Dienstag, Oktober 20, 2020
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Meldungen Arbeitsicherheit August 2008

August 2008 
28.08.2008 Kabinett stärkt arbeitsmedizinische Vorsorge 
28.08.2008 Kleine Betriebe betriebsärztlich und sicherheitstechnisch zeitgemäß unterstützen 
28.08.2008 Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz: Wie Arbeitgeber damit umgehen sollten 
28.08.2008 Berufskrankheiten bei Azubis fast ausschließlich Hautkrankheiten 
18.08.2008 Dokumentation des Berufskrankheiten-Geschehens in Deutschland 
18.08.2008  Erste Hilfe beim Hängetrauma 
18.08.2008  Luftgrenzwerte für krebserzeugende Arbeitsstoffe 
18.08.2008  Risikokommunikation im Betrieb – eine neue Herausforderung 
18.08.2008  Checkliste zum Zustand von Fluchtwegen und Notausgängen 
15.08.2008 „Gemeinsam Grenzen überwinden“ 
14.08.2008 Chemikalien weltweit einheitlich kennzeichnen 
14.08.2008  Wirtschaftlichkeit im Personalmanagement 
14.08.2008  Sommertipps für erträgliche Arbeitsbedingungen 
14.08.2008  Arbeitszeit mit Programm ergonomisch gestalten 
14.08.2008  Die gesetzliche Unfallversicherung schützt auch im Freiwilligen Sozialen Jahr 
14.08.2008  Frühzeitige Prävention kann Frühverrentung verhindern 
14.08.2008  Gesetzliche Unfallversicherung: Vorsicht vor giftigen Gasen bei der Arbeit mit Frachtcontainern Internetportal des BGIA informiert über Risiken und Schutzmaßnahmen 
14.08.2008 Kleine Betriebe zeitgemäß betriebsärztlich und sicherheitstechnisch unterstützen 
14.08.2008  Arbeitsbedingte Belastungen einfach beurteilen mit der BGIA-Grenzwerteliste 2008 

 


Kabinett stärkt arbeitsmedizinische Vorsorge

Das Bundeskabinett hat am 27. August 2008 den Entwurf einer Verordnung zur Rechtsvereinfachung und Stärkung der arbeitsmedizinischen Vorsorge beschlossen. Mit dem Wandel der Arbeitswelt und der demographischen Entwicklung gewinnt die arbeitsmedizinische Vorsorge an Bedeutung. Sie ist ein Schlüssel zur Verhütung arbeitsbedingter Erkrankungen und zum Erhalt der individuellen Beschäftigungsfähigkeit. Dabei geht es um individuelle Aufklärung und Beratung der Beschäftigten zu Wechselwirkungen zwischen ihrer Arbeit und Gesundheit.

Mit der Verordnung werden Regelungen im staatlichen Recht und in Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften vereinheitlicht und zusammengeführt. Sie regelt Pflichten von Arbeitgebern und Ärzten und schafft mehr Transparenz bei Pflicht- und Angebotsuntersuchungen. Zugleich stärkt sie das Recht der Beschäftigten auf Wunschuntersuchungen. Durch die neue Verordnung sollen Verbesserungen in derzeit noch zuwenig beachteten Bereichen, z.B. Muskel-Skelett-Erkrankungen, erreicht werden. Eine zentrale Rolle übernimmt der neue Ausschuss für Arbeitsmedizin, der das Bundesministerium für Arbeit und Soziales beraten wird.

Regierungsentwurf einer Verordnung zur Rechtsvereinfachung und Stärkung der arbeitsmedizinischen Vorsorge
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/27328/2008__08__27__arbeitsmedizinische__vorsorge__entwurf__vo.html)

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Kleine Betriebe betriebsärztlich und sicherheitstechnisch zeitgemäß unterstützen

Abschlussveranstaltung zeigt Wege in die Zukunft auf

Betriebe mit bis zu 10 Beschäftigten stellen den Großteil der Unternehmen in Deutschland. Ihre betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung regelt die Unfallverhütungsvorschrift BGV A2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“. Doch gerade in Klein- und Kleinstbetrieben scheitert die Umsetzung häufig aus vielfältigen Gründen. Das Bundesarbeitsministerium (BMAS) schrieb deshalb 2005 den Förderschwerpunkt „Kleine Betriebe zeitgemäß betriebsärztlich und sicherheitstechnisch unterstützen – Wege in die Zukunft“ aus, der von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) fachlich begleitet wurde. Die drei Modellprojekte stellen ihre Ergebnisse und Produkte auf der Abschlussveranstaltung am 18. September 2008 von 10:00 Uhr bis 16:30 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg vor.

Hintergrund für die drei Modellprojekte „amadeus“, „basik-net“ und „GUSIK“ war der Erlass der neuen berufsgenossenschaftlichen Vorschrift BGV A2. Sie eröffnete Betrieben mit maximal zehn Beschäftigten neue Möglichkeiten der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung. Erstmalig wurde auf fest vorgeschriebene Mindesteinsatzzeiten verzichtet. Damit erhielten Klein- und Kleinstunternehmen die Chance, in großer Eigenverantwortung für Sicherheit und Gesundheit im Betrieb zu sorgen. Andererseits fehlt es den Betrieben aber häufig an Unterstützung und Instrumenten, um diese Chancen zu erkennen, optimal zu nutzen und rechtssicher zu handeln. Mit dem Förderschwerpunkt 2005 des Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen sollten praktikable Lösungsansätze für Klein- und Kleinstbetriebe entwickelt werden.

Die Abschlussveranstaltung präsentiert Modelle für eine optimale betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung für Kleinunternehmen. Die unter dem Motto „Drei Wege – ein Ziel“ stehende Veranstaltung richtet sich an Fachleute und Praktiker im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung befinden auf der Homepage http://www.basik-net.de im Bereich Aktuelles. Informationen zum Modellprogramm lassen sich unter http://www.baua.de/ Modellprogramm abrufen.

 

(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA))

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Gefahrstoffverordnung an Schulen einfach umsetzen

Broschüren helfen beim sicheren Umgang mit Gefahrstoffen

Seit einigen Wochen kommt es immer wieder zu Funden explosionsgefährlicher Pikrinsäure in deutschen Schulen. Die überlagerten und eingetrockneten Kristalle müssen teilweise gezielt durch Experten gesprengt werden. Doch Pikrinsäure ist nur eine von vielen chemischen Stoffen, die im Chemie- oder Biologieunterricht Anwendung finden. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) unterstützte deshalb die Unfallkasse NRW, die gemeinsam mit dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW zwei Broschüren herausbrachte, um hier den Unterricht sicherer zu gestalten. Denn auch in der Schule gilt die Gefahrstoffverordnung. Zusammen mit der B A D Gesundheitsvorsorge und Sicherheitstechnik GmbH entstanden Teil 1 und 2 der Broschüre „Umsetzung der Gefahrstoffverordnung an Schulen“ in der Reihe Prävention in NRW.

Die Broschüre enthält eine Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Zudem listet sie alle in Schulen angetroffenen Gefahrstoffe auf. Ausgehend von Gefahren für Gesundheit sowie durch Brand und Explosionen stellt das Heft die notwendigen Schutzmaßnahmen vor. Damit lassen sich Schülerexperimente sicher gestalten. Darüber hinaus weist die Broschüre auf Stoffe hin, die nicht mehr in der Schule verwendet werden dürfen. Dies gilt für viele Gefahrstoffe, die Krebs erzeugen, das Erbgut verändern oder die Fortpflanzung gefährden können. Die Gefahrstoffliste verweist auf diese Verwendungsverbote und verlangt eine sachgerechte Entsorgung des Gefahrstoffes.

Die Empfehlungen zur sicheren Handhabung von Gefahrstoffen in Schulen beruhen auf dem Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe (EMKG) der BAuA. Schließlich ist das EMKG so einfach, dass auch Schüler lernen, wie gefährlich die im Chemieunterricht verwendeten Chemikalien sein können. Doch nicht nur Schulen hilft dieses Konzept. Es unterstützt auch fachkundige Personen wie Sicherheitsfachkräfte, Betriebsärzte und Beratungsdienste in Betrieben bei der systematischen Gefährdungsbeurteilung für Tätigkeiten mit Gefahrstoffen.

Das EMKG Version 2.0 befindet sich auf der BAuA-Homepage unter www.einfaches-massnahmenkonzept-gefahrstoffe.de.

Die Broschüren „Prävention in NRW 3 und 4 – Umsetzung der Gefahrstoffverordnung an Schulen Teil 1 und 2“ können von der Homepage der Unfallkasse NRW heruntergeladen werden.

Direkter Link: http://www.unfallkasse-nrw.de/index.php?id=4&no_cache=1

 

(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA))

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Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz: Wie Arbeitgeber damit umgehen sollten

Experten für Wiedereingliederung bieten kompetente Hilfe

Arbeitgeber, die psychisch erkrankten Mitarbeitern ihre Unterstützung anbieten wollen, sollten sich zuvor entsprechend beraten lassen. Darauf weisen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen hin. Gerade bei psychischen Erkrankungen kann frühzeitige Unterstützung lange Krankschreibungen oder gar Frühverrentung verhindern. Wer jedoch vorschnell handelt, kann bei den Betroffenen Abwehr und Ablehnung erzeugen – und erreicht damit das Gegenteil von dem, was er eigentlich möchte.

„Angesichts des drohenden Fachkräftemangels erkennen immer mehr Arbeitgeber, dass sie Verantwortung für die Gesundheit ihrer Beschäftigten übernehmen müssen“, sagt Dr. Dirk Windemuth, Arbeitspsychologe am BGAG – Institut Arbeit und Gesundheit der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) in Dresden. Das gilt auch für die seelische Gesundheit: Depressionen, Burnout oder Angststörungen sind nach Angaben des BKK Bundesverbandes mittlerweile die vierthäufigste Krankheit am Arbeitsplatz und der Hauptgrund für vorzeitiges Ausscheiden aus dem Beruf. Allerdings fällt Führungskräften gerade der Umgang mit psychisch Erkrankten schwer. „Die richtige Strategie, den richtigen Ton bei psychischen Erkrankungen von Mitarbeitern zu treffen, gehört sicherlich mit zu den schwersten Aufgaben, die auf einen Vorgesetzten zukommen können“, so Windemuth. „Beratung ist in diesen Fällen also besonders wichtig.“

Zeichen richtig deuten
Zunächst geht es darum, die Anzeichen für eine psychische Erkrankung richtig zu deuten.
Denn nicht jede Stimmungsschwankung ist gleich eine psychische Störung. „Psychologische Diagnosen können und sollten nur Klinische Psychologen oder speziell ausgebildete Ärzte stellen“, betont Windemuth.

Hohe Ausfallzeiten durch Krankheit, auffälliges Verhalten wie Selbstgespräche, Zwänge oder Wahrnehmung unrealistischer Dinge können aber einen Hinweis auf psychische Erkrankungen geben. Auch verändertes Sozialverhalten in Form von sozialem Rückzug, starker Gereiztheit oder offensichtlicher Leidensdruck wie bedrückte Stimmung über längere Zeit können Anzeichen sein. Spätestens bei auffälligen Leistungseinbußen wie extrem verlangsamtes Arbeiten oder hohe Fehlerquoten sollte sich der Arbeitgeber mit Experten beraten, wie er helfen kann.

„In dieser schwierigen Situation sollte der Arbeitgeber auf die Hilfe von Fachleuten zurückgreifen“, so Psychologe Dirk Windemuth. „Das kann der Betriebsarzt oder ein Disability Manager sein, aber auch ein Spezialist der Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse.“ Zunächst müsse die Führungskraft herausfinden, ob der Betroffene über seine psychischen Probleme sprechen und Hilfe bekommen möchte. Wenn nicht, kann es sein, dass er in Abwehrhaltung geht und gar keine Hilfe mehr annimmt. Windemuth: „Oft ist der Leidensdruck der Erkrankten aber auch so groß, dass sie froh sind, wenn sie angesprochen werden und Hilfe angeboten wird.“

Hohe Kompetenz in Psychologie und Kommunikation
Ist die Situation geklärt, sollte der Arbeitgeber Maßnahmen zur betrieblichen Eingliederung planen, damit der Betroffene nicht in eine Abwärtsspirale aus Krankschreibung und Angst vor Arbeitsplatzverlust gerät. Gerade hier kann ein Disability Manager von Nutzen sein: „Disability Manager sind vor allem Kommunikatoren, werden in ihrer Ausbildung neben dem Fachwissen umfangreich in Psychologie und Kommunikation geschult“, so Windemuth über die Experten, die das gesetzlich vorgeschriebene betriebliche Eingliederungsmanagement umsetzen. Disability Manager führen die unterschiedlichen Beteiligten zusammen und steuern den gesamten Eingliederungsprozess. Sie gehören zu den wenigen Experten in Deutschland, die sich in der komplexen Struktur von Hilfsangeboten des deutschen Sozialsystems gut auskennen – etwa den Angeboten der Berufsgenossenschaften, Krankenkassen, Integrationsämter, der Bundesagentur für Arbeit und anderen, gerade auch im Bereich der Prävention und Rehabilitation psyc
hischer Erkrankungen.

Internationaler Kongress zum Disability Management in Berlin
Vom 22. bis zum 24. September 2008 treffen sich auf dem 4. Internationalen Forum zum Dis­ability Management (IFDM) in Berlin Experten und Disability Manager aus aller Welt, um ihre Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam grenzüberschreitende Strategien auszuarbeiten. Dabei wird auch das Themenfeld der psychischen Erkrankungen in der Arbeitswelt im Fokus stehen. Veranstalter des IFDM sind die DGUV und das Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Ausführliche Informationen unter: www.ifdm2008.de

Weitere Informationen zum Thema: www.disability-manager.de

Pressekontakt:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763-768
Fax: 030 288763-771
E-Mail: presse@dguv.de

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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Berufskrankheiten bei Azubis fast ausschließlich Hautkrankheiten

Präventionskampagne Haut: Über 90 Prozent junger Berufserkrankter haben eine kranke Haut

Hautkrankheiten sind mit Abstand die häufigste bestätigte Berufskrankheit bei Auszubildenden und jungen Erwerbstätigen zwischen 15 und 25 Jahren. Mit jährlich fast 2.400 Fällen nehmen Hauterkrankungen in dieser Altersgruppe gegenüber anderen beruflich bedingten Erkrankungen einen Anteil von über 90 Prozent ein. Im Rahmen ihrer Präventionskampagne Haut raten die gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung daher, Hautschutzmittel konsequent zu nutzen und bei Hautproblemen gleich zum Arzt zu gehen. Neben jungen Berufstätigen im Gesundheitsdienst leiden insbesondere Beschäftigte im Friseurgewerbe, in der Gastronomie bzw. in Nahrungsmittelberufen, in Reinigungsberufen und Metallbetrieben unter berufsbedingten Hauterkrankungen.

Rund ein Viertel aller bestätigten beruflichen Hauterkrankungen entfällt auf junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren. Bei diesen Erkrankungen handelt es sich meist um Handekzeme. Das sind Entzündungen der Haut, die häufig nässen, Bläschen bilden und durch eine Rissbildung der Haut sehr schmerzhaft sein können. Hervorgerufen werden sie überwiegend durch Feuchtarbeiten. Hierunter versteht man vor allem den wiederholten Kontakt zu Wasser und Reinigungsmitteln. Werden Ekzeme nicht rechtzeitig behandelt, können sie chronisch werden und sogar zur Aufgabe der beruflichen Tätigkeit zwingen. „Das kann man jedoch verhindern, wenn die Hauterkrankung rechtzeitig erkannt wird“, sagt Privatdozentin Dr. Kristine Breuer, Leitende Oberärztin des Dermatologischen Zentrums am Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg. „Denn Hauterkrankungen entstehen meist über einen längeren Zeitraum. Erste Anzeichen sind eine trockene und raue Haut, Rötungen und Juckreiz. Wer diese Symptome
beobachtet, sollte einen Hautarzt aufsuchen und auf eine mögliche berufliche Ursache hinweisen.“ Der Erfolg gibt der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland Recht: So konnten Berufsgenossenschaften und Unfallkassen im Jahr 2006 2.259 jungen Menschen unter 25 Jahren dazu verhelfen, ihren Beruf weiter auszuüben – trotz bestätigter Hauterkrankung. Nur 115 mussten einen neuen Beruf erlernen.

Kein universelles Hautschutzmittel
Hauterkrankungen können meist durch geeignete Schutzmaßnahmen verhindert werden. „Natürlich ist der beste Schutz, den Kontakt zum Gefahrstoff zu vermeiden“, so Privatdozentin Dr. Kristine Breuer. „Da dies jedoch nicht immer möglich ist, sollten die Arbeitnehmer dringend den Hautschutzplan beachten.“ Dieser Plan gibt vor, welche Hautmittel für Hautschutz, Hautreinigung und Hautpflege für den jeweiligen Arbeitsplatz notwendig sind. Die Hautmittel stellt der Arbeitgeber kostenlos. Je nach den Gefahrstoffen, mit denen der Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz in Kontakt kommt, werden unterschiedliche Hautmittel eingesetzt. „Ein universelles Hautschutzmittel gibt es nicht“, sagt die Expertin der Präventionskampagne Haut. Auch Handschuhe bieten einen wirksamen Schutz vor Erkrankungen der Haut. Doch Vorsicht: Handschuhe sind nicht immer sinnvoll! Wer feuchtigkeitsdichte Handschuhe anzieht, hat häufig mit einem Feuchtigkeitsstau in dem Handschuh zu kämpfen. Die Haut quillt auf. Keime
und Erreger können eindringen. „In diesem Fall hilft es, zusätzliche Hautschutzmittel aufzutragen oder einen Baumwollhandschuh unter den feuchtigkeitsdichten Handschuh anzuziehen“, so Dr. Breuer.

Die Präventionskampagne Haut
Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von gesetzlicher Kranken- und Unfallversicherung. Insgesamt werben rund 100 Krankenkassen und Unfallversicherungsträger unter dem Motto „Deine Haut. Die wichtigsten 2m² Deines Lebens.“ dafür, das größte Organ des Menschen zu schützen. Das Ziel der Kampagne lautet: „Gesunde Haut, weniger Hauterkrankungen!“
Weitere Informationen zur Präventionskampagne: www.2m2-haut.de

Pressekontakt:

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV)
Pressestelle
Stefan Boltz
Tel.: 030 288763-768
Fax: 030 288763-771
E-Mail: presse@dguv.de

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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Dokumentation des Berufskrankheiten-Geschehens in Deutschland

Angaben zur rechtlichen und statistischen Entwicklung der
Berufskrankheiten Lärmschwerhörigkeit (BK 2301) und Infektionskrankheiten
(BKen 3101, 3102, 3104) seit 1980 enthält die zweite Ausgabe der
Reihe „Daten und Fakten zu Berufskrankheiten“ der DGUV. Die Datenlage
basiert auf Angaben der gewerblichen und landwirtschaftlichen
Berufsgenossenschaften sowie der Unfallkassen. Die Broschüre kann
unter info@dguv.de kostenlos angefordert werden und ist im Internet abrufbar.
Zur Broschüre: http://www.dguv.de/webcode.jsp?q=d34880

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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Erste Hilfe beim Hängetrauma

Über Rettungsmaßnahmen beim Hängetrauma berichtet die Broschüre
der DGUV „Erste Hilfe – Notfallsituation: Hängetrauma“. Der Begriff
„Hängetrauma“ beschreibt die Reaktion des menschlichen Körpers auf
bewegungsloses Verharren in aufrechter Position über längere Zeit
in einem Auffanggurt. Betroffen können Mitarbeiter sein, die Arbeiten mit
Absturzgefahr durchführen und in das Auffangsystem stürzen, aber auch
Sportkletterer, Bergsteiger sowie Gleitschirmflieger und andere.
Zur Information des Fachausschusses Erste Hilfe der DGUV:
http://www.bg-qseh.de/Aktuell.html

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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Luftgrenzwerte für krebserzeugende Arbeitsstoffe

Der Arbeitskreis „Grenzwerte und Einstufungen für krebserzeugende und
erbgutverändernde Stoffe“ im Ausschuss für Gefahrstoffe der DGUV schlägt
wissenschaftlich begründete Arbeitsplatzgrenzwerte für diese Substanzen
vor. Das BGIA beschreibt die Arbeitsweise des Arbeitskreises und diskutiert
mögliche Konsequenzen und Zukunftsperspektiven. Der Artikel kann
über info@dguv.de kostenlos bestellt werden.
Download des Artikels:
http://www.dguv.de/webcode.jsp?q=d34192

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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Risikokommunikation im Betrieb – eine neue Herausforderung

Die neue Gefahrstoffverordnung sieht für krebserzeugende Stoffe so
genannte risikobasierte Arbeitsplatzgrenzwerte vor. Wie Betriebe mit
diesem neuen Konzept umgehen können und wie vor allem die betriebliche
Risikokommunikation funktioniert, beschreibt das BGIA – Institut für
Arbeitsschutz in einer neuen Veröffentlichung, die über info@dguv.de
kostenlos bestellt werden kann.
Weitere Informationen:
http://www.dguv.de/webcode.jsp?q=d34193

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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Checkliste zum Zustand von Fluchtwegen und Notausgängen

Wie Fluchtwege, Notausgänge und Flucht- und Rettungspläne gestaltet
sein müssen, gibt die neue Arbeitsstättenregel ASR A2.3 vor. Eine
Checkliste der BG Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) fasst die
wichtigsten Punkte zusammen. Die ASR A2.3 kann auf den Internetseiten
der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA)
heruntergeladen werden.
Weitere Informationen der BGN:
http://www.bgn.de/webcom/show_facharticle.php/_c-455/_nr-53/_fs-1/i.html
Download der ASR A2.3:
http://www.baua.de/nn_70396/de/Themen-von-A-Z/Arbeitsstaetten/ASR/pdf/ASR-A2-3.pdf?

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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„Gemeinsam Grenzen überwinden“

4th International Forum on Disability Management

Logo des 4. Internationale Forum über Disability Management 2008 Der Umgang mit der beruflichen Leistungsfähigkeit von Menschen, die durch Unfälle, Krankheit oder Behinderung arbeitsunfähig werden, ist die Messlatte einer „gesunden“ Gesellschaft – gerade weil wegen der demografischen Entwicklung Ältere immer länger im Arbeitsleben bleiben. Ihre Arbeitskraft zu erhalten, sie also nicht arbeitslos werden zu lassen oder „in Rente“ zu schicken, ist das globale Ziel von Disability Management: Wertvolles Wissen bleibt den Unternehmen erhalten, Beschäftigte halten ihren Lebensstandard und Sozialsysteme werden entlastet.

Mit den Internationalen Foren zum Disability Management (IFDM) ist in den letzten Jahren eine eigene Bewegung entstanden. Hier treffen sich Menschen, die return-to-work-Strategien entwickeln: Beteiligt sind Staat, Unternehmen, Betroffene, Interessenvertreter, Versicherungen und sonstige Dienstleister für Betriebe, insbesondere auch Ärzte, Kliniken, Berufsförderer, Gesundheits- und Sozialdienste in Prävention und Rehabilitation. Disability Manager aus aller Welt tauschen Erfahrungen aus und lernen voneinander.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung ist zusammen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales Gastgeberin dieses wichtigen Treffens in Berlin. Über 120 Referenten aus fast allen Erdteilen präsentieren die neuesten Erkenntnisse, wer was mit wem wie richtig macht, um erkrankte Beschäftigte ins Arbeitsleben zurückzuholen. Es umfasst neben übergreifenden Themen auch zahlreiche Beiträge zum Beispiel zu Besonderheiten bei älteren Beschäftigten, zu psycho-sozialen Störungen und zu Krebserkrankungen und geht auf besondere Anforderungen in der Produktion, im Dienstleistungsgewerbe und im öffentlichen Dienst ein.

Anmeldung und weitere Informationen unter www.ifdm2008.de.
Infos und Materialien zum Thema

* Flyer: Gemeinsam Grenzen überwinden. – 4.Internationales Forum zum Disability Management
http://www.bmas.de/coremedia/generator/27164/ifdm__2008.html

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Chemikalien weltweit einheitlich kennzeichnen

Faltblatt informiert über Global Harmonisiertes System (GHS)

Die orangefarbigen Quadrate mit Warnsymbolen haben künftig ausgedient, um vor gefährlichen chemischen Stoffen und Zubereitungen zu warnen. Ab 1. Dezember 2010 sollen Stoffe, ab 1. Juni 2015 auch Gemische nach dem Global Harmonisierten System (GHS) gekennzeichnet werden. Dies sieht ein Verordnungsentwurf der EU-Kommission über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen vor. Doch nicht nur die Umbenennung von Zubereitung in Gemisch ist neu, es werden sich auch die Kennzeichnungssymbole und die R(isiko)- und S(icherheits)-Sätze ändern.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat jetzt ein Faltblatt veröffentlicht, das auf die wichtigsten Änderungen durch das GHS und auf Fristen der Umsetzung hinweist. Die Europäische Union beabsichtigt, das GHS zeitnah zur neuen europäischen Chemikaliengesetzgebung REACH in Kraft treten zu lassen.

Im harmonisierten System fallen die neuen Piktogramme besonders auf. Die schwarzen Symbole befinden sich auf weißem Grund in einem rot umrandeten Karo. Unter den insgesamt neun Gefahrensymbolen des GHS sind sechs bekannte Symbole. Der Druckbehälter, das Ausrufezeichen sowie ein Symbol, das vor krebserzeugender und erbgutverändernder Wirkung warnt, kommen neu hinzu. Hingegen entfällt das Andreaskreuz. Insgesamt ist mit dem GHS ein praktikabler Kompromiss aus etablierten Systemen Nordamerikas und der Europäischen Union gelungen.

Mit dem einheitlichen System zur Kennzeichnung und Einstufung werden Handelshemmnisse im internationalen Chemikalienhandel verringert. Zugleich können Händler, Transporteure und Endabnehmer weltweit einheitliche Produktinformationen erhalten. Dies ist ein wichtiger Schritt, um den Umgang mit gefährlichen Chemikalien sicher gestalten zu können.

Das Faltblatt „GHS – Die zukünftige Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien in der EU“
http://www.baua.de/nn_5858/de/Publikationen/Faltblaetter/F73.html?__nnn=true
befindet sich auf der Homepage der BAuA im PDF-Format (86 KB). Die gedruckte Fassung kann bezogen werden über das Informationszentrum der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Postfach 17 02 02, 44061 Dortmund, Servicetelefon 0231 9071-2071, Service-Fax 0231 9071-2070, E-Mail: info-zentrum@baua.bund.de.

(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA))

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Wirtschaftlichkeit im Personalmanagement

Personalmaßnahmen planen, steuern und bewerten

Bereits heute macht sich der Fachkräftemangel in Deutschland bemerkbar. Zugleich wächst die Bedeutung gut ausgebildeten Personals für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen. Personalentwicklung ist für viele Unternehmen ein Gebot der Stunde. Doch wie lassen sich Personalmaßnahmen steuern und bewerten? Mit der Handlungshilfe „Wirtschaftlichkeitsbewertung im Personalmanagement“ vermittelt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) einem breiten Adressatenkreis praxisnah Ziele und Methoden.

Das erste Buch der neuen Fachbuchreihe entstand im Rahmen einer Studie, die von der BAuA in Kooperation mit der European Organisation for the Safety of Air Navigation (Eurocontrol) in Auftrag gegeben wurde. Dabei untersuchte ein interdisziplinäres Team von Wissenschaftlern „Verfahren zur ökonomischen Evaluation von Personalressourcen und Personalarbeit“. Das jetzt erschienene Fachbuch bietet Praktikern Strukturierungs- und Planungshilfen, wenn eine Wirtschaftlichkeitsbewertung von Personalmaßnahmen geplant und durchgeführt wird.

Dabei wird eine Landkarte zur ökonomischen Evaluation entwickelt, die insbesondere folgende Aspekte besonders berücksichtigt: Adressatenkreis der Ergebnisse, Struktur der einzubeziehenden Parameter, die Prozessgestaltung und Vorgehensweise sowie den Zeitpunkt der Evaluation. Ausgehend von dieser Landkarte stellt die Handlungshilfe drei Formen der Wirtschaftlichkeitsbewertung vor: die funktionsbezogene, die leistungsbezogene sowie die strategiebezogene Evaluation. Für alle drei Fälle beschreibt das Fachbuch die Vorgehensweise. Dazu wird das von den Autoren entwickelte Human Resources Performance Modell angeboten. Aber auch andere etablierte Verfahren wie beispielsweise die Balanced Scorecard und ihre möglichen Anwendungen finden sich in der Handlungshilfe wieder.

Im Kapitel Human Capital Management wird die ökonomische Evaluation als Instrument professioneller Personalarbeit vorgestellt. Letztlich müssen jedoch die dargestellten Ansätze und Verfahren in die Praxis umgesetzt und dort weiter entwickelt werden.

Um die Handlungskompetenz der Anwender zu verbessern, stellt die Handlungshilfe speziell gekennzeichnete Tools bereit und gibt Hinweise auf weiterführende Literatur. Eine umfangreiche Sammlung häufig gestellter Fragen ergänzt das Fachbuch. Damit erfährt der Praktiker eine effiziente Unterstützung, wenn er eine Wirtschaftlichkeitsbewertung von Personalmaßnahmen durchführt.

Stefan Pennig, Jochen Vogt; „Wirtschaftlichkeitsbewertung im Personalmanagement. Handlungshilfe, Wegweiser und Werkzeuge“; Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin; ISBN 978-3-86509-655-5; 120 Seiten; 18,50 Euro. Zu beziehen beim Wirtschaftsverlag NW, Postfach 10 11 10, 27511 Bremerhaven, Tel.: 0471/945 44 61, Fax 0471/945 44 88.

(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA))

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Sommertipps für erträgliche Arbeitsbedingungen

Neues Angebot auf der BAuA-Homepage zum Thema Sommerhitze

Steigt die Quecksilbersäule über 26 Grad Celsius wird in vielen Büros und Läden der Ruf nach „Hitzefrei“ laut. „Doch aus dem gesetzlichen Regelwerk lässt sich kein Rechtsanspruch auf klimatisierte Räume oder „Hitzefrei“ ableiten“, erklärt Dr. Kersten Bux von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). „Dennoch sollten Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um die Auswirkungen hoher Temperaturen zu mildern. Schließlich steigt mit der Temperatur die Unfallgefahr, während Konzentration und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten sinken“, erläutert der Klimaexperte der BAuA.

Die BAuA hat deshalb jetzt unter der Adresse www.baua.de/sommertipps das Internetangebot „Empfehlungen für heiße Sommertage in Arbeitsstätten“ geschaltet. Neben der Erläuterung der Rechtslage befinden sich hier eine Menge Tipps, wie es sich bei hochsommerlichen Temperaturen erträglich arbeiten lässt – sowohl in Gebäuden, als auch im Freien.

Darüber hinaus enthält die Seite Verweise auf die rechtlichen Grundlagen wie beispielsweise die Arbeitsstättenverordnung und auf Forschungsergebnisse der BAuA. Links auf Informationen über die aktuelle Wetterlage wie die Hitzewarnung des Deutschen Wetterdienstes, der Ozonvorhersage des Umweltbundesamtes und den UV-Index des Bundesamtes für Strahlenschutz helfen, bereits frühzeitig die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.
Das empfiehlt die BAuA für den Sommerfall (Auswahl):
Arbeits-, Arbeitszeit- und Pausenregime an die Situation anpassen:

Früher mit der Arbeit beginnen, zusätzliche kurze Pausen von ca. zehn Minuten einlegen, Nutzung von Gleitzeitregelungen zur Arbeitszeitverlagerung.
Nachtabkühlung nutzen:

Für eine intensive Durchlüftung der Räume sorgen und zwar in den Nachtstunden oder in den frühen Morgenstunden
Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung:

Beispielsweise durch Außenjalousien und Markisen
Einsatz von Klimaanlagen:

In Extremfällen können mobile Klimageräte eingesetzt werden, dabei Zugluft vermeiden und auf den richtigen Betrieb achten (Raumgröße, Schlauchführung)
Auf besondere Personengruppen Rücksicht nehmen:

Werdende oder stillende Mütter, Frauen an Steharbeitsplätzen, ältere und gesundheitlich gefährdete Beschäftigte
Ausreichend trinken:

Rechtzeitig und ausreichend trinken (etwa 2 Liter – 2,5 Liter pro Tag) Besonders geeignet sind Trink- und Mineralwasser (nur wenig Kohlensäure), verdünnte Fruchtsäfte (Schorle) sowie ungesüßter Früchte- oder Kräutertee
Bewusst essen:

Keine schweren und reichhaltigen Mahlzeiten einnehmen, geeignet sind Obst- und Gemüsesalate
Bekleidung anpassen:

Helle lockere Kleidung, leichtes Schuhwerk, „Krawattenzwang“ aussetzen

(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA))

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Arbeitszeit mit Programm ergonomisch gestalten

Broschüre zeigt positive Beispiele der Arbeitszeitgestaltung auf

Immer weniger Betriebe setzen auf bewährte Arbeitszeitmodelle. Vielmehr verlangen sie Arbeitszeitsysteme, die auf ihre Anforderungen und die ihrer Belegschaft zugeschnitten sind. Patentlösungen greifen dabei nicht. Es kann daher nur ein auf die konkreten Anforderungen zugeschnittenes Arbeitszeitsystem geben. Mit der Broschüre „Positive Gestaltungsbeispiele der softwaregestützten Arbeitszeitgestaltung“ zeigt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Möglichkeiten und Vorteile einer an den Gesichtspunkten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes orientierten Arbeitszeitgestaltung auf.

Schließlich befinden sich Personalplaner mit zunehmender Flexibilisierung von Arbeitszeiten häufig in einem Dilemma. Einerseits müssen die Anforderungen des Unternehmens unter den Aspekten der Wirtschaftlichkeit und Beschäftigungswirksamkeit erfüllt werden, andererseits verlangt das Arbeitszeitgesetz, dass Arbeitszeitsysteme ergonomische Aspekte berücksichtigen müssen. Mit gutem Grund: Insbesondere hohe Flexibilität und eine hohe Variabilität bezüglich Lage und Dauer der Arbeitszeit können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Trotz intensiver Puzzlearbeit bleibt dann bei Planern das Gefühl zurück, einen vielleicht nicht rechtssicheren und wenig gesundheitsförderlichen Einsatzplan erarbeitet zu haben.

Die in der Broschüre dargestellten Beispiele beruhen auf ergonomisch günstig gestalteten Arbeitszeitsystemen in Betrieben. Für die Darstellung und Bewertung der Arbeitszeitsysteme wurde auf das Programm BASS 4 (bedarfsorientiertes arbeitswissenschaftliches System zur Schichtplangestaltung) zurückgegriffen. Eine voll funktionsfähige Demoversion des Programms, das im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsvorhabens „Arbeitszeit ergonomisch gestalten“ entstand, befindet sich unter der Adresse http://www.gawo-ev.de im Internet.

Um Unternehmen anzuregen, günstige Lösungen für die eigenen betrieblichen Interessen zu entwickeln, greifen die Beispiele typische Praxisanforderungen auf. Dabei reicht die Palette der Lösungen von diskontinuierlichen und kontinuierlichen Schichtsystemen über variablen Personalbedarf und speziellen Problemen wie Dauernachtschicht bis hin zu flexiblen Arbeitszeiten.

Die kostenlose Broschüre „Positive Gestaltungsbeispiele der softwaregestützten Arbeitszeitgestaltung“ kann bezogen werden über das Informationszentrum der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Postfach 17 02 02, 44061 Dortmund, Telefon 0231 9071-2071, Fax 0231 9071-2070, E-Mail: info-zentrum@baua.bund.de.

Auf der BAuA-Homepage befindet sich eine Version der Broschüre „Positive Gestaltungsbeispiele der softwaregestützten Arbeitszeitgestaltung“ im PDF-Format zum Herunterladen.
http://www.baua.de/nn_5858/de/Publikationen/Broschueren/A9.html?__nnn=true

(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA))

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Die gesetzliche Unfallversicherung schützt auch im Freiwilligen Sozialen Jahr

Gut versichert gegen die Folgen von Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten

Wer ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) absolviert, ist gesetzlich unfallversichert. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hin. Erleidet ein FSJ- oder FÖJ-Teilnehmer im Einsatz einen Wege- oder Arbeitsunfall oder erkrankt er an einer Berufskrankheit, so greift sowohl im In- als auch im Ausland der Schutz der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen.

Der Versicherungsschutz ist unabhängig von der Dauer des FSJ/FÖJ und von der Höhe des Entgelts. Er beginnt am ersten Tag der Tätigkeit und bezieht sich auf alle Unfälle im Einsatz sowie auf dem Weg dorthin und zurück nach Hause. Auch gegen die Gefahr von Berufskrankheiten ist der freiwillige Helfer gesetzlich versichert. Bei einem Unfall oder einer Berufskrankheit übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten für Heilbehandlung und Rehabilitation und zahlt Lohnersatzleistungen. Bei dauerhaft eingeschränkter Erwerbsfähigkeit zahlen die Unfallversicherungsträger eine Rente, bei Pflegebedürftigkeit gewähren sie auch Pflegeleistungen.

Versichert ist auch der Einsatz im Ausland – sofern das FSJ/FÖJ bei einem deutschen Träger absolviert wird. Nicht versichert sind dagegen Freizeitunfälle. Der Unfallversicherungsschutz ist für die freiwilligen Hilfskräfte beitragsfrei, die Kosten trägt allein der Träger oder die Einsatzstelle des Freiwilligendienstes. Die Personalabteilung kann darüber Auskunft geben, welcher Unfallversicherungsträger zuständig ist.

Wer ein FSJ/FÖJ absolvieren möchte, muss die Schulpflicht erfüllt haben und darf nicht älter als 27 Jahre alt sein. Auch anerkannte Wehrdienstverweigerer können den zwölfmonatigen Freiwilligendienst statt des Zivildienstes absolvieren. Das Freiwilligenjahr wird von den Bundesländern, den Wohlfahrts- und Umweltverbänden sowie zahlreichen Trägern, Einrichtungen und Einsatzstellen ausgerichtet.

Hintergrund: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallversicherungsträger der öffentlichen Hand. Ihre Mitglieder versichern über 70 Millionen Menschen gegen die Folgen von Arbeits-, Wege- und Schulunfällen sowie Berufskrankheiten.

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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Frühzeitige Prävention kann Frühverrentung verhindern

Langzeiterkrankte Beschäftigte werden immer noch zu oft frühverrentet – Disability Management verhindert Erwerbsunfähigkeit durch Prävention

Berufslaufbahnen enden nach einer längeren Krankheit noch zu oft mit der Frühverrentung – und das obwohl Arbeitgeber seit 2004 gesetzlich verpflichtet sind, langzeiterkrankten Beschäftigten ein Angebot zur Wiedereingliederung zu machen. Aktive Prävention kann dazu beitragen, die klassische Frühverrentungs-Spirale zu verhindern.

Nur vier Prozent aller pflichtversicherten Beschäftigten sind laut BKK Bundesverband Langzeiterkrankte, die mindestens sechs Wochen krankgeschrieben sind. Diese vier Prozent haben allerdings große Auswirkungen: Sie verursachen 42 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage. Jeder einzelne dieser Fehltage kommt den Arbeitgeber teuer zu stehen. Langzeiterkrankungen vorzubeugen lohnt sich also doppelt – für den Beschäftigten und den Arbeitgeber. Betriebliches Gesundheitsmanagement kann dazu beitragen, langwierige und kostenintensive Krankheiten schon bei den ersten Anzeichen frühzeitig zu verhindern. Um Langzeiterkrankungen zu vermeiden, sollten starkes Übergewicht, Bluthochdruck, psychische Fehlbelastungen und Rückenschmerzen frühzeitig bekämpft werden. Denn Langzeiterkrankungen entstehen meist schleichend. Auf erste gesundheitliche Beschwerden folgen wiederholte Krankschreibungen, längerer Arbeitsausfall, Arbeitsunfähigkeit und schließlich Frühverrentung.

Alarmsignale frühzeitig erkennen
„In vielen Fällen muss es so weit nicht kommen“, sagt Dr. Friedrich Mehrhoff, Reha-Experte bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV): „Eine Frühverrentung kann oft verhindert werden, wenn der Arbeitgeber bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen eines Mitarbeiters früh Gespräche mit dem Betroffenen führt, Angebote macht und den Weg zurück an den Arbeitsplatz erleichtert.“ Denn: „Je länger die krankheitsbedingte Trennung vom Arbeitsleben anhält, desto geringer ist die Chance auf Rückkehr.“
Einen möglichen Ausweg eröffnet hier das neue Instrument des Disability Managements. Disability Management ist eine international anerkannte und standardisierte Umsetzung des gesetzlich vorgeschriebenen Betrieblichen Eingliederungsmanagements, die insbesondere in Deutschland immer verbreiteter wird. Disability Management tritt jedoch nicht erst nach einem Unfall oder nach einer Erkrankung rehabilitativ in Aktion, sondern präventiv, um Leistungsverluste früh zu erkennen und zu vermeiden. Es gibt bereits mehr als 600 ausgebildete Disability Manager in Deutschland, die zum Teil auch in größeren Unternehmen fest angestellt sind. Die Fortbildung zum zertifizierten Disability Manager wird von der DGUV und ihren Partnern deutschlandweit angeboten und eignet sich insbesondere für Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Personalverantwortliche, Betriebsräte und Schwerbehindertenvertreter.

Betriebliche Eingliederung als Führungsaufgabe
„Damit Strategien gegen Frühverrentung Erfolg haben, müssen Führungskräfte das betriebliche Gesundheitsmanagement im Sinne von Disability Management als wichtigen Teil ihrer Führungsaufgabe begreifen“, erklärt Dr. Mehrhoff. „Das geht weit über die üblichen Programme wie Rückenschule und Entspannung am Arbeitsplatz hinaus. Es bedeutet, als Unternehmer Verantwortung für die Gesundheit der Beschäftigten zu übernehmen.“ Ein ausgebildeter Disability Manager, den kleine Betriebe auch als externen Dienstleister engagieren können, kann hier ein wertvoller Berater sein.

Internationaler Kongress zum Disability Management in Berlin
Vom 22. bis zum 24. September 2008 treffen sich auf dem 4. Internationalen Forum zum Disability Management in Berlin Unternehmer, Beschäftigte, Versicherungen und Disability Manager aus aller Welt, um ihre Erfahrungen und grenzübergreifende Strategien auszutauschen. Veranstalter ist die DGUV gemeinsam mit dem Bundesarbeitsministerium. Ausführliche Informationen zum Kongress unter:
www.ifdm2008.de.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) ist der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallkassen der öffentlichen Hand. Ihre Mitglieder versichern über 70 Millionen Menschen gegen die Folgen von Arbeits-, Wege- und Schulunfällen sowie Berufskrankheiten. Als Unfallversicherungsträger verfügen Berufsgenossenschaften und Unfallkassen über umfassende Kompetenzen in der medizinischen und beruflichen Rehabilitation nach Arbeitsunfällen und bei Berufskrankheiten.

Weitere Informationen zum Thema: www.disability-manager.de

Wir bieten Ihnen an, mehr über Disability Management zu erfahren. Wir vermitteln gern:
– Interviews mit Disability Managern und Reportagemöglichkeiten in Unternehmen, die qualifiziertes Disability Management durchführen und über Erfahrungen und Erfolge berichten können
– Interviews und Hintergrundgespräche mit Experten der DGUV zum Thema
Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie Interesse an einem Termin haben. Wir arrangieren gern alles Notwendige für Sie.

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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Gesetzliche Unfallversicherung: Vorsicht vor giftigen Gasen bei der Arbeit mit Frachtcontainern Internetportal des BGIA informiert über Risiken und Schutzmaßnahmen

Beim Öffnen und Entladen von Frachtcontainern setzen Beschäftigte oft unbemerkt ihre Gesundheit aufs Spiel. Dabei geht es vor allem um Vergiftungen durch Chemikalien, die aus den Waren oder Transportbehältern ausdünsten. Wo und wie Gefährdungen in und an Frachtcontainern entstehen und welche Schutzmaßnahmen helfen, beschreibt ab sofort ein kostenloses Informationsportal im Internet. Unter www.dguv.de/bgia, webcode d25041 haben Berufsgenossenschaften, Unfallkassen und staatliche Stellen Handlungshilfen und Informationen zum Thema zusammengestellt, um Gesundheits- und Unfallrisiken vorzubeugen. Das Angebot richtet sich an alle, die beruflich Container öffnen oder entladen: der Zoll bei seinen Kontrollen, Logistikunternehmen beim Ladungsumschlag oder der Endempfänger, der die Ware auspackt.

Waren werden heute weltweit gehandelt. Dies geschieht größtenteils mit Frachtcontainern. Deutsche Seehäfen schlagen jährlich rund 15 Millionen Container um. Fast 20 Prozent der aus Übersee eintreffenden Container sind mit gefährlichen Chemikalien begast. Dies soll verhindern, dass sich Schimmel bildet, Krankheitserreger verbreiten oder die Ware verdirbt.

„Betroffene entlang der gesamten Lieferkette – vom Betriebsleiter bis zum Arbeiter – wissen oft nur wenig über die Gefahren“, sagt Dr. Horst Kleine, Gefahrstoffexperte des BGIA – Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. „Das gibt immer wieder Anlass für gefährliche Situationen und Unfälle.“ Selbst Retter, Hilfsorganisationen oder Ärzte würden im Notfall häufig nicht die Zusammenhänge erkennen und unangemessen reagieren. Das neue Internet-Informationsportal „Gefahrenschwerpunkt Frachtcontainer“ soll Abhilfe schaffen. Dabei helfen zum Beispiel Muster-Betriebsanweisungen, Checklisten für das Entladen von Containern oder Hinweise, wie sich Chemikalien in Containern messen lassen; aber auch Schutzmaßnahmen, Informationen zu Gefahrstoffen, Vorschriften und Notfallmanagement. Spezielle Rubriken enthalten außerdem Hinweise für Rettungsdienste und zu branchenbezogenen Fragen.
Neben Gesundheitsrisiken durch ausdünstende Gefahrstoffe behandelt das Informationsportal auch Unfallgefahren, die beim Öffnen und Entladen von Containern durch herausfallende oder umstürzende Ladung entstehen können.

Kleine: „Gefahrenbewusstsein schaffen ist der erste Schritt. Hilfen anbieten der zweite. Beides wollen wir mit unserem Informationsangebot erreichen.“

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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Kleine Betriebe zeitgemäß betriebsärztlich und sicherheitstechnisch unterstützen

Modellprogramm zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen – Abschlussveranstaltung zum Förderschwerpunkt 2005

Am 18. September 2008 werden in Berlin Modelle für eine optimale betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung für Kleinunternehmen vorgestellt und diskutiert, die im Rahmen des Förderschwerpunktes 2005 des Modelprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales entwickelt und in der Praxis erprobt wurden.

Anliegen der Abschlussveranstaltung ist eine breite Umsetzung der entwickelten vorbildlichen Praxislösungen.

Die Anmeldung für die Veranstaltung ist ab sofort möglich.

Weiterhin finden Sie hier Infos zur Veranstaltung und die Anfahrtsskizze zum Veranstaltungsort.
Weitere Informationen (http://www.basik-net.de/basic-content/admin/doc_upload/4_Flyer_Einladung_Abschlussveranstaltung.pdf)

* Mehr Sicherheit für Kinder
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/27092/2008__07__30__feuerzeugverordnung.html)
* Drittes Arbeitsschutzforum in Dortmund durchgeführt
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/26984/2008__07__16__arbeitsschutzforum.html)
* Gesetzliche Unfallversicherung auf stabiler Basis
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/26752/2008__06__26__uvmg.html)
* „Gute Arbeit in der Pflege“
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/26740/2008__06__05__scholz__gute__arbeit__in__der__pflege.html)
* Mitbestimmung – Eine gute Sache.
(http://www.bmas.de/coremedia/generator/9138/mitbestimmung__ein__gutes__unternehmen__a__741.html)

(Quelle: Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

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Arbeitsbedingte Belastungen einfach beurteilen mit der BGIA-Grenzwerteliste 2008

Kostenlose Übersicht über chemische, biologische und physikalische Grenzwerte am Arbeitsplatz veröffentlicht

Grenzwerte für chemische, biologische und physikalische Einwirkungen am Arbeitsplatz liefert die aktuelle Grenzwerteliste des Instituts für Arbeitsschutz (BGIA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Damit erhalten Betriebe ein praktisches und umfassendes Nachschlagewerk, um arbeitsbedingte Belastungen ihrer Mitarbeiter zu beurteilen. Die Liste steht kostenlos zur Verfügung: als Download unter www.dguv.de/bgia, webcode d34078 oder in gedruckter Form über info@dguv.de.

Informationsquellen zu Grenzwerten für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz sind zahlreich: Neben staatlichen Vorschriften und Regeln existieren für bestimmte Einwirkungen nur arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse oder Hinweise in Normen oder in Veröffentlichungen ausländischer Stellen. Vor allem kleine und mittlere Betriebe haben Schwierigkeiten, sich hier einen Überblick zu verschaffen. Dabei hilft die Grenzwerteliste des BGIA. Neben Gefahrstoffen behandelt sie biologische Einwirkungen am Arbeitsplatz sowie Lärm, Vibrationen, thermische Gefährdungen, Strahlung, Elektrizität und biomechanische Belastungen. Die Liste enthält alle aktuell geltenden Grenzwerte, sofern solche für eine Belastungsart verfügbar sind. Fehlen Grenzwerte, findet der Anwender Empfehlungen und Erläuterungen zur Arbeitsplatzbeurteilung.

(Quelle: Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV))

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