Montag, Januar 25, 2021

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Januar 2021
Wasserrechtliche Rahmenbedingungen der Wasserwiederverwendung in Deutschland
Ansatz zur Bewertung der räumlichen Ausprägung von Starkregenereignissen auf der Basis des Starkregenindex SRI
Klärwärter-Grundkurs – ein Klassiker der DWA-Bildungsarbeit jetzt auch digital
Online-Kurs der TU Delft „Aerober-granulierter-Schlamm-Technologie für die Abwasserreinigung“
Nachweisverfahren und Relevanz von SARS-Coronavirus-2 in der Wasserwirtschaft
Umfassendes Monitoring antibiotikaresistenter Bakterien und Gene zur Bewertung der Reduktion in Kläranlagen

 


Wasserrechtliche Rahmenbedingungen der Wasserwiederverwendung in Deutschland

Teil 2: Rechtliche Anforderungen

Zusammenfassung
Die Auswirkungen des Klimawandels resultieren bereits heute in Einschränkungen der quantitativen und qualitativen Wasserver­fügbarkeit in einigen Regionen Deutschlands. Angesichts dieser Entwicklung und insbesondere aufgrund flächendeckend fallen­der Grundwasserstände muss über den Verbrauch von Wasser und insbesondere von Grundwasser neu nachgedacht werden. Um diesen Trends entgegenzuwirken bietet sich eventuell auch eine Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser an. Die EU hat mit der Verabschiedung einer neuen Verordnung über Min­destanforderungen an die Wasserwiederwendung kürzlich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für diese Art der Wassernut­zung geschaffen. Dieser mehrteilige Beitrag befasst sich unter Berücksichtigung der Randbedingungen in Deutschland mit den wasserrechtlichen Anforderungen an die Wasserwiederverwen­dung. Neben der grundsätzlichen Bewertung der Wasserwieder­verwendung (unter Berücksichtigung der neuen Verordnung der EU) und der Betrachtung der Erforderlichkeit und Vorausset­zungen von Genehmigungen wird zu den Anforderungen Stel­lung genommen, um schädliche Gewässerveränderungen des Grundwassers zu vermeiden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 46

Autoren
RA Dr. Martin Spieler, RA Lukas Muffler avr – Andrea Versteyl Rechtsanwälte PartGmbB Galileiplatz 1, 81679 München
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg E. Drewes Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft Technische Universität München Am Coulombwall 3, 85748 Garching

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Ansatz zur Bewertung der räumlichen Ausprägung von Starkregenereignissen auf der Basis des Starkregenindex SRI

Zusammenfassung
Die offensichtliche Häufung extremer Starkregen in den letzten Jahren zeigt sich in einer Vielzahl von Berichten über schadensträchtige Überflutungsereignisse in urbanen Räumen. Die meteorologisch-hydrologischen Sachverhalte zur fachlich fundier­ten Einordnung dieser Auffälligkeiten sind im Dialog mit Betrof­fenen nur schwer zu vermitteln. Als geeignetes Instrumentarium in der Risikokommunikation hat sich zwischenzeitlich die Be­wertung der Starkregenereignisse mittels Starkregenindex etabliert. Allerdings erlaubt das Konzept Starkregenindex keine un­mittelbare Bewertung der räumlichen Ausprägung von Starkregen, die maßgeblich das Ausmaß von Überflutungen im Sied­lungsraum beeinflusst. Im vorliegenden Beitrag wird ein methodischer Ansatz zur quantifizierten Bewertung der räumli­chen (und zeitlichen) Ausprägung von Starkregen auf der Grundlage der Kategorisierung extremer Regenhöhen mittels Starkregenindex erörtert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 20

Autor
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt TU Kaiserslautern Wasser Infrastruktur Ressourcen Paul-Ehrlich-Straße 14 67663 Kaiserslautern
E-Mail: theo.schmitt@bauing.uni-kl.de

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Klärwärter-Grundkurs – ein Klassiker der DWA-Bildungsarbeit jetzt auch digital

Alternative zum traditionellen Klär­wärter-Grundkurs in Präsenz bieten die DWA-Landesverbände Nord, Nord-Ost und Nordrhein-Westfalen diesen Kurs nun auch in einem digitalen Format an: In zwölf Modulen präsentieren die Referierenden live über GoToMeeting. Weitere Inhalte werden auf der E-Lear­ning Plattform Moodle als interaktive Lerninhalte bereitgestellt und vermit­telt. Der WebKurs endet mit einer digi­talen Prüfung. Die Teilnehmenden er­halten nach bestandener Prüfung das DWA-Zertifikat.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 12

Autoren:
Prof. Dr.-Ing. Burkhard Teichgräber, Annett Schley, M. A., Dipl.-Ing. Sabine Kranz (Essen), Iris Podoll (Mülheim a. d. Ruhr)

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Online-Kurs der TU Delft „Aerober-granulierter-Schlamm-Technologie für die Abwasserreinigung“

Ein Erfahrungsbericht
Seit 2015 bietet die Technische Univer­sität Delft Online-Weiterbildungskurse an. Diese sind weltweit zugänglich und richten sich an Menschen mit mehrjäh­riger Berufserfahrung, die sich berufs­begleitend weiterbilden möchten. Im Jahr 2020 hat die TU für das Abwasser­fach einen Kurs zu aerob granuliertem Schlamm neu ins Programm aufgenom­men. Der erste Durchlauf fand vom 10. März bis zum 28. Mai 2020 statt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 16

Fazit
Der Kurs fördert mit sehr guten Unter­richtsmaterialien und -methoden ein fundiertes Verständnis der biologischen und verfahrenstechnischen Prinzipien der „Aerob-granulierter-Schlamm“-Tech­nologie. Die Unterschiede zu Verfahren mit flockigem Belebtschlamm werden deutlich hervorgehoben. Der Leitfaden für die Auslegung einer AGS-Anlage lie­fert eine Vor-Bemessung, die eine erste Aussage über den Platzbedarf einer neu­en Anlage erlaubt.

Der Kurs ist empfehlenswert und ge­eignet für jeden, der mehr über aeroben granulierten Belebtschlamm wissen möchte, vielleicht künftig damit arbeiten wird und Vorkenntnisse zu CSB-, Stick­stoff- und Phosphorentfernung in Bele­bungsanlagen hat.

Der nächste AGS-Kurs startet Anfang Februar 2021. Weitere Informationen un­ter https://online-learning.tudelft.nl/courses/aerobic-granular-sludge-technology-for-wastewater-treatment/

Autorin
Dr. ir. Monica Hermans, Neuss
monica.hermans@t-online.de

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Nachweisverfahren und Relevanz von SARS-Coronavirus-2 in der Wasserwirtschaft

Ergebnisse einer Literaturstudie

Zusammenfassung
Nach dem Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID-19 durch eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) in China kam es zu einer weltweiten Pandemie. Eine Übertra­gung von SARS-CoV-2 erfolgt nach derzeitigem Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen. Seit be­kannt ist, dass ein Teil der infizierten Personen das Virus mit dem Kot ausscheiden, steht die Befürchtung im Raum, dass das Virus über den Abwasserpfad in die aquatische Umwelt und da­mit auch in das Wasser, das zur Trinkwassergewinnung genutzt wird, eingetragen wird. Aus diesem Grund wurde am TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser eine Literaturstudie durch­geführt, die den derzeitigen Stand des Wissens zum Vorkommen in der aquatischen Umwelt zusammenfasst. In diesem Beitrag sind die wichtigsten Erkenntnisse dieser Studie dargestellt.

Fazit
Basierend auf der Literaturstudie [88] ist davon auszugehen, dass eine Verbreitung von behüllten Viren wie SARS-CoV-2 über den Trinkwasserpfad höchst unwahrscheinlich ist. Gleich­zeitig sind spezifische Methoden verfügbar, die für eine geziel­te Kontrolle des Trinkwassers weiterentwickelt werden kön­nen. Die Auswertung der wissenschaftlichen Literatur zur kli­nischen Diagnostik und Therapie wie auch zum Monitoring in aquatischen Bereichen erfolgt kontinuierlich und erfordert ei­ne stetige Aktualisierung der Risikobewertung.

Dank
Wir danken dem deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) für die finanzielle Förderung dieser Literaturstu­die (DVGW-Förderkennzeichen W 202009).

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 29

Autor*innen
Dipl.-Ing. (FH) Claudia Stange, Dr. Johannes Ho, Prof. Dr. Andreas Tiehm TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser Abteilung Mikrobiologie und Molekularbiologie Karlsruher Straße 84, 76139 Karlsruhe

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Umfassendes Monitoring antibiotikaresistenter Bakterien und Gene zur Bewertung der Reduktion in Kläranlagen

Zusammenfassung
Durch den gestiegenen Einsatz von Antibiotika in der Human-und Veterinärmedizin ist in den letzten Jahren das Bewusstsein für die drohende Gefahr einer Verbreitung von antibiotikaresis­tenten Bakterien (ARB) und Genen (ARG) über die Einleitung von gereinigtem Abwasser in den natürlichen Wasserkreislauf deutlich gestiegen. Deshalb wird diese Thematik auch für Klär­anlagen immer relevanter, jedoch ist über das Spektrum an Re­sistenzgenen im Abwasser bisher nur wenig bekannt. Vereinzelt können ARG in der Kläranlage zurückgehalten werden, jedoch ist dies unter anderem abhängig von der jeweiligen Resistenz­genklasse. Zusätzlich zeigt sich, dass speziell entwickelte Techno­logien für die Desinfektion Limitierungen haben, ARB oder ARG zurückzuhalten oder zu inaktivieren, da für die Bandbreite an ARG bisher keine allgemeingültige Lösung existiert. Dies zeigen zahlreiche Studien, die sich mit verschiedensten Verfahren be­schäftigt haben. Dieser Betrag stellt die Hochdurchsatz-Sequen­zierung als neues innovatives Verfahren für die Bestimmung des Resistoms in Abwasser vor und zeigt am Beispiel von Daten zweier kommunaler Kläranlagen, welche Resistenzgene am häu­figsten in diesen Kläranlagen zu finden waren und inwieweit sie reduziert werden konnten.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 40

Autor*innen
Dr.-Ing. Shelesh Agrawal, Laura Orschler, M. Sc., Univ.-Prof. Dr. Susanne Lackner Technische Universität Darmstadt Institut IWAR, Fachgebiet Abwasserwirtschaft Franziska-Braun Straße 7, 64287 Darmstadt

E-Mail: s.lackner@iwar.tu-darmstadt.de

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