Dienstag, September 27, 2022
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Juni 2022
BAuA fasst Daten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz kompakt zusammen
Januar 2022
Statistik: Nachholbedarf bei Radonmessungen am Arbeitsplatz
Online-Meetings: Erschöpfung vorbeugen, aber wie?
Omikron-Variante: Pandemie-Management in Betrieben gefordert
Gute Arbeit im Homeoffice. Arbeitsbedingungen mit dem DGB-Index verbessern
Wenn Online-Meetings zur Strapaze werden
Infektionsschutzgesetz: Das sollten Betriebe und Verwaltungen wissen
Verbandskasten

 


BAuA fasst Daten zum Arbeits- und Gesundheitsschutz kompakt zusammen

Dortmund – Einmal im Jahr gibt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit der „Arbeitswelt im Wandel“ einen Überblick über die wichtigsten Daten im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Basierend auf dem Bericht „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2020“ (SuGA 2020) informiert die kompakte Broschüre mit anschaulichen Grafiken Praktiker des Arbeitsschutzes und die interessierte Öffentlichkeit gleichermaßen. Dabei bildet sie Themen, wie Erwerbstätigkeit, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten, Arbeitszeit oder demografischer Wandel ab.

So ist etwa die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland leicht gesunken. Im Jahr 2020 waren 41,6 Millionen Menschen erwerbstätig, die meisten in einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis (91 Prozent). Gleichzeitig ist die Unfallquote mit 19,4 Arbeitsunfällen je 1.000 Vollarbeiter auf den bisher niedrigsten Stand gesunken. Die Zahlen spiegeln dabei zum Teil die Auswirkungen der Pandemie wider.

Der aktuelle Schwerpunkt der „Arbeitswelt im Wandel“ befasst sich mit der Arbeitsgestaltung in der Corona-Pandemie. Die in der Broschüre dargestellten Daten beziehen sich auf die Studie „Betriebe in der Covid-19-Pandemie“ des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, bei der sich die BAuA mit folgenden Themenschwerpunkten beteiligte: betriebliche Umsetzung des Infektionsschutzes, betrieblicher Umgang mit psychischen Belastungen, Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen während und nach der Pandemie und Homeoffice.

Vor allem das Thema Homeoffice war während der Pandemiezeit sehr präsent. Viele Betriebe gaben an, das Arbeiten im Homeoffice zukünftig beibehalten oder sogar ausbauen zu wollen. Als Hauptgründe für den Ausbau werden Flexibilität für Beschäftigte, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und die Arbeitgeberattraktivität genannt.

Daneben enthält die Broschüre aktuelle Zahlen zu Berufskrankheiten, Arbeitsbedingungen und Arbeitsunfähigkeit. Zudem stellt sie das Rentenzugangsalter und den demografischen Wandel in Deutschland dar. Auch in diesem Jahr schließt die „Arbeitswelt im Wandel“ mit Informationen zur Gefährdungsbeurteilung ab.

Die Broschüre „Arbeitswelt im Wandel – Ausgabe 2022“ kann im PDF-Format unter www.baua.de/publikationen heruntergeladen werden.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden arbeiten rund 800 Beschäftigte.

https://www.baua.de/DE/Services/Presse/Pressemitteilungen/2022/05/pm014-22.html

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Statistik: Nachholbedarf bei Radonmessungen am Arbeitsplatz

Zu Beginn letzten Jahres haben einige Betriebe mit der gesetzlich vorgeschriebenen Radonmessung am Arbeitsplatz begonnen. Eine Statistik zeigt jedoch, dass viele Unternehmen mit Standort in einem Radon-Vorsorgegebiet noch keine Messungen veranlasst haben.

Bis zum Jahresende 2020 sollten die Bundesländer die Radon-Vorsorgegebiete ausweisen. Das schreibt das neue Strahlenschutzgesetz vor. Es ist in diesen Gebieten davon auszugehen, dass in Gebäuden der Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter überdurchschnittlich häufig überschritten wird. Stand Mitte November 2021 haben sechs Bundesländer diese Risikogebiete identifiziert. Dazu zählen Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Dort ansässige Unternehmen haben die Pflicht, Radonmessungen an Arbeitsplätzen durchzuführen.
mehr: https://www.arbeitssicherheit.de/themen/gefahrstoffe/detail/statistik-nachholbedarf-bei-radonmessungen-am-arbeitsplatz.html

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Online-Meetings: Erschöpfung vorbeugen, aber wie?

Videokonferenzen und Online-Meetings gehören spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie zum Alltag. Auf Dauer können sie ermüdend sein. Wie sich Erschöpfung vermeiden lässt, dazu gibt eine Praxishilfe Tipps.

Die sogenannte »Zoom-Fatigue« beschreibt die Müdigkeit und Erschöpfung, die durch häufige oder lange Videokonferenzen entsteht. Vor allem seit der Corona-Pandemie sind Online-Meetings oftmals das Mittel der Wahl. Dabei wirken das ständige Schauen auf den Bildschirm, der Bewegungsmangel und das Gefühl, unter Beobachtung zu sein, belastend. Folgen sind nicht selten Konzentrationsstörungen, Ungeduld und erhöhte Reizbarkeit. Auch fehlender Smalltalk bei durchgetakteten Meetings und Einblicke in die eigene Privatsphäre sind Belastungsfaktoren. Streikt dann noch die Technik, lässt sich eine Erschöpfung kaum vermeiden.

Was Vorgesetzte und Mitarbeiter dagegen unternehmen können, zeigt …
mehr: https://www.arbeitssicherheit.de/themen/arbeitssicherheit/detail/online-meetings-erschoepfung-vorbeugen-aber-wie.html

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Omikron-Variante: Pandemie-Management in Betrieben gefordert

Die Omikron-Variante breitet sich weiter aus. Teile der Belegschaft können durch Erkrankung oder Quarantäne ausfallen. Betriebe sollten sich auf Personalausfälle vorbereiten. 

Aufgrund der als hochansteckend geltenden Omikron-Variante des Corona-Virus könnte es nicht nur bei Betrieben der kritischen Infrastruktur zu Personalausfällen kommen, sondern ebenso bei allen anderen Unternehmen. Experten der TÜV Nord Akademie befürchten einen zunehmenden Personalausfall und warnen Betriebe davor, sich nicht von der Omikron-Variante überrumpeln zu lassen. »Vor allem in Unternehmen, die sich bisher mit Hilfe von Improvisation durch die Pandemie hangeln, könnte die fatale Ansicht bestehen, dass man einfach so weitermachen kann«, sagt Olaf Jastrob, Akademie-Referent bei TÜV Nord. Dabei würden Prognosen gravierender Ausmaße häufig nicht ernst genommen. 

Betrieben ist zu empfehlen, spätestens jetzt einen Pandemie-Manager zu ernennen. Dafür spricht…
mehr: https://www.arbeitssicherheit.de/themen/arbeitssicherheit/detail/omikron-variante-pandemie-management-in-betrieben-gefordert.html

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Gute Arbeit im Homeoffice. Arbeitsbedingungen mit dem DGB-Index verbessern

Ob Ausnahmesituation oder ›Normalzeit‹. Wie die Arbeitsbedingungen beschaffen sind, ist eine Frage, die nicht über die Köpfe der Beschäftigten hinweg entschieden werden darf. Seit dem Beginn der Corona-Pandemie haben sie ganz unterschiedliche Erfahrungen gesammelt. Für die einen bedeutet die neue Situation Arbeit mit erheblichen Mehrbelastungen im Frontbereich, für die anderen Kurzarbeit, für viele Arbeit im Homeoffice. Entscheidend ist, dass die Beschäftigten ihre Erkenntnisse und Ansprüche an gute Arbeitsgestaltung einbringen können.

Die neue Publikation bietet Leitideen zur Arbeitsgestaltung im Homeoffice und einen Pool an Zusatzfragen zum Thema, die in Kombination mit einer betrieblichen Befragung mit dem DGB-Index Gute Arbeit eingesetzt werden können.

Die Veröffentlichung richtet sich vor allem an Betriebsrats- und Personalratsgremien sowie Mitarbeiter*innenvertretungen etc., die das Thema Homeoffice im Betrieb strategisch weiterentwickeln möchten.

Mehr: https://innovation-gute-arbeit.verdi.de/themen/mobile-arbeit/++co++cefaaab8-5751-11ec-9f3b-001a4a160111

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Wenn Online-Meetings zur Strapaze werden

Neue Praxishilfe zur „Zoom-Fatigue“ gibt Tipps, um der Erschöpfung durch Videokonferenzen vorzubeugen.

Seit Beginn der Corona-Pandemie sind Präsenzveranstaltungen kaum mehr möglich und Videokonferenzen das Mittel der Wahl. Doch das ständige Starren auf den Bildschirm, Bewegungsmangel und das Gefühl, beobachtet zu werden, fordern ihren Tribut. Konzentrationsstörungen, Ungeduld und erhöhte Reizbarkeit können die Folge sein. Fühlen sich Beschäftigte durch die Teilnahme an Videokonferenzen stark beansprucht, müde und erschöpft, spricht man von Zoom-Fatigue. Der Begriff leitet sich ab von der bekannten Software für Videokonferenzen und dem französischen Wort für Müdigkeit und Erschöpfung („Fatigue“). Eine neue Praxishilfe des Instituts für Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IAG) zeigt auf, was Führungskräfte und Beschäftigte dagegen tun können.

Mehr: https://publikationen.dguv.de/forschung/iag/praxishilfe/4428/praxishilfe-zoom-fatigue

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Infektionsschutzgesetz: Das sollten Betriebe und Verwaltungen wissen

Maskenpflicht, Homeoffice und 3G-Regel: Welche Vorschriften laut Infektionsschutzgesetz aktuell an Arbeitsplätzen gelten.

Bundesrat und Bundestag haben die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Die neuen Regelungen beinhalten unter anderem arbeitsrechtliche und arbeitsschutzrechtliche Maßnahmen, um das Infektionsrisiko von COVID-19 einzudämmen. Das geänderte Gesetz gilt ab dem 24. November.

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes will der Gesetzgeber eine Rechtsgrundlage für Auflagen schaffen, die auch nach Ende der „Epidemische Lage von nationaler Tragweite“ am 25. November für den erforderlichen Infektionsschutz sorgen. Das angepasste Gesetz enthält viele bereits geltende Maßnahmen sowie zusätzliche Regelungen, von denen einige für Arbeitsplätze gelten. Sie gelten voraussichtlich bis zum 19. März 2022.

Mehr: https://topeins.dguv.de/update-recht/infektionsschutzgesetz/

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Verbandskasten

Geänderte Normen DIN 13157:2021 und DIN 13169:2021

Einführung:
Es sind in den meisten Fällen die unspektakulären Verletzungen, wie z. B. Schnitt-, Schürf- und Gelenkverletzungen, die das Unfallgeschehen in den Unternehme beherrschen. Eine sichere und schnelle Hilfe durch Ersthelferinnen und Ersthelfer, ausgestattet mit dem richtigen Handwerkszeug, kann Folgeerkrankungen und damit Ausfälle durch Krankheit vermeiden.

Mehr: https://www.ukrlp.de/fileadmin/ukrlp/daten/pdf/Informationsblaetter/Infoblatt_Verbandkasten_DIN_Normen_geaendert.pdf

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