Samstag, Oktober 24, 2020
Start Ablage Firmennachrichten April bis Juni 2008

Firmennachrichten April bis Juni 2008

Wenn Sie Produzent oder Lieferant von Produkten für Kläranlagen sind, könnte Ihre Firmennachricht hier stehen. Nehmen Sie uns (firmennachrichten@klaerwerk.info) in Ihren PR-Verteiler auf, die interessantesten Nachrichten stellen wir gerne auf diese Seite.

Juni 2008 
Kolbenmembran-Dosierpumpe FKMF: 
Test-Aktion: Pumpen ohne Verpflichtung 
Mall: „Schächte endlich dauerhaft dicht“ 
•  Neuer Umwelt-Dekanter für die Hochleistungsentwässerung von Westfalia Separator 
Mehr Gas, weniger Schlamm 
Deutsche Pumpentechnologie für Klärwerke in Algerien 
Bild 2pxmal5px.JPG
Mai 2008 
Transmitter für LF, O2, pH- auch im Ex-Bereich 
Kommunale Kläranlage Bottrop der Emschergenossenschaft 
Genaue Durchflussmessung mit Sedimenterkennung  
Medien fördern mit YAMADA 
Effektive Rührwerkstechnik für Berliner Klärwerk 
SW Umwelttechnik erhält 3 Mio. € Auftrag in Ungarn 
RWE erweitert Partnerschaft mit Stadtwerken 
MVV: Molkerei Zott setzt in Mertingen auf Dampfversorgung mit Biomasse 
KSB: Führender Ausrüster von deutschen Solar-Fabriken 
Jung: Neue robuste Technik speziell für Kleinkläranlagen 
HUBER übernimmt die Uponor Klärtechnik GmbH 07.04.2008 
HSE nimmt Hessens erste Bioerdgas-Anlage mit Einspeisung in Betrieb 
GELSENWASSER auf der IFAT 2008 Partner für Kommunen 
GELSENWASSER startet großes Generationenprojekt: 
EVN nimmt Biomasse Versuchsanlage im Kraftwerk Dürnrohr in Betrieb 
EVN: Naturwärme und Naturstrom aus Biomasse für die Stadtgemeinde Mödling 
Enviro: Neue Baureihen der Split-O-Mat Abwasserbehandlungsanlagen 
VdS-zertifiziertes Pumpenprogramm von Lowara 
Wasser oder Luft: Zellen erkennen Verschmutzung 
Bild 2pxmal5px.JPG
April 2008 
Biogasinformationstage im Hause Vogelsang auf Erfolgskurs 
Allweiler: Neue Doppelschnecken-Trichterpumpe 
vermicon AG: Trinkwasserkontrolle für jeden möglich 
Utp: Zweiter Seybothenreuther Abwassertag 
SIMONA erweitert Vorstand 
Siemens stärkt Wassergeschäft: Weltweite Neuorganisation sichert Wachstumschancen 
Siemens führt Filtertechnologie zur Abwasserbehandlung auf dem europäischen Markt ein 
Siegrist: S U C H E N – L O K A L I S I E R E N – R E T T E N 
Panasonic: Zunehmende Übertragungsraten digitaler Signale und wachsende Frequenzen im Analogbereich erfordern neue, elektromechanische Relais mit sehr spezifischen Hochfrequenzeigenschaften. 
Noggerath Gorman-Rupp Selbstansaugende Kreiselpumpen 
Lowara: Programm um Schmutz- und Abwasserhebeanlagen erweitert 
Krohne: Neuer Durchfluss-Messumformer IFC 100 für die OPTIFLUX-Produktfamilie 
Neuartiger Solar-Klärschlammtrockner gewinnt Ausschreibung beim Wieseverband in Lörrach 
Eckes-Granini optimiert die Abwasseranlage im Werk Bröl 
Durchfluss und Temperatur überwachen 
Siemens installiert das europaweit erste Cannibal-System zur Abwasseraufbereitung in Italien 
Neues integriertes Prozess- und Produktionsleitsystem von Yokogawa CENTUM VP 
Kemira GrowHow ist jetzt Yara 
•  Rohrleitung verlegt: Wismut stellt Maßnahme zum Schutz des Gessenbaches fertig 
HSE erwirbt HEAG MediaNet und EAG 
•  ENVIRO FALK AG wird beauftragt mit Thermischer Abwassersterilisation für das SiLab in Spiez
Gemeinde Grafschaft entscheidet sich für neue Betriebsführung  
Gelsenwasser informiert zum Thema Perfluortenside (PFT)

 


Kolbenmembran-Dosierpumpe FKMF:

Sicherheit wird in der Chemikaliendosierung groß geschrieben

Seit der Gründung vor 25 Jahren gehört die Produktion von Kolbenmembran-Dosierpumpen zum Dosieren von flüssigen Chemikalien zur Kernkompetenz der Alltech Dosieranlagen GmbH. Mit der FKMF Kolbenmembran – Dosierpumpe stellt Alltech die jüngste Weiterentwicklung der bewährten Baureihe FKM vor.

Die FKMF wird dort zum Dosieren von flüssigen Chemikalien eingesetzt, wo große Dosierleistungen bei hoher Genauigkeit gefordert sind. Die Leistungsbereiche liegen bei 48 – 2400 l/h und 58 – 2900 l/h bei einem maximalen Gegendruck von 4 bar.

F steht für: „frequenzgeregelt“. Durch den Einsatz eines neuen, leistungsstarken Frequenzreglers läßt sich bei dieser Baureihe die Dosierleistung zwischen 2% und 100 % linear und stufenlos einstellen.

Der Antriebsmotor und der Frequenzregler bilden eine Einheit. Die Leistungsverstellung erfolgt vor Ort an einem angebauten Sollwertsteller. Alternativ kann die Dosierpumpe auf Wunsch über ein externes Analogsignal (4-20 mA) angesteuert werden.

Die gestiegenen Anforderungen an Betriebssicherheit erfüllt die FKMF dank ihrer Ausstattung mit zahlreichen, sicherheitsrelevanten Komponenten. So ist der Dosierkopf in der Standardausführung mit einem Doppelmembransystem ausgerüstet, das sowohl die Dosierpumpe als auch die Peripherie schützt.
Eine integrierte Membranbruchsignalisierung – auf Wunsch elektronisch – garantiert eine sofortige Signalisierung.
Alle Dosierpumpen dieser Typenreihe sind mit einer in die Hydraulik integrierten Überdrucksicherung nach DIN EN 809- ebenfalls auf Wunsch mit elektronischer Signalisierung – ausgestattet.

Durch den Einsatz verschiedener Werkstoffe für Dosierkopf und Ventile kann die FKMF für die Dosierung fast aller Chemikalien eingesetzt werden. Der Dosierkopf ist in der Standardausführung aus PVC gefertigt, steht aber auf Anfrage auch in PVDF und PE zur Verfügung. Für die Membrane wird der Werkstoff PTFE verwendet.
Die Rückschlagventile sind als federbelastet Kegelventile ausgeführt, mit einer Ventilfeder aus Hastelloy.

Eine Option hierzu bilden unsere neu entwickelten Membranventile für abrasive Medien.

(nach oben)


Test-Aktion: Pumpen ohne Verpflichtung

(Radolfzell/Bottrop) Unternehmen mit anspruchsvollen Förderaufgaben können jetzt Exzenterschneckenpumpen und Schlauchpumpen der Allweiler AG völlig unverbindlich einsetzen und testen. Mit dem Angebot will Allweiler auf die Vorteile dieser Pumpen auch in schwierigen Einsatzbereichen aufmerksam machen. Die Aktion läuft bis Ende 2008.
Mit einem ungewöhnlichen Test-Angebot möchte jetzt der europaweit führende Pumpenhersteller Allweiler AG neue Zielgruppen und Märkte erschließen. Das Unternehmen tritt den Beweis an, dass die Kapazitäten seiner Exzenterschnecken- und Schlauchpumpen weit über die üblichen Förderaufgaben hinausgehen. Die Pumpen werden zwar seit Jahrzehnten weltweit – insbesondere bei Kläranlagen sowie in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie – für vielerlei Verfahrensschritte eingesetzt. In manchen besonders anspruchsvollen Bereichen dagegen nur selten. Hier mangelte es bisher schlicht an Informationen.
Dabei eignen sich die Pumpen besonders auch für Medien, die gegen Druck und Scherkräfte empfindlich oder äußerst zäh sind, die über große Entfernungen ohne Pulsation gefördert werden müssen sowie solche, die viele Feststoffe oder lange Fasern enthalten. Darüber hinaus können sie Substanzen mit problematischen chemischen oder physikalischen Eigenschaften individuell angepasst werden. Das ist möglich, weil Allweiler als einer der wenigen Pumpenhersteller die Statoren für Exzenterschneckenpumpen aus über 20 Werkstoffen selbst herstellt.
Mit der Test-Aktion hat Allweiler hauptsächlich Betreiber und Anlagenbauer in der Abwasser-, Chemie-, Kosmetik-, Pharmazie-, aber auch der Lebensmittel- und Getränkebranche im Visier. Vor allem jene, die ungewöhnliche Förderaufgaben zu bewältigen haben und eine effiziente, wirtschaftliche Lösung suchen.
Das kostenlose Angebot umfasst die Analyse, die Auslegung, die Installation und den Service vor Ort während der Testzeit. Der genaue Ablauf und die Testdauer werden jeweils individuell vereinbart. Die Aktion läuft bis Ende des Jahres 2008. Wer Interesse hat, kann sich formlos bei Jörg Gertz, E-Mail j.gertz@allweiler.de, näher informieren.
—————————————————————————————————————-
Die Allweiler AG ist der älteste deutsche Pumpenhersteller (gegr. 1860) und europäischer Markt- und Technologieführer bei Kreisel-, Propeller-, Schraubenspindel-, Exzenterschnecken-, Zahnrad-, Kreiskolbenpumpen und Mazeratoren sowie Schlauchpumpen. Die Allweiler AG besitzt eine eigene Gießerei und erstellt betriebsfertige Brennstoff-, Schmieröl- und Spülwasseranlagen. In Deutschland hat die Allweiler AG ihren Hauptsitz in Radolfzell am Bodensee und eine bedeutende Produktionsstätte in Bottrop. Seit 1998 ist die Allweiler AG Teil der Colfax Corp. die weltweit führend in der Herstellung von Pumpen ist. 

Kontakt:
Jörg Gertz
Allweiler AG
Kirchhellener Ring 77-79
D-46244 Bottrop
Tel.: +49 (0)2045 966-652
Fax: +49 (0)2045 966-679
E-Mail: j.gertz@allweiler.de
Internet: www.allweiler.de 

(nach oben)


Mall: „Schächte endlich dauerhaft dicht“

Intelligentes Schachtaufbau-System von Mall
Ein flexibles Schachtdichtsystem ist die konsequente Antwort des Abscheiderspezialisten Mall, Donaueschingen, auf typische Dichtheitsprobleme bei Schachtkonstruktionen. Der neue Schachtaufbau macht Schluss mit vermörtelten Fugen bei Ausgleichsringen und Abdeckungen. Sie werden ersetzt durch eine kluge Kombination neu entwickelter Systembauteile, die zusammen den kompletten Schachtaufbau bilden. Beim Einbau genügen wenige Handgriffe, um das System so auszurichten, dass am Ende die Schachtabdeckung mit dem Oberflächen-niveau auf gleicher Höhe liegt. Kernkomponenten sind eine auf dem Behälterhauptteil – z.B. Schlammfang, Abscheider – aufsitzende Abdeckplatte, ein darin eingestecktes Ringelement aus PE sowie ein nach oben abschließender Auflagering, der die Schachtabdeckung trägt. Der PE-Ring ist bis 600 mm stufenlos teleskopierbar und gewährleistet so die exakte Höhenausrich-tung des Schachtaufbaus. Zusätzlich ist eine Anpassung an Oberflächenneigungen bis 5° möglich. Bewährte Elastomer-dichtungen bilden die Verbindungen des PE-Rings zu Abdeckplatte und Begu-Abdeckung. Die Einbindung der Schachtabdeckung erfolgt mit duroplastischem Fugenmaterial. Damit ist Mall die Entwicklung eines innovativen Schachtauf-bausystems gelungen, das wesentliche Vorteile verbindet: schnelle Montage, flexible Ausrichtung zur Oberfläche und elastischer Ausgleich leichter Verformungen und Setzungen. Vor allem aber dauerhafte Dichtheit ohne zusätzliche Abdich-tungsmaßnahmen – erstmals zu sehen auf der IFAT 2008.  

(nach oben)


Neuer Umwelt-Dekanter für die Hochleistungsentwässerung von Westfalia Separator

Mit dem auf der IFAT 2008 erstmals vorgestellten neuen Dekanter für Umweltschutzanwendungen ist es Westfalia Separator, gelungen, einen Hochleistungsentwässerungs-Dekanter zu konstruieren mit grundlegend verbesserter Leistung bei gleichzeitig deutlicher Senkung der Service- und Betriebskosten, und das aufbauend auf dem bereits optimierten und erfolgreichen Westfalia Separator cdforce-Konzept. Das Ergebnis kann sich (auch optisch) sehen lassen. Für den Einsatz im kommunalen und industriellen Umweltschutz entstand ein Hochleistungsentwässerungs-Dekanter, der mit seinen vielen Optimierungen und seiner konstruktiven Neuausrichtung zur Basis einer neuen Maschinenentwicklung wurde. Am augenfälligsten ist natürlich das moderne Design. Die besondere Rotorgeometrie des neuen Umwelt-Dekanters in Kombination mit der hohen Rotordrehzahl ist der Garant für die große Durchsatzleistung von mehr als 35 m³/h, womit er den mittleren Leistungsbereich innerhalb der Dekanter-Familie von Westfalia Separator abdeckt. Das kräftig ausgelegte Getriebe selbst erzeugt hohe Schneckendrehmomente für beste Entwässerung, die auch bei hohen Differenzdrehzahlen konstant bleiben. Trotz der hohen Durchsatzleistung und des stark gestiegenen Drehmoments liegt der spezifische Energiebedarf bei weniger als 1 kW/m³. Der neue Umwelt-Dekanter steht auch als mobile Anlage zu Testzwecken bereit und beeindruckt dann vor Ort in der kommunalen oder industriellen Kläranlage. Hohe Leistung – niedrige Kosten: der neue Hochleistungsentwässerungs-Dekanter von Westfalia Separator

Leistung – niedrige Kosten: der neue Hochleistungsentwässerungs-Dekanter von Westfalia Separator

Editing:
Westfalia Separator GmbH
PR/Media
Tel: +49 2522 77-2172
Fax: +49 2522 77-2678
E-mail: public.relations@gea-westfalia.de

(nach oben)


Mehr Gas, weniger Schlamm

Neues Homogenisator/Dekanter-Verfahren optimiert Biogasgewinnung
Westfalia Separator biogasplus erhöht die Biogasausbeute um 25 Prozent und senkt die Schlammmenge um den gleichen Wert. Die intelligente Kombination von Homogenisatoren und Dekanterzentrifugen öffnet der Klärschlamm-Aufbereitung eine neue Dimension der Wirtschaftlichkeit. Das neue Kombinationsverfahren Westfalia Separator biogasplus verknüpft Niederdruck-Homogenisatoren von GEA Niro Soavi und Dekanter der Westfalia Separator Umwelttechnik zu einer effizienten Prozesslinie ohne Schnittstellen. Der gesamte Prozess liegt in den Händen von Westfalia Separator Umwelttechnik. Der Kunde erhält damit sowohl seine individuelle Lösung als auch alle Komponenten der bewährten Plug and Play-Funktionseinheiten aus einer Hand. Westfalia Separator biogasplus lässt sich einfach durch die Installation eines externen Kreislaufs am Faulbehälter realisieren. Bevor der Dekanter den Faulschlamm optimal entwässert, wird der Faulschlamm mit dem Niederdruck-Homogenisator aufbereitet. Der Schlamm wird dabei unter Druck durch ein Homogenisier-Ventil geführt, um die Agglomerate aufzuspalten und die Mikroorganismen wieder zu vereinzeln, d.h. zu homogenisieren. Auf diese Weise vergrößert sich die Reaktionsfläche, was wiederum zu einer erhöhten Gas-Produktion und einer verminderten Schlamm-Menge führt. Der Druck wird bei diesem Verfahren so gewählt, dass die Zellen intakt bleiben, nicht aufgeschlossen oder desintegriert werden. Die Faulzeiten sind geringer, bei der Entwässerung werden weniger Flockungshilfsmittel benötigt und es gibt keine erhöhte CSB-Rückbelastung. Westfalia Separator biogasplus reduziert zudem schlammstrukturbedingte Betriebsstörungen wie Schwimm- und Blähschlamm oder ein Schäumen des Faulbehälters nachhaltig. Bei einem Neubau minimieren sich die Kosten um bis zu 25 Prozent durch das geringer benötigte Faulbehälter-Volumen. Auch bei der Nachrüstung bestehender Anlagen ergeben sich kurze Amortisationszeiten. Dabei wird das Westfalia Separator biogasplus-Konzept optimal an die Gegebenheiten vor Ort angepasst.

Editing:
Westfalia Separator GmbH
PR/Media
Tel: +49 2522 77-2172

(nach oben) 

 


Deutsche Pumpentechnologie für Klärwerke in Algerien

(Radolfzell/Bottrop) Derzeit entstehen in Algerien vier neue Klärwerke, die mit Pumpen der Allweiler AG betrieben werden. Im Rahmen einer Kooperation mit dem Anlagenbauer lieferte Allweiler 48 Exzenterschneckenpumpen sowie Mazeratoren. Entscheidend für den Großauftrag waren technologische Vorteile, aber auch die Präsenz vor Ort.
Künftig hilft deutsche Pumpentechnologie der Allweiler AG bei der Abwasseraufbereitung in vier neuen algerischen Kläranlagen. Darunter auch in einer Großkläranlage in Oran, der zweitgrößten Stadt Algeriens und Metropole der gleichnamigen Küstenprovinz mit etwa 1,5 Mio. Einwohnern. In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Anlagenbauer VA Tech Wabag plante und konzipierte Allweiler die Auslegung für dieses Großprojekt sowie die drei weiteren Anlagen.
Die insgesamt 48 Exzenterschneckenpumpen sowie Mazeratoren wurden entsprechend den Anforderungen eingesetzt und angepasst. So sorgen z. B. neun Pumpen der Baureihe AEB und 25 Tecflow-Pumpen in den Vorstufen des Klärprozesses für die Förderung des Rohabwassers. Vier Pumpen vom Typ AE-RG transportieren im Endstadium der Abwasserbehandlung die entwässerten Schlämme mit einem Trockensubstanzanteil von bis zu 45 Prozent. Und vier Pumpen der Baureihen ANP tragen durch die Zudosierung von Polymeren zur Prozessoptimierung bei. Eine Besonderheit sind zwei der AE-RG-Pumpen: Sie wurden vierstufig für einen sehr hohen max. Differenzdruck von 15 bar ausgelegt.
Der österreichische und der französische Allweiler-Vertriebspartner wickelten den Auftrag vom Angebot über die Auslegung und Beratung bis hin zur Lieferung und Installation gemeinsam mit dem Anlagenbauer ab. Dabei bewährte sich erneut die internationale Präsenz des Unternehmens. Sowohl der österreichische Anlagenbauer als auch der algerische Betreiber konnten in jeder Phase direkt vor Ort von den Beratern und Technikern der Allweiler AG unterstützt werden.
—————————————————————————————————————-
Die Allweiler AG ist der älteste deutsche Pumpenhersteller (gegr. 1860) und europäischer Markt- und Technologieführer bei Kreisel-, Propeller-, Schraubenspindel-, Exzenterschnecken-, Zahnrad-, Kreiskolbenpumpen und Mazeratoren sowie Schlauchpumpen. Die Allweiler AG besitzt eine eigene Gießerei und erstellt betriebsfertige Brennstoff-, Schmieröl- und Spülwasseranlagen. In Deutschland hat die Allweiler AG ihren Hauptsitz in Radolfzell am Bodensee und eine bedeutende Produktionsstätte in Bottrop. Seit 1998 ist die Allweiler AG Teil der Colfax Corp. die weltweit führend in der Herstellung von Pumpen ist. 

Kontakt:
Jörg Gertz
Allweiler AG
Kirchhellener Ring 77-79
D-46244 Bottrop
Tel.: +49 (0)2045 966-652
Fax: +49 (0)2045 966-679
E-Mail: j.gertz@allweiler.de
Internet: www.allweiler.de 

(nach oben)


Transmitter für LF, O2, pH- auch im Ex-Bereich

Der SI792 2-Leiter-Transmitter ist Spezialist in Industrie und Abwasserbehandlung
für elektrochemische Parameter, wie Leitfähigkeit,
Sauerstoff und pH. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in Flüssigkeitsanalytik
bietet HACH LANGE den SI792 jetzt in zweiter Generation mit
langer Betriebsbereitschaft und hoher Mess-Sicherheit. Außerdem ist
er als eigensichere Variante für den Ex-Bereich Zone 1 geeignet.
Der SI-Transmitter ist mit seiner zukunftssicheren Kommunikation
– HART, PROFIBUS PA und FOUNDATION FIELDBUS – vielseitig einsetzbar
in Reinst-, Prozess-, Trink- und Abwasser.
Das umgesetzte Sicherheitskonzept zeugt von langjähriger Praxiserfahrung:
Die Bedienoberfläche im SI792 ist klar strukturiert. Das
segmentierte und blendfreie Display zeigt Messwert und Temperatur
in gut lesbaren, großen Ziffern. Außerdem visualisiert die Selbstdiagnostik
den Sensor-Status mit Smileys: Eine positive Mimik signalisiert
eine reibungslose Messung; eine negative Mimik verrät sofort,
wenn der Sensor überprüft werden sollte. Eine LED dient ebenfalls
dazu Beeinträchtigungen aufzuzeigen.
Der Schutz von Daten und Einstellungen ist wirksam umgesetzt über
Sicherheitscodes und administrative Rechte. Die Kalibrierung ist sehr
bequem durchzuführen, weil menügeführt und unterstützt durch eine
automatische Erinnerungsfunktion.

Kontaktinformation
hach lange GMBH
Willstätterstraße 11
D-40549 Düsseldorf
Tel. +49(0)2115288-0
Fax +49(0)2115288-143
info@hach-lange.de
www.hach-lange.com
Ansprechpartner Presseinformationen:
Iris Boenning, Durchwahl -215,
E-Mail iris.boenning@hach-lange.de

(nach oben)


Kommunale Kläranlage Bottrop der Emschergenossenschaft

Die Aufgabe
Die Kläranlage Bottrop reinigt mit einer Kapazität von 1,34 Mio. Einwohnerwerten das Abwasser von ca. 650.000 Einwohnern und eine gleich große Menge an Industrieabwasser. Im Einzugsgebiet der Kläranlage liegen zahlreiche industrielle Einleiter im Gebiet der Städte Bottrop, Bochum, Essen, Gelsenkirchen und Gladbeck. Es fallen dort bis zu 1200m³/h Überschussschlamm an, die für die weitere Behandlung in den Faultürmen einzudicken sind.

Die Lösung
Die installierte Mikroflotationsanlage arbeitet mit der AQUATECTOR® – Microfloat® – Technologie und dient zur Behandlung einer Teilmenge von Überschußschlamm aus der biologischen Reinigungsstufe der Kläranlage. Sie nimmt den Überschussschlamm des Nitrifikationsbecken der 2. bzw. 3. Kaskade der Belebungsbecken auf. In der Flotation wird der Überschußschlamm mit Hilfe von Treibwasser, das dem Ablauf der Nachklärbecken entnommen wird, mikroflotiert. Das Treibwasser wird zu diesem Zweck im Drucksättigungssystem AQUATECTOR® mit Druckluft bei etwa 3,5 bar gesättigt.
Den ganzen Artikel lesen Sie unter: http://www.enviplan.de

(nach oben)


Genaue Durchflussmessung mit Sedimenterkennung 

Durchflussmessung in offenen Kanälen und Gerinnen stellt besondere Anforderungen
an die verwendete Messtechnik. Insbesondere sind die erzielbaren Genauigkeiten
im Allgemeinen deutlich schlechter als bei vollgefüllten Rohrleitungen. In der Praxis
findet man, dass die erzielten Genauigkeiten unabhängig vom Messverfahren
weit von den Angaben in Datenblättern abweichen. Insbesondere Sedimentationen
verschlechtern die Messbedingungen und damit die erzielbaren Genauigkeiten erheblich.
Sedimentationen stellen in mehrerlei Hinsicht eine Herausforderung für eine
genaue Durchflussmessung dar. Sie verhindern einerseits das Anbringen eines Ultraschallsensors
am Gerinneboden, und zum anderen führen sie zu einer Reduzierung
des Kanalquerschnittes. Letzteres kann aufgrund der Berechnung des Durchflusses
über den effektiven Fließquerschnitt zu Messabweichungen im zweistelligen
Prozentbereich führen. Die Messbedingungen und damit die erzielbaren Genauigkeiten
verschlechtern sich oft noch dadurch, dass Sedimentationen für einen undefinierten
Kanalquerschnitt sorgen. Der zu messende Volumenstrom ergibt sich aus dem
Produkt aus mittlerer Geschwindigkeit mit durchströmter Querschnittsfläche. Eine Sedimentation
kann den effektiven Fließquerschnitt leicht um bis zu 30 % und mehr reduzieren,
was im Allgemeinen eine Fehlerzunahme des gemessenen Volumenstroms
in gleicher Größenordnung hervorruft.
Um auch bei diesen Messsituationen noch brauchbare Messergebnisse zu erzielen
wurde von NIVUS eine Schwimmerlösung mit Sedimenterkennung entwickelt. Bei dieser
patentierten Lösung ist an einem Schwimmer ein Ultraschallsensor montiert, der
über die Laufzeitmessung eines Ultraschallpulses den Abstand des Schwimmers zu
der Sedimentationsschicht misst. Gleichzeitig bestimmt ein zweiter Füllstandsensor
die absolute Position des Schwimmers zum Kanal. Auf diese Weise kann somit auch
bei beliebigen Kanalgeometrien der effektiv durchströmte Fließquerschnitt korrekt erfasst
werden.
Kombiniert man dies mit einer hochgenauen Geschwindigkeitsmessung, die in der
Lage ist das Geschwindigkeitsprofil zu erfassen, können jetzt auch unter diesen erschwerten
Bedingungen genaue Durchflussmessungen realisiert werden. Diese
Messmethode, die Sedimenterkennung, Korrektur des Fließquerschnittes und hoch
genaue Geschwindigkeitserkennung kombiniert, kommt unseren Kunden zu Gute. 

+ Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite
www.nivus.de 

(nach oben) 


Medien fördern mit YAMADA

YAMADA der führende, japanische Hersteller von Doppelmembran-, Kolben- und Fasspumpen mit Sitz der Europaniederlassung in Hengelo (Niederlande) ist neu in Deutschland durch die BIBUS GmbH vertreten.
Die BIBUS GmbH mit Ihrem Sitz in Neu-Ulm (Bayern) ist bekannt als das qualitativ hochwertige technische Handelshaus für Produkte im Bereich Pneumatik und Umwelttechnik.
YAMADA hat die größte Auswahl von Doppelmembranpumpen.
Abgerundet wird das Programm durch Kolben- und Fasspumpen.
Fordern und fördern mit YAMADA

TECHN. DATEN: – Druckbereich bis 12 bar
Förderleistung bis 800l/min oder 1500kg/h (Pulver)
Ansaugtiefe bis 10 m
Feststoffgröße im Medium bis 10mm Drm.
Bis 3″ Pumpen

ZUSTÄNDIG: Ronny Müller
c/o BIBUS GmbH
Lise-Meitner-Ring 13
89231 Neu-Ulm

Tel. 0731 20769-626
Fax 0731 20769-620
e-mail: rom@bibus.de

(nach oben)


Effektive Rührwerkstechnik für Berliner Klärwerk

Die Berliner Wasserbetriebe (BWB) beauftragten die
Uhthoff & Zarniko GmbH mit der Lieferung eines Langwellenrührwerks für die Rauchgasreinigung im Klärwerk Ruhleben.

Die Rührwerkstechnik ist zentraler Baustein in dem der Klärschlammverbrennung nach geschaltetem Prozess „Nasse Rauchgaswäsche“.

Die Schlammbehandlung im Klärwerk Ruhleben erfolgt in drei Ablauf-Stufen: Entwässerung, Verbrennung und Rauchgasreinigung. Aufgabe der Langwellenrührwerke: Die Homogenität des zur Rauchgasreinigung verwendeten Absorbtionsmittel zu gewährleisten.

Zurzeit erfüllen sechs Rührwerke diese Aufgabe, pro Rauchgaswäscher zwei. Denn die angewandte Technik arbeitet mit nur einem Propeller pro Welle. Das bedeutet in der Endkonsequenz einen höheren Leistungsbedarf und damit einhergehend auch kritisch zu beurteilende Energiekosten. Ein weiterer großer Nachteil dieses Systems sind häufig auftretende Wellenbrüche, verursacht durch Schwingungen.

Aus Zwei mach Eins

Die Ingenieure von Uhthoff & Zarniko analysierten gemeinsam mit den Mitarbeiten von BWB das Problem und entwickelten eine äußerst wirtschaftliche Lösung. „Aus Zwei mach Eins“ heißt die Devise. Die jetzt eingebaute neue Rührwerkstechnik verfügt über zwei Rührebenen. Erster positiver Effekt: Die mittlere Ebene stabilisiert die Welle; auftretende Schwingungen werden so ausgeglichen. Weitere positive Effekte: Der Leistungsbedarf reduziert sich und damit sinken nachhaltig die Energiekosten. Aufgrund der zwei Rührebenen erfolgt eine verbesserte Homogenisierung des Mediums.

E-Mail: klein@uhthoff-zarniko.de

http://www.uhthoff-zarniko.de

(nach oben)


SW Umwelttechnik erhält 3 Mio. € Auftrag in Ungarn

• Großauftrag für SW Umwelttechnik im Bereich Wasserschutz
• Rohre und Vortriebsrohre für den Hauptsammlerkanal in Budapest

SW Umwelttechnik erhält für das Projekt des Hauptsammlerkanals in Budapest (Buda „Duna-part“) den Auftrag zur Produktion und Lieferung von jeweils 3 km Stahlbeton- und 3 km Vortriebsrohren. Das Auftragsvolumen beträgt 3,0 Mio. €.

Dieser Kanalsammler wird in die ebenfalls in Errichtung befindliche Kläranlage Budapest Süd eingebunden. SW Umwelttechnik hat für die Errichtung dieser Großkläranlage bereits im Februar 2008 den Auftrag zur Lieferung von Ausrüstungen im Gesamtwert von € 2,5 Mio. erhalten. Durch diese Projekte wird das Abwasser von 1,5 Mio. Einwohnern der Hauptstadt Budapest einer biologischen Reinigung zugeführt werden. Die Fertigstellung beider Projekte ist bis Ende 2009 geplant.

Mit diesem Auftrag festigt SW Umwelttechnik die Stellung als Marktführer im Bereich der Abwasserableitung und Abwasserbehandlung.

Das 1910 gegründete Familienunternehmen SW Umwelttechnik – seit 1997 an der Wiener Börse notiert – steht für nachhaltiges Wirtschaften und konsequentes Wachstum in Ost- und Südosteuropa. Mit innovativer Umweltschutztechnologie leistet das Unternehmen seinen Beitrag zum Aufbau der notwendigen Infrastruktur in Zentral- und Südosteuropa.

Rückfragehinweis:
DI Dr. Bernd Wolschner
Vorstand der SW Umwelttechnik
Tel.: +43 / (0) 7259 / 31 35 0
Mobil: +43 / (0) 664 / 34 13 953
Fax: +43 / (0) 463 / 37 667

Mag. Romed Lackner
Investor Relations/Marketing
Tel.: +43 / (0) 664 / 811 76 70
Fax: +43 / (0) 463 / 37 667 170
E-Mail: romed.lackner@sw-umwelttechnik.com

Website: www.sw-umwelttechnik.com

(nach oben)


RWE erweitert Partnerschaft mit Stadtwerken

 

Gemeinsame Entwicklung von Projekten zur regenerativen Energieerzeugung
Absichtserklärung zu einer Gemeinschaftsinitiative für Zukunftsenergien heute unterzeichnet
RWE dehnt die Zusammenarbeit mit seinen kommunalen Partnern auf regenerative Energieprojekte aus. Heute unterzeichneten RWE Innogy und die in der ARGE*) zusammengeschlossenen Stadtwerke eine Absichtserklärung („Letter of Intent“). Ziel ist es, gemeinsam Projekte der regenerativen Energieerzeugung zu entwickeln und umzusetzen.

Beteiligt sind auch die RWE-Tochterunternehmen RWE Rhein-Ruhr in Essen, die RWE Westfalen-Weser-Ems in Dortmund sowie die Lechwerke in Augsburg. Bereits im Februar war ein Vertrag zum gemeinsamen Bau des Steinkohlenkraftwerkes Hamm mit kommunalen Partnern unterzeichnet worden.
Die Zusammenarbeit soll sich auf nationale und internationale Projekte in den Bereichen Windkraft, Biomasse, Geothermie und Bioerdgasanlagen erstrecken. Bis zum Herbst dieses Jahres will RWE mit den interessierten Unternehmen und Kommunen die Eckpunkte festlegen.

Dr. Jürgen Großmann, Vorstandsvorsitzender der RWE AG: „Wir sind von dem Erfolg solcher Kooperationsmodelle überzeugt – sowohl im konventionellen Kraftwerksbereich als auch bei den erneuerbaren Energien. So können wir etwas gegen den sich abzeichnenden Versorgungsengpass tun und gleichzeitig CO2-Emissionen einsparen.“ Prof. Fritz Vahrenholt, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy, ergänzt: „Von dieser Gemeinschaftsinitiative für Zukunftsenergien werden beide Seiten profitieren. RWE und die Kommunen sind seit über 100 Jahren eng verbunden. Ich freue mich, dass sich dieses erfolgreiche Team nun auch die gemeinsame Entwicklung von Kraftwerken auf der Basis erneuerbarer Energien auf die Fahnen geschrieben hat.“

Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück und Sprecher der ARGE: „Jedes beteiligte Stadtwerk treibt den Ausbau der regenerativen Energieerzeugung in seiner Region bereits stark voran. Projekte solcher Größenordnungen lassen sich aber nur mit einem starken Partner wie RWE realisieren.“ Peter Blatzheim, Geschäftsführer der Stadtwerke Troisdorf und ebenfalls ARGE-Sprecher ergänzt: „Damit schützen wir nicht nur unser Klima, sondern machen uns auch bei der Strombeschaffung unabhängiger.“

Am 19. Februar hatte RWE bereits einen Vertrag mit 23 Stadtwerken über den Bau eines gemeinsamen Steinkohlekraftwerkes in Hamm (Westfalen) bekannt gegeben. Die neue Anlage soll 2011 mit 1.600 Megawatt Leistung in Betrieb gehen. Mit einem Wirkungsgrad von rund 46 Prozent spart der neue Steinkohlen-Doppelblock im Vergleich zu Altanlagen bei gleicher Stromproduktion rund 2,5 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ein. Die in der Arbeitsgemeinschaft GEKKO (Gemeinschafts-kraftwerk Steinkohle) zusammengeschlossenen kommunalen Unternehmen werden über einen Anteil von 350 MW verfügen.
Essen, 16.04.2008, RWE Innogy

(nach oben)


MVV: Molkerei Zott setzt in Mertingen auf Dampfversorgung mit Biomasse

MVV Energiedienstleistungen und Bayerische Staatsforsten investieren rund 9 Millionen Euro
MVV Energiedienstleistungen verstärkt Engagement in Erneuerbare Energien

MVV Energiedienstleistungen, Mannheim, versorgt die Mertinger Molkerei der Zott GmbH & Co. KG bis mindestens 2028 mit Dampf. Dazu investiert das Unternehmen gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten rund neun Millionen Euro in ein neues Biomasse-Heizkraftwerk, das im Dezember 2008 in der Nähe von Donauwörth in Betrieb gehen wird. „Mit diesem Engagement stärken wir unseren Betriebsführungs-Standort Bayern und sichern uns dort langfristig den CO2-neutralen Brennstoff Holz“, sagte Michael Lowak, Geschäftsführer der MVV Energiedienstleistungen GmbH, anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Die Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten ist langfristig und auf weitere Projekte ausgelegt, betonte er.

An der gemeinsamen Projektgesellschaft hält MVV Energiedienstleistungen 50,1 Prozent. In Kraft-Wärme-Kopplung wird sie aus naturbelassenen Waldholzhackschnitzeln jährlich mehr als 51.000 Megawattstunden Dampf für die Molkerei produzieren sowie 9.400 Megawattstunden Strom ins Netz einspeisen – genug, um rund 2.500 Haushalte mit klimafreundlicher Energie zu versorgen. Pro Jahr werden so 12.700 Tonnen Kohlendioxid eingespart.

MVV Energiedienstleistungen ist bundesweit mit Regionalgesellschaften und Niederlassungen vertreten. In Bayern betreibt sie über ein Tochterunternehmen den Industriepark Gersthofen, und in Scheßlitz versorgt sie die CEBAL Verpackungen GmbH mit Dampf. Die Gemeinden Ruhpolding und Bad Endorf setzen mit ihrem Partner MVV Energiedienstleistungen auf eine Nahwärmeversorgung aus umweltfreundlicher Biomasse.

(nach oben)


KSB: Führender Ausrüster von deutschen Solar-Fabriken

Von Ende 2005 bis März dieses Jahres rüstete die KSB Aktiengesellschaft alle wichtigen Solarfabrikneubauten in Deutschland mit gebäudetechnischen Pumpen und Armaturen aus.
An den Standorten Thalheim in Sachsen-Anhalt, Erfurt in Thüringen und Freiberg in Sachsen entstanden die modernsten Fabrikationseinrichtungen für Solarwafer und -zellen auf der Welt.

Der Frankenthaler Pumpenhersteller lieferte etwa 300 Pumpen, zu einem großen Teil mit Drehzahlregelung sowie rund 1000 Armaturen im Wert von rund 1,5 Millionen Euro für die Gewerke Kälte, Klima, Heizung, Entwässerung und Prozesskälte.

Ausschlaggebend für die Auftragsvergaben an KSB war vor allem die Qualität der Produkte, die sich weltweit bereits in zahlreichen ähnlichen Anlagen bewährt hat. Außerdem legten die Betreiber größten Wert auf einen schnellen und gut funktionierenden Service vor Ort
http://www.ksb.de/ksb/web/COM/de/company/news/1_20Presse/1a__Technik/2008/SolarValley/art__news.html

(nach oben)


Jung: Neue robuste Technik speziell für Kleinkläranlagen

Steinhagen / München – SBR-Kleinkläranlagen arbeiten mit Belüfter- und Pumpenaggregaten, die hohen Anforderungen ausgesetzt sind. Um Funktionsstörungen zu vermeiden, stellen Hersteller deshalb besonders hohe Anforderungen an die Qualität dieser Aggregate. Der deutsche Markenhersteller Jung Pumpen führt jetzt mit „oxyperl“ und „oxylift“ zwei speziell für die KKA-Technik entwickelte Produktreihen ein, die neue Maßstäbe setzen.
Im ländlichen Bereich ist die Abwasserreinigung mit modernen Kleinkläranlagen heute Stand der Technik. Die vollbiologischen Klärsysteme, die zum Einsatz kommen, verwenden vielfach als Belüfter- und Pumpenaggregate handelsübliche Entwässerungspumpen. Die Motoren dieser Pumpen werden mit veränderter Hydraulik sowohl für die Abwasserförderung als auch zur Belüftung der Biologie eingesetzt. Aufgrund der hohen Betriebszeiten und der rauhen Einsatzbedingungen wird verschleißbedingt regelmäßig ein Austausch dieser Komponenten nötig, der sich – je nach Häufigkeit – negativ auf die Wirtschaftlichkeit einer KKA auswirkt.
Speziell konstruiert für die Anwendung in Kleinkläranlagen
Jung Pumpen – selbst renommierter Hersteller von Abwasserpumpen – hat deshalb jetzt neue Produkte entwickelt, die den Anforderungen in Kleinkläranlagen deutlich besser gewachsen sind. Es wurden zwei Belüfter und eine Pumpe konzipiert, die speziell die Aufgabenstellungen innerhalb von Kleinkläranlagen zuverlässig erfüllen: schonende Förderung des Belebtschlammes und dessen Durchmischung, Eintrag von Luft bzw. Sauerstoff in das Belebungsbecken.
Tauchmotorbelüfter und KKA-Pumpe mit hoher Lebensdauer
Durch ihre Konstruktion garantieren die neuen Tauchmotorbelüfter „oxyperl 3“ und „oxyperl 5“ (mit elektrischen Leistungen von 260 bis 550 W) einen feinperligen Lufteintrag bis zu 14 m³/h in das Abwasser sowie höchste Qualität und Lebensdauer der Aggregate. Die neue KKA-Pumpe „oxylift 2“, die mit oder ohne Schaltautomatik erhältlich ist, verfügt über einen tangentialen Druckabgang sowie einen großen Kugeldurchgang von 15 mm. Die Förderung von mechanisch vorgereinigtem Abwasser oder Belebtschlammgemischen ist hiermit optimal möglich.
Wartungsfreundlich durch lösbare Anschlussleitung
Besonderes Augenmerk wurde bei der Konstruktion der neuen KKA-Produkte von Jung Pumpen auch auf deren Wartungsfreundlichkeit gelegt. So findet sich an sämtlichen Gehäusen eine neue, lösbare Anschlussleitung. Hierdurch ist ein verschleißbedingter Austausch des Belüfters oder der Pumpe problemlos möglich. Das in der Praxis übliche Flicken der Anschlussleitung unter rauen Umgebungsbedingungen gehört damit der Vergangenheit an. Auch im Inneren der Pumpe sorgt eine Steckverbindung für eine bisher nicht da gewesene Service- und Wartungsfreundlichkeit. Wie üblich bei Jung Pumpen werden alle neuen KKA-Produkte mit längswasserdicht vergossenen Leitungseinführungen versehen.
Problemlose Nachrüstung von „oxylift“ und „oxyperl“
„oxylift“ und „oxyperl“ sind so gestaltet, dass sie sich gegen marktgängige, bereits eingebaute Belüfter- und Pumpentypen problemlos austauschen lassen. So kann nahezu jede SBR-Kleinkläranlage mit den Qualitätsprodukten von Jung Pumpen nachgerüstet werden
Durch ihre Konstruktion garantieren die neuen Tauchmotorbelüfter „oxyperl 3“ und „oxyperl 5“ von Jung Pumpen einen feinperligen Lufteintrag bis zu 14 m³/h in das Abwasser sowie höchste Qualität und Lebensdauer der Aggregate.
Die neue KKA-Pumpe „oxylift 2“ verfügt über einen tangentialen Druckabgang sowie einen großen Kugeldurchgang von 15 mm. Die Förderung von mechanisch vorgereinigtem Abwasser oder Belebtschlammgemischen ist hiermit optimal möglich.
An den Gehäusen findet sich eine neue, lösbare Anschlussleitung. Hierdurch ist ein verschleißbedingter Austausch der Aggregate problemlos möglich. Das in der Praxis übliche Flicken der Anschlussleitung unter rauen Umgebungsbedingungen gehört damit der Vergangenheit an.

Pressemeldung.
http://www.jung-pumpen.de/de/index.htm
05.05.2008 – Neue robuste Technik speziell für Kleinkläranlagen

(nach oben)


HUBER übernimmt die Uponor Klärtechnik GmbH 07.04.2008

HUBER verstärkt mit der Übernahme der Uponor Klärtechnik GmbH sein
Engagement im weltweiten Markt für dezentrale Wassertechnik

Die Hans Huber AG hat die Uponor Klärtechnik GmbH, eine Tochter der finnischen Uponor-Gruppe übernommen. Am 27.3.2008 wurde ein Vertrag zur Übernahme durch die Hans Huber AG geschlossen. Im Zuge des Firmenüberganges wurde die Gesellschaft in HUBER DeWaTec GmbH umbenannt.

Am Hauptstandort der HUBER DeWaTec GmbH in Marl in Nordrhein-Westfalen werden Kleinkläranlagen für 4 bis 50 Einwohnerwerte produziert und vertrieben. Mit Vertriebsbüros in Niedersachsen, Berlin, Sachsen und Bayern ist HUBER DeWaTec für den deutschen Markt hervorragend aufgestellt. Unter Nutzung der weltweit erfolgreichen Aktivitäten der Hans Huber AG entsteht ein national wie international ausgerichteter Anbieter von dezentraler Wassertechnik, der auf der Basis verschiedenster Verfahrenstechniken Lösungen für nahezu alle Probleme der Abwasserbehandlung anbieten kann.

HUBER DeWaTec wird weiterhin sehr viel Wert auf die Verlässlichkeit der Produkte und die Nachhaltigkeit der angebotenen Systeme für die dezentrale Abwasserreinigung legen.

HUBER DeWaTec setzt die Tradition von Uponor Klärtechnik fort und wird darüber hinaus innovative Verfahren wie die HUBER MembranClearBox® und weitere Lösungen und Konzepte für die dezentrale Abwasserentsorgung entwickeln und anbieten.

Besuchen Sie die HUBER DeWaTec auf der IFAT 2008, die vom 5. bis 9. Mai in München stattfindet. Wir möchten Sie herzlich einladen, in Halle A2 am Stand 404 die Zukunft der dezentralen Abwasserentsorgung zu erleben.
Pressemitteilung vom 07.04.2008
Weitere Informationen auf www.huber-dewatec.de

 

(nach oben)


HSE nimmt Hessens erste Bioerdgas-Anlage mit Einspeisung in Betrieb

Pilotcharakter für ganz Deutschland
DARMSTADT (blu) – Die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) hat in Darmstadt-Wixhausen eine Bioerdgasanlage mit Pilotcharakter für ganz Deutschland in Betrieb genommen. „Die Anlage ist ein gutes Beispiel dafür, dass die HSE Investitionen sehr zukunftsorientiert angeht“, sagte der Vorstandsvorsitzende der HSE, Albert Filbert, am Montag (21.) vor rund 100 Gästen, darunter der Hessische Ministerpräsident Roland Koch.

Als erste in Hessen speist die rund 3,5 Millionen Euro teure Anlage aufbereitetes Biogas ins regionale Erdgasnetz ein. Die Technik hat Vorbildfunktion für ganz Deutschland: Sie ist so ausgelegt, dass für den Betrieb auch Ackerflächen in einem dicht besiedelten Gebiet wie dem Rhein-Main-Gebiet ausreichen. Die gängige Einspeise-Technik, die bislang vor allem in Biogasanlagen mit einer mehr als doppelt so hohen Leistung zum Einsatz kommt, wurde dafür eigens angepasst. Der Probebetrieb hat gezeigt, dass die HSE-Anlage sehr effektiv ist. Sie erzeugt pro Tonne nachwachsender Rohstoffe rund 200 Kubikmeter Biogas.

In seiner Rede betonte der Hessische Ministerpräsident Roland Koch, dass das Pilotprojekt der HSE in die Strategie der Landesregierung passe. „Wir haben den Ehrgeiz, dass Hessen im Bereich regenerativer Energien zum Musterland wird“, sagte Koch. Die Anlage in Wixhausen sei deshalb ein herausragender Baustein für eine nachhaltige Energieversorgung in Südhessen.

Aus 12.550 Tonnen nachwachsenden Rohstoffen (überwiegend Maissilage und Roggenschrot) sowie Gülle produziert die Anlage in Wixhausen pro Jahr 2,5 Millionen Kubikmeter Biogas. Bauern aus der Region liefern die Rohstoffe. Im Regelbetrieb bereitet die Anla-ge pro Stunde etwa 300 Kubikmeter Biogas zu Erdgasqualität auf. Das entspricht einer Leistung von 600 Kilowatt elektrisch.

Im Vergleich mit konventioneller Energieerzeugung vermeidet die Anlage jährlich 3.500 Tonnen Kohlendioxid. Die Energie der nach-wachsenden Rohstoffe wird bis zu 90 Prozent genutzt, wenn das eingespeiste Bioerdgas in modernen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen verwendet wird, um umweltschonend Strom und Wärme zu erzeugen.

Die Anlage in Wixhausen könnte mit ihrer Jahresproduktion rechnerisch 650 Einfamilienhäuser mit Bioerdgas versorgen. Nach einem Beschluss des Bundeskabinetts soll dem Erdgas bis zum Jahr 2030 rund zehn Prozent Bioerdgas beigemischt werden. Dann würde die Anlage zur Versorgung von 6500 Einfamilienhäusern beitragen.

Die HSE wird im Rahmen ihres Investitionsprogramms Bioenergie weitere Biogasanlagen in Südhessen errichten. In der Planung sind bereits die Standorte Lorsch (Landkreis Bergstraße) und Groß-Umstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg). Der regionale Energieversorger investiert in den nächsten Jahren zudem 400 Millionen Euro zum Ausbau der regenerativen Energien. Die HSE wird sich neben Projekten in Deutschland auch an Projekten im europäischen Ausland beteiligen. Denn bis zum Jahr 2015

(nach oben)


GELSENWASSER auf der IFAT 2008 Partner für Kommunen

Als internationales Versorgungs- und Dienstleistungsunternehmen für Trinkwasser, Abwasser und Energie präsentiert sich GELSENWASSER auf der IFAT 2008 in München mit einem vielseitigen Messeauftritt.

Als Partner der Stadtentwässerung Dresden GmbH und mehrerer großer Industrieunternehmen, mit der Beteiligung an der hanseWasser Bremen GmbH, der Abwassergesellschaft Gelsenkirchen mbH, der Stadtentwässerung Herne GmbH & Co. KG, der Technische Werke Emmerich am Rhein GmbH sowie durch die Zusammenarbeit mit vielen kleineren Entsorgungsbetrieben ist GELSENWASSER mittlerweile größter privater Abwasserentsorger Deutschlands. Dr. Manfred Scholle, Vorstandsvorsitzender der GELSENWASSER AG, sieht auf dem Wasser- und Abwassermarkt gute Wachstumschancen für das Unternehmen: „Wir kommen als Partner zu den Städten und Gemeinden und haben das Know-how, um jeder Kommune ein maßgeschneidertes Konzept anzubieten. Das Ergebnis der oft langjährigen Zusammenarbeit: eine höhere Effizienz, Entlastung der öffentlichen Haushalte und somit Stabilität bei den Gebühren“.

Das 121-jährige Traditionsunternehmen aus dem Ruhrgebiet beliefert Haushalte und Kommunen, Versorgungs- sowie Industrieunternehmen in über 70 Städten und Gemeinden mit Trinkwasser oder Erdgas bzw. entsorgt deren Abwasser. Die Unternehmen der GELSENWASSER-Gruppe stellen insgesamt für 6,9 Mio. Einwohner und zahlreiche Industriekunden die Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und Energieversorgung in vielen Bundesländern sowie in Frankreich, Tschechien und Polen sicher.

Zu allen Fachbereichen rund um die Themen Wasser, Abwasser, Energie und Dienstleistungen stehen in Halle B 1 am Stand 416/317 kompetente Mitarbeiter des Unternehmens zur Verfügung.

(nach oben)


GELSENWASSER startet großes Generationenprojekt:

Bis zu 2.500 Euro Förderung für ehrenamtliche Initiativen in den Kommunen
Wer etwas Positives für das Zusammenleben zwischen Jung und Alt leisten will, kann im Rahmen des neuen Generationenprojekts jeweils bis zu 2.500 Euro Förderung von GELSENWASSER erhalten. Das auf vier Jahre angelegte Sponsoring-Programm richtet sich an ehrenamtlich engagierte Menschen in Initiativen, Vereinen und Institutionen, die ihre Kommune generationsgerecht mitgestalten wollen.

„Den demografischen Wandel gestalten“ lautet eine aktuelle Aufgabe in vielen Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Der Anteil der älteren Menschen an der Gesamtbevölkerung wächst stetig. Ein neues „Miteinander der Generationen“ könnte der Weg sein, diese Entwicklung zu gestalten. Mitzuhelfen, eine aktive Gesellschaft für jedes Lebensalter zu fördern, in der Gerechtigkeit und Respekt vor den Bedürfnissen aller Generationen herrschen, ist Ziel dieses Projekts.

Partner des neuen Projekts ist das Städte-Netzwerk NRW e.V., ein landesweiter Zusammenschluss von 120 Städten und Gemeinden als Reformwerkstatt für die Weiterentwicklung kommunaler, sozialer und kultureller Infrastruktur.

„Ich bin gespannt auf die vielseitigen Ideen aus den Kommunen, wie dieses Miteinander organisiert und initiiert wird“, freut sich Dr. Manfred Scholle, Vorstandsvorsitzender der GELSENWASSER AG, auf die Projektanträge. „Einzige Pflicht des Fördernehmers ist, die Dokumentation des realisierten Projekts zu veröffentlichen. Wir möchten, dass sich gute Ideen vervielfältigen!“
Wer oder was wird gefördert?
Bewerben können sich Vereine, Initiativen und kommunale Einrichtungen der 71 Kommunen, deren Bürgerinnen und Bürger durch die GELSENWASSER AG, die Niederrheinische Gas und Wasserwerke GmbH (NGW), die Vereinigte Gas- und Wasserversorgung GmbH (VGW), oder die Gasversorgung Westfalica GmbH (WESTFALICA) mit Trinkwasser oder Erdgas direkt versorgt werden. Das Kontingent der möglichen Förderungen pro Kommune richtet sich nach der Zahl der jeweils mit Wasser und/oder Erdgas versorgten Einwohner.
Als Anhaltspunkte für eine Bewerbung dienen folgende Kriterien:
Projekte zum besseren Zusammenleben in der Nachbarschaft
Kulturelle und kreative Projekte, die ihren Beitrag zur Gestaltung des demografischen Wandels leisten
Generationsübergreifende Projekte mit dem Ziel, voneinander zu lernen, Bildung und Ausbildung zu verbessern und die Übergänge von Schule und Ausbildung zu meistern
Alle guten, einfachen und genialen Ideen, die im Sinne des Generationenprojekts etwas bewegen wollen
Faires Vergabeverfahren durch unabhängige Jury
Bei der Mittelvergabe berät eine eigens für das GELSENWASSER-Generationenprojekt gegründete Jury. Hier sitzen je ein Vertreter des Städte- und Gemeindebundes, des Städte-Netzwerks NRW, der Fachberatung für Sozialplanung und Bürgerengagement, des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement, des Integrativen Kindergartens St. Monika in Lüdinghausen und der GELSENWASSER AG.

Die Jury prüft alle eingegangenen Anträge sorgfältig und schlägt in regelmäßigen Abständen zu fördernde Projekte vor. Dies geschieht im Rahmen einer Jurysitzung, in der die Projektanträge vorgestellt und diskutiert werden.

Die erste Jurysitzung findet am 20. August 2008 statt. Anträge, die an diesem Termin berücksichtigt werden sollen, müssen bis zum 30. Juni 2008 eingegangen sein.

Die Projektanträge können im Internet unter www.gelsenwasser-generationenprojekt.de ausgefüllt und online abgeschickt werden. Dort gibt es darüber hinaus alle aktuellen Informationen zum Projekt, z. B. die Liste der teilnahmeberechtigten Kommunen.

Gelsenkirchen, 24. April 2008

Hinweis an die Redaktion
Ausschließlich folgende 71 Kommunen können sich am Projekt beteiligen:
Alpen, Altenberge, Ascheberg, Bad Oeynhausen, Bergkamen, Billerbeck, Bönen, Castrop-Rauxel, Datteln, Diepenau, Drensteinfurt, Fröndenberg, Gelsenkirchen, Geseke, Haltern am See, Hamminkeln, Hattingen, Havixbeck, Herten, Hille, Horstmar, Hüllhorst, Issum, Isselburg, Kamen, Kevelaer, Laer, Leese, Löhne, Lüdinghausen, Linnich, Mardorf (Neustadt), Marl, Menden, Nordkirchen, Nordwalde, Nottuln, Oer-Erkenschwick, Olfen, Petershagen, Raddestorf, Recklinghausen, Rehburg-Loccum, Rheda-Wiedenbrück, Rheinberg, Rheurdt, Rietberg, Saerbeck, Schermbeck, Schneeren (Neustadt), Selm, Senden, Sendenhorst, Sonsbeck, Sprockhövel, Stolzenau, Straelen, Uchte, Uedem, Unna, Velbert, Verl, Waltrop, Warendorf, Warmsen, Weeze, Welver, Werl, Werne, Wickede, Xanten

(nach oben)


EVN nimmt Biomasse Versuchsanlage im Kraftwerk Dürnrohr in Betrieb

Heute wird auf dem Areal des Kraftwerks Dürnrohr eine Biomasse-Versuchsanlage von NÖ Umweltlandesrat Josef Plank, EVN Vorstandssprecher Dr. Burkhard Hofer und Landwirtschafskammerpräsident NR Ing. Hermann Schultes in Betrieb genommen. In dieser Anlage soll aus Feldbiomasse hochwertiges Biogas erzeugt werden, das künftig im benachbarten Kraftwerk als Ersatzbrennstoff zum Einsatz kommen kann. In der Versuchsanlage soll vorwiegend Feldbiomasse, wie Getreide- und Maisstroh, Luzerne und Energiekorn eingesetzt werden. In der ersten Stufe hat die Anlage eine thermische Leistung von ca. 3 Megawatt. Allein der Einsatz des in der Versuchsanlage erzeugten Biogases als Ersatzbrennstoff könnte 2.000 Tonnen Steinkohle und 7.000 Tonnen CO² einsparen.

Ein großer Teil des auf landwirtschaftlichen Flächen erzeugten Strohs wurde bisher nicht genutzt. Auch unter Berücksichtigung eines ausgeglichenen Humushaushalts, d.h., dass eine entsprechende Menge Stroh auf dem Acker zur Humusneubildung verbleibt, gibt es hier ein beträchtliches Potential in der niederösterreichischen Landwirtschaft.

NR Ing. Hermann Schultes: „Pflanzenstroh aus der Region gibt die Möglichkeit zur CO² neutralen Wärmebereitstellung. Nachhaltige Landwirtschaft kann unsere Inlandsversorgung deutlich verbessern.“

Das Kernstück der Anlage bildet ein indirekt beheizter Drehrohrofen, in dem die Biomasse unter Luftabschluss auf ca. 450°C bis 650°C erhitzt wird. Bei diesem Vorgang entstehen Pyrolysegas und Pyrolysekoks für die thermische Nutzung. Die Biomasse-Versuchsanlage hat einen jährlichen Feldbiomassebedarf von ca. 1.600 t

Durch den Einsatz bislang nicht genutzter Feldbiomasse können fossile Brennstoffe ersetzt und CO² eingespart werden. Die Investitionskosten für die Versuchsanlage betragen rund 8 Millionen EUR.

Damit sichert EVN nicht nur Arbeitsplätze und Einkommen in der Landwirtschaft, sondern leistet mit der Errichtung der Vorschaltanlage auch einen erheblichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.

LR Josef Plank: „Niederösterreich ist beim Einsatz erneuerbarer Energien Spitzenreiter in Österreich. Damit das so bleibt, brauchen wir künftig ein vernünftiges Ökostromgesetz. Nur ein neues Gesetz kann Planungs- und Investitionssicherheit auf längere Sicht sicherstellen.“

EVN Vorstandssprecher Burkhard Hofer: „Die EVN setzt bei ihrer Stromaufbringung seit Jahren auf einen flexiblen Erzeugungsmix aus Wasser- und Wärmekraft sowie Alternativenergie, der auf Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit abzielt. Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen spielt dabei eine wesentliche Rolle. Hier sehen wir noch ein beträchtliches Potential in Niederösterreich.“

(nach oben)


EVN: Naturwärme und Naturstrom aus Biomasse für die Stadtgemeinde Mödling

Der Gemeindeverband für Abfallwirtschaft und Umweltangelegenheiten im Bezirk Mödling und die EVN gehen in das zweite Jahr ihrer erfolgreichen Kooperation

Seit Juni 2006 erzeugt die Biomasseanlage Mödling Naturstrom und -wärme für je 10.000 Haushalte aus Hackschnitzeln. Der Biomassekessel hat eine Leistung von 26,5 Megawatt, die elektrische Leistung der Anlage beträgt 5 Megawatt. Zu den Naturwärmekunden zählen Haushalte, Wohnhausanlagen, öffentliche Anlagen (Krankenhaus, Bezirkshauptmannschaft, Finanzamt und Gemeinde) sowie Gewerbebetriebe. Die Stadt Mödling spart damit über 45.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Bei der Verbrennung von Biomasse wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aus der Luft aufgenommen haben, so dass dieser Energieträger als CO2- neutral bezeichnet wird.

Im Jahr 2007 stammten rund 1.800 m³ der benötigten Biomasse aus den umliegenden Gemeinden Maria Enzersdorf, Hinterbrühl, Laab im Walde und Vösendorf. Das Waldhackgut wird aus den gemeindeeigenen Forsten sowie aus der Parkraumbewirtschaftung gewonnen und auf eigenen Plätzen zwischengelagert. Kurze Transportwege leisten einen weiteren positiven Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen. Die operative Abwicklung der Organisation erfolgt über den Gemeindeverband für Abfallwirtschaft und Umweltangelegenheiten, der in den vergangenen Jahren verstärkt auf dem Umweltsektor tätig ist.

Heute besuchte eine Delegation von Bürgermeistern, Umweltgemeinderäten und Gemeindearbeitern der teilnehmenden Gemeinden sowie weitererer interessierten Kommunen das Werk in Mödling um sich vor Ort von den Vorteilen des gemeinsamen Umweltprojektes zu überzeugen.

Die EVN betreibt derzeit 44 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich und ist damit der größte Naturwärmeversorger in Österreich.

Die EVN setzt bei ihrer Stromaufbringung seit Jahren auf einen flexiblen Erzeugungsmix aus Wasser- und Wärmekraft sowie Alternativenergie, der auf Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit abzielt. Die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energiequellen spielt dabei eine wesentliche Rolle. Insbesondere im Wärmebereich setzt die EVN verstärkt auf Alternativenergie: So stammen bereits 60 % der von der EVN gelieferten kommunalen Fernwärme aus Biomasse.

http://www.evn.at/presse/pressemeldung_lang.asp?id=7022

(nach oben)


Enviro: Neue Baureihen der Split-O-Mat Abwasserbehandlungsanlagen

Pünktlich zur IFAT hat EnviroChemie die Entwicklung der neuen Split-O-Mat-Baureihen abgeschlossen. Die Anlagen basieren auf dem bewährten chemisch/physikalischen Behandlungsverfahren der Fällung, Flockung und Filtration mit hochwirksamen Flockungsmitteln. Im Vordergrund der Entwicklung standen die flexible Anwendung, ein sicherer Betrieb, geringe Betriebskosten und eine möglichst lange Lebensdauer. Die Anlagen sind mit einem Netzwerkmodul ausgestattet, sodass wir unsere Kunden in aller Welt bei der Wartung, Anlagenoptimierung und Störungsbeseitigung unterstützen können. Neu entwickelt haben wir die Split-O-Mat Visualisierungssoftware, die auf der ebenfalls neu eingeführten Bedieneroberfläche Asic Touch Panel und einer Siemens CPU läuft. Die Vorserien der neuen Anlagentypen sind in der Metalloberflächen, Farb- und Lackindustrie fest etabliert. Der modulare Aufbau ermöglicht eine einfache Erweiterung und Anpassung an wachsende oder veränderte betriebliche Anforderungen. Die Anlagen lassen sich mit Modulen zur Entgiftung ausrüsten und sind neben der Behandlung anorganischer oder chemisch belasteter Abwässer auch zur Vorbehandlung organisch hoch belasteter Abwässer geeignet.

Unsere Labore in Rossdorf, Deutschland, in Eschenbach, Schweiz und in Warschau, Polen können Kundenabwässer in kürzester Zeit charakterisieren und Anlagendimensionierungen vornehmen. 

(nach oben)


VdS-zertifiziertes Pumpenprogramm von Lowara

Seit Februar dieses Jahres liefert der Pumpenhersteller Lowara seine mehrstufigen Hochdruckpumpen der Baureihe SV mit VdS-Zertifizierung. Mit der Freigabe durch den VdS, der unabhängigen und akkreditierten Prüf- und Zertifizierungsstelle für Brandschutz und Einbruchdiebstahlschutz, sind die Pumpen für Feuerlöschanlagen wie Sprinkler- und Schaummittellöschanlagen zugelassen. Für diese Bereiche ist das VdS-Prüfsiegel zwingend vorgeschrieben. Zugleich wurde Lowara die Freigabe für Druckerhöhungsanlagen in Kombination mit Wandhydranten und Hydrantenleitungen erteilt. Hier sind anschlussfertige Druckerhöhungsanlagen mit oder ohne Vorlagebehälter inklusive Nachspeisung, Überwachung und Spülung durch Lowara Deutschland GmbH lieferbar.

Die zertifizierten Pumpen haben einen Leistungsbereich von 6 -90 m³/h in der Fördermenge, was 100 – 1500 Litern pro Minute entspricht. Dabei sind Drücke bis zu 150 m zugelassen.
Die robuste und zuverlässige Pumpenkonstruktion aus Edelstahl 1.4301 und 1.4404 sichert einen korrosionsfreien Betrieb und eine hohe Lebensdauer.
Die Vorteile für Kunden sind die Standard-Bauteile und hohen Wirkungsgrade für Hydraulik (bis 80 %) und Motor (EFF1 ab 3 kW). Außerdem zeichnen sich die Pumpen durch eine hohe Montage- und Servicefreundlichkeit aus und benötigen durch die vertikale Bauweise nur wenig Platz.

Bild Fir-Nach-Mai-08-Lowara-Pumpenprogramm-K.jpg

Weitere Informationen unter www.lowara.de oder bei:

ITT Lowara Deutschland GmbH
Biebigheimer Str. 12
D-63762 Großostheim
Tel. 060 26 / 9 43-0
Fax: 0 60 26 / 9 43-2 10
lowarade.info@itt.com

(nach oben)


Wasser oder Luft: Zellen erkennen Verschmutzung

Mit der Entwicklung von Zellsensoren sind Siemens Forscher auf dem Weg, Frühwarnsysteme für verschmutztes Wasser oder auch schlechte Luft zu entwickeln. Derzeit konzentriert sich ein Team von Siemens Corporate Technology (CT) in München und das Biotech-Unternehmen Bionas in Rostock auf die Entwicklung von ausgesuchten Zellkulturen auf Silizium-Chips.
Den ganzen Artikel lesen Sie unter:

http://w1.siemens.com/innovation/de/news_events/ct_pressemitteilungen/index/research_news/2008/022_resnews_0808_1.htm

Siemens ResearchNews
Corporate Press
Technology and Innovation
Herr Dr. Norbert Aschenbrenner
Wittelsbacherplatz 2
80333 München
Tel: (089) 636 33438
Mobile (0160) 3687739
Fax: (089) 636 35292
norbert.aschenbrenner@siemens.com

(nach oben)


Biogasinformationstage im Hause Vogelsang auf Erfolgskurs

Veranstaltungen mittlerweile im 4-wöchigen Rhythmus
„In Deutschland ist der Markt für Biogasanlagen mit einer installierten elektrischen Leistung von circa 1.100 Megawatt Leistung (MWel) weit entwickelt und wird im Jahre 2020 voraussichtlich rund 4.200 MWel erreichen. Damit spielen Biogasanlagen im zukünftigen Gesamterzeugungsmix des Energiesektors eine wichtige Rolle. Doch der nationale Markt ist für die deutsche Biogasbranche längst nicht mehr ausreichend, denn im europäischen Ausland sind langfristig weitaus höhere Wachstumsraten zu erwarten. Neben Deutschland werden sich die Länder Frankreich, Italien und Spanien am weitesten entwickeln. In Bezug auf die gesamte installierte Leistung bei Biogasanlagen wird das Wachstum in diesen Ländern bis zum Jahre 2020 zwischen 30 und 60 Prozent betragen. Die Entwicklung ist jedoch stark abhängig von den jeweiligen Rahmenbedingungen, zum Beispiel der Einspeisevergütung oder den Stoffströmen und Potenzialen von Biomasse.“
Diese oben genannten Entwicklungen kann man in einer Studie über den „Markt für Biogasanlagen in Europa bis 2020“ lesen. Aufgrund dieser aktuell gegebenen Rahmenbedingungen zum Thema Biogas finden nach wie vor die im Hause Vogelsang durchgeführten Biogasinformationstage großen Zuspruch. Die Veranstaltungen werden sogar in mehreren Sprachen angeboten.
So konnte in diesem Jahr bereits ein erfolgreich verlaufener Informationstag im Februar verzeichnet werden. 85 Anwesende, davon neben deutschen Gästen auch Besucher aus Irland, Tschechien, Norwegen und der Türkei, wurden von Geschäftsführer Harald Vogelsang begrüßt.
Weiterhin fand ein weiterer Biogasinformationstag am 06. März 2008 mit ca. 45 deutschen Gästen statt. Am vergangenen Donnerstag, 06. März 2008 hieß es „Welcome“ und „Benvenuto“. denn der Tag wurde sowohl in englischer als auch in italienischer Sprache abgehalten.
Die Gäste nutzten die Chance, das sich bereits aus jahrelanger Erfahrung auf die Biogasbranche abgestimmte Know-How der Vogelsang Pump- und Zerkleinerungstechnik zu erspähen. Es wurde neben praxisbezogenen Schulungen über die Pump- und Zerkleinerungstechnik, sowie den Einsatz des eigens für die Biogasanlagen entwickelten QuickMix und deren neue Steuerungseinheit auch über unterschiedliche Anlagen-Konzepte und Optimierungsmöglichkeiten diskutiert. Daran anschließend folgten insgesamt 3 Exkursionen auf benachbarte Biogasanlagen. Hier bot sich die Gelegenheit, sowohl die Vogelsangtechnik im Einsatz zu sehen, aber auch die Anlage als komplexes System zu betrachten. Weiterhin bot sich hier die Möglichkeit, sich direkt mit den Betreibern in Verbindung zu setzen und Erfahrungen auszutauschen.
Aufgrund der wiederholten Nachfrage unserer Kunden nach einem Biogasinformationstag haben wir uns entschlossen, im Jahr 2008 weitere Informationsveranstaltungen
durchzuführen.
Der nächste Biogasinformationstag findet am Donnerstag, 19. Juni 2008 auf dem Werksgelände der Firma Vogelsang in 49632 Essen/Oldb. statt. 

(nach oben)


Allweiler: Neue Doppelschnecken-Trichterpumpe

Die Allweiler AG präsentiert auf der IFAT vom 5.-9.5.2008
in München (Halle A5, Stand 125/222) ein neues Funktionsmodell
einer Doppelschnecken-Trichterpumpe. Diese fördert auch
Flüssigkeiten mit sehr hohen Feststoffanteilen. Daneben stehen
trocken aufgestellte Propellerpumpen im Mittelpunkt. Diese sind
besonders wirtschaftlich, wenn große Fördermengen gefordert
sind.
Mit dem neuen Funktionsmodell der Baureihe „AENRG“ hat die Allweiler
AG eine Exzenterschneckenpumpe entwickelt, die sich speziell für
Fördermedien mit hohen Feststoffgehalten eignet. Die Zufuhr erfolgt
über einen Trichter mit Doppelschnecke. Der max. Feststoffgehalt
beträgt bis zu 45 Prozent. Die neue Pumpe bietet für den
Anlagenbetreiber sowohl im Einkauf als auch im Betrieb Preisvorteile, da
sie aus standardisierten Bauteilen aufgebaut ist. Damit sind Ersatz- und
Verschleißteile schneller verfügbar und die Ersatzteilhaltung ist weniger
umfangreich. Darüber hinaus zeigt die Allweiler AG Pumpen für jeden
Verfahrensschritt in der Abwasserbehandlung. Dies reicht von kleinen
Dosierpumpen für Fällmittel und die Analytik bis hin zu Schlauchpumpen
und einer breiten Palette von Exzenterschneckenpumpen. Speziell für
hohe Fördermengen im Klärbecken und zur Rezirkulation sind
Propellerpumpen optimal. Ihr kostengünstiger Standard-Motor ist trocken
aufgestellt. Damit entfällt die Wellendichtung. Geringe Wartungskosten
sowie einfacher und schneller Service sind die Folge. Speziell für
deutsche Anwender stellt das Unternehmen seine kostenlose Beratung
vor Ort vor. Spezialisten prüfen dabei die eingesetzten Pumpen auf der
Anlage und machen Vorschläge für den wirtschaftlicheren Betrieb.
Das Unternehmen will mit seiner Teilnahme auf der IFAT zwei Ziele
erreichen: Erstens den Kontakt zu Betreibern und OEM ausbauen.
Zweitens sich als Anbieter präsentieren, der Pumpen mit geringen Total
Cost of Ownership (TCO) für jede Anwendung in Kläranlagen und damit
komplette und wirtschaftliche Lösungen aus einer Hand liefert. Für die
Allweiler AG hat besonders der Abwassermarkt in Osteuropa noch ein
hohes Wachstumspotenzial. In Westeuropa wird die wirtschaftliche
Optimierung bestehender Anlagen dazu führen, dass bestehende
Installationen durch neue Lösungen mit geringen TCO ersetzt werden.
Ein hoher Wirkungsgrad und damit ein geringer Energiebedarf sowie
optimierte Wartungs- und Ersatzteilkonzepte werden dabei entscheidend
sein.
Text und Bild liegen zum Download bereit unter http://www.tenncom.de/allweiler/allweiler.htm

Kontakt:
Jörg Gertz
Allweiler AG
Kirchhellener Ring 77-79
D-46244 Bottrop
Tel.: +49 (0)2045-966-60
Fax: +49 (0)2045-966-679
E-Mail: j.gertz@allweiler.de
Internet: www.allweiler.com
Ansprechpartner für
Redaktionen
Dr. Kurt Christian Tennstädt
TennCom AG
Hohentwielstr. 4a
D-78315 Radolfzell
Tel.: +49 (0)7732 – 95 39 30
Fax: +49 (0)7732 – 95 39 39
E-Mail:  info@tenncom.de

(nach oben)


vermicon AG: Trinkwasserkontrolle für jeden möglich

Verbrauchertest zum Nachweis von Legionellen
München, 31. März 2008 – Die vermicon AG, Spezialist auf dem Gebiet der Bakterienanalyse, hat einen Verbrauchertest entwickelt, der Legionellen im Trinkwasser schnell und sicher nachweist. Das Besondere: Der Test kann von jedem angewandt werden, der sein Trinkwasser unter Verdacht hat und einer Kontrolle unterziehen will. So kann jedermann selbst auf Nummer Sicher gehen. Das Legionellen-Problem ist unbestritten: In Deutschland sterben jährlich Tausende von Menschen an der tückischen Legionärskrankheit, einer gefährlichen Form der Lungenentzündung, die von den Legionellen-Bakterien verursacht wird.
Kritisch ist nicht das Wasser der jeweiligen Wasserwerke, das grundsätzlich in guter Qualität beim Verbraucher ankommt, sondern die letzten Meter in den Hausinstallationen beim Endverbraucher. Herrschen dort in den Wasserleitungen beispielsweise zu niedrige Temperaturen, vermehren sich die gefährlichen Legionellen und das Dusch- und Brauchwasser wird verunreinigt. Dieses Problem betrifft nicht nur den heimischen Sanitärbereich, sondern tritt auch im öffentlichen Bereich auf, vor allem dort, wo Klimaanlagen, Luftbefeuchter, Schwimmbecken, Whirlpools und Tanks benutzt werden. Besonders gefährdet sind Menschen mit eingeschränkter Immunabwehr, beispielsweise in Krankenhäusern und Altenheimen. Dr. Jiri Snaidr, Vorstandvorsitzender der vermicon AG, erläutert: „Wer Trinkwasser bereitstellt, also auch die Eigentümer oder Betreiber von Wasseranlagen in öffentlichen Einrichtungen oder Wohngebäuden, trägt die volle Verantwortung für die Wasserqualität und muss notfalls haften. Das legt die Trinkwasserverordnung klar fest. Dessen sollte sich jeder bewusst sein“.
Die vermicon AG hat deshalb mit dem „Wassertest Legionellen“ ein verbraucherfreundliches Produkt entwickelt. Hiermit kann der Anwender eine Wasserprobe vor Ort entnehmen und an die vermicon AG zur Untersuchung schicken. In nur vier Tagen wird das Analysenergebnis schriftlich mitgeteilt. Die von vermicon verwendete, international eingesetzte VIT®-Gensondentechnologie, ein biotechnologisches Nachweisverfahren, bringt Bakterien zum Leuchten und ermöglicht eine im Vergleich zu konventionellen Nachweismethoden sehr schnelle und hochspezifische Analyse der Wasserprobe, denn nur lebende Bakterien werden nachgewiesen. Der „Wassertest Legionellen“ kann online auf der Internetseite des Unternehmens unter www.vermicon.com bestellt werden.

(nach oben)


Utp: Zweiter Seybothenreuther Abwassertag

Zum zweiten Seybothenreuther Abwassertag kamen 140 Teilnehmer aus ganz Bayern, zumeist Wissenschaftler und solche, die von Berufs wegen mit Abwasser zu tun haben. Im Mittelpunkt der Fachvorträge und Diskussionen der diesjährigen Veranstaltung standen insbesondere Fragen und Antworten rund um die Normen für moderne Kleinkläranlagen. In Seybothenreuth gibt es mit Lauterbach-Kießling und utp Umwelttechnik Pöhnl (unser Bild) allein zwei namhafte Hersteller von Kleinkläranlagen, beide Firmen konnten auch besichtigt werden.
Pressemitteilung der:

utp
umwelttechnik pöhnl GmbH
Weidenberger Str. 2 – 4
95517 Seybothenreuth
Telefon
Telefax
e-Mail
09275 60566-0
09275 60566-66
info@utp-umwelttechnik.de

(nach oben)


SIMONA erweitert Vorstand

Detlef Becker übernimmt Ressort Vertrieb und Marketing
Die SIMONA AG erweitert zum 01. April 2008 ihren Vorstand. Detlef Becker (48) wird als ordentliches Vorstandsmitglied das Ressort Vertrieb und Marketing übernehmen. Herr Becker wechselt von der profine GmbH International Profile Group, Troisdorf, zur SIMONA AG. Bei profine trug er die Gesamtverantwortung für Westeuropa. Herr Becker ist verheiratet und hat 3 Kinder.

Wolfgang Moyses, Vorsitzender des Vorstands der SIMONA AG und bisher auch zuständig für Vertrieb und Marketing, wird weiterhin die Gesamtverantwortung für die SIMONA-Gruppe tragen sowie die Ressorts Strategische Unternehmensentwicklung, Personal, Recht und Investor Relations verantworten. Weiterhin übt Herr Moyses die Funktionen als Chairman Asia Pacific und Member of the Board SIMONA AMERICA, Inc. aus.

Dem Vorstand gehören weiter Dirk Möller, Technik und Logistik, sowie Jochen Feldmann, Finanzen und Verwaltung, an.

(nach oben)


Siemens stärkt Wassergeschäft: Weltweite Neuorganisation sichert Wachstumschancen

Siemens Water Technologies wird weltweit sein Geschäft neu organisieren und das bisherige operative Geschäft mit 28 überwiegend technologisch orientierten Geschäftseinheiten in vier neuen Segmenten zusammenführen. Diese sind dann stärker an den jeweiligen Märkten und ihren Zielgruppen ausgerichtet. „Mit der Integration schaffen wir die Basis für weiteres Wachstum im Wassergeschäft und für den weiteren Ausbau unserer Marktposition“, erklärte Joergen Ole Haslestad, CEO der Division „Industry Solutions (IS) am Mittwoch vor der Presse in München. Das IS-Geschäft „Water Technologies“ wird künftig auf den vier Säulen Industrie, öffentliche Wasserversorgung, Desinfektion und Service stehen.

Seit der Firmenübernahme von US-Filter im Jahr 2004 ist das weltweite Wassergeschäft von Siemens gesamt zuletzt auf rund 2 Mrd. Euro angestiegen. Über ein Drittel seines Umsatzes erzielt Siemens mit dem ursprünglich rein amerikanischen US-Filter Geschäft bereits außerhalb der USA.  „Ein deutlicher Beleg für die Chancen, die das globale Siemens-Netzwerk bietet“, so Haslestad. Weiteres Wachstum erwartet er vor allem vom Ausbau des globalen Servicegeschäfts: „Das Servicegeschäft und die Partnerschaft mit unseren Kunden bei der Betreuung der Anlagen, von der Installierung über die Modernisierung bis hin zur Kapazitätserweiterung, fordert nicht nur der Markt. Es besitzt auch erhebliches Potenzial hinsichtlich Volumen und Ertrag“, sagte Haslestad.

In der neuen Organisation wird das Servicegeschäft für Anlagen zur Wasser- und Abwasseraufbereitung als eigenes Segment geführt, das zugleich aber zentral die Dienstleistungen für die drei anderen Segmente Industrie, öffentliche Wasserversorgung und Desinfektion übernimmt. „Durch diese Integration schaffen wir eine gemeinsame Entwicklung unseres Serviceangebots mit Produkten, Systemen und Lösungen.“, betont Haslestad. Ferner würden die Vertriebsmöglichkeiten in den verschiedensten Ländern durch das weltweite Servicenetzwerk verbessert und die Entwicklung und Markteinführung von Innovationen effizienter. Das Industriesegment bietet künftig Produkte und Lösungen für die Aufbereitung und Wiederverwendung von Prozess- und Abwasser in den Branchen Biopharm, Chemie, Nahrungsmittel, Mikroelektronik, Öl und Gas sowie Papier- und Zellstoffherstellung, im Tagebau und bei der Eisen- und Stahlherstellung. Das Geschäftssegment „Öffentliche Wasserversorgung“ wird weltweit für Produkte und Lösungen zur Aufbereitung und Wiederverwendung von Trink- und Abwasser sowie für die Automatisierung von Klärwerken und Pipelinenetzen zuständig sein. Das Geschäftssegment „Desinfektion“ wird wie bisher sein Angebotsspektrum für Desinfektion sowohl Industrieunternehmen als auch kommunalen Wasserwerken anbieten.

Neben einer verstärkten Marktausrichtung und Zielgruppenfokussierung verbindet Haslestad mit der Neuorganisation von Water Technologies eine straffere Führung des Geschäfts. „Wir werden die ehemals von US-Filter übernommenen Komplexität des Geschäfts durch eine Zentralisierung der Prozesse sowie eine Standardisierung im Portfolio klarer strukturieren und schlagkräftiger machen“, sagte Haslestad. „Wir wollen weiterhin stärker wachsen als der Markt, der derzeit weltweit um 6% jährlich zunimmt, in einzelnen Regionen wie China und Indien auch das Doppelte erreichen kann. „Nach dem wir in Singapur eine zentrale Plattform für unser Geschäft in Asien und in Dubai und Abu Dhabi für den Mittleren Osten haben, werden wir diese Strategie auch in Europa weiter fortsetzen“, sagte Haslestad. Noch in diesem Jahr soll auch für Europa das Wassergeschäft zentral koordiniert werden, um den regionalen Ausbau zu  beschleunigen und die lokale Präsenz zu stärken.

 Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Hardware- und Software-Technologien und umfassendem Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität und Effizienz seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility, Drive Technologies und Osram. Mit weltweit rund 209 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2007 (30. September) einen Umsatz von etwa 40 Milliarden Euro (pro forma, unkonsolidiert). http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Solutions (Erlangen) gehört mit den Geschäftsaktivitäten Siemens VAI Metal Technologies (Linz, Österreich), Siemens Water Technologies (Warrendale, Pennsylvania, USA) und Industry Technologies (Erlangen, Deutschland) zu den weltweit führenden Lösungsanbietern und Dienstleistern für Anlagen der Industrie und Infrastruktur. Mit eigenen Produkten, Systemen und Verfahrenstechnologien entwickelt und baut Industry Solutions für Endkunden Anlagen, nimmt diese in Betrieb und betreut sie über deren gesamten Lebenszyklus.

Pressemitteilung München, 02.April 2008

Weitere Informationen und Download unter: http://www.industry.siemens.de

(nach oben)


Siemens führt Filtertechnologie zur Abwasserbehandlung auf dem europäischen Markt ein

Siemens Water Technologies bietet zwei technologische Neuerungen im Bereich der Abwasseraufbereitung für den europäischen Markt an. Ein neues Membranmodul verbessert die Leistung von Membranbioreaktoren (MBR). Filtrationsplatten mit einer geriffelten Oberflächenstruktur bieten bei Scheibenfiltern eine größere Filtrationsfläche. „Beide Innovationen steigern die Kapazität von Wasseraufbereitungsanlagen“, erläuterte Roland Fischer, Vertriebsleiter von Siemens Water Technologies für Europa. „Mit Hilfe dieser Technologien können Klärwerke mehr Wasser aufbereiten und eine höhere Abwasserqualität bei geringerem Flächenbedarf und Energieverbrauch erzielen.“ Beide Technologien werden bei mehreren europäischen Projekten eingesetzt.

Mediterranea delle Acque in Santa Margherita Ligure und Portofino wird eines der größten europäischen MBR-Systeme in der Nähe der ligurischen Küste betreiben. Nach der Inbetriebnahme im Jahr 2009 kann die MBR-Anlage das saisonal schwankende Abwasseraufkommen auf Grund des Tourismus problemlos bewältigen und gleichzeitig Abwasser in hoher Qualität liefern, das für eine Vielzahl von Wiederverwendungen zum Beispiel zur Bewässerung in der Landwirtschaft geeignet ist. Der Flächenbedarf beträgt gerade einmal ein Viertel dessen, der für herkömmliche biologische Belebtschlammprozesse erforderlich ist. Somit können solche Anlage auch leicht unterirdisch errichtet werden und beinträchtigen nicht das Landschaftsbild. Mit der Anlage kann eine Konzentration an Biomasse von bis zu 10 g/l erzielt werden. Nachgeschaltete Sedimentierungs-, Filtrations- und Desinfektionsstufen sind nicht mehr erforderlich. Das System vom Typ MemJet-MBR setzt sich aus vier MBR-Filtrationszellen zusammen, die jeweils aus 224 Hohlfaser-Membranmodulen für die Ultrafiltration bestehen und eine Filtrationsfläche von insgesamt 34.000 m2 bilden. Durch das MBR-System kann zudem die Wassertrübung im aufbereiteten Abwasser verringert, der Wirkungsgrad zur Abscheidung von organischen Stoffe, Schwebstoffe und Bakterien angehoben werden. Die Qualität des aufbereiteten Wassers übertrifft die in der Europäischen Union festgelegten Werte.

Verschiedene italienische Kommunen werden in den kommenden Monaten 15 Forty-X-Scheibenfilter von Siemens installieren. Mit den Scheibenfiltern kann eine Durchflussrate von bis zu 4.381 m3/h erreicht werden. Die Anzahl der Scheibeneinheiten liegt zwischen eins und vierzehn. Die Filter werden am Ende des Aufbereitungsprozesses installiert. Forty-X verfügt über eine große Filtrationskapazität in sehr kompakter Konstruktion. Bei diesem Typ wird eine Inside-Out-Filtrationstechnik verwendet. Im Gegensatz zu herkömmlichen Konstruktionen mit einer Fließrichtung von außen nach innen verhindert die Konstruktion von Siemens mit ihrer Fließrichtung von innen nach außen problematische Überlaufsituationen. Feststoffe setzen sich im Inneren des Filtrationsmediums ab, während das Filtrat auf der Außenseite erzeugt wird. Mit Hochdrucksprühdüsen werden akkumulierte Feststoffe herausgelöst. Sie werden in einem Auffangkanal gesammelt und abgeleitet. Die neuen Scheibenfilter ermöglichen eine größere Filtrationsfläche durch die geriffelte Oberflächenstruktur, können höhere Drücke bewältigen, haben wasserdruckresistente Dichtungen und schmutzstofftolerante Filtrationskästen – alles wichtige Attribute bei Wiederverwendungsanlagen.

 Ein Bild ergänzt diese Presseinformation. Sie finden das Bildmotiv im Internet unter: http://www.industry.siemens.com/data/presse/pics/03086985.jpg

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Hardware- und Software-Technologien und umfassendem Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität und Effizienz seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility, Drive Technologies und Osram. Mit weltweit rund 209 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2007 (30. September) einen Umsatz von etwa 40 Milliarden Euro (pro forma, unkonsolidiert). http://www.siemens.com/industry

Die Siemens-Division Industry Solutions (Erlangen) gehört mit den Geschäftsaktivitäten Siemens VAI Metal Technologies (Linz, Österreich), Siemens Water Technologies (Warrendale, Pennsylvania, USA) und Industry Technologies (Erlangen, Deutschland) zu den weltweit führenden Lösungsanbietern und Dienstleistern für Anlagen der Industrie und Infrastruktur. Mit eigenen Produkten, Systemen und Verfahrenstechnologien entwickelt und baut Industry Solutions für Endkunden Anlagen, nimmt diese in Betrieb und betreut sie über deren gesamten Lebenszyklus.
Pressemitteilung München, 02.April 2008

Weitere Informationen und Download unter: http://www.industry.siemens.de

Reference Number: IS 0308.6985 d

Herr Wieland Simon

Tel: +49-9131 7-46169
Fax: +49-9131 7-25074

wieland.simon@siemens.com

(nach oben)


Siegrist: S U C H E N – L O K A L I S I E R E N – R E T T E N

Mit einer Reichweite von mehr als 300 Metern arbeitet das PAK-TRACKER Ortungssystem mit einem Hochfrequenz-Signal von 2,4 GHz.
Anders als Suchsysteme, die auf Ultraschall- oder Infrarot-Basis arbeiten und deren Signale gestört, abgelenkt oder aufgefangen werden können, durchdringen Hochfrequenz-Funkwellen erfolgreich dichten Rauch und Partikel. Der tragbare Empfänger, der sowohl für kleine als auch große Suchaktionen geeignet ist, kann die Alarmsignale von 36 Transmittern ermitteln und überwachen.

Das zweiteilige, stabile und einfach zu bedienende PAK-TRACKER Ortungssystem besteht aus einem kleinen persönlichen Transmitter und einem leichten, tragbaren Empfänger. Letzterer wird von den Such- und Rettungsteams eingesetzt, um das von dem persönlichen Transmitter ausgesendete Signal aufzufangen.
Der persönliche Transmitter kann mit der Ausrüstung eines jeden Herstellers kombiniert oder als Einzelgerät eingesetzt werden. Das Ortungssystem ist ex-geschützt, einfach zu bedienen und erfordert keine umfangreichen Schulungsmaßnahmen.

BESONDERS GEEIGNET FÜR
· Feuerwehren
· Rettungsdienste
· Ersthelfer
· Mitarbeiter in Industriebetrieben
· Katastrophenschutz etc.

Weitere Informationen über PAK-TRACKER senden wir Ihnen gerne zu.
Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.
Fon: +49-(0)721-6 25 26 50
E-Mail: info@siegrist.de

(nach oben)


Panasonic: Zunehmende Übertragungsraten digitaler Signale und wachsende Frequenzen im Analogbereich erfordern neue, elektromechanische Relais mit sehr spezifischen Hochfrequenzeigenschaften.

Im Vergleich zu Standard Signal- oder Leistungsrelais steigen die Anforderungen solcher elektromechanischen Bauelemente in vielfältiger Weise.
Im HF-Bereich erfordert ein Signalpfad eine geringe Einfügedämpfung, eine hochwertige Isolation, sowie eine minimale Reflexion. Genau hier liegen wesentliche Vorteile der Relaistechnik gegenüber kontaktlosen Schaltungsprinzipien. Diese Parameter lassen sich mit Relaistechnologie sehr gezielt anpassen und man erhält neben einer galvanischen Trennung von Steuer- und Lastkreis (geöffneter Schalter) auch minimale Kopplungskapazitäten (geschlossener Schalter). Wesentlich ist, dass diese mechanische Verbindung für sehr unterschiedliche Signalformen und Frequenzen geeignet ist. Sie schaltet Gleich- und Wechselsignale, überträgt aber auch zuverlässig unterschiedliche Hochfrequenzformen (z.B. Frequenzüberlagerungen).
Das RS (ARS) Relais von Panasonic Electric Works schaltet Frequenzen bis 3GHz bei einer Impedanz von 50 bzw. 75 Ohm. Die 50 Ohm-Version findet dabei vor allem in der Mobilfunktechnik und in der Messtechnik Eingang; während die 75 Ohm-Version im Bereich des Kabelfernsehens, in Verteilernetzen oder deren Testeinrichtungen eingesetzt wird. Mit seinen kompakten, sehr flachen Abmessungen von 14mm x 8,6mm x 7mm erfüllt es die Anforderung nach immer kleineren elektrischen Bauteilen und kompakteren Systemen. Es ist als Durchsteckvariante, seit April 2008 auch als SMD-Version mit den Maßen 14,6mm x 9.2mm x 8mm erhältlich.

(nach oben)


Noggerath Gorman-Rupp Selbstansaugende Kreiselpumpen

Neu im bewährten Noggerath Pumpenprogramm ist seit kurzem ein geschlossenes Produktprogramm von selbstansaugenden Kreiselpumpen in unterschiedlichen Ausführungen und Werkstoffen.
Die Pumpen der Baureihe Super-T eignen sich ausgezeichnet zur Förderung von feststoffhaltigen Medien und Schlämmen für ein breites Anwendungsgebiet.
Ein großvolumiges Gehäuse mit Rezirkulationsöffnung ermöglicht eine automatische Ansaugung ohne zusätzliche, externe Ansaughilfen und Fußventile.
Die Super-T Baureihe ist in fünf Baugrößen der Nennweite DN80 – DN250 lieferbar und fördert bis zu 770 m³/h bei Förderhöhen bis zu 44,0 m.
Der Antrieb erfolgt wahlweise über Elektromotor oder über einen Benzin-/Dieselmotorantrieb. Bei geöffnetem Frontdeckel können Laufrad, Gleitringdichtung, Schleißplatte und Klappenventil kontrolliert und gewartet werden und ermöglichen so eine einfache Wartung der Pumpe ohne Demontage der Leitungen oder des Gehäuses. Das zweiflügelige, offene Laufrad fördert Feststoffe bis zu 76 mm. Rückenschaufeln auf der Laufradrückseite verringern den Feststoffaufbau hinter dem Laufrad und reduzieren den Druck auf Dichtung und Lager. Das Spiel zwischen Laufrad und Schleißplatte kann einfach durch den justierbaren Frontdeckel angepasst werden. 

(nach oben)


Lowara: Programm um Schmutz- und Abwasserhebeanlagen erweitert

Sekamatik heißen die neuen Schmutz- und Abwasser-Hebeanlagen der ITT LOWARA Deutschland mit Sitz in Großostheim. LOWARA komplettiert damit sein Lieferprogramm für den Bereich Haus- und Gebäudetechnik

Im Angebot befinden sich Anlagen für beinahe jeden Anwendungsfall:
• Schmutzwasserhebeanlagen Sekamatik 10 E 5 M für Waschtische und Duschen
• Abwasser-Kleinhebeanlagen Sekamatik 10 E6 M und 10 E 15 M für Einliegerwohnungen
• Schneidwerk-Abwasserhebeanlagen Sekamatik 50, als Einzel- oder Doppelhebeanlage mit leistungsstarken Pumpen, falls nur kleine Rohrleitungen verlegt werden können
• Abwasserhebeanlagen Sekamatik 100, für Ein- und Mehrfamilienhäuser
• Abwasserhebeanlagen Sekamatik 300, mit großem Stauvolumen, für Wohnanlagen, Bürogebäude und Gastronomiebetriebe
Als Beispiel für die Leistungsfähigkeit der Sekamatik wollen wir hier auf die Baureihe Sekamatik 300 genauer eingehen:
Mit einem Nutzvolumen von bis zu 215 Litern sorgt die sehr Platz sparende Hebeanlage für eine effiziente und zuverlässige Abwasserentsorgung. Der kompakte Sammelbehälter bietet diverse Anschlussmöglichkeiten. Er verfügt sowohl über vertikale als auch über horizontale Zuläufe mit Nennweiten von 100 und 150 Millimetern. Das große Nutzvolumen sorgt dafür, dass die Pumpen relativ wenig anspringen müssen. Beide Pumpen arbeiten abwechselnd, so dass von einer langen Lebensdauer der Aggregate ausgegangen werden kann. Bei Bedarf lässt sich die Sekamatik 300 D mittels eines Stutzens am Behälterboden um einen zusätzlichen Sammelbehälter erweitern, der das Nutzvolumen auf 430 Liter verdoppelt.
Speziell konstruierte, weich dichtende Doppel-Kugel-Rückflussverhinderer mit Vereinigungsstück sind bei allen Sekamatik 300 Modellen Standard. Die Gummikugeln arbeiten besonders leise und schließen absolut dicht. Die neue Pumpensteuerung überwacht die Anlage vollautomatisch. Sie zeigt alle wichtigen Betriebsfunktionen an, meldet Störungen, sorgt für das Vertauschen der Pumpen nach jedem Anlauf und erinnert an die empfohlene jährliche Wartung.
Vorteil für die Installation: Das Steuergerät ist steckerfertig vormontiert. Optional ist für die Wartung ein SERV-COM-Diagnosegerät lieferbar. Dieses kann mittels eines Steckers an die Pumpensteuerung angeschlossen werden. Es zeigt alle wichtigen Betriebsdaten, ermöglicht diverse Einstellungen und erleichtert so Wartung und Diagnose. Über SERV-COM können z.B. die Schaltniveaus der Pumpen frei programmiert werden.
Die Tauchmotorpumpen sind Platz sparend in den Sammelbehälter integriert. Sie haben verstopfungsfreie Laufräder und Motorwellen-Abdichtungen mit Ölsperrkammer. Ein Thermoschalter in der Motorwicklung schützt vor Überhitzung.
Einsatzbereiche der Hebeanlage sind öffentliche und gewerbliche Gebäude, z.B. Bürogebäude, Wohnanlagen und Gastronomiebetriebe – kurz: Gebäude, in denen große Abwassermengen anfallen. Die LOWARA Sekamatik 300 gibt es als Doppelanlage mit zwei Pumpen in fünf Leistungsstufen, entweder mit einem Behälter oder als Tandemanlage mit zwei Behältern.

(nach oben)


Krohne: Neuer Durchfluss-Messumformer IFC 100 für die OPTIFLUX-Produktfamilie

Eine durch und durch wirtschaftliche Lösung
IFC 100 ist der neue Messumformer für die OPTIFLUX-Produktfamilie magnetisch-induktiver Durchfluss-Messgeräte von KROHNE.
Der Messumformer wurde für Anwendungen in der Wasser-, Lebensmittel- und chemischen Industrie entwickelt. Er zeichnet sich durch einen niedrigen Messfehler von ±0,3 % aus und wird alle notwendigen Zulassungen erhalten.

Der IFC 100 bietet eine sehr gute Leistungsfähigkeit bei einem optimalen Preis/Leistungs-Verhältnis. Dieser Messumformer wurde für Anwendungen entwickelt, bei denen eine wirtschaftliche Lösung gefragt ist, die aber dennoch ein hohes Maß an Funktionalität bieten. Als Basis für die Entwicklung wurde der Highend-Messumformer IFC 300, der große Bruder des IFC 100, verwendet.
Diagnose
Die Standardfunktionen des Messumformers ermöglichen die Diagnose der Geräteleistung, der Installation und des eigentlichen Messvorgangs. Zu diesem Zweck umfasst der IFC 100 die folgenden Diagnosefunktionen:
Lesbarkeit und Benutzerfreundlichkeit in jeder Anwendungssituation
Der IFC 100 ist sowohl in der kompakten (Messumformer auf dem Messwertaufnehmer montiert) als auch der getrennt installierten Ausführung (Messumformer getrennt vom Messwertaufnehmer montiert) erhältlich.

Um optimale Lesbarkeit und Bedienung sowohl bei vertikalen als auch horizontalen Rohrleitungen sicherzustellen, hat KROHNE zwei Ausführungen entwickelt: Die 0°-Version ist ideal geeignet für vertikale Rohrleitungen, während die 45°-Version sicherstellt, dass die Anzeige bei Installation des Durchflussmessgeräts in horizontalen Rohrleitungen stets gut lesbar ist.
PM vom 2008/02/29
Information: KROHNE Messtechnik GmbH & Co. KG, Andrea Lang
E-Mail: alang@krohne.de

(nach oben)


Neuartiger Solar-Klärschlammtrockner gewinnt Ausschreibung beim Wieseverband in Lörrach

Die neuen Solartrocknungsverfahren setzen sich im Markt zur Trocknung von Klärschlämmen immer stärker durch.
So konnte jetzt die ist Anlagenbau GmbH die Ausschreibung der solaren Trocknungsanlage der Kläranlage Weil am Rhein gewinnen. Auftraggeber ist der Wieseverband Lörrach, Geschäftsstelle Kläranlage Bändlegrund. Die Gesamtkosten für die Hallen einschließlich aller Nebenkosten für Verkehrswege und Planung belaufen sich auf 2,4 Mio. € brutto. Der Auftrag für ist Anlagenbau GmbH beinhaltet den schlüsselfertigen Bau von 2 Hallen 12 x 120 m ohne die Verkehrswege aber mit einer automatischer Schlammzuführung vom 30 m entfernten Schlammabwurf.
Es wird eine Teiltrocknung durchgeführt, von 26% TR bei der Aufgabe auf mindestens 50% TR bei der Abgabe. Von den ursprünglich 740 kg Wasser im Feuchtschlamm werden mehr als die Hälfte, nämlich 480 kg, vor Ort in die Luft entsorgt. Die Besonderheit der Trocknungsanlage in Weil besteht darin, dass die Hallen so dimensioniert wurden, damit im Sommer die Solarenergie voll ausgenutzt werden kann. Das Konzept erfordert im Winter deshalb, einen Teilstrom ohne Trocknung direkt zu entsorgen. Von März bis Oktober werden zusätzlich durchschnittlich 250 kW Abwärme des BHKWs zur Verfügung gestellt, die über Warmlufterzeuger für zusätzliche Trocknung sorgen. Die spezifische Verdunstungsrate wird mit 1200 kg/m² und Jahr veranschlagt.
Ziel der Investition ist es, die 8.000 t gepressten Schlamm jährlich um 3.500 – 4.000 t zu verringern. Das entlastet den Lastwagenverkehr jährlich um rund 200 Fahrten zu einer Monoverbrennungsanlage der Industrie im Rhein-Main-Gebiet. Die jährlichen Entsorgungskosten sollen um ca. 350.000 – 400.000 €/a gesenkt werden. Die solare Trocknungsanlage wird sich dann innerhalb von 6 -7 Jahren amortisieren, ein Zeitraum, der für die öffentliche Hand durchaus interessant ist und vielerorts Kosten reduzieren kann. In der 1. Septemberwoche 2008 geht die Anlage in Betrieb.
Diese neue Solartrocknungstechnologie in Verbindung mit dem WendeWolf findet besonders in den neuen EU Mitgliedsländern wie z.B. Polen sehr großes Interesse, zumal dort schon bereits 6 Trocknungshallen an drei Standorten in Betrieb genommen wurden. ist Anlagenbau GmbH baut ihre internationale Präsenz über Handelspartner weiter aus und stellt Anfang Mai die neueste technologische Entwicklung, den WendeFuchs für Kläranlagen bis ca. 10.000 EW, auf der IFAT in München auf dem Stand Halle A1 120 vor.
Für Kläranlagen bis ca. 5.000 EW, die bislang flüssig entsorgten und noch keine maschinelle Entwässerung besitzen, wird als Weltneuheit die SchlammFIT-Kombination zur Eindickung des Schlamms mit anschließender solarer Trocknung auf der IFAT vom 05. – 09. Mai 2008 präsentiert.

(nach oben)


Eckes-Granini optimiert die Abwasseranlage im Werk Bröl

Anaerober BIOBED®-EGSB-Reaktor (EGSB = expanded granular sludge bed) produziert Biogas und entlastet die vorhandene Abwasseranlage
Nieder-Olm/Ratingen, 10. April 2008 – Die Eckes-Granini Deutschland GmbH, bekannter Hersteller fruchthaltiger Getränke aus Nieder-Olm, hat die Krüger WABAG GmbH, ein Tochterunternehmen von Veolia Water Solutions & Technologies mit der Errichtung einer anaeroben Abwasservorbehandlungsanlage für ihr Werk Bröl bei Hennef beauftragt. Die neue Anlage nach dem BIOBED®-EGSB Verfahren wird die vorhandene aerobe Abwasseranlage deutlich entlasten und soll im August dieses Jahres, mit Beginn der Apfelkelterung, in Betrieb gehen (EGSB = expanded granular sludge bed).
Die BIOBED® -Anlage ist für eine maximale CSB-Fracht von 5.000 kg/d und eine Abwassermenge von 1.500 m³/d bemessen. Das beim anaeroben Abbauprozess entstehende Biogas wird in einer im Lieferumfang enthaltenen Kesselanlage verwertet. Die erzeugte Wärmeenergie wird zur Aufwärmung des Abwassers auf die für den anaeroben Prozess notwendige Betriebstemperatur verwendet.
Eckes-Granini hat sich neben der erforderlichen Kapazitätserhöhung aufgrund wirtschaftlicher Aspekte für die Erweiterung mit einer anaeroben Behandlungsstufe entschieden. Durch die Entlastung der Aerobanlage werden hier der Strombedarf für die Belüftung und der Anfall aeroben Überschussschlammes deutlich gesenkt. Insgesamt können die Betriebskosten der Gesamtanlage deutlich reduziert werden. Dies führt dazu, dass sich die jetzt getätigte Investition bereits nach wenigen Jahren amortisiert.
Anaerobe Vorbehandlungsanlage mit Misch- und Ausgleichsbehälter und BIOBED®-Reaktor in kompakter Aufstellung
In vielen Industriebranchen fallen Abwässer an, die hohe Konzentrationen an biologisch abbaubaren, organischen Stoffen enthalten. Mit BIOBED®-Reaktoren können derartige Abwässer auf äußerst wirtschaftliche Art und Weise und unter Gewinnung von verwertbarem Biogas soweit vorgereinigt werden, dass der Verschmutzungsgrad anschließend nur noch dem eines häuslichen Abwassers entspricht. Die Anlagen benötigen nur sehr wenig Platz und produzieren nur geringe Mengen Überschussschlamm. Die günstigen Betriebskosten in Verbindung mit einer drastischen Reduzierung des Zuschlages für Starkverschmutzer für Indirekteinleiter führen oft zu einer Armotisation der Investkosten innerhalb kürzester Zeit.

Kontakt:
Heinrich Gößling / Joachim Kaps
Telefon: +49 (0)2102/4527-26 / +49 (0)2102/4527-21
E-Mail: heinrich.goessling@veoliawater.com / joachim.kaps@veoliawater.com

Krüger WABAG bildet zusammen mit ELGA Berkefeld, ELGA LabWater und RWO unter dem Dach von Veolia Water Solutions & Technologies einen der international führenden Anbieter in der Trink-, Prozess- und Abwasseraufbereitung in Deutschland. Das Leistungsangebot umfasst Lösungen für ein breites Spektrum an Kunden von der Haus- und Schwimmbadtechnik, über Krankenhäuser, Laboratorien, Kraftwerke und Industrieunternehmen wie zum Beispiel Getränke-, Nahrungsmittel und Pharmahersteller bis hin zu internationalen Hilfsorganisationen und Schiffen. Im Jahr 2007 erwirtschaftete Veolia Water Solutions & Technologies weltweit mit 7.700 Mitarbeitern in 55 Ländern einen Umsatz von 2,1 Mrd Euro.

(nach oben)


Durchfluss und Temperatur überwachen

TEXT: Die neue CKD Durchflusssensorserie WFK 3000 erlaubt die Erfassung sehr kleiner Durchflüsse von Industriewasser in drei abgestuften Bereichen, von
0,5 bis 32 l/min. Der Sensor arbeitet nach der Karman – Vortex Methode, es gibt deshalb keine bewegten Teile welche die Lebensdauer des Sensors beeinträchtigen. Als Option kann die Medientemperatur erfasst und über ein analoges Signal ausgegeben werden. Der Sensor hat die Schutzklasse IP 65 und ist wahlweise mit zwei Gewindeflanschen aus VA Stahl in 3/8″ oder ½“ erhältlich. Je nach Funktion wird zwischen S – und M Typ unterschieden, der
S-Typ ist mit analogen, der M-Typ mit Schaltausgängen erhältlich.
Die Schaltschwellen sind bequem über Drehschalter einstellbar. Der Durch-fluss wird jederzeit im Display angezeigt und kann über die entsprechenden Ausgänge in einer Steuerung verarbeitet werden.

TECHN. DATEN: Durchfluss (0,5-4 l/min) (1,5-12 l/min) (4-32 l/min)
Druckbereich 0-10bar
Versorgungsspannung 24 VDC
Umgebungstemperatur 50°C
Medientemperatur 1-70°C
Messtemperatur 10-70°C
Wiederholgenauigkeit +/- 2,5%
Ansprechzeit 1sec
Schaltausgänge PNP / NPN
Analogausgänge 0-5, 0-10, 1-5 VDC, 4-20 mA
Temperaturausgang 1-7 VDC (10-70°C)
Schutzklasse IP 65
Abmessungen L x B x H 70 x 35 x 50 mm

ZUSTÄNDIG: BIBUS GmbH
c/o Horst Röthele
Lise-Meitner-Ring 13
89231 Neu-Ulm
Tel. 0771 8975147
Fax 0771 8975148
e-mail: ro@bibus.de

(nach oben)


Siemens installiert das europaweit erste Cannibal-System zur Abwasseraufbereitung in Italien

Europas erstes Cannibal-System zur Abwasseraufbereitung wird im April 2008 in der Kläranlage Levico Terme in Levico, Italien, in Betrieb gehen. Das Cannibal-System von Siemens Water Technologies verringert den Anfall an biologischen Feststoffen und senkt somit nicht nur die Kosten für den Transport und die Deponie der Feststoffe. Die besondere Gestaltung des Abbau- und Entwässerungsprozesses verringert auch die Energie- und Personalkosten gegenüber herkömmlichen Systemen. Die Anlage für die Stadt mit etwa 100.000 Einwohnern reduziert die Menge an anfallenden Biofeststoffen um etwa 50 Prozent von 740 auf 370 Tonnen jährlich.
Bei dem Aufbereitungsprozess in der Anlage in Levico wird das Abwasser zunächst einer primären Aufbereitung und dann einer biologischen Behandlung unterzogen. Dann erfolgt eine Sekundärklärung und Filtration. Das Gemisch aus der Sekundärklärstufe wird in das Cannibal-System geleitet. Nicht abbaubare Festanteile werden entsorgt. Der restliche Schlamm wird teils in eine biologische Aufbereitungsstufe teils in den Cannibal-Bioreaktor geleitet. Durch einen Kreislaufprozess zwischen der Belebtschlammstufe und dem speziell arbeitenden Bioreaktor werden die biologischen Feststoffe Zug um Zug verringert. Das Aufbereitungssystem ist für eine Durchflussrate von 11.000 Kubikmetern pro Tag konzipiert. Für das Cannibal-System liefert Siemens auch das Prozessleitsystem.

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transport- und Gebäudetechnik. Mit durchgängigen Hardware- und Software-Technologien und umfassendem Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität und Effizienz seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility, Drive Technologies und Osram. Mit weltweit rund 209 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2007 (30. September) einen Umsatz von etwa 40 Milliarden Euro (pro forma, unkonsolidiert). http://www.siemens.com/industry
Die Siemens-Division Industry Solutions (Erlangen) gehört mit den Geschäftsaktivitäten Siemens VAI Metal Technologies (Linz, Österreich), Siemens Water Technologies (Warrendale, Pennsylvania, USA) und Industry Technologies (Erlangen, Deutschland) zu den weltweit führenden Lösungsanbietern und Dienstleistern für Anlagen der Industrie und Infrastruktur. Mit eigenen Produkten, Systemen und Verfahrenstechnologien entwickelt und baut Industry Solutions für Endkunden Anlagen, nimmt diese in Betrieb und betreut sie über deren gesamten Lebenszyklus.

Weitere Informationen und Download unter: http://www.industry.siemens.de

(nach oben)


Neues integriertes Prozess- und Produktionsleitsystem von Yokogawa CENTUM VP

Eine umfassende Plattform für „Operational Excellence“

CENTUM VP heißt die neue Leitsystemgeneration der Yokogawa Electric Corporation.
Dieses integrierte Prozess- und Produktionsleitsystem erlaubt die umfassende Kontrolle
von Produktionsparametern. Es wird zur führenden Informationsplattform von Yokogawa
im Rahmen seiner VigilantPlant-Initiative zur praxisnahen Realisierung von „Operational
Excellence“ werden.

VigilantPlant, das umfassende Automatisierungskonzept von Yokogawa, stand daher auch
Pate für den Namenszusatz der neuen Plattform: VP. Das VigilantPlant-Konzept ist auf
den sicheren, zuverlässigen und profitablen Betrieb prozesstechnischer Anlagen
zugeschnitten. Es zielt darauf ab, einen Zustand der Operational Excellence zu erreichen,
in dem das Betriebspersonal wachsam, umsichtig und wohl informiert agieren kann. So
können die Mitarbeiter jederzeit im Betriebsalltag Maßnahmen treffen, die zu einer
optimalen Betriebs- und Geschäftssituation beitragen. Das Konzept verhindert
ungeplante Stillstände, verbessert die Anlagenausnutzung und erlaubt eine rasche und
effiziente Anpassung der Produktion an veränderte Marktbedingungen.
In diesem Rahmen brachte Yokogawa im Jahre 2005 zunächst Lösungen für „Safety
Excellence“, 2006 für „Asset Excellence“ und 2007 schließlich für „Production Excellence“
auf den Markt. Diese Werkzeuge erlauben es, Sicherheitstechnik, Anlagenüberwachung
und Produktionssteuerung nachhaltig zu optimieren. Mit der Markteinführung von
CENTUM VP tritt die VigilantPlant-Initiative nun in ihr nächstes evolutionäres Stadium,
indem die drei genannten Exzellenz-Lösungspakete in eine einzige „Operational
Excellence“-Plattform integriert werden.

CENTUM VP stellt die nunmehr achte Generation der CENTUM-Reihe dar und folgt dabei
den Systemen CENTUM CS 1000/CENTUM CS 3000. Während einerseits auch künftig
volle Abwärtskompatibilität und bewährte Konsistenz zu Vorgängersystemen erhalten
bleiben, definiert CENTUM VP gleichzeitig eine neue Rolle für ein Prozessleitsystem.
CENTUM VP überschreitet die Grenzen eines traditionellen DCS (Distributed Control
System), dessen Aufgabe vor allem in der Prozessführung und -überwachung bestand.
Es bietet darüber hinaus den integrierten Zugriff auf Funktionen des
Betriebsinformationsmanagements, des Asset Managements, und auf unterstützende
Funktionalitäten. Dabei entsteht für die Betriebsmannschaft eine einheitliche, homogene
Arbeitsumgebung. Damit ebnet CENTUM VP mehr als jede bisherige Lösung den Weg zu
wirklicher „Operational Excellence“, stellt Informationen im Zusammenhang zur
Verfügung und erlaubt den rollenbasierten Zugriff auf alle Schlüsselinformationen.
Satoru Kurosu, Senior Vice President, Industrial Automation Business Headquarters von
Yokogawa, erläutert: „Wir haben CENTUM VP konzipiert, um Entscheidern auf allen
Ebenen der Prozess- und Betriebsführung ein mächtiges Echtzeit-Werkzeug in die Hand
zu geben. Unseren Kunden verfügen damit über deutlich bessere, effizientere
Informationen, woraus sowohl ein Mehr an Anlagensicherheit als auch an betrieblicher
Flexibilität resultiert.“

Folgende Schlüsselvorteile zeichnen das CENTUM VP-System aus:
Einheitliche Architektur auf Basis einer einzigen Echtzeit-Betriebsdatenbank
Für den Betrieb einer prozesstechnischen Anlage müssen zahlreiche Funktionen realisiert
werden, etwa Prozessführung und -überwachung, Asset Management sowie operative
Unterstützung der Anlagenfahrer. Normalerweise erbringen verschiedene Systeme
unterschiedlicher Hersteller diese Leistungen. In der Konsequenz steuert dann oft eine
Ansammlung verschiedenartiger Systeme die Betriebsabläufe, wobei Lücken bleiben und
Barrieren entstehen, die einen reibungslosen, integrierten Betrieb verhindern.
Im Gegensatz dazu setzt CENTUM VP von Yokogawa auf einer einzigen
Betriebsdatenbank auf, die alle diese Schlüsselfunktionalitäten in Echtzeit unterstützt und
damit die Grundlage für eine homogene Arbeitsumgebung schafft. Diese einheitliche
Architektur ermöglicht den effizienteren Umgang mit Informationen und steigert
Sicherheit und Flexibilität im Betrieb.

Die einheitliche Betriebsdatenbank ermöglicht CENTUM VP außerdem die nahtlose
Integration fortgeschrittener Anwendungen, die Betriebsinformationen verarbeiten,
Prozesse stabilisieren und die betriebliche Effizienz steigern. Die einfache und flexible
Einführung solcher Anwendungen erlaubt den Anwendern die kontinuierliche
Verbesserung von Sicherheit, Verfügbarkeit und Profitabilität ihres Betriebs. Zudem
erleichtert dieser Ansatz künftig auch Planung und Durchführung von Veränderungen und
trägt so dazu bei, die „Total Cost of Ownership“ über den gesamten Lebenszyklus der
Anlage hinweg zu senken.
Zuverlässig und kompatibel wie eh und je
CENTUM VP nutzt die einzigartige „Pair & Spare“-Technologie von Yokogawa, die
Fehlerquellen keine Chance lässt und eine in der Branche unerreichte
Systemverfügbarkeit von 99.99999 % („seven 9s“) ermöglicht. Außerdem ist CENTUM VP
vollständig abwärtskompatibel zu den CENTUM CS 1000/CS 3000-Systemen. Damit ist
ein einfacher und flexibler Migrationspfad zu allen früheren Leitsystemen der CENTUMReihe
garantiert. Kunden können somit ihre existierenden Systeme weiter betreiben und
gleichzeitig bei Betriebs- oder Systemerweiterungen die neue Leitsystem-Generation
einsetzen.

Unter vollständigem Erhalt von Konsistenz und Kontinuität liefert Yokogawa innovative
Lösungen auf der Basis neuester Technologie, um den Kunden ein Maximum an
Investitionssicherheit zu bieten.
Das erste Release von CENTUM VP zeichnet sich durch eine neuartige und intuitiv zu
bedienende Mensch-Maschine-Schnittstelle (human machine interface, HMI) aus.
Intuitiv bedienbare Mensch-Maschine-Schnittstelle (HMI)
Für das neue CENTUM VP-System hat Yokogawa die Funktionen der Anzeige- und
Bedienkonsolen (ABK) erneut verbessert und erweitert. Bei vollständiger Kompatibilität
zum CENTUM CS 3000-System verfügen die neuen Konsolen über eine intuitiv
bedienbare Arbeitsumgebung. Die Bildschirminhalte sind ergonomisch konzipiert und
optimal angeordnet, um der Ermüdung oder Ablenkung des Bedieners entgegenzuwirken.
Außerdem erleichtert die neue ABK den Zugriff auf die jeweils benötigten Informationen.
Ein weiteres Schlüsselziel bei der Konzeption der ABK war es, das bei den Arbeitsabläufen
gewonnene Know-how zu visualisieren und die Denkstrukturen der Informationsnutzer
verstärkt zu berücksichtigen, um ihnen effizienteres Arbeiten zu ermöglichen.
Die neue ABK erschließt optimal alle Möglichkeiten des neuen, integrierten Prozess- und
Produktionsleitsystems CENTUM VP. Sie sorgt dafür, dass alle Nutzer in ihrer Bedeutung
gewichtete Informationen als unmittelbare Entscheidungsgrundlage erhalten, statt einer
unstrukturierten Datenflut.
Wesentliche Zielmärkte und Anwendungen Prozessführung und -überwachung für Produktionsanlagen in zahlreichen Branchen, etwa in der Erdöl- und Erdgasgewinnung, Petrochemie, Chemie, Energiewirtschaft, Papier- und Zellstoff-, pharmazeutische und Lebensmittelindustrie, Eisen- und Stahlgewinnung sowie
Wasser- und Abwasserbehandlung Yokogawa – Langjährige Expertise für Prozessleitsysteme
Seit Yokogawa im Jahre 1975 das erste DCS (distributed control system) auf den Markt
gebracht hat, wurden mehr als 19.000 Systeme weltweit ausgeliefert und versehen ihren
Dienst in prozesstechnischen Anlagen aller Art. Yokogawa strebt kontinuierlich danach,
die Erwartungen der Kunden zu erfüllen und hochgradig zuverlässige Erweiterungen der
CENTUM-Serie auf der Grundlage modernster Technologie zur Verfügung zu stellen.
Weitere Informationen zu CENTUM VP finden Sie unter:
http://www.yokogawa.com/centumvp

Pressekontakt:
Nicole Pinz
Yokogawa Deutschland GmbH
Broichhofstraße 7 – 11
40880 Ratingen
Tel.: 02102-4983 131
Fax: 02102-4983 22
E-Mail: nicole.pinz@de.yokogawa.com
Über ein Belegexemplar würden wir uns freuen.

Yokogawa Electric Corporation besitzt weltweit Stützpunkte in 28 Ländern; dazu gehören 18 Produktionsstandorte, 91 angeschlossene Unternehmen sowie mehr als 650 Vertriebs- und Engineering-Standorte. Das 4 Mrd.-Euro-Unternehmen hat sich seit seiner Gründung 1915 auf innovative Produkte höchster Qualität spezialisiert und besitzt über 7.000 Patente und eingetragene Warenzeichen, die eine große Anzahl bedeutender Innovationen darstellen. Dazu gehören das erste verteilte Prozessleitsystem und die ersten rein digital arbeitenden Sensoren für Durchfluss und Druck. Automatisierung, industrielle Messtechnik, Test- und Messausrüstung, Datenerfassung sowie branchenspezifische Dienstleistungen sind die Hauptgeschäftsfelder von Yokogawa. Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.yokogawa.com.

Yokogawa Europe B.V. wurde 1982 als Zentrale für Europa in Amersfoort, NL, gegründet. In Europa besitzt Yokogawa einen eigenen Vertrieb sowie eigene Service- und Engineering-Organisationen. Diese wurden auf Zentral- und Osteuropa sowie Südafrika ausgeweitet, um Marktabdeckung und Service für die Prozessindustrie und die Automatisierung zu erweitern und zu verbessern. Yokogawa entwickelt und produziert in Deutschland Durchflussmessgeräte bei Rota Yokogawa, in den Niederlanden Flüssigkeits-Analysatoren und industrielle Sicherheitssysteme. Zusätzlich zum
Netzwerk der Yokogawa Niederlassungen existieren in bestimmten Regionen Niederlassungen und freie
Handelsvertreter für Test- und Messausrüstung (T&M), die den speziellen Anforderungen dieses speziellen,schnell wachsenden Marktes Rechnung tragen.

(nach oben)


Kemira GrowHow ist jetzt Yara

Am 6. März wird die Integration der Kemira GrowHow in das Unternehmen Yara abgeschlossen. An diesem Tag werden die beiden Unternehmen zu einer Marke vereint: zu Yara, unter dem Logo des Wikingerschiffes.
Pressemitteilung vom 2008-03-06)

(nach oben)


Rohrleitung verlegt: Wismut stellt Maßnahme zum Schutz des Gessenbaches fertig

Ronneburg. Eine weitere Maßnahme zum Fassen des kontaminierten Grundwassers im Gessental ist abgeschlossen. Seit November 2007 verlegte die Wismut GmbH eine 700 m lange Rohrleitung, über die der Gessenbach künftig umgeleitet wird.

Mit dem Verlegen des sogenannten „Bypasses“ reagierte das Unternehmen Ende des vergangenen Jahres auf Wasserzutritte im Gessental, die bei der Grubenflutung aufgetreten waren. Etwa 5 m³/h belastete Wässer gelangten auf einem Teilstück von rund 1 km in den Gessenbach. Mit dem angelegten Bypass wird das unbelastete Wasser des Gessenbaches nun an den gefährdeten Stellen im Gessental vorbei geleitet.

Die angelegte Rohrleitung ergänzt das vorhandene Grundsystem zur Fassung des aufsteigenden Flutungswassers im Gessental. Mit dem erweiterten System werden gegenwärtig rund 220 m³/h Grundwasser gefasst und zur Wasserbehandlungsanlage Ronneburg gepumpt.

Die Nachverwahrung von über 100 Bohrlöchern, das Errichten einer hydraulischen Barriere zur Verhinderung eines Abströmens belasteter Wässer sowie das Installieren einer Bohrung zur Regulierung des Flutungswasserstandes sind die nächsten Schritte zur Optimierung des Wasserfassungssystems in den Jahren 2008 und 2009. Als Voraussetzung für diese Arbeiten wird in den kommenden Monaten der Flutungswasserstand um ca. 10 m abgesenkt.

Die im Januar 1998 begonnene Flutung des Ronneburger Grubengebäudes ging mit der Aktivierung des Drainagesystems im Gessental im August 2006 in die Endphase. Das Grundsystem zur Fassung der kontaminierten Wässer war in den Jahren 2003/04 errichtet worden. Bereits in der Planungsphase wurde davon ausgegangen, dass eine weitere Optimierung des Gesamtsystems mit fortschreitender Flutung erforderlich sein kann.

(nach oben) 


HSE erwirbt HEAG MediaNet und EAG

Gemeinsame Pressemitteilung von HEAG AG und HSE AG:

DARMSTADT (blu) – Die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) wird den Telekommunikationsdienstleister HEAG Media Net GmbH und den Entsorgungsspezialisten EAG von der HEAG AG erwerben. Diesem Vorhaben haben die Aufsichtsratsmitglieder der HSE und der HEAG in ihren Sitzungen am Donnerstag (20.) zugestimmt. Die HSE erwirbt zu diesem Zweck von der HEAG AG die Geschäftsanteile der beiden Unternehmen. Der Preis beträgt für die HEAG Media Net 26,7 Millionen Euro, für die EAG 15,2 Millionen Euro. Mit dem Kauf von HEAG MediaNet und EAG holt die HSE das Know-How der beiden Unternehmen unter das Konzern-Dach.

Die HEAG MediaNet wurde 1996 gegründet. Als Dienstleister betreibt die MediaNet das moderne Glasfasernetz der HSE, mit dem die Energienetze überwacht und gesteuert werden. Die HSE sichert sich mit dem Erwerb der MediaNet die Infrastruktur und das Fachwissen zur flexiblen Steuerung der Netze. Netzsteuerung wird für Energieunternehmen künftig immer wichtiger, weil verstärkt dezentrale Anlagen einspeisen, die Sonne, Wind und Biomasse nutzen. Die MediaNet erzielte 2006 mit rund 80 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 25 Millionen Euro.

Die EAG Entsorgungsaktiengesellschaft wurde 1988 gegründet. Das Unternehmen ist unter anderem auf den Bau und Betrieb von Kläranlagen, Klärschlammentsorgung, Energiegewinnung mit Deponiegas sowie den Bau und Betrieb von Biomasse-Kraftwerken spezialisiert. Da sich die Geschäftsfelder von HSE und EAG ergän-zen, können die beiden Unternehmen ihre Kompetenzen bündeln und Marktpotenziale besser ausschöpfen. Die EAG erzielte 2006 mit 285 Beschäftigten einen Umsatz von rund 70 Millionen Euro.

(nach oben) 


ENVIRO FALK AG wird beauftragt mit Thermischer Abwassersterilisation für das SiLab in Spiez

Im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung gewinnt ENVIRO FALK AG den Auftrag für die Lieferung einer Thermischen Abwassersterilisation nach dem Verfahren DTS® im Auftragswert von 0,8 Mio. CHF. Das neue Sicherheitslabor (SiLab) entspricht der höchsten Sicherheitsstufe S4 für Biologielabors, wie bisher in der Schweiz nur eines für Veterinärmedizin besteht.

Auftraggeber ist die armasuisse, als Vertreter der Bauherrschaft des VBS. Mit diesem Schlüsselprojekt in der Schweiz erschliesst die EnviroChemie-Firmengruppe weitere neue Märkte mit dieser Technologie.

Die Thermische Sterilisationsanlage Typ SteriFix wird in redundanter Ausführung realisiert und kann bis 150 °C Sterilisationstemperatur arbeiten. Die Inbetriebnahme und Übernahme ist auf Ende 2009 geplant.

(nach oben) 


 

Eurawasser: Rückblick auf das vergangene Jahr und Perspektiven für 2008

Seit dem 1. Januar 2008 ist EURAWASSER in der Gemeinde Grafschaft bei Bonn für die Betriebsführung von Wasserverteilung und Abwasserableitung verantwortlich. Die Gemeinde entschied sich nach einer europaweiten Ausschreibung für EURAWASSER. Der Vertrag sieht u.a. den Betrieb und die
Instandhaltung des Rohr- und Kanalnetzes das Investitionsmanagement, das Rechnungswesen und die Kundenbetreuung sowie die kaufmännische und technische Betriebsführung von Wasserwerk sowie
Abwasserwerk vor. Der Bürgermeister von Grafschaft, Achim Juchem, kommentierte die Entscheidung
des Gemeinderates für EURAWASSER: »Wir freuen uns, mit der gleichzeitigen Vergabe der Betriebsführung für das Wasser- und Abwasserwerk für die Gemeinde einen erheblichen Preisvorteil gegenüber den bisherigen Kostenstrukturen erzielen zu können, der letztlich den Gebührenzahlern
ab 2008 nachhaltig zugute kommen wird.«
Und Victor Garnreiter, Vorsitzender der Geschäftsführung der EURAWASSER, kündigte an: »Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Wir werden der Gemeinde und ihren Bürgern als starker Partner in der Wasserver- und -entsorgung mit Erfahrung und technischem Know-how zur Seite stehen und
die Betriebsführung im Sinne der Kommune gestalten.«
Für EURAWASSER hat der Vertrag besondere Bedeutung, da das Unternehmen nun auch in Rheinland-Pfalz zeigen kann, wie eine öffentlich-private Partnerschaft für beide Seiten positiv und für die Bürger nutzbringend gestaltet werden kann. Grafschaft auf einen Blick In der Gemeinde Grafschaft, einer der attraktivsten Wohn- und Gewerberegionen im Ballungszentrum Köln- Bonn, und im Osten der Eifel gelegen, leben gegenwärtig 11.500 Menschen.
Die verbandsfreie Gemeinde umfasst elf Ortsbezirke. Der umgebende Landkreis Ahrweiler liegt
inmitten der malerischen Weinanbaugebiete des bekannten Ahrtals. Neben den Ahrweinen ist die
Region vor allem für eine innovative und erfolgreiche Industrie- und Wirtschaftsansiedlung
zwischen Bonn im Norden und Bad Neuenahr-Ahrweiler im Süden bekannt.
So entstanden im Gewerbepark Grafschaft-Gelsdorf in den vergangenen Jahren 1700 neue Arbeitsplätze, und im Innovationspark Rheinland unweit von Grafschaft siedeln sich zahlreiche Unternehmen
zukunftsweisender Industriezweigean.

www.gemeinde-grafschaft.de
handeln – zu schätzen wissen, zeigt das Beispiel der Gemeinde Grafschaft, die EURAWASSER ab dem 1. Januar 2008 als neuen Partner gewonnen hat. Dieser Erfolg soll uns Ansporn und Vorgabe zugleich für das kommende Jahr sein.

(nach oben) 


Gelsenwasser informiert zum Thema Perfluortenside (PFT)

Was sind PFT?
Perfluorierte organische Tenside (PFT) werden industriell eingesetzt, um Gebrauchsgegenstände wie z. B. Papier, Verpackungsmaterialien und Textilien Wasser abweisend auszurüsten. Außerdem können sie in Reinigungsmitteln und Löschschaum vorkommen. Es handelt sich um die Substanz Perfluoroctansäure (PFOA) und eine weitere PFT-Substanz, die Perfluoroctansulfonsäure (PFOS).

PFT bauen sich nicht biologisch ab. Sie finden sich bereits weltweit im menschlichen Blut und Gewebe sowie sogar in der Leber von Eisbären. Die von PFT ausgehende Gefährdung ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt.

Wie ist PFT zu bewerten?
Die Trinkwasserverordnung, die die Anforderungen an Trinkwasser verbindlich regelt, enthält aktuell keine Grenzwerte für die Stoffgruppe PFT. Bei Bekanntwerden neuer Erkenntnisse über Inhaltsstoffe im Trinkwasser ist die Trinkwasserkommission beim Bundesumweltamt für die Bewertung solcher Stoffe zuständig. PFT sind Mitte 2006 bewertet worden. Die damalige Bewertung ist am 7. August 2007 ausdrücklich bestätigt worden.

Zusammenstellung der wichtigsten, in der aktuellen UBA-Empfehlung (bestätigte Fassung 7.8.2007) enthaltenen Höchstwerte für die Perfluortenside (PFT) Perfluoroctansäure (PFOA) und Perfluorsulfonsäure (PFOS):

Art des Höchstwertes  Zahlenwert  Summe aus PFOA plus PFOS 
Lebenslang gesundheitlich duldbarer Leitwert für alle Bevölkerungsgruppen ≤ 0,3 µg/l 
Zielwert (Langfristiges Mindestqualitätsziel bzw. allgemeiner Vorsorgewert für PFOA, PFOS und evtl. weitere PFT)   ≤ 0,1 µg/l
Vorsorglicher Maßnahmewert
für Säuglinge  
0,5 µg/l 
Maßnahmewert
für Erwachsene  
5,0 µg/l  

1 Mikrogramm (µg) ist 1 millionstel Gramm.
1µg/l = 0,000001 g/l

Maßeinheiten der Trinkwasseranalyse (Grafik)
(www.gelsenwasser.de/de/privatkunden/infocenter/info_perfluortenside2.php)

Wie ist die Situation an der Ruhr?
In der Möhne und ihren Zuflüssen sowie in der Ruhr ist PFT gefunden worden. Mit Bekanntwerden erhöhter Werte Ende Mai informierten die Wasserwerke die Behörden, die sofort aktiv wurden. Die ersten Ergebnisse wurden durch Kontrolluntersuchungen bestätigt. Die Konzentrationen von PFT sind im Bereich der Möhnetalsperre am höchsten.

Ursache für die PFT-Konzentration sind nach bisherigen Erkenntnissenen ein auf landwirtschaftlichen Flächen im Einzugsgebiet der Möhne ausgebrachter „Bio-Dünger“sowie Einträge aus Industrieunternehmen. Das NRW-Umweltministerium hat 69 Unternehmen identifiziert, die mit PFT arbeiten und mit PFT belastete Abwässer produzieren. In einer Vereinbarung mit den wichtigsten Wirtschaftsverbänden wurde verabredet, die PFT-Belastung dieser Abwässer deutlich zu reduzieren.

Durch eine kontollierte Wassermengenwirtschaft und Dosierung von Aktivkohlepulver in Wasserwerken, die GELSENWASSER beliefern, ist es gelungen, den Leitwert von 0,3 µg pro Liter Trinkwasser immer zu unterschreiten. Vielfach wird auch heute schon der langfristige ZIelwert von 0,1 µg/l unterschritten.

Hier finden Sie die für GELSENWASSER wesentlichen Messergebnisse zu PFT.
Messwerte (www.gelsenwasser.de/de/privatkunden/infocenter/messwerte.php)

Wie ist GELSENWASSER betroffen?
GELSENWASSER bezieht etwa 57 Mio. m³ Trinkwasser jährlich von der Wasserwerke Westfalen GmbH und der Wassergewinnung Essen GmbH, deren Gewinnungen im Bereich der oberen, mittleren und unteren Ruhr liegen. Aus welchem Wasserwerk Sie Ihr Trinkwasser erhalten, finden Sie im Kapitel Wasser.

Zu den Ruhrwasserwerken zählen: Wasserwerk Echthausen, Wickede, Wasserwerk Halingen/Fröndenberg, Wasserwerk Witten, Wasserwerk Essen-Horst

Gibt es Einschränkungen in der Nutzung des Trinkwassers?
Das Trinkwasser, das GELSENWASSER von den Ruhrwasserwerken bezieht, ist nach der Bewertung der Trinkwasserkommission des Bundesumweltamtes für alle Anwendungsbereiche unbedenklich.

Das Trinkwasser aus anderen Wasserwerken, wie z. B. dem Wasserwerk Haltern ist von der PFT-Thematik nicht betroffen.

Wie handelt GELSENWASSER?
GELSENWASSER steht seit Bekanntwerden der Untersuchungen Ende Mai bzgl. der PFT-Thematik in engem Kontakt zu den zuständigen Gesundheits- und Wasserbehörden.
Die permanente Überprüfung der Roh- und Trinkwasserqualität wurde auf PFT ausgeweitet.
In den Wasserwerken werden alle Aufbereitungstechniken so eingestellt, dass die PFT-Konzentration möglichst minimiert wird.
Darüber hinaus fordern alle Wasserwerke an der Ruhr die Beseitigung der Verunreinigungen, die zu den PFT-Einträgen in das Flusswasser führen.
Sie haben weitere Fragen?
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im GELSENWASSER-Kundenservice-Center geben Ihnen gern Auskunft unter Telefonnummer 0180 1 999991 (3,9 ct/Min. aus dem Festnetz der Deutschen Telekom).

Weitere Informationen finden Sie hier:
Brief an den WDR zur Sendereihe Markt, Thema „PFT im Trinkwasser“ (12./13.11.2007), PDF 67 KB)
(www.gelsenwasser.de/download/privatkunden/infocenter/brief_wdr_piel_071123.pdf)

Pressemitteilung der Wasserwerke Westfalen GMBH vom 5. November 2007 (PDF, 38 KB)
(www.gelsenwasser.de/download/privatkunden/infocenter/PM_WWW_PFT_071105.pdf)

Aktuelle Stellungnahme der Trinkwasserkommission vom 7.8.2007 (PDF, 120 KB)
(www.umweltdaten.de/wasser/themen/trinkwasserkommission/fazit-hbm-studie-pft.pdf)

Vorgängerstellungnahme vom 21.6.2006 überarbeitet am 13.7.2006 (PDF, 183 KB)
(www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/hintergrund/pft-im-trinkwasser.pdf)

Pressemitteilung MUNLV, 12.03.2007 (PDF, 22 KB)
(www.gelsenwasser.de/download/privatkunden/infocenter/munlv_pft.pdf)

Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes „Perfluorierte Verbindungen: falscher Alarm oder berechtigte Sorge?“ (PDF)
(www.gelsenwasser.de/download/privatkunden/infocenter/UBA_Hintergrundpapier_PFT_0702_sicherung.pdf)

Risikobewertung von Perfluortensiden als Beitrag zur aktuellen Diskussion zum REACH-Dossier der EU-Kommission (31.1.2005)
(www.gelsenwasser.de/download/privatkunden/infocenter/artikel__perfluortenside_20050131.pdf)

… und im Internet
Weitere Informationen zu Spurenstoffen in der Umwelt
(www.lanuv.nrw.de/veroeffentlichungen/fachberichte/fabe2/fabe2start.htm)

Umweltbundesamt
(www.umweltbundesamt.de/wasser-und-gewaesserschutz/index.htm)

(nach oben)