Mittwoch, Dezember 2, 2020
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Meldungen zur Aus- und Fortbildung 2014

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Dezember 2014
21.12.2014 Ohne Vorbereitung läuft es nicht … DWA-Berufswettbewerb Abwassertechnik ein voller Erfolg
März 2014
31.03.2014 Erfolsmodell duale Ausbildung ‑ Kanada zeigt Interesse 
Januar 2014
22.01.2014 Deutschland ist für ausländische Studierende erste Wahl 
22.01.2014 Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2013: Erneut deutlicher Anstieg in West und Ost 

 


Ohne Vorbereitung läuft es nicht … DWA-Berufswettbewerb Abwassertechnik ein voller Erfolg

Neun Teams können sich über Medaillen freuen, aber auch die übrigen Teilnehmer der „2. Offenen Meisterschaft in der Abwassertechnik“, die Anfang Mai 2014 während der Messe IFAT in München ausgetragen wurde, haben keinen Grund, geknickt zu sein. Denn wer beim Berufswettbewerb der DWA mitmacht, hat praktisch schon gewonnen, sagt Rüdiger Heidebrecht, Abteilungsleiter Bildung und Internationale Beziehungen bei der DWA und Initiator der Veranstaltung. Mehr als 30 Teams aus Deutschland, Ägypten, Österreich, Rumänien und Ungarn sind dem Ruf der DWA gefolgt und haben an vier Messetagen um den Titel gekämpft, der in drei Kategorien vergeben wurde: Auszubildende und Berufsanfänger bis 25 Jahre sowie Kanalund Kläranlagenprofis. Die Besucher der IFAT konnten hautnah miterleben, welches Wissen und Können vom Betriebspersonal erwartet wird und wie sie dieses unter Wettbewerbsbedingungen und Zeitstress demonstrieren. Jeweils zwei Disziplinen waren von den Profi-Teams zu meistern, die Azubis mussten sogar in allen vier Aufgabenbereichen antreten…

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Rubrik DWA unter DWA-Infos / DWA-Informationen / KA-Betriebs-Info Folge 3-2014  

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Erfolsmodell duale Ausbildung ‑ Kanada zeigt Interesse

Am 12. März 2014 empfing Staatssekretär Jörg Asmussen den kanadischen Minister für Arbeit und Sozialentwicklung, Jason Kenney. Minister Kenney wurde begleitet von Botschafterin Marie Gervais-Vidricaire, dem Parlamentarischen Staatssekretär Scott Armstrong und dem Minister für weiterführende Bildung der Provinz Saskatchewan, Rob Norris.

Minister Kenney hält sich für mehrere Tage in Deutschland auf, um sich ein umfassendes Bild über das System der beruflichen Ausbildung in Deutschland zu machen.

„Handwerk hat goldenen Boden“ – mit diesen Worten verdeutlichte Staatssekretär Jörg Asmussen den Stellenwert der beruflichen Ausbildung in Deutschland. Die berufliche Ausbildung sei in Deutschland unumstritten und habe seit Jahrzehnten einen guten Ruf. „Der Erfolg zeigt sich auch darin, dass mehr als 60 Prozent der Absolventen einer Ausbildung von ihrem Ausbildungsbetrieb in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden“, erläuterte der Staatssekretär im BMAS. Berufe, die in anderen Ländern nur nach Abschluss eines Bachelorstudiums ausgeübt werden können, würden in Deutschland erfolgreich im Rahmen der beruflichen Ausbildung vermittelt, etwa im Krankenpflegebereich. Dies spräche ebenfalls für die Qualität des dualen Berufsausbildungssystems.

Minister Kenney und seine Delegation waren außerdem daran interessiert, mehr über die Rolle der Berufsorientierung und der Berufsberatung im Berufswahlprozess von Jugendlichen zu erfahren.

Darüber hinaus tauschten sich Minister Kenney und Staatssekretär Asmussen über verschiedene aktuelle Themen deutscher Beschäftigungspolitik aus, darunter der einheitliche gesetzliche Mindestlohn, Zuwanderung und die Auswirkungen der EU-Freizügigkeit.

Quelle: BMAS

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Deutschland ist für ausländische Studierende erste Wahl

Studie zeigt: Vorherige Hochschulabschlüsse werden besser anerkannt / Zufriedenheit mit Beratungsangeboten deutlich gestiegen

Deutschland ist für ausländische Studentinnen und Studenten noch attraktiver geworden. Das geht aus dem Bericht „Ausländische Studierende in Deutschland 2012“ hervor, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das Deutsche Studentenwerk (DSW) und das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) heute veröffentlicht haben. Im Sommersemester 2012 wurden Studierende befragt, die aus dem Ausland zum Studium nach Deutschland gekommen sind (so genannte Bildungsausländer). Die Studie wurde vom BMBF gefördert und vom DZHW wissenschaftlich durchgeführt.

Im Vergleich zur vorherigen Erhebung vor drei Jahren sagen dieses Mal 61 Prozent der Studierenden, Deutschland sei ihre erste Wahl gewesen (2009: 47 Prozent). Deutlich verbessert hat sich auch die Anerkennungspraxis: 2012 wurden 75 Prozent der ausländischen Hochschulabschlüsse anerkannt, 2009 waren es noch 60 Prozent. Auffällig und ermutigend ist, dass die ausländischen Studierenden die Unterstützungsangebote deutlich höher wertschätzen. Am stärksten gestiegen ist der Anteil der Zufriedenen bei den Informationen zum Aufenthaltsrecht (2009: 17 Prozent, 2012: 59 Prozent), den Informationen zur Finanzierung (2009: 26 Prozent, 2012: 56 Prozent) und bei der Hilfe im Umgang mit Behörden (2009: 43 Prozent, 2012: 70 Prozent).

„Ausländische Studentinnen und Studenten sind in jeder Hinsicht eine Bereicherung für unsere Hochschulen und unser Land insgesamt“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. „Der Hochschulpakt, gute Arbeitsmarktchancen und ein immer aufnahmefreundlicheres Klima haben dazu geführt, dass Deutschland seine Stellung als attraktiver Studienstandort weiter ausgebaut hat. Wir haben jetzt die Chance, dauerhaft mehr Menschen für unser Land zu gewinnen. Dazu müssen und werden wir weiter konsequent in die Attraktivität unserer Hochschulen investieren“, so Wanka.

Der Bericht gibt auch einen Überblick über die wirtschaftliche und soziale Lage ausländischer Studierender. Danach sind ihre wichtigsten Finanzierungsquellen die Unterstützung der Eltern (53 Prozent), die eigene Erwerbstätigkeit (52 Prozent) und Stipendien (23 Prozent). Auch wenn die finanzielle Situation sich je nach Herkunftsland unterscheidet, verfügen ausländische ledige Studierende in Bachelor-, Master und traditionellen Studiengängen durchschnittlich über monatliche Einnahmen in Höhe von 749 Euro. Zum Vergleich: Einheimischen Studierenden stehen im Schnitt 864 Euro monatlich zur Verfügung.

Als Schwierigkeiten nennen ausländische Studierende, wie auch in den vorherigen Erhebungen, die Wohnungssuche, gefolgt von mangelndem Kontakt zu deutschen Studierenden, Orientierung im Studiensystem und Finanzierung des Studiums. Das Wohnen in einem Studentenwohnheim bleibt für ausländische Studierende die mit Abstand beliebteste Wohnform – 37 Prozent leben während ihres Studiums in Deutschland im Wohnheim, auch unter Integrationsaspekten. „Das zeigt, wie wichtig Unterbringungs-, Betreuungs- und Beratungsangebote der Studentenwerke für internationale Studierende auch in Zukunft sein werden. Deshalb sind alle politisch Verantwortlichen gefordert, die Studentenwerke vor Ort dabei finanziell zu unterstützen“, sagte DSW-Präsident Dieter Timmermann.

Bei den Herkunftsländern liegt China vorne, gefolgt von Russland, Österreich, Bulgarien, Polen, der Türkei und der Ukraine. Indien folgt direkt dahinter, erstmals hat auch Brasilien den Sprung unter die ersten 20 geschafft. Nach den Zahlen des Berichts „Wissenschaft weltoffen“ ist die Zahl der Studierenden, die aus dem Ausland zum Studium nach Deutschland gekommen sind, von 180.222 im Jahr 2009 auf 192.853 im Jahr 2012 gestiegen.

Fundstellen und Ansprechpartner
Die Studie „Ausländische Studierende in Deutschland 2012“ zum Download (90 Seiten):
www.studentenwerke.de
www.wissenschaft-weltoffen.de
www.BMBF.de
www.sozialerhebung.de
www.dzhw.eu

http://www.bmbf.de/de/15945.php

Quelle: BMBF

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Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2013: Erneut deutlicher Anstieg in West und Ost

767 € brutto im Monat verdienten die Auszubildenden 2013 durchschnittlich in Westdeutschland. Die tariflichen Ausbildungsvergütungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,1 %. In Ostdeutschland stiegen die tariflichen Ausbildungsvergütungen 2013 um 5,0 % auf durchschnittlich 708 € im Monat. Prozentual fiel die Erhöhung damit in West und Ost genauso stark aus wie 2012. Im Osten hat sich der Abstand zum westlichen Tarifniveau 2013 etwas verringert: Es wurden 92 % der westlichen Vergütungshöhe erreicht, 2012 waren es 91 %. Für das gesamte Bundesgebiet lag der tarifliche Vergütungsdurchschnitt 2013 bei 761 € pro Monat und damit um 4,2 % über dem Vorjahreswert.

Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in der Auswertung der tariflichen Ausbildungsvergütungen für das Jahr 2013. Ermittelt wurden dabei die durchschnittlichen Vergütungen für 184 Berufe in West- und 152 Berufe in Ostdeutschland. In diesen Berufen werden 88 % der Auszubildenden ausgebildet.

Zwischen den Ausbildungsberufen gab es jedoch erhebliche Unterschiede in der Vergütungshöhe. Sehr hoch lagen die tariflichen Vergütungsdurchschnitte beispielsweise in den Berufen Mechatroniker/Mechatronikerin (West: 938 €, Ost: 921 €), Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzen (West und Ost: 935 €) und Medientechnologe/Medientechnologin Druck (West und Ost: 905 €). In Westdeutschland waren auch in den Berufen des Bauhauptgewerbes (zum Beispiel Maurer/Maurerin) sehr hohe Ausbildungsvergütungen tariflich vereinbart: Sie betrugen dort durchschnittlich 999 € im Monat, während sie in Ostdeutschland mit 803 € deutlich geringer ausfielen.

Eher niedrig waren die tariflichen Vergütungsdurchschnitte zum Beispiel in den Berufen Florist/Floristin (West: 571 €, Ost: 312 €), Maler und Lackierer/Malerin und Lackiererin (West und Ost: 558 €), Bäcker/Bäckerin (West und Ost: 550 €), und Friseur/Friseurin (West: 469 €, Ost: 269 €).

Auch zwischen den Ausbildungsbereichen bestanden 2013 in West- und Ostdeutschland deutliche Unterschiede im Vergütungsniveau. Überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütungen wurden in Industrie und Handel (West: 839 €, Ost: 764 €) und im Öffentlichen Dienst (West und Ost: 830 €) erreicht. Unter dem Gesamtdurchschnitt lagen dagegen zum Beispiel die Vergütungen im Handwerk (West: 638 €, Ost: 542 €).

Eine ausführliche Darstellung der Ergebnisse sowie den Download von vier Schaubildern finden Sie im Beitrag „Tarifliche Ausbildungsvergütungen 2013 erneut deutlich gestiegen“ unter www.bibb.de/ausbildungsverguetungen-2013

Eine Gesamtübersicht über die für 2013 ermittelten Vergütungsdurchschnitte in den erfassten Berufen ist im Internetangebot des BIBB abrufbar unter www.bibb.de/ausbildungsverguetung

Quelle: bibb

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