Samstag, April 17, 2021

Für Sie gelesen

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März 2021
Die Bewirtschaftungsplanung der Wasserrahmenrichtlinie – aktuelle (rechtliche) Praxisfragen und (erste) Antworten – Teil 1
Veröffentlichungen von Starkregengefahrenkarten im deutschen Raum
Wie sich Spurenstoffe aus dem Abwasser eliminieren lassen
Water Reuse – Junge Wasserwirtschaftler aus Deutschland und Australien tauschen sich aus
Österreichweite Modellierung von Spurenstoffemissionen auf Ebene von Flusseinzugsgebieten
DISS – Digitale Integrale Sanierungs- Strategie für Pumpwerke und Sonder­bauwerke in Ableitungssystemen
Neue Materialien und Verfahren zur Spurenstoffelimination – eine vergleichende Messstudie zur Entfernung von Diclofenac
Neue Materialien und Verfahren zur Spurenstoffelimination – eine vergleichende Messstudie zur Entfernung von Diclofenac
Februar 2021
Die Weiterbildungen für Vorarbeiter*innen bei der DWA
Virtueller Workshop zur Künstlichen Intelligenz in der Umweltinformatik
Hochschule Ruhr West veröffentlicht Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft
Künstliche Intelligenz in der Wasserwirtschaft
Fallbasierte Steuerungen – ein Zukunftsmodell für mehr Betriebseffizienz und Anlagensicherheit in der Abwassertechnik!?
EXPOPLAN – Web-basiertes Planungs­werkzeug für Kläranlagen in warmen und kalten Klimaten
Mitarbeiterqualifikation und organisa­torische Fragen im Zusammenhang mit der weitergehenden Digitalisierung von wasserwirtschaftlichen Anlagen
Die BIM-Methodik aus Betreibersicht
Niedrigschwellige Mixed Reality-Bildungswerkzeuge in der Siedlungswasserwirtschaft
Januar 2021
Wasserrechtliche Rahmenbedingungen der Wasserwiederverwendung in Deutschland
Ansatz zur Bewertung der räumlichen Ausprägung von Starkregenereignissen auf der Basis des Starkregenindex SRI
Klärwärter-Grundkurs – ein Klassiker der DWA-Bildungsarbeit jetzt auch digital
Online-Kurs der TU Delft „Aerober-granulierter-Schlamm-Technologie für die Abwasserreinigung“
Nachweisverfahren und Relevanz von SARS-Coronavirus-2 in der Wasserwirtschaft
Umfassendes Monitoring antibiotikaresistenter Bakterien und Gene zur Bewertung der Reduktion in Kläranlagen

 


Die Bewirtschaftungsplanung der Wasserrahmenrichtlinie – aktuelle (rechtliche) Praxisfragen und (erste) Antworten – Teil 1

Arbeitsbericht des DWA-Fachausschusses RE-3 „Vollzugsfragen des Wasserrechts“*)

Zusammenfassung
Der neu gegründete Fachausschuss RE-3 „Vollzugsfragen des Wasserrechts“ der DWA hat es sich zur Aufgabe gemacht, regel­mäßig über praxisrelevante Rechtsfragen zu diskutieren und die Ergebnisse in Form von Arbeitsberichten publik zu machen. So soll die Diskussion über die rechtlichen Rahmenbedingungen der Wasserwirtschaft und ihre Auswirkungen für Betreiber und Voll­zugsbehörden nicht nur unter Juristen geführt werden, sondern in die Mitgliedschaft hineingetragen werden. Der erste Bericht zeigt auf, welche Aspekte der Bewirtschaftungsplanung und der Maßnahmenprogramme des 3. Zyklus’ der Wasserrahmenricht­linie die wasserrechtlichen Entscheidungen prägen werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 202

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Veröffentlichungen von Starkregengefahrenkarten im deutschen Raum

Zusammenfassung
Starkregengefahrenkarten können einen wesentlichen Beitrag zum Starkregenrisikomanagement leisten. Dieser Artikel gibt ei­nen Überblick von veröffentlichten Starkregengefahrenkarten in Deutschland. Basis ist eine Internetrecherche der online öffent­lich zugänglichen Informationen für die 81 deutschen Großstäd­te und weiteren ausgewählten Kommunen. Dabei zeigt sich die zunehmende Bedeutung von starkregenbezogenen Gefahrenkar­ten. Des Weiteren erfolgten neun Interviews mit für die Starkre­genkarten zuständigen Ansprechpartner/-innen, um Erfah­rungswerte und Hinweise für die Veröffentlichung von Starkregengefahrenkarten zu sammeln. Dabei lässt sich feststellen, dass trotz anfänglicher Bedenken (unter anderem Datenschutz) die Vorteile der Veröffentlichung von Starkregengefahrenkarten überwiegen und dass das bisherige Feedback der Bevölkerung überwiegend positiv war.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 179

Autor/-innen
Andreas Baier, M. Sc., Dipl.-Ing. Klaus Krieger Dr.-Ing. Franziska Meinzinger, Julia Döring, M. Sc.
Hamburg Wasser
Billhorner Deich 2, 20539 Hamburg
E-Mail: andreas.baier@hamburgwasser.de

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Wie sich Spurenstoffe aus dem Abwasser eliminieren lassen

10. KomS-VSA-Technologieforum Spurenstoffe
Auch wenn die Kläranlagen im Land gut ausgebaut sind, so können sie doch nicht alle Stoffe zurückhalten. Viele Spurenstoffe wie etwa Arzneimittel, In­dustriechemikalien oder auch syntheti­sche Süßstoffe werden nur unzulänglich aus dem Abwasser entfernt. Sie können aber selbst in sehr geringen Konzentra­tionen die aquatische Umwelt schädi­gen. Allerdings lassen sie sich mit neu­en weitergehenden Behandlungsverfah­ren weitgehend eliminieren. Wie gut dies funktioniert und was noch zu tun ist, damit befasste sich das Kompetenz­zentrum Spurenstoffe und die Plattform Micropoll beim 10. KomS-VSA-Techno­logieforum Spurenstoffe am 9. Oktober 2020 in Friedrichshafen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 164

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Water Reuse – Junge Wasserwirtschaftler aus Deutschland und Australien tauschen sich aus

Am 21. Oktober 2020 tauschten sich junge Wasserwirtschaftler aus Deutsch­land und Australien zum Thema Water Reuse aus.

Das Format
Um im Vorfeld möglichst vielen interes­sierten Fachkräften länder- und organisa­tionsübergreifend Zugang gewähren zu können, wurde durch die Initiative „In­ternationaler Stammtisch – Junge DWA“ mit Unterstützung der IWA Chapter „YWP Germany“ und „YWP Australia“ ei­ne Online-Event-Serie ins Leben gerufen.Die sogenannte „Building Bridges“-Serie soll als Plattform den bilateralen Dialog junger Wasserwirtschaftler zweier Natio­nen vereinfachen…..

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 169

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Österreichweite Modellierung von Spurenstoffemissionen auf Ebene von Flusseinzugsgebieten

Zusammenfassung
Es wurde eine österreichweite Emissionsmodellierung ausge­wählter Spurenstoffe in Oberflächengewässer auf Basis von ca. 100 km2 großen Teileinzugsgebieten mit dem Modell MoRE durchgeführt. Diese Arbeiten sollen ein räumlich gezieltes Moni­toring von Spurenstoffen sowie die überregionale Planung von Maßnahmen zur Verminderung der Einträge unterstützen. In ei­nem ersten Schritt wurde in verschiedenen Umweltkomparti­menten und in Oberflächengewässern ein gezieltes Monitoring durchgeführt, um die stoffspezifischen Eingangsdaten des Mo­dells zu komplettieren. So konnte für eine Reihe von Parametern eine plausible Abbildung der beobachteten Gewässerfrachten über die Emissionsmodellierung erreicht werden. Die auf Basis der Modellierung in einem nächsten Schritt durchgeführte Risi­koanalyse zeigt, für welche Stoffe in welchen Einzugsgebieten ein Risiko einer Gütezielverfehlung besteht, aber auch welche Eintragspfade für die jeweilige Gewässerbelastung von besonde­rer Bedeutung sind. So konnte beispielsweise für Perfluoroctan­sulfonsäure (PFOS), Benzo[a]pyren und Fluoranthen gezeigt werden, dass bezogen auf die Wasserphase in weiten Teilen Ös­terreichs ein Risiko einer Zielwertverfehlung besteht. Zudem konnten besonders gefährdetet Gebiete ausgewiesen werden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 184

Autoren
Dipl.-Geoökol. Steffen Kittlaus, Dr. techn. Ottavia Zoboli M. Sc., Dipl.-Ing. Helene Trautvetter, Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.-Ing. Jörg Krampe, Ao. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. techn. Matthias Zessner
Technische Universität Wien
Institut für Wassergüte und Ressourcenmanagement
Karlsplatz 13/E 226-1, 1040 Wien, Österreich
E-Mail: steffen.kittlaus@tuwien.ac.at

Dr. techn. Dipl.-Ing. Oliver Gabriel
Dr. techn. Dipl.-Ing. Manfred Clara (derzeit Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus)
Mag. Gerald Hochedlinger, Dr. Sandra Kulcsar, Mag. Franko Humer
Umweltbundesamt GmbH
Spittelauer Lände 5, 1090 Wien, Österreich

Dr. Christoph Scheffknecht, Dipl.-Ing. Monika Humer M. Sc.
Institut für Umwelt und Lebensmittelsicherheit (Umweltinstitut) des Landes Vorarlberg
Montfortstraße 4, 6900 Bregenz, Österreich

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DISS – Digitale Integrale Sanierungs- Strategie für Pumpwerke und Sonder­bauwerke in Ableitungssystemen

Planungs-Tool vom Umweltcluster Bayern e. V. als „Leuchtturm-Projekt 2020“ ausgezeichnet

Zusammenfassung
Erhalt und Optimierung der wasserwirtschaftlichen Infrastruk­tur stehen bei vielen Kommunen zwangsläufig ganz oben auf der Tagesordnung. So war auch der AmperVerband (Bayern) auf der Suche nach einer nachhaltigen Strategie für die Sanierung der 61 Pumpwerke und Sonderbauwerke in der Mischkanalisation, von denen die Hälfte älter als 35 Jahre ist. Angewendet hierzu wurde ein Tool zur digitalen Erfassung, Bewertung und Instand­setzung dieser Infrastruktur, mit dem ein Konzept entwickelt wird, um die Sanierung zu einem minimalen Kosten-Nutzen- Verhältnis ziel- und zeitgenau umzusetzen.

Dieses Tool – die „Digitale Integrale Sanierungs-Strategie – DISS“ – basiert auf einer Datenbank, in der die Art der Schäden, deren Relevanz und mögliche Sanierungsmaßnahmen zusam­mengefasst werden, sodass die Bauwerke gemäß der Notwendig­keit in einem vorgegebenen Zeitrahmen, zu definierten Kosten-und Qualitätskriterien erhalten werden können. Im Vorder­grund der Betrachtung stehen dabei die Kriterien Bau- und Ma­schinentechnik, Energieoptimierung sowie Betriebs- und Arbeitssicherheit, jeweils gewichtet nach ihrer Versagens- und Schadensrelevanz.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 172

Autor
Dr.-Ing. Ralf Mitsdoerffer Dipl.-Ing. Daniel Hoedemacker GFM Bau- und Umweltingenieure GmbH Akademiestraße 7, 80799 München
E-Mail: mits@gfm.com

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Neue Materialien und Verfahren zur Spurenstoffelimination – eine vergleichende Messstudie zur Entfernung von Diclofenac

Zusammenfassung
Die Elimination von Spurenstoffen im (Ab-)Wasser ist Thema der Fördermaßnahme „Materialien für eine nachhaltige Wasser­wirtschaft – MachWas“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sieben Forschungsprojekte in dieser Fördermaßnahme haben an einer vergleichenden Messstudie teilgenommen, um die Effizienz ihrer Materialinnovationen ein­ordnen zu können und Grundlagen für eine projektübergreifen­de Versuchs- und Messmethodik zu entwickeln. In sechs von den sieben Projekten konnten Eliminationsgrade > 90 % für Diclofenac als Indikatorspurenstoff erzielt werden. Allerdings ist auf­grund der Verschiedenartigkeit der Funktionsprinzipien nur ein Vergleich der Ergebnisse innerhalb der drei Kategorien Sorption, Membranverfahren und Oxidation/Reduktion möglich.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 3-2021 ab Seite 193

Autor*innen
Dr.-Ing. Ilka Gehrke, Dipl.-Ing. (FH) Ralf Bertling, Dr.-Ing. Jan Blömer, Dipl.-Chem. Annette Somborn-Schulz
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits-und Energietechnik UMSICHT
Osterfelder Straße 3, 46047 Oberhausen

Sarah Übele, M. Sc., Dr. Thomas Schiestel
Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB
Nobelstraße 12, 70569 Stuttgart

Alina Gawel, M. Sc., Christian Schemel, M. Sc., Dr. Katrin Mackenzie
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ
Department Technische Umweltchemie
Permoserstraße 15, 04318 Leipzig

Dr.-Ing. Ralf Wolters, Dr.-Ing. Matthias Kozariszczuk
VDEh-Betriebsforschungsinstitut GmbH
Sohnstraße 65, 40237 Düsseldorf

Dipl.-Ing. Johannes Kamp1), 2), Prof. Dr.-Ing. Matthias Wessling1), 2)
1) DWI Leibniz-Institut für Interaktive Materialien
Forckenbeckstraße 50, 52074 Aachen
2) RWTH Aachen
AVT.CVT – Aachener Verfahrenstechnik, Chemische Verfahrenstechnik
Forckenbeckstraße 51, 52074 Aachen

Ramona G. Simon, Dr. Klaus-Michael Mangold
DECHEMA-Forschungsinstitut
Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt a. M.

Dipl.-Ing. Dennis Haupt, Prof. Dr.-Ing. Michael Sievers
CUTEC
Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum
Leibnizstraße 23, 38678 Clausthal-Zellerfeld

Thorben Muddemann, M. Sc., Prof. Dr.-Ing. Ulrich Kunz
ICVT – Institut für Chemische und Elektrochemische Verfahrenstechnik
TU Clausthal
Leibnizstraße 17, 38678 Clausthal-Zellerfeld

Dr. Yuliya Schießer
Covestro Deutschland AG
Kaiser-Wilhelm-Allee 60, 51373 Leverkusen

Dr. Dana Schwarz, Janek Weißpflog, Dr. Simona Schwarz
Leibniz-Institut für Polymerforschung Dresden e. V.
Hohe Straße 6, 01069 Dresden

Dipl.-Ing. agr. Anke Wunder, Katja Heppe, Dipl.-Ing. Andreas Heppe
BioLog Heppe GmbH
Max-Planck-Ring 45, 06188 Landsberg

Dr.-Ing. Matan Beery
akvola Technologies GmbH
Am Borsigturm 100, 13507 Berlin

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Die Weiterbildungen für Vorarbeiter*innen bei der DWA

Der DWA-Kurs „Vorarbeiter im Kanal- und Kläranlagenbereich“ wurde im Jahr 2020 bereits zum 22. Mal durch­geführt. Er fand schon in verschiedenen Bundesländern wie Nordrhein-Westfa­len, Bayern, Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Thüringen und Sachsen statt. In den letzten Jah­ren wurde der Kurs in der Mitte von Deutschland, in Fulda, durchgeführt. Nach langer Zeit hat der letzte Kurs dann wieder einmal in Bonn stattgefun­den.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 89

Weitere Informationen
Ann-Kathrin Bräunig Tel. 0 22 42/872-240
E-Mail: braeunig@dwa.de

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Virtueller Workshop zur Künstlichen Intelligenz in der Umweltinformatik

Am 2. Oktober 2020 fand der virtuelle Workshop „Künstliche Intelligenz in der Umweltinformatik“ (KIU-2020) im Rahmen der Informatik 2020, der 50. Jahrestagung der Gesellschaft für Infor­matik e. V., statt. Die Referenten stellten offene Forschungsfragen und Anwen­dungsbeispiele aus den Schnittfeldern von Künstlicher Intelligenz und Um­weltanwendungen zur Diskussion.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 89

Autor
Dr. Wassilios Kazakos Disy Informationssysteme GmbH Ludwig-Erhard-Allee 6 76131 Karlsruhe
E-Mail: kiu@disy.net

Weitere Informationen
Die Vorträge der Referenten stehen im Internet zum Download bereit:
https://www.umwelt-ki.de/#agenda

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Hochschule Ruhr West veröffentlicht Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft

Digitalisierung – kaum ein Begriff wird derzeit so häufig verwendet und gleich­zeitig so unterschiedlich interpretiert. Dadurch entsteht für viele Entscheider und Mitarbeiter in Unternehmen das diffuse Gefühl, dass nichts bleibt, wie es ist. Der Wasserwirtschaft als Garant für die Versorgung mit Trinkwasser und die Entsorgung von Abwasser stellt sich die Frage, welche Versprechen der Digitali­sierung wirklich tragfähig und langfris­tig für die Branche von Bedeutung sind. Daher hat die Hochschule Ruhr West mit Unterstützung der MOcons GmbH & Co. KG und dem IWW Zentrum Was­ser einen Digitalisierungsindex für die Wasserwirtschaft entwickelt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 88

Ansprechpartner
Prof. Dr. Mark Oelmann Professor für Wasser- und Energieökonomik, Wirtschaftsinstitut, Hochschule Ruhr West (HRW), Sprecher des interdiszipli­nären Forschungsschwerpunkts der HRW „Wasserökonomik und Wasserwirtschaft“ und geschäftsführender Gesellschafter der MOcons GmbH & Co. KG Tel. 02 08/8 82 54-358 E-Mail: mark.oelmann@hs-ruhrwest.de

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Künstliche Intelligenz in der Wasserwirtschaft

Kaum ein Thema ist momentan branchenübergreifend so aktu­ell wie Künstliche Intelligenz (KI) und in Bezug auf die digitale Transformation mit so hohen Erwartungen verknüpft. Dennoch fehlt häufig noch das Hintergrundwissen über die Technik und Funktionsweise, die sich hinter dem Begriff „KI“ sowie deren ak­tuellen Durchbruch verbergen. Dies führt nicht selten entweder zu überhöhten Erwartungen oder zu nicht ausgeschöpften Po­tenzialen. Der vorliegende Beitrag soll ausgehend von einer Be­griffsdefinition und Funktionsbeschreibung zeigen, wie sich Künstliche Intelligenz im Kontext der Digitalisierung eingliedert und welche Chancen sich für die Wasserwirtschaft ergeben.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 94

Autoren
Benjamin Burrichter, M. Sc. Prof. Dr. Markus Quirmbach Hochschule Ruhr West Institut Bauingenieurwesen Duisburger Straße 100, 45479 Mülheim an der Ruhr
E-Mail: benjamin.burrichter@hs-ruhrwest.de markus.quirmbach@hs-ruhrwest.de

Prof. Dr. Mark Oelmann Hochschule Ruhr West Wirtschaftsinstitut Duisburger Straße 100, 45479 Mülheim an der Ruhr‘
E-Mail: mark.oelmann@hs-ruhrwest.de

Prof. Dr.-Ing. André Niemann Universität Duisburg-Essen Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft Universitätsstraße 15, 45141 Essen
E-Mail: andre.niemann@uni-due.de

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Fallbasierte Steuerungen – ein Zukunftsmodell für mehr Betriebseffizienz und Anlagensicherheit in der Abwassertechnik!?

Digitalisierung von Kanalnetz und Kläranlage im BMU-Projekt „Abwasserflexibilisierung Diemelsee 4.0“

Zusammenfassung
Im Urlaubsort Heringhausen am Diemelsee (Nordhessen) leben ca. 400 Einwohner. In den Sommermonaten kommen bis zu 4000 Übernachtungsgäste und am Wochenende weitere 1000 Tagesgäste. Mit einer weiteren Zunahme, insbesondere an Kurz­zeitgästen, ist zu rechnen. Eine besondere Herausforderung für die Abwasserbehandlung stellen zudem Stellplätze für Wohnmo­bile aufgrund der Inhalte aus Chemietoiletten dar. Angesichts dieser besonderen Herausforderungen entschied sich die Ge­meinde zum Bau einer neuen SBR-Kläranlage sowie zur Anbin­dung aller Sonderbauwerke an ein gemeinsames Daten- und Steuerungsnetz, das KI-basiert für eine maximale Reinigungs­leistung der Kläranlage bzw. Energie-/Betriebseffizienz des Ge­samtsystems sorgen soll.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 102

Autoren
Prof. Günter Müller-Czygan
Hochschule Hof
iwe Institut für Wasser- und Energiemanagement Alfons-Goppel-Platz 1, 95028 Hof
E-Mail: guenter.mueller-czygan@hof-university.de

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Wiese
Hochschule Magdeburg-Stendal
Siedlungswasserwirtschaft, Schwerpunkt Abwasser
Breitscheidstraße 2, 39114 Magdeburg
E-Mail: juergen.wiese@h2.de

Dr. Julia Vogel
Umweltbundesamt
ehem. Fachgebiet III 2.5 – Überwachungsverfahren, Abwasserentsorgung
Schichauweg 58, 12307 Berlin
E-Mail: julia.vogel@uba.de

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EXPOPLAN – Web-basiertes Planungs­werkzeug für Kläranlagen in warmen und kalten Klimaten

Zusammenfassung
Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geför­derten Projekt EXPOPLAN wurden Softwaretools für Kläranla­genplanungen im Ausland entwickelt, die kostenfrei als Web-An­wendung im Internet sowie in neuen Fassungen der Simulati­onssoftware SIMBA# bereitgestellt werden. Die Softwaretools basieren auf dem im Oktober 2016 erstmals veröffentlichen DWA-Themenband T4/2016 „Bemessung von Kläranlagen in warmen und kalten Klimazonen“, in dem international an­wendbare Bemessungsansätze für Kläranlagen beschrieben sind. Zusätzlich wurden in den Tools Berechnungen von Kosten und CO2-Äquivalenten zur Bewertung der Anlagen implementiert. Das Web-basierte EXPOPLAN-Planungswerkzeug ist dabei nicht nur für die Anwender, sondern auch für Entwickler weiterer Ver­fahrensmodule offen.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 107

Autoren
Dr.-Ing. Jens Alex ifak – Institut für Automation und Kommunikation e. V. Magdeburg Werner-Heisenberg-Straße 1, 39106 Magdeburg
E-Mail: jens.alex@ifak.eu

Dr.-Ing. Maike Beier, Nils-Kristof Kabisch Leibniz Universität Hannover Institut für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik Welfengarten 1, 30167 Hannover

Dr.-Ing. Tito Gehring Ruhr-Universität Bochum Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft und Umwelttechnik Universitätsstraße 150, 44780 Bochum

Dr.-Ing. Tim Fuhrmann Emscher Wassertechnik GmbH Brunnenstraße 37, 45128 Essen

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Mitarbeiterqualifikation und organisa­torische Fragen im Zusammenhang mit der weitergehenden Digitalisierung von wasserwirtschaftlichen Anlagen

Arbeitsbericht der DWA-Fachausschüsse KA-12 und KA-13*)

Zusammenfassung
Im Zusammenhang mit den raumgreifenden Effekten der Digi­talisierung stellen sich allen Anlagenbetreibern in Deutschland nicht nur Fragen zur notwendigen Qualifikation des Anlagen­personals der Zukunft, sondern ebenso fundamentale Fragen zur aufgabengerechten Betriebs- bzw. Unternehmensorganisati­on. Mit diesen Fragen haben sich die DWA-Fachausschüsse KA- 12 „Betrieb von Kläranlagen“ und KA-13 „Automatisierung von Kläranlagen“ in einem Workshop auseinandergesetzt, den The­menkomplex umrissen und Leitsätze erarbeitet. In dem vorlie­genden gemeinsamen Arbeitsbericht werden in kompakter Form die vielfältigen Aspekte zum Thema zusammengefasst.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 122

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Die BIM-Methodik aus Betreibersicht

Zusammenfassung
Die Methodik des BIM (Building Information Modeling) wird seitens der politischen Stakeholder zurzeit stark protegiert. Die Diskussionen zur BIM-Methodik als eines der zentralen Themen bei der Digitalisierung sind inzwischen auch in der Wasser- und Abwasserwirtschaft angekommen. Sowohl auf Seiten der Was­serversorgungs- als auch der Abwasserentsorgungsbranche be­schäftigen sich Behörden, Betreiber, Ingenieurbüros und Verbän­de mit den speziellen Anforderungen und der Ausgestaltung des Themas.

Die Betrachtung eines Assets über den gesamten Lebenszyklus ist eine der wesentlichen Innovationen der Methodik. Obwohl die Betriebsphase den weitaus größten zeitlichen und kostenmäßi­gen Anteil am Lebenszyklus besitzt, ist die wahrnehmbare Dis­kussion derzeit sehr stark auf die Themen Vertragsgestaltung und Planung fokussiert. Die Anforderungen aus dem Betrieb ei­ner Anlage definieren aber bereits grundlegende Anforderungen an die Planungsphase. Die Betriebsphase an sich wird zukünftig durch die Realisierung des digitalen Zwillings geprägt und muss daher ebenfalls im Hinblick auf die Prozesse adaptiert werden. Die jederzeitige Verfügbarkeit eines umfassenden Datenmodells mit der Verfügbarkeit einer kontextbezogenen Datenauswahl über ein Betriebsführungssystem wird in der Zukunft die Be­triebsphase prägen. Insbesondere der Dokumentationsprozess ist im Hinblick auf das konsistente Datenmodell als „Single Source of Truth“ zu modifizieren.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 116

Autoren
Dipl.-Ing. Andreas Dudzik Emschergenossenschaft/Lippeverband Geschäftsbereich Planung und Bau Kronprinzenstraße 24, 45128 Essen
E-Mail: dudzik.andreas@eglv.de

Hendrik Rösch Harzwasserwerke GmbH Leiter Projektierung und Bau Nikolaistraße 8, 31137 Hildesheim
E-Mail: roesch@harzwasserwerke.de

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Niedrigschwellige Mixed Reality-Bildungswerkzeuge in der Siedlungswasserwirtschaft

Zusammenfassung
Der Reifegrad von Mixed Reality-Technologien, wie Virtual Rea­lity, Augmented Reality oder 360°-Modellen, hat in den letzten Jahren einen Stand erreicht, der einen regulären Einsatz in Bil­dungskontexten erlaubt. Oft erschweren jedoch noch technische, organisatorische und didaktische Rahmenbedingungen vor Ort den Einsatz dieser Technologien. Der Beitrag ist dieser Proble­matik gewidmet. Am Beispiel der Bauhaus-Universität Weimar werden verschiedene didaktische Szenarien für die Siedlungs­wasserwirtschaft präsentiert, die auf Mixed Reality-Bildungs­werkzeugen mit geringen technischen und organisatorischen Anforderungen basieren. Des Weiteren werden Grundzüge der didaktischen Einbettung der vorgestellten Szenarien sowie Kri­terien zum Entwurf niedrigschwelliger Mixed Reality-basierter didaktischer Szenarien diskutiert. Der Artikel mag zur Imple­mentierung eigener didaktischer Szenarien inspirieren.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 2-2021 ab Seite 126

Autoren
Dr.-Ing. Heinrich Söbke, Dipl.-Des. Florian Wehking, Mario Wolf, M. Sc., Prof. Dr.-Ing. Jörg Londong Bauhaus-Universität Weimar Bauhaus-Institut für zukunftsweisende Infrastruktursysteme

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Wasserrechtliche Rahmenbedingungen der Wasserwiederverwendung in Deutschland

Teil 2: Rechtliche Anforderungen

Zusammenfassung
Die Auswirkungen des Klimawandels resultieren bereits heute in Einschränkungen der quantitativen und qualitativen Wasserver­fügbarkeit in einigen Regionen Deutschlands. Angesichts dieser Entwicklung und insbesondere aufgrund flächendeckend fallen­der Grundwasserstände muss über den Verbrauch von Wasser und insbesondere von Grundwasser neu nachgedacht werden. Um diesen Trends entgegenzuwirken bietet sich eventuell auch eine Wiederverwendung von aufbereitetem Abwasser an. Die EU hat mit der Verabschiedung einer neuen Verordnung über Min­destanforderungen an die Wasserwiederwendung kürzlich die gesetzlichen Rahmenbedingungen für diese Art der Wassernut­zung geschaffen. Dieser mehrteilige Beitrag befasst sich unter Berücksichtigung der Randbedingungen in Deutschland mit den wasserrechtlichen Anforderungen an die Wasserwiederverwen­dung. Neben der grundsätzlichen Bewertung der Wasserwieder­verwendung (unter Berücksichtigung der neuen Verordnung der EU) und der Betrachtung der Erforderlichkeit und Vorausset­zungen von Genehmigungen wird zu den Anforderungen Stel­lung genommen, um schädliche Gewässerveränderungen des Grundwassers zu vermeiden.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 46

Autoren
RA Dr. Martin Spieler, RA Lukas Muffler avr – Andrea Versteyl Rechtsanwälte PartGmbB Galileiplatz 1, 81679 München
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Jörg E. Drewes Lehrstuhl für Siedlungswasserwirtschaft Technische Universität München Am Coulombwall 3, 85748 Garching

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Ansatz zur Bewertung der räumlichen Ausprägung von Starkregenereignissen auf der Basis des Starkregenindex SRI

Zusammenfassung
Die offensichtliche Häufung extremer Starkregen in den letzten Jahren zeigt sich in einer Vielzahl von Berichten über schadensträchtige Überflutungsereignisse in urbanen Räumen. Die meteorologisch-hydrologischen Sachverhalte zur fachlich fundier­ten Einordnung dieser Auffälligkeiten sind im Dialog mit Betrof­fenen nur schwer zu vermitteln. Als geeignetes Instrumentarium in der Risikokommunikation hat sich zwischenzeitlich die Be­wertung der Starkregenereignisse mittels Starkregenindex etabliert. Allerdings erlaubt das Konzept Starkregenindex keine un­mittelbare Bewertung der räumlichen Ausprägung von Starkregen, die maßgeblich das Ausmaß von Überflutungen im Sied­lungsraum beeinflusst. Im vorliegenden Beitrag wird ein methodischer Ansatz zur quantifizierten Bewertung der räumli­chen (und zeitlichen) Ausprägung von Starkregen auf der Grundlage der Kategorisierung extremer Regenhöhen mittels Starkregenindex erörtert.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 20

Autor
Prof. Dr.-Ing. Theo G. Schmitt TU Kaiserslautern Wasser Infrastruktur Ressourcen Paul-Ehrlich-Straße 14 67663 Kaiserslautern
E-Mail: theo.schmitt@bauing.uni-kl.de

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Klärwärter-Grundkurs – ein Klassiker der DWA-Bildungsarbeit jetzt auch digital

Alternative zum traditionellen Klär­wärter-Grundkurs in Präsenz bieten die DWA-Landesverbände Nord, Nord-Ost und Nordrhein-Westfalen diesen Kurs nun auch in einem digitalen Format an: In zwölf Modulen präsentieren die Referierenden live über GoToMeeting. Weitere Inhalte werden auf der E-Lear­ning Plattform Moodle als interaktive Lerninhalte bereitgestellt und vermit­telt. Der WebKurs endet mit einer digi­talen Prüfung. Die Teilnehmenden er­halten nach bestandener Prüfung das DWA-Zertifikat.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 12

Autoren:
Prof. Dr.-Ing. Burkhard Teichgräber, Annett Schley, M. A., Dipl.-Ing. Sabine Kranz (Essen), Iris Podoll (Mülheim a. d. Ruhr)

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Online-Kurs der TU Delft „Aerober-granulierter-Schlamm-Technologie für die Abwasserreinigung“

Ein Erfahrungsbericht
Seit 2015 bietet die Technische Univer­sität Delft Online-Weiterbildungskurse an. Diese sind weltweit zugänglich und richten sich an Menschen mit mehrjäh­riger Berufserfahrung, die sich berufs­begleitend weiterbilden möchten. Im Jahr 2020 hat die TU für das Abwasser­fach einen Kurs zu aerob granuliertem Schlamm neu ins Programm aufgenom­men. Der erste Durchlauf fand vom 10. März bis zum 28. Mai 2020 statt.

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 16

Fazit
Der Kurs fördert mit sehr guten Unter­richtsmaterialien und -methoden ein fundiertes Verständnis der biologischen und verfahrenstechnischen Prinzipien der „Aerob-granulierter-Schlamm“-Tech­nologie. Die Unterschiede zu Verfahren mit flockigem Belebtschlamm werden deutlich hervorgehoben. Der Leitfaden für die Auslegung einer AGS-Anlage lie­fert eine Vor-Bemessung, die eine erste Aussage über den Platzbedarf einer neu­en Anlage erlaubt.

Der Kurs ist empfehlenswert und ge­eignet für jeden, der mehr über aeroben granulierten Belebtschlamm wissen möchte, vielleicht künftig damit arbeiten wird und Vorkenntnisse zu CSB-, Stick­stoff- und Phosphorentfernung in Bele­bungsanlagen hat.

Der nächste AGS-Kurs startet Anfang Februar 2021. Weitere Informationen un­ter https://online-learning.tudelft.nl/courses/aerobic-granular-sludge-technology-for-wastewater-treatment/

Autorin
Dr. ir. Monica Hermans, Neuss
monica.hermans@t-online.de

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Nachweisverfahren und Relevanz von SARS-Coronavirus-2 in der Wasserwirtschaft

Ergebnisse einer Literaturstudie

Zusammenfassung
Nach dem Ausbruch der Atemwegserkrankung COVID-19 durch eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) in China kam es zu einer weltweiten Pandemie. Eine Übertra­gung von SARS-CoV-2 erfolgt nach derzeitigem Wissensstand vor allem über den direkten Kontakt zwischen Personen. Seit be­kannt ist, dass ein Teil der infizierten Personen das Virus mit dem Kot ausscheiden, steht die Befürchtung im Raum, dass das Virus über den Abwasserpfad in die aquatische Umwelt und da­mit auch in das Wasser, das zur Trinkwassergewinnung genutzt wird, eingetragen wird. Aus diesem Grund wurde am TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser eine Literaturstudie durch­geführt, die den derzeitigen Stand des Wissens zum Vorkommen in der aquatischen Umwelt zusammenfasst. In diesem Beitrag sind die wichtigsten Erkenntnisse dieser Studie dargestellt.

Fazit
Basierend auf der Literaturstudie [88] ist davon auszugehen, dass eine Verbreitung von behüllten Viren wie SARS-CoV-2 über den Trinkwasserpfad höchst unwahrscheinlich ist. Gleich­zeitig sind spezifische Methoden verfügbar, die für eine geziel­te Kontrolle des Trinkwassers weiterentwickelt werden kön­nen. Die Auswertung der wissenschaftlichen Literatur zur kli­nischen Diagnostik und Therapie wie auch zum Monitoring in aquatischen Bereichen erfolgt kontinuierlich und erfordert ei­ne stetige Aktualisierung der Risikobewertung.

Dank
Wir danken dem deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches e. V. (DVGW) für die finanzielle Förderung dieser Literaturstu­die (DVGW-Förderkennzeichen W 202009).

Den ganzen Artikel lesen Sie In der Korrespondenz Abwasser Heft 1-2021 ab Seite 29

Autor*innen
Dipl.-Ing. (FH) Claudia Stange, Dr. Johannes Ho, Prof. Dr. Andreas Tiehm TZW: DVGW-Technologiezentrum Wasser Abteilung Mikrobiologie und Molekularbiologie Karlsruher Straße 84, 76139 Karlsruhe

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Umfassendes Monitoring antibiotikaresistenter Bakterien und Gene zur Bewertung der Reduktion in Kläranlagen

Zusammenfassung
Durch den gestiegenen Einsatz von Antibiotika in der Human-und Veterinärmedizin ist in den letzten Jahren das Bewusstsein für die drohende Gefahr einer Verbreitung von antibiotikaresis­tenten Bakterien (ARB) und Genen (ARG) über die Einleitung von gereinigtem Abwasser in den natürlichen Wasserkreislauf deutlich gestiegen. Deshalb wird diese Thematik auch für Klär­anlagen immer relevanter, jedoch ist über das Spektrum an Re­sistenzgenen im Abwasser bisher nur wenig bekannt. Vereinzelt können ARG in der Kläranlage zurückgehalten werden, jedoch ist dies unter anderem abhängig von der jeweiligen Resistenz­genklasse. Zusätzlich zeigt sich, dass speziell entwickelte Techno­logien für die Desinfektion Limitierungen haben, ARB oder ARG zurückzuhalten oder zu inaktivieren, da für die Bandbreite an ARG bisher keine allgemeingültige Lösung existiert. Dies zeigen zahlreiche Studien, die sich mit verschiedensten Verfahren be­schäftigt haben. Dieser Betrag stellt die Hochdurchsatz-Sequen­zierung als neues innovatives Verfahren für die Bestimmung des Resistoms in Abwasser vor und zeigt am Beispiel von Daten zweier kommunaler Kläranlagen, welche Resistenzgene am häu­figsten in diesen Kläranlagen zu finden waren und inwieweit sie reduziert werden konnten.

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Autor*innen
Dr.-Ing. Shelesh Agrawal, Laura Orschler, M. Sc., Univ.-Prof. Dr. Susanne Lackner Technische Universität Darmstadt Institut IWAR, Fachgebiet Abwasserwirtschaft Franziska-Braun Straße 7, 64287 Darmstadt

E-Mail: s.lackner@iwar.tu-darmstadt.de

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