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Meldungen der DWA April bis Juni 2007

April 2007 Mai 2007 Juni 2007
– Gerichtsentscheid über Anforderungen an qualifizierte Stichprobe – Neue DWA Arbeitsgruppe sucht Experten – Woche der Umwelt
– Berichte über Fremdwasser – Regenwasserbehandlung mit Lamellenabscheidern – DWA Trainingszentrum in China
-Bewertung undichter Abwasserkanäle – Schwimmende Aufwuchskörper gegen Blähschlamm – Benchmarkingprojekt in Bayern
  – Fremdwasser – was ist das? – Mitarbeiter für Fachausschuss “ Behandlung Biogener Abfälle “ gesucht
  – Hohe Effizienz öffentlicher Abwasserunternehmen – Datenverarbeitung auf Kläranlagen
  – Kleinkläranlagen rücken in den Blickpunkt – Fachkundenachweises für Kleinkläranlagen Wartung
    – Fachleute diskutieren über eine zukunftsfähige Wasserwirtschaft
    – Aktive Nachbarschaftshilfe für eine bessere Umwelt 
    – Ökologische Aufwertung der Gewässer durch die Verbesserung der Durchgängigkeit

April 2007

Gerichtsentscheid über Anforderungen an qualifizierte Stichprobe

Die Anhänge der Abwasserverordnung nennen die 2 h Mischprobe und die qualifizierte Stichprobe, in der wasserrechtlichen Überwachung sind ganz überwiegend die qualifizierte Stichprobe zu nehmen. Die dortigen Festlegungen sind nach §4  Abs.1 + 4 des Abwasserabgabengesetzes entscheidend für die Ermittlung der Höhe der Abwasserabgabe.

Das Verwaltungsgericht Köln hatte zwei Verfahren über Abwasserabgabe zu entscheiden. Im Rahmen der behördlichen Einleiterüberwachung war eine Überschreitung des festgelegten Überwachungswertes bei Blei festgestellt worden. Dies führte zu einer erheblichen Erhöhung der Abwasserabgabe. Die Überwachungsbehörde hatte hintereinander mehrere Einzelproben genommen, diese vermischt und war nach zwei Minuten entsprechend verfahren. Das Verwaltungsgericht Köln hat in seinen Urteilen vom 18. Juli 2006 entschieden, dass die Stichproben nicht aus mehrmaligen Probenahmen zusammengesetzt werden dürfen. Damit war die Abwasserabgabe nicht rechtmäßig festgesetzt.

Das Landesumweltamt hat Antrag auf Zulassung der Berufung gestellt.

In der KA Abwasser Abfall vom April 2007 wird die Problematik zwischen Stichprobe und Einzelprobe ausführlich dargelegt.

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Berichte über Fremdwasser

In der KA Abwasser Abfall vom April 2007 ist Fremdwasser ein Schwerpunktthema mit unterschiedlichen Beiträgen.

 Beispielsweise einem Tagungsbericht “ Erhalt und Sanierung von Kanalnetzen“ und zwei Beiträgen zu einem EU geförderten Forschungsprojekt über In- und Exfiltration und einem Bericht über Fremdwasseranalyse mittels Datenmodellen.

“ Der Anschlussgrad  in Deutschland an zentrale öffentliche Abwasseranlagen beträgt 95 Prozent, das Kanalnetz hat eine Gesamtlänge von ca. 500.000 Kilometern. Hinzu kommt noch das private Kanalnetz aus Grundstücksentwässerung, das schätzungsweise mindestens die doppelte Länge der öffentlichen Kanäle umfasst. “ Die Erhaltung der Kanäle erfordert ein hohes Investitionsniveau, das wohl zukünftig immer schwerer zur Verfügung gestellt werden kann. Aus der Abwasserabgabe stehen immer weniger Mittel zur Verfügung, eine Umfrage zum Zustand der Kanalisation ergab einen kurz- und mittelfristigen sanierungsbedürftigen Anteil von 17 Prozent.

 Vor diesem Hintergrund veranstalteten die beiden Lehrstühle für Siedlungswasserwirtschaft der TU München und der Universität der Bundeswehr München am 6. Juli 2006 in Neubiberg das 34. Abwassertechnische Seminar, bei dem Fragen zum Erhalt und zur Sanierung von Kanalnetzen in acht Vorträgen beleuchtet und diskutiert wurden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf Seite 338 ff der genannten Zeitung.

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Bewertung undichter Abwasserkanäle

Nur der gute Zustand und die Funktionsfähigkeit der Kanalisation garantieren die schadlos Ableitung von Abwasser zur Kläranlage. Infiltration in von Grundwassers vermindert die Reinigungsleistung, während die Exfiltration von Abwasser zu Grundwasserkontaminationen  führen kann. Im Zeitraum 2001 bis 2004 haben Universitäten, Unternehmen und Kommunen aus sieben europäischen Ländern ein Forschungsprojekt durchgeführt. Das APUSS genannte Projekt hatte drei Arbeitsbereiche

– Entwicklung neuer Messmethoden, basierend auf Tracern und Unsicherheitsanalysen

– Entwicklung von Modellen und Software, die Zustands- und Messdaten zusammenführen und Entscheidungsprozesse unterstützen.

– Verknüpfung von ökonomischen und betrieblichen Fragen mittels Kostenschätzung, Leistungsindikatoren und Methoden für Investitions- und Sanierungsstrategien.

 

Alle Ergebnisse des Forschungsprojekts sind öffentlich zugänglich unter

www.insa-lyon.fr/Laboratoires/URGC-HU/apuss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der KA Abwasser Abfall Ausgabe April 2007 Seite 353

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Mai 2007

Neue DWA- Arbeitsgruppe sucht Experten

“ Wirkungen und Folgen des Anbaus und der Nutzung nach wachsender Rohstoffe auf Böden und Grundwasser “ (NAWARO) so lautet der Name für die sich konstituierende Arbeitsgruppe. Aufgabe sei, die Dynamik und Entwicklung der Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen zu beobachten und zu erfassen, die stofflichen und strukturellen Einwirkungen auf die Böden und das Grundwasser zu bewerten und entsprechende Maßnahmen zu empfehlen. Wichtig sei auch die Beobachtung der Nährstoffkreisläufe im Umfeld von Biomasse-Erzeugung und Biogasanlagen.

Neben  den energiepolitisch vorteilhaften Aspekten dieses landwirtschaftlichen Produktionszweiges stellen sich mit dem intensiven Anbau von Energiepflanzen als nachwachsender Rohstoffe auch die Fragen  des Boden und Gewässerschutzes.

Die fachliche Koordination der neuen Arbeitsgruppe liegt beim Obmann Fachausschuss GB 6, es werden Experten aus der Land- und Wasserwirtschaft, dem Bereich der Betreiber von NAWARO- Anlagen und Verwerter von Gärrückständen gesucht.

Kontakt über die DWA- Bundesgeschäftsstelle, Herr Dirk Barion  oder per E-Mail an barion@dwa.de

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Regenwasserbehandlung mit Lamellenabscheidern

 In der KA Abwasser Abfall (5 /07 Seite 462) berichten die Autoren über den Einsatz waren Lamellenabscheidern, deren Ziel es ist bei gleicher Wirkung Investitionskosten zu reduzieren und vorhandene Anlagen zu optimieren. Am Beispiel von drei Anlagen, die seit 2005 in Betrieb sind werden die Erfahrungen bei Planung, Bau und Betrieb beschrieben. Die Projekte haben Forschungscharakter und werden wissenschaftlich im Auftrag des Landes Baden Württemberg begleitet. 

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Schwimmende Aufwuchskörper gegen Blähschlamm

Die Integration von schwimmenden Aufwuchskörpern gegen Bläh- und Schwimmschlammbildung war ein Forschungsvorhaben, das durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wurde. In der KA Abwasser Abfall (5/07 Seite 484 stellen die Autoren ihre Ergebnisse vor).

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Fremdwasser – was ist das?

Den Begriff “ Fremdwasser “ gibt es weder in den Gesetzesnormen des Bundes noch der Länder. Deshalb gibt es auch keine rechtliche Definition, wohl aber eine technische von der DWA- Arbeitsgruppe ES-1.3:

Fremdwasser ist das in Abwasseranlagen abfließende Wasser, welches weder durch häuslichen, gewerblichen, landwirtschaftlichen oder sonstigen Gebrauch in seinen Eigenschaften verändert ist noch bei Niederschlägen von bebauten oder befestigten Flächen gesammelt und gezielt eingeleitet wurde. Fremdwasser erfordert auf Grund seiner Qualität keine Abwasserbehandlung, erschwert diese oder belastet auf Grund seiner Quantität Abwasseranlagen unnötig und ist unter dem Aspekt des Gewässerschutzes unerwünscht „.

In der Rubrik “ Recht “ der KA Abwasser Abfall (5 /07 Seite 488) beschäftigt sich ein Artikel ausführliche mit folgenden Punkten (auf Basis des vierten Arbeitsberichts der Gruppe):

– ist Fremdwasser Abwasser im rechtlichen Sinne?

– existieren rechtliche Vorschriften, die Grenzwerte für Fremdwasser definieren?

– Wann ist der Netzbetreiber aus rechtlicher Sicht gezwungen, das Fremdwasser zu reduzieren?

– welche rechtlichen Möglichkeiten haben Aufsichtsbehörden und der Netzbetreiber, die Einleitung von Fremdwasser zu unterbinden?

– können bisher langjährig geduldete oder gar genehmigte Fremdwassereinleitungen zurückgenommen werden?

– können die Fremdwasser verursachten Kosten bei der Ableitung in bestehenden Entwässerungssystemgebühren rechtlich berücksichtigt werden? Wie können alternative Entwässerungssysteme zu Ableitung von Fremdwasser finanziert werden?

– haben Grundstückseigentümer einen Anspruch auf kostenlose Beseitigung von Drainagewasser ? Ist die Kommune für Folgeschäden bei Nichtannahme von Drainagewasser haftbar?

– wer haftet für Vermögensschäden durch einen infolge Kanalsanierung hervorgerufenen Grundwasseranstieg?

– welche Vorgaben können im Bebauungsplan zur Vermeidung von Fremdwasser bei Neubaumaßnahmen gemacht werden?

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Hohe Effizienz öffentlicher Abwasserunternehmen
Erfahrungsaustausch der Großstädte in Freiburg im Breisgau

Am 14. und 15. Mai 2007 treffen sich die für die Abwasserentsorgung verantwortlichen Experten der Großstädte mit mehr als 200 000 Einwohnern auf Einladung des Eigenbetriebes der Stadtentwässerung Freiburg zum Erfahrungsaustausch. Dieser wird bereits zum 43. Mal von der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) veranstaltet. Neben den Vertretern der bundesdeutschen Großstädte werden auch Verantwortliche aus Großstädten der europäischen Nachbarländer teilnehmen. Gemeinsames Ziel der Experten ist es, ein Optimum an Gewässerschutz kostengünstig zu erzielen. Ein Schwerpunkt der Tagung betrifft die Privatisierung von Dienstleistungen.
 
Öffentlich-rechtliche Unternehmen überwiegen in Deutschlands Abwasserentsorgung
 
Bei der Abwasserentsorgung in Deutschland handelt es sich um eine hoheitliche Aufgabe, die von Städten und Gemeinden in kommunaler Trägerschaft wahrgenommen wird. „Die aktuellen Ergebnisse einer Umfrage von DWA und BGW (Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft) zeigen, dass als Aufgabenträger nach wie vor öffentlich-rechtliche Unternehmensformen dominieren“, so Johannes Lohaus, Geschäftsführer der DWA. Bezogen auf die erfassten Einwohner (49 Millionen Einwohner) ist der kommunale Eigenbetrieb mit einem Anteil von 36 Prozent vertreten, gefolgt vom Zweckverband als Aufgabenträger mehrerer Kommunen mit 28 Prozent und der Anstalt des öffentlichen Rechts mit 17 Prozent. Regiebetriebe, die vollständig in die Organisationsstruktur der Kommune integriert sind, machen 15 Prozent aus.
 
Die auf die Anzahl der Betriebe (882) bezogene Auswertung zeigt ein etwas anderes Bild. Danach stellen Regiebetriebe mit einem Anteil von 32 Prozent immer noch eine häufig anzutreffende Organisationsform dar.
 
Hoher Anteil privatwirtschaftlicher Dienstleistungen
 
Die Privatwirtschaft ist dennoch in hohem Maße in die Abwasserentsorgung eingebunden. Gemessen an den Gesamtausgaben im Abwassersektor werden rund 70 Prozent der Leistungen im Bereich von Planung, Bau und Betrieb der Anlagen von privatwirtschaftlichen Unternehmen im Auftrag der öffentlichen Aufgabenträger erbracht. Dies geht aus dem „Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2005″ hervor.
 
Abwasserbetriebe arbeiten effizient
 
Jürgen Bolder, der Leiter der Eigenbetriebes der Stadtentwässerung Freiburg, erwartet einen fruchtbaren Erfahrungsaustausch, um die Betriebsführung kostengünstig und effizient zu gestalten. Die im März 2007 veröffentlichten Wirtschaftsdaten der Abwasserentsorgung belegen, dass im bundesweiten Mittel eine Gebührensteigerung von 1,4 Prozent verzeichnet werden kann, die jedoch deutlich unterhalb der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Inflationsrate von zwei Prozent liegt. Die allgemeine Teuerung wurde demnach von den Abwasserentsorgern aufgefangen.
 
Weitere Informationen
 
Weitere Informationen zum Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft sowie zur DWA-/BGW-Gebührenumfrage können im Internet unter www.dwa.de , Auswahl „Aus der Facharbeit“, Rubrik „Fachthemen“, Auswahl „Wirtschaft“, abgerufen werden.

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Kleinkläranlagen rücken in den Blickpunkt

Auch in der Zukunft wird es nicht möglich sein, alle Haushalte an eine zentrale Abwasserbeseitigungsanlage anzuschließen. In den meist ländlichen Gebieten ohne zentrale Abwasserreinigung stellt die Behandlung der Abwässer in Kleinkläranlagen den Stand der Technik dar. Diese können ihre Reinigungsleistung jedoch nur erbringen, wenn sie fachgerecht betrieben und regelmäßig gewartet werden. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) bietet hierfür eine Qualifizierung des Betriebspersonals sowie eine Zertifizierung von Fachbetrieben an.

Fachkunde definiert und bundesweit anerkannt

Kleinkläranlagen können nur bei fachkundigem Betrieb und Wartung die notwendigen Reinigungsleistungen erbringen. Die bauaufsichtlichen Zulassungen stellen an die Kleinkläranlagen bezüglich der Reinigungsleistung die gleichen wasserrechtlichen Anforderungen wie an herkömmliche Kläranlagen für bis zu 1 000 Einwohner. Die Wartung darf ausschließlich von fachkundigem Personal durchgeführt werden. Dazu bietet die DWA den Erwerb der geforderten Fachkunde für das Wartungspersonal an, welche bundesweit definiert und durch die 133. Vollversammlung der Bund/Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) bestätigt wurde. Die Harmonisierung der Zugangsvoraussetzungen, Inhalte und Dauer der Schulungen zum Erwerb des Fachkunde-Nachweises garantieren eine bundeseinheitliche Durchführung.

Zertifizierte Fachunternehmen sichern den ordnungsgemäßen Kleinkläranlagenbetrieb zum Nutzen der Gewässer

Die Fachkunde eines jeden Mitarbeiters im Bereich der Wartung ist eine notwendige Voraussetzung für diese Tätigkeit. Darüber hinaus garantieren die nach dem freiwilligen, seit Jahren bewährten DWA-Zertifizierungssystem anerkannten Fachfirmen eine besonders hohe Qualität der Wartung. Damit werden Betriebsstörungen und daraus folgende Gewässerbelastungen vermieden. Entwickelt vom Landesverband Nord, ist es mittlerweile auch in anderen DWA-Landesverbänden eingeführt worden. Im Landesverband Sachsen/Thüringen bieten 34 zertifizierte Fachunternehmen diesen hohen Wartungsstandard.

Tagungsschwerpunkt „Technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nachhaltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung“

Während der Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen befasst sich der Themenblock „Ausgewählte technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nachhaltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung“ mit der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie im Freistaat Thüringen und der aktuellen Vergabepraxis sowie deren Konsequenzen für Auftraggeber und Auftragnehmer. Zudem werden das Benchmarking kleinerer Kläranlagen und die Energieproblematik in der Abwassertechnik behandelt.

Weitere Informationen zur dezentralen Abwasserentsorgung in Thüringen

Dr.-Ing. Ralf Englert
Bauhaus-Universität Weimar
Fakultät Bauingenieurwesen, Lehrstuhl Siedlungswasserwirtschaft
Coudraystraße 7, 99423 Weimar, Tel. (03643) 584617, Fax 584648
E-Mail: info@dwa-st.de , www.dwa-st.de

Weitere Informationen zur dezentralen Abwasserentsorgung

DWA-Landesverband Baden-Württemberg: www.dwa-bw.de
DWA-Landesverband Bayern: www.dwa-bayern.de
DWA-Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland: www.dwa-hrps.de
DWA-Landesverband Nord: www.dwa-nord.de
DWA-Landesverband Nordrhein-Westfalen: www.dwa-nrw.de
DWA-Landesverband Nord-Ost: www.dwa-no.de
DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen: www.dwa-st.de

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Juni 2007

Woche der Umwelt

Am 5. und 6. Juni 2007 findet die „Woche der Umwelt „ statt. Im Park von Schloss Bellevue in Berlin kann man eine Ausstellung über innovativer Umweltschutztechnologie- und Projekte besichtigen. Die Ausstellung wird gemeinsam vom Bundespresseamt und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt durchgeführt. 190 Aussteller präsentieren ihre Produkte. Die DWA ist mit dem Projekt “ Auf gute Nachbarschaft – von der Kläranlage zum Gewässer. Erfahrungsaustausch und Fortbildung in Nachbarschaften “ präsent.

Alle wasserwirtschaftlichen Schwerpunkte der Ausstellung findet man im Ausstellerverzeichnis.

www.woche-der-umwelt.de

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DWA Trainingszentrum in China

Für das Personal in der Wasserwirtschaft wurde mit Sitz in Peking das “ Sino-German  Training in Center for Water and Environment Ltd. “ mit weiteren Partnern gegründet. Damit sollen die deutsch-chinesischen Beziehungen im Bereich der Umwelttechnik und wirkungsvoll gefördert werden und zum nachhaltigen Betrieb der Umweltschutzanlagen in China beitragen, teilte die DWA bei der Vertragsunterzeichnung in Frankfurt mit. Wichtigste Aufgaben sind die Weiterbildung bei Personal und Verwaltung, aber auch der  fachliche Austausch soll durch Tagungen und Konferenzen und Beratung gefördert werden.

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Benchmarkingprojekt in Bayern

Im Sommer wird eines der größten Benchmarking Projekte aus dem Abwasserbereich gestartet. Ziel ist, den Teilnehmern eine gute Standortbestimmung und Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten zu geben.

Das Besondere dieses Projektes ist, dass es ist für drei Größenklassen konzipiert wurde. Das kleinste Modul wendet sich an Betreibern von Abwasseranlagen unter  10.000 Einwohnerwerten, das mittlere ist für Anlagen von 10.000 bis 100.000  EW ausgelegt und das dritte für Anlagen über 100.000 EW.

Alle drei Modulen folgen dem Fünf- Säulen- Modell, nämlich Wirtschaftlichkeit, Sicherheit, Qualität, Kundenservice und Nachhaltigkeit, entsprechend den DWA- Leitlinien.

Grundsätzlich wird für die Aufwands-/ Kostenbetrachtungen der Gesamt- bzw. Betriebsaufwand ins Verhältnis zu den Einwohnerwerten, der Ausbaugröße, der Jahresabwassermenge und der Länge des Kanalnetzes gesetzt.

Man hat den Datenerhebungsumfang möglichst klein gehalten, beim mittleren Modul sind z.B. 110  Fragen zu beantworten.

Hilfestellung geben auch die geplanten Informationsveranstaltungen im Juni, die für die unterschiedlichen Größenklassen in ganz Bayern angeboten werden.

Weitere Informationen unter www.abwasserbenchmarking-bayern.de

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Mitarbeiter für Fachausschuss “ Behandlung Biogener Abfälle “ gesucht

Zusammen mit dem Arbeitskreis zur „Nutzbarmachung von Siedlungsabfällen“ bearbeitet der Fachausschuss “ Behandlung Biogener Abfälle “ in zwei Arbeitsgruppen aerobe  sowie anaerobe Verfahren der biologischen Abfallbehandlung. Zurzeit befasst sich der Ausschuss mit der CO- Vergärung, hinzu kommen sollen künftig die Techniken der Mechanisch Biologischen Anlagen.

Gesucht werden deshalb ehrenamtliche Kollegen, die auch an den künftigen DWA- Regelwerken mitarbeiten wollen. Fachleuter, die umfangreiche Erfahrungen mitbringen und mit wissenschaftlichen Arbeitsmethoden vertraut sind, werden gebeten sich zu melden.

Weitere Informationen über die DWA- Bundesgeschäftsstelle unter Telefon 02242 – 872106 oder unter www.dwa.de

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Datenverarbeitung auf Kläranlagen

Über den Stand und Entwicklungspotenzial von Software auf Kläranlagen berichtet der Autor  Dipl. Ing. Gero Fröse in der KA Abwasser Abfall vom Juni 2007. In dem Artikel werden für ausgewählte Anwendungsbereiche der aktuelle Stand, der existierende Bedarf und die weitere Entwicklung beschrieben. Der Autor kommt zu der Einschätzung, dass im Bereich der Erfassung und Auswertung von Betriebsdaten noch erhebliche Verbesserungen in Bezug auf den Datenaustausch notwendig sind.

Den gesamten Artikel liest man in Heft 6 auf Seite 595ff.

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Fachkundenachweises für Kleinkläranlagen Wartung

Bund und Länder haben sich auf ein Konzept zur Harmonisierung der Zugangsvoraussetzungen zum Erwerb des Fachkundenachweises für die Wartung von Kleinkläranlagen geeinigt. Dazu wurde ein Musterlehrplan für die bundeseinheitliche Ausbildung von Fachkundigen für die Wartung von Kleinkläranlagen entworfen, die Zugangsvoraussetzungen für die Teilnehmer eines solchen fünftägigen Lehrgangs definiert und festgelegt, dass eine schriftliche Prüfung den Abschluss der Ausbildung bildet.

Die Anwendung dieses Ausbildungsprogramm liegt bei den Ländern, respektive den zuständigen Wasserbehörden.

Neben dem BEW veranstaltet die DWA entsprechende Fortbildungen

www.bew.de
www.dwa-nrw.de
www.dwa-nord.de
www.dwa-st.de
www.dwa-no.de

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Fachleute diskutieren über eine zukunftsfähige Wasser­wirtschaft
 
DWA-Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen in Gera
 
Gera/Hennef, 18. Juni 2007 – Am 21. Juni 2007 findet in Gera die Bundestagung der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) und Landesverbandstagung Sachsen/Thürin­gen statt, zu der mehr als 400 Teilnehmer erwartet werden. Zur Eröffnung spricht der Staatssekretär im Thüringer Umweltministerium, Stefan Baldus, den Festvortrag hält Dr. Helmut-Eberhard Paulus (Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten) zum Thema „Historische Wasserkunst als Mittelpunkt der Garten- und Residenzkultur“. Das Vortragsprogramm bietet eine Vielzahl von aktuellen Beiträgen zur Wasser- und Abwasserwirtschaft, aufgeteilt in die Themenblöcke „Durchgängigkeit und ökologische Aufwertung von Fließgewässern“ sowie „Ausgewählte technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nach­haltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung“. Am gleichen Tag finden sowohl die Mitgliederversammlung der Vereinigung als auch die Mitgliederversammlung des Landesverbandes Sachsen/Thü­ringen statt. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Informationsausstellung, einer Fachexkursion und einem Rahmenprogramm.

Ein interessantes Themenspektrum bietet das diesjährige Vortragsprogramm der Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thü­ringen: Im Themenblock „Durchgängigkeit und ökologische Aufwertung von Fließgewässern“ werden die Verbesserung und Vernetzung aquatischer Lebensräume, fischfaunistische Referenzen und Vorranggewässer, Gewässerunterhaltung und Naturschutz, Wiederanschluss von Altarmen am Beispiel der Unstrut sowie Hochwasserschutz behandelt. Im zweiten Themenblock „Ausgewählte technische und wirtschaftliche Fragen zu einer nachhaltigen Abwasserableitung und Abwasserbehandlung“ geht es um Modellbewirtschaftungsplanung einschließlich entsprechender Maßnahmenprogrammen, die Identifikation von Maßnahmen zur Mischwasserbehandlung bei unterschiedlichen Belastungssituationen, die aktuelle Vergabepraxis und deren Auswirkungen auf die Qualität von Leistungen und Bauwerken, das Benchmarking kleinerer Kläranlagen sowie die Möglichkeiten zur Energieeinsparung in der Abwassertechnik unter Nutzung des Energiepotenzials im Abwasser.
 
Während der Tagung präsentieren rund 80 Fachaussteller ihre Produkte und Dienstleistungen.
 
Mitgliederversammlung / Fachexkursionen / Rahmenprogramm
 
Alle DWA-Mitglieder sind eingeladen, im Anschluss an die Vortragsveranstaltung die Mitgliederversammlung zu besuchen. Die Mitglieder des DWA-Landesver­bandes Sachsen/Thüringen haben zudem die Möglichkeit, an der Mitgliederversammlung ihres Landesverbandes teilzunehmen. Die fünfstündige Fachexkursion am 22. Juni 2007 führt in die „Neue Landschaft Ronneburg“. Hier wird die Revitalisierung der Uranerzbergbau-Folge­landschaft im Gebiet Ronneburg durch die Wismut GmbH vorgestellt. Abgerundet wird die Tagung durch ein umfangreiches Rahmenprogramm, das unter anderem eine Führung durch die Bundesgartenschau vorsieht.
 
Weitere Informationen und Tagungsband
 
DWA-Landesverband Sachsen/Thüringen
Niedersedlitzer Platz 13, 01259 Dresden
Tel. (0351) 2 03 20-25 Fax 2 03 20-26
E-Mail: info@dwa-st.de ,   Internet: http://bundestagung.dwa.de

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Aktive Nachbarschaftshilfe für eine bessere Umwelt
 
Die DWA stellt ihr wasserwirtschaftliches Nachbarschaftskonzept auf der Woche der Umwelt in Berlin vor
 
Unter dem Motto „Auf gute Nach­barschaft – Von der Kläranlage zum Gewässer“ beteiligt sich die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) an der von Bundespräsident Horst Köhler und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgerichteten Woche der Umwelt am 5. und 6. Juni 2007 in Berlin. Die DWA gehört damit zu den etwa 190 Unternehmen und Institutionen, die für die Gestaltung dieser zwei Veranstaltungstage ausgewählt wurden. Sie wird in Berlin ihr Konzept der Nachbarschaften vorstellen, ein seit Jahrzehnten bewährtes Instrument des Erfahrungsaustauschs zwischen Mitarbeitern wasserwirtschaftlicher Anlagen. Nach der Gründung der ersten Kläranlagen-Nachbarschaft im Jahr 1968 hat sich das Konzept der Nachbarschaften inzwischen auch ins Ausland ausgeweitet. Zudem veranstaltet die DWA am 6. Juni im Park von Schloss Bellevue ein einstündiges Fachforum „Berufschancen in der Wasserwirtschaft“, auf der hochkarätige Teilnehmer die Zukunftschancen der umwelttechnischen Berufe diskutieren werden.

Rat und Tat von den Kollegen als Nachbarn  

Nachbarschaften sind freiwillige Zusammenschlüsse von Betreibern wasserwirtschaftlicher Anlagen oder von Gewässer-Unterhaltungs­pflichtigen einer Region und werden von den Landesverbänden der DWA organisiert. Sie dienen der Förderung des Gewässerschutzes, der Gewässerentwicklung sowie dem fachgerechten und sicheren Anlagenbetrieb. In regelmäßigen Treffen vor Ort werden die Teilnehmer über aktuelle Entwicklungen informiert. Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch, daneben sollen sich die Teilnehmer kennenlernen, um über den Nachbarschaftstag hinaus Kontakt zu halten. Ein wichtiges Ziel ist die Hilfe mit Rat und Tat vor Ort, wann immer der Kollege „den Nachbarn“ braucht.
 
Die Nachbarschaften: Seit fast vier Jahrzehnten ein Erfolgsmodell
 
Nach der Gründung der ersten Kläranlagen-Nachbarschaft im Jahr 1968 hat sich das Konzept der Nachbarschaften inzwischen auch auf die Kanal-, Gewässer, Deponie-, Abfallwirtschafts-Nachbarschaften sowie auf Sonder-Nachbarschaften – zum Beispiel für Schlammbehandlung und chemisch ausgebildetes Fachpersonal der Abfallwirtschaft – ausgeweitet. Allein an den Veranstaltungen der Kläranlagen-Nachbarschaften nehmen jährlich mehr als 20 000 Teilnehmer teil. Auch in Österreich sowie im italienischen Südtirol gibt es Kläranlagen- und Kanal-Nachbarschaften. Eine Besonderheit ist die Bodensee-Nachbarschaft unter Beteiligung von Deutschland, Österreich und der Schweiz. In Polen befinden sich die ersten Nachbarschaftsprojekte in der Versuchsphase. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 500 Nachbarschaften, im deutschsprachigen Ausland sind es mehr als 60.
 
Kompetente und aktuelle Helfer der Nachbarschaftsarbeit: KA-Betriebs-Info und Gewässer-Info
 
Wichtige Plattform für die Kommunikation innerhalb der Kläranlagen-Nachbarschaften ist das seit 1971 erscheinende KA-Betriebs-Info. Mit einer Auflage von mehr als 24 000 Exemplaren wird das Betriebs­personal von Abwasseranlagen mit Informationen, Kommentaren, Da­ten und Fakten versorgt. Hier werden unter anderem praktische Erfahrungen ausgetauscht und eigene technische Entwicklungen vorgestellt. Ein besonderer Schwerpunkt ist hier das Thema Arbeitsschutz.
 
Aktuelle Informationen, Praxisberichte und rechtliche Aspekte zur Gewässerunterhaltung und Gewässerentwicklung werden im gewässer-info publiziert. Neben Beiträgen über fachgerechte Arbeiten am Gewässer wird über die Ergebnisse der örtlichen Begehungen und Aussprachen (Ortstermine) sowie über die laufenden Arbeiten und Veröffentlichungen der Gewässer-Nachbarschaften berichtet.
 
Fachforum „Berufschancen in der Wasserwirtschaft“
 
Am 6. Juni 2007 veranstaltet die DWA von 15.00 bis 16.00 Uhr im Zelt 5 ein einstündiges Fachforum „Berufschancen in der Wasserwirt­schaft“. Hintergrund ist ein sich abzeichnender Mangel an Fachkräften der Entsorgungswirtschaft auf allen Qualifikationsstufen. Auf betrieblicher Ebene werden in vier Fachrichtungen UT-Fachkräfte ausgebildet, ein Berufsbild, das sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat; der „Klärwärter“ von heute steuert, überwacht und bedient komplexe Anlagen und setzt dabei voll auf Informations- und Elektrotechnik. Bei den Führungskräften, die sich wesentlich aus Bauingenieuren der Fachrichtung Siedlungswasserwirtschaft rekrutieren, gibt es ein Paradoxon: Die Studentenzahlen in den Ingenieurwissenschaften sind rückläufig, wegen vermeintlich schlechter Berufsaussichten insbesondere für Bauingenieure. Absolventen mit Spezialisierung in Siedlungs­wasserwirtschaft oder verwandten Vertiefungsrichtungen finden aber einen guten Arbeitsmarkt vor – doch müssen sie erst bereit sein, sich für Ingenieurwissenschaften einzuschreiben. Hier will das Fachforum der DWA Mut machen, berufliche Chancen in der Entsorgungswirtschaft zu suchen und entsprechende Ausbildungswege zu beschreiten, die im Übrigen auch exzellente Chancen auf Karrieren im Ausland, etwa in Entwicklungsländern, bieten.
 
Weitere Informationen im Internet
 
DWA-Nachbarschaften: www.dwa.de , Auswahl „Nachbarschaften“
Woche der Umwelt: www.woche-der-umwelt.de

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Ökologische Aufwertung der Gewässer durch die Verbesserung der Durchgängigkeit

DWA unterstützt Rückbau von Querbauwerken und das Anlegen von „Fischtreppen“

Gera/Hennef, 21. Juni 2007 – Flüsse und Bäche prägen das Bild von Tälern und Landschaften. Dabei haben sie als „Lebensadern“ wichtige ökologische Funktionen. So transportieren sie nicht nur das Wasser talwärts, sondern sie sind gleichzeitig Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) widmet sich diesem wichtigen ökologischen Thema auf ihrer Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen am 21. Juni 2007 in Gera. Neben der notwendigen öffentlichen und privaten Nutzung der Gewässer ist aus Sicht der Vereinigung sicherzustellen, dass die ökologischen Funktionen der Flüsse, Bäche und Seen erhalten bleiben bzw. entsprechend der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie wiederhergestellt werden. Eine wichtige Voraussetzung ist dabei die Verbesserung der Durchgängigkeit der Gewässer für Fische und Kleinlebewesen. Während der Tagung in Gera widmet sich ein Themenschwerpunkt speziell dieser Thematik.

Vielfache Nutzungsinteressen versus Umweltverträglichkeit

Die Nutzungsinteressen an der Ressource Wasser sind vielfältig. Sie reichen vom Baden und Fischen über die Energieerzeugung und die Wasserversorgung bis hin zum Gewässer als Verkehrsweg. Gleichzeitig sind die ökologischen Funktionen der Gewässer zu berücksichtigen, und auch der Schutz des Menschen vor Hochwasser darf natürlich nicht vergessen werden. Diese vielfältigen Interessen gegeneinander auszugleichen, ist eine der Hauptaufgaben einer nachhaltigen und damit zukunftsfähigen Wasserwirtschaft. Das Ziel ist eine umweltverträgliche Nutzung der Gewässer, die damit gleichzeitig dem in der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie formulierten Ziel des guten Zustandes aller Gewässer gerecht wird.

Verbesserung der Durchgängigkeit als wichtige Voraussetzung für eine ökologische Aufwertung der Gewässer

Ein aktueller Schwerpunkt dieser Bestrebungen ist die Verbesserung der Durchgängigkeit der Gewässer für Fische und Kleinlebewesen sowie eine dadurch erfolgende ökologische Aufwertung. Durchgängigkeit bedeutet, dass diese Lebewesen auch dort, wo der Mensch durch Querbauwerke (Wehre, Sohlenabstürze u. a.) den Fluss verbaut hat, wieder stromauf- und -abwärts wandern können. Das wird z. B. durch den Rückbau solcher Querbauwerke oder durch das Anlegen sogenannten „Fischtreppen“ parallel zu den Querbauwerken erreicht.

Tagungsschwerpunkt zur Durchgängigkeit von Fließgewässern

Während der Bundestagung und Landesverbandstagung Sachsen/Thüringen befasst sich der Themenblock „Durchgängigkeit und ökologische Aufwertung von Fließgewässern“ konkret mit der Verbesserung und Vernetzung aquatischer Lebensräume, fischfaunistischen Referenzen und Vorranggewässern in Thüringen sowie dem Thema Gewässerunterhaltung und Naturschutz. Am Beispiel der Unstrut im Bereich Roßleben wird der Wiederanschluss von Altarmen an ein Fließgewässer aufgezeigt sowie Hochwasserschutz und ökologische Aufwertung des Hofwiesenparkes in Gera vorgestellt.

Weitere Informationen zum Thema Durchgängigkeit

DWA-Bundesgeschäftsstelle
Dipl.-Geogr. Georg Schrenk
Theodor-Heuss-Allee 17, 53773 Hennef
Tel. (0 22 42) 872-210, Fax 872-135
E-Mail: schrenk@dwa.de

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