist auch ei­ne Veränderung der Arbeitsweise erforderlich, um auf die immer komplexere Arbeitswelt und steigende Geschwindigkeit reagie­ren zu können. In diesem Zuge haben Teilnehmende aus der Wasserver- und Abwasserentsorgung sich in einem Online-Im­puls zusammengefunden, um über die Themen Kollaboration und Vernetzung als Ausweg aus der Komplexitätsfalle zu disku­tieren. Die Diskussionsthemen und Erkenntnisse sowie konkrete Fallbeispiele von HAMBURG WASSER werden vorgestellt.

Den ganzen Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 1- 2022 ab Seite 50

Autoren
Martin Offermann, M. Sc. IWW Zentrum Wasser Bereich Wasserökonomie & Management Moritzstraße 26, 45476 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: m.offermann@iww-online.de

Dr.-Ing. Maryna Feierabend HAMBURG WASSER/Hamburg Energie Abt. Digitales Informationsmanagement Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg
E-Mail: maryna.feierabend@hamburgwasser.de

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Einsatz des Scheibentrockners zur Trocknung von Klärschlamm

Teil 2: Fördertechnik, Brüden und Kondensat

Zusammenfassung
Scheibentrockner werden sowohl zur Teiltrocknung von Klär­schlamm in Kombination mit Wirbelschichtverbrennungsanla­gen als auch zur Volltrocknung eingesetzt und tragen durch die kompakte Bauweise, den robusten Betrieb und durch den nied­rigen spezifischen Energieverbrauch zu einer hohen Wirtschaft­lichkeit der Klärschlammtrocknung bei. In letzter Zeit wurden deutliche Fortschritte hinsichtlich der Automatisierung gemacht, welche die Betriebskontrolle und den Automatikbetrieb verbes­sern. Betreiber werden dadurch entlastet. Die Teiltrocknung und die Volltrocknung von Klärschlamm im Scheibentrockner müs­sen projektspezifisch bewertet, angepasst und umgesetzt werden und können einen wichtigen Beitrag zur gesicherten Klär­schlammverwertung leisten.

Den ganzen Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 1- 2022 ab Seite 43

Autoren
Dominik Friedrich, M. Sc., Dr.-Ing. Albert Heindl Huber SE Industriepark Erasbach A1 92334 Berching
E-Mail: Albert.Heindl@huber.de

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DWA-Landesverbandstagung Nord und Mitgliederversammlung

Wechsel an der Spitze des Landesverbands Nord
Die Mitgliederversammlung des DWA-Landesverbands Nord fand 2021 erst­mals online und abgekoppelt von der Landesverbandstagung statt. Neben der Wahl von Beiratsmitgliedern und Rech­nungsprüfern stand auch die Neuwahl des Landesverbandsvorsitzenden auf der Tagesordnung: Prof. Dr.-Ing. Artur Mennerich stand nach zwölf Jahren an der Spitze des Landesverbands nicht zur Wiederwahl. Als sein Nachfolger wurde Dr.-Ing. Erwin Voß von der Stadtent­wässerung

Den ganzen Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 1- 2022 ab Seite 17

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Diskussion qualitativer Anforderungen für die Versickerung von Niederschlagswasser

Arbeitsbericht der DWA-Arbeitsgruppe ES-3.1 „Versickerung von Niederschlagswasser“*)

Zusammenfassung
Reinigungsleistung und Entwässerungssicherheit sind konkur­rierende Zielanforderungen und müssen für Genehmigungspra­xis und Verwaltungsvollzug nach dem Grundsatz der Verhältnis­mäßigkeit gegeneinander abgewogen werden. Im Rahmen der förmlichen Verfahren bei der Erstellung des Arbeitsblatts DWA-A 138-1 und der Regeln für die Entwässerung von Straßen (REwS) der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrs­wesen (FGSV) ist dieser Abwägungsprozess erfolgt. Bereits früh­zeitig hatten die zuständigen Arbeitsgruppen die Vertreter von Landesumweltministerien und -behörden, Bundesministerium für Umwelt, Umweltbundesamt, Bund/Länder-Arbeitsgemein­schaft Wasser (LAWA), Bund/Länder-Arbeitsgruppe Anhang Niederschlagswasser, Deutsches Institut für Bautechnik (DIBt) und einschlägigen Hochschulen in den Abstimmungsprozess ein­gebunden. Die in den allgemein anerkannten Regeln der Tech­nik, konkret DWA-A 138-1 und FGSV-REwS, gewählten quali­tativen Anforderungen für die Versickerung von Niederschlags­wasser leiten sich aus der Bundes-Bodenschutz- und Altlasten­verordnung ab und stellen vor dem Hintergrund von wassersensibler Siedlungsentwicklung und der wichtigen Klima­anpassungsstrategien an der Schnittstelle des Siedlungswasser­haushalts eine umfassende und ausgewogene Berücksichtigung von Belangen des Grundwasserschutzes und der Entwässerungs­sicherheit dar. Höhere qualitative Anforderungen für die Versi­ckerung oder Behandlung von Niederschlagswasser, etwa eine direkte Übertragung von Schwellenwerten der Grundwasserver­ordnung oder eine direkte Übertragung der Geringfügigkeits­schwellenwerte ließe sich nur in absoluten Ausnahmefällen tech­nisch und wirtschaftlich darstellen und sind auch nicht erforder­lich.

Den ganzen Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 1- 2022 ab Seite 22

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Wasserwirtschaft und Koalitionsvertrag 2021–2025

Novellierung des Abwasserabgabengesetzes, Abwasser als Rohstoff, Klimaanpassung …
Anpassung an den Klimawandel, kli­mafeste Wasserinfrastruktur, Umset­zung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Weiterentwicklung der Nationalen Was­serstrategie und integriertes Wasserma­nagement, Novellierung des Abwasser­abgabengesetzes zur Verbesserung des Gewässerschutzes, Vermeidung von Spurenstoffen und Mikroplastik, Redu­zierung der Stickstoffeinträge – SPD, Grüne und FDP stellen im Koalitions­vertrag die Weichen für Klimaanpas­sung, Gewässerschutz und Hochwasser­vorsorge. Was genau zum Thema Was­ser im Koalitionsvertrag steht und was die DWA dazu sagt, wird im Folgenden zusammengetragen.

Den ganzen Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 1- 2022 ab Seite 14

Autor:
Frank Bringewski

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Arbeitswochenende der neuen Leitungsgruppe der Jungen DWA in Hennef

Vom 19. bis 21. November 2021 traf sich die zukünftige Leitungsgruppe der Jungen DWA in der Bundesgeschäfts­stelle der DWA in Hennef. Julia Schrade, Philipp Beutler, Alina Kosmützky und Philipp Skrzybski kamen mit der „Noch- Vorsitzenden“ Nicole Stenzel und ver­schiedenen Ansprechpersonen der DWA zum Austausch zusammen.

Den ganzen Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 1- 2022 ab Seite 19

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HOSS: Ein Hygiene-orientiertes Siedlungsentwässerungssystem

Zusammenfassung
Die schnelle Ableitung von Abwässern aus den Siedlungsgebie­ten erfolgte in erster Linie aus hygienischen Gesichtspunkten zu Verhinderung von Seuchen. Heute sind Antibiotikaresistenzen eines der größten Zukunftsprobleme mit immenser volkswirt­schaftlicher Bedeutung. Die derzeitige Siedlungswasserwirt­schaft fördert Antibiotikaresistenzen, die im Wesentlichen über Fäkalien ins Abwasser gelangen. Eine Verschmutzung von Ge­wässern durch Fäkalien kann unterbleiben, wenn Stoffströme nicht mehr vermischt werden und geeignete Behandlungsmetho­den eingesetzt werden. Es wird gezeigt, wie man Abwassersyste­me so umbauen kann, dass sie Antibiotikaresistenzen nicht wei­ter fördern, das heißt, dass eine Reduzierung entsprechender Emissionen in die aquatische Umwelt durch ein nach den Prin­zipien der Stoffstromtrennung konzipiertes Sanitärsystem gelin­gen kann.

Den ganzen Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 1- 2022 ab Seite 28

Autor
Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme (b.is) Bauhaus-Universität Weimar Goetheplatz 7/8, 99423 Weimar

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Empfehlungen für die Durchführung von Plausibilitätsprüfungen bei der Erarbeitung von Belastungsdaten zur Kläranlagenbemessung

Zusammenfassung
Für die Neu- bzw. Überplanung der biologischen Reinigungsstu­fe von kommunalen Kläranlagen ist das wesentliche Kernstück die Bemessung des Systems Belebungsbecken – Nachklärbecken. Entscheidend dabei ist die Korrektheit der Eingangsgrößen, die für die Ermittlung der Bemessungswerte verwendet werden. Die Rohdatenbasis ist hinsichtlich zufälliger und systematischer Feh­ler zu prüfen und gegebenenfalls zu plausibilisieren bzw. korri­gieren. Die Autoren geben einen Überblick über Methoden, die sich in ihrer Anwendungspraxis bewährt haben.

Den ganzen Artikel lesen sie in der Korrespondenz Abwasser Heft 1- 2022 ab Seite 36

Autoren
Dipl.-Ing. Markus Ahnert Institut für Siedlungs- und Industriewasserwirtschaft Technische Universität Dresden Bergstraße 66, 01062 Dresden
E-Mail: markus.ahnert@tu-dresden.de

Dr.-Ing. Volker Kühn Stadtentwässerung Dresden GmbH Scharfenberger Straße 152, 01139 Dresden

Stefan Hurzlmeier ZWT Wasser- und Abwassertechnik GmbH Gottlieb-Keim-Straße 28, 95448 Bayreuth

Prof. Dr.-Ing. habil. Marc Wichern Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik Ruhr-Universität Bochum Universitätsstraße 150, 44801 Bochum

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