Samstag, Oktober 24, 2020
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Meldungen Arbeitsicherheit November 2007

Die Themen im Überblick:

November 2007 
30.11.2007  Gesetz zur Modernisierung der Unfallversicherung zügig umsetzen  
29.11.2007  Zahl der Arbeitsunfälle im ersten Halbjahr 2007 gestiegen 
21.11.2007  IGA-Barometer 2007: Beschäftigte in kleinen Unternehmen sehen ihre Arbeit besonders positiv  
16.11.2007 Mehr Prävention in der Arbeitswelt – Arbeitsminister verabreden gemeinsame Arbeitsschutzziele von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern 
7 Studie „Nickel im Schweißrauch“ 
6 Retten und Bergen aus Höhen und Tiefen 
Unfallversichert bei der Weihnachtsfeier 
Rutschhemmung von Bodenbelägen
Sicher rauchfrei auch in Innenräumen 
Isabel Rothe übernimmt Präsidentschaft der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) 
1 Trockene Haut bei Diabetes mellitus  

Gesetz zur Modernisierung der Unfallversicherung zügig umsetzen

(30.11.2007)

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen begrüßen das Vorhaben, die von der Selbstverwaltung eingeleitete Organisationsreform in der Unfallversicherung gesetzlich zu unterstützen. „Die Reform der Organisation trägt dazu bei, dass es auch zukünftig stabile und nachhaltige Strukturen in einem Sozialversicherungszweig gibt, der 70 Millionen Menschen in Deutschland gegen Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle sowie Berufskrankheiten versichert“, kommentiert Dr. Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), den aktuellen Gesetzentwurf des Bundesarbeitsministeriums. Der Gesetzentwurf sieht vor, die Zahl der Träger zu verringern und ein neues System einzurichten, um die Altlasten der Berufsgenossenschaften zu verteilen. Laut Entwurf wird die DGUV zudem ihre Funktion als Spitzenorganisation in der Rechtsform eines eingetragenen Vereins fortführen können.

Laut Gesetzentwurf soll die Zahl der Berufsgenossenschaften auf neun sinken. Die Zahl der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand auf einen Träger pro Bundesland und einen auf Bundesebene. „Wir sind auf einem guten Weg“, so Breuer. Allein für das kommende Jahr hätten Arbeitgeber- und Versichertenvertreter in der Selbstverwaltung vier Fusionen beschlossen, die insgesamt zehn Träger betreffen.

Ein Teil der Fusionen bei den Berufsgenossenschaften hänge auch von der neuen Lastenverteilung ab. Breuer: „Manche Branchen leiden aufgrund des Strukturwandels unter besonders hohen Altlasten. Diese können bei Fusionen ein Hindernis sein.“ Die neue Lastenverteilung löse dieses Problem, indem sie durch den Strukturwandel bedingte Altlasten solidarisch verteile. „Das kann nur per Gesetz geschehen.“

Nach derzeitigem Stand der Dinge soll das Reformgesetz noch im Dezember im Kabinett beschlossen werden. Es könnte dann in 2008 von Bundestag und Bundesrat beraten werden und zum Jahresende in Kraft treten.

Pressekontakt:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763-768
Fax: 030 288763-771
E-Mail: presse@dguv.de

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Zahl der Arbeitsunfälle im ersten Halbjahr 2007 gestiegen

Weniger schwere Arbeitsunfälle und weniger Wegeunfälle

Die Zahl der Arbeitsunfälle ist vorläufigen Zahlen zufolge im ersten Halbjahr 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent gestiegen. Insgesamt ereigneten sich 474.884 Arbeitsunfälle an Arbeitsplätzen in der gewerblichen Wirtschaft und im öffentlichen Dienst – 13.821 mehr als im ersten Halbjahr 2006. Das geht aus Zahlen hervor, die der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in Berlin vorliegen. Ob damit auch die Wahrscheinlichkeit zugenommen hat, bei der Arbeit einen Unfall zu erleiden, steht derzeit noch nicht fest. Rückgänge gab es dagegen bei der Zahl der neuen Unfallrenten, der tödlichen Arbeitsunfälle und der Wegeunfälle.

„Mehr Arbeitsunfälle sind leider die Schattenseite der guten Konjunktur“, kommentiert DGUV-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Breuer die Zahlen. Arbeitsintensität und Beschäftigung nähmen zu – besonders in Branchen mit hohen Risiken wie Bau, Logistik und Zeitarbeit. „Sicherheit am Arbeitsplatz bleibt damit ein wichtiges Thema“, so Breuer. Die Unfallversicherung begrüße daher, dass die Verringerung von Arbeitsunfällen ein Hauptziel der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie sei, auf die sich Bund, Länder und Unfallversicherung verständigt haben.

Die absoluten Unfallzahlen sind in fast allen Branchen gestiegen. Die höchsten Zunahmen gab es bei Handel und Verwaltung, im Gesundheitswesen, in der Metall-Industrie und am Bau. „Da wir noch keine Daten zur Gesamtzahl der Beschäftigten haben, können wir allerdings nicht sagen, ob auch die Unfallwahrscheinlichkeit zugenommen hat“, erklärt der DGUV-Hauptgeschäftsführer. Sinkende Unfallzahlen gab es vor allem in den Unternehmen der öffentlichen Hand, der Druck- und Papierindustrie sowie in Verkehrsbetrieben.

Im Gegensatz zur Zahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle zeigt der Trend bei schweren Arbeitsunfällen jedoch weiterhin nach unten. So hat über alle Wirtschaftszweige hinweg die Zahl der neuen Arbeitsunfallrenten abgenommen. Sie sank um 8,8 Prozent auf 8.205. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle ging gegenüber dem ersten Halbjahr 2006 um 5 auf 314 zurück.

Weniger Wegeunfälle
Stark zurückgegangen ist die Zahl der meldepflichtigen Wegeunfälle, also der Unfälle auf dem Weg zur Arbeit und von dort nach Hause. Sie sank um rund 23 Prozent auf 82.301. Neue Wegeunfallrenten gab es in 3.022 Fällen (8,6 Prozent weniger als im Vorjahr). Die Zahl der tödlichen Wegeunfälle nahm um 3 auf 222 ab.

Berufskrankheiten: Zahl der Verdachtsanzeigen nimmt zu
In insgesamt 33.054 Fällen erhielten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen Anzeige auf Verdacht einer Berufskrankheit. Das entspricht einer Zunahme von 4,3 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2006. Die Zahl der neuen BK-Renten lag mit 2.032 um 15,3 Prozent unter dem Vorjahreswert.

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IGA-Barometer 2007: Beschäftigte in kleinen Unternehmen sehen ihre Arbeit besonders positiv

(21. November 2007)

Beschäftigte kleiner Betriebe finden am häufigsten, dass ihre Arbeit sie fit hält und ihnen Anerkennung bringt. Das ist ein Ergebnis des IGA-Barometers 2007, einer repräsentativen Telefonbefragung der Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA), unter 2.000 Beschäftigten. So schöpfen zum Beispiel 35 Prozent der befragten Männer und fast 47 Prozent der befragten Frauen aus Kleinstunternehmen, Betriebe mit höchstens neun Beschäftigten, besondere Anerkennung aus ihrer Arbeit. Das gilt nur für 19 Prozent der Männer beziehungsweise 26 Prozent der Frauen in Großunternehmen mit über 250 Mitarbeitern. Beschäftigte in Kleinst- und Kleinunternehmen – bis 49 Mitarbeiter –  sind auch in höherem Maße der Auffassung, dass ihr Unternehmen sich um ihre Gesundheit kümmert und ihre Arbeit vielseitig und abwechslungsreich ist. Deutlich zurückhaltender sind mit einer solchen Einschätzung Mitarbeiter in Großunternehmen und mittleren Unternehmen (50 bis 249 Beschäftigte).

In Kleinstunternehmen können sich 61 Prozent der Mitarbeiter (Männer 63,7 Prozent, Frauen 58,8 Prozent) vorstellen, ihre Tätigkeit bis zum regulären Rentenalter auszuüben. In kleinen Unternehmen sind es nur noch 48,4 Prozent (Männer 50,3 Prozent, Frauen 46,6 Prozent), in mittelgroßen sogar nur 44 Prozent (Männer 48,3 Prozent, Frauen 41,4 Prozent) und in großen Konzernen 47 Prozent (Männer 52 Prozent, Frauen 42,5 Prozent).

Das Ergebnis des IGA-Barometers überrascht. Berufsgenossenschaften und Krankenkassen machen sonst gerade in großen Unternehmen die Erfahrung, dass Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter einen hohen Stellenwert einnehmen. Es ist aber bekannt, dass sich die Arbeitsbedingungen in Kleinunternehmen in vielfacher Hinsicht von denen größerer Unternehmen unterscheiden. Die Entscheidungsstrukturen sind einfacher, es gibt eine direktere Kommunikation und vielfach bestehen familienähnliche soziale Beziehungen zwischen Unternehmen und Mitarbeitern. Prävention und betriebliche Gesundheitsförderung kann dann direkter Teil des Arbeitsalltags sein.

Grundaussage 2007: Positive Einstellung zur Arbeit

Über alle Branchen und Unternehmensgrößen hinweg sagen fast 80 Prozent der befragten Männer und fast 90 Prozent der befragten Frauen, dass ihre Arbeit sie fit hält. Fast 90 Prozent stufen ihre Arbeit als abwechslungsreich ein (48 Prozent sind sogar voll und ganz dieser Meinung) und finden Unterstützung durch Vorgesetzte oder Kollegen. Rund 70 Prozent würden weder den Beruf noch die Branche wechseln, selbst wenn sie die Möglichkeit hätten.   

Vergleich mit 2005: Beschäftigte etwas kritischer

Im Vergleich zum IGA-Barometer 2005 deutet sich trotz der nach wie vor positiven aktuellen Werte allerdings ein eher rückläufiger Trend an: So geben vier Prozent weniger Frauen an, dass die Arbeit ihnen Anerkennung bringt (2007: 35 Prozent, 2005: 39 Prozent) und dass der Stellenwert der Arbeit genau richtig ist (2007: 62 Prozent, 2005: 66 Prozent). Veränderungen betreffen auch die Frage, ob die Arbeit abwechslungsreich ist. Sieben Prozent weniger Frauen (2007: 47 Prozent, 2005: 54 Prozent) und vier Prozent weniger Männer (2007: 49 Prozent, 2005: 53 Prozent) geben an, dass sie dies für voll und ganz zutreffend halten. Abgerundet wird das Bild von einem jeweils höheren Anteil an Befragten, die 2007 eher bereit sind, den Beruf (2007: 29,5 Prozent, 2005: 27,5 Prozent), die Branche (2007: 32 Prozent, 2005: 29 Prozent) oder den Arbeitgeber (2007: 37,5 Prozent, 2005: 33,5 Prozent) zu wechseln, sofern dazu die Möglichkeit bestünde.

Die Abweichungen zwischen 2005 und 2007 sind insgesamt nicht sehr groß – sie können aber als Frühindikatoren eines Wandels der Einstellungen gelesen werden.

In der Studie werden die Unternehmen wie folgt klassifiziert:  
Kleinstunternehmen: kleiner zehn Mitarbeiter
Kleinunternehmen: zehn bis 49 MA
Mittlere Unternehmen: 50 bis 249 MA
Großunternehmen: größer gleich 250 MA

In der Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA) kooperieren gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung. Ziel ist, arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren durch Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung vorzubeugen. Die Kooperation wird getragen vom BKK Bundesverband, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, dem AOK-Bundesverband und dem Arbeiter-Ersatzkassen-Verband.

Mehr Informationen – auch zum IGA-Barometer – unter http://www.iga-info.de im Internet.

Kontakt:
– Stefan Boltz, Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, Tel. 030 288763-768
– Ann Hörath, BKK Bundesverband, Tel. 030 223120
– Udo Barske, AOK-Bundesverband, Tel. 0228 843309
– Michaela Gottfried, Arbeiter-Ersatzkassen-Verband, Tel. 02241 108-293

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Mehr Prävention in der Arbeitswelt – Arbeitsminister verabreden gemeinsame Arbeitsschutzziele von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern

(16.11.2007)

Die Arbeits- und Sozialminister der Länder haben auf ihrer 84. Konferenz (ASMK) in Berlin erstmals nationale Arbeitsschutzziele für den Zeitraum 2008 bis 2012 beschlossen. Im Rahmen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie wollen Bund, Länder und Unfallversicherungsträger verstärkte Anstrengungen unternehmen, um die Schwere und die Zahl der Arbeitsunfälle in Deutschland zu reduzieren. Weitere Schwerpunkte der Strategie sollen die Reduzierung von Muskel- und Skelett-Belastungen und -Erkrankungen sowie die Verringerung der Häufigkeit und Schwere von Hauterkrankungen sein. Die Sozialpartner wurden an der Entwicklung dieser Arbeitsschutzziele maßgeblich beteiligt; zudem wurden Krankenkassen, Berufsverbände und die Wissenschaft einbezogen.

Bei der Umsetzung dieser Ziele soll der zunehmend von Arbeitnehmern beklagte Einfluss psychischer Fehlbelastungen berücksichtigt werden, zum Beispiel durch Termin- und Leistungsdruck. Der Fokus wird auf eine systematische Wahrnehmung des Arbeitsschutzes unter Einbeziehung der Beschäftigten in kleinen und mittleren Betrieben gelegt.

Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit sind ein sozialpolitisches und wirtschaftliches Gebot, betonte die ASMK. Angesichts der drängenden demografischen Probleme sei Arbeitsschutz eine wichtige Voraussetzung für Beschäftigungsfähigkeit. 74 Prozent der Beschäftigten halten laut einer Befragung der Initiative für eine Neue Qualität der Arbeit (INQA) Sicherheit und Gesundheitsschutz für einen wichtigen Aspekt guter Arbeit. Zugleich identifizieren sich Beschäftigte bei guten Arbeitsbedingungen in besonderer Weise mit ihrer Arbeit. Sie sind dann motiviert, innovativ und leistungsbereit und tragen so in besonderer Weise zur Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft bei.

Um die Arbeitsschutzziele zu erreichen, muss die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie in die Betriebe hinein wirken. Dies kann nur mit weiterer aktiver Unterstützung der Sozialpartner gelingen. Die ASMK bekräftigte daher die Notwendigkeit einer beratenden Mitgliedschaft in der künftigen Nationalen Arbeitsschutzkonferenz. Da arbeitsbedingte Beschwerden und Erkrankungen erhebliche Kosten im Gesundheitswesen verursachen, ist auch eine engere Zusammenarbeit mit der Krankenversicherung vorgesehen.

Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie soll gesetzlich abgesichert werden. Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) wird im Rahmen der geplanten Organisationsreform der gesetzlichen Unfallversicherung dazu die notwendigen Gesetzesänderungen vorlegen.

Wie notwenig verstärkte Anstrengungen und eine Bündelung der Präventionsaktivitäten sind, ist durch Zahlen belegbar: Arbeitsunfälle verursachen einerseits menschliches Leid, andererseits hohe betriebliche und gesellschaftliche Kosten. Die finanziellen Aufwendungen in Folge von Arbeitsunfällen summieren sich bundesweit auf Milliardenbeträge (2005 rund 4,7 Milliarden Euro im gewerblichen Bereich). Ein meldepflichtiger Arbeitsunfall bedeutet einen durchschnittlichen Aufwand von knapp 4.000 Euro.

Auf Muskel-Skelett-Erkrankungen entfielen im Jahr 2005 knapp 100 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage; das ist fast ein Viertel der Ausfallzeiten insgesamt. Entsprechend hoch sind die betriebs- und volkswirtschaftlichen Einbußen. Im Jahr 2005 schieden fast 30.000 Menschen wegen solcher Erkrankungen vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus, das ist fast ein Fünftel aller gesundheitlich begründeten Frühverrentungen.

Eine Vielzahl von Beschäftigten ist Hautgefährdungen ausgesetzt. In 9.175 Fällen registrierten die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung im vergangenen Jahr erstmals eine beruflich bedingte Hauterkrankung. Dies betrifft vor allem die Bereiche Gesundheit, Nahrungs- und Genussmittel, Bau, Metall und Handel. Angesichts der oftmals gravierenden beruflichen und ökonomischen Auswirkungen für erkrankte Betroffene kommt der Prävention von Hauterkrankungen eine hohe Priorität zu. Die Folgekosten sind erheblich (geschätzte volkswirtschaftliche Kosten 2004: 1,25 Milliarden Euro).

Pressekontakt:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763-768
Fax: 030 288763-771
E-Mail: presse@dguv.de

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Studie „Nickel im Schweißrauch“

Das BGFA – Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin der DGUV hat in einer Literaturstudie untersucht, inwieweit Schweißrauch das Risiko für Lungenkrebs erhöht und ob wissenschaftlich belastbare Dosis-Wirkungs-Beziehungen ableitbar sind. Beim Schweißen werden immer wieder Metalle wie Chrom und Nickel im Schweißrauch als Auslöser für Krebs in Verbindung gebracht.

mehr unter www.bgfa.ruhr-uni-bochum.de/pdf/bgfa_info_0207_Nickel.pdf 

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Retten und Bergen aus Höhen und Tiefen

Die Ergebnisse einer Gewerbe übergreifenden arbeitswissenschaftlichen Untersuchung des seilunterstützten Rettens und Bergens in Höhen und Tiefen beschreibt ein Artikel, der in der Zeitschrift „die BG“, Nr. 10 (2007) erschienen ist. Das BGIA – Institut für Arbeitsschutz, das BGAG – Institut für Arbeit und Gesundheit und der Arbeitsmedizinische Dienst der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft haben Belastungen und Beanspruchungen des Rettungspersonals aus arbeitsmedizinischer, ergonomischer und psychologischer Sicht untersucht und Präventionsvorschläge erarbeitet.

mehr unter www.hvbg.de/code.php?link=2757116 

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Unfallversichert bei der Weihnachtsfeier

Während der betrieblichen Weihnachtsfeier stehen Arbeitnehmer unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Darauf weist die gesetzliche Unfallversicherung VBG in Hamburg hin. Voraussetzung für den Versicherungsschutz ist, dass die Unternehmensleitung oder deren Beauftragter die Feier veranstaltet und fördert sowie an der Feier selbst teilnimmt. Zeit und Ort der Feier spielen für den Versicherungsschutz keine Rolle, die Teilnahme an der Feier muss allerdings allen Angehörigen des Unternehmens offen stehen. Für nicht im Unternehmen beschäftigte Gäste oder Familienangehörige besteht hingegen kein Versicherungsschutz.

Versichert sind auch die Wege von und zur Weihnachtsfeier nach denselben Voraussetzungen, die auch für die Wege von und zur Arbeit gelten. Während der Feier besteht Versicherungsschutz für alle Tätigkeiten, die dem Gemeinschaftszweck der Veranstaltung entsprechen, wie zum Beispiel Essen, sportliche Betätigungen, Spiele und Tanzen. Ebenso sind auch die direkt mit der Veranstaltung zusammenhängenden vorbereitenden Tätigkeiten versichert. Wenn die Unternehmensleitung oder ihr Beauftragter die Veranstaltung für beendet erklärt, endet auch der Versicherungsschutz.

Die VBG ist eine gesetzliche Unfallversicherung mit etwa 28 Mio. Versicherungsverhältnissen in der Bundesrepublik. Versicherte der VBG sind Arbeitnehmer, freiwillig versicherte Unternehmer, Patienten in stationärer Behandlung und Rehabilitanden, Lernende in berufsbildenden Einrichtungen und bürgerschaftlich Engagierte. Zu den über 570.000 Mitgliedsunternehmen zählen Dienstleistungsunternehmen aus über 100 Branchen, wie z.B. Banken und Versicherungen, Zeitarbeitsunternehmen, Unternehmen der IT-Branche sowie Sportvereine.
Weitere Informationen zur VBG finden Sie unter www.vbg.de

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Rutschhemmung von Bodenbelägen

Gleichgewicht und Reibkräfte: Zur Physik des Ausgleitens

Stürze in Eingangsbereichen sind ein Unfallschwerpunkt, der sowohl aus bautechnischer Sicht wie auch für Versicherer von Bedeutung ist. Dabei führt eingetragene Feuchtigkeit trotz normgerechter und vorschriftsmäßig verlegter Bodenbeläge häufig zum Gleichgewichtsverlust beim Gehen. Als kaum wahrnehmbarer Film verringert sie die Reibkräfte zwischen Schuhsohle und Bodenbelag.

Eine jetzt von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) vorgelegte Forschungsarbeit unterzog zunächst die über 70 weltweit angewandten Verfahren zur Messung der Rutschhemmung einer Beurteilung. Dabei wurden Pendelgleiter, Abrollgleiter und ein Gleitreibungsmessgerät für die Laborversuche ausgewählt. Zusätzlich zu diesen Messungen wurde die Oberflächenbeschaffenheit von insgesamt 27 verschiedenen Bodenbelägen aus fünf Produktgruppen mit Licht- und Rasterelektromikroskopischen Analysen sowie einer mechanischen 3-D-Abtastung unterzogen. Die Ergebnisse dienten als Grundlage für die Entwicklung neuer Messtechniken. Bislang fehlt eine mobil einsetzbare Methode, um Bodenbeläge mit zerstörungsfreier Messtechnik zu überprüfen. Zudem wurde die Wirksamkeit verschiedener Verfahren getestet, um die Oberflächencharakteristik der geprüften Bodenbeläge chemisch und physikalisch zu modifizieren und ihre rutschhemmenden Eigenschaften insbesondere bei feuchten und nassen Böden zu verbessern. Dazu wurden Fliesen, Feinsteinzeug und Betonwerkstein im Ursprungszustand sowie nach der Behandlung mit ätzenden Chemikalien und Laserstrahlung untersucht. Der ebenfalls untersuchte Granit wurde einer Lasermaterialbehandlung unterzogen, während das Betonsteinmaterial zusätzlich eine Nanokompositbeschichtung erhielt. Neben diesen mineralischen Bodenbelägen wurde auch Melaminharz-Laminat auf HDF getestet.

Für eine adäquate und in der Praxis brauchbare Beschreibung eines rutschfesten Untergrundes ist die einfache Messung der Tiefenrauheit nur begrenzt anwendbar. Vielmehr ist für die Messung bei der Produktion von Fliesen und anderen Bodenbelägen ein komplexes Muster von Kennzahlen betreffend Rauhigkeit, Profilbeschaffenheit und Adhäsionsverhalten anzustreben. In der Praxis – so zeigen die Untersuchungen – ist aber beispielsweise eine Kombination von Rutschhemmung mit guten Reinigungseigenschaften schwierig zu erzielen. Ätzen oder Schleifen verbessert zwar die Sicherheit, nimmt dem Boden aber den Glanz und lässt ihn leichter verschmutzen. Reinigungs- und Konservierungsarbeiten können im Übrigen alle Bemühungen um bessere Rutschhemmung zunichte machen, wenn Wachse oder ähnliche Materialien wie eine Beschichtung wirken. Ebenso erweist sich auch eine größere Rautiefe nur in Verbindung mit anderen Oberflächenmerkmalen nützlich: Bei laserstrukturiertem Feinsteinzeug zum Beispiel befinden sich noch 80 Prozent der Oberfläche im Urzustand – die Schuhsohle gleitet über die wenigen, wenn auch tiefen Löcher hinweg. Dagegen wirken sich spitze Profilerhebungen in jedem Fall günstig aus, wie sie beispielsweise durch die chemische Behandlung von Beton erreicht werden können.

Schriftenreihe der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Forschungsbericht 1090 „Oberflächencharakteristik von Bodenbelägen und deren Rutschhemmung“; A. Schnell, L. Goretzki, W. P. Weinhold; 92 S.; ISBN 3-86509-649-4; EUR 12,50. Zu beziehen beim Wirtschaftsverlag NW, Postfach 10 11 10, 27511 Bremerhaven, Tel.: 0471/945 44 61, Fax 0471/945 44 88.

Eine Zusammenfassung des Forschungsberichtes befindet sich auf der BAuA-Homepage.

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Sicher rauchfrei auch in Innenräumen

Institut für Arbeitsschutz entwickelt Prüfgrundsätze für Raucherkabinen – Hersteller können sich Wirksamkeit von Nichtraucherschutzsystemen bescheinigen lassen

14.11.2007

Ob eine Raucherkabine nicht rauchende Arbeitnehmer tatsächlich vor schädlichem Zigarettenrauch schützt, ist zukünftig am BG-PRÜFZERT-Zeichen erkennbar. Denn ab sofort prüft und bescheinigt das BGIA – Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung die Wirksamkeit so genannter Nichtraucherschutzsysteme. Solche Systeme sollen in Innenräumen helfen, Zigarettenrauch zu erfassen, zu filtern und Nichtraucher so vor dem Passivrauchen zu schützen. Ob und wie gut die bereits zahlreich auf dem Markt erhältlichen Systeme dies tatsächlich tun, kann nun auf der Grundlage eines standardisierten Prüfverfahrens untersucht werden. Ein wirksames System ist danach am BG-PRÜFZERT-Zeichen vom Anwender schnell zu erkennen.

Täglich greifen in Deutschland etwa 17 Millionen Erwachsene zur Zigarette, und das nicht nur in ihrer Freizeit, sondern auch am Arbeitsplatz. Dort besteht laut Arbeitsstättenverordnung bereits seit 2004 ein Rechtsanspruch auf rauchfreie Luft.

Wo das Rauchen nicht ganz verboten wird, können technische Lösungen in Form von speziellen Kabinen, Schirmen, Tischen oder anderen Lösungen helfen, Nichtraucher zu schützen. „Solche Produkte sind schon länger in der Praxis zu finden“, erklärt Thomas von der Heyden, Experte für Gefahrstoffemissionen im BGIA. „Was genau aber ein gutes, weil wirksames System ausmacht, war bislang unklar.“ In den vergangenen zwei Jahren hat das Institut gemeinsam mit der Industrie Leistungskriterien aufgestellt, die in einem Prüfverfahren untersucht werden. „Für die Wirksamkeit wichtig ist vor allem die möglichst vollständige Erfassung des Zigarettenrauches dort, wo er entsteht sowie eine gründliche Beseitigung der Schadstoffe aus der erfassten Luft durch Filter“, beschreibt von der Heyden die zwei zentralen Kriterien. Insgesamt dürfe ein System die rauchfreie Raumluftqualität nicht verschlechtern. Dies bedeutet konkret, dass ein Kubikzentimeter Luft zum Beispiel nicht mehr als 3.000 feine und ultrafeine Partikeln enthalten darf. Zum Vergleich: Im Freien, außerhalb von Städten finden sich etwa 10.000 Partikeln in derselben Menge Außenluft.
Die Prüfung ist für die Hersteller freiwillig. Allerdings dürfte aus Sicht des Arbeitsschützers von der Heyden das positive Prüfergebnis ein erhebliches Marketingargument sein und mittelfristig dafür sorgen, dass viele auf dem Markt erhältliche Systeme optimiert werden.

Neben dem BGIA prüfen zukünftig auch andere Prüfstellen Nichtraucherschutzeinrichtungen, darunter zunächst das Institut für Industrieaerodynamik (I.f.I.) in Aachen. Nach bestandener Prüfung erhält der Hersteller ein Prüfzertifikat und kann sein System mit dem so genannten BG-PRÜFZERT-Zeichen als wirksam kennzeichnen.

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Isabel Rothe übernimmt Präsidentschaft der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)

Amtseinführung im Rahmen einer Feierstunde

Im Rahmen einer Feierstunde fand am heutigen Dienstag, 6. November 2007, die offizielle Amtseinführung der neuen Präsidentin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), Isabel Rothe, in der Stahlhalle der DASA in Dortmund statt. Rudolf Anzinger, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), vertrat Bundesarbeitsminister Franz Müntefering, der aus persönlichen Gründen nicht anwesend sein konnte.

In seiner Einführungsrede wies Anzinger darauf hin, dass es mit Isabel Rothe gelungen sei, eine Führungskraft aus der Wirtschaft für die Leitung einer großen Behörde zu gewinnen. Er sei sich sicher, dass die BAuA mit der neuen Präsidentin die Herausforderungen des modernen Arbeits- und Gesundheitsschutzes bewältigen werde. Insbesondere die älter werdenden Belegschaften verlangten nach Lösungen, um Arbeit alters- und alternsgerecht zu gestalten. Zudem habe der Europäische Rat zum ersten Mal dem europäischen Arbeitsschutz eine konkrete, messbare Zielvorgabe genannt. Diese europäische Gemeinschaftsstrategie will bis 2012 die Arbeitsbedingungen so verbessern, dass sich Arbeitsunfälle und beruflich bedingte Erkrankungen europaweit um ein Viertel senken. Die Kompetenz der BAuA trage dazu bei, diese Ziele zu erreichen.

In ihrer an die Belegschaft gerichteten Rede zog die neue Präsidentin Bilanz über ihr bisheriges Schaffen und gab einige Ausblicke auf ihre künftige Arbeit. Dabei betonte die Arbeitspsychologin den sinnstiftenden und positiven Charakter von Arbeit. Menschengerechte Gestaltung der Arbeit ermögliche es, die eigenen Fähigkeiten und Fertigkeiten einzubringen und weiter zu entwickeln. Das sei gut für den Menschen und erhöhe in der Regel die Wirtschaftlichkeit der Arbeitsstruktur, so Rothe. Ihre Antrittsrede schloss die gebürtige Bonnerin mit den Worten: „Sicherheit, Gesundheit, Wettbewerbsfähigkeit – Gute Arbeit für unser Land“.

Isabel Rothe steht seit 1. November 2007 an der Spitze der BAuA. Die gebürtige Bonnerin studierte Arbeits- und Organisationspsychologie an der Technischen Universität Berlin. Nach ihrem Abschluss 1989 war sie für die Gesellschaft für interdisziplinäre Technikforschung Technologieberatung Arbeitsgestaltung mbH (GITTAmbH) tätig. Die heute 44jährige betreute dabei Projekte zur Arbeitsgestaltung. 1992 erfolgte ein Wechsel zur Schering AG, bei der sie zuletzt als kaufmännische Leiterin des Berliner Produktionsstandortes wirkte. Anfang 2004 übernahm Isabel Rothe dann die Geschäftsführung der Jenapharm. Ende August 2007 ernannte Bundesarbeitsminister Franz Müntefering sie zur Präsidentin der BAuA.

Als Ressortforschungseinrichtung des Bundes im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales unterstützt die BAuA mit rund 600 Beschäftigten das Bundesministerium in Fragen von Sicherheit, Gesundheit und der menschengerechten Gestaltung der Arbeit. Die BAuA hat ihren Hauptsitz in Dortmund, Standorte in Berlin und Dresden sowie einer Nebenstelle in Chemnitz. Zum umfangreichen Aufgabenspektrum der BAuA zählt auch die Geschäftsführung der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA).

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Trockene Haut bei Diabetes mellitus

Die Präventionskampagne Haut gibt Tipps zum Welt-Diabetes Tag
(05.11.2007)

Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes mellitus, einer Stoffwechselkrankheit, bei der die Blutzuckerwerte deutlich erhöht sind. In Deutschland werden bereits über 5 Millionen Patienten wegen Diabetes behandelt. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich noch höher. Ein großer Anteil der Diabetiker leidet an Hautproblemen, die durch die diabetische Stoffwechsellage bedingt sind. Die Präventionskampagne Haut von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung gibt – anlässlich des Welt-Diabetes Tags am 14. November 2007 – Tipps zur Hautpflege bei Diabetes mellitus.

Diabetes mellitus: So bekommen Sie Hautprobleme in den Griff
„Der erste und wichtigste Schritt, um Hautprobleme bei Diabetes in den Griff zu bekommen, ist eine gute Einstellung des Blutzuckerspiegels“, rät Dr. Gerhard Schillinger (AOK BV). „Außerdem ist die Versorgung des Körpers mit ausreichend Flüssigkeit besonders wichtig. Diabetiker sollten mindestens zwei Liter pro Tag in Form von Getränken zu sich nehmen. Als Durstlöscher eignen sich ungezuckerte Getränke, z. B. Mineralwasser, ungesüßte Früchte- oder Kräutertees“, empfiehlt Schillinger. Darüber hinaus unterstützen Hautpflegeprodukte die Hautpflege von außen. Hier eignen sich speziell Produkte für trockene Haut, mit feuchtigkeitsbindenden Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Harnstoff (Urea).

Diabetes mellitus: Auswirkungen auf die Haut
Die Haut von Diabetikern hat oft ein welkes Aussehen und eine stärkere Fältchenbildung. „Die erhöhten Blutzuckerwerte führen bei Diabetes mellitus zu einer starken Austrocknung der Haut, insbesondere der Schleimhäute. Auch die Aktivitäten der Schweiß- und Talgdrüsen sind aufgrund von Nervenstörungen bei Diabetikern oft reduziert“, erklärt Dr. Wolfgang Ingenhag, Experte der Präventionskampagne Haut. „Hieraus kann ein starker Juckreiz resultieren“, so Ingenhag. Darüber hinaus haben Diabetiker ein erhöhtes Risiko für hartnäckige Hautinfektionen und die Wundheilung ist bei ihnen gestört. Besonders betroffen von den Hautproblemen sind Füße und Beine sowie Hände und das Gesicht.“

Diabetes mellitus: eine Krankheit – zwei Formen
Beim Diabetes mellitus unterscheidet man zwei Formen, die unterschiedliche Ursachen haben. Typ-1-Diabetes beginnt vor allem in jüngeren Jahren, also bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Er wird durch eine Zerstörung der insulinproduzierenden Zellen durch das Immunsystem hervorgerufen. Nur ca. 5-7 % der Diabetes-Patienten leiden unter Typ-1-Diabetes. Die weitaus größere Gruppe von über 90 % leidet an Diabetes vom Typ 2, der vor allem ältere Menschen betrifft. Bei dieser Form entwickelt der Körper eine Insulinresistenz. Bei beiden Diabetes-Typen ist der Blutzuckerspiegel zu hoch und die Zellen erhalten zu wenig Energie.

Hintergrund
Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt werben rund 120 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger unter dem Motto „Deine Haut. Die wichtigsten 2m2 Deines Lebens.“ dafür, das größte Organ des Menschen zu schützen. Das erklärte Ziel der Kampagne lautet: „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!“

Weitere Informationen: www.2m2-haut.de

Quelle: