Freitag, Oktober 23, 2020
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Aus- und Weiterbildung Oktober 2008

Oktober 2008
26.10.2008 Gemeinsame Erklärung der Partner des Ausbildungspaktes 
26.10.2008 Schavan: „Buch der Bildungsrepublik macht Geschichten lebendig“ 
26.10.2008  Längsschnittstudie zeigt individuelle Bildungsverläufe 
18.10.2008 Medienwelten von Jugendlichen für Bildungsprozesse nutzen 
18.10.2008 Gemeinsames Handeln zeigt deutliche Erfolge: Erstmals seit sieben Jahren mehr unbesetzte Stellen 
18.10.2008 Meyer-Krahmer: „Wichtiger Schritt für bessere Bildung vor Ort“ 
18.10.2008 Kultusminister Helmut Rau: Beruflicher Schuldienst soll für Ingenieure attraktiver werden 
18.10.2008 Viele zusätzliche Praktika und Maßnahmen der vertieften Berufsorientierung Kultusminister Siegfried Schneider würdigt Engagement von Schulen für die Hauptschulinitiative  
18.10.2008 Bundesministerium für Arbeit und Soziales bilanziert Integration in Ausbildung und Arbeitsmarkt 
05.10.2008 Kultusstaatssekretär Georg Wacker würdigt ehrenamtliches Engagement der Partner des Projekts „Individuelle Lernbegleitung für benachteiligte Jugendliche beim Übergang zwischen Schule und Beruf“ 
05.10.2008 Storm: „Wir brauchen stärkeres Engagement von Stiftungen in der beruflichen Bildung“ 
05.10.2008 Schavan: „Jetzt BAföG-Ansprüche für neues Semester sichern“ 
05.10.2008 Bundesarbeitsministerium startet Kampagne für mehr Ausbildungsplätze 

 


Gemeinsame Erklärung der Partner des Ausbildungspaktes

Gemeinsames Handeln zeigt deutliche Erfolge: Erstmals seit sieben Jahren mehr unbesetzte Stellen als unversorgte Bewerber

Auch in diesem Jahr hat sich die Bilanz des Ausbildungspaktes nochmals verbessert. Bei den jetzt von der Bundesagentur für Arbeit und den Wirtschaftsverbänden vorgelegten Zahlen zeigen sich erneut deutliche Erfolge.

Die Gesamtwirtschaft konnte die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum 30.9.2008 gegenüber dem Vorjahr um 9200 (+ 1,7%) auf 539.560 Ausbildungsverträge steigern.

In Industrie und Handel wurden 343.259 Ausbildungsverträge abgeschlossen, das sind 11.562 mehr als im Vorjahr (+3,5%), im Handwerk 153.081, 2.455 weniger als im Vorjahr (- 1,6 %). Bei den Freien Berufen wurden 43.220 Verträge abgeschlossen, ein leichtes Minus von 93 (-0,2 %). Zusammen mit den übrigen Ausbildungsbereichen ist zu erwarten, dass in diesem Jahr das bereits sehr gute Vorjahresergebnis noch übertroffen werden kann.

Die bei der Paktverlängerung im März 2007 noch einmal erhöhten und sehr ehrgeizigen Ziele wurden mit der Einwerbung von 68.300 neuen Ausbildungsplätzen und 42.700 neuen Ausbildungsbetrieben bereits jetzt überschritten. 27.900 Stellen für Einstiegsqualifizierungen sind bereits eingeworben. Das Engagement wird fortgesetzt.

Zum Ende des Berufsberatungsjahres 2007/2008 am 30.9. waren bei der Ausbildungsvermittlung noch 19.500 unbesetzte Ausbildungsplätze registriert. Ihnen standen noch 14.500 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber gegenüber. Damit ist die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze erstmals seit 2001 wieder höher als die der unversorgten Bewerber. Das am 30.9. 2008 noch gemeldete Ausbildungsstellenangebot übersteigt die Zahl der noch gemeldeten Bewerber um 5.000 Stellen.

Hinzuweisen ist allerdings auch auf weiterhin bestehende regionale und strukturelle Unterschiede auf dem Ausbildungsmarkt. In einigen Regionen und Berufen wird es zunehmend schwierig, alle vorhandenen Ausbildungsplätze zu besetzen.

Die Zahlen zeigen, dass das starke Engagement der Paktpartner sich auszahlt – unterstützt von der weitgehend günstigen konjunkturellen Lage, die voll auf den Ausbildungsmarkt durchschlägt. Zu dem guten Ergebnis haben auch die von der Bundesagentur für Arbeit geförderte außerbetriebliche Ausbildung und die Ausbildungsförderprogramme der Bundesregierung beigetragen.

Die Perspektiven für die Nachvermittlung sind aus Bewerbersicht sehr gut: Im Rahmen der Nachvermittlung der noch unversorgten Jugendlichen stehen zum einen noch die unbesetzten Ausbildungsplätze zur Verfügung. Zum anderen kann auch der überwiegende Teil der zugesagten 40.000 Plätze für betriebliche Einstiegsqualifizierungen, die eine erfolgreiche Brücke in betriebliche Ausbildung bilden, noch besetzt werden.

Die Aktivitäten zur Nachvermittlung von Arbeitsagenturen, Arbeitsgemeinschaften und Kammern laufen in einigen Regionen aufgrund einer größeren Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen bereits auf Hochtouren: Einladungen zur Nachvermittlung, Kompetenzchecks, Last-Minute-Lehrstellenbörsen, aber auch die Vermittlung in außerbetriebliche Ausbildung oder berufsvorbereitende Maßnahmen. Angesichts der vielen noch unbesetzten Ausbildungsplätze steht aber die Vermittlung in betriebliche Ausbildung im Vordergrund.

Damit wird die Zusage des Ausbildungspaktes, allen Jugendlichen ein Angebot zu unterbreiten, auch in diesem Jahr eingelöst.

Besonderes Augenmerk muss den Jugendlichen mit Migrationshintergrund gelten, deren Ausbildungsvoraussetzungen und -beteiligung weiterhin deutlich verbessert werden müssen. Die Paktpartner haben dazu im Rahmen ihrer Selbstverpflichtungen im Nationalen Integrationsplan Erhebliches beigetragen. Gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz werden sie ihre Maßnahmen und Ziele weiter konkretisieren.

Angesichts des heute – in bestimmten Wirtschaftsbereichen und Berufen – bereits spürbaren Fachkräftemangels ist es auch erforderlich, die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung zu verbessern. Neben einem offeneren Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte müssen Berufserfahrungen auf ein Studium anrechenbar sein.

Für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses ist es zudem wichtig, die schulische Vorbildung der Jugendlichen zu verbessern sowie den Anteil der Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, in den nächsten 5 Jahren zu halbieren. Die Arbeitsagenturen unterstützen die Bestrebungen der Schulen auch durch die Förderung der vertieften Berufsorientierung, beginnend in den Vorabgangsklassen. Durch die modellhafte Erprobung der Berufseinstiegsbegleitung an 1.000 Schulen ab 2009 wird die Prävention weiter verstärkt.

Die Paktpartner haben gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz ebenfalls Initiativen ergriffen. Gemeinsames Ziel ist es, Berufswegeplanung zum festen Bestandteil im Unterricht aller Schulen zu machen. Hierfür wurden Eckpunkte verabredet, die in den nächsten Monaten weiterentwickelt werden.

Wir rufen die Jugendlichen auf, aktiv an einem erfolgreichen Berufseinstieg mitzuwirken. Wer regional und auch hinsichtlich des angestrebten Berufs flexibel ist, erhöht seine Chancen.

Wir rufen zudem die Betriebe auf, in ihrem Engagement nicht nachzulassen. Sie bieten damit Jugendlichen eine Zukunftschance und sichern den eigenen künftigen Fachkräftenachwuchs.

(Quelle: Bundesministerium für Bundesministeriums für Arbeit und  Soziales (BMAS)) 

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Schavan: „Buch der Bildungsrepublik macht Geschichten lebendig“

Bildungsbiografien aus 16 Bundesländern

Das Buch der Bildungsrepublik sammelt deutsche Bildungsgeschichten von Menschen, die den Einstieg und Aufstieg durch Bildung erlebt haben oder die Anderen eine Chance dazu gegeben haben. Seit Anfang September reist das Buch quer durch Deutschland auf der Suche nach besonderen Bildungsbiografien und -geschichten. Dabei soll es ein Symbol des Aufbruchs setzen, dass Erfolgsgeschichten und Bildungserlebnisse aus ganz Deutschland im Text festhält. „Ich bin beeindruckt von der Vielzahl und Vielfalt der persönlichen Erfahrungen. Sie zeigen uns, wie jede und jeder Einzelne es schaffen kann, dem eigenen Leben durch Bildung eine Perspektive zu geben. Jede dieser Geschichten kann anderen Menschen ein Vorbild sein und ihnen Mut machen, vorhandene Chancen zu ergreifen“, sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Freitag. „Das Buch der Bildungsrepublik macht Geschichten lebendig.“

Das Buch dokumentiert eine große Bandbreite unterschiedlicher Bildungsideen und Bildungswege: vom engagierten Ausbildungsleiter einer berufsqualifizierenden Einrichtung, dem vermeintlich chancenlosen Jugendlichen, der es zu einem erfolgreichen Berufsabschluss gebracht hat, dem Facharbeiter, der das Lernen für sich neu entdeckt bis zum Träger des Medizin-Nobelpreises 2008, Prof. Dr. Harald zur Hausen. Viele Prominente unterstützen die Initiative: So widmete Feridun Zaimoglu, einer der bedeutensten deutschen Autoren, dem Buch einen Auszug aus seinem aktuellen Roman „Liebesbrand“.

Das Buch wird noch bis Ende des Jahres durch Deutschland touren. Den bislang acht Stationen werden weitere folgen. Auf dem Tourplan der kommenden Wochen stehen unter anderem München, Ulm, Lübeck und Weimar.

Weitere Informationen sowie eine Reihe von Beispielen finden Sie im Internet unter
www.aufstieg-durch-bildung.info.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung) 

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Längsschnittstudie zeigt individuelle Bildungsverläufe

BMBF startet Nationales Bildungspanel / „Neuer Leuchtturm in der Bildungsforschung“

Wie entwickeln sich Kompetenzen im Lauf eines Lebens, welche Faktoren spielen für den Bildungserfolg eine Rolle? Und welchen Einfluss haben Bildungseinrichtungen auf diese Entwicklung? Diese und andere Fragen der Bildungsforschung wird das Nationale Bildungspanel untersuchen und analysieren, das am Montag in Berlin gestartet wurde. Bundesbildungsministerin Annette Schavan stellte gemeinsam mit Prof. Jan-Hendrik Olbertz, Präsidiumsmitglied der Kultusministerkonferenz, dem Präsidenten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Prof. Matthias Kleiner, und Prof. Hans-Peter Blossfeld, Leiter des Nationalen Bildungspanels das neue Instrument vor. Schavan betonte: „Deutschland erhält mit dem Nationalen Bildungspanel einen neuen Leuchtturm in der Bildungs- und Längsschnittforschung, der auch im internationalen Vergleich Maßstäbe setzt.“ So hat es das internationale Gutachtergremium der DFG bestätigt. „Die Längsschnittstudie wird der Bildungsforschung umfassende Grundlagendaten liefern, die uns bei der Umsetzung unserer Bildungskonzepte helfen“, sagte die Ministerin. Das Bundesbildungsministerium hat mit der Kultusministerkonferenz und den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die wesentlichen Voraussetzungen für die Etablierung des Nationalen Bildungspanel geschaffen. „Die qualitativen Ansätze einer biografisch ausgerichteten Bildungsforschung können eine wertvolle Ergänzung der bisher überwiegend auf quantitative Erhebungen gestützten schulischen Leistungsvergleichsstudien sein“, erklärte Olbertz.

Das Nationale Bildungspanel für die Bundesrepublik Deutschland (National Educational Panel Study, NEPS) misst die Kompetenzentwicklung im Lebenslauf und wird Antworten auf zentrale bildungspolitische Fragen geben. So kann beispielsweise erstmalig beobachtet werden, wie sich Kinder aus gleichen Herkunftsfamilien und mit gleichen Kompetenzen in unterschiedlichen Bildungseinrichtungen entwickeln, welche Faktoren positive Entwicklungen begünstigen, mit welchen Einflüssen Scheitern verbunden ist und wie so genannte „Risikofälle“ aufgefangen werden können.

Das Panel wird von einem interdisziplinär zusammengesetzten Exzellenznetzwerk unter der Leitung von Prof. Blossfeld organisiert. Das Bundesbildungsministerium finanziert die Arbeit in 2009 mit rund 7,5 Millionen Euro. Die zur Verfügung gestellten Mittel sollen bis 2013 kontinuierlich auf gut 16 Millionen Euro steigen. Das Land Bayern und die Universität Bamberg unterstützen das nationale Bildungspanel ebenfalls erheblich.

Das Besondere des Nationalen Bildungspanels ist die Längsschnittperspektive der Studie, vergleichbar mit einem Dokumentarfilm: Dieselben Menschen werden über längere Zeiträume regelmäßig befragt und gestestet. So lässt sich nachvollziehen, wie sich Kompetenzen im Lebenslauf entfalten, wie Kompetenzen Entscheidungen an den Übergängen der Bildungskarriere beeinflussen und wie stark sie von der Familie sowie den Bildungseinrichtungen geprägt werden. Schavan: „Genau hierin liegt der große Fortschritt beispielsweise im Vergleich zu den internationalen Querschnittstudien PISA und IGLU, die – ähnlich einer Fotografie – immer nur Momentaufnahmen der Situation zum jeweiligen Untersuchungszeitpunkt liefern können.“

Das Nationale Bildungspanel wird außerdem wichtige Datengrundlagen liefern für die Umsetzung der von Bund und Ländern beschlossenen Strategie zum lebenslangen Lernen und den sich ergebenen Anforderungen an den Einzelnen und an das Bildungssystem.
Olbertz erklärte dazu: „Ich sehe in dem Ansatz des Nationalen Bildungspanels, individuelle Lebens- und Bildungswege von Schülerinnen und Schülern bis in das Erwachsenenalter zu verfolgen, eine außerordentlich gute Möglichkeit, sich über neue Förderstrategien, über notwendige Schritte der Öffnung des Bildungssystems und über die Gestaltung seiner Übergänge und Anschlüsse Gewissheit zu verschaffen.“ Die Panel-Daten sollen der Wissenschaft breit zugänglich gemacht werden. Sie werden umfangreiches Material für verschiedene an Bildungs- und Ausbildungsprozessen interessierte Disziplinen bieten und die Grundlagen für eine verbesserte Bildungsberichterstattung und Politikberatung in Deutschland schaffen. Das Nationale Bildungspanel wird erheblich zur strukturellen Weiterentwicklung der Bildungsforschung in Deutschland sowie zu deren internationaler Vernetzung und zur Nachwuchsentwicklung beitragen.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung) 

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Medienwelten von Jugendlichen für Bildungsprozesse nutzen

Studie zum Medienhandeln in Hauptschulmilieus vorgestellt

Jugendliche aus bildungsfernen Milieus lassen sich durch gezielte Medienarbeit ansprechen. Das ist das Ergebnis einer Studie vom Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF), die das Bundesbildungsministerium in Auftrag gegeben hat. Am Freitag wurden die Ergebnisse der qualitativen Untersuchung zum Medienhandeln in Hauptschulmilieus auf der Fachtagung „Soziale Ungleichheit – Medienpädagogik – Partizipation“ in Bonn präsentiert. Die Analyse gibt einen systematischen Einblick in den Medienumgang von Hauptschülerinnen und Hauptschülern aus sozialen Brennpunkten in Deutschland. Sie zeigt, dass der Umgang mit Internet, Computer, Handy und Spielkonsole bei den Jugendlichen alltäglich ist und eine wichtige Rolle einnimmt. Bundesbildungsministerin Annette Schavan sagte dazu: „Wenn wir den Umgang mit Medien bei Jugendlichen besser verstehen, können wir auch die Bildungsprozesse in diesem Bereich optimieren: Wir müssen die informell erworbenen Fähigkeiten und Erfahrungen Jugendlicher nutzen, um ihnen auch darüber hinaus gehende Kompetenzen mithilfe der Medien zu vermitteln und ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen.“

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass virtuelle Räume für viele Hauptschülerinnen und Hauptschüler neue Möglichkeiten bieten. Die Faszination, mit Medien zu interagieren und mit Medien selbst aktiv zu gestalten ist eine ideale Voraussetzung, um sich in soziale Zusammenhänge einzubringen und sich am sozialen Leben zu beteiligen. Schavan betonte die Bedeutung für die pädagogische Arbeit: „Wer Werte und Kompetenzen vermitteln möchte, der muss den Weg über die Medien gehen und die Jugendlichen dort abholen, wo sie sich bewegen und für was sie sich interessieren.“

Die Studie basiert auf der Befragung von rund 1000 Jugendlichen im Alter von 6 – 10 Jahren, davon zwei Drittel mit Migrationshintergrund. Die Publikation ist unter dem Titel: Wagner, Ulrike (Hrsg.): Medienhandeln in Hauptschulmilieus – Mediale Interaktion und Produktion als Bildungsressource, München 2008 (220 Seiten, ISBN 978-3-86736-054-8) erhältlich. Bestellungen an: info@kopaed.de oder per Telefon: 089/688 900 98.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung) 

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Gemeinsames Handeln zeigt deutliche Erfolge: Erstmals seit sieben Jahren mehr unbesetzte Stellen

Auch in diesem Jahr hat sich die Bilanz des Ausbildungspaktes nochmals verbessert. Bei den jetzt von der Bundesagentur für Arbeit und den Wirtschaftsverbänden vorgelegten Zahlen zeigen sich erneut deutliche Erfolge.

Die Gesamtwirtschaft konnte die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum 30.9.2008 gegenüber dem Vorjahr um 9200 (+ 1,7%) auf 539.560 Ausbildungsverträge steigern. In Industrie und Handel wurden 343.259 Ausbildungsverträge abgeschlossen, das sind 11.562 mehr als im Vorjahr (+3,5%), im Handwerk 153.081, 2.455 weniger als im Vorjahr (- 1,6%). Bei den Freien Berufen wurden 43.220 Verträge abgeschlossen, ein leichtes Minus von 93 (-0,2%). Zusammen mit den übrigen Ausbildungsbereichen ist zu erwarten, dass in diesem Jahr das bereits sehr gute Vorjahresergebnis noch übertroffen werden kann.

Die bei der Paktverlängerung im März 2007 noch einmal erhöhten und sehr ehrgeizigen Ziele wurden mit der Einwerbung von 68.300 neuen Ausbildungsplätzen und 42.700 neuen Ausbildungsbetrieben bereits jetzt überschritten. 27.900 Stellen für Einstiegsqualifizierungen sind bereits eingeworben. Das Engagement wird fortgesetzt.

Zum Ende des Berufsberatungsjahres 2007/2008 am 30.9. waren bei der Ausbildungsvermittlung noch 19.500 unbesetzte Ausbildungsplätze registriert. Ihnen standen noch 14.500 unversorgte Bewerberinnen und Bewerber gegenüber. Damit ist die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze erstmals seit 2001 wieder höher als die der unversorgten Bewerber. Das am 30.9. 2008 noch gemeldete Ausbildungsstellenangebot übersteigt die Zahl der noch gemeldeten Bewerber um 5.000 Stellen.

Hinzuweisen ist allerdings auch auf weiterhin bestehende regionale und strukturelle Unterschiede auf dem Ausbildungsmarkt. In einigen Regionen und Berufen wird es zunehmend schwierig, alle vorhandenen Ausbildungsplätze zu besetzen.

Die Zahlen zeigen, dass das starke Engagement der Paktpartner sich auszahlt – unterstützt von der weitgehend günstigen konjunkturellen Lage, die voll auf den Ausbildungsmarkt durchschlägt. Zu dem guten Ergebnis haben auch die von der Bundesagentur für Arbeit geförderte außerbetriebliche Ausbildung und die Ausbildungsförderprogramme der Bundesregierung beigetragen.

 

Die Perspektiven für die Nachvermittlung sind aus Bewerbersicht sehr gut: Im Rahmen der Nachvermittlung der noch unversorgten Jugendlichen stehen zum einen noch die unbesetzten Ausbildungsplätze zur Verfügung. Zum anderen kann auch der überwiegende Teil der zugesagten 40.000 Plätze für betriebliche Einstiegsqualifizierungen, die eine erfolgreiche Brücke in betriebliche Ausbildung bilden, noch besetzt werden.

Die Aktivitäten zur Nachvermittlung von Arbeitsagenturen, Arbeitsgemeinschaften und Kammern laufen in einigen Regionen aufgrund einer größeren Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen bereits auf Hochtouren: Einladungen zur Nachvermittlung, Kompetenzchecks, Last-Minute-Lehrstellenbörsen, aber auch die Vermittlung in außerbetriebliche Ausbildung oder berufsvorbereitende Maßnahmen. Angesichts der vielen noch unbesetzten Ausbildungsplätze steht aber die Vermittlung in betriebliche Ausbildung im Vordergrund.
Damit wird die Zusage des Ausbildungspaktes, allen Jugendlichen ein Angebot zu unterbreiten, auch in diesem Jahr eingelöst.

Besonderes Augenmerk muss den Jugendlichen mit Migrationshintergrund gelten, deren Ausbildungsvoraussetzungen und -beteiligung weiterhin deutlich verbessert werden müssen. Die Paktpartner haben dazu im Rahmen ihrer Selbstverpflichtungen im Nationalen Integrationsplan Erhebliches beigetragen. Gemeinsam mit der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung und der Kultusministerkonferenz werden sie ihre Maßnahmen und Ziele weiter konkretisieren.

Angesichts des heute – in bestimmten Wirtschaftsbereichen und Berufen – bereits spürbaren Fachkräftemangels ist es auch erforderlich, die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung zu verbessern. Neben einem offeneren Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte müssen Berufserfahrungen auf ein Studium anrechenbar sein.

Für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses ist es zudem wichtig, die schulische Vorbildung der Jugendlichen zu verbessern sowie den Anteil der Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, in den nächsten 5 Jahren zu halbieren. Die Arbeitsagenturen unterstützen die Bestrebungen der Schulen auch durch die Förderung der vertieften Berufsorientierung, beginnend in den Vorabgangsklassen. Durch die modellhafte Erprobung der Berufseinstiegsbegleitung an 1.000 Schulen ab 2009 wird die Prävention weiter verstärkt.

Die Paktpartner haben gemeinsam mit der Kultusministerkonferenz ebenfalls Initiativen ergriffen. Gemeinsames Ziel ist es, Berufswegeplanung zum festen Bestandteil im Unterricht aller Schulen zu machen. Hierfür wurden Eckpunkte verabredet, die in den nächsten Monaten weiterentwickelt werden.

Wir rufen die Jugendlichen auf, aktiv an einem erfolgreichen Berufseinstieg mitzuwirken. Wer regional und auch hinsichtlich des angestrebten Berufs flexibel ist, erhöht seine Chancen.

Wir rufen zudem die Betriebe auf, in ihrem Engagement nicht nachzulassen. Sie bieten damit Jugendlichen eine Zukunftschance und sichern den eigenen künftigen Fachkräftenachwuchs.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung) 

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Meyer-Krahmer: „Wichtiger Schritt für bessere Bildung vor Ort“

Bund und Stiftungen gehen gemeinsam neue Wege in der Bildungsarbeit / BMBF-Programm stärkt mit 60 Millionen Euro die Bildung in den Kommunen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat am Mittwoch gemeinsam mit Vertretern deutscher Stiftungen das Startsignal für das größte Programm des Bundes zur Weiterentwicklung des lebensbegleitenden Lernens gegeben. Staatssekretär Prof. Dr. Frieder Meyer-Krahmer sagte am Mittwoch bei der Vorstellung des Programms „Lernen vor Ort“ in Berlin: „Mit dem neuen 60 Millionen Euro umfassenden Programm stärken wir in einer einzigartigen öffentlich-privaten Partnerschaft aus Bund, Kommunen und Stiftungen die Bildung vor Ort. In den Kommunen durchlaufen die Menschen ihre Bildungsbiographie – von der frühkindlichen Bildung bis hin zur Weiterbildung. Wir unterstützen deshalb Städte, Landkreise und Regionen dabei, gute Ansätze für ein ganzheitliches Bildungsmanagement auszubauen.“

„Lernen vor Ort“ ist ein zentraler Bestandteil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung, die unter dem Motto „Aufstieg durch Bildung“ einen energischen Schritt für mehr und bessere Bildung und Weiterbildung in allen Lebensbereichen unternimmt.

„Damit das Lernen im gesamten Lebenslauf erfolgreich sein kann, müssen die Bildungsstationen und Bildungsangebote vor Ort gut aufeinander abgestimmt sein. Unser Ziel ist es, ressortübergreifende Initiativen vor Ort zu stärken und beispielhafte Impulse für die Verknüpfung kommunaler Strategien zu setzen“, sagte Meyer-Krahmer.

Deutsche Stiftungen haben sich bereit erklärt, das Programm zu unterstützen. Eine Reihe von großen, mittleren und kleineren Stiftungen hat daher einen Stiftungsverbund gegründet, dessen Mitglieder am Programm beteiligte Städte, Landkreise und Regionen als Paten fördern werden. Damit entsteht eine in dieser Dimension einzigartige öffentlich-private Partnerschaft und Lerngemeinschaft – zum praktischen Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Der Stiftungsverbund ist offen für die Mitwirkung weiterer Stiftungen. Er steht über seine Geschäftsstelle zur Beratung und Unterstützung der Standorte zur Verfügung.

Die Patenschaften sind als Angebot zu verstehen und können individuell zwischen Standort und Stiftung vereinbart werden. Neben lokalen Grundpatenschaften können Stiftungen auch Themenpatenschaften übernehmen. „Jedem ausgewählten Standort soll eine Stiftung zur Seite stehen, die eine lokale Grundpatenschaft übernimmt. Zusätzlich oder alternativ können Stiftungen auch Themenpatenschaften übernehmen, entsprechend den von den Kommunen gewählten Arbeitsschwerpunkten. So können Stiftungen ihre Erfahrungen aus erfolgreichen Projekten weitergeben“, sagte Roland Kaehlbrandt, Vorstand der Stiftung Polytechnische Gesellschaft und Vertreter des Stiftungsverbundes, am Mittwoch.

In den nächsten Monaten werden in einem zweistufigen Verfahren Modellprojekte durch eine Jury ausgewählt. In dieser Jury sind auch die Länder vertreten, deren Zustimmung Voraussetzung für die Förderung der Einzelprojekte ist. Ab dem Spätsommer 2009 werden dann 25 bis 30 Kommunen zunächst für die Laufzeit von drei Jahren starten. Besonders gute Projekte sollen anschließend um zwei Jahre verlängert werden. Für die Gesamtlaufzeit stellen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäische Sozialfonds der Europäischen Union rund 60 Millionen Euro zu Verfügung.

Weitere Informationen und den Text der Förderrichtlinie finden Sie unter www.lernen-vor-ort.info.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung) 

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Kultusminister Helmut Rau: Beruflicher Schuldienst soll für Ingenieure attraktiver werden

Kurzbeschreibung: Im Rahmen der Qualitätsoffensive Bildung erhalten Direkteinsteiger in das berufliche Lehramt Gehaltszulagen / Dafür stehen insgesamt 15. Mio. Euro zur Verfügung

„Wenn wir für Ingenieure und Hochschulabsolventen der Metalltechnik und der Elektrotechnik, die in den beruflichen Schuldienst einsteigen, zukünftig Zulagen zahlen, dann ist das ein klares Signal: Wir stärken unsere beruflichen Schulen im Wettbewerb um qualifiziertes Lehrpersonal“, sagte Helmut Rau am Mittwoch (15. Oktober) in Stuttgart. Für die Zulagen stehen im Rahmen der Qualitätsoffensive Bildung insgesamt 15 Mio. Euro bereit. In seiner Sitzung am Vortag hatte der Ministerrat einen weiteren Sachstandsbericht zur Qualitätsoffensive gebilligt. Durch Auswahl- und Vorbereitungsseminare sollen Lehrkräfte zukünftig für Führungsaufgaben an Schulen qualifiziert werden. Dafür sind 2,25 Mio. Euro vorgesehen.

„Es muss für Ingenieure attraktiver werden, sich als Lehrkraft zu engagieren und ihre besondere Kompetenz in die berufliche Ausbildung einzubringen“, betonte Rau. Für neu eingestellte Direkteinsteiger mit Universitätsabschluss in den Bereichen Metalltechnik und Elektrotechnik ist eine tarifliche Zulage von bis zu 800 Euro brutto, für Direkteinsteiger mit Fachhochschul- oder Berufsakademieabschluss eine Zulage von bis zu 600 Euro brutto vorgesehen. Die Zulagen sollen ab September 2009 gewährt werden. Der monatliche Bruttoverdienst beträgt mit diesen Zulagen dann je nach anrechenbarer Berufserfahrung zwischen 3830 und 4475 Euro. Diese besseren Bedingungen sind deshalb notwendig, weil der hohe Ingenieurbedarf der Wirtschaft zu einem deutlichen Absinken der Direktbewerberzahlen für den beruflichen Schuldienst geführt hat. Da der Lehrkräftebedarf für die beruflichen Schulen nicht alleine über die traditionelle Lehramtsausbildung gedeckt werden kann, stellt die Einstellung von Ingenieuren ein wichtiges Instrument dar, um die Unterrichtsversorgung zu stabilisieren. Dies gilt insbesondere für die beruflichen Mangelbereiche Metalltechnik und Elektrotechnik. „Unser Ziel ist es aber nicht nur, mehr Ingenieure für den Schuldienst zu gewinnen, sondern gleichzeitig zu verhindern, dass Absolventen der Gewerbelehrerstudiengänge mit ihrer Qualifikation in die Wirtschaft abwandern“, erklärte Rau. Die Landesregierung werde deshalb ab Januar 2009 Anwärtersonderzuschläge in Höhe von rund 500 Euro brutto für neu eingestellte Referendare des beruflichen Vorbereitungsdienstes in den Mangelbereichen Metalltechnik und Elektrotechnik zahlen.

Der Kultusminister verwies zudem auf die vielfältigen und bereits laufenden Initiativen und Projekte der Landesregierung, um eine erfolgreiche Lehrergewinnung im beruflichen Bereich sicherzustellen. Besonders hob Rau die Einrichtung von Bachelor-Master-Gewerbelehrerstudiengängen an Fachhochschulen hervor. Diese in Kooperation mit Pädagogischen Hochschulen durchgeführten Studiengänge richten sich an Studieninteressierte mit Fachhochschulreife. An den inzwischen fünf Standorten studieren derzeit insgesamt 300 Personen. Daneben wurden bereits zahlreiche kurz- und mittelfristig wirksame Maßnahmen umgesetzt. Dazu zählen beispielsweise die Dezentralisierung des Einstellungsverfahrens durch weitgehende Verlagerung auf die einzelnen Schulen, eine großzügigere Anrechnung der Berufserfahrung von Direkteinsteigern bei der tariflichen Stufenzuordnung sowie permanente Werbung und Information über Printmedien (Broschüren, Zeitungsannoncen), das Internet (www.lehrereinstellung-bw.de) sowie in Firmen, die Personal abbauen. Hinzu kommen die Möglichkeit der unterjährigen Ausschreibung und Besetzung von Stellen an einzelnen Schulen mit besonderer Bedarfssituation und die Werbung in anderen Bundesländern.

Als weitere Maßnahme aus der Qualitätsoffensive Bildung stehen 2,25 Mio. Euro für Orientierungs-, Auswahl- und Vorbereitungsseminare bereit, um Lehrkräfte für Führungsaufgaben an ihren Schulen zu qualifizieren. „Modernes Schulmanagement erfordert Leitungspersonal, das über Kompetenz, Motivation und Führungsstärke verfügt. Unser Ziel ist es, Lehrkräfte so auf Führungsaufgaben vorzubereiten, dass sie die Qualitätsentwicklung ihrer Schulen zielstrebig angehen und effizient gestalten“, sagte Kultusminister Rau. Zunächst ist vorgesehen, Lehrkräften, die noch keine Führungs- und Beratungsaufgaben wahrgenommen haben, in einem Orientierungsseminar einen Überblick über die Funktionsstellen an Schulen zu verschaffen sowie den Aufbau und die Rolle der Schulverwaltung zu vermitteln. Dabei werden sie umfassend über die Aufgaben der Schulleitung und der Fachberater und die jeweiligen Anforderungsprofile informiert. Dies soll mit einem ersten Bewerbertraining, einer Bewertung und einer abschließenden Beratung zu den persönlichen Entwicklungspotentialen verbunden werden. Geplant sind 40 Kurse für insgesamt 800 Personen.

Daran schließen sich Vorbereitungs- und Auswahlseminare an, die sich neben den Lehrkräften, die das Orientierungsseminar erfolgreich durchlaufen haben, insbesondere an Stellvertretende Schulleiter aller Schularten, Abteilungsleiter an Gymnasien und Beruflichen Schulen sowie Fachschulräte in der Funktion als Abteilungsleiter an Heimsonderschulen, an Fachberater und Schulaufsichtsbeamte richten. Die Seminare werden in zwei Qualifikationsfeldern durchgeführt und jeweils in Module gegliedert. Das Vorbereitungsseminar beinhaltet Kurse zum Schulmanagement, zur Kommunikation und Konfliktbearbeitung sowie zur Kooperation mit außerschulischen Partnern. Lehrkräfte, die als Fachberater tätig werden möchten, müssen einen Kurs in Erwachsenendidaktik sowie einen Kurs zu Fragen der Beratung und Beurteilung belegen. Am Ende der jeweiligen Module soll ebenso wie nach Durchlaufen des Orientierungsseminars eine qualifizierte Beratung hinsichtlich des weiteren Entwicklungsbedarfs und am Ende der Gesamtmaßnahme eine abschließende Kompetenzbeurteilung stehen. Vorgesehen sind 180 Kurse für insgesamt 1400 Personen.

(Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

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Viele zusätzliche Praktika und Maßnahmen der vertieften Berufsorientierung Kultusminister Siegfried Schneider würdigt Engagement von Schulen für die Hauptschulinitiative 

Schüler im Mittelpunkt
Viele zusätzliche Praktika und Maßnahmen der vertieften Berufsorientierung

Kultusminister Siegfried Schneider würdigt Engagement von Schulen für die Hauptschulinitiative – Schüler im Mittelpunkt

MÜNCHEN. Deutlich mehr Praktika und viele Maßnahmen zur vertieften Berufsorientierung sind weitere positive Ergebnis der Hauptschulinitiative für die Schülerinnen und Schüler. Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider hatte die Initiative 2006 ins Leben gerufen. Das Ministerium hatte vor kurzem eine landesweite Erhebung durchgeführt. Außerdem wird die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler verbessert, u. a. durch den Ausbau der Ganztagsschulen. Heute stellte der Minister Rückmeldungen der Schulen über die Auswirkungen der Hauptschulinitiative vor. „Ich freue mich, dass unsere Hauptschule aktiv die Hauptschulinitiative mit tragen“, so Kultusminister Siegfried Schneider.

75 Prozent der Hauptschulen organisieren zusätzliche Praktika

75 Prozent der Hauptschulen haben zusätzliche Praktika für ihre Schülerinnen und Schüler organisiert, so Kultusminister Schneider. 73 Prozent der Hauptschulen haben von sich aus Maßnahmen zur vertieften Berufsorientierung durchgeführt. Schülerinnen und Schüler lernen bereits ab der 7. Jahrgangsstufe künftige Berufsfelder mit deren Anforderungen und die dazu nötigen Voraussetzungen kennen. An mehr als der Hälfte der Hauptschulen unterstützen nun „Paten“ aus der Wirtschaft die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Berufswahl und -findung. „Ich danke den Hauptschulen für Ihr Engagement für die Hauptschulinitiative und damit für die Schülerinnen und Schüler“, so der Minister.
Kultusminister Schneider machte deutlich: „Bei der Konzeption der Hauptschulinitiative haben wir viele Initiativen und Aktivitäten der Schulen mit aufgenommen, sie aber systematisiert. Wir ermöglichen es damit, die Erfolge einzelner Schulen auch auf die anderen Schulen zu übertragen.“

Ganztagszüge an 320 Hauptschulstandorten

Im neuen Schuljahr gibt es an 320 Hauptschulstandorten Ganztagsklassen. „Damit können wir die Schülerinnen und Schüler besser fördern und unterstützen“, so Kultusminister Schneider.
Um möglichst viele Hauptschulstandorte mit einem guten Bildungsangebot zu erhalten, erproben zum Beispiel seit Mai 2008 elf Hauptschulen im Schulamtsbezirk Dingolfing-Landau eine sehr enge Zusammenarbeit.

Schulamtsdirektor Peter Krell vom Staatlichen Schulamt Mühldorf am Inn zu den ersten Ergebnissen der Hauptschulinitiative: „Die Hauptschulinitiative wird im Landkreis Mühldorf am Inn an allen 8 Hauptschulen umgesetzt. Die besonderen Chancen für die Schüler sind die vertiefte Berufsorientierung, eine genauere Vorbereitung auf das berufliche Leben und eine Erleichterung beim Einstieg in das Berufsleben. Die Maßnahmen der Hauptschulinitiative fördern die soziale Kompetenz unserer Schüler. Im Landkreis Mühldorf am Inn geben Ausbilder aus den Betrieben im Rahmen des Projektes Ausbilder in Schulen berufpraktischen Unterricht in Metall, Holz, Elektrotechnik, Verkauf und sozialem Lernen.“

Die bayerische Wirtschaft bekennt sich eindeutig zu den Leistungen der Hauptschulabsolventen.
Heinrich Traublinger, Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), hatte erst jüngst unterstrichen:
„Hauptschule und Handwerk sind in Bayern traditionell eng miteinander verbunden. Rund zwei Drittel aller Lehrlinge im bayerischen Handwerk haben vor ihrer Ausbildung die Hauptschule besucht – in den jüngsten Jahren hat dieser Anteil sogar noch einmal leicht zugenommen. Gerade vor diesem Hintergrund ist eine starke Partnerschaft zwischen Wirtschaft und Politik besonders wichtig. Das bayerische Handwerk unterstützt daher die Hauptschulinitiative ausdrücklich. 2007 haben unsere Betriebe insgesamt über 32.000 Lehrverträge neu abgeschlossen. Das bedeutet, über 21.000 Hauptschülerinnen und Hauptschüler haben im bayerischen Handwerk eine Lehrstelle gefunden.“

Dr. Ludwig Unger
Pressesprecher
Tel. 089 2186-2105

Dr. Gisela Stückl
Regierungsschulrätin
Tel. 089 2186-2107

Dr. Ludwig Unger, Pressesprecher des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

(Quelle: Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus) 

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Bundesministerium für Arbeit und Soziales bilanziert Integration in Ausbildung und Arbeitsmarkt

Zur Übergabe des Berichts „Nationaler Integrationsplan – Vertiefte Bilanzierung: Ausbildung und Arbeitsmarkt“ durch Bundesminister Olaf Scholz an die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration Maria Böhmer erklärt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales:

Die gleichberechtigte Teilhabe von Personen mit Migrationshintergrund in Wirtschaft und Gesellschaft setzt neben guter Bildung insbesondere eine gute Ausbildung sowie qualifizierte Beschäftigung voraus. Im Nationalen Integrationsplan wurde deshalb ein besonderer Schwerpunkt auf diese Schlüsselbereiche der Integration gelegt.

Im Nationalen Integrationsplan (NIP) haben sich Bund, Länder, Kommunen und wichtige zivilgesellschaftliche Akteure zu umfassenden Integrationsmaßnahmen verpflichtet. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) trägt für die Umsetzung des NIP eine besondere Verantwortung.

Ein Jahr nach der Verabschiedung des Nationalen Integrationsplans hat jetzt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) eine erste Bilanz zu den Themen „Ausbildung und Arbeitsmarkt“ gezogen. Dabei geht es um die Umsetzung der Selbstverpflichtungen des Nationalen Integrationsplans durch das BMAS und weiterer Akteure, von denen gerade junge Menschen mit Migrationshintergrund profitieren können. So stehen beispielsweise mit der gesetzlichen Verankerung des Ausbildungsbonus und des Berufseinstiegsbegleiters neue Instrumente für die Unterstützung des Übergangs von der Schule in Ausbildung zur Verfügung. Auch wurden mit den Einstiegsqualifizierungen und der organisatorischen Unterstützung bei betrieblicher Berufsausbildung und Berufsausbildungsvorbereitung weitere Fördermöglichkeiten geschaffen. Insbesondere von den Einstiegsqualifizierungen profitieren Jugendliche mit Migrationshintergrund mit einem Anteil von 34 % in besonderem Maße. Ihre Übergangsquote in eine betriebliche Ausbildung liegt mit ca. 65 % nahezu gleich hoch wie bei Jugendlichen ohne Migrantionshintergrund (66 %).

Zur Förderung der berufsbezogenen Sprachkompetenz wurde ein ESF-gefördertes Bundesprogramm aufgelegt, um Personen mit Migrationshintergrund auf Ausbildung, Beruf sowie Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen vorzubereiten und unterstützend zu begleiten.

Zudem finanziert das BMAS die Initiative „Beratungs- und Informationsnetzwerk IQ – Integration durch Qualifizierung (Netzwerk IQ)“, die neue Strategien zur Verbesserung der Arbeitsmarktsituation von Migrantinnen und Migranten entwickelte. Eine Vielzahl dieser Empfehlungen werden bereits in der Praxis umgesetzt. So z.B. bei der Bundesagentur für Arbeit, die Migrationsteams in der Beratung einsetzt.

Zudem bietet das „ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt“ neue Chancen zur beruflichen Integration. Bundesweit verhelfen insgesamt 43 Projektverbünde mit einem Gesamtvolumen von rund 34 Mio. Euro diesem Personenkreis zu einer möglichst auf Dauer angelegten Tätigkeit bzw. zu einer Ausbildung.

Die eingeleiteten Maßnahmen werden zu Fortschritten in der beruflichen Qualifizierung und Arbeitsmarktintegration von Personen mit Migrationshintergrund führen.

Die Umsetzung des NIP bleibt aber eine langfristige gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Um der positiven Vielfalt unserer Gesellschaft gerecht zu werden, ist ein „Cultural Mainstreaming“ als Querschnittsthema in der Arbeitsmarktpolitik ebenso zu verankern, wie ein Perspektivwechsel: Kulturelle Vielfalt ist eine Bereicherung unserer Wirtschaft und Gesellschaft.

(Quelle: Bundesministerium für Bundesministeriums für Arbeit und  Soziales (BMAS)) 

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Kultusstaatssekretär Georg Wacker würdigt ehrenamtliches Engagement der Partner des Projekts „Individuelle Lernbegleitung für benachteiligte Jugendliche beim Übergang zwischen Schule und Beruf“

Kurzbeschreibung: 957 Lernbegleiter in 34 Stadt-, Landkreisen und Jugendagenturen

Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL hat heute (29. September) in Stuttgart das ehrenamtliche Engagement der Partner des Projekts „Individuelle Lernbegleitung für benachteiligte Jugendliche beim Übergang zwischen Schule und Beruf“ gewürdigt. „Die Lernbegleiter unterstützen Jugendliche dabei, sich im schulischen und persönlichen Alltag besser zurecht zu finden“, sagte Wacker. Das Projekt baue Brücken zwischen Generationen, zwischen Vorstellungen und Lebensentwürfen, zwischen Schule und Beruf sowie zwischen Einwanderern und Alteingesessenen. „Die Lernbegleiter tragen dazu bei, dass Integration stattfindet und sichtbar wird“, betonte Wacker. Das Projekt wird mit einem Gesamtbetrag von 5 Millionen Euro von der Zukunftsoffensive IV der Landesstiftung Baden-Württemberg unterstützt. Im dritten von insgesamt vier Projektjahren betreuen 957 Lernbegleiter an 303 Schulen 1 240 Schüler.

Die Lernbegleitung hat im September 2006 in 34 Stadt- und Landkreise sowie Jugendagenturen begonnen. Innerhalb des Projekts werden leistungsschwächere Haupt-, Förder- und Schüler der beruflichen Schulen sowie Jugendliche aus den Schulen für Erziehungshilfe und Jugendliche mit Migrationshintergrund auf ihrem schulischen Weg individuell unterstützt. Damit soll der schulische Erfolg gesichert und die Übergangchancen in eine Ausbildung erhöht werden.

Wacker betonte, dass die Einbindung der institutionellen und professionellen Partner vor Ort für den Erfolg des Projekts sehr wichtig sei. Damit entstehe ein umfassendes Netzwerk zwischen Stadt-, Landkreisen, Jugendagenturen und Schulen mit bürgerschaftlich engagierten Personen. Das Netzwerk konzentriere Kompetenzen und Ressourcen, um junge Menschen gezielt zu fördern. Die Jugendlichen erhalten beispielsweise Lernunterstützung in Deutsch und Mathematik sowie persönliche Begleitung. Die ehrenamtlich arbeitenden Frauen und Männer werden dabei durch erfahrene Fachkräfte unterstützt und geschult.

Kultusstaatssekretär Wacker lobte den Einsatz aller Beteiligten und verwies auf den hohen Stellenwert des Ehrenamts in Baden-Württemberg. „Allein in Baden-Württemberg engagieren sich 4,5 Millionen Menschen in ihrer Freizeit oder im Ruhestand als Einzelpersonen, in Verbänden, Vereinen, Projekten oder Organisationen.“ Insgesamt 42 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger im Land sind ehrenamtlich aktiv.

(Quelle: Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg)

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Storm: „Wir brauchen stärkeres Engagement von Stiftungen in der beruflichen Bildung“

Bundesbildungsministerium eröffnet Stifterkonferenz in Berlin

„Wir brauchen ein stärkeres Engagement von Stiftungen in der beruflichen Bildung. Deshalb werden wir im Dialog mit den Stiftungsvertreterinnen und -vertretern deren Fortentwicklung gestalten“, sagte Andreas Storm, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF anlässlich der Stifterkonferenz Berufliche Bildung am Mittwoch in Berlin. Storm betonte: „Eine gute Ausbildung ist für jeden einzelnen Menschen die beste Grundlage für eine erfolgreiche Lebensgestaltung. Die Berufliche Bildung in Deutschland übernimmt hierbei eine wesentliche Funktion. Deswegen ist eine kontinuierliche Modernisierung der Berufsausbildung erforderlich, für die die Stiftungen wichtige Ideengeber sind.“

Mit der Stifterkonferenz Berufliche Bildung 2008 informiert das Bundesministerium für Bildung über Projekte von Stiftungen in der beruflichen Bildung und ermöglicht einen breit angelegten Erfahrungs- und Meinungsaustausch zwischen Vertretern aus der Stiftungswelt, der Politik und der beruflichen Bildung. Es sollen konkrete Innovationsbereiche identifiziert werden, die sich für Kooperationen von Stiftungsarbeit und beruflicher Bildung eignen. „Unser Ziel ist es, die Ausbildungsbasis zu verbreitern und die Ausbildungskapazitäten effektiver zu gestalten“, sagte Storm. Der JOBSTARTER Programmbereich Stiftungen & Fundraising unterstützt die Initiative, neue Ausbildungsstiftungen zu initiieren und bestehende Stiftungen zu motivieren, ihre Aktivitäten verstärkt auf das Aktionsfeld Berufsbildung zu lenken.

Viele Stiftungen widmen sich bereits heute dem Thema Bildung – jedoch noch nicht in ausreichendem Maße der beruflichen Bildung. Um dieses Engagement zu erhöhen, hat der von Bundesbildungsministerin Annette Schavan einberufene Innovationskreis Berufliche Bildung (IKBB) den intensiven Dialog und die Kooperation mit Stiftungen empfohlen, um insbesondere den Fachkräftebedarf zu sichern und sich um die Nachwuchsbildung zu kümmern.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung) 

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Schavan: „Jetzt BAföG-Ansprüche für neues Semester sichern“

Höhere Fördersätze und Freibeträge treten ab 1. Oktober in Kraft

Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat zum Beginn des neuen Semesters Studienanfängerinnen und Studienanfänger dazu aufgerufen, sich ihre Ansprüche auf Studienförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu sichern: „Mit der Anhebung der BAföG-Sätze und der Freibetragsgrenze zum Wintersemester erleichtern wir die Entscheidung für ein Studium, indem wir deutliche finanzielle und strukturelle Verbesserungen geschaffen haben.“ Die Ministerin betonte am Mittwoch in Berlin: „Die Förderung nach dem BAföG mit der Kombination aus Zuschuss und zinslosem Darlehen bietet eine solide Studienfinanzierung.“

Spätestens mit Beginn des Wintersemesters gelten für alle Auszubildenden und Studierende neue, erhöhte Fördersätze und Einkommensfreibeträge. Mit dem 22. Änderungsgesetz zum BAföG sind die Bedarfssätze der Schüler und Studierenden um zehn Prozent, die Freibeträge um jeweils acht Prozent erhöht worden. Der maximale monatliche Förderbetrag für Studierende ohne Kind verbessert sich damit auf 643 Euro. Eine Folge dieser Verbesserungen ist auch, dass Studierende einen Mini-Job auf 400-Euro-Basis das ganze Jahr ausüben können, ohne dass es Abzüge bei der BAföG-Förderung gibt. Daneben gelten bereits seit Beginn des Jahres Verbesserungen für Auszubildende mit Kindern oder aus Migrantenfamilien sowie bei Ausbildungen im Ausland.

Die Bundesbildungsministerin betonte, dass die Verbesserungen beim BAföG Teil der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung sind: „Mit der deutlichen Anhebung der Sätze beim BAföG, den Leistungsverbesserungen beim Meister-BAföG, den neu geschaffenen Aufstiegsstipendien sowie dem Ausbau in der Begabtenförderung leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Sicherung unseres Fachkräftebedarfs.“
Weitere Informationen zum BAföG:

Im Internet finden Sie unter www.das-neue-bafoeg.de alle wesentlichen Informationen zum BAföG mit Gesetzestexten, Antragsformularen, Adressen, Erläuterungen und Beispielen.

(Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung) 

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Bundesarbeitsministerium startet Kampagne für mehr Ausbildungsplätze

Mit zwei Motivlinien startet heute die Kampagne zum Ausbildungsbonus, die sich an Unternehmer und Jugendliche richtet. Mit dem Motiv „Hier fehlt ein Azubi“ sollen Unternehmen auf die Möglichkeit des Ausbildungsbonus aufmerksam gemacht werden. Die Linie „Bau dir¿“ soll Jugendliche ansprechen und zeigen, dass eine Ausbildung keine monotone Tätigkeit ist.

Es gibt eine Menge Dinge, die man lernen kann. Dinge, die sogar im Alltag der jungen Leute eine bedeutende Rolle spielen können. Die Kampagne soll verdeutlichen, dass es mit dem Ausbildungsbonus einfacher geworden ist, eine Ausbildung zu bekommen.

Denn trotz der positiven Entwicklung der Zahl neu abgeschlossener Ausbildungsverträge- mit einem Plus von 53.000 zwischen 2004 und 2007 -, finden derzeit nicht alle Jugendlichen direkt nach der Schule einen Ausbildungsplatz. So ist die Zahl der Altbewerber in den letzten Jahren stark gestiegen. Im letzten Ausbildungsjahr lag ihr Anteil an den Gesamtbewerbern bereits bei über 50 Prozent.

Für die Altbewerber werden daher besondere Anstrengungen unternommen: Der Ausbildungsbonus ist ein einmaliger pauschaler Zuschuss für Unternehmen, die zusätzliche betriebliche Ausbildungsplätze für förderungsbedürftige junge Menschen schaffen.

Arbeitgeber, die gerne erstmals oder mehr ausbilden wollen, werden mit dem Ausbildungsbonus unterstützt. So entstehen zusätzliche Ausbildungsplätze.

Die betriebliche Berufsausbildung ermöglicht es Unternehmen, genau die Fachkräfte auszubilden, die sie brauchen. Und für Jugendliche ergeben sich gute Jobperspektiven. Der Ausbildungsbonus fördert deshalb gezielt die betriebliche Berufsausbildung.

Die Kampagne soll das Bewusstsein für die Problematik und die Lösungsmöglichkeiten schärfen. Die Motive werden in 16 großen Städten zu sehen sein.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales geht mit seiner Kampagne auch erstmals zielgruppengenau dahin, wo sich Jugendliche im Internet aufhalten: in soziale Netzwerke wie Facebook oder Youtube.

Weitere Informationen unter www.ausbildungsbonus.bmas.de/

(Quelle: Bundesministerium für Bundesministeriums für Arbeit und  Soziales (BMAS)) 

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