Donnerstag, Mai 19, 2022
StartAktuellesMeldungen zu Corona und Abwasser

Meldungen zu Corona und Abwasser

April 2022
Immer mehr Abwassermessstellen kommen in orangen Corona-Bereich
Bundesweites Pilotprojekt zum Nachweis von Corona-Viren im Abwasser
Corona-Abwassermonitoring wird EU-weit derzeit in rund 1.370 Kläranlagen betrieben
Coronavirus-Trends: Antworten aus dem Wasser
CoV: Große Ausfälle bei Spitalspersonal
März 2022
Abwasserdaten in Augsburg zeigen: Corona-Inzidenz könnte steigen
Rostock: Corona-Nachweis im Abwasser: Erste Proben entnommen
Omikron-Subtyp BA.2 verbreitet sich weiter
Bundesweites Pilotprojekt zum Corona-Nachweis im Abwasser
Neuer Omikron-Subtyp auf dem Vormarsch
Februar 2022
Omikron-Subtyp BA.2 bereits im Abwasser
Österreich: Hohe Konzentration von Omikron in Abwässern
Omikron-Anteile in Abwässern teils über 90 Prozent/ Österreich
Virologin Prof. Rübsamen-Schaeff: Wir befinden uns in einem „ständigen Wettlauf mit dem Virus“
Wie viel Corona schwimmt im Chemnitzer Abwasser?
Wie das Bremer Abwasser zum Corona-Frühwarnsystem werden könnte
Schnell und kostengünstig zum R-Wert
Januar 2022
Salzburg: Omikron-Subvariante auf dem Vormarsch
Tagesthemen: Omikron im Abwasser nachgewiesen
Omikron-Variante in 90 Prozent des Berliner Abwassers nachweisbar
Österreichs Abwasser: „Omikron hat sich mit wenigen Ausnahmen durchgesetzt“
Hohe Konzentration von Omikron in Abwässern
Ungenutztes Warnsystem: Corona-Alarm im Abwasser
TV-Video: Corona im Abwasser
Warum unser Abwasser das bessere Pandemie-Frühwarnsystem ist
Omikron tauchte schon Mitte November 2021 in kanadischen Abwässern auf
TU Darmstadt: Auf der Spur der Virus-Mutationen
Omikron hat Berlin im Griff
Israel’s Ministry of Health takes its Covid-19 wastewater project nationwide
Abwasserproben zeigen rasante Verbreitung von Omikron
Aktuelle Corona-Verhaltensregeln bei ÖWAV-Veranstaltungen
Untersuchung zur Wiederverwendbarkeit von FFP2-Masken: Hält die Schutzwirkung?
Mainz: Kläranlage beendet Pilotprojekt Corona-Monitoring
Leoben: Früherkennung in Kläranlagen ist derzeit Österreichs Omikron-Hotspot
Dezember 2021
Strategien benötigen belastbare Daten – Coronamonitoring über den Abwasserpfad zum Mutationsnachweis
Omikron-Verdachtsfälle in ganz Niederösterreich
Reste von Coronaviren schaffen es bis in die Kläranlage – doch was macht man mit den Daten aus dem Abwasser?
Abwasser-Analysen zeigen CoV-Trendumkehr
November 2021
Inuvai: Corona- einfache, anwenderfreundliche und schnelle Lösung für das Abwassermonitoring
Auch bei Covid-Nachweis in Kläranlagen ist OÖ vorn
Corona in Kärnten: 287 Neuinfektionen
Oktober 2021
Österreich: Kein starker CoV-Anstieg in Abwässern
September 2021
Projekt „Coron-A“ in Österreich: Abwasseranalyse soll Schulsystem schützen
August 2021
Corona-Maßnahmen: Steiermark will mit Heim-PCR-Tests und Abwasser-Untersuchungen starten
„Es fehlt am politischen Willen“ – Expertin drängt auf Abwasseranalysen im Kampf gegen Pandemie
Abwasser zeigt Ausbreitung von Delta in der Schweiz
Abwasser soll Frühwarnsystem zur Pandemiebekämpfung liefern
LANUV: Corona-Viren im Abwasser verursachen keine Infektionen
Juni 2021
Auf Entdeckungsreise im Klärwerk
Kläranlagen-Monitoring wird ausgeweitet
Corona macht Arbeit im Klärwerk zur Herausforderung
Mai 2021
Abwasser lügt bei der Suche nach Covid-19 nicht
Hygieneregeln wirken auch gegen britische und südafrikanische Mutante
Gesichtsmasken schützen effektiv vor COVID-19
Analyse von Coronaviren im Abwasser
WebSeminar: Frühwarnung durch Abwassermonitoring
Zu viel Bürokratie beim Corona-Abwassermonitoring »Wir kommen keinen Schritt weiter«
Impfpriorisierung in NRW – Ver- und Entsorgungsbranche fordert Rückkehr zu bundesweit einheitlicher Impfreihenfolge
Corona-Tests und Abfälle aus Haushalten mit Corona-Infizierten richtig entsorgen
Corona-Mutanten im Abwasser: Monitoring durch Sequenzierung
April 2021
COVID-19 und Abwasser – aktuelle Zusatzinformationen für Betreiber von Abwasseranlagen
Monitoring von SARS-CoV-2 im Kanalnetz
Rheinland-Pfalz startet Corona-Messungen auf Kläranlagen
Schweiz: Abwassermonitoring auf Coronaviren wird erweitert
Spiegel: „Messungen von Corona-Viren im Abwasser können Baustein zur Pandemie-Bekämpfung werden“
Armband zeigt Infektion zwei Tage vor Auftreten von Symptomen
Corona: Hamburgs Kläranlagen als Frühwarnsystem?
März 2021
Frankreich stellt Abwasserdaten für Corona-Monitoring online
DWA vernetzt internationale Forschung zum Corona-Moni­toring über den Abwasserpfad
Nach Corona-Fund im Abwasser: Droht Gefahr für das Trinkwasser? – Experten klären auf
Klimawandel spielte womöglich wichtige Rolle bei der Entstehung vom SARS-CoV-2
Spahn: Wassersektor kann Corona-Schnelltests nutzen
Auf Spurensuche im Klärwerk: Was das Abwasser über Corona erzählt
Forschende aus Leipzig testen Corona-Frühwarnsystem in Kläranlagen
Forschende aus Leipzig testen Corona-Frühwarnsystem in Kläranlagen
Infoblatt Entsorgung von Corona-Impfabfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes und Impfzentren
Februar 2021
Abwasserbeprobung trägt zur Bekämpfung der Coronapandemie bei
Forschungen an drei Orten in Rheinland-Pfalz Coronaviren werden auf Mutationen untersucht
Zürich: Kampf gegen die Pandemie – Erfolgreiche Virenjagd im Zürcher Abwasser
Raum Bad Vöslau: Coronavirus-Mutation B.1.1.7 im Raum Bad Vöslau nachgewiesen
Klagenfurt: Deutlich weniger Coronaviren im Abwasser
Tirol: Keine Info über Mutationen im Abwasser
Klagenfurt, Villach: Bisher keine britische Virusmutation im Abwasser entdeckt

 


Immer mehr Abwassermessstellen kommen in orangen Corona-Bereich

Von österreichweit 120 beobachteten Kläranlagen sind mittlerweile bereits 24 im orangen Corona-Bereich. Vor einer Woche waren nur drei Anlagen nicht rot eingestuft.

Die Corona-Situation in Österreich bessert sich stetig: Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiterhin deutlich und dürfte bei fortschreitendem Trend in wenigen Tagen bereits die Marke von 1.000 unterschreiten. Auch im österreichweiten Abwasser-Monitoring setzt sich die erfreuliche Tendenz nach unten fort. Ähnlich wie bei der Corona-Ampel wird auch hier versucht, die gemessene Virenkonzentration…mehr:

https://www.derstandard.at/story/2000134797146/immer-mehr-abwassermessstellen-kommen-in-orangen-corona-bereich?ref=rss

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Bundesweites Pilotprojekt zum Nachweis von Corona-Viren im Abwasser

Ob und gegebenenfalls wie in Deutsch­land ein abwasserbasiertes COVID- 19-Frühwarnsystem umgesetzt werden kann, will der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projekt­verbund „Systematische Überwachung von SARS-CoV-2 im Abwasser“ (ESI-CorA) prüfen. Mehrere Tage bevor die ersten Krankheitssymptome auftreten, sind Corona-Viren bereits im Abwasser nachweisbar. Dies bietet die Möglichkeit, die Fallzahlen schneller erheben, das In­fektionsgeschehen präziser abbilden so­wie neue Varianten des Virus und deren Verbreitung früher erkennen zu können.

In das im Februar gestartete und ein Jahr laufende Pilotprojekt steigen suk­zessive bundesweit 20 Standorte ein. An diesen werden zweimal pro Woche und über einen Zeitraum von jeweils 24 Stun­den Mischwasserproben aus dem Zulauf der Kläranlagen entnommen, aufbereitet und mittels eines PCR-Tests analysiert. Anschließend sollen die Ergebnisse mit den Pandemiedaten der örtlichen Ge­sundheitsämter verknüpft werden und nach Möglichkeit in die pandemische La­gebeurteilung einfließen.

Im Projekt wollen die Forschenden nun analysieren, welche Methoden sich für ein flächendeckendes Monitoring eig­nen könnten und welche Daten hierfür erhoben werden müssen, um Corona-Viren im komplex zusammengesetzten Abwasser nachweisen zu können. Dies zeigt sich aktuell bei der Erfassung der Omikron-Variante, deren Virenfragmente vorwiegend über die oberen Atemwege ausgeschieden werden und im Vergleich zur Delta-Variante nur zu einem Drittel ins Abwasser gelangen. Eine besondere Herausforderung für die Wissenschaftle­rinnen und Wissenschaftler ist es deswe­gen, die Qualität der Probenentnahme, der Laboranalyse und der Datenauswer­tung weiter zu verbessern.

Am Ende der Pilotphase steht die Ent­scheidung, ob für Deutschland ein flä­chendeckendes Abwassermonitoring oder eher ein repräsentatives Monitoring empfohlen werden soll. Ein solches flä­chendeckendes Frühwarnsystem für SARS-CoV-2, das sich perspektivisch auch für andere Krankheitserreger wie zum Beispiel Polio oder Grippeviren eig­nen würde, ist bereits in den Niederlan­den, Kanada und Australien im Einsatz.

Der Projektträger Karlsruhe (PTKA) am KIT koordiniert das Projekt, Partner sind neben dem KIT die TU Darmstadt, das Umweltbundesamt und das Robert Koch-Institut. Ein Steuerungsgremium aus Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern und Verbänden soll nach Ende des Pilotierungsvorhabens im Feb­ruar 2023 über die Verstetigung der Er­gebnisse entscheiden. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit rund 3,7 Millionen Euro.

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Corona-Abwassermonitoring wird EU-weit derzeit in rund 1.370 Kläranlagen betrieben

In der EU wird das Abwasser in derzeit rund 1.370 Kläranlagen regelmäßig auf Covid-19 überprüft. Das hat die Europäische Kommission mitgeteilt. Vor einem Jahr hatte sie an die EU-Mitgliedstaaten die Empfehlung ausgesprochen, ein Corona-Abwassermonitoring einzurichten…mehr:

https://www.euwid-wasser.de/news/politik/corona-abwassermonitoring-wird-eu-weit-derzeit-in-rund-1370-klaeranlagen-betrieben-280322/

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Coronavirus-Trends: Antworten aus dem Wasser

18 Monate Erfahrung
Je weniger getestet wird, desto größer ist die Bedeutung der Abwasser-Analysen in den Kläranlagen. Da liegt Österreich dank 18 Monaten Erfahrung im europäischen Spitzenfeld.

Sätze, die man in der Pandemie nur selten hört: „Wir waren selbst überrascht, dass es so gut funktioniert.“ Sagt Andreas Bergthaler, Experte für Entzündungsprozesse und Reaktionen des Immunsystems…mehr:

https://www.krone.at/2665131

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CoV: Große Ausfälle bei Spitalspersonal

Anhaltend hoch bleibt die Zahl der CoV-Neuinfektionen und das zeigt sich mittlerweile auch in den Krankenhäusern. Probleme machen vor allem die Ausfälle beim Personal. Eine Trendwende ist nicht zu erwarten, sieht man sich die Abwasseranalysen aus den Kläranlagen an.

In den Spitälern der KABEG gibt es beim Personal Ausfälle bis zu 18 Prozent. Das betrifft …mehr:

https://kaernten.orf.at/stories/3148497/

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Abwasserdaten in Augsburg zeigen: Corona-Inzidenz könnte steigen

Im Rahmen einer Pilotstudie wird die Virenkonzentration im Abwasser gemessen. Damit wird auch eine Dunkelziffer von Corona-Infizierten erfasst.

 Bei der Beurteilung der Infektionslage setzt das Gesundheitsamt auch auf Daten aus dem Augsburger Abwasser. Die dortige Virenkonzentration weist aktuell laut Stadt auf steigende Inzidenzzahlen in den kommenden Tagen hin. Die Abwasseranalysen erfolgen im Rahmen einer Pilotstudie, welche in Deutschland an ausgewählten Standorten umgesetzt und durch den Bund gefördert wird. In Augsburg läuft das Projekt mit der TU München seit August 2020. Am Sonntag lag der Inzidenzwert in Augsburg bei 1862,9. Die Tendenz zeigt seit einigen Tagen nach oben. Laut Stadtentwässerung lasse sich die Infektionslage inzwischen „recht gut“ über das Abwassermonitoring abbilden. „Dabei zeigen die Zahlen aus den …

https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/augsburg-abwasserdaten-zeigen-corona-inzidenz-koennte-steigen-id62093601.html

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Rostock Corona-Nachweis im Abwasser: Erste Proben entnommen

In Rostock hat ein Pilotprojekt zum Nachweis des Coronavirus im Abwasser begonnen. In dieser Woche seien die ersten Proben in der Kläranlage der Hansestadt entnommen worden, teilte die Nordwasser GmbH am Donnerstag mit. Rostock ist einer von 20 Orten bundesweit, wo Proben genommen werden. Ziel des Projekts ist es, frühzeitig Trends …mehr:

https://www.stern.de/gesellschaft/regional/rostock-corona-nachweis-im-abwasser–erste-proben-entnommen-31728630.html?utm_campaign=alle-nachrichten&utm_medium=rss-feed&utm_source=standard

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Omikron-Subtyp BA.2 verbreitet sich weiter

Der Omikron-Subtyp BA.2 verbreitet sich immer mehr in Vorarlberg. Das zeigen aktuelle Analysen des Abwassers. In sechs Vorarlberger Kläranlagen wird das Abwasser regelmäßig auf Virenpartikel untersucht.

https://vorarlberg.orf.at/stories/3148123/

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Bundesweites Pilotprojekt zum Corona-Nachweis im Abwasser

KIT koordiniert Verbund, der ein abwasserbasiertes COVID-19-Frühwarnsystem testet
Amadeus Bramsiepe, KIT

Das Abwassermonitoring könnte künftig dazu beitragen, die Verbreitung von Virusvarianten und Mutationen schneller zu erkennen. Ins Pilotprojekt steigen sukzessive 20 Standorte ein.
Mehrere Tage bevor die ersten Krankheitssymptome auftreten, sind Coronaviren bereits im Abwasser nachweisbar. Dies bietet die Möglichkeit, die Fallzahlen schneller erheben, das Infektionsgeschehen präziser abbilden sowie neue COVID-19-Varianten und deren Verbreitung früher erkennen zu können. Der am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) koordinierte Projektverbund „Systematische Überwachung von SARS-CoV-2 im Abwasser“ will diese Potenziale heben und prüfen, ob und gegebenenfalls wie in Deutschland ein abwasserbasiertes COVID-19-Frühwarnsystem umgesetzt werden kann. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit rund 3,7 Millionen Euro.
 
„Dieses ressortübergreifende Forschungsvorhaben bietet die Chance, das wissenschaftliche Know-how und bisherige Erfahrungen im Abwassermonitoring deutschlandweit zu bündeln und bei der Eindämmung der COVID-19-Pandemie systematisch zu nutzen“, sagt Dr. Verena Höckele, Projektkoordinatorin beim Projektträger Karlsruhe (PTKA) am KIT.

In das im Februar gestartete und ein Jahr laufende Pilotprojekt steigen sukzessive bundesweit 20 Standorte ein. An diesen werden zweimal pro Woche und über einen Zeitraum von jeweils 24 Stunden Mischwasserproben aus dem Zulauf der Kläranlagen entnommen, aufbereitet und mittels eines PCR-Tests analysiert. Anschließend sollen die Ergebnisse mit den Pandemiedaten der örtlichen Gesundheitsämter verknüpft werden und nach Möglichkeit in die pandemische Lagebeurteilung einfließen.

Virusvarianten mit Abwassermonitoring schneller erkennen
„Das Verfahren, die Häufigkeit und Dynamik von SARS-CoV-2 Viren über das kommunale Abwasser zu bestimmen, wurde in Deutschland bereits im Zuge einzelner Forschungsprojekte erfolgreich erprobt“, so Professor Harald Horn, Leiter des Bereichs Wasserchemie und Wassertechnologie am Engler-Bunte-Institut des KIT. Es könne nicht nur dazu beitragen, die Dunkelziffer von Infizierten besser abzuschätzen, sondern auch die Verbreitung von Varianten und Mutationen schneller zu erkennen als es durch die Testung einzelner Personen möglich sei, ist Horn überzeugt.

Im Projekt wollen die Forschenden nun auf der Basis vergleichbarer Ergebnisse analysieren, welche Methoden sich für ein flächendeckendes Monitoring eignen könnten und welche Daten hierfür erhoben werden müssen, um Coronaviren im komplex zusammengesetzten Abwasser nachweisen zu können. Dies zeigt sich aktuell bei der Erfassung der Omikron-Variante, deren Virenfragmente vorwiegend über die oberen Atemwege ausgeschieden werden und im Vergleich zur Delta-Variante nur zu einem Drittel ins Abwasser gelangen. Eine besondere Herausforderung für die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es deswegen, die Qualität der Probenentnahme, der Laboranalyse und der Datenauswertung weiter zu verbessern.

Am Ende der Pilotphase steht die Entscheidung, ob für Deutschland ein flächendeckendes Abwassermonitoring oder eher ein repräsentatives Monitoring empfohlen werden soll. Ein solches flächendeckendes Frühwarnsystem gegen COVID-19, das sich perspektivisch auch für andere Krankheitserreger wie zum Beispiel Polio oder Grippeviren eignen würde, ist bereits in den Niederlanden, Kanada und Australien im Einsatz.

ESI-CorA: Förderung und Projektpartner
Das Projekt „Systematische Überwachung von SARS-CoV-2 im Abwasser“ (ESI-CorA)
fördert die Europäische Union im Rahmen des Soforthilfeinstruments ESI (Emergency Support Instrument) mit rund 3,7 Millionen Euro. Initiiert wurde es vom Bundesministerium für Gesundheit, dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz sowie dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Der Projektträger Karlsruhe (PTKA) am KIT koordiniert das Projekt, Partner sind neben dem KIT die Technische Universität Darmstadt, das Umweltbundesamt und das Robert Koch-Institut. Ein Steuerungsgremium aus Vertreterinnen und Vertretern von Bund, Ländern und Verbänden soll nach Ende des Pilotierungsvorhabens im Februar 2023 über die Verstetigung der Ergebnisse entscheiden.

Als „Die Forschungsuniversität in der Helmholtz-Gemeinschaft“ schafft und vermittelt das KIT Wissen für Gesellschaft und Umwelt. Ziel ist es, zu den globalen Herausforderungen maßgebliche Beiträge in den Feldern Energie, Mobilität und Information zu leisten. Dazu arbeiten rund 9 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf einer breiten disziplinären Basis in Natur-, Ingenieur-, Wirtschafts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften zusammen. Seine 23 300 Studierenden bereitet das KIT durch ein forschungsorientiertes universitäres Studium auf verantwortungsvolle Aufgaben in Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft vor. Die Innovationstätigkeit am KIT schlägt die Brücke zwischen Erkenntnis und Anwendung zum gesellschaftlichen Nutzen, wirtschaftlichen Wohlstand und Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Das KIT ist eine der deutschen Exzellenzuniversitäten.

https://www.kit.edu/kit/pi_2022_015_bundesweites-pilotprojekt-zum-corona-nachweis-im-abwasser.php

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Neuer Omikron-Subtyp auf dem Vormarsch

Ähnlich wie zuvor in Dänemark breitet sich in Berlin ein weiterer Subtyp der Omikron-Variante aus: BA.2. Das ergab die Auswertung von Abwasserproben am MDC in Kooperation mit den Berliner Wasserbetrieben und dem Berliner Labor der amedes-Gruppe. Durch BA.2 könnte sich die derzeitige Corona-Welle verlängern.

Das Coronavirus mutiert ständig. Nach Alpha und Beta kam Delta, auch Gamma, Lambda, Epsilon und Iota kursieren in Teilen der Welt. Seit Omikron auf den Plan getreten ist, ist Delta in Deutschland fast vollständig verschwunden. Von Omikron sind zwei Subtypen bekannt, BA.1 und BA.2. In Berlin dominiert bislang BA.1. Doch Wissenschaftler*innen des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), der Berliner Wasserbetriebe (BWB) und des Laborunternehmens amedes konnten nun im Berliner Abwasser die Omikron-Untervariante BA.2 nachweisen: Anfang Januar war der Anteil kaum sichtbar, doch bereits am 13. Januar ungefähr machte BA.2 sechs und am 20. Januar ungefähr zwölf Prozent aus. Er wächst also schnell an.

Die beiden Subtypen unterscheiden sich in etwa 20 Mutationen voneinander. In Dänemark und in Südafrika hat BA.2 den Subtyp BA.1 nahezu verdrängt, in Großbritannien nimmt der Anteil von BA.2 seit Anfang Januar ebenfalls schnell zu. Eine Untersuchung dänischer Forscher*innen zeigt, dass BA.2 sich offenbar noch schneller verbreitet als BA.1. „Es ist möglich, dass BA.2 die derzeitige Omikron-Welle etwas verlängert“, sagt der MDC-Molekularbiologe Dr. Emanuel Wyler aus der Arbeitsgruppe „RNA-Biologie und Posttranscriptionale Regulation“ von Professor Markus Landthaler. „Die bisherigen Daten aus Großbritannien und Dänemark deuten aber eher darauf hin, dass bezüglich Krankheitsschwere und Wirkung der Impfung BA.1 und BA.2 vergleichbar sind.“

Computer-Tool sagt voraus, ob Inzidenz zu- oder abnimmt
Bei ihrer Vorhersage stützen sich die MDC-Wissenschaftler*innen auf ein computergestütztes Tool, das Vic-Fabienne Schumann und Dr. Rafael Cuadrat von der Technologie-Plattform „Bioinformatics and Omics Data Science“ von Dr. Altuna Akalin am Berliner Institut für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des MDC zusammen mit Kolleg*innen entwickelt haben. Mit „PiGx SARS-CoV-2“ können sie die Ausbreitung von SARS-CoV-2 sowie die Häufigkeit von Mutationen oder Virusvarianten aufdecken. Es funktioniert unabhängig von der Anzahl der Coronatests und den Krankheitsverläufen.
Ihre Ergebnisse decken sich mit denen der Berliner Wasserbetriebe, die in Kooperation mit dem Berliner Labor der amedes-Gruppe unter der Leitung von Dr. Martin Meixner ein eigenes Nachweis-Modell inklusive der Sequenzierung der Virusvarianten sowie eine App für die Visualisierung der Daten entwickelt haben. MDC und die Berliner Wasserbetriebe teilen sich die Arbeit auf: Während der Fokus der Wasserbetriebe auf der schnellen Bestimmung und Übermittlung der Viruslast liegt, analysiert das MDC vorrangig Untertypen und Mutationen.

Seit mehr als einem Jahr suchen die Forschenden im Berliner Abwasser nach dem Erbgut des Coronavirus. Einmal wöchentlich bereiten die Berliner Wasserbetriebe, die aktuell eine eigene Virus-Sequenzierung in ihrem Labor einrichten, Abwasserproben auf und senden diese ans BIMSB sowie an amedes. Die Wissenschaftler*innen reichern die Viruspartikel an und vervielfältigten das Virus-Erbgut mithilfe der PCR. In einem nächsten Schritt können sie mit Hochdurchsatz-Sequenzierungen sehen, welchen Anteil die einzelnen Virusvarianten unter den gefundenen Coronaviren ausmachen. Für die Abwasser-Sequenzierung am BIMSB ist insbesondere die Arbeitsgruppe von Markus Landthaler sowie die Genomik-Plattform unter der Leitung von Dr. Janine Altmüller verantwortlich.

Werden Proben aus dem Hals-Rachenraum sequenziert, wird bislang nicht zwischen Virusvarianten unterschieden. Abwasseranalysen machen das leichter: „Für ein aussagekräftiges Ergebnis über die Verbreitung neuer Virusvarianten müssen deutlich weniger Proben untersucht werden als bei der Analyse von Nasen-Rachenabstrichen“, sagt Markus Landthaler. „Außerdem können sie zur Frühwarnung dienen, da sie mit einigen Tagen Vorsprung zeigen, welche Variante im Umlauf ist. Die Daten zu BA.2 zeigen, wie empfindlich und effizient das Abwasser-Monitoring ist beim Bestimmen von Krankheitserregern. Das ist auch über SARS-CoV-2 hinaus von Bedeutung.“

Untersuchungen des Abwassers sind in Deutschland noch nicht als Teil eines Corona-Frühwarnsystems etabliert – weder für bekannte noch für ganz neue Virusvarianten. Das könnte sich jetzt ändern: Berlin ist einer von 20 Pilotstandorten im Abwasser-Monitoring-Programm, das die Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), für Gesundheit (BMG) sowie für Bildung und Forschung (BMBF) mithilfe von EU-Mitteln fördern. Projektpartner sind die Berliner Wasserbetriebe und das Landesamt für Gesundheit und Soziales. Ziel ist ein nationales Abwasserüberwachungssystem. Es soll Daten über SARS-CoV-2 und insbesondere seine Varianten im Abwasser erheben und an die zuständigen Gesundheitsbehörden sowie an eine europäische Austauschplattform übermitteln.

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC)
Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft gehört zu den international führenden biomedizinischen Forschungszentren. Nobelpreisträger Max Delbrück, geboren in Berlin, war ein Begründer der Molekularbiologie. An den MDC-Standorten in Berlin-Buch und Mitte analysieren Forscher*innen aus rund 60 Ländern das System Mensch – die Grundlagen des Lebens von seinen kleinsten Bausteinen bis zu organübergreifenden Mechanismen. Wenn man versteht, was das dynamische Gleichgewicht in der Zelle, einem Organ oder im ganzen Körper steuert oder stört, kann man Krankheiten vorbeugen, sie früh diagnostizieren und mit passgenauen Therapien stoppen. Die Erkenntnisse der Grundlagenforschung sollen rasch Patient*innen zugutekommen. Das MDC fördert daher Ausgründungen und kooperiert in Netzwerken. Besonders eng sind die Partnerschaften mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin im gemeinsamen Experimental and Clinical Research Center (ECRC) und dem Berlin Institute of Health (BIH) in der Charité sowie dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK). Am MDC arbeiten 1600 Menschen. Finanziert wird das 1992 gegründete MDC zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Land Berlin.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Emanuel Wyler
AG Landthaler, RNA-Biologie und Posttranscriptionale Regulation
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)
Telefon: +49 30 9406-3009
E-Mail: emanuel.wyler@mdc-berlin.de

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Omikron-Subtyp BA.2 bereits im Abwasser

Das Abwasser in Niederösterreichs Kläranlagen verrät viel über die aktuelle CoV-Lage. Die aktuellen Proben zeigen, dass die Werte zwar niedriger sind als in anderen Bundesländern, der Omikron-Subtyp BA.2 wurde aber auch in Niederösterreich nachgewiesen…mehr:

https://noe.orf.at/stories/3142141/

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Österreich: Hohe Konzentration von Omikron in Abwässern

In vorhergehenden Wellen konnten die Neuinfektionszahlen fast punktgenau von den Analysen der Kläranlagen vorhergesehen werden. Jetzt gibt es …mehr:

https://www.derstandard.at/story/2000132683129/hohe-konzentration-von-omikron-in-abwaessern?ref=rss

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CoronaOmikron-Anteile in Abwässern teils über 90 Prozent/ Österreich

Analysen von Proben aus dem Kläranlagen-Zulauf von 108 Anlagen in ganz Österreich zeigen, dass sich Omikron fast flächendeckend durchgesetzt hat. Mehr:

https://www.kleinezeitung.at/oesterreich/6087996/Corona_OmikronAnteile-in-Abwaessern-teils-ueber-90-Prozent?from=rss

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Virologin Prof. Rübsamen-Schaeff: Wir befinden uns in einem „ständigen Wettlauf mit dem Virus“

Im Abwasser in New York wurde eine neue Corona-Mutation entdeckt. Was sagt das aus über andere Mutationen aus und was hat es mit den Covid-Medikamenten auf sich?

Diese und weitere Fragen …mehr:

https://www.rtl.de/cms/neue-corona-mutation-in-new-york-das-sagt-virologin-prof-ruebsamen-schaeff-zur-variante-4916294.html

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Wie viel Corona schwimmt im Chemnitzer Abwasser?

Von Mandy Schneider
Chemnitz – Steigen die Corona-Zahlen oder werden sie fallen? Die Antwort schwimmt im Abwasser. In der Kläranlage Heinersdorf, Chemnitz, werden jeden Tag Proben entnommen und einmal wöchentlich an der TU Dresden analysiert. Dort gibt der Blick in den Glaskolben einen Ausblick auf das Infektionsgeschehen.

Laborleiter Roger Dumke (60) und seine Mitarbeiter bereiten die Abwasserproben am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Virologie mithilfe analytischer Verfahren so auf, dass Virusfragmente von SARS-CoV-2 mittels PCR-Test nachgewiesen werden können.

„Selbst wenn Betroffene von ihrer Infektion noch gar nichts wissen, ist diese im Abwasser nachweisbar“, so der Biologe.

„Auch der Meldeverzug über die Gesundheitsämter spielt bei unseren Daten keine Rolle. So war…mehr:

https://www.tag24.de/chemnitz/corona-chemnitz/wieviel-corona-schwimmt-im-chemnitzer-abwasser-2324401

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Wie das Bremer Abwasser zum Corona-Frühwarnsystem werden könnte

Corona-Wellen lassen sich in der Theorie schneller im Abwasser nachweisen als über Tests. An so einem Frühwarnsystem wir aktuell in der Kläranlage Seehausen geforscht.

Mehr zum Thema:
https://www.butenunbinnen.de/videos/corona-abwasser-ueberwachung-100.html

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Schnell und kostengünstig zum R-Wert

Abwasseranalysen geben Aufschluss über die Reproduktionszahl des Coronavirus. Mit der neu entwickelten Technik lassen sich die Messungen schnell und kostengünstig in einem Wert auszudrücken, der für epidemiologische Szenarien von direktem praktischen Nutzen ist.

Seit Beginn der Sars-Cov-2-Pandemie beruhen Entscheidungen über Massnahmen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit auf Schätzungen über die Dynamik des Virus: auf der Reproduktionszahl (R-Wert). Dieser Wert gibt an, wie viele Menschen im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden, und steht somit für die Übertragungsgeschwindigkeit der Krankheit.

Bisher wurde der R-Wert anhand klinischer Daten geschätzt. Nun hat ein vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF) unterstütztes Forschungsteam erstmals gezeigt, dass es auch möglich ist, die Reproduktionszahl des Virus mittels Abwasseranalysen zuverlässig zu schätzen.

Bestimmung der Anzahl infizierter Personen
Infizierte Personen geben das Virus ins Abwassersystem ab, zum Beispiel beim Zähneputzen oder auf der Toilette. Je nachdem, wie viele Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt erkrankt sind, ist die Viruskonzentration im Abwasser unterschiedlich hoch. «Wir bestimmen die Virenlast im Abwasser mit einem Test, der ähnlich funktioniert wie die PCR-Tests beim Menschen. Kurz gesagt analysieren wir, wie viel genetisches Material des Virus sich im Abwasser befindet», erklärt Jana Huisman, Postdoktorandin an der ETH Zürich.

Der nächste Schritt ist die Schätzung…mehr:

https://www.aquaetgas.ch/wasser/abwasser/20220103_schnell-und-kosteng%C3%BCnstig-zum-r-wert/

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Salzburg: Omikron-Subvariante auf dem Vormarsch

Bereits acht Prozent aller Coronavirus-Ansteckungen dürften auf die neue Omikron-Subvariante BA. 2 zurückzuführen sein. Um die Entwicklung zu beobachten werden auch in Salzburg Kläranlagen untersucht.

Die Omikron „Geschwistervariante“, wie sie von Wissenschaftlern genannt wird, dürfte zwar ansteckender aber nicht schwerer im Verlauf sein – eine finale Einschätzung der Lage sei aber noch nicht möglich, heißt es vom Land.

https://salzburg.orf.at/stories/3140699/

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Tagesthemen: Omikron im Abwasser nachgewiesen

Abwasser-Aufbereitung könnte in der Pandemie eine wichtige Rolle übernehmen, und so etwas wie ein Frühwarnsystem für die nächste Corona-Welle sein.

Tagesthemen miitendrin am 24.01.2022
https://twitter.com/tagesthemen/status/1485624681650659328

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Omikron-Variante in 90 Prozent des Berliner Abwassers nachweisbar

Im Berliner Abwasser hat die Omikron-Variante des Coronavirus mittlerweile einen Anteil von 90 Prozent. Das zeigen jüngste Analysen des Max-Delbrück-Centrums und der Berliner Wasserbetriebe. Anfang Dezember habe der Anteil noch bei fünf Prozent gelegen, teilte das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) mit. MDC-Teams hätten ein computerbasiertes Werkzeug für solche Untersuchungen entwickelt.

Im Februar 2021 habe die Abwasseranalyse begonnen. MDC-Teams hätten das Erbgut des Coronavirus sequenziert, die erhaltenen Daten interpretiert und die Ergebnisse in Grafiken visualisiert. Das Resultat der gemeinsamen Arbeit hätten Vic-Fabienne Schumann und Rafael Cuadrat von der Technologie-Plattform „Bioinformatics and Omics Data Science“ von Altuna Akalin, der das Projekt koordiniert hat, gemeinsam mit ihren Kolleg*innen veröffentlicht. Das am MDC entwickelte Tool sei dadurch anderen Wissenschaftler*innen, die mit ihm arbeiten wollen, zugänglich.

Seit Dezember fahnden die Forscher*innen nach der neuen Omikron-Variante, berichtete das MDC. Erste Zwischenergebnisse lägen nun vor. So stieg …mehr:

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

https://www.euwid-wasser.de/news/wirtschaft/einzelansicht/Artikel/omikron-variante-in-90-prozent-des-berliner-abwassers-nachweisbar.html

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Österreichs Abwasser: „Omikron hat sich mit wenigen Ausnahmen durchgesetzt“

Analysen von Proben aus dem Kläranlagen-Zulauf von 108 Anlagen zeigen eine hohe Konzentration des Erregers Sars-CoV-2 im heimischen Abwasser. Mehr:

https://www.diepresse.com/6087998/oesterreichs-abwasser-omikron-hat-sich-mit-wenigen-ausnahmen-durchgesetzt?from=rss

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Hohe Konzentration von Omikron in Abwässern

In vorhergehenden Wellen konnten die Neuinfektionszahlen fast punktgenau von den Analysen der Kläranlagen vorhergesehen werden. Jetzt gibt es erste Hinweise, dass die Spitze bald erreicht ist…mehr:

https://www.derstandard.at/story/2000132683129/hohe-konzentration-von-omikron-in-abwaessern?ref=rss

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Ungenutztes Warnsystem: Corona-Alarm im Abwasser

Die nächste Corona-Welle ließe sich an so einer konzentrierten Abwasserprobe ablesen. Und Wochenenden oder Feiertage würden das Monitoring nicht mehr aufhalten.
Wissenschaftler können schon geringste Spuren von Coronaviren im Abwasser registrieren – das wäre ein äußerst schnelles Frühwarnsystem vor Ausbrüchen. Doch in Deutschland wird es nicht genutzt. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern.

Als im März 2021 die Corona-Zahlen in der Gemeinde Saaldorf-Surheim im Berchtes­gadener Land hochschnellten, wusste der lokale Krisenstab, was zu tun ist. Das Team konzentrierte sich auf die 2900 Einwohner des Ortsteils Surheim, ermittelte Kontaktpersonen, verordnete Quarantäne. Die 1300 Bürger in Saaldorf hingegen blieben unbehelligt, obwohl die amtlichen Corona-Zahlen für beide Ortsteile zusammengefasst werden. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied: Die beiden Ortsteile haben je­weils eine eigene Kläranlage. Im Abwasser Surheims fanden sich damals reichlich Spuren der Coronaviren, in dem aus Saaldorf keine.

Solche Geschichten hat Jörg Drewes, Professor für Siedlungswasserwirtschaft an der TU München, reichlich auf Lager. Sie handeln von …
mehr: https://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/deutschland-nutzt-fruehwarnsystem-fuer-coronavirus-im-abwasser-nicht-17731472.html?GEPC=s30

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TV-Video: Corona im Abwasser

Aktuelle Coronazahlen im Abwasser bestimmen ∙ Live nach neun ∙ Das Erste

In einigen Kläranlagen Deutschlands wird das Abwasser auf Coronaviren und seine Varianten untersucht. Die Analysen können sogar schneller Auskunft über die Inzidenz geben, als unser Virus-Meldesystem. Wir schauen uns das in Dresden an.

Sendung vom 06.01.2022
https://www.ardmediathek.de/video/live-nach-neun/aktuelle-coronazahlen-im-abwasser-bestimmen/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2xpdmUgbmFjaCBuZXVuL2E1MjUzNzhjLTk4ZjQtNGNlYS05ZWJlLTUxOWUzODJkMjQ3Nw/

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Warum unser Abwasser das bessere Pandemie-Frühwarnsystem ist

Wir segeln mal wieder im Omikron-Blindflug. Andere Länder wie Kanada sind längst weiter: Sie setzen auf Testungen in Klärwerken. Ausbrüche werden sofort erkannt – das könnte…mehr:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/coronavirus-warum-unser-abwasser-das-bessere-pandemie-fruehwarnsystem-ist-a-cc0d357a-3960-4268-aa07-5d4bb0449092?sara_ecid=nl_upd_1jtzCCtmxpVo9GAZr2b4X8GquyeAc9&nlid=3tawr90n

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Omikron tauchte schon Mitte November 2021 in kanadischen Abwässern auf

Kanadischen Forschern zufolge wurde Omikron schon im November 2021 in den Abwässern der kanadischen Provinz Nova Scotia identifiziert. Einige Wochen bevor die Variante in Südafrika gemeldet wurde. Laut den Forschern sind Abwässer ein effektives Frühwarnsystem. Mehr:

https://de.rt.com/nordamerika/129760-omikron-tauchte-schon-mitte-november-2021-in-kanadischen-abwaessern-auf/

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TU Darmstadt: Auf der Spur der Virus-Mutationen

Von Diana Unkart
Darmstädter Forschende finden frühzeitig Hinweise auf Omikron im Abwasser. Seit September nehmen Wissenschaftler:innen um Professorin Susanne Lackner von der Technischen Universität (TU) Darmstadt Proben aus 18 Kläranlagen in Hessen.

Verlässliche Hinweise zur Entwicklung der Corona-Pandemie haben zuletzt nicht die Ämter, wohl aber die Abwässer geliefert. Was auch immer Menschen konsumieren, woran auch immer sie leiden: Häufig finden sich Spuren davon im Abwasser. Seit September nehmen Wissenschaftler:innen um Professorin Susanne Lackner von der Technischen Universität (TU) Darmstadt deshalb Proben aus 18 Kläranlagen – großen und kleinen – in Hessen. Beprobt wird so das Abwasser von 40 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner, verteilt über die Landesfläche und die des Flughafens Frankfurt.

mehr: https://www.fr.de/frankfurt/tu-darmstadt-auf-der-spur-der-virus-mutationen-91230143.html

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Omikron hat Berlin im Griff

Jutta Kramm Kommunikation
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
Der Anteil von Omikron liegt in Berlin bei 90 Prozent. Das zeigen jüngste Abwasser-Analysen des Max-Delbrück-Centrums und der Wasserbetriebe. Anfang Dezember lag der Anteil noch bei fünf Prozent. MDC-Teams haben ein computerbasiertes Werkzeug für solche Untersuchungen entwickelt.

Wer sich mit Corona ansteckt, scheidet das Erbgut der Viren unweigerlich aus. Unabhängig davon, ob Symptome da sind oder nicht, und auch nicht nur mit der Atemluft oder dem Speichel: Im Stuhlgang infizierter Menschen ist die RNA von SARS-CoV-2 ebenfalls zu finden. Und von der Toilette aus gelangt sie mit dem Abwasser zügig in die Kläranlage.

Im Februar 2021 begannen mehrere Teams des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), im Berliner Abwasser nach dem Erbgut des Coronavirus zu suchen. Sie sequenzierten es, interpretierten die erhaltenen Daten und visualisierten die Ergebnisse in anschaulichen Grafiken. Das Resultat der gemeinsamen Arbeit haben Vic-Fabienne Schumann und Dr. Rafael Cuadrat von der Technologie-Plattform „Bioinformatics and Omics Data Science“ von Dr. Altuna Akalin, der das Projekt koordiniert hat, jetzt gemeinsam mit ihren Kolleg*innen veröffentlicht. Das am MDC entwickelte Tool ist dadurch anderen Wissenschaftler*innen, die mit ihm arbeiten wollen, zugänglich.

Von fünf auf 90 Prozent in vier Wochen
Seit Dezember fahnden die die MDC-Forscher*innen auch nach der neuen Omikron-Variante. Erste Zwischenergebnisse liegen nun vor: So stieg der Anteil von Omikron in den Abwasserproben, die das MDC untersucht hat, bereits im Laufe des Dezembers 2021 rasant: von fünf Prozent am 8. Dezember über 40 Prozent am 23. Dezember bis hin zu 65 Prozent am 29. Dezember. Am 5. Januar 2022 lag der Anteil bei 90 Prozent, Delta war praktisch verdrängt. Das Ergebnis bestätigt Analysen, die das Labor der Berliner Wasserbetriebe gemacht hat. Auch sie zeigen im Verlauf des Dezembers steigende Anteile der Omikron-Variante.

Die trübe Flüssigkeit der Berliner Kanalisation zu nutzen, um schnelle und detaillierte Informationen zur Verbreitung des Coronavirus in der Hauptstadt zu erhalten, war die Idee von Professor Nikolaus Rajewsky. Der Direktor des Berliner Instituts für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des MDC nahm vergangenes Jahr Kontakt zu den Berliner Wasserbetrieben auf, die ihr Abwasser gerne zu Forschungszwecken zur Verfügung stellten.

Auf der Preprint-Platform „medRxiv“ stellen die Forscher*innen um Akalin, der Letztautor der Studie ist, das Werkzeug namens „PiGx SARS-CoV-2“ nun detailliert vor. „Es handelt sich um ein computergestütztes Tool, mit dem wir die Infektionsdynamik und die zirkulierenden Varianten von SARS-CoV-2 zeitgleich an verschiedenen Standorten grafisch darstellen können“, erläutert Schumann. „Das Wichtigste, was man in diese End-to-End-Pipeline einspeisen muss, sind die Resultate der RNA-Sequenzierungen aus dem Abwasser, die Informationen über die zu untersuchenden Varianten und ein paar Nebeninformationen zu den Daten.“

Die Ergebnisse, die „PiGx SARS-CoV-2“ in Grafiken präsentiert, sind zum einen unabhängig von der Zahl der Coronatests und der symptomatischen Krankheitsverläufe. Zum anderen können sie der Frühwarnung dienen: „Sie sagen verlässlich vorher, ob die Inzidenz in den kommenden Tagen zu- oder abnehmen wird“, sagt Schumann.

Neue Varianten frühzeitig entdecken
Um ihre Pipeline zu prüfen, analysierten die Forscher*innen von Februar bis Juni 2021 insgesamt 38 Abwasserproben aus vier Berliner Klärwerken. „Wir konnten mit unserem Werkzeug die Dynamik der besorgniserregenden Alpha-Variante rekonstruieren und haben zudem die charakteristische Mutation der Delta-Variante und deren Anstieg Anfang Juni entdeckt“, berichtet Schumann. „Somit haben wir gezeigt, dass die Pipeline funktioniert.“

Für die Abwasser-Sequenzierungen am MDC ist insbesondere die BIMSB-Arbeitsgruppe „RNA Biologie und Posttranscriptionale Regulation“ von Professor Markus Landthaler verantwortlich. „Der große Vorteil unserer computergestützten Methoden besteht darin, dass wir zeitgleich nach allen bekannten Variationen des Virus suchen und neue Mutationen womöglich früher als bisher erkennen können“, erläutert Dr. Emanuel Wyler, Postdoktorand in der AG Landthaler. „Mithilfe der von uns entwickelten mathematischen Modelle lassen sich bedenkliche Varianten vielleicht sogar aufspüren, bevor sie klinisch relevant werden.“

Abgeordnetenhaus debattiert
Aktuell verfeinert das Team die gezielte Suche nach Varianten wie Omikron im Abwasser und rekonstruiert die Infektionsdynamik. „Denn noch ist umstritten, wie gut sich völlig neue Virusvarianten mit unseren Methoden aufspüren lassen“, erklärt Schumann: „Bislang ist nicht ganz klar, ob die Viren-RNA im Abwasser ähnlich vollständig ist wie im Blut von Patientinnen und Patienten.“

Untersuchungen des Abwassers sind in Deutschland noch nicht als Teil eines Corona-Frühwarnsystems etabliert – weder für bekannte noch für ganz neue Virusvarianten. Dennoch überwachen die Berliner Wasserbetriebe seit Juli 2021 regelmäßig und aus eigenen Mitteln an mehreren Stellen das Abwassernetz und stehen dazu im Austausch mit dem Berliner Senat und dem LAGeSo. Derzeit berät die Politik, ob ein bundesweites Monitoring-Programm aufgelegt und mit EU-Geldern gefördert werden soll – und welche Rolle Berlin dabei spielen kann. Am 19. Januar 2022 soll es dazu eine Anhörung im Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses geben – mit den Wasserbetrieben und Daten aus dem MDC.

„Andere Länder, beispielsweise Schweden, die Niederlande und Italien, sind da sehr viel weiter“, sagt MDC-Forscherin Schumann. „Vielleicht hilft unser Tool aber dabei, die Situation auch hierzulande zu verändern.“

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Jutta Kramm
Leiterin Abteilung Kommunikation
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC)
+49-30-9406-2140
jutta.kramm@mdc-berlin.de oder presse@mdc-berlin.de

Originalpublikation:
Literatur
Vic-Fabienne Schumann, Rafael Ricardo de Castro Cuadrat, Emanuel Wyler et al. (2021): „COVID-19 infection dynamics revealed by SARS-CoV-2 wastewater sequencing analysis and deconvolution“. MedRxiv, DOI: 10.1101/2021.11.30.21266952

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Israel’s Ministry of Health takes its Covid-19 wastewater project nationwide

Kando has been conducting research in the country’s sewer systems since 2020

Israel’s Ministry of Health has launched a nationwide project to help detect Covid-19 in the wastewater of its citizens with the help of Kando, an AI and Big Data company that analyses wastewater to improve public health and the environment. After successful pilot projects in several Israeli cities over the last two years, the Ministry has started applying the technology in hundreds of control units across the country. 

According to the new plan, regions that house more than 20,000 people will be monitored twice a week via the wastewater that households produce. The samples that are collected are sent to laboratories at Ben Gurion University where PCRs suitable for wastewater are then conducted. If positive, additional tests are conducted to quantify the Omicron variant. The procedure is understood to take 24 hours, a relatively quick time to determine the health of the public in regional areas…

Mehr: https://www.calcalistech.com/ctech/articles/0,7340,L-3926405,00.html

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Abwasserproben zeigen rasante Verbreitung von Omikron

Auf Kläranlagen kann mittels Abwasseranalysen schon heute die gefährliche Corona-Variante nachgewiesen werden. Die Analyse des Abwassers macht es deutlich: Omikron verbreitet sich auch in Deutschland rasant. Das hat Veolia bei gezielten Abwasseranalysen festgestellt.

Veolia hat auf Kläranlagen mittels Abwasseranalysen mehrfach die gefährliche Corona-Variante Omikron nachgewiesen.
Leipzig – Der Umweltdiensleister Veolia untersucht seit mehreren Monaten regelmäßig mindestens einmal pro Woche das Abwasser auf rund 40 Kläranlagen in Europa auf das Corona-Virus und dessen Varianten. Seit dem 6. Dezember 2021 werden die Abwässer von zwölf kommunalen und industriellen Kläranlagen in Europa …

Mehr: https://www.process.vogel.de/abwasserproben-zeigen-rasante-verbreitung-von-omikron-a-1085048/?cmp=nl-98&uuid=9345425efa0cb39c44771827ee297797

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Aktuelle Corona-Verhaltensregeln bei ÖWAV-Veranstaltungen

Aktuelle Informationen zu den Corona-Verhaltensregeln für Teilnehmer:innen bei ÖWAV-Veranstaltungen finden Sie in folgendem >> Infoblatt << (Stand: 3.1.2022)

Hinweis zur aktuellen Quarantäne-Regelung:
Bei Verdacht auf eine Infektion des bestätigten Falles mit einer besorgniserregenden Virusvariante (Lt. WHO: Beta (B.1.351), Gamma (P.1) und Omikron (B.1.1.529)) ist davon auszugehen, dass sämtliche Teilnehmer:innen und Vortragende (unabhängig vom Impfstatus) für 10 Tage abgesondert werden (Stand: 19.12.2021). Änderungen jederzeit möglich!

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=435585

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Untersuchung zur Wiederverwendbarkeit von FFP2-Masken: Hält die Schutzwirkung?

Die Mehrfachverwendung von FFP2-Masken ist gang und gäbe. Aber schützen die als Einmalprodukte ausgelegten Masken bei mehrmaligem Gebrauch ebenso gut wie beim ersten Tragen? 15 handelsübliche FFP2-Masken testete ein HM-Forschungsteam auf Filterwirkung und Atemkomfort in einer 22-Stunden-Gebrauchssimulation.

FFP2-Masken sind eigentlich für den Einmalgebrauch vorgesehen, so steht es auch im Beipackzettel. Im Alltagsgebrauch sieht es aber meist ganz anders aus: ein Einkauf im Supermarkt, danach noch schnell zur Post, die Kinder von der Kita abholen: alles mit der gleichen Maske. Anschließend bleibt die Maske im Auto liegen, damit man sie am nächsten Tag gleich wiederverwenden kann. Das ist bequem und spart Kosten.

Aber funktioniert das eigentlich? Schützt eine mehrmals verwendete Maske ebenso gut vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 wie beim ersten Tragen? Ein Forscherteam der Hochschule München (HM) ging dieser Frage auf den Grund: „Wir haben die Filterwirkung und den Atemwiderstand von 15 in Deutschland erhältlichen FFP2- Maskenmodellen vor und nach einer 22-stündigen Gebrauchssimulation untersucht,“ sagt der wissenschaftliche Projektleiter und Professor für Medizintechnik Christian Schwarzbauer.

Wirksamkeit bei mehrfachem Tragen gängiger FFP2-Masken simulieren
Für die Gebrauchssimulation hat der Ingenieur und Mechatroniker Hamid Azizi im Rahmen seiner Bachelorarbeit an der Fakultät für angewandte Naturwissenschaften und Mechatronik einen speziellen Beatmungssimulator entwickelt. Damit wurden Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Druck und Atemzeitvolumen der menschlichen Atmung bei leichter körperlicher Belastung exakt nachgebildet.

Verfahren für Wirksamkeitstest mehrfach verwendeter FFP2-Masken
Für die Gebrauchssimulation wurde jede Maske zunächst für 12 Stunden mit dem Beatmungssimulator „beatmet“ und anschließend für 60 Minuten in einen Trockenofen bei 80°C gelegt. Die Wärmebehandlung im Backofen bei 80°C wurde als Hygienemaßnahme bei Wiederverwendung von FFP2-Masken von der FH Münster untersucht und empfohlen. Danach wurde die Maske noch einmal für zehn Stunden an den Beatmungssimulator angeschlossen und dann einer zweiten Wärmebehandlung im Trockenofen unterzogen. Die Prüfung der Masken auf Filterleistung und Atemwiderstand erfolgte in Zusammenarbeit mit der ift Rosenheim GmbH, einem international akkreditiertem und notifiziertem Prüflabor für FFP2-Masken.

Vielfach Abnahme der Filterleistung nach Gebrauchstest
Die Gebrauchssimulation führte bei 8 der 15 untersuchten FFP2-Masken-Modellen zu einer signifikanten Abnahme der Filterleistung (vgl. Abbildung 1). Die gemessen Werte lagen aber noch im vorgeschriebenen Normbereich gemäß DIN EN 149:2009-08. Ein Masken-Modell konnte weder im fabrikneuen Zustand, noch nach der Gebrauchssimulation die Norm bezüglich der Filterleistung erfüllen. „Solche Masken dürften eigentlich gar nicht erst in den Handel kommen“ kritisiert Schwarzbauer.

Atemwiderstand der FFP2-Masken verringert sich mit Mehrfachnutzung
Der Atemwiderstand der Maskenmodelle hat sich durch die Gebrauchssimulation bei den meisten Maskenmodellen tendenziell verringert. „Die Masken bieten dadurch etwas mehr Atemkomfort, ansonsten ist das aber unproblematisch, da die Schutzwirkung trotzdem gegeben ist,“ sagt Schwarzbauer. Ein Masken-Modell lag sowohl im fabrikneuen Zustand als auch nach der Gebrauchssimulation über dem maximal zulässigen Grenzwert für den Atemwiderstand. „Dieses Modell bietet zwar ausreichenden Infektionsschutz, der erhöhte Atemwiderstand beim Einatmen kann aber bei starker körperlicher Belastung oder für ältere Personen problematisch sein,“ erklärt Schwarzbauer. Bei einem weiteren Modell wurde der Grenzwert für den Atemwiderstand nach der Gebrauchssimulation überschritten.

Fast alle FFP-2 Masken bieten wirksamem Schutz auch bei mehrfachem Tragen
12 der 15 untersuchten FFP2-Masken-Modelle haben den Labortest bestanden – zwei erfüllten nicht einmal im fabrikneuen Zustand die Anforderungen der Norm (vgl. Abbildung 2). Durch die Gebrauchssimulation waren die Masken für insgesamt 22 Stunden einer Belastung ausgesetzt, die sich durch das Atmen bei leichter körperlicher Aktivität ergeben würde. „Wird eine FFP2- Maske nur für wenige Stunden am Tag bei moderater körperlicher Aktivität getragen, dann sehe ich hinsichtlich der Schutzwirkung und des Atemkomforts kein Problem, wenn diese Maske an mehreren Tagen wiederverwendet wird,“ sagt Schwarzbauer. „Aus hygienischen Gründen sollte man die Maske nach dem Tragen aber nicht einfach in die Tasche stecken, sondern zum Trocknen aufhängen.“

https://idw-online.de/de/news785996

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Mainz: Kläranlage beendet Pilotprojekt Corona-Monitoring

In der Mainzer Kläranlage ist ein Pilotprojekt zu Coronaviren zu Ende gegangen. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat dort getestet, inwiefern die Viren über das Abwasser nachgewiesen werden können. Das Abwasser von mehr als 200.000 Menschen wird in der Mainzer Kläranlage gereinigt. Der Wirtschaftsbetrieb hat seit Mai regelmäßig Proben ans Land geschickt, die im Rahmen eines Pilotprojekts auf Coronaviren untersucht wurden. Sie seien schon nachweisbar, bevor die Menschen Symptome entwickelten, heißt es aus dem Umweltministerium. Das Projekt endet in wenigen Tagen. Gestern hat der Wirtschaftsbetrieb die letzte Probe aus dem Mainzer Abwasser eingereicht. Das Umweltministerium zieht ein positives Fazit. Anhand…mehr:

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/abwasser-auf-coronaviren-ueberpruefen-100.html

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Leoben: Früherkennung in Kläranlagen ist derzeit Österreichs Omikron-Hotspot

In fünf Kläranlagen des Landes wurden bereits Omikron-Spuren entdeckt, darunter in Wien, Bregenz, Korneuburg und in der Anlage Wörthersee-West. Einsamer Spitzenreiter ist allerdings Leoben.

Seit fast eineinhalb Jahren werden rund hundert Kläranlagen im ganzen Land…mehr:

https://www.kleinezeitung.at/international/corona/6078122/Frueherkennung-in-Klaeranlagen_Leoben-ist-derzeit-Oesterreichs?from=rss

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Strategien benötigen belastbare Daten – Coronamonitoring über den Abwasserpfad zum Mutationsnachweis

Nicht jeder Coronainfizierte wird in Deutschland auf die Omicron-Variante getestet, nicht jeder Infizierte wird über das Meldesystem der Gesundheitsämter erfasst, bezüglich der Verbreitung der Omicron-Variante besteht aktuell eine hohe Dunkelziffer. Über den Abwasserpfad können jedoch belastbare Daten über die Verbreitung von Virusmutationen in Deutschland und in den einzelnen Regionen sowie über die Trendentwicklung gewonnen werden – schnell, umfassend und zuverlässig. Bereits Mitte Dezember konnten Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München die Omicron-Variante in höherer Konzentration im Abwasser der Stadt nachweisen. Prof. Susanne Lackner von der TU Darmstadt analysierte Mitte Dezember einen Anteil von zwei Prozent der Omicron-Variante im Abwasser in hessischen Kläranlagen. „Die Abwasserwirtschaft kann den Gesundheitsbehörden in Deutschland wertvolle Informationen zur Pandemiebekämpfung liefern“, betont Johannes Lohaus, Sprecher der Bundesgeschäftsführung der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA).

Seit einem Jahr leitet die DWA das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt „Abwassermonitoring zur Bestimmung des SARS-CoV-2-Infektionsgrades der Bevölkerung und Aufbau eines flächendeckenden Frühwarnsystems – Koordination der Forschungsaktivitäten in Deutschland durch die DWA (CoroMoni)“, das inzwischen bis Ende 2022 verlängert und durch zusätzliche Aufgaben erweitert wurde. „Omicron zeigt erneut, welche Vorteile ein abwasserbasiertes Frühwarnsystem bietet“, so Lohaus.

Quelle:
https://de.dwa.de/de/presseinformationen-volltext/strategien-ben%C3%B6tigen-belastbare-daten-coronamonitoring-%C3%BCber-den-abwasserpfad-zum-mutationsnachweis.html

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Omikron-Verdachtsfälle in ganz Niederösterreich

Zumindest vorerst wurde gestern kein weiterer Fall in Zusammenhang mit der Omikron-Variante entdeckt. Konkrete Anzeichen auf eine Ausbreitung wurden dafür aber in einer Kläranlage in Mödling gefunden.Mehr:

https://www.krone.at/2582258

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Reste von Coronaviren schaffen es bis in die Kläranlage – doch was macht man mit den Daten aus dem Abwasser?

Seit Frühling lässt der Kanton Zürich das Abwasser aus 13 Kläranlagen auf das Coronavirus untersuchen. Zurzeit ist die Viren-Konzentration hoch.

Um die Übersicht in der Corona-Pandemie zu behalten, orientieren sich Behörden und Experten vor allem an einem Indikator: den Fallzahlen, die sich aus Tests ergeben. Es gibt aber noch andere Möglichkeiten, das Infektionsgeschehen zu verfolgen – und zwar im Abwasser. Mehr:

https://www.nzz.ch/zuerich/zuerich-coronavirus-laesst-sich-im-abwasser-nachweisen-ld.1656883

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Abwasser-Analysen zeigen CoV-Trendumkehr

Der Höhepunkt der vierten CoV-Welle dürfte überschritten sein. Darauf deuten Abwasser-Analysen aus 29 niederösterreichischen Kläranlagen hin. Die Virenlast ging fast überall leicht zurück, allerdings mit einer Ausnahme.

Der bisherige Höhepunkt der Virenlast wurde in Niederösterreichs Abwässern Anfang vergangener Woche erreicht. Seither zeigt die Kurve laut aktuellen Daten leicht hinunter, erklärt der Mikrobiologe und Leiter der Abwasseranalysen Heribert Insam gegenüber noe.ORF.at: „Wir gehen davon aus, dass der Peak tatsächlich erreicht ist.“

Zwar leuchten nach wie vor zwei Drittel der 29 untersuchten Kläranlagen rot, was einem beunruhigenden Bereich entspricht – etwa in Amstetten, Lainsitz (Bezirk Gmünd) oder Wieselburg (Bezirk Scheibbs). Allerdings zeige der Trendindikator fast überall…mehr:

https://noe.orf.at/stories/3132254/

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Inuvai: Corona- einfache, anwenderfreundliche und schnelle Lösung für das Abwassermonitoring

 ist eine Geschäftseinheit von Fresenius Medical Care. Als einer der globalen Marktführer im Bereich der Dialysebehandlung liegt unsere Kernkompetenz u.a. in der Herstellung von Ultrafiltrationsmembranen. inuvai’s Aufgabe ist es, diese Kernkompetenz in Anwendungsfeldern außerhalb der medizinischen Anwendung weiterzuentwickeln. Für den Bereich der Abwasser-basierten Epidemiologie (wastewater-based epidemiology, WBE) haben wir einen neuen Filter und eine Methodik zur Aufkonzentrierung entwickelt: das inuvai R180 Recovery Kit.

Das inuvai R180 Recovery Kit bietet eine einfache, anwenderfreundliche und schnelle Lösung für das Abwassermonitoring: eine hohe Widerfindungsrate für Zielorganismen, inkl. SARS-CoV-2, aus einer großvolumigen Abwasserprobe in einem reduzierten Endvolumen. Das inuvai R180 Recovery Kit wurde von einem unabhängigen Labor, dem Wasser Labor am Instituto Superior Técnico in Lissabon, Portugal, validiert. Details zum inuvai R180 Recovery Kit finden Sie auf unserer Webseite http://www.inuvai.com

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Auch bei Covid-Nachweis in Kläranlagen ist OÖ vorn

Um die Verbreitung des Coronavirus zu erkennen, werden in mehr als 100 Kläranlagen in Österreich Abwasserproben gezogen, die das Bildungsministerium auch als „Frühwarnsystem“ für Schulstandorte nutzt. Hier ist Oberösterreich bei den Spitzenreitern des Virusnachweises, lag Samstagfrüh sogar ganz vorne. Mehr:

https://www.krone.at/2549144

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Corona in Kärnten: 287 Neuinfektionen

Starker Anstieg bei Coronazahlen
Am Montag hat es bei den Neuinfektionen wieder einen starken Anstieg gegeben. Wo man im Abwasser eine steigende Virenkonzentration festgestellt hat.

Der Landespressedienst gab Montagvormittag die aktuellen Fallzahlen bekannt. Und sie verheißen nichts Gutes. Mehr:

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/chronik/6051771/Corona-in-Kaernten_287-Neuinfektionen-und-87-Spitalspatienten

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Österreich: Kein starker CoV-Anstieg in Abwässern

Trotz hoher CoV-Neuinfektionen gibt es keine Anzeichen für einen starken Anstieg. Das zeigen Abwasserproben aus 119 Kläranlagen in Österreich, die seit Schulbeginn analysiert werden. In Niederösterreich liegen die Hotspots in den Bezirken Gmünd und Scheibbs. Mehr:

https://noe.orf.at/stories/3124999/

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Projekt „Coron-A“ in Österreich: Abwasseranalyse soll Schulsystem schützen

„Das Abwasser erzählt uns die Wahrheit“, erklärte Mikrobiologe Prof. Dr. Heribert Insam bei einem Expertentreffen in der Kläranlage in Klosterneuburg. Das Projekt „Coron-A“ soll das Abwasser analysieren, den Stand der Dinge aufzeigen und als Frühwarnsystem dienen.

In Österreich setzt das Bildungsministerium bei der Einschätzung der Pandemie bezüglich des Schulbetriebs auf die Analyse der Abwässer. Ab Herbst, wenn das neue Schuljahr in Österreich beginnt, schaut das Ministerium auf die Daten von 116 Kläranlagen im ganzen Land. Zugleich sollen flächendeckende Tests in den ersten beiden Schulwochen stattfinden. Die daraus gewonnenen Daten

…mehr: https://www.epochtimes.de/politik/ausland/projekt-coron-a-in-oesterreich-abwasser-analyse-soll-schulsystem-schuetzen-a3590163.html

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Corona-Maßnahmen: Steiermark will mit Heim-PCR-Tests und Abwasser-Untersuchungen starten

Die Lage in der Steiermark scheint stabil – das Bundesland weist seit Tagen die beste Inzidenz aus. Doch welche Pläne verfolgen die Behörden über den Sommer, um für einen möglichen Anstieg der Infektionen im Herbst gerüstet zu sein?

https://www.kleinezeitung.at/service/instagram/5997271/CoronaMassnahmen_Steiermark-will-mit-HeimPCRTests-und

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„Es fehlt am politischen Willen“ – Expertin drängt auf Abwasseranalysen im Kampf gegen Pandemie

Pandemie Coronavirus Corona-Exit
Eine Abwasseranalyse gilt als Alternative, um sich ein Bild über die Verbreitung des Coronavirus zu machen.
Partikel des Erregers sind auch im menschlichen Stuhl nachweisbar.
Dass die Methode noch nicht flächendeckend genutzt wird, findet eine Expertin unverständlich.

Mehr:
https://www.rnd.de/gesundheit/es-fehlt-am-politischen-willen-expertin-draengt-auf-abwasseranalysen-im-kampf-gegen-pandemie-7MRVYUOG6I6ZWZMBIAQYV6PCTE.html

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Abwasser zeigt Ausbreitung von Delta in der Schweiz

In fünf Kläranlagen aufgespürt
In fünf von sechs untersuchten Schweizer Kläranlagen haben Forschende bis zum 15. Juni die Delta-Variante nachgewiesen. Laut Schätzungen machte Variante bereits damals in Zürich ein Drittel und in der Region Bern die Hälfte aller aufgespürten Corona-RNA-Moleküle …mehr.

https://www.blick.ch/schweiz/in-fuenf-klaeranlagen-aufgespuert-abwasser-zeigt-ausbreitung-von-delta-in-der-schweiz-id1

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Abwasser soll Frühwarnsystem zur Pandemiebekämpfung liefern

Mainz – Mithilfe von Abwasserproben wollen Wissenschaftler ein Frühwarnsystem zur Pandemie­bekämpfung aufbauen. Die rheinland-pfälzische Klimaschutzministerin Anne Spiegel (Grüne) gab gestern den offiziellen Startschuss für das Pilotprojekt, an dem zunächst die Kläranlage Mainz und das Hauptklärwerk in Trier beteiligt sind.

„Das Monitoring ermöglicht einen guten Überblick über die Virenlast im Abwasser“, sagte sie. Die beiden Städte sind Teil eines bundesweiten Forschungsvorhabens, dessen Fäden beim Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig zusammenlaufen.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/124688/Abwasser-soll-Fruehwarnsystem-zur-Pandemiebekaempfung-liefern?

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LANUV: Corona-Viren im Abwasser verursachen keine Infektionen

Im Abwasser lassen sich in der Regel Bruchstücke des Corona-Virus finden, die aber keine Infektion beim Menschen bewirken können. Darauf hat das Landesumweltamt NRW (LANUV) heute anlässlich der Vorstellung seines Jahresberichts 2020 hingewiesen. Die Schutzgüter Trinkwassergewinnung, Badewasser und aquatische Lebensformen seien nach derzeitigen Erkenntnissen auf dem Weg über die Abwassereinleitung durch Corona-Viren nicht gefährdet.

Studien zeigten, dass sich in der Kläranlage RNA-Fragmente von Corona-Viren nachweisen lassen, so das LANUV. Gleichzeitig sei es bisher nicht gelungen, aus dem Abwasser Viren erneut zu kultivieren und damit ….mehr:

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

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Auf Entdeckungsreise im Klärwerk

Ob in der „Mission Durchflussmesstechnik“, auf Corona-Spurensuche oder am Tatort vierte Reinigungsstufe: unser Branchen-Special Wasser/Abwasser lädt Sie u.a. auf spannende Entdeckungsreisen ins Klärwerk. Seien Sie neugierig – treten Sie ein …

Die Mengenerfassung und Prozesssteuerung im Abwasserhandling stellt selbst erfahrene Kläranlagentechniker vor Herausforderungen. Auf einem Rundgang durchs Klärwerk entdecken Sie, an welchen relevanten Messstellen Ultraschall-Laufzeit und Differenzdruck-Prinzip für genaue und auf Dauer wirtschaftliche Messungen sorgen. Oder erfahren Sie, was das Abwasser über Corona erzählt: Aktuelle Forschungsprojekte zeigen, dass eine Beprobung von Kanal oder Klärwerk viel über die Verbreitung des Corona-Virus…mehr:

https://www.process.vogel.de/auf-entdeckungsreise-im-klaerwerk-d-606d9a5080aad/?cmp=nl-254&uuid=

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Kläranlagen-Monitoring wird ausgeweitet

Mit einem österreichweiten Forschungsprojekt wird seit Sommer 2020 erfolgreich das Abwasser in Kläranlagen auf das Coronavirus untersucht. In Kärnten wird das Monitoring jetzt ausgeweitet. Zehn Kläranlagen werden zweimal wöchentlich Proben liefern.

Das Forschungsprojekt geht ab sofort in ein regelmäßiges Monitoring über. In den zehn größten Kläranlagen in Kärnten werden seit Beginn der Woche zweimal wöchentlich Abwasserproben gezogen, sagte Günther Weichlinger von der Abteilung Wasserwirtschaft beim Land Kärnten.

Infektionsgeschehen wird abgebildet
Die Probenentnahme erfolgt jeweils vor dem Wochenende und am darauf folgenden Montag. Das Ergebnis der Analyse an der Universität Innsbruck ist ….mehr:

https://kaernten.orf.at/stories/3106776/

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Corona macht Arbeit im Klärwerk zur Herausforderung

Sind Coronaviren im Abwasser absteckend? Diese bislang ungeklärte Frage beschäftigt die Mitarbeiter des Klärwerks in Springe. Viele Mitarbeiter sind bereits gegen Corona geimpft. Doch das Virus behindert die Stadtentwässerung auch bei anderen Servicearbeiten. Mehr:

https://www.haz.de/Umland/Springe/Corona-macht-Arbeit-im-Klaerwerk-zur-Herausforderung

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Abwasser lügt bei der Suche nach Covid-19 nicht

Seit über einem Jahr suchen Forschende in Schweizer Abwässern aus Kläranlagen nach Spuren von Covid-19. Sie konnten bei dieser Arbeit weltweit beachtete Erfolge feiern. Doch die Zukunft des Projekts ist in Frage gestellt…mehr:

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Hygieneregeln wirken auch gegen britische und südafrikanische Mutante

Die mutierten Sars-Cov-2-Viren B.1.1.7 und B.1.351 gelten als „variants of concern“, da sie leichter übertragbar sind als der Wildtyp des Virus oder nicht so gut von unserem Immunsystem erkannt werden. Wie die sogenannte britische und die südafrikanische Variante auf Desinfektion und Reinigung reagieren und wie lange sie auf verschiedenen Oberflächen infektiös bleiben, hat ein Forschungsteam aus Bochum, Jena, Nürnberg und Duisburg-Essen untersucht. Die Forschenden stellten fest, dass die Mutanten unter Laborbedingungen eine ähnliche Oberflächenstabilität wie der Wildtyp aufweisen, aber durch Desinfektion und gründliches Händewaschen effektiv beseitigt werden können.

Sie berichten im Journal of Infectious Disease vom 16. Mai 2021.
Für die Arbeit kooperierten das Team der Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie sowie des Lehrstuhls Materials Discovery and Interfaces der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit dem European Virus Bioinformatics Center Jena, dem Universitätsklinikum Duisburg-Essen sowie der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Nürnberg.

Dass Viren sich mit der Zeit genetisch verändern, ist bekannt. Besorgniserregend sind Varianten, die dem Virus einen Vorteil verschaffen, zum Beispiel indem es sich schneller vermehren kann, leichter ansteckend wird oder der Immunantwort besser entgehen kann. Die britische und die südafrikanische Variante haben mehrere Mutationen angesammelt, die sie leichter ansteckend machen und teilweise zu schwereren Krankheitsverläufen führen. „Daher stellte sich die Frage, ob sie sich auch von der Ursprungsvariante unterscheiden, was ihre Empfindlichkeit für Hygienemaßnahmen anbelangt“, erklärt Toni Meister aus der RUB-Virologie.

Hitze, Seife, Alkohol
Das Team hat daher untersucht, wie lange die Varianten auf Oberflächen aus Stahl, Silber, Kupfer und auf Gesichtsmasken infektiös bleiben und wie sie mittels Seife, Hitze oder Alkohol unschädlich gemacht werden können.

Es zeigte sich, dass beide Mutanten ebenso wie der Wildtyp des Virus durch die Behandlung mit mindestens 30-prozentigem Alkohol für mindestens 30 Sekunden beseitigt werden konnten. „Übliche Desinfektionsmittel wirken also gegen alle diese Varianten“, so Prof. Dr. Stephanie Pfänder aus der RUB-Virologie. Gründliches Händewaschen mit Seife konnte ebenfalls die Ansteckungsgefahr bannen. Auch Hitze wirkt gegen das Virus: Nach 30 Minuten bei 56 Grad Celsius waren auch alle Varianten unschädlich gemacht.

Um herauszufinden, ob sich die Stabilität der verschiedenen Mutanten auf Oberflächen voneinander unterscheidet, beobachteten sie die Menge der infektiösen Viruspartikel auf damit kontaminierten Oberflächen aus Stahl, Kupfer, Silber und auf chirurgischen und FFP2-Masken über 48 Stunden hinweg. „Die Oberflächenstabilität hat sich nicht zwischen den Virusvarianten unterschieden“, so RUB-Virologe Prof. Dr. Eike Steinmann. „Wie schon mehrfach beschrieben wirkt insbesondere Kupfer sehr stark antiviral auf die Viren“. Zusammenfassend konnte das Team keine Unterschiede zwischen den verschiedenen Mutanten feststellen, was ihre Empfindlichkeit gegenüber Hygienemaßnahmen anbelangt.

Pressekontakt
Prof. Dr. Eike Steinmann
Abteilung für Molekulare und Medizinische Virologie
Medizinische Fakultät
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: +49 234 32 28189
E-Mail: eike.steinmann@rub.de

https://idw-online.de/de/news768985

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Gesichtsmasken schützen effektiv vor COVID-19

Eine neue Studie zeigt, dass Gesichtsmasken die Reproduktionszahl von COVID-19 effektiv senken und warum sich ihre Wirksamkeit in virusarmer und virusreicher Umgebungsluft unterscheidet.

Maske nicht vergessen‘ – auch wenn die meisten Menschen sich dessen inzwischen wie selbstverständlich vergewissern, gibt es selbst unter Fachleuten unterschiedliche Auffassungen über die Wirksamkeit von Gesichtsmasken. Ein internationales Team um Forschende des Max-Planck-Instituts für Chemie in Mainz zeigt nun anhand von Beobachtungsdaten und Modellrechnungen, unter welchen Bedingungen und wie Masken dazu beitragen, das individuelle Ansteckungsrisiko für COVID-19 zu reduzieren und die Corona-Pandemie einzudämmen. Demnach hilft in den meisten alltäglichen Situationen sogar eine einfache OP-Maske effektiv, das Risiko zu verringern. In Umgebungen mit hoher Viruskonzentration in der Luft, insbesondere im medizinischen Umfeld und in dicht besetzten Innenräumen sollten jedoch Masken mit höherer Wirksamkeit (N95/FFP2) genutzt und mit weiteren Schutzmaßnahmen wie intensiver Lüftung kombiniert werden.

Gesichtsmasken gehören zu den einfachsten, am leichtesten einsetzbaren und effektivsten Maßnahmen gegen die Übertragung infektiöser Atemwegserkrankungen durch die Luft. Dennoch wurde ihre Wirksamkeit gegen die Übertragung von SARS-CoV-2 vielfach diskutiert und angezweifelt. Einige frühere Studien zeigten, dass Masken unter gewissen Bedingungen wenig wirksam sind. Andere fanden eine hohe Wirksamkeit. Eine schlüssige Begründung und Klärung der scheinbaren Widersprüche fehlte bisher.

Forscherinnen und Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie (MPIC), der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Charité-Universitätsmedizin Berlin haben gemeinsam mit Partnern aus China und den USA nun geklärt, wie die Wirksamkeit von Gesichtsmasken von verschiedenen Umgebungs-bedingungen abhängt und sich bevölkerungsweit auf den Verlauf der COVID-19-Pandemie auswirkt. Dazu nutzten sie eine Vielzahl von Beobachtungsdaten sowie einen neuartigen Ansatz zur Berechnung der durchschnittlichen Virenbelastung und ihrer Verteilung in der Bevölkerung.

Meistens sind selbst einfache chirurgische Masken wirksam
„Normalerweise enthält nur ein geringer Anteil der von Menschen ausgeatmeten Tröpfchen und Aerosolpartikel Viren. Meist ist die Virenkonzentration in der Luft so gering, dass selbst einfache chirurgischer Masken die Verbreitung von COVID-19 sehr wirksam eindämmen“, erklärt Yafang Cheng, Leiterin einer Minerva-Forschungsgruppe am MPIC. „Unser Ansatz erlaubt detaillierte Berechnungen von Bevölkerungsmittelwerten und erklärt, warum Regionen, in denen ein höherer Anteil der Bevölkerung Masken trägt, die Pandemie besser unter Kontrolle haben.“

In virenreichen Innenräumen mit hoher Infektionswahrscheinlichkeit sind jedoch Masken mit höherer Wirksamkeit (N95/FFP2) und andere Schutzausrüstungen erforderlich, um eine Übertragung durch die Luft zu verhindern. Weil die Wirksamkeit von Gesichtsmasken stark von der Viruskonzentration abhängt, ist es wichtig, Masken mit anderen Schutzmaßnahmen zu kombinieren, um die Infektionswahrscheinlichkeiten gering zu halten.

„Die Kombination von hochwertigen Masken mit anderen Schutzmaßnahmen wie Lüften und Abstandhalten ist besonders wichtig für Krankenhäuser, medizinische Zentren und andere Innenräume, in denen Hochrisikopatienten auf hohe Viruskonzentrationen treffen können“, sagt Christian Witt, Leiter des Forschungsbereichs Pneumologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. „Masken werden eine wichtige Schutzmaßnahme gegen SARS-Cov-2-infektionen blieben – sogar für geimpfte Personen, speziell wenn der Impfschutz mit der Zeit nachlässt.“

Mit dem Ansatz lässt sich der Schutz gegen infektiösere Mutanten beurteilen
„Unsere Methode setzt die Wirkung von Masken und anderen Schutzmaßnahmen in Bezug zu Infektionswahrscheinlichkeiten und Reproduktionszahlen. Der Ansatz und unsere Ergebnisse sind auf eine Vielzahl von Atemwegsviren wie Corona-, Rhino- und Influenzaviren und die entsprechenden Krankheiten anwendbar. Sie können auch verwendet werden, um die Wirksamkeit gegenüber neuen und infektiöseren Mutanten von SARS-CoV-2 zu beurteilen.“ sagt Hang Su, Forschungsgruppenleiter am MPIC. „Unsere Studie erklärt zudem, warum die Aerosolübertragung von Viren nicht unbedingt zu sehr hohen Reproduktionszahlen führt, wie sie bei Masern beobachtet wurden. Selbst bei relativ niedrigen Infektionswahrschein¬lichkeiten und Reproduktionszahlen kann man die Übertragung einer Infektionskrankheit durch die Luft nicht ausschließen.“

Die nun in Wissenschaftsmagazin Science veröffentlichte Studie zeigt ferner, dass Masken die Reproduktionszahl für COVID-19 nur effektiv senken können, wenn möglichst viele Menschen sie korrekt anwenden. Um die Reproduktionszahl von etwa drei, wie ursprünglich beobachtet, auf unter eins zu reduzieren, müssten mindestens 60 bis 70 Prozent der Menschen chirurgische Masken korrekt anwenden. Bei N95/FFP2-Masken wären es etwa 40 Prozent. Bei infektiöseren Varianten von SARS-CoV-2 müssten die Raten entsprechend höher sein.

„Wir sind überzeugt, dass die in unserer Studie gewonnenen mechanistischen Erkenntnisse und quantitativen Ergebnisse einen wissenschaftlichen Durchbruch darstellen, der dazu beitragen wird, die Debatte über die Nützlichkeit von Masken abzuschließen und die COVID-Pandemie effizient einzudämmen“, fasst Ulrich Pöschl, Leiter der Abteilung Multiphasenchemie am Mainzer Max-Planck-Institut für Chemie, zusammen.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
Dr. Hang Su
Abteilung Multiphasenchemie
Max-Planck-Institut für Chemie
Telefon: +49-6131-305-7300
E-Mail: h.su@mpic.de

Dr. Yafang Cheng
Forschungsgruppe Minerva
Max-Planck-Institut für Chemie
Telefon: +49-6131-305-7200
E-Mail: yafang.cheng@mpic.de

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Analyse von Coronaviren im Abwasser

Die Herausforderung
Die Verbreitung von COVID-19 ist sehr schwer zu kontrollieren, da Symptome bei Betroffenen teils erst nach 2 Wochen oder auch gar nicht auftreten. Testergebnisse werden deshalb erst stark verzögert oder gar nicht erzeugt. Für eine effektive Test- und Rückverfolgbarkeitsstrategie kann die Untersuchung von Abwasser daher ein zusätzliches Mittel in der Bekämpfung der Ausbreitung des Virus sein: Bereits kurz nach der Infektion ist das Virus in menschlichen Ausscheidungen nachweisbar, auch bei asymptomatischem Verlauf.
Abwasseruntersuchungen mittels PCR-Technologie liefern ein empfindliches Signal, ob SARS-CoV-2 in der Bevölkerung vorhanden ist und können zeitnah Informationen sowohl über die generelle Präsenz von COVID-19, als auch die Entwicklung des Infektionsgeschehens zur Verfügung stellen.
Ein momentan deshalb viel untersuchter Ansatz ist es, die Überwachung von Gemeinden über die Messung im Zulauf kommunaler Kläranlagen zu organisieren. Aber auch die selektive Kontrolle an relevanten Punktquellen, wie z.B. Wohn-/Pflegeheimen oder Betriebsgebäuden in Industrieunternehmen sind sinnvolle Anwendungsfälle. Sollten auch Sie Interesse an einem Frühwarn-/Endwarn-System haben, steht ihnen Hach® als Analysepartner zur Seite!

Die richtige Probenahme ist dabei Grundvoraussetzung für eine funktionierende Analyse. Hach® bietet hierfür mobile und stationäre automatische Probenehmer an, die eine geeignete 24h-Mischprobe entnehmen und entsprechend lagern. Zudem bieten wir ihnen in Zusammenarbeit mit unseren Partnern die Analyse der Proben auf SARS-CoV-2 an. Das Komplettpaket umfasst die Bereitstellung einer geeigneten Transportbox, die Abholung durch ein Logistikunternehmen, die Analyse und die elektronische Übermittlung der Ergebnisse.

Füllen Sie das Formular aus, um mehr Informationen zu Probenehmern, und/oder Analytik von Coronaviren in Abwasser zu erhalten.

https://info.hach.com/2103_HACH_LP_c-loc_2021_COVID_Landing-page_DE-de_LandingPage.html

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WebSeminar: Frühwarnung durch Abwassermonitoring

Eine Studie aus dem Berchtesgadener Land zeigt: Änderungen im Infektionsgeschehen können durch Abwassermonitoring bereits rund fünf Tage vor den offiziellen Fallzahlen belegt werden. Bei Analysen der Kläranlage Karlsruhe konnte das Abwassersignal circa eine Woche vor dem Anstieg der Fallzahlen gemessen werden, es gab eine gute Übereinstimmung der gemessenen RNA-Konzentrationen im Abwasser mit den gemeldeten Fallzahlen. Die DWA greift dieses sehr aktuelle Thema im WebSeminar „Etablierung eines Frühwarn- und Entwarnungssystems mittels Abwassermonitoring“ auf. Die Professoren Dr.-Ing. Jörg E. Drewes (Technische Universität München) und Dr. Andreas Tiehm, (Karlsruher Institut für Technologie) erläutern, wie ein abwasserbasiertes Überwachungs- und Frühwarnsystem in ein sehr effizientes, pro-aktives Krisenmanagement münden und eine Blaupause für andere Kommunen in Deutschland abgeben kann.

Das Webseminar findet am 26. Mai 2021 von 10 bis 12 Uhr statt. Die Teilnahmegebühr beträgt 150 Euro, DWA-Mitglieder zahlen 130 Euro. – Infos: https://de.dwa.de/de/corona-im-abwasser.html – Kontakt: Himani Karjala, Telefon: 02242 872-244, E-Mail: karjala@dwa.de

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Zu viel Bürokratie beim Corona-Abwassermonitoring »Wir kommen keinen Schritt weiter«

Die Überwachung von Abwasser gilt als Frühwarnsystem für die Pandemie. Nun fordert die EU von Deutschland mehr Engagement bei der Implementierung in Kläranlagen, aber Politik und Verwaltung versagen. Im Frühjahr 2020, als die Coronapandemie sich in der Welt ausbreitete, suchten Wissenschaftler weltweit…mehr:

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/corona-abwassermonitoring-wir-kommen-keinen-schritt-weiter-a-f473a92d-91d1-43f5-8e3b-95c65792abf3#ref=rss

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Impfpriorisierung in NRW – Ver- und Entsorgungsbranche fordert Rückkehr zu bundesweit einheitlicher Impfreihenfolge

Offener Brief der agw – Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen an Herrn Ministerpräsident Laschet

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Laschet,

erst am heutigen Donnerstag, deutlich später als andere Bundesländer, hat die NRW-Landesregierung auch Teilen der Priorisierungsgruppe 3 die Möglichkeit zur Vereinbarung von Impfterminen gegen das Coronavirus eingeräumt. Die Beschäftigten aus systemrelevanten Branchen haben allerdings nichts davon, denn Sie haben sich kurzerhand über die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlene Reihenfolge hinweggesetzt.

Gerade für die Ver- und Entsorgungsbranche ist diese Entscheidung ein herber Schlag, denn die MitarbeiterInnen und Mitarbeiter auf den Kläranlagen, bei der Müllabfuhr, in den Wasserwerken und in den Kraftwerken sorgen dafür, dass unser Gemeinwesen funktioniert. Ohne sie käme kein Wasser aus dem Hahn und kein Strom aus der Steckdose, ohne sie wären ungereinigte Abwässer und überquellende Müllberge eine Brutstätte für Krankheiten.

Genau aus diesem Grund hat die Ständige Impfkommission (STIKO) auf wissenschaftliche Empfehlung die Beschäftigten der Ver- und Entsorgungsbetriebe in die Priorisierungsgruppe 3 eingestuft. Die von der NRW-Landesregierung gewählte Impfreihenfolge offenbart einen eklatanten Mangel an Wertschätzung gegenüber den systemrelevanten Beschäftigten der so genannten kritischen Infrastruktur.
Auf den Kläranlagen sind die Kolleginnen und Kollegen täglich den Hinterlassenschaften unserer Gesellschaft und den daraus resultierenden Aerosolbelastungen ausgesetzt. Diese Menschen leisten einen entscheidenden Beitrag zum Erhalt unseres Gemeinwesens und ihre Arbeit kann nicht im Homeoffice erledigt werden.

Die Wasserwirtschaftsverbände in NRW fordern Sie und Ihre Landesregierung daher auf, umgehend zu der wissenschaftlich begründeten und von der STIKO vorgegebenen Impfpriorisierung zurückzukehren. Damit schützen Sie nicht nur die Beschäftigten in den Ver- und Entsorgungsbetrieben, sondern sichern auch das weitere reibungslose Funktionieren unseres Gemeinwesens.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Norbert Jardin
(Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwirtschaftsverbände in NRW)

https://www.ruhrverband.de/presse/pressemitteilungen/detailansicht/news///impfpriorisierung-in-nrw-ver-und-entsorgungsbranche-fordert-rueckkehr-zu-bundesweit-einheitlicher/

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Corona-Tests und Abfälle aus Haushalten mit Corona-Infizierten richtig entsorgen

Die Entsorgung aller im privaten Haushalt anfallenden Abfälle, die eventuell mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminiert sein könnten, soll ausschließlich über den Restabfall (Graue Tonne) erfolgen. Diese Abfälle sollen keinem anderen Sammelsystem (z. B. Biotonne, Papiercontainer/-tonne oder Gelbe Tonne) zugeführt werden.

Die derzeit vermehrt zum Einsatz kommenden Corona-Schnelltests sollen ebenfalls ausschließlich über die Restabfalltonne entsorgt werden. Ob ein Test positiv oder negativ ausfällt, spielt für die Entsorgung keine Rolle.

Um aber eine Gefährdung von eventuell weiteren Nutzern derselben Restabfalltonne oder der Müllwerker sicher ausschließen zu können, dürfen die Abfälle nicht lose in die Restabfalltonne gegeben werden, sondern sind in möglichst stabilen, reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen zu sammeln (z. B. in Folienbeuteln, Plastik- oder Mülltüten). Die Behältnisse sind sicher zu verschließen, z. B. durch Verknoten, ggf. sind mehrere Beutel ineinander zu verwenden. Spitze und scharfe Gegenstände müssen möglichst in bruch- und durchstichsichere Einwegbehältnisse verpackt werden. 

Säcke oder lose Abfälle dürfen nicht neben die Restabfallgefäße gestellt werden, um Gefahren für Dritte auszuschließen. Ausnahme sind die EVS-Säcke für überschüssigen Abfall, mit deren Erwerb die Abfuhr schon bezahlt wurde.

Abfälle, die nicht in die Restabfalltonne passen, müssen sicher verpackt und für andere Personen und auch Tiere unzugänglich bis zur nächsten Abfuhr aufbewahrt werden.

Zum Schutze der Müllwerker sollte das Griffrohr des Restabfallgefäßes vor der Bereitstellung gereinigt werden, um die Ansteckungsgefahr weitestgehend zu minimieren.

Durch die o. g. Maßnahmen helfen Sie mit, die Gesundheit der Müllwerker und des Anlagenpersonals zu schützen und damit die jederzeit gesicherte Abfallentsorgung aufrechtzuerhalten.

Mit der korrekten Entsorgung der Abfälle in einer Restabfalltonne und der sich daran anschließenden thermischen Behandlung des Restabfalls in der Müllverbrennungsanlage ist eine sichere Zerstörung der Erreger gewährleistet.

Fragen zur korrekten Entsorgung eventuell belasteten Abfalls beantworten gerne die Mitarbeiter*innen des EVS Kunden-Service-Centers, Tel. 0681 5000-555, service-abfall@evs.de.

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Corona-Mutanten im Abwasser: Monitoring durch Sequenzierung

Abwasser enthält viele Informationen über die Entwicklung der Corona-Pandemie im Einzugsgebiet der jeweiligen Kläranlagen. Im neuen Projekt „SARS-CoV-2 Genom im Abwasser – Monitoring der Pandemieentwicklung mittels Sequenzierung” arbeiten Forschende an der TU Darmstadt jetzt daran, Mutanten des Coronavirus durch Genomanalyse zu identifizieren und deren Verbreitungswege zu verfolgen. In Zusammenarbeit mit der Emschergenossenschaft entwickelt im Fachgebiet für Abwasserwirtschaft der TU Darmstadt ein Team um Prof. Susanne Lackner Messverfahren und Konzepte, um über die nächsten Monate und Jahre Mutationen oder Varianten und deren Ausbreitung möglichst großflächig über Abwasseranalytik zu erfassen. Das Projekt erforscht das Potential von Abwasser als Informationsquelle für die Verfolgung des epidemiologischen Geschehens über den gezielten Nachweis von Mutationen und Virusvarianten (Genomsequenzierung). Die Ziele des Projektes liegen darin, Probennahme, Probenaufbereitung und die Sequenziermethoden weiter auf die Matrix Abwasser anzupassen, um damit einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Pandemie liefern zu können. Unterstützt wird das Projekt zusätzlich von zwei assoziierten Partnern aus der Industrie, Endress & Hauser Conducta als globalem Anbieter von Prozessmess- und -leittechnik mit Kompetenzen zur automatisierten Probenahme und -aufbereitung und Thermo Fisher Scientific, einem weltweit operierenden Konzern unter anderem im Bereich klinische Diagnostik mit viel Erfahrung beim Nachweis von SARS-CoV-2, der das Projekt sowohl mit neuen Test-Kits als auch beratend bei der Auswertung von Sequenzierergebnissen unterstützen wird. Das Projekt „„SARS-CoV-2 Genom im Abwasser – Monitoring der Pandemieentwicklung mittels Sequenzierung” ist auf eine Laufzeit von einem Jahr ausgelegt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit” FONA gefördert. Die BMBF-Fördersumme für die Forschungsarbeiten an der TU beträgt rund 720 000 Euro.

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COVID-19 und Abwasser – aktuelle Zusatzinformationen für Betreiber von Abwasseranlagen

Neben der Einbindung des ÖWAV in nationale und internationale Expertengruppen werden durch den Arbeitsausschuss „Team COVID-19 & Abwasser“ des ÖWAV laufend wissenschaftliche Recherchen in qualitätsgesicherten Informations- und Literaturdatenbanken durchgeführt. Die relevanten Informationen können so unmittelbar nach Diskussion innerhalb des Arbeitsausschusses sowie in Abstimmung mit dem Arbeitsausschuss „Kläranlagenbetrieb“ auf der ÖWAV-Homepage zur Verfügung gestellt werden.

Für die laufende Gefährdungs- und Risikoabschätzung zu Vorkommen und Relevanz von SARS-CoV-2 im Abwasser sowie daraus abzuleitenden Anforderungen an das Sicherheitsmanagement werden vor allem folgende Themengebiete in internationalen wissenschaftlichen Datenbanken beleuchtet:
• Nachweis und Vorkommen infektiöser SARS-CoV-2-Partikel im Stuhl;
• Nachweis und Vorkommen infektiöser SARS-CoV-2 Partikel im kommunalen Abwasser;
• QMRA-Studien (Quantitative Mikrobiologische Risikoabschätzung) zu Risiken einer Infektion mit SARS-CoV-2 für Beschäftigte in Kanalisation und Abwasserreinigung;
• Epidemiologische Studien und Fallberichte zum genannten Thema

Der Arbeitsausschuss „Team COVID-19 & Abwasser“ beruht auf der übergreifenden Zusammenarbeit der ÖWAV-Fachgruppen „Qualität und Hygiene“ (Vorsitz Univ.-Prof. Andreas Farnleitner) mit der ÖWAV-Fachgruppe „Abwassertechnik und Gewässerschutz“ (Vorsitz Univ.-Prof. Thomas Ertl).

https://www.oewav.at/Page.aspx?target=419074https://www.oewav.at/Page.aspx?target=419074

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Monitoring von SARS-CoV-2 im Kanalnetz

Abwasser als Frühwarnsystem

 Über eine Beprobung und Analytik des Abwassers ist es möglich, das Infektionsgeschehen begleitend zu überwachen. Pandemiewellen sowie das Auftreten von Mutationen lassen sich so frühzeitig erkennen. Über die Sequenzierung der im Abwasser gefundenen Fragmente von SARS-CoV-2 wurden bereits Mutationen entdeckt, bevor sie in der medizinischen Diagnostik identifiziert werden konnten. Mit dieser erweiterten Frühwarnfunktion besitzt das Abwassermonitoring gerade angesichts der raschen Ausbreitung verschiedener Mutanten von SARS-CoV-2 eine große Bedeutung.

Internationales Expertentreffen am 9. und 10. Februar 2021
Mit der Veranstaltung brachte das Technologieland Hessen Unternehmen und Wissenschaftler aus den Bereichen Abwasserbehandlung, PCR-Analytik und Data Sciences mit Vertretern aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst zusammen, um gemeinsam über die Herausforderungen und Lösungsansätze beim Aufbau eines Abwasser-Monitoring-Systems zu diskutieren. Mehr:

https://www.technologieland-hessen.de/Coronaviren-im-Abwasser

Ergebnisbericht:
https://www.technologieland-hessen.de/mm/mm001/Report_Corona_Abwasser_Monitoring_final.pdf

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Rheinland-Pfalz startet Corona-Messungen auf Kläranlagen

Rheinland-Pfalz plant die Durchführung von SARS-CoV-2-Analysen im Zu- und Ablauf von zwei Kläranlagen. Welche Kläranlagen konkret beprobt werden sollen, gibt das zuständige Umweltministerium noch nicht bekannt. Die Messungen im Abwasser sollen begleitend zu den Infektionszahlen der Gesundheitsämter durchgeführt werden und so weitere Aufschlüsse über das Infektionsgeschehen liefern. Langfristig hält das Umweltministerium die Weiterentwicklung zu einem Frühwarnsystem auch für andere Krankheitserregern für denkbar.

https://www.gfa-news.de/webcode.html?wc=20210311_002

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Schweiz: Abwassermonitoring auf Coronaviren wird erweitert

In der Schweiz wird das schon laufende Forschungsprojekt zum Monitoring von Abwasserproben auf Coronaviren mit Unterstützung des Bundesamts für Gesundheit von zwei auf sechs Kläranlagen erweitert. Auf den Kläranlagen in Zürich und Lausanne werden seit dem Sommer 2020 regelmäßig Abwasserproben genommen und inzwischen täglich auf das neue Coronavirus untersucht. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen Eawag und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne. In der ETH Zürich wird das Virengut einzelner Proben auch auf die Varianten sequenziert. Nun wurde das Projekt erweitert. Seit Anfang Februar und noch bis im Juli 2021 wird das Abwasser von vier weiteren Kläranlagen beprobt: in Altenrhein, Chur, Laupen und Lugano. Die Wahl erfolgte nach der geographischen Lage und der Struktur des Einzugsgebiets der Anlagen. Um möglichst viel Erfahrungen sammeln zu können sollen sowohl eher ländlich, aber auch städtisch geprägte Räume untersucht werden.

Weiterführende Links
http://www.eawag.ch/de/abteilung/sww/projekte/sars-cov2-im-abwasser

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Spiegel: „Messungen von Corona-Viren im Abwasser können Baustein zur Pandemie-Bekämpfung werden“

Umweltministerium beabsichtigt Durchführung von SARS-CoV-2-Analysen im Zu- und Ablauf von zwei Kläranlagen in Rheinland-Pfalz / Monitoring könnte langfristig zu Frühwarnsystem ausgebaut werden.
Mehrere Studien im In- und Ausland haben gezeigt, dass SARS-CoV-2 im Abwasser identifiziert werden kann. „Als Umweltministerium wollen wir künftig einen Beitrag leisten, um Erkenntnisse aus der Wasserwirtschaft zur Pandemiebekämpfung zu generieren. So bereiten wir aktuell die Durchführung von Analysen in zwei rheinland-pfälzischen Kläranlagen vor, um einen Beitrag zum Corona-Monitoring zu leisten“, sagte Staatsministerin Anne Spiegel.

Der große Vorteil von Messungen in Kläranlagen: Es können Infizierte detektiert werden, die noch nicht getestet oder asymptomatisch sind. Die Messungen im Abwasser können somit begleitend zu den Infektionszahlen der Gesundheitsämter durchgeführt werden und so weitere Aufschlüsse über das Infektionsgeschehen liefern. Zudem könnten die Messungen im Abwasser einen Trend hinsichtlich steigender oder auch sinkender Infektionszahlen abbilden. „Dieses Monitoring könnten wir langfristig zur Weiterentwicklung eines Frühwarnsystems auch bei anderen Krankheitserregern nutzen und entsprechend zur Verfügung stellen“, so Spiegel weiter und betonte abschließend: „Wir stehen aktuell mit verschiedenen wissenschaftlichen Instituten in Verbindung und bereiten vor, SARS-CoV-2 Analysen im Zu- und Ablauf von zwei größeren Kläranlagen in Rheinland-Pfalz selbst durchzuführen.“

Hintergrund
Mit dem geplanten Projekt des Umweltministeriums soll zunächst getestet werden, ob die Probe positiv oder negativ auf SARS-CoV-2 ist. Falls diese ein positives Ergebnis zeigt, wird zusätzlich die Viruskonzentration ermittelt. Es soll dabei mit der PCR-Technologie gearbeitet werden. Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen werden aus Messungen im Zulauf der Kläranlagen gewonnen. Durch die parallele Beprobung des Ablaufs von Kläranlagen lässt sich zudem abschätzen, in welchem Umfang die Virenlast reduziert wird und ob ein Eintrag von SARS-CoV-2 in die Umwelt erfolgt.

https://mueef.rlp.de/de/pressemeldungen/detail/news/News/detail/spiegel-messungen-von-corona-viren-im-abwasser-koennen-baustein-zur-pandemie-bekaempfung-werden/?no_cache=1&cHash=4b694fc388ee5d5310422fc95848fa4c

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Armband zeigt Infektion zwei Tage vor Auftreten von Symptomen

Liechtensteiner Studie zur Früherkennung von Covid-19 vorgestellt
Im Fürstentum Liechtenstein hat eine Studie zur Früherkennung von Covid-19-Erkrankungen erste Ergebnisse geliefert. Ein mit Sensoren ausgestattetes Armband zeigte Infektionen bereits zwei Tage vor dem Auftreten erster Symptome an.

„Dies ist ein echter Durchbruch in der Früherkennung einer Covid-19-Infektion und damit in der Bekämpfung der Pandemie“, kommentiert Lorenz Risch, der leitende Liechtensteiner Wissenschaftler die Ergebnisse der Studie. Die Studie war im Mai vergangenen Jahres gestartet. Mehr als 1.100 Probanden aus dem Fürstentum nahmen daran teil.

Armbänder ursprünglich für anderen Zweck entwickelt
Die Testpersonen trugen nachts sensorische Armbänder, die eigentlich dazu gedacht sind, die fruchtbaren Tage von Frauen zu erkennen. Gemessen werden damit unter anderem Hauttemperatur, Puls und Atmung. Erkennt die Software beispielsweise erhöhte Temperatur, wird der Träger informiert.

In 71 Prozent der Fälle habe das Armband eine Covid-19-Infektion bereits zwei Tage, bevor erste Symptome auftraten, erkannt, wie es in einer Mitteilung heißt.

Großversuch in Holland
Das Armband soll in einem von der EU finanzierten Großversuch mit über 20.000 Teilnehmenden in Holland eingesetzt werden, um Covid-19-Ansteckungen erstmals in Echtzeit zu entdecken.

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/friedrichshafen/vaduz-corona-studie-vorgestellt-100.html

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Corona: Hamburgs Kläranlagen als Frühwarnsystem?

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie könnte es in Hamburg ein neues Frühwarnsystem geben. Dazu soll das Abwasser genauer untersucht werden.

Die Regierungsparteien SPD und Grüne wollen dazu einen Antrag in der nächsten Bürgerschaftssitzung einreichen. Im Abwasser lassen sich genetische Reste des Coronavirus nachweisen. Dadurch lässt sich feststellen, wie stark sich die Infektion gerade ausbreitet – und zwar früher als durch die bisher eingesetzten Tests…mehr:

https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/coronavirus/Corona-Hamburgs-Klaeranlagen-als-Fruehwarnsystem,coronaabwasser100.html

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Frankreich stellt Abwasserdaten für Corona-Monitoring online

In Frankreich stellen seit Ende Januar rund 40 Kläranlagen ihre Daten zur Überwachung von SARS-CoV-2 online zur Verfügung. Die Probenahme an den Kläranlagen erfolgt nach einem einheitli­chen Protokoll im Einlaufbereich. Die Daten des Obépine-Netzwerks sollen ei­nen genauen und unvoreingenommenen Blick auf die Verbreitung des Virus in der Bevölkerung ermöglichen. Die Veröffent­lichung der Daten soll schrittweise auf alle 150 von Obépine überwachten Klär­anlagen ausgedehnt werden. Geplant ist, Indikatoren für etwa 30 Gemeinden zu veröffentlichen, die in Form von Kurven dargestellt werden sollen. Mit den Daten soll vor allem der Infektionsgrad der Be­völkerung besser abgebildet werden, da bei der normalen Testung der Großteil der asymptomatischen Fälle nicht in die Statistik eingeht. Mit seiner nahezu in Echtzeit erfolgenden Erfassung der Vi­ruszirkulation soll der Indikator im Ge­gensatz zu Tests und Krankenhausauf­enthalten eine frühzeitige Erkennung der Entwicklung der Epidemie ermöglichen.

https://www.reseau-obepine.fr

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DWA vernetzt internationale Forschung zum Corona-Moni­toring über den Abwasserpfad

Kann das Corona-Monitoring über den Abwasserpfad zu einem die Pandemie begleitendenden Früh- und Entwarnsys­tem entwickelt werden? Können mit ei­nem solchen System Virusmutationen frühzeitig aufgespürt werden? Kann mit Abwassermonitoring die Dunkelziffer über belastbare Modellberechnungen er­mittelt werden? Zur Beantwortung die­ser bei der Bekämpfung der Corona-Pan­demie überaus wichtigen Fragen hat das Bundesministerium für Bildung und For­schung (BMBF) die DWA mit der Vernet­zung der nationalen und internationalen Forschung zu dieser Thematik beauf­tragt. Ende dieses Jahres sollen konkrete Antworten vorliegen. „Bis zur Praxistauglichkeit eines solchen Abwassermo­nitoringsystems ist es noch ein sehr lan­ger Weg. Durch die Vernetzung der For­schergruppen und durch den frühzeiti­gen Austausch der Erkenntnisse hoffen wir jedoch, viel schneller ans Ziel zu kommen“, hebt Johannes Lohaus, Spre­cher der DWA-Bundesgeschäftsführung, die Bedeutung des Projekts hervor.

Am 25. Januar 2021 hat die DWA das Projekt CoroMoni „Aufbau einer Kom­munikationsplattform zum Thema Ab­wassermonitoring zur Bestimmung des SARS-CoV-2-Infektionsgrades der Bevöl­kerung“ mit einer digitalen Auftaktver­anstaltung offiziell gestartet. Neben Wis­senschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden nahmen Vertreter des Robert-Koch-Instituts, des Umwelt­bundesamtes und der Europäischen Kommission teil. Insbesondere von der EU wird das Projekt sehr begrüßt. „Diese Initiative war überfällig!“, so Bernd Manfred Gawlik, DG Joint Research Centre der Europäischen Kommission, der eine europäische Umbrella-Studie zum gleichen Thema koordiniert. „Die Kommission richtet ihren Fokus derzeit auf den Nachweis der UK-Mutation über Abwasser-Monitoring“, betont Gawlik.

Forschungsprojekte zum Nachweis von Corona-Infektionen über den Abwas­serpfad laufen bereits seit dem Frühjahr des letzten Jahres sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Staaten. Die DWA arbeitet beispielsweise seit April 2020 gemeinsam mit dem UFZ Helm­holtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig sowie der TU Dresden intensiv diesbezüglich zusammen. Klare Erkennt­nis der Projekte: Das Virus ist im Abwas­ser nicht lebensfähig, eine Infektionsge­fahr über den Abwasserpfad besteht nicht. Die Erbinformationen des Virus können im Abwasser aber definitiv an verbliebenen RNA-Fragmenten nachge­wiesen werden, über den Abwasserpfad lassen sich Infektionen im Einzugsgebiet bereits vor dem Ausbruch einer Infekti­onswelle feststellen. Dem Virus einen Schritt voraus zu sein bedeutet, Hotspot- Regionen frühzeitig zu identifizieren, Vi­rus-Mutationen vor einer massiven Aus­breitung aufzuspüren und die Wirkung von Lockdown-Maßnahmen schneller bewerten zu können. Corona-Monitoring über den Abwasserpfad fungiert dann als Pandemie begleitendes System, von der Früherkennung über die Mutationsauf­spürung bis zur Entwarnung. Dabei auch im Fokus: Kann das System aufwendige und kostspielige Massentestungen mit hohem Anteil negativer Ergebnisse er­gänzen oder sogar ersetzen?

Besonders interessant ist die Einbin­dung der Wissenschaftlerinnen und Wis­senschaftler aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden mit deren jeweili­gen besonderen Wissen. In den Nieder­landen bestanden beispielsweise bereits vor der Corona-Pandemie Erfahrungen mit dem Nachweis von Erregern wie En­teroviren bezüglich des Epidemie-Poten­zials über Abwasser. Die Niederlande ha­ben daher bereits notwendige Strukturen im Land aufgebaut, um das System flä­chendeckend zu nutzen. Und auch für die aktuellen Projekte gilt, dass die der­zeitigen Forschungsaktivitäten sich nicht allein auf Corona beschränken dürfen und werden. Die Erkenntnisse dienen auch als wertvolle Grundlage für mögli­che zukünftige Epidemien bzw. Pandemi­en.

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Nach Corona-Fund im Abwasser: Droht Gefahr für das Trinkwasser? – Experten klären auf

In den Niederlanden, Österreich und auch Deutschland sind im Abwasser vereinzelt Corona-Virenreste nachgewiesen worden. Auch die DWA hat auf die Gefahr hingewiesen – denn einige deutsche Kommunen beziehen ihr Trinkwasser zum Teil aus aufbereitetem Abwasser. Fachleute klären auf…mehr:

https://de.rt.com/inland/113202-nach-corona-fund-im-abwasser/

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Klimawandel spielte womöglich wichtige Rolle bei der Entstehung vom SARS-CoV-2

Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

Globale Treibhausgasemissionen haben im Laufe des letzten Jahrhunderts den wahrscheinlichen Ursprungsort von SARS-CoV-2 in Südchina zu einem Hotspot für Coronaviren gemacht, die von Fledermäusen übertragen werden. Klimatische Veränderungen in dieser Region haben das Wachstum von Waldgebieten befördert, die Fledermäusen geeignete Habitate bieten. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie von Wissenschaftlern der Universität Cambridge, des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und der Universität Hawai’i-Manoa.
Link Deutsch: https://idw-online.de/de/news762503

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Spahn: Wassersektor kann Corona-Schnelltests nutzen

Die Medizinprodukte-Abgabeverordnung wurde geändert.
Unternehmen und Einrichtungen des Wassersektors dürfen seit dem 2. Februar 2021 Antigen-Schnelltests zum Nachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 beziehen und nutzen. Darauf hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in einem Rundschreiben an Verbände der Energie-, Wasser- und Ernährungswirtschaft, der Informationstechnik und Telekommunikation, des Finanz- und Versicherungswesens sowie der Bereiche Transport und Verkehr, Medien und Kultur hingewiesen. Grund hierfür sei eine Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung (MPAV), die die Abgabe…

https://www.euwid-wasser.de/news/politik/einzelansicht/Artikel/spahn-wassersektor-kann-corona-schnelltests-nutzen.html

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Auf Spurensuche im Klärwerk: Was das Abwasser über Corona erzählt

Schluss mit der Kaffeesatzleserei: Wenn die Corona-Politik sich tatsächlich auf messbare Indikatoren stützen will, braucht es belastbare Daten. Die könnten gar nicht so schwierig zu bekommen sein, wie aktuelle Forschungsprojekte zeigen – eine Schlüsselrolle soll dabei das Abwasser spielen…mehr:

https://www.laborpraxis.vogel.de/auf-spurensuche-im-klaerwerk-was-das-abwasser-ueber-corona-erzaehlt-a-1000049/?cmp=nl-297&uuid=1DC4B9E7-1718-4A70-B3EA-0C6A17F0F654

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Forschende aus Leipzig testen Corona-Frühwarnsystem in Kläranlagen

Hunderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ganz Sachsen befassen sich zurzeit auf verschiedenste Art und Weise mit der Corona-Pandemie, ihrer Auswirkung und dem Virus im Allgemeinen. Forschende aus Leipzig wollen nun über eine Untersuchung der Abwässer herausfinden, wie viele Menschen einer Stadt mit dem Coronavirus infiziert sind.

Ein Team von mehr als 20 Abwasserfachleuten

…mehr: https://www.mdr.de/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/corona-leipzig-forschung-abwasser-viren-100.html

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Experten bewerten betriebliche Maßnahmen gegen Corona positiv

baua: Fokus präsentiert erste Ergebnisse einer Befragung von Fachleuten

Dortmund – Insgesamt zeichnen Fachleute im Arbeitsschutz ein positives Bild der Umsetzung von Maßnahmen deutscher Betriebe im Arbeits- und Infektionsschutz. Dabei hat der Großteil der Betriebe bereits im Februar und März 2020 erste Maßnahmen ergriffen. Aktive Kommunikation und Unterweisung, Persönliche Schutzausrüstung sowie Schutzabstände stehen dabei an erster Stelle. Aber auch das Homeoffice, dort wo es in den Betrieben möglich ist, wird von über 90 Prozent der Befragten genannt. Diese und weitere ausgewählte Ergebnisse fasst der baua: Fokus: „SARS-CoV-2-Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen in deutschen Betrieben: Ergebnisse einer Befragung von Arbeitsschutzexpertinnen und -experten“ zusammen, den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. An der Befragung nahmen über 700 Fachleute aus dem inner- und überbetrieblichen Arbeitsschutz sowie aus den Aufsichtsbehörden teil. Eine ähnlich positive Einschätzung hinsichtlich der Umsetzung von betrieblichen Arbeitsschutzmaßnahmen in der Corona Krise war zuvor bereits in einer repräsentativen Betriebsbefragung von der BAuA und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ermittelt worden

Seit September 2020 nimmt ein Forschungsprojekt der BAuA die betriebliche Umsetzung von Maßnahmen im Arbeits- und Infektionsschutz gegen CoViD-19-Infektionen aus Sicht von Fachleuten im Arbeitsschutz unter die Lupe, um Erkenntnisse aus der betrieblichen Praxis zu gewinnen. An einer Online-Befragung nahmen insgesamt 724 Expertinnen und Experten aus den verschiedensten Bereichen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes und der Aufsicht teil. Die Ergebnisse wurden durch Telefoninterviews und Fokusgruppen-Workshops vertieft.

Aus den Betrieben werden insgesamt gute Bedingungen für einen effektiven Arbeits- und Infektionsschutz angegeben. Spätestens mit dem ersten Lockdown im März 2020 hat der Löwenanteil der Betriebe erste Maßnahmen ergriffen. Mit der Corona-Pandemie kam es zu Änderungen auf den verschiedensten Ebenen, vor allem beim Umgang mit Kunden oder Patienten, aber auch in den Arbeitsabläufen. Zudem gewann der Arbeitsschutz deutlich an Wertschätzung. Über 80 Prozent der befragten Arbeitsschutzfachleute berichten, dass spezielle betriebliche Regelungen erlassen wurden. In fast 90 Prozent der Fälle war neben einer breiten Beteiligung vieler Akteure auch die Unternehmensleitung aktiv eingebunden.

Für die Identifikation von Risiken und die Ableitung von Schutzmaßnahmen wurde das Instrument der Gefährdungsbeurteilung überwiegend als hilfreich beurteilt. Als ergriffene Maßnahmen nennen die Experten am häufigsten aktive Kommunikation und Unterweisung, Persönliche Schutzausrüstung/Mund-Nase-Schutz, Regelungen zu Schutzabständen sowie Handlungsanweisungen für Verdachtsfälle. Nicht alle möglichen Maßnahmen sind für alle Betriebe relevant. So haben jedoch beispielsweise Regelungen für Dienstreisen und Meetings oder zum Homeoffice eine hohe Umsetzungsquote. Maßnahmen, um die psychische Belastung durch Corona zu verringern, werden hingegen noch vergleichsweise selten ergriffen.

Die Umsetzung betrieblicher Maßnahmen gehen etwa drei Viertel der Führungskräfte hoch oder sehr hoch motiviert an. Ähnlich hoch ist die Quote der Beschäftigten, die sich vollständig oder überwiegend an die betrieblichen Regeln halten. Dazu motiviert sie insgesamt eine hohe Wahrnehmung von Verantwortung für den Infektionsschutz. Dagegen spielt die Angst vor Sanktionen eine untergeordnete Rolle.

Neben der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel bewerten die Befragten den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard sowie die Handlungshilfen der Länder und der Unfallversicherungsträger als nützlich und tauglich für die betriebliche Praxis. Als Informationsquellen nennen sie das Robert Koch-Institut, den zuständigen Unfallversicherungsträger, das Bundesarbeitsministerium sowie die BAuA.

„Die Befragung der Arbeitsschutzfachleute verdeutlicht die große Motivation und umfangreichen Anstrengungen der Unternehmen, für ihre Beschäftigten ein hohes Schutzniveau herzustellen.“, sagt Isabel Rothe, Präsidentin der BAuA. „Angesichts der anhaltenden Pandemie ist es sehr wichtig, dass diese Schutzmaßnahmen konsequent weitergeführt werden. Dafür müssen die Maßnahmen regelmäßig überprüft und weiterhin von allen Beteiligten im Betrieb gemeinsam getragen werden. Das große Engagement der Arbeitsschutzakteure und der Sozialpartner sind hierbei von entscheidender Bedeutung.“

„SARS-CoV-2-Arbeits- und Infektionsschutzmaßnahmen in deutschen Betrieben: Ergebnisse einer Befragung von Arbeitsschutzexpertinnen und -experten“; Lars Adolph, Clarissa Eickholt, Alina Tausch, Rüdiger Trimpop; 1. Auflage; Dortmund; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 2021; 11 Seiten; DOI: 10.21934/baua:fokus20210205. Den baua: Fokus gibt es im PDF-Format im Internetangebot der BAuA unter http://www.baua.de/dok/8855610.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des BMAS. Sie betreibt Forschung, berät die Politik und fördert den Wissenstransfer im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Zudem erfüllt die Einrichtung hoheitliche Aufgaben im Chemikalienrecht und bei der Produktsicherheit. An den Standorten Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz arbeiten über 750 Beschäftigte.

Kontakt
So erreichen Sie uns:
Jörg Feldmann
Telefon: 0231 9071-2330 Fax: 0231 9071-2362

https://www.baua.de/DE/Services/Presse/Pressemitteilungen/2021/02/pm003-21.html

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Infoblatt Entsorgung von Corona-Impfabfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes und Impfzentren

Entsorgung von Corona-Impfabfällen aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes und Impfzentren – PDF

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Abwasserbeprobung trägt zur Bekämpfung der Coronapandemie bei

DWA vernetzt internationale Forschung zum Corona-Monitoring über den Abwasserpfad

Kann das Corona-Monitoring über den Abwasserpfad zu einem die Pandemie begleitendenden Früh- und Entwarnsystem entwickelt werden? Können mit einem solchen System Virusmutationen frühzeitig aufgespürt werden? Kann mit Abwassermonitoring die Dunkelziffer über belastbare Modellberechnungen ermittelt werden? Zur Beantwortung dieser bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie überaus wichtigen Fragen vernetzt die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt CoroMoni die nationale und internationale Forschung zu dieser Thematik. Ende dieses Jahres sollen konkrete Antworten vorliegen. „Bis zur Praxistauglichkeit eines solchen Abwassermonitoringsystems ist es noch ein sehr langer Weg. Durch die Vernetzung der Forschergruppen und durch den frühzeitigen Austausch der Erkenntnisse hoffen wir jedoch, viel schneller ans Ziel zu kommen“, hebt Johannes Lohaus, Sprecher der DWA-Bundesgeschäftsführung, die Bedeutung des Projektes hervor.

Am 25. Januar hat die DWA das Projekt CoroMoni „Aufbau einer Kommunikationsplattform zum Thema Abwassermonitoring zur Bestimmung des SARS-CoV-2-Infektionsgrades der Bevölkerung“ mit einer digitalen Auftaktveranstaltung offiziell gestartet. Neben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden nahmen Vertreter des Robert-Koch-Instituts, des Umweltbundesamtes und der Europäischen Kommission teil. Insbesondere von der EU wird das Projekt sehr begrüßt. „Diese Initiative war überfällig!“, so Bernd Manfred Gawlik, DG Joint Research Centre der Europäischen Kommission, der eine europäische Umbrella-Studie zum gleichen Thema koordiniert. „Die Kommission richtet ihren Fokus derzeit auf den Nachweis der UK-Mutation über Abwasser-Monitoring“, betont Gawlik.

Forschungsprojekte zum Nachweis von Corona-Infektionen über den Abwasserpfad laufen bereits seit dem Frühjahr des letzten Jahres sowohl in Deutschland als auch in vielen anderen Staaten. Die DWA arbeitet beispielsweise seit April 2020 gemeinsam mit dem UFZ Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig sowie der TU Dresden intensiv diesbezüglich zusammen. Klare Erkenntnis der Projekte: Das Virus ist im Abwasser nicht lebensfähig, eine Infektionsgefahr über den Abwasserpfad besteht nicht. Die Erbinformationen des Virus können im Abwasser aber definitiv an verbliebenen RNA-Fragmenten nachgewiesen werden, über den Abwasserpfad lassen sich Infektionen im Einzugsgebiet bereits vor dem Ausbruch einer Infektionswelle feststellen. Dem Virus einen Schritt voraus zu sein bedeutet, Hotspot-Regionen frühzeitig zu identifizieren, Virus-Mutationen vor einer massiven Ausbreitung aufzuspüren und die Wirkung von Lockdown-Maßnahmen schneller bewerten zu können. Corona-Monitoring über den Abwasserpfad fungiert dann als Pandemie begleitendes System, von der Früherkennung über die Mutationsaufspürung bis zur Entwarnung. Dabei auch im Fokus: Kann das System aufwendige und kostspielige Massentestungen mit hohem Anteil negativer Ergebnisse ergänzen oder sogar ersetzen?

Besonders interessant ist die Einbindung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Österreich, der Schweiz und den Niederlanden mit deren jeweiligen besonderen Wissen. In den Niederlanden bestanden beispielsweise bereits vor der Corona-Pandemie Erfahrungen mit dem Nachweis von Erregern wie Enteroviren bezüglich des Epidemie-Potentials über Abwasser. Die Niederlande haben daher bereits notwendige Strukturen im Land aufgebaut, um das System flächendeckend zu nutzen. Und auch für die aktuellen Projekte gilt, dass die derzeitigen Forschungsaktivitäten sich nicht allein auf Corona beschränken dürfen und werden. Die Erkenntnisse dienen auch als wertvolle Grundlage für mögliche zukünftige Epidemien bzw. Pandemien.

https://www.fona.de/de/abwasserbeprobung-traegt-zur-bekaempfung-der-coronapandemie-bei

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Forschungen an drei Orten in Rheinland-Pfalz Coronaviren werden auf Mutationen untersucht

In Rheinland-Pfalz soll erstmals im größeren Stil das Erbgut von Coronaviren ausgelesen werden, um Mutationen zu erkennen. Das bestätigte das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium dem SWR.
Derzeit werde daran gearbeitet, die Untersuchungsmethode zu etablieren, hieß es. Das sogenannte Sequenzieren…mehr:

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/corona-viren-sequenzierung-mutationen-erkennen-rheinland-pfalz-100.html

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Zürich: Kampf gegen die Pandemie – Erfolgreiche Virenjagd im Zürcher Abwasser

Seit einem Jahr sucht die EAWAG in Kläranlägen nach Corona-Viren. Die Zahlen sind zuverlässig, bald folgt ein Ausbau.

Seit Februar 2020 untersuchen Forscherteams der eidgenössischen Wasserforschungs-Anstalt EAWAG und der ETH Lausanne in zwei Kläranlagen Abwasser auf Corona-Viren. Mit Erfolg. Aus den Ausscheidungen von etwa 700’000 Menschen können die Forscher zuverlässig…mehr:

https://www.srf.ch/news/schweiz/kampf-gegen-die-pandemie-erfolgreiche-virenjagd-im-zuercher-abwasser

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Raum Bad Vöslau: Coronavirus-Mutation B.1.1.7 im Raum Bad Vöslau nachgewiesen

Die Coronavirus-Mutation B.1.1.7 ist bei Abwasseruntersuchungen der Technischen Universität (TU) Wien im Raum Bad Vöslau (Bezirk Baden) nachgewiesen worden. Jetzt soll eine Schwerpunkttestung in der Region durchgeführt werden, berichtete der ORF Niederösterreich am Donnerstag. 74 Prozent der festgestellten SARS-Cov-2 Viren im Abwasser seien demnach positiv …mehr:

https://www.kleinezeitung.at/service/newsticker/5929222/CoronavirusMutation-B117-im-Raum-Bad-Voeslau-nachgewiesen

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Klagenfurt: Deutlich weniger Coronaviren im Abwasser

Aktuell liegen die Werte in der Landeshauptstadt bei einem 35stel der Werte vom November.

…mehr: Seit Monaten wird das Abwasser der Klagenfurter Kläranlage im Rahmen des österreichweiten Forschungsprojektes Coron-A, an dem die Uni Innsbruck, die Med Uni Innsbruck, die TU Wien

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/aktuelles_klagenfurt/5932229/Klagenfurt_Deutlich-weniger-Coronaviren-im-Abwasser

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Corona: Keine Info über Mutationen im Abwasser

Auch Abwasserproben aus Tiroler Kläranlagen werden derzeit auf Virusmutationen hin untersucht, allerdings bisher noch ohne fündig zu werden. Die Methode soll in Zukunft aber verstärkt zum Einsatz kommen. Tirol überlegt diesbezüglich…mehr:

https://tirol.orf.at/stories/3087352/

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Klagenfurt, Villach: Bisher keine britische Virusmutation im Abwasser entdeckt

Sechs Proben wurden bisher aus den Kläranlagen in Rosegg, Villach und Klagenfurt auf das Coronavirus-Mutation B.1.1.7 untersucht. Alle bisher negativ. Zukünftig sollen drei Proben pro Woche entnommen und ausgewertet werden.

Im Gegensatz zu Salzburg (Salzach-Pongau und Tennengau-Süd), wo bei den Abwasser-Proben Anfang Jänner die britische Coronavirus-Mutation nachgewiesen werden konnte, gibt es bis dato noch keine Nachweise im Kärntner Abwasser. Sechs Proben …mehr:

https://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/5924910/Klagenfurt-Villach_Bisher-keine-britische-Virusmutation-im?from=rss

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